Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Sodick Deutschland GmbH
Mündelheimer Weg 57, 40472 Düsseldorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Giuseppe Addelia seit 20.11.2023 | Geschäftsführer |
Yuji Akutsu seit 9.6.2022 | Prokura |
Peter Edward Capp seit 29.3.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Sodick Europe Holdings Limited | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sodick Deutschland GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Geschäftstätigkeit Gegenstand der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist der Vertrieb von Werkzeugmaschinen, einschließlich des Handels mit Zubehör, Verbrauchsmaterialien, Ersatzteilen sowie Servicearbeiten an den Maschinen. Neben der Hauptniederlassung in Düsseldorf bestehen für die Gesellschaft weitere Ausstellungsräume in Stuttgart, Nürnberg und Cadolzburg um den Kunden vor Ort die Maschinen im Betrieb präsentieren zu können. Die Tätigkeit der Gesellschaft erstreckt sich auf die Länder Deutschland und Österreich. Sämtliche Neumaschinen werden über die Schwestergesellschaft Sodick Europe Ltd. bezogen, die die Europazentrale des japanischen Konzerns Sodick übernimmt. Konjunkturelle Situation - Wirtschaftliche Entwicklung Das Wirtschaftsjahr 2023 war geprägt durch eine stagnierende deutsche Wirtschaft in nahezu allen Bereichen ausgelöst durch die Automobilkrise und der Energiekrise des Vorjahres. Durch den Rückgang der Subventionen der Bundesregierung und beeinträchtigt durch die hohen Kreditzinsen sank der Bedarf an Erodiermaschinen auf ein niedrigeres Niveau als noch im Vorjahr. Sodick achtete weiterhin jederzeit darauf Gegenmaßnahmen ergreifen zu können, falls es zu einem durch die schwankende Wirtschaftslage ausgelösten Einbruch kommen sollte. Somit konnte am Jahresende durch eine hohe Rohmarge ein ordentlicher Gewinn verzeichnet werden und das Jahr 2023 durchaus positiv abgeschlossen werden. In den ersten Wochen im Jahr 2024 besteht weiterhin Interesse an Sodick Maschinen und damit verbunden eine gute Auftragslage, diese ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Ertragslage Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 16.606 (Vj.: T€ 19.369) sind im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 14,27% gesunken. Dieser Umsatzrückgang ist vor allem mit den gestiegenen Kreditzinsen und der Automobilkrise zu begründen. Die Rohmarge aller Unternehmensbereiche im Wirtschaftsjahr 2023 beläuft sich auf 32,15% (definiert als Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand zu Umsatzerlösen). Im Vorjahr belief sich die Rohmarge auf 29,72%. Dies ergibt einen Anstieg von 2,43% und liegt vor allem an den gestiegenen Margen im Maschinenbereich. Der Personalaufwand in Höhe von T€ 2.133 (Vj.: T€ 1.913) ist im Vergleich zum Vorjahr um 11,50%, bedingt durch die Inflation und den Ausgleich des Lohnniveaus, gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 2.792 (Vj.: T€ 2.108) sind im Vergleich zum Vorjahr um 32,47% aufgrund erhöhter Messekosten gestiegen. Insgesamt konnte im Wirtschaftsjahr 2023 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von T€ 685 (Vj.: T€ 1.272) erzielt werden. Die Differenz zum Vorjahr lässt sich im Wesentlichen durch den starken Rückgang der Investitionen im Maschinenbereich festmachen. Im Vorjahresbericht hat Sodick begründet mit der Energiekrise und dem andauernden Russland-Ukraine Krieg, sowie der aufkommenden Inflation einen deutlich geringeren Umsatz und einen damit verbundenen viel geringeren Gewinn prognostiziert. Diese Prognose konnte erreicht werden, dennoch ist der erzielte Gewinn unter den Wirtschaftsaspekten positiv. Folgende Einflussgrößen sind für den Erfolg des Geschäftsjahres verantwortlich:
Die Umsatzrentabilität (definiert als Jahresüberschuss zu Umsatzerlösen) beträgt für das Geschäftsjahr 2023 4,09% (Vorjahr: 6,54%). Insgesamt konnte im Wirtschaftsjahr 2023 ein Jahres- überschuss in Höhe von T€ 680 (Vj.: T€ 1.266) erzielt werden. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme beläuft sich am Bilanzstichtag auf T€ 11.734 (Vj.: T€ 11.726) und ist somit um T€ 8 (0,07%) gestiegen. Die größten Veränderungen zum Vorjahr ergaben sich auf der Aktivseite bei den Vorräten, bei den Forderungen und den liquiden Mitteln und auf der Passivseite beim Eigenkapital, bei den Rückstellungen und Verbindlichkeiten. Die Mehrung auf der Aktivseite ist hauptsächlich mit dem Anstieg der Vorräte und Forderungen, bei allerdings gleichzeitigem Rückgang der liquiden Mittel zu erklären. Am Ende des Wirtschaftsjahres beliefen sich die liquiden Mittel auf T€ 1.891 (Vj.: T€ 2.351). Dieser Rückgang resultiert hauptsächlich aus noch nicht beglichenen Forderungen, der Begleichung von zurückgestellten Steuerlasten sowie Steuervorauszahlungen (Zahlungen an das Finanzamt in Höhe von T€ 1.265) und der Erhöhung des Vorratsbestandes, welcher im Jahr 2023 zum Jahresende um T€ 158 (T€ 4.701 auf T€ 4.859) gestiegen ist. Die Forderungen haben sich um TE 217 (T€ 4.349 auf T€ 4.566) erhöht. Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 beträgt 66,35% (Vj.: 60,60%) und entspricht einem Eigenkapital in Höhe von T€ 7.786 (Vj.: T€ 7.106). Die Erhöhung der Eigenkapitalquote liegt in dem Gewinnvortrag auf das neue Geschäftsjahr begründet. Eine Gewinnausschüttung wurde im Geschäftsjahr 2023 nicht vorgenommen. Eine externe Finanzierung ist nicht erforderlich gewesen. Auf der Passivseite ist unser Eigenkapital um T€ 680 (9,57%) auf T€ 7.786 (Vj.: T€ 7.106) gestiegen, die Verbindlichkeiten um T€ 298 (11,12%) auf T€ 2.974 (Vj: T€ 2.676) gestiegen und die Rückstellungen um T€ 970 (49,90%) auf T€ 974 (Vj: T€ 1.944) gesunken. Dies ist auf den bereits erwähnten Jahresüberschuss und den deutlichen Rückgang der Steuerrückstellungen zurückzuführen. Risiken und Chancen Der Krieg in der Ukraine steht unverändert im Fokus, nicht nur auf dem deutschen, sondern auch auf dem Weltmarkt. Hinzu kommt der erneut aufkommende Nahost-Konflikt. Verbunden hiermit ist die Inflation auf einem weiterhin hohen Niveau und sorgt für einen hohen Kreditzins. Dies macht eine Einschätzung aktuell schwierig, da das schlussendliche Ausmaß für die Wirtschaft, abhängig von der Dauer des Krieges in der Ukraine und dem Nahost-Konflikt, nur zu erahnen ist. Die Bundesregierung hat noch keine Maßnahmen angekündigt, um die deutsche Wirtschaft zu schützen und zu stärken. Die berichteten Risiken umfassen einen Zeitraum bis 31.12.2025. Sollte sich die wirtschaftliche Lage aufgrund des Ukrainekrieges deutlich verschlechtern und sich der Nahost-Konflikt weiter verstärken, sowie der EZB-Leitzins weiter auf einem hohen Niveau bleiben, so wird sich dies sowohl auf die Umsatz- als auch auf die Ergebnisentwicklung im nächsten Wirtschaftsjahr und im hierauf folgenden Wirtschaftsjahr auswirken. Dies würde dazu führen, dass der Umsatz erheblich einbrechen und das Ergebnis sehr stark sinken würde. Sollte der Automobilsektor noch weiter einbrechen und die Inflation verbunden mit einem hohen Kreditzins noch weiter anhalten, könnte der Umsatz weiter zurückgehen. Stark investitionsorientiert zeigen sich dagegen die Medizin-, Energie- und Waffenbranche. Ein Anstieg der Nachfrage in diesen Bereichen könnte sowohl zu einem leicht höheren Umsatz als auch zu einem leicht höheren Gewinn in 2024 führen. Aus den originären Finanzinstrumenten, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände, die in der Bilanz ausgewiesen sind, können sich grundsätzlich Ausfallrisiken bis maximal in Höhe der Buchwerte der Finanzinstrumente ergeben. Durch die Einbindung der Gesellschaft in das monatliche Reporting der Sodick Gruppe und das etablierte Risk Management System werden Risiken frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet. Es sind zurzeit keine existenzbedrohenden Risiken erkennbar. Prognosebericht Der Markt zeigt sich im Moment trotz der erwähnten aktuellen Risiken noch positiv, was Interesse an Investitionen in Maschinen angeht. Die weiterhin anhaltende Inflation, die schlechte Lage im Automobilsektor und der hohe EZB-Leitzins sorgen allerdings für Vorsicht bei den Investitionen. Nicht nur bei vielen unserer Bestandskunden, sondern auch bei Neukunden ist dies zu erkennen. Dies spiegelt sich auch in den Auftragseingängen für das Geschäftsjahr 2024 wider. Wir gehen aktuell von leicht gesunkenen Auftragseingängen aus. Für das Wirtschaftsjahr 2024 sieht Sodick bei deutlich gesunkener Rohmarge, im Verhältnis zu dem positiven Geschäftsjahr 2023, einen leicht gesunkenen Umsatz und einen damit verbundenen stark gesunkenen Jahresüberschuss. Für das Geschäftsjahr 2025 wird bei leicht gestiegener Rohmarge mit moderat erhöhtem Umsatz und einem damit verbundenen deutlich höheren Jahresüberschuss gerechnet wie im Wirtschaftsjahr 2024. Wir gehen für das Geschäftsjahr 2024 sowie das Geschäftsjahr 2025 weiterhin von einem Investitionsbedarf in neue Sodick Maschinen aus. Nachtragsbericht Der Nachtragsbericht ist im Anhang unter den sonstigen Angaben (8) enthalten.
Düsseldorf, 21. Juni 2024 Giuseppe Addelia Pleff Peter Capp Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
ANHANG ZUM 31. Dezember 2023Allgemeine Hinweise Der Jahresabschluss der Sodick Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) erstellt, dabei wurden die Vorschriften des GmbH-Gesetzes berücksichtigt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Düsseldorf mit der HRB 62387 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB aufgestellt. (1) Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, in der zulässigen Höhe angesetzt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von nicht mehr als € 800,00 ohne Umsatzsteuer (geringwertige Wirtschaftsgüter) werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Im Anlagespiegel wird im Anschaffungsjahr ein Abgang in Höhe des Zugangs dargestellt. Für die Abschreibungen von Gegenständen des Anlagevermögens werden folgende Abschreibungsmethoden angewandt:
(2) Vorräte Die Vorräte (Waren) werden mit Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten in Übereinstimmung mit § 255 Abs. 1 HGB bewertet. Die niedrigeren beizulegenden Werte werden nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt und am Absatzmarkt unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeiten der Bestände ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. (3) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nominalwert, abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen, angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde für die nicht einzelwertberichtigten Forderungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% gebildet. (4) Verbundene Unternehmen Die Gesellschafterin, die Sodick Europe Holdings Limited, Warwick, England, sowie alle Unternehmen, die mittelbar oder unmittelbar im Mehrheitsbesitz oder unter der einheitlichen Leitung der Sodick Europe Holdings Limited und/oder deren Muttergesellschaft, der Sodick Co., Ltd., Shin-Yokohama, Japan, stehen, werden als verbundene Unternehmen angesehen. (5) Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind zum Nennbetrag bewertet worden. (6) Liquide Mittel Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten ausgewiesen. (7) Rückstellungen Sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Erfüllungsbetrag gebildet und decken alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken ab. (8) Verbindlichkeiten Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. (9) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren überwiegend aus Lieferungen und Leistungen sowie aus sonstigen Verrechnungen. (10) Fremdwährungsumrechnung Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 einschließlich der kumulierten Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den separat dargestellten Anlagespiegel verwiesen. (2) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Zum Bilanzstichtag wurden Wertberichtigungen in Höhe von T€ 22 (Vj.: T€ 16) bilanziert. (3) Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen im Wesentlichen auf ein Darlehen über EUR 1,5 Mio. an den Gesellschafter. Die Fälligkeit wurde nicht vereinbart. Der Gesamtbetrag der Forderungen gegen Gesellschafter beläuft sich auf EUR 1.503.750,00 (Vorjahr EUR 1.503.750,00). Auf eine Abzinsung wurde verzichtet. (4) Sonstige Vermögensgegenstände Die Sonstigen Vermögensgegenstände haben insgesamt eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. (5) Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von T€ 3.012 (Vj.: T€ 1.745 Gewinnvortrag). Aus dem Bilanzgewinn im Geschäftsjahr 2023 ist nichts entnommen worden (Vj.: Entnahme von T€ 528). (6) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen i.H.v. T€ 368 (Vj.: T€ 415), Rückstellungen für Tauschteile i.H.v. T€ 96 (Vj.: T€ 77), noch zu erteilende Gutschriften i.H.v. T€ 100 (Vj.: T€ 138), Gewährleistungsverpflichtungen i.H.v. T€ 25 (Vj.: T€ 25), Personalrückstellungen i.H.v. T€ 155 (Vj.: T€ 242), Aufbewahrungsverpflichtungen i.H.v. T€ 33 (Vj.: T€ 31) sowie für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses, die Erstellung der Steuererklärungen und für Rechts- und Beratungskosten i.H.v. T€ 49 (Vj.: T€ 37) gebildet. Da die sonstigen Rückstellungen sämtliche Laufzeiten von unter einem Jahr aufweisen, wurde auf eine Abzinsung der künftigen Auszahlungsbeträge verzichtet. (7) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben insgesamt eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 156 (Vj.: T€ 460). Sonstige Angaben (1) Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gem. §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB. (2) Finanzielle Verpflichtungen Langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen über:
Die Miet- und Leasingzahlungen verteilen sich auf folgende Geschäftsjahre:
(3) Geschäftsführung und Vertretungsbefugnis Im Geschäftsjahr 2023 waren
als Geschäftsführer bestellt und gemäß Handelregister von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. (4) Gesamtbezüge und Darlehen der Geschäftsführung Auf die Angaben der Geschäftsführerbezüge wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5) Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 26 (Vj.: 25) Angestellte beschäftigt. (6) Konzernabschluss Sämtliche Geschäftsanteile werden von der Sodick Europe Holdings Limited, Warwick, England, gehalten. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Sodick Co. Ltd., Shin-Yokohama, Japan. Der Konzernabschluss ist erhältlich auf der Homepage der Sodick Co. Ltd. (http://www.sodick.jp/ir/). (7) Ergebnisverwendung Der Jahresabschluss ist unter vollständiger Ergebnisverwendung aufgestellt. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 in Höhe von € 679.736,84 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. (8) Nachtragsbericht Es haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres 2023 keine Vorgänge ereignet, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind.
Düsseldorf. den 21 Juni 2024 Giuseppe Addelia Peter Capp Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sodick Deutschland GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sodick Deutschland GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sodick Deutschland GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 21.Juni 2024 Grant
Thornton AG
Ronald Rulfs, Wirtschaftsprüfer Dr. Lüder Kurz, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 9. Oktober 2024 festgestellt. |
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