Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 62387
Eingetragen
17.8.2004
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungGroßhandel mit WerkzeugmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von sonstigen harten Stoffen
Gegenstand
Der Vertrieb von Werkzeugmaschinen und dazugehörigen Produkten, insbesondere solche der Firma Sodick Ltd., Japan, sowie der Service von Werkzeugmaschinen, das dazugehörige Ersatzgeschäft sowie alle damit verbundenen Tätigkeiten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Giuseppe Addelia
seit 20.11.2023
Geschäftsführer
Yuji Akutsu
seit 9.6.2022
Prokura
Peter Edward Capp
seit 29.3.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Sodick Europe Holdings LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Sodick Europe Holdings Limited
United Kingdom
150.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sodick Deutschland GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Geschäftstätigkeit

Gegenstand der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist der Vertrieb von Werkzeugmaschinen, einschließlich des Handels mit Zubehör, Verbrauchsmaterialien, Ersatzteilen sowie Servicearbeiten an den Maschinen. Neben der Hauptniederlassung in Düsseldorf bestehen für die Gesellschaft weitere Ausstellungsräume in Stuttgart, Nürnberg und Cadolzburg um den Kunden vor Ort die Maschinen im Betrieb präsentieren zu können. Die Tätigkeit der Gesellschaft erstreckt sich auf die Länder Deutschland und Österreich. Sämtliche Neumaschinen werden über die Schwestergesellschaft Sodick Europe Ltd. bezogen, die die Europazentrale des japanischen Konzerns Sodick übernimmt.

Konjunkturelle Situation - Wirtschaftliche Entwicklung

Das Wirtschaftsjahr 2023 war geprägt durch eine stagnierende deutsche Wirtschaft in nahezu allen Bereichen ausgelöst durch die Automobilkrise und der Energiekrise des Vorjahres. Durch den Rückgang der Subventionen der Bundesregierung und beeinträchtigt durch die hohen Kreditzinsen sank der Bedarf an Erodiermaschinen auf ein niedrigeres Niveau als noch im Vorjahr. Sodick achtete weiterhin jederzeit darauf Gegenmaßnahmen ergreifen zu können, falls es zu einem durch die schwankende Wirtschaftslage ausgelösten Einbruch kommen sollte. Somit konnte am Jahresende durch eine hohe Rohmarge ein ordentlicher Gewinn verzeichnet werden und das Jahr 2023 durchaus positiv abgeschlossen werden.

In den ersten Wochen im Jahr 2024 besteht weiterhin Interesse an Sodick Maschinen und damit verbunden eine gute Auftragslage, diese ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 16.606 (Vj.: T€ 19.369) sind im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 14,27% gesunken. Dieser Umsatzrückgang ist vor allem mit den gestiegenen Kreditzinsen und der Automobilkrise zu begründen.

Die Rohmarge aller Unternehmensbereiche im Wirtschaftsjahr 2023 beläuft sich auf 32,15% (definiert als Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand zu Umsatzerlösen). Im Vorjahr belief sich die Rohmarge auf 29,72%. Dies ergibt einen Anstieg von 2,43% und liegt vor allem an den gestiegenen Margen im Maschinenbereich.

Der Personalaufwand in Höhe von T€ 2.133 (Vj.: T€ 1.913) ist im Vergleich zum Vorjahr um 11,50%, bedingt durch die Inflation und den Ausgleich des Lohnniveaus, gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 2.792 (Vj.: T€ 2.108) sind im Vergleich zum Vorjahr um 32,47% aufgrund erhöhter Messekosten gestiegen.

Insgesamt konnte im Wirtschaftsjahr 2023 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von T€ 685 (Vj.: T€ 1.272) erzielt werden. Die Differenz zum Vorjahr lässt sich im Wesentlichen durch den starken Rückgang der Investitionen im Maschinenbereich festmachen. Im Vorjahresbericht hat Sodick begründet mit der Energiekrise und dem andauernden Russland-Ukraine Krieg, sowie der aufkommenden Inflation einen deutlich geringeren Umsatz und einen damit verbundenen viel geringeren Gewinn prognostiziert. Diese Prognose konnte erreicht werden, dennoch ist der erzielte Gewinn unter den Wirtschaftsaspekten positiv.

Folgende Einflussgrößen sind für den Erfolg des Geschäftsjahres verantwortlich:

1.

Die "Alt gegen Neu" Strategie wurde fortgeführt und eine neu entwickelte iGroove-Technik und Energiesparlösung, sowie eine neue P-Variante (Hochpräzisionsmaschine) der Drahterodiermaschine ALC400/600G wurde auf den Markt gebracht

2.

Durch ein aktives Forderungsmanagement konnte eine Ergebnisbelastung durch den Ausfall von Forderungen vermieden werden.

3.

Das interne Controlling unterstützt die Geschäftsleitung zeitnah und angemessen zu handeln.

Die Umsatzrentabilität (definiert als Jahresüberschuss zu Umsatzerlösen) beträgt für das Geschäftsjahr 2023 4,09% (Vorjahr: 6,54%). Insgesamt konnte im Wirtschaftsjahr 2023 ein Jahres- überschuss in Höhe von T€ 680 (Vj.: T€ 1.266) erzielt werden.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme beläuft sich am Bilanzstichtag auf T€ 11.734 (Vj.: T€ 11.726) und ist somit um T€ 8 (0,07%) gestiegen.

Die größten Veränderungen zum Vorjahr ergaben sich auf der Aktivseite bei den Vorräten, bei den Forderungen und den liquiden Mitteln und auf der Passivseite beim Eigenkapital, bei den Rückstellungen und Verbindlichkeiten.

Die Mehrung auf der Aktivseite ist hauptsächlich mit dem Anstieg der Vorräte und Forderungen, bei allerdings gleichzeitigem Rückgang der liquiden Mittel zu erklären. Am Ende des Wirtschaftsjahres beliefen sich die liquiden Mittel auf T€ 1.891 (Vj.: T€ 2.351). Dieser Rückgang resultiert hauptsächlich aus noch nicht beglichenen Forderungen, der Begleichung von zurückgestellten Steuerlasten sowie Steuervorauszahlungen (Zahlungen an das Finanzamt in Höhe von T€ 1.265) und der Erhöhung des Vorratsbestandes, welcher im Jahr 2023 zum Jahresende um T€ 158 (T€ 4.701 auf T€ 4.859) gestiegen ist. Die Forderungen haben sich um TE 217 (T€ 4.349 auf T€ 4.566) erhöht.

Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 beträgt 66,35% (Vj.: 60,60%) und entspricht einem Eigenkapital in Höhe von T€ 7.786 (Vj.: T€ 7.106). Die Erhöhung der Eigenkapitalquote liegt in dem Gewinnvortrag auf das neue Geschäftsjahr begründet. Eine Gewinnausschüttung wurde im Geschäftsjahr 2023 nicht vorgenommen. Eine externe Finanzierung ist nicht erforderlich gewesen.

Auf der Passivseite ist unser Eigenkapital um T€ 680 (9,57%) auf T€ 7.786 (Vj.: T€ 7.106) gestiegen, die Verbindlichkeiten um T€ 298 (11,12%) auf T€ 2.974 (Vj: T€ 2.676) gestiegen und die Rückstellungen um T€ 970 (49,90%) auf T€ 974 (Vj: T€ 1.944) gesunken. Dies ist auf den bereits erwähnten Jahresüberschuss und den deutlichen Rückgang der Steuerrückstellungen zurückzuführen.

Risiken und Chancen

Der Krieg in der Ukraine steht unverändert im Fokus, nicht nur auf dem deutschen, sondern auch auf dem Weltmarkt. Hinzu kommt der erneut aufkommende Nahost-Konflikt. Verbunden hiermit ist die Inflation auf einem weiterhin hohen Niveau und sorgt für einen hohen Kreditzins. Dies macht eine Einschätzung aktuell schwierig, da das schlussendliche Ausmaß für die Wirtschaft, abhängig von der Dauer des Krieges in der Ukraine und dem Nahost-Konflikt, nur zu erahnen ist. Die Bundesregierung hat noch keine Maßnahmen angekündigt, um die deutsche Wirtschaft zu schützen und zu stärken. Die berichteten Risiken umfassen einen Zeitraum bis 31.12.2025.

Sollte sich die wirtschaftliche Lage aufgrund des Ukrainekrieges deutlich verschlechtern und sich der Nahost-Konflikt weiter verstärken, sowie der EZB-Leitzins weiter auf einem hohen Niveau bleiben, so wird sich dies sowohl auf die Umsatz- als auch auf die Ergebnisentwicklung im nächsten Wirtschaftsjahr und im hierauf folgenden Wirtschaftsjahr auswirken. Dies würde dazu führen, dass der Umsatz erheblich einbrechen und das Ergebnis sehr stark sinken würde.

Sollte der Automobilsektor noch weiter einbrechen und die Inflation verbunden mit einem hohen Kreditzins noch weiter anhalten, könnte der Umsatz weiter zurückgehen.

Stark investitionsorientiert zeigen sich dagegen die Medizin-, Energie- und Waffenbranche. Ein Anstieg der Nachfrage in diesen Bereichen könnte sowohl zu einem leicht höheren Umsatz als auch zu einem leicht höheren Gewinn in 2024 führen.

Aus den originären Finanzinstrumenten, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände, die in der Bilanz ausgewiesen sind, können sich grundsätzlich Ausfallrisiken bis maximal in Höhe der Buchwerte der Finanzinstrumente ergeben.

Durch die Einbindung der Gesellschaft in das monatliche Reporting der Sodick Gruppe und das etablierte Risk Management System werden Risiken frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet. Es sind zurzeit keine existenzbedrohenden Risiken erkennbar.

Prognosebericht

Der Markt zeigt sich im Moment trotz der erwähnten aktuellen Risiken noch positiv, was Interesse an Investitionen in Maschinen angeht. Die weiterhin anhaltende Inflation, die schlechte Lage im Automobilsektor und der hohe EZB-Leitzins sorgen allerdings für Vorsicht bei den Investitionen. Nicht nur bei vielen unserer Bestandskunden, sondern auch bei Neukunden ist dies zu erkennen. Dies spiegelt sich auch in den Auftragseingängen für das Geschäftsjahr 2024 wider. Wir gehen aktuell von leicht gesunkenen Auftragseingängen aus.

Für das Wirtschaftsjahr 2024 sieht Sodick bei deutlich gesunkener Rohmarge, im Verhältnis zu dem positiven Geschäftsjahr 2023, einen leicht gesunkenen Umsatz und einen damit verbundenen stark gesunkenen Jahresüberschuss. Für das Geschäftsjahr 2025 wird bei leicht gestiegener Rohmarge mit moderat erhöhtem Umsatz und einem damit verbundenen deutlich höheren Jahresüberschuss gerechnet wie im Wirtschaftsjahr 2024.

Wir gehen für das Geschäftsjahr 2024 sowie das Geschäftsjahr 2025 weiterhin von einem Investitionsbedarf in neue Sodick Maschinen aus.

Nachtragsbericht

Der Nachtragsbericht ist im Anhang unter den sonstigen Angaben (8) enthalten.

 

Düsseldorf, 21. Juni 2024

Giuseppe Addelia

Pleff

Peter Capp

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 319.194,32 295.707,19
319.194,32 295.707,19
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 4.832.544,24 4.655.787,24
2. Geleistete Anzahlungen 25.987,11 45.034,24
4.858.531,35 4.700.821,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.732.126,62 2.752.900,22
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.629.994,04 1.508.750,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 204.281,76 87.726,57
4.566.402,42 4.349.376,79
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.891.194,64 2.350.794,91
11.316.128,41 11.400.993,18
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 98.836,65 29.753,50
11.734.159,38 11.726.453,87

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Stammkapital 150.000,00 150.000,00
II. Kapitalrücklage 3.944.851,63 3.944.851,63
III. Bilanzgewinn 3.691.371,07 3.011.634,23
7.786.222,70 7.106.485,86
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 148.090,69 976.507,69
2. Sonstige Rückstellungen 825.999,00 967.249,00
974.089,69 1.943.756,69
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 292.379,71 305.288,07
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.432.586,59 1.849.705,25
3. Sonstige Verbindlichkeiten 248.880,69 521.218,00
2.973.846,99 2.676.211,32
11.734.159,38 11.726.453,87

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

01.01.2023 - 31.12.2023 01.01.2022 - 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 16.605.715,92 19.368.807,71
2. sonstige betriebliche Erträge 631.565,66 170.923,72
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 474.95 (i. Vj. EUR 709.13)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -11.143.564,01 -13.385.960,06
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -123.808,63 -226.616,74
-11.267.372,64 -13.612.576,80
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.786.386,49 -1.637.938,09
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -346.447,81 -274.945,48
- davon für Altersversorgung: EUR 137.47 (i. Vj. EUR 138.42)
-2.132.834,30 -1.912.883,57
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -65.699,14 -67.457,74
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.792.053,62 -2.107.608,33
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 223,74 (i. Vj. EUR 497.87)
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 25.414,96 18.258,07
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 15.000,00 (i. Vj. EUR 15.000,00)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -319.592,00 -585.332,70
9. Ergebnis nach Steuern 685.144,84 1.272.130,36
10. Sonstige Steuern -5.408,00 -5.726,00
11. Jahresüberschuss 679.736,84 1.266.404,36
12. Ergebnisvortrag 3.011.634,23 2.273.073,44
13. Entnahmen aus dem Bilanzgewinn 0,00 -527.843,57
14. Bilanzgewinn 3.691.371,07 3.011.634,23

ANHANG ZUM 31. Dezember 2023

Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss der Sodick Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) erstellt, dabei wurden die Vorschriften des GmbH-Gesetzes berücksichtigt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Düsseldorf mit der HRB 62387 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB aufgestellt.

(1) Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, in der zulässigen Höhe angesetzt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von nicht mehr als € 800,00 ohne Umsatzsteuer (geringwertige Wirtschaftsgüter) werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Im Anlagespiegel wird im Anschaffungsjahr ein Abgang in Höhe des Zugangs dargestellt.

Für die Abschreibungen von Gegenständen des Anlagevermögens werden folgende Abschreibungsmethoden angewandt:

Anlageposition Abschreibungsmethode Nutzungsdauer Jahre
Immaterielle Vermögensgegenstände linear 3 - 5
Mietereinbauten linear 5 - 14
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung linear 3-14

(2) Vorräte

Die Vorräte (Waren) werden mit Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten in Übereinstimmung mit § 255 Abs. 1 HGB bewertet. Die niedrigeren beizulegenden Werte werden nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt und am Absatzmarkt unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeiten der Bestände ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

(3) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nominalwert, abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen, angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde für die nicht einzelwertberichtigten Forderungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% gebildet.

(4) Verbundene Unternehmen

Die Gesellschafterin, die Sodick Europe Holdings Limited, Warwick, England, sowie alle Unternehmen, die mittelbar oder unmittelbar im Mehrheitsbesitz oder unter der einheitlichen Leitung der Sodick Europe Holdings Limited und/oder deren Muttergesellschaft, der Sodick Co., Ltd., Shin-Yokohama, Japan, stehen, werden als verbundene Unternehmen angesehen.

(5) Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind zum Nennbetrag bewertet worden.

(6) Liquide Mittel

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten ausgewiesen.

(7) Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Erfüllungsbetrag gebildet und decken alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken ab.

(8) Verbindlichkeiten

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

(9) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren überwiegend aus Lieferungen und Leistungen sowie aus sonstigen Verrechnungen.

(10) Fremdwährungsumrechnung

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 einschließlich der kumulierten Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den separat dargestellten Anlagespiegel verwiesen.

(2) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Zum Bilanzstichtag wurden Wertberichtigungen in Höhe von T€ 22 (Vj.: T€ 16) bilanziert.

(3) Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen im Wesentlichen auf ein Darlehen über EUR 1,5 Mio. an den Gesellschafter. Die Fälligkeit wurde nicht vereinbart. Der Gesamtbetrag der Forderungen gegen Gesellschafter beläuft sich auf EUR 1.503.750,00 (Vorjahr EUR 1.503.750,00). Auf eine Abzinsung wurde verzichtet.

(4) Sonstige Vermögensgegenstände

Die Sonstigen Vermögensgegenstände haben insgesamt eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

(5) Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von T€ 3.012 (Vj.: T€ 1.745 Gewinnvortrag). Aus dem Bilanzgewinn im Geschäftsjahr 2023 ist nichts entnommen worden (Vj.: Entnahme von T€ 528).

(6) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen i.H.v. T€ 368 (Vj.: T€ 415), Rückstellungen für Tauschteile i.H.v. T€ 96 (Vj.: T€ 77), noch zu erteilende Gutschriften i.H.v. T€ 100 (Vj.: T€ 138), Gewährleistungsverpflichtungen i.H.v. T€ 25 (Vj.: T€ 25), Personalrückstellungen i.H.v. T€ 155 (Vj.: T€ 242), Aufbewahrungsverpflichtungen i.H.v. T€ 33 (Vj.: T€ 31) sowie für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses, die Erstellung der Steuererklärungen und für Rechts- und Beratungskosten i.H.v. T€ 49 (Vj.: T€ 37) gebildet. Da die sonstigen Rückstellungen sämtliche Laufzeiten von unter einem Jahr aufweisen, wurde auf eine Abzinsung der künftigen Auszahlungsbeträge verzichtet.

(7) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben insgesamt eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 156 (Vj.: T€ 460).

Sonstige Angaben

(1) Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gem. §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB.

(2) Finanzielle Verpflichtungen

Langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen über:

T€
Geschäftsräume 752
Kfz 307
Büro- und Geschäftsausstattung 6
IT Service 7
1.072

Die Miet- und Leasingzahlungen verteilen sich auf folgende Geschäftsjahre:

T€
2024 372
2025 346
2026 320
2027 33
2028 1
1.072

(3) Geschäftsführung und Vertretungsbefugnis

Im Geschäftsjahr 2023 waren

 

Herr Peter Edward Capp, Geschäftsführer Sodick Deutschland GmbH, Düsseldorf und CEO Sodick Europe Ltd., Sodick Europe Holdings Ltd., Warwick/England,

 

Herr Giuseppe Addelia, Geschäftsführer Sodick Deutschland GmbH, Düsseldorf, (berufen zum 20.11.2023),

 

Herr Norbert Kempf, Geschäftsführer Sodick Deutschland GmbH, Düsseldorf, (ausgeschieden zum 16.12.2023),

als Geschäftsführer bestellt und gemäß Handelregister von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

(4) Gesamtbezüge und Darlehen der Geschäftsführung

Auf die Angaben der Geschäftsführerbezüge wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

5) Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 26 (Vj.: 25) Angestellte beschäftigt.

(6) Konzernabschluss

Sämtliche Geschäftsanteile werden von der Sodick Europe Holdings Limited, Warwick, England, gehalten.

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Sodick Co. Ltd., Shin-Yokohama, Japan. Der Konzernabschluss ist erhältlich auf der Homepage der Sodick Co. Ltd. (http://www.sodick.jp/ir/).

(7) Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss ist unter vollständiger Ergebnisverwendung aufgestellt.

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 in Höhe von € 679.736,84 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

(8) Nachtragsbericht

Es haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres 2023 keine Vorgänge ereignet, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind.

 

Düsseldorf. den 21 Juni 2024

Giuseppe Addelia

Peter Capp

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
31.12.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 377.350,38 0,00 0,00 0,00 377.350,38
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 377.350,38 0,00 0,00 0,00 377.350,38
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.036.107,91 89.186,27 0,00 0,00 1.125.294,18
Summe Sachanlagen 1.036.107,91 89.186,27 0,00 0,00 1.125.294,18
Summe Anlagevermögen 1.413.458,29 89.186,27 0,00 0,00 1.502.644,56
Abschreibungen
31.12.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 377.350,38 0,00 0,00 0,00 377.350,38
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 377.350,38 0,00 0,00 0,00 377.350,38
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 740.400,72 65.699,14 0,00 0,00 806.099,86
Summe Sachanlagen 740.400,72 65.699,14 0,00 0,00 806.099,86
Summe Anlagevermögen 1.117.751,10 65.699,14 0,00 0,00 1.183.450,24
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 319.194,32 295.707,19
Summe Sachanlagen 319.194,32 295.707,19
Summe Anlagevermögen 319.194,32 295.707,19

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Sodick Deutschland GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sodick Deutschland GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sodick Deutschland GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 21.Juni 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ronald Rulfs, Wirtschaftsprüfer

Dr. Lüder Kurz, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 9. Oktober 2024 festgestellt.

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