DRiV Germany GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Michael Obersteller seit 2.8.2017 | Prokura |
Ulrich Braus seit 7.7.2017 | Geschäftsführer |
Daniela, geb. Brandl Dr. Haller seit 28.1.2016 | Prokura |
Ralph Ivan Engmann seit 7.12.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Federal-Mogul VCS Holding B.V. | 90.00% |
Advances Suspension Technology LLC | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Federal-Mogul Friction Materials Germany GmbHGlindeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Bilanz zum 31. Dezember 2015AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2015I. Allgemeine AngabenDie Federal-Mogul Friction Materials Germany GmbH hat ihren Sitz in Glinde und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Lübeck unter HRB 2920 eingetragen. Der Jahresabschluss der Federal-Mogul Friction Materials Germany GmbH für das Geschäftsjahr 2015 wurde nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB und nach dem GmbHG erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wendet die Gesellschaft, wie im Vorjahr, die durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) geänderten handelsrechtlichen Vorschriften an. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierung und Bewertung ist nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 242 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der Vorschriften der § 264 bis 283 HGB vorgenommen worden. 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt und sind in notwendigem Umfang einzelwertberichtigt. Forderungen über einem Jahr werden zu 100% berichtigt. Eine darüber hinausgehende Pauschalwertberichtigung wird nicht vorgenommen. 2. Eigenkapital Das Stammkapital wird zum Nennwert bilanziert. 3. Rückstellungen Pensionsrückstellungen Zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei der Bildung von Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen berücksichtigt, soweit dies nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. 4. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 5. Währungsumrechnung Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Konzernkurs (1 € = 1,086 US-$), der nur unwesentlich vom Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag abweicht, bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gliedern sich wie folgt auf:
2. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen werden aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens mit T€ 2.506 (Vorjahr T€ 2.107) ausgewiesen. Die wesentlichen Bewertungsgrundlagen sind in folgender Tabelle dargestellt:
3. Sonstige Rückstellungen
4. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten sind wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. IV. Sonstige Pflichtangaben1. Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) ohne Geschäftsführer Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 18 (Vorjahr 0) angestellte Mitarbeiter. 2. Geschäftsführer
3. Gesamtbezüge der Geschäftsführer Die Geschäftsführer haben für das Geschäftsjahr 2015 keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. 4. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft befindet sich zu 100 % im Besitz der Federal-Mogul Motorparts Holding GmbH in Glinde. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt, ist die Federal-Mogul Corp., Southfield, Michigan, USA. Der Konzernabschluss der Gesellschaft ist im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Der Konzernabschluss wird nach US-GAAP erstellt. Die wesentlichen Unterschiede der im Konzernabschluss des Mutterunternehmens vom deutschen Recht abweichenden angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stellen sich wie folgt dar: Die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen erfolgt gemäß FAS 158. Gemäß FAS 133 werden Zins- und Fremdwährungsderivate zum Marktwert angesetzt. Nach US-GAAP existiert kein Wahlrecht zum Ansatz von aktiven latenten Steuern. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nicht nach §§ 266, 275 HGB. Nach US-GAAP wird kein Lagebericht aufgestellt. Wesentliche Angaben sind jedoch in den sog. Management Discussion and Analysis (MD & A) enthalten. V. NachtragsberichtDie Gesellschafter haben beschlossen, die Gesellschaft rückwirkend zum 1. Januar 2017 auf die Federal-Mogul Motorparts Holding GmbH zu verschmelzen.
Glinde, den 14. August 2017 Federal-Mogul Friction Materials Germany GmbH Ulrich Braus, Geschäftsführer Lagebericht 20151. Grundlagen des UnternehmensFederal-Mogul betreibt zwei voneinander unabhängige Sparten, deren Geschäftsführer an das Board of Directors von Federal-Mogul berichten. Die Sparte Powertrain ist spezialisiert auf Erstausrüsterprodukte im Automobilbereich, für Schwersteinsatz- und Industrieanwendungen. Die Sparte Motorparts entwickelt, produziert und vertreibt ein breitgefächertes Produktportfolio für den globalen Fahrzeug-Ersatzteilmarkt und bedient gleichzeitig Hersteller von Originalausrüstungen mit Fahrzeugprodukten. Die Federal-Mogul Friction Materials Germany GmbH mit Sitz in Glinde, Glinder Weg 1, Deutschland ist der Motorparts Sparte zugeordnet. Bis September 2015 hat die Gesellschaft noch das USA Geschäft der Schwestergesellschaft Federal-Mogul Bremsbelag GmbH in Glinde betrieben. Dies wurde September 2015 wieder in die Federal-Mogul Bremsbelag GmbH zurückgeführt. Seitdem fungiert die Gesellschaft nur noch als Einheit für die Verrechnungen innerhalb des Federal-Mogul Konzerns. Die Gesellschaft soll in 2017 rückwirkend zum 1. Januar 2017 auf die Muttergesellschaft Federal-Mogul Motorparts Holding verschmolzen werden. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.1.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Geschäfte der Federal-Mogul Friction Materials Germany GmbH waren bis September 2015 von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland, aber auch über die Einbindung in einen weltweit agierenden Konzern von der weltweiten wirtschaftlichen Entwicklung beeinflusst. Im Jahr 2016 hatte die Gesellschaft kein operatives Geschäft mehr und diente lediglich als Konzerninterne Einheit zur Verrechnung von Umlagen. 2015 Weltweite Wirtschaftslage Das Wachstum der Weltwirtschaft verlangsamte sich im Geschäftsjahr 2015 auf 2,5 (2,7)%. In den Industrieländern war eine leichte Verbesserung der wirtschaftlichen Lage erkennbar, während die konjunkturelle Dynamik in vielen Schwellenländern im Jahresverlauf nachließ. Die Inflation blieb trotz der expansiven Geldpolitik vieler Zentralbanken insgesamt auf niedrigem Niveau. Die vergleichsweise geringen Preise für Energie- und Rohstoffe belasten die Wirtschaft einzelner davon abhängiger Exportländer, unterstützten aber insgesamt die weltweite Konjunktur. Europa / Deutschland In Westeuropa setzte sich die wirtschaftliche Erholung fort: Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) stieg 2015 im Vergleich zum Vorjahr auf 1,6% (Vorjahr: 1,3%). Die nordeuropäischen Länder verzeichneten mehrheitlich ein solides Wirtschaftswachstum. In den meisten südeuropäischen Ländern stabilisierte sich die wirtschaftliche Lage bei steigenden Wachstumsraten. In 2015 profitierte die deutsche Wirtschaft sowohl von der positiven Stimmung der Konsumenten als auch von der stabilen Lage am Arbeitsmarkt. Trotz des schwachen Euros gingen vom Außenhandel kaum zusätzliche Wachstumsimpulse aus. Das BIP wuchs mit 1,5% (Vorjahr: 1,6%) etwas schwächer als im Vorjahr. Nordamerika Nach einer starken ersten Jahreshälfte verlor die US-Wirtschaft im zweiten Halbjahr 2015 etwas an Dynamik. Die Konjunktur wurde überwiegend von der privaten Konsumnachfrage und der expansiven Geldpolitik getragen. Die Arbeitslosenquote setzte den positiven Vorjah-restrend fort und sank bis zum Jahresende auf 5,0% (Vorjahr: 5,6%). Der US-Dollar zeigte sich weiterhin stark und setzte die Güterexporte unter Druck. Insgesamt blieb das Wirtschaftswachstum der USA im Vergleich zum Vorjahr (2,3%) stabil (+2,4%). Asien Die chinesische Wirtschaft wuchs im Jahr 2015 mit 6,9% (Vorjahr: 7,3)%. Sie konnte ein im weltweiten Vergleich hohes Niveau halten, obwohl sie wegen struktureller Veränderungen an Schwung verlor. Die indische Wirtschaft setzte ihren positiven Trend fort und wuchs mit 7,2% (Vorjahr: 7,3%) so kräftig wie im Vorjahr. Das Wachstum des japanischen BIP war aufgrund der geringen Nachfrage aus dem In- und Ausland mit 0,7% (Vorjahr: -0,1%) verhältnismäßig schwach. In der ASEAN-Region blieb das Wachstum mit 4,3% (Vorjahr: 4,4%) auf dem Vorjahresniveau. 2016 Weltweite Wirtschaftslage Das Wachstum der Weltwirtschaft verlangsamte sich im Geschäftsjahr 2016 auf 1,9% (Vorjahr 2,5%). In den Industrieländern war eine leichte Verbesserung der wirtschaftlichen Lage erkennbar, während die konjunkturelle Dynamik in vielen Schwellenländern im Jahresverlauf nachließ. Die Inflation blieb trotz der expansiven Geldpolitik vieler Zentralbanken insgesamt auf niedrigem Niveau. Die vergleichsweise geringen Preise für Energie- und Rohstoffe belasten die Wirtschaft einzelner davon abhängiger Exportländer, unterstützten aber insgesamt die weltweite Konjunktur. Europa / Deutschland In der Eurozone setzte sich die wirtschaftliche Erholung fort: Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) stieg 2016 im Vergleich zum Vorjahr auf 1,7%. Die nordeuropäischen Länder verzeichneten mehrheitlich ein solides Wirtschaftswachstum. In den meisten südeuropäischen Ländern stabilisierte sich die wirtschaftliche Lage bei steigenden Wachstumsraten, Spanien erreichte einen Anstieg des BIP um 3%. In 2016 profitierte die deutsche Wirtschaft sowohl von der positiven Stimmung der Konsumenten als auch von der stabilen Lage am Arbeitsmarkt. Auch wegen des schwachen Euros gingen vorn Außenhandel zusätzliche Wachstumsimpulse aus. Das BIP wuchs mit 1,9% (Vorjahr: 1,5%) stärker als im Vorjahr. Nordamerika Nach einer starken ersten Jahreshälfte verlor die US-Wirtschaft im zweiten I lalbjahr 2016 etwas an Dynamik. Die Konjunktur wurde überwiegend von der privaten Konsumnachfrage getragen. Die Arbeitslosenquote setzte den positiven Vorjahrestrend fort und sank bis zum Jahresende auf 4,7% (Vorjahr: 5,0%). Der US-Dollar zeigte sich weiterhin stark und setzte die Güterexporte unter Druck. Insgesamt blieb das Wirtschaftswachstum der USA mit 1,6% unter dem des Vorjahres (+2,3%). Asien Die chinesische Wirtschaft wuchs im Jahr 2016 mit 6,6% (Vorjahr: 6,9%). Sie konnte ein im weltweiten Vergleich hohes Niveau halten. Die indische Wirtschaft setzte ihren positiven Trend fort und wuchs mit 7,6% (Vorjahr: 7,2%) etwas stärker als im Vorjahr. Das Wachstum des japanischen BW war aufgrund der geringen Nachfrage aus dem In- und Ausland mit 0,5% (Vorjahr: 0,7%) verhältnismäßig schwach. 2.1.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen (Automobilkonjunktur) 2015 Die Konjunktur der Automobilbranche ist geprägt durch die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung. Eine positive gesamtwirtschaftliche Lage führt in der Regel zu einem höheren PKW Absatz. Genauso ist eine höhere Aktivität in der Transportbranche für die Anzahl der neu verkauften LKW entscheidend. Das Jahr 2015 war aus Konzernsicht auf unserem Absatzmarkt Deutschland zufriedenstellend. Die Entwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen ist für das Unternehmen von Bedeutung. Dabei spielen Faktoren, wie die immer höheren Anforderungen nach umweltfreundlichen Lösungen eine wesentliche Rolle. Die Wettbewerbssituation in der Branche der Automobilzulieferer hat sich verschärft. Unsere Kunden erhalten eine immer stärkere Verhandlungsposition, der wir nur mit einer Konzentration am Markt entgegen wirken können. Für die wesentlichen Absatzmärkte des Konzerns bedeutet dies: Personenkraftwagen Die weltweite Anzahl der PKW Neuzulassungen stieg in 2015 um +0,9 Mio. (+1,3%) auf 66,3 Mio. Fahrzeuge. Diese Entwicklung bedeutet ein deutlich reduziertes Wachstum gegenüber dem Vorjahr, in dem ein Wachstum von +3,7% gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen war. Dabei war die Entwicklung regional unterschiedlich. Der europäische Markt entwickelte sich insgesamt freundlich (+0,3 Mio. Fahrzeuge oder +1,7%). Eine gegenläufige Entwicklung war in Russland zu beobachten (-1,0 Mio. Fahrzeuge oder -44,9%). Die Nachfrage in den größten Ländern der EU entwickelte sich wie folgt: Vereinigten Königsreich (+0,2 Mio. PKW oder +6,3% vs 2014), Spanien (+0,2 Mio. PKW oder +22,9% vs 2014) und Deutschland (+0,2 Mio. PKW oder +5,6% vs 2014), Italien (+0,2 Mio. PKW oder +15,8% vs 2014) und Frankreich (+0,1 Mio. PKW oder +6,8% vs 2014). Nutzfahrzeuge Die Anzahl der LKW Neuzulassungen (weltweit) ist in 2015 um +0,9 Mio. (+3,8%) gegenüber 2014 auf 23,4 Mio. Fahrzeuge gestiegen. Maßgeblich für die gesamte Entwicklung waren wie im Vorjahr die USA, wo der Anstieg der Neuzulassungen mit +1,1 Mio. LKW (+12,8%) am bedeutsamsten war. Enttäuschend war die Entwicklung in China (-0,3 Mio LKW Neuzulassungen), genauso wie in Brasilien (-0,3 Mio. LKW Neuzulassungen) und in Russland (-0,1 Mio. LKW Neuzulassungen). Auf dem Kernabsatzmarkt Europa war die Tendenz erfreulich mit insgesamt +0,2 Mio. oder +10,7% LKW Neuzulassungen oder überwiegend getrieben durch die hohe Nachfrage im Vereinigten Königsreich, in Spanien, Italien, Polen und Deutschland. In Deutschland betrug das Wachstum +14 Tausend mehr Neuzulassungen als im Vorjahr oder +4,1%. 2016 Eine positive gesamtwirtschaftliche Lage führt in der Regel zu einem höheren PKW-Absatz. Genauso ist eine höhere Aktivität in der Transportbranche für die Anzahl der neu verkauften LKW entscheidend. Das Jahr 2016 war aus Konzernsicht auf unserem Absatzmarkt Deutschland, trotz eines leichten Umsatzrückganges zufriedenstellend, da wir diesen antizipiert hatten. Die Entwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen insgesamt ist ebenfalls für das Unternehmen von Bedeutung. Dabei spielen Faktoren wie die immer höheren Anforderungen nach umweltfreundlichen Lösungen eine wesentliche Rolle, wobei in 2016 keine gravierenden zusätzlichen Restriktionen beschlossen wurden Die Wettbewerbssituation in der Branche der Automobilzulieferer hat sich verschärft. Unsere Kunden erhalten eine immer stärkere Verhandlungsposition, der wir nur mit einer Konzentration am Markt entgegenwirken können. Für die wesentlichen Absatzmärkte des Konzerns bedeutet dies: Personenkraftwagen Die weltweite Anzahl der PKW-Neuzulassungen stieg in 2016 um +3,2 Mio. (+4,8%) auf 69,5 Mio. Fahrzeuge. Diese Entwicklung bedeutet ein deutlich erhöhtes Wachstum gegenüber dem Vorjahr, in dem nur ein Wachstum von +0,9% gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen war. Dabei war die Entwicklung regional unterschiedlich. Der europäische Markt entwickelte sich insgesamt freundlich (+0,9 Mio. Fahrzeuge oder +5,5%). Der russische Markt stagniert auf niedrigem Niveau mit einem nochmaligen Rückgang von 3,4% (Vorjahr -44,9). Die Nachfrage in den größten Ländern der EU entwickelte sich wie folgt: Vereinigtes Königreich (+0,1 Mio. PKW oder +2,2% vs. 2015), Spanien (+0,05 Mio. PKW oder +4,8% vs. 2015) und Deutschland (+0,2 Mio. PKW oder +4,5% vs. 2015), Italien (+0,2 Mio. PKW oder +15,8% vs. 2015) und Frankreich (+0,1 Mio. PKW oder +5,1% vs. 2015). Nutzfahrzeuge Die Anzahl der LKW-Neuzulassungen (weltweit) ist in 2016 um +1,0 Mio. (+4,4%) gegenüber 2015 auf 24,4 Mio. Fahrzeuge gestiegen. Maßgeblich für die gesamte Entwicklung waren wie im Vorjahr die USA, wo der Anstieg der Neuzulassungen mit +0,7 Mio. LKW (+6,4%) am bedeutsamsten war. Die Marktentwicklung in China (+0,2 Mio. in 2016 nach -0,3 Mio. LKW-Neuzulassungen in 2015), Brasilien (0,4 Mio. LKW-Neuzulassungen) und in Russland (0,2 Mio. LKW-Neuzulassungen) bewegte sich auf niedrigem Vorjahresniveau. In Europa war die Tendenz erfreulich mit insgesamt +0,2 Mio. oder +8,3% LKW-Neuzulassungen, überwiegend getrieben durch die hohe Nachfrage im Vereinigten Königreich, in Spanien, Italien, Polen und Deutschland. In Deutschland betrug das Wachstum +23 Tausend Neuzulassungen verglichen zum Vorjahr (+7,0%). 2.2. Geschäftsverlauf 2.2.1 Umsatzerlöse 2015 Wir haben bis September 2015 hauptsächlich mit Produkten der Marke Jurid gehandelt, wobei die Produktpalette die Bereiche Reibbeläge und Bremskomponenten für PKW und LKW umfasst. Die von uns vertriebene Premium-Marke Jurid genießt einen sehr hohen Bekanntheitsgrad. Jurid-Produkte sind auch bei allen namhaften Autoherstellern in der Erstausrüstung vertreten, entsprechend hoch ist der Qualitätsstandard der von uns gelieferten Bremsbeläge. Die Umsatzerlöse sind von EUR 24,8 Mio. in 2014 auf EUR 27,3 Mio. gestiegen. Während in 2014 Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Bremsbelägen an Kunden in den USA in Höhe von EUR 18,5 Mio. erzielt wurden ging dieser Anteil in 2015 auf EUR 11,6 Mio. aufgrund der Rückführung des Geschäfts in die Schwestergesellschaft Federal-Mogul Bremsbelag GmbH zurück. Der Anteil der Erlöse aus konzerninternen Weiterbelastungen stieg demgegenüber von EUR 6,2 Mio. auf EUR 15,7 Mio. in 2015. 2016 Die Umsatzerlöse in 2016 sind von EUR 27,3 Mio. auf EUR 11,4 Mio. gesunken und betreffen ausschließlich konzerninterne Weiterbelastungen. Diese sind mit EUR 11,4 Mio. geringer als in 2015 (EUR 15,7 Mio.). 2.2.2. Materialaufwand 2015 Der Materialaufwand ging von EUR 16,0 Mio. in 2014 auf EUR 10,0 Mio. in 2015 zurück. Der Rückgang hängt mit der bei den Umsatzerlösen beschriebenen Rückführung des Geschäfts in die Schwestergesellschaft Federal-Mogul Bremsbelag GmbH zusammen. 2016 In 2016 fiel kein Materialaufwand mehr an, da keine Produkte vertrieben wurden. 2.2.3. Mitarbeiter 2015 Die Gesellschaft hatte in 2014 kein eigenes Personal. In 2015 wurden verschiedene Mitarbeiter aus zum Teil übergeordneten Einheiten in der Gesellschaft angestellt. Der Personalaufwand der Gesellschaft wurde auf die anderen Gesellschaften umgelegt und weiterbelastet. 2016 Der Rückgang des Personalaufwandes hängt zusammen mit der Umsetzung von Restrukturierungsmaßnahmen in 2016. 2.2.4 Sonstiger betrieblicher Aufwand 2015 Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 6,6 Mio. Konzernverrechnungen (2014: EUR 7,8 Mio.). 2016 Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen in I löhe von EUR 3,5 Mio. Konzernverrechnungen (2015: EUR 6,6 Mio.). 2.2.5 Jahresüberschuss 2015 Aufgrund des in 2015 abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrags wurde das im Geschäftsjahr erzielte Ergebnis von EUR 1,9 Mio. vollständig an die Muttergesellschaft abgeführt. Im Vorjahr wurde ein Jahresüberschuss von EUR 0,5 Mio. erzielt. 2016 Im Geschäftsjahr 2016 ist das aufgrund des abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrags von der Muttergesellschaft übernommene Ergebnis von EUR 1,9 Mio. auf EUR -0,9 Min. gesunken. 2.3. Lage 2.3.1. Ertragslage Für die Ertragslage verweisen wir auf unsere Ausführungen zum Geschäftsverlauf. 2.3.2. Finanzlage Die Gesellschaft ist in den Cash-Pool des Federal-Mogul Konzerns eingebunden über den die Liquidität der Gesellschaft jederzeit gewährleistet ist. 2015 Der Finanzmittelfond (Cash-Pool-Saldo) stieg von EUR 1,0 Mio. um EUR 1,9 Mio. auf EUR 2,9 Mio. Es liegt keine Investitionstätigkeit und keine Finanzierungstätigkeit vor. Die Veränderung des Cash-Pool betrifft ausschließlich den laufenden Geschäftsbetrieb. 2016 Der Finanzmittelfond (Cash-Pool-Saldo) stieg von EUR 2,9 Mio. um EUR 2,8 Mio. auf EUR 5,7 Mio. Es liegt keine Investitionstätigkeit und keine Finanzierungstätigkeit vor. Die Veränderung des Cash-Pool betrifft ausschließlich den laufenden Geschäftsbetrieb. 2.3.3. Vermögenslage 2015 Die Aktivseite der Bilanz ist dominiert von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 18,7 Mio. (Vorjahr: EUR 3,7 Mio.). Auf der Passivseite haben die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit EUR 13,5 Mio. (Vorjahr EUR 4,1 Mio.) den größten Anteil an der Bilanzsumme von EUR 19,1 Mio. (Vorjahr EUR 7,6 Mio.). Aufgrund des geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags mit der Federal-Mogul Motorparts Holding GmbH ist das Eigenkapital mit EUR 0,5 Mio. unverändert. Die Rückstellungen sind von EUR 2,8 Mio. um EUR 1,4 Mio. auf EUR 4,2 Mio. gestiegen. Wesentlichen Anteil an der Steigerung haben neben den Pensionsrückstellungen die übrigen personalbezogenen Rückstellungen. 2016 Die Aktivseite der Bilanz besteht im Wesentlichen aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 7,3 Mio. (Vorjahr: EUR 18,7 Mio.). Wie auf der Aktivseite haben die Verbindlichkeiten gegen verbundenen Unternehmen deutlich abgenommen und sanken von EUR 13,5 Mio. auf EUR 3,4 Mio. Der Rückgang ist wie auf der Aktivseite auch stichtagsbedingt. Die Salden wurden vor dem Stichtag ausgeglichen. Aufgrund des geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags mit der Federal-Mogul Motorparts Holding GmbH ist das Eigenkapital mit EUR 0,5 Mio. unverändert. Die Rückstellungen sind von EUR 4,2 Mio. um EUR 0,7 Mio. auf EUR 3,5 Mio. gesunken. Wesentlichen Anteil an der Veränderung haben der Rückgang der Steuerrückstellungen von EUR 0,5 Mio. auf EUR 0 und die übrigen personalbezogenen Rückstellungen. 3. Prognose,- Chancen- und Risikobericht3.1. Prognosebericht Die Gesellschaft soll rückwirkend zum 1. Januar 2017 auf die Gesellschafterin Federal-Mogul Motorparts Holding verschmolzen werden. Insgesamt wird jedoch für den Zeitraum bis zur Wirksamkeit der rückwirkenden Verschmelzung mit einem gegenüber 2016 weiter rückläufigen Geschäftsverlauf gerechnet. 3.2. Risikobericht Die Gesellschaft wird rückwirkend zum 1. Januar 2017 auf die Gesellschafterin Federal-Mogul Motorparts Holding verschmolzen. Insofern bestehen zum Berichtszeitpunkt keine wesentlichen berichtspflichtigen Risiken mehr. 3.3. Chancenbericht Die Gesellschaft wird rückwirkend zum 1. Januar 2017 auf die Gesellschafterin Federal-Mogul Motorparts Ilolding verschmolzen. Insofern bestehen zum Berichtszeitpunkt keine wesentlichen berichtspflichtigen Chancen mehr.
Glinde, den 14. August 2017 Geschäftsführung Ulrich Braus Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Federal-Mogul Friction Materials Germany GmbH, Glinde, für das Geschäftsjahr vorn 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft:. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahres-abschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den I ,agebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Federal-Mogul Friction Materials Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 15. August 2017 Warth
& Klein Grant Thornton AG
Clemens, Wirtschaftsprüfer von Oertzen, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließl. der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. |
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