B+M isol nord GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steven Heckmann seit 17.9.2024 | Prokura |
Tino Beyer seit 26.3.2024 | Geschäftsführer |
Christian Sperr seit 7.10.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
M***** P****** | 8.32% |
S***** H******* | 3.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
B+M isol GmbHViernheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT zum 31.12.2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Unser Unternehmen ist in der Sparte Fachhandel für technische Isolierdämmstoffe tätig. Die Schwerpunkte liegen im Groß- und Einzelhandel mit Waren aller Art, soweit es keiner Erlaubnis bedarf, insbesondere der Handel mit Baustoffen, Metallen und Metallwaren aller Art, von Baustoffen für den Wärme- Kälte- und Brandschutz und Bauelementen, auch unter Verwendung von Kunststoffen, ferner damit verbundene Dienstleistungen sowie die Vermittlung von Warengeschäften aller Art. Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in 68519 Viernheim und verfügt über insgesamt 8 Niederlassungen (Aufzählung siehe unter den sonstigen Angaben). 2. Forschung und Entwicklung Wir sind nicht im Bereich der Forschung und Entwicklung tätig. Dafür ist unsere Muttergesellschaft in Wien zuständig. Als Fachgroßhandel für technische Isolierbaustoffe konzentrieren wir uns viel mehr auf die Auswahl innovativer und zukunftsfähiger Produkte der Industrie. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung der Branche und gesamtwirtschaftliches Umfeld Nachfolgende Ausführungen erfolgen auf Basis von Veröffentlichungen des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (Artikel "Baukonjunkturelle Lage: Weiterer Umsatzrückgang für 2024 erwartet") sowie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (Artikel "Wirtschaftliche Entwicklung - Konjunktur und Wachstum"). Hauptverband der Deutschen Bauindustrie "Baukonjunkturelle Lage: Weiterer Umsatzrückgang für 2024 erwartet" Stimmung Im Januar 2024 hat sich die Stimmung im Bauhauptgewerbe gegenüber den Vormonaten wieder verschlechtert. Die aktuelle Geschäftslage wurde per Saldo noch einmal negativer eingestuft (Wert: minus 20 Punkte). Die Geschäftserwartungen gingen auf minus 50 Punkte zurück. Baumaterial Bei den Baumaterialpreisen zeigte sich im Jahresverlauf 2023 eine Entspannung. Bis November gingen viele Preise (Stahl, Bauholz, Glas) zum Teil deutlich zurück. Bei einigen energieintensiven Produkten (Zement, Bitumen) ging der Anstieg aber weiter. Behinderungen der Bauproduktion Der Anteil der Firmen, die eine Behinderung ihrer Produktion durch Auftragsmangel melden, ist von Januar 2021 (15 Prozent) bis Januar 2024 (41 Prozent) stark gestiegen. Geringer war der Anstieg bei der Behinderung durch Stornierungen von 3 auf 12 Prozent. Im Januar 2024 gaben 27 Prozent der Firmen an, durch Arbeitskräftemangel behindert zu werden. Baugenehmigungen Die Baugenehmigungen für neue Bauten (Baukosten) stiegen 2022 nominal um 2,6 Prozent. Angesichts der Baupreissteigerungen war dies ein Rückgang von 14 Prozent. Von Januar bis November 2023 stieg der nominale Rückgang auf 17 Prozent (real etwa minus 24 Prozent). Auftragseingang und -bestand Der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ging von Januar bis November 2023 um 4,8 % (kalenderbereinigt - 4,7 %) zurück. Die Reichweite der Auftragsbestände lag im Januar 2023 bei 4,4 Monaten, ging aber bis zum Januar 2024 auf 3,6 Monate zurück. Der Auftragsbestand lag Ende September 2023 mit 75,5 Mrd. Euro nominal auf einem hohen Niveau, real war dies gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme um 2,0 %. Wohnungsbau Das Bauhauptgewerbe, dass sich vor allem auf den Wohnungsneubau konzentriert, muss einen erneuten Einbruch hinnehmen. Wir erwarten, dass die Umsätze in dieser Sparte 2023 gegenüber dem Vorjahr um etwa real 12,0 % zurückgegangen sind, für 2024 wird mit einer Abnahme in gleicher Höhe gerechnet. Im vergangenen Jahr dürften ca. 270.000 Wohnungen fertiggestellt worden sein, für das neue Jahr ist ein Rückgang in Richtung 200.000 Einheiten zu erwarten. Wirtschaftsbau Insgesamt dürften die realen Umsätze des Bauhauptgewerbes im Wirtschaftsbau 2023 leicht um 1,0 % zurückgegangen sein. Für das laufende Jahr erwarten wir ein preisbereinigtes Wachstum von 2,0 %. Einem leichten Rückgang im Hochbau steht ein deutlicheres Wachstum im Wirtschaftstiefbau - auch aufgrund von größeren Einzelaufträgen der Deutschen Bahn und der Stromversorger - gegenüber. Öffentlicher Bau Trotz unabweisbarer Investitionsbedürfnisse in nahezu allen Baubereichen und auf allen Gebietskörperschaftsebenen ist 2023 der reale Umsatz im Öffentlichen Bau 2023 um 2 % zurückgegangen, im laufenden Jahr ist mit einem leichten Wachstum von 1,0 % zu rechnen. Konjunkturprognose für das Bauhauptgewerbe 2024 Alles in allem bedeutet dies für das gesamte deutsche Bauhauptgewerbe im Jahr 2023 einen realen Umsatzrückgang von 5,5 %. Die nominalen Umsätze erreichten einen Wert von etwa 163 Mrd. Euro. Im laufenden Jahr wird sich der reale Umsatzrückgang auf 3,5 % abschwächen. Dies liegt auch an den Baupreisen. Legten diese im Vorjahr um etwa 7 Prozent zu, er-warten wir für 2024 einen Rückgang um 1 Prozent. Beschäftigung im Bauhauptgewerbe Trotz der schwachen Baukonjunktur haben die Unternehmen des Bauhauptgewerbes 2023 die Zahl ihrer Beschäftigten (im Jahresdurchschnitt) im Vergleich zum Vorjahr auf knapp 927.000 gehalten. Gegenüber dem zwischenzeitlichen Tiefpunkt im Jahr 2009 ist dies ein Beschäftigungsplus von 31,5 %. Das Bauhauptgewerbe hat damit zur äußerst positiven Entwick-lung auf dem deutschen Arbeitsmarkt beigetragen. Wegen der negativen Konjunkturprognose gehen wir aber davon aus, dass das Bauhauptgewerbe im laufenden Jahr die Zahl der Beschäftigten - erstmals seit 2008 - reduzieren wird, und zwar um 1 % bzw. um 10.000 Personen auf 917.000. Aufgrund des Nachfrageeinbruchs - in-besondere im Wohnungsbau - planen immer mehr Bauunternehmen, in den kommenden Mo-naten Personal abzubauen. So erwartete im Rahmen der eigenen BAUINDUSTRIE-Umfrage, welche Mitte Dezember 2023 durchgeführt wurde, nahezu jeder dritte Befragte für 2024 einen Beschäftigtenrückgang im eigenen Unternehmen. Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz "Wirtschaftliche Entwicklung - Konjunktur und Wachstum" ANHALTENDE WIRTSCHAFTLICHE SCHWÄCHE IM WINTERHALBJAHR 2023/24 Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich zum Jahreswechsel 2023/24 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin sehr schwach dar: Das Bruttoinlandsprodukt ist zum Jahresende nach ersten, vorläufigen Informationen des Statistischen Bundesamtes preis-, saison- und kalenderbereinigt um rund 0,25 % gegenüber dem Vorquartal gesunken. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Rückgang des BIP um 0,3 %. Dieses Ergebnis war weitgehend erwartet worden. Insbesondere der private Konsum ist im vergangenen Jahr aufgrund der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der Kaufzurückhaltung, auch im Zuge der erhöhten Unsicherheit infolge der geopolitischen Konflikte, preisbereinigt um 0,8 % zurückgegangen. Damit lag er immer noch etwas unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019. Auch die staatlichen Konsumausgaben waren mit -1,7 % gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Darin spiegelt sich die Normalisierung der Staatsausgaben nach der deutlichen Ausweitung während Corona-Pandemie. Die Bruttoanlageinvestitionen gingen mit -0,3 % etwas zurück, vor allem da die Bauinvestitionen infolge der gestiegenen Finanzierungs- und Materialkosten im Jahresdurchschnitt 2023 preisbereinigt erneut um rund zwei Prozent sanken. Dagegen konnten die Investitionen in Maschinen und Anlagen mit +3,0 % deutlich zulegen. Dazu dürften neben den immer noch hohen Auftragsbeständen und der guten Eigenkapitalausstattung der Unternehmen auch steigende - durch staatliche Maßnahmen gestützte - Investitionen in die Transformation beigetragen haben. Die Exporte nahmen infolge der schwachen Nachfrage aus dem Ausland um 1,8 % ab. Die Importe fielen im Zuge der schwachen Binnennachfrage mit -3,0 % sogar noch kräftiger, weshalb der Außenhandel rechnerisch +0,6 Prozentpunkte zum BIP-Wachstum beitrug. Der Arbeitsmarkt zeigte sich trotz der konjunkturellen Schwächephase robust; die Erwerbstätigkeit nahm im Jahresverlauf weiter zu (+0,7 %) und erreichte im Jahresdurchschnitt 2023 einen historischen Höchststand von knapp 46 Mio. Personen. Ebenfalls positiv ist die Entwicklung der verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte zu werten, die im Jahr 2023 um +5,9 % spürbar zunahmen. Sowohl die Arbeitnehmerentgelte (+6,7 %) als auch die Unternehmens- und Vermögenseinkommen (+6,5 %) lagen dabei deutlich im Plus. Gestützt wurden die Einkommensentwicklung neben spürbaren Lohnsteigerungen auch von staatlichen Entlastungsmaßnahmen zur Abmilderung des inflationsbedingten Kaufkraftverlustes wie den Energiepreisbremsen, der Möglichkeit zu steuerfreien Inflationsausgleichsprämien und Erhöhungen der Sozialleistungen (Wohngeld, Bürgergeld, Erhöhung Kindergeld). Diese Maßnahmen kamen insbesondere den unteren Einkommensgruppen zugute. Angesichts der zuletzt weiter schwachen Frühindikatoren, anhaltender und neu hinzugekommener geopolitischer Krisen, die zu steigenden Transportkosten und Verzögerungen in Lieferketten führen können, sowie temporär administrativ erhöhter Verbraucherpreise zu Jahresbeginn ist auch für das erste Quartal dieses Jahres noch nicht mit einer konjunkturellen Trendwende zu rechnen. Bei einem Rückgang der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft dürften sich zentrale Belastungsfaktoren für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland aber im Verlauf dieses Jahres verringern und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen. 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 kann entgegen den Erwartungen als positiv eingeschätzt werden. Trotz anhaltendem Ukraine-Krieg, der Unruhen im Nahen Osten und der daraus resultierenden Lieferengpässen in der gesamten Baubranche, brachte das Jahr für unser Unternehmen einen konstanten Umsatzverlauf, jedoch unter Budget. Intensive Nutzung der modernen Kommunikationswege, gute Beziehungen zu unseren Geschäftspartnern sowie der kontinuierliche Ausbau unserer Standorte, Personal und Logistik hat zur Erreichung unseres Ergebnisses beigetragen. Unser geplantes Umsatzziel nach Abzug von Skonti, Boni zzgl. sonstigen Erlösen von € 41.620.005 wurde knapp verfehlt. Die geplante Umsatzrendite (Ergebnis vor Steuern/Umsatz) von 3,96 % wurde dabei übertroffen. a) Umsatz-/Ergebnisentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 konnte der Umsatz zum Vorjahr gesteigert werden. Der Umsatzerlös der Gesellschaft betrug € 39.063.901 (VJ € 39.046.474). Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr eine geringe Umsatzerhöhung von € 17.427 (+ 0,004 %). Der Jahresüberschuss sank im Berichtsjahr auf € 1.751.489 (VJ € 1.913.568). Unser Unternehmen erwirtschaftete im Jahr 2023 eine durchschnittliche Umsatzrendite von 6,6 % (VJ 7,2 %) vor Steuern bzw. 4,5 % (VJ 4,9 %) nach Steuern. b) Beschaffung Die bestehenden guten Geschäftsbeziehungen zu unseren langjährigen und zuverlässigen Lieferanten haben es uns ermöglicht, auch im Jahr 2023 unsere Kunden in der gewohnten Zuverlässigkeit zu versorgen. Die Einkaufspreise für Mineralfaserprodukte sind im Jahr 2023 erneut gestiegen. Das betraf ebenso Dämmstoffe im Bereich Klima-Kälte-Isolierung. Nachdem die Verfügbarkeit des Rohstahls im Jahr 2023 wieder gegeben war, haben sich die Stahlpreise das ganze Jahr über rückläufig entwickelt. Alle anderen Sortimente verzeichneten im Jahr 2023 moderate Preissteigerungen. Eine Verknappung durch verlängerte Lieferzeiten konnte durch vorausschauende Lagerplanung überbrückt werden. Die Energiekosten im Bereich der Herstellung und des Transports machen sich bei allen Produktgruppen deutlich bemerkbar. c) Verkaufspreise am Markt Die Prognosen und Veröffentlichungen bzgl. der Entwicklung am Bau haben im Jahr 2023 den Preiskampf erheblich verschärft. Durch ein umsichtiges Verhalten am Markt konnten Preiserhöhungen weitgehend umgesetzt werden. d) Personal- und Sozialbereich Der durchschnittliche Personalstand ist im Berichtsjahr mit 72 Beschäftigte (VJ 72) konstant geblieben. III. Darstellung der Lage des Unternehmens 1. Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023 verringerte sich unsere Bilanzsumme um € 1.573.938 auf € 29.529.015 (VJ € 31.102.953). Das Vermögen setzt sich wie folgt zusammen:
Die Kapitalstruktur setzt sich wie folgt zusammen:
Die Erhöhung des Eigenkapitals resultiert aus dem erzieltem Jahresüberschuss in Höhe von € 1.751.489. Dagegen steht eine Gewinnausschüttung im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von € 300.000. Die Eigenkapitalquote liegt bei 29,2 % (VJ 23,0 %). In den Verbindlichkeiten sind € 6.357.126 (VJ € 6.767.683) als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen, die zur Finanzierung der Immobilien Viernheim und Bielefeld dienen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 12.806.433 (VJ € 15.355.378) dienen im Wesentlichen als Betriebsmittelkredite. 2. Ertragslage Der Gewinn nach Steuern bei vergleichbarer Umsatzgröße zum Vorjahr ist auf Grund zurückgehender Erträge und gestiegener Personalkosten um 8,46 % (VJ +11,98 %) gefallen. Durch Investitionen in Standorte und Personal sowie die weiterhin konsequente Ausrichtung auf die Bereiche Isoliertechnik und Spezialdämmstoffe wird an einer Verbesserung der Situation gearbeitet. a) Durchschnittsspanne Die Durchschnittsspanne liegt, verglichen mit dem Vorjahr, auf einem ähnlichen Niveau. b) Personalkosten Die Personalkosten sind absolut gestiegen und haben sich prozentual in Bezug zum Umsatz auf 12,6 % (VJ 11,9 %) erhöht. c) Abschreibung Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind absolut gestiegen und prozentual in Bezug zum Umsatz mit 2,9 % (VJ 2,6 %) über Vorjahresniveau. d) Betriebliche Aufwendungen Die betrieblichen Aufwendungen sind absolut und prozentual in Bezug zum Umsatz auf 8,3 % (VJ 9,9 %) gesunken. e) Zinsen Der Zinsaufwand ist durch das höhere Zinsniveau absolut gestiegen, prozentual beträgt er im Berichtsjahr 2,0 % (VJ 1,0 %) vom Umsatz. 3. Finanzlage Die Liquidität unseres Unternehmens war zu jeder Zeit sichergestellt. Die Geschäftsbeziehungen mit Kunden werden einem laufenden Monitoring unterzogen, um ausfallbezogene Risiken zu minimieren. Darüber hinaus ist ein Großteil der Kundenforderungen durch den Abschluss einer Warenkreditversicherung unter Berücksichtigung eines Selbstbehaltes abgesichert. Unseren Kunden gewährten wir Skonti in einem Umfang von € 968.303 (VJ € 963.342), welche vor allem durch die weitere Zunahme von Abbuchungsaufträgen und kürzeren Zahlungszielen zu Stande gekommen sind. Unsere Lieferantenverbindlichkeiten wurden durchgängig unter Inanspruchnahme von Skonto beglichen. So erwirtschafteten wir Skontoerträge von € 1.252.822 (VJ € 1.233.780). Lieferantenbonusforderungen werden durch unterjährige Abschlagszahlungen minimiert. Die Begrenzung des Kredit- und Liquiditätsrisikos erfolgt einerseits durch den kontinuierlich hohen Eigenkapitalanteil am Gesamtkapital. Andererseits können wir externe Finanzierungsquellen aufgrund unseres guten Ratings jederzeit und zinsgünstig in Anspruch nehmen. IV. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 1. Risikobericht a) Branchenspezifische Risiken Risiken für die Geschäftsentwicklung können insbesondere in einer weiteren Verschlechterung der deutschen Baukonjunktur im Zusammenhang mit den negativen Auswirkungen der geopolitischen Krisen sowie einem weiterhin hohen Zinsniveau liegen. Der Fachkräftemangel in unserer Branche ist mehr denn je ein schwerwiegendes Problem. Die Neugewinnung von Mitarbeitern und die langfristige Mitarbeiterbindung durch eine vorausschauende Personalpolitik sind unverzichtbar. b) Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbssituation in unserem Marktsegment ist seit vielen Jahren sehr schwierig. Bei beständig steigenden Einkaufspreisen stellt uns die Absatzpreispolitik der Mitbewerber vor große Herausforderungen. Die Situation im Baustoff-Fachhandel wird weiterhin von einem harten Preis- und Verdrängungswettbewerb gekennzeichnet sein, sodass sich der Margendruck erhöht. Aufgrund unserer erfolgreichen, qualitätsorientierten Unternehmenspolitik sind die leistungswirtschaftlichen Risiken kalkulierbar. Der Gefahr des Forderungsausfalls wirken wir mit einem konsequenten Forderungsmanagement entgegen. Fortlaufende Organisationsoptimierungen und ein hohes Kostenbewusstsein leisten einen weiteren Beitrag zur Risikominimierung. Die Optimierung der Kostenstruktur sowie unser qualifiziertes Personal werden zum Unternehmenserfolg beitragen. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund unserer Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend. Es sind keine Engpässe zu erwarten. Währungsrisiken bestehen für unser Unternehmen nicht. d) IT-Risiken Die in unserem Unternehmen eingesetzte Informationstechnologie (IT) unterstützt in hohem Maße nahezu alle Unternehmensabläufe. Das Risiko von Systemstörungen oder von Ausfällen, welche extern sowie intern verursacht sein können (Computerviren, Hacking, Blackouts, Netzwerk-Shutdowns, Naturkatastrophen, menschliches Versagen, usw.), ist nicht zu unterschätzen. Um die Auswirkungen dieser Art von Störungen zu minimieren, hat die IT-Regeln für den Umgang mit und die Sicherheit von Informationssystemen in Bezug auf Infrastruktur, Anwendungen, Datensicherung und zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs festgelegt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit von Risiken in der IT wird als gering eingeschätzt. Die Höhe des finanziellen Ausmaßes von Risiken auf die Vermögens- und Ertragslage wird als moderat beurteilt. e) Sonstige Risiken Geopolitische Risiken sowie geldpolitische Straffungen und die daraus resultierenden Folgen für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung können bewirken, dass die konjunkturelle Unsicherheit im Jahr 2024 weiterhin sehr hoch sein wird. Logistisch ist davon auszugehen, dass Lieferengpässe und Beschaffungslücken weiterhin entstehen können. Die Preisentwicklung, verursacht durch Nachfrageschwankungen und erhöhtem Wettbewerbsdruck in Verbindung mit Schwankungen bei Rohstoff- und Energiepreisen, kann zu Umsatzrückgängen führen. Durch die Volatilität der Entwicklungen sowie dem nicht final einschätzbaren Verlauf ist die wirtschaftliche Auswirkung auf unser Unternehmen nicht abschließend bewertbar. 2. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir auf solide und qualitätsbewusste Lieferanten zurückgreifen, mit denen bereits eine langjährige und zuverlässige Zusammenarbeit besteht. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch eine entsprechende Produktauswahl und Qualitätskontrollen durch. Unsere Chance ist, auf Basis der nach wie vor stabilen baukonjunkturellen Lage im Wirtschaftsbau sowie im öffentlichen Bau, eine weiterhin konsequente Fokussierung auf die primäre Kundenzielgruppe im Bereich des Wärme- Kälte- Schall- und Brandschutz, um weitere Marktanteile zu gewinnen, insbesondere durch unser Angebot von kundenorientierten Service- und Logistikleistungen mit qualitativ hochwertigen Produkten. Unsere moderne IT-Landschaft wird uns dabei unterstützen und es ermöglichen, zukünftig Geschäftsprozesse zu standardisieren, was eine wesentliche Voraussetzung für eine dauerhafte und nachhaltige Organisationsoptimierung ist. 3. Prognosebericht Die Einschätzung der weltweiten wirtschaftlichen Auswirkungen, durch vorangegangene sowie aktuelle geopolitische Krisen, lässt den weiteren Verlauf zum jetzigen Zeitpunkt nur unter hoher Unsicherheit vorhersehen. Ausgehend von der aktuellen Situation sowie dem weiterhin bestehenden Fachkräftemangel, erwarten wir für 2024 einen stagnierenden Markt. Eine schwierige Wettbewerbssituation, tendenziell und langfristig weiter steigende Einkaufspreise auf der Waren- und Kostenseite sowie das unter ständigem Druck stehende Absatzpreisniveau sind weitere Risiken der künftigen Entwicklung. Aufgrund unserer finanziellen Unabhängigkeit sind wir für die künftigen Herausforderungen gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Um die Ressourcen der Unternehmensgruppe noch besser nutzen zu können, streben wir im Geschäftsjahr 2024 eine Fusion mit der B+M isol nord GmbH in Viernheim an. Im Jahr 2024 sollen alle bestehenden Standorte weitergeführt, mit Ausnahme von Saarbrücken. Wir gehen im Geschäftsjahr 2024 aufgrund der geplanten Fusion und aufgrund von geplanten Steigerungen aus den aktuell bestehenden Niederlassungen von deutlich steigenden Umsatzerlösen (Steigerung um ca. 33 Mio. €), sowie von einem deutlich gesteigerten Ergebnis vor Steuern in Höhe von ca. 2,8 Mio. € aus. 4. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr wurden Niederlassungen an folgenden Standorten geführt: 3 x Viernheim, Ludwigshafen, Saarbrücken, Ilsfeld, Hürth und Gelsenkirchen
Viernheim, 16. Mai 2024 B+M isol GmbH Christian Sperr, Geschäftsführer Roland Haupt, Geschäftsführer Tino Beyer, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 II HGB:
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. II. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma B+M isol Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Viernheim im Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter der Nummer HRB 87782 eingetragen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren - im Wesentlichen unverändert - die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nur bei entgeltlichem Erwerb zu Anschaffungskosten angesetzt und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Abgänge werden mit ihrem Restbuchwert buchhalterisch ausgebucht. Der Restbuchwert errechnet sich hierbei unter Fortsetzung der Abschreibung bis einschließlich des Monats des Abgangs. Die Abschreibungen werden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer planmäßig vorgenommen und orientieren sich dabei an den amtlichen steuerlichen AfA-Tabellen. Zugänge an abnutzbaren Vermögensgegenständen des Anlagevermögens des Geschäftsjahres werden linear und zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,- netto werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden mit ihren Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Börsen- oder Marktpreis bzw. beizulegenden Wert angesetzt. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihren Nennwerten angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Betrag bewertet, der zur Erfüllung der Verpflichtung aufgebracht werden muss (Erfüllungsbetrag). Die Bilanz wird vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1) Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der am 01.08.2020 entgeltlich erworbene Firmenwert aus der Übernahme der Sparte Technische Isolierung der B+M isol west GmbH, Gelsenkirchen, wird über fünf Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer von 5 Jahren basiert auf der Annahme, dass die Übernahme einer bestehenden, voll funktionsfähigen Niederlassung und der Aufbau einer neuen Niederlassung spätestens nach 5 Jahren wirtschaftlich gleichwertig sind. Die Abschreibungsdauer entspricht damit der betriebswirtschaftlich angestrebten Amortisationsdauer. 2) Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umfassen im Wesentlichen Ansprüche aus umsatzsteuerlicher Organschaft (TEUR 88). 3) Sonstige Rückstellungen Die Bilanzposition umfasst im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsansprüche (TEUR 63) und Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 49). 4) Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gesichert in Höhe von EUR 5.694.224,40 durch Eintragung von Buchgrundschulden auf die firmeneigenen Grundstücke in Viernheim und Bielefeld. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen hinsichtlich der Lieferung von Handelswaren die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und die sonstigen Verbindlichkeiten sind nicht gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 12.600.000,00 Darlehen und in Höhe von EUR 206.432,88 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 5) Latente Steuern Die aktive latente Steuerabgrenzung resultiert aus der vom Steuerrecht (15 Jahre) abweichenden handelsrechtlichen Abschreibungsdauer (5 Jahre) des im Geschäftsjahr 2020 entgeltlich erworbenen Firmenwerts:
Der Berechnung wird ein Steuersatz von 30,26 % zugrunde gelegt. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind enthalten: Erträge aus Versicherungsentschädigungen (TEUR 77), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 28) sowie Erträge aus Sachbezügen (TEUR 85). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind enthalten: Aufwendungen aus Wertberichtigungen und Ausbuchungen von Forderungen (TEUR 48) sowie Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (TEUR 56). VI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Ausgewiesen sind die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
VII. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse liegen zum Bilanzstichtag nicht vor. Angabe der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats Im Geschäftsjahr 2023 waren zu Geschäftsführern bestellt:
In 2024 wurde zum Geschäftsführer bestellt:
Ein Aufsichtsorgan besteht nicht. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung Die Angabe unterbleibt in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Angaben zum Beteiligungsbesitz
Name und Sitz des Mutterunternehmens Die Berichtsgesellschaft wird als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Baustoff + Metall Ges.m.b.H. mit Sitz in Wien einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Handelsgericht Wien unter der Firmenbuchnummer 70656g eingereicht. Zahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr beträgt EUR 21.400,- und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt für das Geschäftsjahr 2023 vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft eingetreten, die eine andere Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zur Folge gehabt hätten.
Viernheim, 16. Mai 2024 Christian Sperr Roland Haupt Tino Beyer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die B+M isol GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der B+M isol GmbH, Viernheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der B+M isol GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, 29. Mai 2024 EY
GmbH & Co.KG
Fleischer, Wirtschaftsprüfer Böhme, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 22.08.2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. |
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