Finanzplan Management GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 18839
Eingetragen
5.7.1989
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Die Übernahme der Geschäftsführung von Gewerbebetrieben jeder Art sowie die Stellung des persönlich haftenden Gesellschafters von Kommanditgesellschaften. Insbesondere wird die Management-Funktion in Unternehmen der Finanzplan-Gruppe übernommen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Finanzplan Management GmbH

Hünstetten

Jahresabschluss zum 31.12.2006

BILANZ



AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

158.531,11 EUR

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

26.401,00 EUR

II. Sachanlagen

10.888,00 EUR

III. Finanzanlagen

121.242,11 EUR

B. Umlaufvermögen

1.187.968,82 EUR

I. Vorräte

0,00 EUR

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1.187.932,90 EUR

III. Wertpapiere

0,00 EUR

IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

35,91 EUR

C. Rechnungsabgrenzungsposten

0,00 EUR

Summe Aktiva

1.346.499,93 EUR



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

438.643,36 EUR

I. Gezeichnetes Kapital

600.000,00 EUR

II. Kapitalrücklage

950.000,00 EUR

III. Gewinnrücklagen

0,00 EUR

IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag

-1.830.943,37 EUR

V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

719.586,73 EUR

B. Rückstellungen

7.000,00 EUR

C. Verbindlichkeiten

900.856,57 EUR

D. Rechnungsabgrenzungsposten

0,00 EUR

Summe Passiva

1.346.499,93 EUR

ANHANG


Allgemeine Angaben


Die Gesellschaft weist zum Jahresabschluss die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Von den größenabhängigen Erleichterungen i.S. §§ 274a und 288 HGB wurde im Wesentlichen Gebrauch gemacht.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach §§ 266 bzw. 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Posten der Aktiva sind nicht mit Posten der Passiva, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital und die Schulden sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert.

Dem Anlagevermögen sind nur Gegenstände zugeordnet, die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen geeignet und bestimmt sind.

Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.


Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden


Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Die Bilanzierungsverbote nach § 248 Abs. 1,2 HGB wurden beachtet.

Die angewandten Bewertungsmethoden orientierten sich grundsätzlich an den steuerlichen Bestimmungen; handelsrechtliche Bestimmungen standen dem nicht entgegen.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmertätigkeit ("Going-Concern-Prinzip") ausgegangen. Dem stehen weder sachliche noch rechtliche Gründe entgegen. Die auf den Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im wesentlichen übernommen worden.

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare oder degressive Abschreibungen, angesetzt. Sofern es sich bei der Anschaffung um geringwertige Vermögensgegenstände mit Nettoanschaffungskosten bis zu Euro 410,00 handelte, wurde die Bewertungsfreiheit in Anspruch genommen (vgl. § 6 Abs. 2 Einkommensteuergesetz).

Forderungen wurden mit dem Nennwert aktiviert. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Rückstellungen wurden unter dem Vorsichtsprinzip gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbetrag lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.


Angaben zu Positionen der Bilanz


Sachanlagen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den separat dargestellten Anlagespiegel verwiesen.

Finanzanlagen

Die Finanzplan Management GmbH schloss am 3.12.2002 mit Wirkung zum 31.12.2002 einen notariell beurkundeten Vertrag, nach dem sie 65% der Geschäftsanteile an der Finanzplan Fonds-Marketing GmbH für 1.137.057,81 EUR verkaufen wollte. Daraus war ein Kaufpreis in bar in Höhe von EUR 1.050.000,00 bis zum 02.01.2003 zu leisten. Diese Zahlung ist jedoch nicht erfolgt.
Im rechtskräftigen Urteil vom 18.05.2004 des Landgerichts Hamburg wurde dieser Vertrag über den Verkauf/die Übertragung der Geschäftsanteile für ungültig erklärt, da er nicht durchführbar ist. Daher wurde dieser Geschäftsvorfall im Jahresabschluss nicht abgebildet.
Das Oberlandesgericht Frankfurt hat mit Urteil vom 25.04.2008 die Berufungsklage gegen das Urteil des Landgerichts Wiesbaden (die notwendige Feststellungsklage) vom 23.02.2006, wonach die Anteilsübertragung zu Recht erfolgt ist, zurückgewiesen, ungeachtet der Tatsache, dass der für dieses Rechtsgeschäft zugrunde liegende Kaufvertrag ungültig ist. Das OLG-Urteil wurde bisher nicht rechtskräftig, da eine Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe eingelegt wurde. Somit wurden die Geschäftsanteile der Finanzplan Fonds-Marketing GmbH weiterhin zum Anlagevermögen des Unternehmens zugerechnet.
Der damit zusammenhängende Vertrag (unmittelbare Folgeverträge) über den Verkauf der restlichen Geschäftsanteile an der Finanzplan Fonds-Marketing GmbH ist ebenfalls als nicht wirksam zustande gekommen behandelt worden, da dieser Vertrag in unmittelbarem Zusammenhang mit dem gerichtlich als ungültig erklärten Vertrag in Zusammenhang steht und nur in der direkten Folge des Vollzugs dieses ungültigen Kaufvertrages geschlossen wurde.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Sie wurden mit dem Nennwert angesetzt.


Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt am 31. Dezember 2006 unverändert EUR 600.000,00. Es ist vollständig eingezahlt.

Verbindlichkeiten

Von den Gesamtverbindlichkeiten in Hoehe von EUR 900.856,57 entfielen auf die Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern EUR 232.453,73. Alle Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres faellig.


Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung


In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Verkäufe für diverse Sachanlagen enthalten.


Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr 2006 war Hans-Otto Schmitz als Geschäftsführer bestellt. Der Geschäftsführer war von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Neben dem Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2 Teilzeitangestellte(r) beschäftigt.

Die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit des Jahresabschlusses, wie er sich aus dem Bericht ergibt, wird versichert.


Hünstetten, 01.09.2008

Finanzplan Management GmbH
- Geschäftsführung -


Hans-Otto Schmitz
(Geschäftsführer)


 

Hans-Otto Schmitz

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