Konzertveranstalter
Motor Center Heinen GmbH
Kortental 77, 44149 Dortmund, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Kaatz seit 12.1.2026 | Prokura |
Kai Siebeck seit 12.1.2026 | Prokura |
Christin Giuliani seit 7.4.2014 | Prokura |
Ralf Giuliani seit 23.9.2009 | Geschäftsführer |
Andreas Giuliani seit 23.9.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Motor Center Heinen GmbHDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen der Gesellschaft Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erstreckt sich auf den Handel mit Kraftfahrzeugen und die Reparatur von Kraftfahrzeugen aller Art. Die Gesellschaft unterhält zum 31. Dezember 2023 Betriebsstätten in Dortmund-Hörde, Dortmund-Dorstfeld, Bergkamen, Essen, Holzwickede, Werne, Kamen, Menden und Hagen. Das Unternehmen wird in gemieteten Räumen betrieben. Die Gesellschaft hat für alle Standorte langfristige Mietverträge abgeschlossen. Der Einkauf von Neufahrzeugen und Ersatzteilen für die Hersteller Honda, Kia, Seat, Cupra und Suzuki wird ausschließlich auf Grund der guten Geschäftsbeziehungen direkt über die Hersteller abgewickelt. Der Einkauf von Gebrauchtwagen erfolgt zum Teil über die Inzahlungnahme auf gekaufte Neu- oder Gebrauchtwagen bzw. den aktiven Zukäufen über das Internet von Privatkunden, aus Leasingrückläufern, aus Insolvenzen, aus Zukäufen von Herstellerportalen, über Fahrzeugauktionen und aus Zukäufen von EU-Importen aus dem europäischen Ausland. Alle anderen Materialien wie z.B. Öl, Reifen und Tuningzubehör konnten wir auf Grund größerer Abnahmemengen günstiger einkaufen und größtenteils nicht über die verschiedenen Hersteller erwerben. 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Automobiljahr 2023 war gekennzeichnet von der weiterhin steigenden Inflation und einer damit einhergehend Kaufzurückhaltung. Dahingehend konnten sich die Lieferschwierigkeiten seitens der Hersteller weitgehend erledigen. In der Jahresbilanz stehen somit insgesamt 2,84 Millionen Neuwagen, das sind +7,3 Prozent mehr als 2022. 67,1 Prozent (+12,4 %) der Neuwagen wurden gewerblich und 32,8 Prozent (-1,9 %) privat zugelassen. Mit einem Neuzulassungsanteil von 30,1 Prozent bildeten die SUVs (+10,0 %) das stärkste Segment in der Jahresbilanz, gefolgt von der Kompaktklasse (16,3 %/+10,0 %), den Kleinwagen (11,9 %/+2,6 %), den Geländewagen (11,4 %/+8,3 %) und der Mittelklasse (10,5 %/+11,1 %). Die Oberklasse verzeichnete mit einem Zuwachs von +12,9 Prozent den größten Zulassungsanstieg, ihr Anteil betrug in der Jahresbilanz 1,0 Prozent, dicht gefolgt von den Sportwagen mit +12,7 Prozent und einem Anteil von 1,0 Prozent. Rückläufig waren die Segmente Mini-Vans (-18,1 %/0,7 %) und Minis (-2,5 %/5,0 %). Der Anteil benzinbetriebener Pkw (978.660/+13,3 %) lag mit 34,4 Prozent über dem Vorjahresniveau (32,6 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw (486.581/+3,0 %) wies in der Jahresbilanz 17,1 Prozent (Vorjahr: 17,8 %) aus. Bei den alternativen Antriebsarten vielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus. 840.304 hybridangetriebene Fahrzeuge (+1,6 %) erreichten einen Anteil von 29,5 Prozent, darunter befanden sich 175.724 Plug-in-Hybride (-51,5 %) mit einem Anteil von 6,2 Prozent. 524.219 Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 18,4 Prozent eine Steigerung von +11,4 Prozent auf. Die CO 2 -Emission der Pkw ging 2023 weiter um - 7,7 Prozent zurück, im Durchschnitt auf 109,6 g/km (Vorjahr: 118,7 g/km). Die Jahresbilanz des Gebrauchtfahrzeugmarktes schloss mit 7.024.629 (+5,7 %) umgeschriebenen Kfz und 414.785 Kfz-Anhängern (-1,2 %). Mehr als 6,03 Millionen Pkw (+6,9 %) wechselten im Laufe des Jahres den Halter beziehungsweise die Halterin. Die Pkw-Neuzulassungszahlen von Seat in Deutschland stiegen um 18,2 % von 111.646 Einheiten im Jahr 2022 auf 132.624 Einheiten im Jahr 2023, was einen Marktanteil von 4,7 % bedeutet. Die Pkw-Neuzulassungszahlen von Kia in Deutschland fielen um 2,0 % von 76.139 Einheiten im Jahr 2022 auf 74.589 Einheiten im Jahr 2023, was einen Marktanteil von 2,6 % bedeutet. Die Pkw-Neuzulassungszahlen von Suzuki in Deutschland stiegen um 61,2 % von 15.583 Einheiten im Jahr 2022 auf 25.121 im Jahr 2023, was einen Marktanteil von 0,9 % bedeutet. Die Pkw-Neuzulassungszahlen von Honda in Deutschland fielen von 7.709 Einheiten im Jahr 2022 um 1.190 Zulassungen auf 6.519 Einheiten im Jahr 2023, was einem Rückgang von 15,4 % bedeutet. Die Häufigkeit der Wartungsarbeiten pro PKW ist zum Vorjahr mit 1,05 Wartungen leicht gestiegen. (Quellen: DAT Report 2024 und Statistiken KBA) 3. Geschäftsverlauf Das für 2023 geplante Ergebnis konnte nicht erfüllt werden. Zwar konnten wir bei dem Umsatz über Plan und deutlich über dem Vorjahr abschließen, aber durch die gestiegenen Zins - und Personalkosten konnte das geplante Ergebnis nicht erreicht werden. Nach umfangreichen Investitionen in den elektrifizierten Bestand (der noch durch lange Lieferzeiten hochskaliert wurde) ist die Nachfrage durch den Wegfall der Förderung der Bundesregierung deutlich gesungen. Durch diesen Umstand haben wir uns dazu entschieden eine Rückstellung für anstehende Drohverluste zu bilden. Die Bruttoerträge im Neufahrzeuggeschäft und die Bruttoerträge im Gebrauchtfahrzeuggeschäft konnten gehalten werden. Das After Sales Geschäft hat im Vergleich zum Vorjahr eine gute Entwicklung genommen. Weiterhin muss berücksichtigt werden, dass wir für die beiden neuen Betriebe in Menden und Hagen Anlaufkosten hatten. Insgesamt sind wir mit der Ertragsentwicklung nicht zufrieden. Der Großteil des Umsatzes wird durch den Unternehmensbereich Pkw erwirtschaftet, welche sich in drei Kernbereiche unterteilen. Verkauf Im Jahr 2023 haben wir 2.639 Neuwagenauftragseingänge Honda, Seat, Cupra, Kia und Suzuki im Vergleich zu 2022 mit 3.351 Neuwagenaufträgen erzielen können. Das entspricht einen Rückgang von 712 Auftragseingängen bzw. - 21,3 %. Auf die Hersteller teilen sich die Aufträge wie folgt auf - Cupra/Seat von 993 Aufträgen im Jahr 2022 auf 977 Aufträge im Jahr 2023, - 2 % - Kia von 992 Aufträgen im Jahr 2022 auf 790 Aufträge im Jahr 2023, - 20 % - Suzuki von 1.110 Aufträgen im Jahr 2022 auf 765 Aufträge im Jahr 2023, - 31 % - Honda von 256 Aufträgen im Jahr 2022 auf 107 Aufträge im Jahr 2023, - 58 % Von den 2.639 Aufträgen hatten wir 1.544 (58,51 %) Erst- bzw. Neukunden. Mit den oben aufgeführten Ergebnissen im Pkw-Bereich Neufahrzeuge sind wir bezogen auf die vorher beschriebenen Umstände nicht zufrieden. Trotz rückläufiger Zahlen beim Auftragseingang für Neuwagen, konnten wir durch die Steigerung bei den Gebrauchtwagenverkäufe unsere Gesamtverkaufszahlen steigern. Bei Cupra und Seat hatten wir den geringsten Rückgang an Auftragseingängen. Gerade die Modelle von Cupra erfreuen nach wie vor sehr großer Beliebtheit. Stärkstes Modell im Jahr 2023 war der Cupra Leon mit einem Anteil von 28,3 %, gefolgt von dem Cupra Formetor mit 24,8 % und dem Seat Ibiza mit 12,4 %. Bei Kia sind die meistverkauften Modelle Fahrzeuge der Ceed Baureihe mit einem Anteil von 30,9%, dahinter folgen der Kia Sportage mit 21,5 % und der Kia Picanto mit 19,8 %. Bei Kia konnten hatten wir einen Auftragsrückgang von 20 %. Auch bei Suzuki konnten wir das gute Verkaufsergebnis im Jahr 2023 nicht halten. Stärkstes Modell war der Suzuki Vitara mit einem Anteil von 42,3%, gefolgt von dem Suzuki Swift mit 19,8 % und dem Suzuki Ignis mit 15,3 %. Bei Honda wirkt sich die veränderte Marktstrategie in Europa und Deutschland weiterhin negativ auf das Verkaufsergebnis aus. Hier verzeichnen wir einen Rückgang der Auftragseingänge um 58%. Stärkste Modelle waren der Honda Jazz und der Honda Civic mit einem Anteil von jeweils 25,2 %, gefolgt von dem Honda CR-V mit 24,3 %. Bei den Gebrauchtwagenaufträgen verzeichneten wir im Jahr 2023 eine Steigerung von 46,1 % bzw. von 2.787 Verträgen im Jahr 2022 auf 4.073 Verträge im Jahr 2023. Von den 4.073 Aufträgen hatten wir 2.132 (52,3 %) Erst- bzw. Neukunden. Von den 4.073 verkauften Einheiten gingen 3.070 an Endkunden und 1.003 an Wiederverkäufer. Die Steigerung resultiert auf Grund der guten Verfügbarkeit auf dem Gebrauchtwagenmarkt insgesamt und die schlechte Verfügbarkeit bei Neuwagen. Trotz der Steigerung der Auftragseingänge bei den Gebrauchtwagen konnten wir den Bruttoertrag bei 10,7 % stabil halten. Die durchschnittliche Standzeit bei Gebrauchtwagen ist leicht gestiegen und liegt noch bei guten 79 Tagen. Die Bruttoerträge im Neufahrzeugbereich sind von 8,5 % im Jahr 2022 auf 9,5 % gestiegen. (Quelle: Eigene Statistiken) Werkstatt Die Umsatzerlöse im Kundendienst konnten wir von TEUR 5.078 im Jahr 2022 auf TEUR 7.195 im Jahr 2023 um 41,7 % steigern. Die Steigerung ist auch dadurch zu erklären, dass wir ganzjährig im Vergleich zum Vorjahr 2 zusätzliche Standorte hatten (Quelle: BWA und eigene Statistik) Ersatzteillager Auch die Umsatzerlöse im Ersatzteillager stiegen um 44,3 % von TEUR 5.095 im Jahr 2022 auf TEUR 7.351 im Jahr 2023. Die Steigerung ist auch dadurch zu erklären, dass wir ganzjährig im Vergleich zum Vorjahr 2 zusätzliche Standorte hatten Allgemein Die Bewältigung der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine mit der damit ständig steigenden Inflation und die Problematik der Lieferschwierigkeiten aller Hersteller stand natürlich nach wie vor im Mittelpunkt des Jahres 2023. Unter Berücksichtigung dieser Probleme und der gestiegenen Zinskosten sind wir mit dem erzielten Ergebnis im Jahr 2023 nicht zufrieden. 4. Lage der Gesellschaft 4.1. Ertragslage Die Umsätze sind um TEUR 33.043 bzw. 28,1 % gestiegen, was u.a. darauf zurückzuführen ist, dass unser Standort in Menden ganzjährig im Umsatz enthalten und der durchschnittliche Fahrzeugwert gestiegen ist. Darüber hinaus haben wir einen Standort in Hagen ab dem 1.1.2023 hinzugenommen. Dabei ist der der Neufahrzeugbereich einschließlich der Vorführfahrzeuge um TEUR 10.456 bzw. um 16,6 % gestiegen und der Gebrauchtfahrzeugbereich um TEUR 18.086 bzw. 42,3 % gestiegen. Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Umsatzerlöse erhöhte sich von 84,3 % auf 85,7%. Im Personalbereich haben wir einen Anstieg des Personalaufwandes um 20,4 % zu verzeichnen. Die Steigerung erklärt sich durch die Hinzunahme eines weiteren Standortes Hagen ab 01.01.2023 und den ganzjährigen Betrieb des Standortes in Menden im Jahr 2023. Im Jahr 2023 konnten wir jedem Mitarbeiter eine Inflationsprämie in Höhe von EUR 500 auszahlen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich absolut um TEUR 721 erhöht aber quotal bezogen auf die Umsatzerlöse von 4,9 % auf 4,3 % verringert. 4.2. Vermögenslage Die Vermögenslage ist im Wesentlichen durch den Aufbau von Vorräten und kurzfristigen Forderungen gekennzeichnet. Die Kapitalstruktur weist zum Bilanzstichtag im Wesentlichen die Verbindlichkeiten zur Fahrzeugfinanzierung aus. Insgesamt ist die Bilanzsumme um TEUR 12.134 auf TEUR 53.922 gestiegen. Zum 31. Dezember 2023 ergibt sich bei einem Jahresüberschuss von TEUR 16 und einem Gewinnvortrag von TEUR 1.586 ein Eigenkapital von TEUR 2.599 (31.12.2022: TEUR 2.583). Die Eigenkapitalquote hat sich von 6,2 % im Vorjahr auf 4,8 % verringert. 4.3. Finanzlage Die Neuwageneinkaufsfinanzierung der Honda Fahrzeuge läuft weiterhin über die Honda Bank, wo wir eine Kreditlinie in Höhe von EUR 4.000.000,00 haben. Die Kreditlinien bei der Honda Bank können flexibel für Neu - und Gebrauchtwagen genutzt werden. Die Gebrauchtwagenbestände werden im Allgemeinen über eine Kreditlinie in Höhe von EUR 12.500.000,00 bei der Santander Consumer Bank finanziert Die Neuwageneinkaufsfinanzierung Seat läuft über die Seat Bank, wo wir eine Kreditlinie in Höhe von EUR 10.758.500,00 haben. Die Neuwageneinkaufsfinanzierung Kia läuft über die Hyundai Capital Bank Europe, wo wir eine Kreditlinie in Höhe von EUR11.500.000,00 haben. Für die Gebrauchtwagenbestände besteht eine Kreditlinie von EUR 1.000.000 bei der Hyundai Capital Bank Europe. Die Neuwageneinkaufsfinanzierung Suzuki läuft über die Credit Plus Bank, wo wir eine Kreditlinie in Höhe von EUR 10.500.000,00 haben. Insgesamt bestehen zum 31. Dezember 2023 Kreditlinien von EUR 52.758.500,00 davon sind zum 31. Dezember 2023 EUR 40.091.705,00 und von der Kontokorrentlinie EUR 716.603,01 in Anspruch genommen. Aktives Forderungs- und Finanzierungsmanagement und eine fortlaufende Liquiditätsplanung stellen unseren Liquiditätsbedarf sicher. 5. Investitionen Folgende Neuanschaffungen wurden getätigt: Auch im Jahr 2023 wurden die CI-Umbauten in Bergkamen abgeschlossen und der CI-Umbau in Holzwickede (ebenfalls Cupra) begonnen. Weitere CI-Umbauten an unseren weiteren Standorten werden bis 2025 folgen. 6. Personal- und Sozialbereich Im Jahr 2023 wurden im Durchschnitt 278 Mitarbeiter, davon 34 Auszubildende beschäftigt. Die Vergütung erfolgte größtenteils nach dem Entgelttarifvertrag des Kfz-Gewerbes in NRW und teilweise Tarifvertragsunabhängig. 7. Umweltschutz Unser anfallendes Altöl und unsere verbrauchten Betriebsstoffe werden gemäß gesetzlichen Bestimmungen entsorgt und in einer Abfallbilanz dokumentiert. Fast alle Betriebsstoffe werden in Mehrweggefäßen angeschafft. Weiterhin betreiben wir eine konsequente Mülltrennung nach Papier, Reifen, Folie, Styropor, Metalle und Abfall zur Wiederverwertung. In unserem Betrieb ist ein Mitarbeiter zum Umweltbeauftragten ernannt. 8. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Wirtschaftliche und rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale liegen zum heutigen Stichtag nicht vor und werden in Zukunft auch nicht erwartet. Wir gehen von einer positiven Fortführungsprognose aus. Wir rechnen 2024 mit einem positiven Ergebnis von rd. TEUR 500. Sofern die Ergebniserwartungen verfehlt werden, könnte dies die Liquidität unserer Gesellschaft belasten und die weitere Entwicklung beinträchtigen. Aus der Entwicklung der Ergebnisse in 2023 und auch schon 2024 ergeben sich keine Anhaltspunkte, dass das geplante Ergebnis nicht erreicht wird. Die Kreditlinien insgesamt sind ungekündigt. Wir gehen auch weiterhin von einer weiteren Einräumung der Kreditlinien aus. Andernfalls könnte dies die Liquidität der Gesellschaft belasten und die weitere Entwicklung beeinträchtigen. Der Abschluss unserer Gesellschaft wurde daher unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Aus dem Abschluss von Leasinggeschäften bestehen grundsätzlich Rückkaufverpflichtungen mit bereits festgelegten Rückkaufwerten. Dabei unterliegt die Entwicklung der Restwerte für gebrauchte Fahrzeuge naturgemäß Schwankungen. Die darin enthaltene Prognoseschwierigkeit führt dazu, dass die bei der Weitervermarktung von Leasingrückläufern zu erzielenden Preise von den Restbuchwerten zum Zeitpunkt der Rücknahme abweichen können. Dies kann künftig zu Buchverlusten führen. Bei den bestehenden Rückkaufverpflichtungen aus Leasingverträgen wird das Risiko im Rahmen der weiteren Entwicklung sorgsam beobachtet und soweit notwendig werden Risiko minimierende Maßnahmen ergriffen. Insgesamt sehen wir aber durch die auslaufenden Leasingverträge insbesondere im Cupra/Seat Bereich eher eine Chance als ein Risiko. Zum einen bekommen wir für den Gebrauchtwagenmarkt sehr gefragte Fahrzeug im Alter zwischen 2 und 4 Jahre zurück und zum anderen erhöhen wir bei unseren Kunden somit die Wiederkaufsrate. Hinsichtlich der Umsatz- und Ergebnisentwicklung rechnen wir für das Jahr 2024 mit einem konstanten Konsumverhalten der Verbraucher. Sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht bekannt. Einzig eine nicht marktgerechte Modellpolitik birgt ein gewisses Maß an Risiko. Durch die Zusammenarbeit mit mehreren Herstellern ist das Risiko aber eher gering einzustufen. 9. Angaben zu Finanzinstrumenten Wesentliche originäre Finanzinstrumente für die Gesellschaft stellen die kurzfristigen Forderungen, die liquiden Mittel sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dar. Derivative Finanzinstrumente werden von der Gesellschaft nicht genutzt. Unser Risikomanagement in Bezug auf die Finanzinstrumente ist neben der Liquiditätsplanung und Kreditüberwachung auf eine zeitnahe Realisierung von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ausgerichtet. Das Bonitäts- oder Ausfallrisiko ergibt sich aus der Gefahr, dass Geschäftspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können und dadurch Vermögensverluste entstehen. Wesentliche Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungseinschränkungen sehen wir derzeit nicht. Ein Zinsänderungsrisiko, d.h. mögliche Wertschwankungen eines Finanzinstruments auf Grund von Bewegungen des Marktzinssatzes liegen vor allem bei Forderungen und Verbindlichkeiten mit Laufzeiten von über einem Jahr vor. Solche längeren Laufzeiten sind im operativen Bereich nicht von Bedeutung. Jedoch sind wir im Bereich der Einkaufsfinanzierung von der Entwicklung des EURIBOR abhängig. 10. Voraussichtliche Entwicklung Auf Grund der steigenden Verkaufszahlen in den letzten Jahren und dem Auftragsüberhang aus 2023 erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zu 2023 auch wieder steigende Umsatzerlöse im Kundendienst- und Ersatzteilgeschäft. Bei den Herstellern Kia, Seat, Cupra, Suzuki und Honda planen wir mit leicht steigenden Verkaufszahlen in 2024 zu 2023. Der Gebrauchtwagensektor wird sich in 2024 durch die hohe Anzahl an Auslieferungen von Neufahrzeugen und der damit verbundenen Rücknahme von Gebrauchtwagen und Leasingrückläufer weiter positiv entwickeln. Weiterhin positiv bemerkbar machen wird sich im Gebrauchtfahrzeugsektor auch die neue Vertriebsmaßnahme die sogenannten "Händlerfahrzeuge" über eine europaweite Auktionsplattform zu vermarkten. Bei den zukunftsbezogenen Aussagen ist zu Berücksichtigen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Die Finanzplanung für 2023 wurde permanent überarbeitet und angepasst. Wir rechnen für das Jahr 2024 mit einem positiven Ergebnis vor Steuern von rund TEUR 500. Die Realisierung dieses Ergebnisses setzt allerdings voraus, dass sich die derzeitige Entwicklung des Automobilmarktes im Verlauf des Geschäftsjahres 2024 positiv stabil bleibt und sich die geplanten Maßnahmen zur Ertragssteigerung im Geschäftsjahr 2024 fortsetzen.
Dortmund, den 21.6.2024 Motor Center Heinen GmbH gez. Ralf Giuliani gez. Andreas Giuliani BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die Motor Center Heinen GmbH hat ihren Sitz in Dortmund. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Dortmund unter HRB 22380 eingetragen. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB), den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Die Gesellschaft erfüllt zum Abschlussstichtag die Voraussetzungen einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB i.V.m. § 267 Abs. 4 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich -mit Ausnahme der nachfolgenden Bilanzierungsänderung- unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Bilanzierungsänderung Ab dem Geschäftsjahr 2023 werden Vorführwagen nicht mehr im Anlagevermögen sondern im Umlaufvermögen in dem Bilanzposten "Vorräte" ausgewiesen. Eine planmäßige Abschreibung erfolgt dabei nicht. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen auf Basis der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer:
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Fahrzeuge wurden der verlustfreien Bewertung unterzogen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden entsprechend des Wahlrechts gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von dem Posten Vorräte abgesetzt und mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich einzeln mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1 % des Nettoforderungsbestandes gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis einer im Zeitpunkt des voraussichtlichen Abbaus von temporären Differenzen geltenden Steuerquote (Gewerbe- und Körperschaftssteuer einschließlich Solidaritätszuschlag) von 30,4 %. Die Gesellschaft macht zum 31. Dezember 2023- wie im Vorjahr - von ihrem Wahlrecht Gebrauch, den Überhang aus aktiven latenten Steuern nicht zu aktivieren. Die Unterschiede resultieren 31. Dezember 2023 im Wesentlichen aus dem Anlagevermögen (TEUR 34,7) und den sonstigen Rückstellungen (TEUR 76,7). Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) auf Basis der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck berechnet. Hierbei wurde unverändert von einem erwarteten Rententrend von 1,0 % p. a. ausgegangen. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen wurde gemäß RückAbzinsV unter Berücksichtigung von § 253 Abs. 2 S. 2 HGB in Höhe des von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes (10-Jahres-Durchschnitt, Schätzung auf Basis der Veröffentlichung der Deutschen Bundesbank) für eine angenommene Restlaufzeit von 4 Jahren mit 1,06 % angesetzt. Sie decken die volle handelsrechtliche Verpflichtung ab. Auf Basis eines 7-Jahres-Durchschnitts (Schätzung auf Basis der Veröffentlichung der Deutschen Bundesbank) hätte der Diskontierungssatz bei 1,12 % gelegen, was zu einer Minderung der Pensionsrückstellung um 114 EUR geführt hätte (§ 253 Abs. 6 HGB). Der Betrag ist ausschüttungsgesperrt. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Eine Abzinsung der Rückstellungen entfällt bei einer Restlaufzeit von unter einem Jahr. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen werden nach dem Stand der jeweiligen Hauptschuld bewertet. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden zum Anschaffungskurs oder zum jeweiligen ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die aus Fremdwährungsgeschäften resultierenden Erträge und Aufwendungen werden zum Tageskurs im Zeitpunkt ihrer Entstehung umgerechnet. Soweit Fremdwährungspositionen kursgesichert sind, erfolgt die Bewertung zum entsprechenden Sicherungskurs. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Im Anlagevermögen werden zum 31. Dezember 2023 Vorführwagen mit einem Buchwert von EUR 0,00 (i. Vj. EUR 4.877.067,00) ausgewiesen. Die Vorführwagen werden mit einem Buchwert in Höhe von EUR 7.065.402 im Umlaufvermögen bilanziert. Die Entwicklung der Finanzanlagen ist im Anlagespiegel dargestellt. Die Finanzanlagen betreffen Genossenschaftsanteile an der Dortmunder Volksbank eG, Dortmund, im Geschäftsjahr 2021 wurden Anteile in Höhe von TEUR 8 erworben. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter (EUR 15.000,00, i. Vj. EUR 15.000,00) resultieren aus sonstigen Forderungen mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Bonusforderungen. Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert EUR 400.000,00. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert EUR 597.107,50. Zum 31. Dezember 2023 weist die Gesellschaft nach Berücksichtigung des Gewinnvortrages in Höhe von EUR 1.585.802,85 und einem Jahresüberschuss von EUR 15.867,56 ein Eigenkapital von EUR 2.598.777,91 aus. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 691.101,63 wurden im Wesentlichen für Personalverpflichtungen, Garantieleistungen, Prüfungs- und Jahresabschlusskosten, Aufbewahrungskosten und für Rechtsstreitigkeiten gebildet. Unter den sonstigen Rückstellungen werden zudem Rückstellungen für drohende Verluste aus Rücknahmeverpflichtungen i. H. v. EUR 242.711,33 ausgewiesen.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 45.708.927,12 sind durch Einkaufssicherungsübereignung der einkaufsfinanzierten Lagerfahrzeuge sowie durch Gesellschafterbürgschaften besichert. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen mit EUR 425.762,33 Werbekostenzuschüsse und Sachbezugsleistungen für Pkw in Höhe von EUR 149.198,00. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen insbesondere Mietaufwendungen für Geschäftsräume (EUR 1.533.903,20), Vermittlungsprovisionen (EUR 653.593,03) und Werbekosten (EUR 814.059,47). Im Geschäftsjahr 2023 sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe vonTEUR 250 enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von EUR 150.666,66 beinhalten im Wesentlichen die Körperschaft- und Gewerbesteuer für das Jahr 2023. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen gegenüber Dritten für die Jahre 2024 bis 2030 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 9.870. Die Mietverträge haben eine Laufzeit von 2023 bis 2030. Mietzahlungen wurden bis zum Ende der vertraglichen Laufzeit berücksichtigt. Aus Leasing- und Finanzierungsgeschäften bestehen Rückkaufsverpflichtungen bis zum Jahr 2029 in Höhe von TEUR 24.455 (i. Vj. TEUR 37.110). Diese sind überwiegend abhängig von der Ausübung eines Andienungsrechts des Fahrzeugbesitzers. Sonstige Angaben Prüfungshonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar gemäß § 285 Nr. 17 HGB teilt sich wie folgt auf:
Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer:
Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 waren Geschäftsführer: Kaufmann Ralf Giuliani, Kamen Kfz-Mechaniker Andreas Giuliani, Dortmund Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird von der Befreiungsvorschrift Gebrauch gemacht und auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer verzichtet. An ehemalige Geschäftsführer bzw. Hinterbliebene wurden Pensionszahlungen in Höhe von EUR 12.016 geleistet, die Pensionsrückstellung beträgt zum Bilanzstichtag EUR 53.759,00. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Nachtragsbericht Die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Konfliktes für das Geschäftsjahr 2024 sind davon abhängig, dass die Entwicklung des Automobilmarktes im Verlauf des Geschäftsjahres 2024 positiv stabil bleibt und der Russland-Ukraine-Krieg keine wesentlichen Auswirkungen auf die Lieferketten beinhaltet, da es sonst entgegen der Planung zu einer Verschlechterung der Ertragssituation kommt. Insofern gehen wir derzeitig von einer klaren Fortführung der Geschäftstätigkeit ohne größere Beeinträchtigungen aus. Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, die einen wesentlichen Einfluss auf den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 haben.
Dortmund, den 21.6.2024 Motor Center Heinen GmbH gez. Ralf Giuliani gez. Andreas Giuliani Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.09.2024 festgestellt. Auszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung Es wurde Folgendes beschlossen: - Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Motor Center Heinen GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Motor Center Heinen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Motor Center Heinen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Werne, 5. September 2024 QUANTUM
GmbH
Thomas Hammer, Wirtschaftsprüfer |
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