Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 49439
Eingetragen
13.10.2004
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieVermittlung von KreditenVermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Die Erbringung von Beratungsleistungen, insbesondere bei der Gründung, der Führung und dem Kauf oder Verkauf von Unternehmen aller Art, die Beteiligung an Unternehmen aller Art, die Vermittlung von Eigen- und Fremdkapital sowie die Vermittlung von Beratungsleistungen durch Dritte. Die Erbringung von Beratungs- und Betreuungsleistungen in Vermögensangelegenheiten, insbesondere im Bereich Vermögensplanung, Finanzplanung, Financial Controlling, Asset Allocation und Strategieumsetzung in das private Vermögen. Die Vermittlung von Versicherungen aller Art. Die Vermittlung von Immobilien. Die Vermittlung von Immobiliendarlehen. Ausgenommen ist die Erbringung von Beratungsleistungen, für die eine gesetzliche Erlaubnispflicht auf dem Gebiet der Wirtschaftsprüfung, der Steuerberatung, der Rechtsberatung und der Arbeitsvermittlung besteht.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lorry Dr. Schirer
seit 13.10.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Lorry Schirer
Theodor-Neubürger-Str. 11, 60439 Frankfurt am Main
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SchiLo GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht

1. Grundlagen der Gesellschaft

Das Schilo Geschäftsmodel basiert auf Beratungsleistungen gegen Honorar.

Schilo spezialisiert sich auf die Bedürfnisse von Freiberuflern und Gesellschaftern und bietet, institutsunabhängig und neutral ein umfassendes Financial Consulting für das gesamte private Vermögen an.

Schilo hat drei Beratungsfelder.

Das Hauptberatungsfeld basiert auf einer umfangreichen privaten Finanzplanung für die Mandantschaft. Im Umsetzungsprozess hilft Schilo dem Mandanten durch Korrespondenz mit Banken, Ämtern oder Geschäftspartner des Mandantes.

Ein weiteres Beratungsfeld von Schilo ist die Optimierung der Einnahmen aus Kapitalvermögen und basiert auf der Umstrukturierung der Liquidenmittel (Portfolio) des Mandanten nach einer auf Markowitz basierten Methode.

Das dritte Hauptberatungsfeld ist der Bereich des Immobilienerwerbes, Immobilienverwaltung und Umfinanzierung von Immobilienbeständen. Weiterhin werden Versicherungen vermittelt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis

Geschäftsergebnis

Im Jahr 2021 wurde ein Jahresüberschuss von Euro 6.142,07 (Vorjahr Euro 4.399,14) erwirtschaftet. Der Gewinn vor Steuern liegt mit EUR 11.174,89 leicht über Vorjahresniveau (EUR 8.862,06). Der im Vorjahr prognostizierte Gewinn vor Steuern in Höhe von EUR 10.000 konnte damit erreicht werden.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Im Jahr 2021 konnte Schilo Provisionserträge in Höhe von Euro 286.095,62 (Vorjahr Euro 231.957,44) erwirtschaften.

Diese Provisionen resultieren hauptsächlich aus Beratungsleistungen, der Vermittlung und dem Abschluß von Immobiliendarlehen und Versicherungsverträgen (hier überwiegend Sachversicherung).

Die Mehreinnahmen im Vorjahresvergleich resultiert hauptsächlich aus dem Bereich des Immobilien- und Beratungsgeschäftes, das sehr stark projektabhängig ist und entsprechenden Schwankungen unterliegt.

Die Erträge aus dem Versicherungsgeschäft lagen im Geschäftsjahr TEuro 23 über dem Vorjahr. Der geplante Anteil von 15% am Gesamtumsatz konnte im Geschäftsjahr mit ca. 8% noch nicht erreicht werden. Der Anteil der Umsätze aus Finanzdienstleistungen liegt ca. bei 12%.

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf Euro 61.650,95,00 (Vorjahr Euro 72.789,51). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr resultiert hauptsächlich aus höheren periodenfremden Erträgen und Sondereffekten im Vorjahr.

Die Hauptkostenposition in 2021 waren die Personalkosten mit Euro 203.060,61 (Vorjahr Euro 179.211,03).

Die Forderungen an Kunden resultieren im Wesentlichen aus Forderungen gegenüber einer Schwestergesellschaften aus Miete und sonstigen Dienstleistungen, die aus Liquiditätsgründen bisher nicht gezahlt wurden. Der Ausgleich ist jedoch in 2022 geplant.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich aufgrund von regulären Tilgungen reduziert.

Die Eigenkapitalquote ist im Vorjahresvergleich mit 67% nahezu auf Vorjahresniveau (64,8%). Die aufsichtsrechtlich relevanten Eigenmittelquoten werden zum Stichtag mit ca. TEUR 40 übererfüllt. Auch die Liquiditätsanforderungen werden zum Stichtag erfüllt.

Bei der Ermittlung der Liquidität 1. Grades (d.h. kurzfristige Vermögensgegenstände abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten mit der Laufzeit bis zu einem Jahr) ergibt sich eine Liquidität in Höhe von TEUR 124 (Vorjahr TEUR 93). Liquiditätsengpässen konnte mit geeigneten Maßnahmen begegnet werden. Gegenüber Dritten konnten alle Verbindlichkeiten jederzeit erfüllt werden.

Mandanten und Mandantenstruktur: Insgesamt sind von Schilo im Jahr 2021 19 Privatpersonen (bzw. Family Offices) und 18 juristische Personen (GmbH, AG oder KG) betreut worden.

Personal: Ausser dem Geschäftsführer-Gesellschafter Dr. Lorry Schirer waren unverändert zum Vorjahr drei weitere Mitarbeiter beschäftigt Es besteht wie in den Vorjahren keine Flukatuation.

Büro: Die eingetragene Zustellungsadresse der Gesellschaft ist die Westendstrasse 21, 30325 Frankfurt.

Seit 01. Oktober 2006 hat Schilo eigene Büroräume in der Westendstrasse 21, 5 OG 60325 Frankfurt gemietet. Der Mietvertrag wurde im August 2020 auf ein zusätzlichen Jahr, also bis 31.09.2022 stillschweigend verlängert.

2.2. Lage zum Bilanzstichtag

Der Geschäftsführer beurteilt die Lage insgesamt als befriedigend.

3. Prognosebericht

3.1. Voraussichtliche Entwicklung der Ertrags- und Gewinnlage

Schilo wird im Jahr 2022 versuchen, die Zahl der Mandanten zu erweitern. Bis Ende 2022 sollten insgesamt bis zu 32 Mandanten an Schilo vertraglich angebunden sein.

Schilo hat das Ziel, die Erträge aus der Vermittlung von Immobilien- und Immobilienkrediten im Jahr 2022 leicht zu erhöhen.

Die Maklertätigkeit für das Versicherungswesen soll weiterhin ausgebaut werden Das Ziel ist weiterhin bis zu 15% der Erträge mit Versicherungsprovisionen zu erwirtschaften.

Die Provisionserträge der Bereiche der Finanzplanung und Optimierung der Kapitalanlagen sind ungefähr auf Vorjahresniveau geplant.

Im Jahr 2022 sind keine Neueinstellungen geplant. Die Gesellschaft plant für 2022 keine größeren Investitionen. Auch die Aufnahme von Krediten ist nicht geplant. Die Kostenstruktur wird auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr erwartet.

Die Gesellschaft blickt vorsichtig optimistisch in das Jahr 2022 und plant einen Gewinn in Höhe von ca. Euro 10.000,- Euro vor Steuern zu erwirtschaften.

Angabe der zugrunde liegenden Annahmen:

Durch die Erweiterung der zu verwaltenden Portfolien durch eine Schwestergesellschaft werden Anschlussgeschäfte sowohl im Bereich Kredit- und Immobilienvermittlung als auch im Bereich Versicherungsvermittlung (insb. Sachbereich) erwartet.

Die Finanzmärkte sind im Umbruch. Schilo hat das Ziel, sich als Finanzdienstleister im Bereich der Anlageberatung verstärkt zu positionieren.

3.2. Zusammenfassende Prognose

Die allgemeine Tendenzlage ist stabil zu bewerten.

4. Risikobericht

4.1. Risiko- und Chancenbericht

Risiken:

Auch im Jahr 2022 liegt das Hauptrisikofeld im Bereich der Liquidität. Zahlungsschwierigkeiten bzw. Liquiditätsengpässe müssen vermieden werden.

Die Gesellschaft hat jedoch (mit Ausnahme einer KfZ Finanzierung) keine Kredite. Kreditaufnahmen in 2022 sind nicht geplant. Die KfZ-Finanzierung läuft in 2026 aus, die Tilgung soll durch den laufenden Geschäftsbetrieb geleistet werden.

Die laufenden Kosten werden in voller Höhe von den Honorarerträgen gedeckt.

Durch Reduzierung, Stundung oder Verzicht der Personalkosten gegenüber dem Gesellschafter-Geschäftsführer Dr. Lorry Schirer werden auch im Jahr 2022 vorübergehende Liquiditätsengpässe überwunden.

Änderungs-, Ausfall- und Schwankungsrisiken

Preisänderungsrisiken: nicht relevant

Ausfallrisiken: siehe oben Risikomanagement

Liquiditätsrisiken: Schilo gewährt keine langen Zahlungsziele und das Unternehmen hat keine hohen Kapitaldienste

Risiken aus Zahlungsstromschwankungen: nicht relevant

Chancen:

Die Bereiche Abschlussvermittlung von Versicherungen und Provisionserträge durch Kreditvermittlung werden weiterhin ausgebaut.

Durch allgemeine Bürodienstleistungen an die vorhandenen Mandanten werden zusätzliche Erträge erwirtschaftet.

Zudem bestehen lange und gefestigte Kundenbeziehungen, aus denen sowohl die Chance auf einen Ausbau der bestehenden Beratungsleistungen als auch auf neues Mandantenpotential aufgrund von Empfehlung bestehen.

4.2. Risikomanagementziele und -methoden

Ziele

Die Umsätze von Schilo werden durch Honorarrechnungen erzielt. Das Unternehmen könnte in Zahlungsschwierigkeiten geraten, wenn die Mandanten ihre Rechnungen nicht oder nicht zeitnah bezahlen.

Methoden

Die Jahresbeiträge sind jedoch mit periodischen, in der Regel quartalsweisen Zahlungszielen definiert. Diese periodischen Zahlungsziele bewirken, dass die Beträge relativ überschaubar sind. Die Mandanten wissen, wann sie mit den verschiedenen Zahlungsanforderungen rechnen müssen. Die Honorarrechnungen werden außerdem mit dem Mandanten während der gemeinsamen monatlichen Termine besprochen.

Die Tatsache, dass die Erträge mit mehreren Mandanten erwirtschaftet werden, verringert das Risiko, dass das Unternehmen in Liquiditätsengphasen geraten könnte.

Methoden zur Absicherung aller wichtigen Transaktionen

Die wichtigsten Transaktionen aus der Sicht der Gesellschaft sind die Zahlungen ans Personal sowie die Zahlung der Festkosten an Miete, Telekommunikation und das Firmenfahrzeug.

Durch die monatliche Durchsicht der betriebswirtschaftlichen Auswertungen sowie tägliche Einsicht in die Bankkonten der Gesellschaft können Liquiditätsengpässe rechtzeitig erkannt werden und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Maßnahmen sind z.B. die kurzfristige Stundung oder der Verzicht der Geschäftsführervergütung oder die mittelfristige Kostenreduzierungen im Bereich der allgemeinen Verwaltungskosten.

Durch Abschluss von Untermietverträgen wird das Risiko der Nichtzahlung der Mietkosten für das Büro verringert.

Dadurch wird das Nichtzahlungsrisiko der zwei Hauptkostenpositionen in der Bilanz der Firma vermieden.

 

Frankfurt, 31.03.2022

Dr. Lorry Schirer, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
1. Barreserve 2.271,18 906,20
a) Kassenbestand 2.271,18 906,20
3. Forderungen an Kreditinstitute 68.623,66 39.655,23
a) täglich fällig 62.338,38 33.369,95
b) andere Forderungen 6.285,28 6.285,28
4. Forderungen an Kunden 103.347,12 115.384,50
11. Immaterielle Anlagewerte 1,00 1,00
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
12. Sachanlagen 6.029,00 15.638,00
14. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 5.277,87
15. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00
Summe der Aktiva 180.271,96 176.862,80

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 21.216,92 25.709,60
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 21.216,92 25.709,60
5. Sonstige Verbindlichkeiten 13.789,60 22.647,24
7. Rückstellungen 24.441,43 13.824,02
b) Steuerrückstellungen 1.941,43 4.424,02
c) andere Rückstellungen 22.500,00 9.400,00
12. Eigenkapital 120.824,01 114.681,94
a) Eingefordertes Kapital 100.000,00 100.000,00
Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
d) Bilanzgewinn 20.824,01 14.681,94
Summe der Passiva 180.271,96 176.862,80

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
2. Zinsaufwendungen 964,13 954,13
Ergebnis 1. - 2. -964,13 -954,13
5. Provisionserträge 286.095,62 231.957,44
Ergebnis 5. - 6. 286.095,62 231.957,44
8. Sonstige betriebliche Erträge 61.650,95 72.789,51
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 317.188,55 284.433,76
a) Personalaufwand 203.060,61 179.211,03
aa) Löhne und Gehälter 182.476,02 158.737,24
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 20.584,59 20.473,79
b) andere Verwaltungsaufwendungen 114.127,94 105.222,73
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 9.609,00 10.012,00
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.810,00 0,00
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 11.174,89 9.347,06
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.032,82 4.462,92
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 485,00
Ergebnis 23. + 24. 5.032,82 4.947,92
28. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 14.681,94 10.282,80
Ergebnis 27. bis 28b. 20.824,01 14.681,94
Ergebnis 27. bis 29. 20.824,01 14.681,94
Ergebnis 27. bis 30. 20.824,01 14.681,94
Ergebnis 27. bis 31. 20.824,01 14.681,94
Ergebnis 27. bis 32. 20.824,01 14.681,94
34. Bilanzgewinn 20.824,01 14.681,94

Anhangangaben

I. Angaben zur Form der Darstellung und zur Gliederung

Die SchiLo GmbH mit dem Sitz in Frankfurt am Main, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt unter der Nummer HRB 49439, ist ein Wertpapierinstitut i.S.d. i.S.d. § 2 Abs. 1 WpIG und hat gem. § 340 Abs. 4a HGB die Vorschriften zur Rechnungslegung von Kreditinstituten anzuwenden. Unabhängig von Größe und Rechtsform haben Rechnungslegung und Jahresabschluss den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften zu entsprechen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes (GmbHG), des Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) aufgestellt.

Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt worden. Die in Formblatt 1 der RechKredV bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden, die in Formblatt 3 der RechKredV bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Abweichungen in der Form der Darstellung oder in der Gliederung sind nicht vorgekommen. Änderungen gegenüber dem Vorjahr hat es nicht gegeben.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Grundsätze

Bilanzierung und Bewertung erfolgten gem. §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie 340 ff. HGB i.V.m. Abschnitt 2 bis 4 RechKredV. Abweichungen von den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften sind nicht vorgekommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen erfahren. Auf fremde Währung lautende Posten waren nicht enthalten.

2. Barreserve und Forderungen

Bargeldbestände und Forderungen an Kreditinstitute sowie an Kunden sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt worden.

3. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen wurden gem. § 253 Abs. 1 HGB mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Anschaffungskosten wurden gem. § 255 Abs. 1 HGB ermittelt. Herstellungskosten für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind nicht angefallen.

Planmäßige Abschreibungen erfolgten gem. § 253 Abs. 3 HGB linear und zeitanteilig entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht vorzunehmen, da außergewöhnliche Wertminderungen nicht eingetreten sind. Wertaufholungen waren nicht vorzunehmen.

4. Sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt worden.

5. Verbindlichkeiten und Rückstellungen

Verbindlichkeiten sind gem. § 253 Abs. 1 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Rückstellungen wurden gem. § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB gebildet. Der Wertansatz erfolgte gem. § 253 Abs. 1 HGB im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Die Rückstellungen decken alle wesentlichen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab.

6. Eigenkapital

Das Eigenkapital wurde zum Nennbetrag bilanziert und setzt sich aus dem Stammkapital und dem Bilanzgewinn zusammen.

III. Angaben und Erläuterungen zu den Posten des Jahresabschlusses und der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Erläuterung zu Bilanzposten

Die Forderungen an Kreditinstitute i.H.v. EUR 62.338 (Vorjahr: EUR 33.370) sind täglich fällig. Bei den anderen Forderungen an Kreditinstitute i.H.v. EUR 6.285 (Vorjahr: EUR 6.285) handelt es sich um eine Mietkaution. Die Laufzeit richtet sich nach dem bestehenden Mietverhältnis. Eine Kündigung ist bisher nicht erfolgt.

Die Forderungen an Kunden i.H.v. EUR 103.347 (Vorjahr: EUR 115.385) haben eine Restlaufzeit von bis zu 3 Monaten. Die sonstigen Vermögensgegenstände i.H.v. EUR 0 (Vorjahr: EUR 5.278) haben eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben i.H.v. EUR 5.627 (Vorjahr: EUR 25.710) eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr und i.H.v. EUR 15.590 (Vorjahr: EUR 0) eine Restlaufzeit von über einem Jahr bis zu 5 Jahren. Die Verbindlichkeiten sind in voller Höhe mit Aktiva gesichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten i.H.v. EUR 13.790 (Vorjahr: EUR 22.647) sowie die Rückstellungen i.H.v. EUR 24.441 (Vorjahr: EUR 13.824) haben eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr. Sie bestehen in Höhe von EUR 3.494 (Vorjahr: EUR 13.939) gegenüber dem Gesellschafter.

Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt, der nachfolgend abgebildet ist:

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 996,00 0,00 0,00 996,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 996,00 0,00 0,00 996,00
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung
PKW 54.201,68 0,00 0,00 54.201,68
Geschäftsausstattung 786,55 0,00 0,00 786,55
Büroeinrichtung 6.743,92 0,00 0,00 6.743,92
Hardware 2.992,73 0,00 0,00 2.992,73
GwG 7.138,84 0,00 0,00 7.138,84
Summe Sachanlagen 71.863,72 0,00 0,00 71.863,72
72.859,72 0,00 0,00 72.859,72
Abschreibungen
Stand 01.01.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 995,00 0,00 0,00 995,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 995,00 0,00 0,00 995,00
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung
PKW 39.143,68 9.033,00 0,00 48.176,68
Geschäftsausstattung 785,55 0,00 0,00 785,55
Büroeinrichtung 6.166,92 576,00 0,00 6.742,92
Hardware 2.991,73 0,00 0,00 2.991,73
GwG 7.137,84 0,00 0,00 7.137,84
Summe Sachanlagen 56.225,72 9.609,00 0,00 65.834,72
57.220,72 9.609,00 0,00 66.829,72
Buchwert Stand Buchwert Stand
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 1,00 1,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung
PKW 6.025,00 15.058,00
Geschäftsausstattung 1,00 1,00
Büroeinrichtung 1,00 577,00
Hardware 1,00 1,00
GwG 1,00 1,00
Summe Sachanlagen 6.029,00 15.638,00
6.030,00 15.639,00

3. Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse wurden wie im Vorjahr ausschließlich in Deutschland erzielt.

Das Ergebnis wurde nicht durch außerordentliche Erträge oder Aufwendungen beeinflusst. Periodenfremde Erträge bestehen i.H.v. EUR 47.360 (Vorjahr: EUR 8.000). Periodenfremde Aufwendungen bestehen i.H.v. EUR 21.225 (Vorjahr: EUR 1.299).

IV. Sonstige Pflichtangaben

1. Geschäftsführer

Geschäftsführer der Gesellschaft ist unverändert Herr Dr. Lorry Schirer, 60325 Frankfurt am Main. Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

2. Personal

Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2021 unverändert 3 Mitarbeiter beschäftigt, davon ein geringfügig Beschäftigter.

3. Beteiligungen und Mandate

Die Gesellschaft hielt zum Bilanzstichtag keine wesentlichen Beteiligungen an anderen Unternehmen, insbesondere keine Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften, die 5% der Stimmrechte überschreiten. Geschäftsführer und Mitarbeiter nehmen keine Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien großer Kapitalgesellschaften wahr und halten keine Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften, die 5% der Stimmrechte überschreiten.

4. Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2021 berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 7.000 und entfällt mit EUR 4.800 auf die Abschlussprüfung und mit EUR 2.200 auf andere Bestätigungsleistungen.

5. Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2021 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die sich auf die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft wesentlich auswirken.

6. Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses

Der Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Jahresergebnis in das nächste Geschäftsjahr vorzutragen.

 

Frankfurt am Main, den 31. März 2022

Dr. Lorry Schirer, Geschäftsführer

Beschlüsse

Beschluss Gesellschafterversammlung

der Schilo GmbH

vom 06.09.2022

1. Feststellung des Jahresabschlusses 2021

Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 in der im Prüfungsbericht enthaltenen Fassung wird hiermit von der Gesellschafterversammlung festgestellt.

2. Beschluss über die Ergebnisverwendung

Der Bilanzgewinn zum 31.Dezember 2021 in Höhe von € 20.824,01 wird in voller Höhe in das Folgejahr auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Frankfurt, 06.09.2022

Dr. Lorry Schirer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SchiLo GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der SchiLo GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der SchiLo GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter

https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie

eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil meines Bestätigungsvermerks.

 

Bad Hersfeld, den 30. Juni 2022

B + H Deutsche Revisionsgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Johanna Bolender, Wirtschaftsprüferin

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