Stegmaier Grundstücksverwaltungs GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Dinter seit 17.2.2026 | Geschäftsführer |
Dominic Lauer seit 17.2.2026 | Geschäftsführer |
Marco Erban seit 30.3.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SILITHIUM smart energy GmbHWalldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Geschäftszweck der SILITHIUM smart energy GmbH, Walldorf, ist der Verkauf, der Handel und die Montage von Photovoltaik-Anlagen. BranchenentwicklungDie in Deutschland gesamthaft installierte Photovoltaikleistung betrug zum Jahresende 2023 rund 82 GWp (Vorjahr 66,5 GWp), davon wurden im Jahr 2023 ca. 14 GWp errichtet und an das Stromnetz angeschlossen. Damit war der PV-Ausbau in Deutschland erstmals im zweistelligen Bereich. Dies stellt erneut ein hohes Marktwachstum gegenüber dem Vorjahr dar. Die Stromerzeugung aus Photovoltaik befindet sich weiterhin unter den Top drei der erneuerbaren Stromerzeugungsquellen. Der Wachstumspfad des EEG 2023 sieht vor bis zum Jahre 2030 den PV-Zubau auf 215 GWp zu steigern. Das entspricht fortan einem jährlichen Zubau von 19 GWp. Die Inflation verzeichnete im Verlauf des Jahres 2023 einen rückläufigen Trend, was eine Stabilisierung der Preise und eine Beruhigung der Lieferketten mit sich brachte. Die Systempreise für schlüsselfertige Dach- und Freiflächenphotovoltaikanlagen entwickelten sich rückläufig zum Vorjahr. Aufgrund der sehr positiven Marktentwicklung in den Vorjahren, sind viele neue Anbieter auf den Markt gedrängt. Intensive Konkurrenz um Aufträge war eine direkte Folge des zunehmenden Wettbewerbsdrucks in der Photovoltaik-Branche. GeschäftsverlaufIm Jahr 2023 konnten die Umsatzerlöse zwar mehr als verdoppelt werden, jedoch haben die noch nachwirkenden hohen Beschaffungspreise aus vorangegangenen Bestellungen und deutlich höhere Fixkosten zu einem negativen Geschäftsverlauf geführt. Insbesondere das Privatkundengeschäft (B2C) hatte sich im letzten Quartal 2023 deutlich, gegenüber der Planung verschlechtert und konnte durch das gestiegene B2B-Geschäft nicht kompensiert werden. Im Privatkundengeschäft hat sich vor allem der stark gestiegene Wettbewerbsdruck bemerkbar gemacht. Durch den Preisverfall am Markt, durch die "Flutung" mit billigen chinesischen Modulen, ist auch der Handel im letzten Halbjahr 2023 weggebrochen. Viele neue kleine Marktteilnehmer sind in 2023 auf dem PV-Markt aufgetaucht und haben somit zu Marktverwerfungen, insbesondere im B2C-Bereich geführt. Gerade unsere qualitativ höherwertigen und damit etwas teureren Anlagen waren schwerer auf dem Markt zu verkaufen. Auch Kaufrückhaltung der Konsumenten, aufgrund der derzeit wirtschaftlichen Lage, führten zu geringen Umsatzerlösen als ursprünglich geplant. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageErtragslage Im laufenden Geschäftsjahr erhöhten sich die Umsatzerlöse von 17,14 Mio. EUR auf 31,29 Mio. EUR. Dieser Wert lag aber deutlich unter den geplanten Wert von über 40 Mio. EUR. Analog zu den Umsatzerlösen, hat sich der Materialaufwand von 10,82 Mio. EUR auf 21,72 Mio. EUR erhöht. Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf 7,21 Mio. EUR erhöht. Der Aufwand war jedoch durch Einmalzahlungen aufgrund von personeller Umstrukturierung belastet. Zudem belasteten Lagerabwertungen und Drohverlustrückstellungen aufgrund des Preisverfalls das Ergebnis. Insgesamt ergibt sich ein deutlich unter den Erwartungen liegender Jahresfehlbetrag von - 2,89 Mio. EUR. Finanzlage Der Finanzmittelfonds betrifft ausschließlich Guthaben bei Kreditinstituten und eine kleine Barkasse. Die Zahlungsfähigkeit ist aufgrund des Einbezugs in die Finanzierungsprozesse der EWR-Gruppe gesichert. Die Gesellschafterdarlehen der EWR in Höhe von 10,5 Mio. EUR sind nur bei ausreichenden liquiden Mitteln zu bedienen. Im Geschäftsjahr 2024 konnten bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses zudem ein großer Teil der Forderungen abgebaut und dadurch ein positiver Cashflow generiert werden. Gemäß der Liquiditätsplanung für die Jahre 2024 und 2025 ergeben sich keine Hinweise auf Zahlungsunfähigkeit. Vermögenslage Bei einer Bilanzsumme von 17,50 Mio. EUR ergab sich durch den Fehlbetrag 2023 ein negatives Eigenkapital von 2,58 Mio. EUR, das gemäß aktueller Wirtschaftsplanung bis zum Geschäftsjahr 2027 abgebaut werden kann. RisikoberichtDie Gesellschaft ist in das Risikomanagement System der EWR eingebunden und überprüft in regelmäßigen Abständen etwaige Risiken auf Eintrittswahrscheinlichkeit, Schadenshöhe und erforderliche Gegenmaßnahmen zur Reduktion des Risikoeintritts. Es bestehen Nachfrage- und Gewährleistungsrisiken bei den an Dritte veräußerten schlüsselfertigen Solaranlagen. Zudem bestehen Risiken aus drohenden Wertverlusten von eingelagerten Komponenten für PV-Anlagen, denen durch Wertberichtigungen Rechnung getragen wurde. Für die Folgejahre werden aufgrund der aktuellen Preissituation keine wesentlichen Risiken hieraus gesehen. Die Finanzierungssituation ist durch die Einbindung in die EWR-Gruppe gesichert und hat sich im Geschäftsjahr 2024 deutlich entspannt. Aus Sicht der Geschäftsführung bestehen derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken, die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und dem Nahen Osten haben keine Auswirkungen auf das Geschäftsmodell bzw. -ergebnis. PrognoseberichtDie Geschäftsführung sieht für das Jahr 2024 wieder Nachfrage- und Wachstumspotential verbunden mit der Preisentwicklung sowie dem Wegfall der negativen Einmaleffekte und geht gemäß aktueller Planung von einem geringen Jahresüberschuss (steuerungsrelevante Kennzahl) aus. Zudem sind für die Folgejahre weiterhin positive Ergebnisse geplant, die zu einem Abbau des negativen Eigenkapitals im Geschäftsjahr 2027 führen sollen.
Walldorf, 12. Juni 2024 Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
ANHANGI. Allgemeine Angaben zum UnternehmenDie Silithium smart energy GmbH hat ihren Sitz in Walldorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB Nr. 727634 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des JahresabschlussesDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 1 HGB ab diesem Geschäftsjahr als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel). Für die Bilanz wird das gesetzliche Gliederungsschema des § 266 HGB verwendet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze wurden beibehalten. Von den damit verbundenen Erleichterungsvorschriften der §§ 266, 247a, 276 und 288 HGB hat die Gesellschaft teilweise Gebrauch gemacht. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind vollständig im Anhang aufgeführt. III. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die hierbei angewandten Nutzungsdauern betragen 3 bis 15 Jahre. Im Geschäftsjahr angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu 800,00 EUR wurden in voller Höhe abgeschrieben. Bei den Anlagegegenständen, bei denen zum Abschlussstichtag von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wurde durch Bildung angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit ihrem Nominalwert bewertet. Die aktive Rechnungsabgrenzung betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren einzelnen Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. IV. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023 ist gemäß § 284 Abs. 3 HGB in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Gemäß $ 42 Abs. 3 GmbHG, bestehen Forderungen gegenüber Gesellschafter. Diese resultieren vollständig aus einer vorab gewährten Gewinnausschüttung. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Sicherheitsleistungen an einen Lieferanten sowie aus Steuerrückforderungen. Sofern in der Übersicht nicht anders angegeben, haben sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Vorräte Auf Fertige Erzeugnisse und Waren wurden aufgrund der allgemeinen Entwicklung der Modulpreise Abwertungen aufgrund des strengen Niederstwertprinzips durchgeführt. Eigenkapital Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrages. Das gezeichnete Kapital in Höhe von € 25.000,00 ist voll eingezahlt und wird seit dem 01.01.2023 zu 90% von der EWR Aktiengesellschaft, Worms und zu 10% von Herrn Ivica Lipka, Heidelberg, gehalten. Aufgrund des negativen Jahresergebnisses ergibt sich ein "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" von 2.583.797,65 €. Rückstellungen Für das Geschäftsjahr 2023 wurde eine Drohverlustrückstellung gebildet. Diese berücksichtigt, dass für das Jahr 2023, Kaufverträge mit einer verbindlichen Abnahmemenge für PV-Module zu einem festgelegten Preis vereinbart wurden. Aufgrund des unerwarteten Preisverfalls für PV-Komponenten, ist damit zu rechnen, dass ein Teil der Abnahmeverpflichtung nicht erfüllt wird. Der daraus drohende Verlust wird mit 2.423.874,00 € bewertet. Die sonstigen Rückstellungen werden für Beiträge für die Berufsgenossenschaft i.H.v. 60.000,00 €, für Provisionszahlungen i.H.v. 96.370,00 €, für Schadensfälle i.H.v. 54.200,00 €, für Beiträge für die industrie- und Handelskammer i.H.v. 400,00 €, für Personalkosten i.V.h. 105.267,85 € für Urlaubsrückstellungen i.H.v. 68.575,15 €, für Gewährleistungen i.H.v. 62.000,00 €, für Abschluss- und Prüfungskosten i.H.v. 38.000,00 €, für die Schwerbehindertenabgabe i.H.v. 16.560,00 € und für Aufbewahrungspflichten i.H.v. 14.700,00 € gebildet. Verbindlichkeiten
Die erhaltenen Anzahlungen enthalten die vereinnahmten Zahlungen auf die angefangenen Arbeiten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im üblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalt gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren vollständig aus einer in Anspruch genommenen Kreditlinie der Gesellschafterin. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Kundenüberzahlungen und Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehalt sowie, wie im Vorjahr, Steuerverbindlichkeiten. Sonstige Angaben und Haftungsverhältnisse Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften i. S. d. §285 Nr. 3a HGB beträgt insgesamt 936.502,38 €. Die Verpflichtungen resultieren aus Mietverträgen für Betriebsgebäude, Büros, Lager i.H.v. 249.480 €, davon innerhalb eines Jahres i.H.v. 83.160,00 € und Leasing- bzw. Mietfahrzeugen i.H.v. 687.022,38 €, davon innerhalb eines Jahres i.H.v. 405.722,39 €. Die Verpflichtungen haben eine maximale Laufzeit bis zum 31.12.2026. Materialaufwand Die Aufwendungen für Roh-Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren betreffen zum großen Teil Aufwendungen für den Erwerb unserer Hauptkomponenten wie PV-Module, Unterkonstruktion, Wechselrichter und Speichersysteme sowie eingekaufte Roh-Hilfs- und Betriebsstoffe. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten im Wesentlichen zugekaufte Fremdleistungen für die Fertigstellung unserer Montagearbeiten in den einzelnen Bauprojekten. Personalaufwand
Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten hauptsächlich Rückstellungszuführungen, Verkaufsprovisionen sowie KFZ- und Werbekosten. In dem Posten sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 135.363,25 (Vorjahr € 0,00) enthalten. V. Sonstige AngabenUnternehmensorgane
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs.4 HGB verzichtet. Anzahl der Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren 100 (Vorjahr 66) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 78 (Vorjahr 37) Angestellte und 22 (Vorjahr 29) gewerbliche Arbeitnehmer. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 2.891.184,33 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Walldorf, den 12. Juni 2024 Silithium smart energy GmbH Die Geschäftsführung Sebastian Peter Seibert BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Silithium smart energy GmbH, Walldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Silithium smart energy GmbH, Walldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Silithium smart energy GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2022 und für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sind nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 12. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Dirk Wolfgang Fischer, Wirtschaftsprüfer Marc Krizaj, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 12.06.2024 festgestellt. |
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