SPC GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Kaiser seit 6.5.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KAESER KOMPRESSOREN Logistik GmbHCoburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die KAESER KOMPRESSOREN Logistik GmbH wurde im Jahr 2013 gegründet und ist als Kapitalgesellschaft im Handelsregister unter der Nr. HRB 5321 beim Amtsgericht Coburg eingetragen. Die Aufgabe unseres Unternehmens ist die Durchführung der Logistik innerhalb der Unternehmensgruppe von Herrn Thomas Kaeser. Diese Aufgabe wurde uns mittels eines Geschäftsbesorgungsvertrages übertragen. Die Geschäftsführung wird von Herrn Michael Kaiser übernommen. Die Durchführung der logistischen Dienstleistungen erfolgt in eigenem Namen und bildet den Hauptbestandteil der Tätigkeiten ab. 2. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Rahmenbedingungen im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2.1. Wirtschaftliche Entwicklung Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 % etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit 2,8 % geringer. In den USA (Zuwachs von 2,5%) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils 0,5% das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit einem Zuwachs von 4,1 % beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen mit einem Wachstum von 3%. In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei 5,2 %. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt 6,8%. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte 0,4 %. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit einem realen Wachstum von 0,9% sehr schwach. In den Entwickelten Volkswirtschaften ging sie um 1,2 % zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von 2,8 %, wobei China mit 4,4 % und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS mit 3,5 % überdurchschnittlich zulegten. 2.2. Branchenentwicklung Die relativ schwache Entwicklung der Weltwirtschaft hat sich auch merklich auf die Logistikbranche, hierbei vorrangig auf die befördernden Unternehmen, ausgewirkt. Im Jahresvergleich sanken die Frachtkosten, insbesondere in der Seefracht, gegenüber 2022 erheblich. Die pandemie- und konfliktbedingten Kapazitätsengpässe konnten im Laufe des Berichtsjahres überwiegend abgebaut werden. Der Umsatz der deutschen Logistikbranche wuchs dennoch im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 % auf 327 Milliarden Euro. Dies ist unter anderem auf den ausgewogenen Leistungsmix zurückzuführen, der in Deutschland neben der Güterbeförderung relativ hohe Anteile an Lagerhaltung und sonstigen Logistikdienstleistungen beinhaltet. 2.3. Entwicklung der KAESER KOMPRESSOREN Logistik GmbH Die KAESER KOMPRESSOREN Logistik GmbH beschäftigte zum Ende des Geschäftsjahres 234 Mitarbeiter, was einem Aufbau von ca. 1 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dabei wird die logistische Infrastruktur von der KAESER KOMPRESSOREN SE zur Verfügung gestellt. Um jedoch stets den Markt - bzw. Kundenanforderungen gerecht zu werden und sowohl effiziente als auch effektive logistische Prozesse zu gewährleisten, plant, bewertet, realisiert und steuert die KAESER KOMPRESSOREN Logistik GmbH alle kaufmännischen und gewerblichen Tätigkeiten, die mit der Lagerung und dem Versand sowie der Optimierung der Supply Chain einhergehen. Auch im Berichtsjahr wurde zu diesem Zweck neue Förder- und Lagertechnik installiert. Eine mittelfristige Erweiterung um ein weiteres Logistik- und Distributionszentrum für den After-Sales-Service befindet sich derzeit in Planung. 3. Lage des Unternehmens 3.1. Vermögenslage Die Vermögenslage ist geprägt durch ein, seit Aufnahme der Geschäftstätigkeit, stetiges Wachstum sämtlicher Vermögensgegenstände, wobei dieser Umstand im Berichtsjahr nicht fortgesetzt werden konnte. Ursächlich hierfür ist eine in 2023 durchgeführte Ausschüttung i.H.v. 6 Mio. EUR. Die Bilanzsumme beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf 5,6 Mio. EUR (Vorjahr: 10,6 Mio. EUR). Anlagevermögen unterhält unser Unternehmen nicht, da zur Erbringung der Dienstleistungen gemäß Geschäftsbesorgungsvertrag die Infrastruktur der KAESER KOMPRESSOREN SE genutzt wird. Das Umlaufvermögen ist neben den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, gekennzeichnet durch einen hohen Bestand an sonstigen Forderungen. Das Eigenkapital belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 1,4 Mio. EUR (Vorjahr: 6,6 Mio. EUR) und hat sich, aufgrund der durchgeführten Ausschüttung, gegenüber dem Vorjahr um ca. 79 % verringert. 3.2. Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens zeichnet sich im Berichtsjahr durch einen weiterhin hohen Bestand an liquiden Mitteln aus. Dieser betrug zum Ende des Geschäftsjahres 2023 rund 4,1 Mio. EUR (Vorjahr: 9,3 Mio. EUR). Die Sicherung der Liquidität und der Kreditwürdigkeit des Unternehmens stellt das wichtigste Ziel des Finanzmanagements dar. Geschäfte im Bereich Finanzanlagen wurden nicht getätigt. Anfallende finanzielle Verpflichtungen wurden stets unter Einhaltung der Zahlungsziele erfüllt. Der Cashflow belief sich im Geschäftsjahr auf rund 0,7 Mio. EUR (Vorjahr: 1,2 Mio. EUR). 3.3. Ertragslage Der Umsatz entspricht im Geschäftsjahr der Gesamtleistung und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (14,1 Mio. EUR) um 5,0 % auf aktuell 14,8 Mio. EUR erhöht. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind auf ca. 539 TEUR (Vorjahr: 924 TEUR) gesunken. Der Personalaufwand hat sich um ca. 1,5 Mio. EUR auf rund 13 Mio. EUR erhöht. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen war im Berichtszeitraum eine minimale Erhöhung zu verzeichnen. Für das Geschäftsjahr 2023 konnte somit ein Jahresergebnis in Höhe von 830 TEUR erzielt werden. Dies entspricht einem Rückgang um 375 TEUR (31 %) im Vergleich zum Vorjahr (1,2 Mio. EUR). Mit Wirkung zum 01.01.2023 wurde der Aufschlagsatz auf die Betriebsführungskosten von 15 % auf 10 % reduziert. Dies führte im Wesentlichen zu einer Reduzierung des Jahresergebnisses im Berichtsjahr. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1. Risiken Die bereits beschriebenen weltwirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen stellen auch für uns ein grundsätzliches Risiko im Hinblick auf die weitere Geschäftsentwicklung dar. Durch die feste und auf lange Frist ausgelegte Zusammenarbeit mit unserem Hauptauftraggeber, der KAESER Kompressoren SE, sind wir allerdings vergleichsweise weniger anfällig für konjunkturelle Schwankungen. Als weitere Konsequenz der bereits beschriebenen Volatilität ergibt sich gerade im Logistikbereich ein hohes Kapazitätsrisiko. Unsere enge Kooperation mit Speditionspartnern und gute Vernetzung innerhalb der Logistikbranche hat uns bislang stets ermöglicht, die von unseren Kunden benötigten Transport- und Lagerkapazitäten zur Verfügung zu stellen. Um diese Flexibilität mittel- und langfristig zu wahren, wird die Zusammenarbeit mit unseren Partnern weiter intensiviert. Gleichzeitig stellen wir durch regelmäßige Ausschreibungen sicher, dass wir unser Leistungsportfolio bei Bedarf erweitern und von für uns günstigen Preisentwicklungen am Markt profitieren können. Im Bereich der zu beachtenden Gesetze und Verordnungen zeichnen sich vor allem die zunehmende Anzahl und Komplexität der rechtlichen Anforderungen, die Tendenz in Richtung länderspezifischer Regelungen sowie der durch geopolitische Spannungen ausgelöste Anstieg an sanktionsbedingten Import- und Exportbeschränkungen als zentrale Risikofaktoren ab. Um diesen wirksam zu begegnen, haben wir die personellen Kapazitäten in den Bereichen Compliance und Strategie weiter ausgebaut. Durch ständige Überprüfung von Prozessen, die Implementierung und Durchführung wirksamer Kontrollmaßnahmen, den Einsatz von geschultem Personal sowie der gezielten Unterstützung über geeignete IT-Tools stellen wir sicher, dass unsere Logistikdienstleistungen stets den aktuellen rechtlichen Anforderungen entsprechen. Auch der zunehmende Fachkräftemangel stellt ein erhebliches Risiko dar. Wir benötigen qualifiziertes Personal, um unsere Logistikdienstleistungen entwickeln und umsetzen zu können. Damit dies in der Zukunft weiterhin möglich ist, bildet KAESER Personal aller relevanten Fachrichtungen selbst aus und entwickelt Mitarbeiter ständig weiter. Darüber hinaus verstärken wir uns gezielt durch externe Personalbeschaffung. Die umfangreiche Verwendung von IT-Systemen und der hohe Automatisierungsgrad in der Erbringung unserer Logistikdienstleistungen bilden zwei weitere Risikofaktoren. Um uns in dieser Hinsicht zu schützen, arbeiten wir in Fragen der Cybersicherheit und der Digitalisierung innerhalb der KAESER-Gruppe eng zusammen. Des Weiteren beugen wir Obsoleszenz- und Kompatibilitätsrisiken durch beständige Überprüfung unserer Anwendungen und Systeme vor, um Beeinträchtigungen oder Ausfälle zu vermeiden. 4.2. Chancen Chancen ergeben sich für uns zum einen aus der kontinuierlichen Analyse und Verbesserung unserer Prozesse, zum anderen aus dem Ausbau der uns zur Verfügung stehenden Infrastruktur sowie der weiteren Digitalisierung unserer Wertschöpfungsprozesse. Durch die daraus entstehenden Effizienzgewinne können wir unsere Resilienz gegenüber externen Schocks erhöhen und schneller auf Veränderungen in den politischen oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen reagieren. Daneben gibt uns die enge Kooperation mit unseren Logistikpartnern die Möglichkeit, bei der Bereitstellung von Lager- und Transportkapazitäten flexibel auf schwankende Bedarfsverläufe zu reagieren. Als sowohl regional als auch überregional angesehener Arbeitgeber in guter wirtschaftlicher Lage können wir von einer hohen Arbeitgeberattraktivität profitieren. Eine insgesamt rückläufige Entwicklung des Transportvolumens im Berichtsjahr, die sich nach aktuellen Prognosen auch in 2024 fortsetzen wird, bietet ebenfalls Chancen, freigewordene Kapazitäten von Spediteuren und Frachtführern zu nutzen, um zusätzliche Flexibilität zu gewinnen und Kosten zu verringern. Mittels einer derzeit in der Einführung befindlichen Erweiterung unseres ERP-Systems in den Bereichen Ausschreibung und Benchmarking können wir zukünftig noch stärker von positiven Preisentwicklungen im Markt profitieren. 5. Ausblick Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von 3,1 %. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Zwar äußerte sich der IWF zu Jahresbeginn 2024 auch für 2024 optimistischer als noch im Herbst 2023. Allerdings wird für die entwickelten Volkswirtschaften mit einem leichten Dynamikverlust von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr gerechnet, da sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Wirtschaft mit vermindertem Tempo wachsen dürften. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 % prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit einem leichten Wachstum von 0,5 % erneut unterdurchschnittlich entwickeln. Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in der geopolitischen Lage, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem fortwährenden Krieg in der Ukraine, sowie in witterungsbedingten Schocks, einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung in China mit positiven grenzüberschreitenden Wachstumsimpulsen kommen. Ein stärkerer Aufschwung wäre auch zu erwarten, wenn die Inflation schneller als erwartet zurückgeht und die Zentralbanken die Leitzinsen rascher senken. Nach Ansicht der Bundesregierung wird die Wirtschaftsleistung mit einem erwarteten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,2 % im Jahr 2024 nur geringfügig zunehmen. Geopolitische Krisen sowie geldpolitische Straffungen belasten die erwartete Erholung. Mit einer von der Bundesregierung erwarteten Inflationsrate von 2,8 % für 2024 liegt das Preisniveau weiterhin über dem mittelfristigen Inflationsziel der EZB von 2 %. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte dürften im gleichen Zeitraum jedoch um 3,8 % zulegen. Vor dem Hintergrund der erwarteten Inflationsraten könnten somit die Reallöhne steigen und in Verbindung mit einer robusten Arbeitsmarktentwicklung im Jahresverlauf eine Erholungsphase für die Binnenkonjunktur einleiten. Auch die Exporte dürften mit einem erwarteten Wachstum von 0,6 % wieder leicht zulegen. Insgesamt bleibt der Wirtschaftsstandort Deutschland aber weiter unter Druck. Für das Wirtschaftsjahr 2024 ist mit einer moderaten Umsatzsteigerung in Höhe von ca. 6% zu rechnen. Durch weitere Personaleinstellungen steigen die Aufwendungen für Personal ebenfalls um ca. 6% an. Das Ergebnis vor Steuern wird voraussichtlich leicht über dem Vorjahresniveau liegen. Unsere Prognosen und Ausblicke beinhalten alle zum Zeitpunkt der Berichterstellung bekannten Ereignisse. Der Ausblick basiert auf der dargestellten weltweiten konjunkturellen Entwicklung sowie auf Erwartungen und Entwicklungen des Unternehmens. Selbstverständlich können auch wir nicht alle Folgen der aktuellen politischen Konflikte und der gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen auf die wirtschaftliche Entwicklung der KAESER KOMPRESSOREN Logistik GmbH beurteilen. Eine Anzahl von auf die Zukunft ausgerichteten Annahmen, die sich eventuell als fehlerhaft erweisen und die wir nicht beeinflussen können, könnte auch dazu führen, dass einige Prognosen von den Erwartungen abweichen. Unterschrift der Geschäftsleitung
Coburg, den 08.11.2024 Michael Kaiser BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die KAESER KOMPRESSSOREN Logistik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KAESER KOMPRESSSOREN Logistik GmbH, Coburg,- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KAESER KOMPRESSSOREN Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bayreuth, 22. November 2024 UNION AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dipl.-Kfm. Dipl.-Kfm. Claus Hohenberger, Wirtschaftsprüfer Hubert E. Grünbaum, Wirtschaftsprüfer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang1. Allgemeine Angaben Jahresabschluss Der Jahresabschluss der KAESER KOMPRESSOREN Logistik GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs unter Beachtung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRuG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses Größenklassen Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 3. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Forderungen wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den handelsrechtlichen Regelungen nach dem Anwartschaftsbarwerterfahren durchgeführt. Die Rückstellungen wurden mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt EUR 48.852. Ausschüttungssperre: Gewinne dürfen gem. § 253 Abs. 6 HGB nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem genannten Unterschiedsbetrag entsprechen. Die Steuerrückstellungen beinhalten das Geschäftsjahr betreffende, noch nicht veranlagte Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden zum Erfüllungsbetrag für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 4. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz Forderungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind - wie im Vorjahr - sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Steuererstattungsansprüche i. H. v. EUR 134.887,36 (VJ. EUR 68.106,11). Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) angewendet - auf Grundlage anerkannter Richttafeln (Heubeck-Richttafeln 2018 G).
Auf die Erläuterungen zu den Bewertungs- und Bilanzierungsgrundsätzen und der Ausschüttungssperre unter 3. wird verwiesen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von < 1 Jahr und sind nicht besichert. 5. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Erträge und Aufwendungen a) die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind, sind von untergeordneter Bedeutung. b) von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung liegen nicht vor. Steuern vom Einkommen und Ertrag Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Passive latente Steuern waren darauf nicht zu bilden. Von der Wahlmöglichkeit, einen Aktivposten für latente Steuererträge zu bilden, wurde kein Gebrauch gemacht. Ergebnisverwendung Im Geschäftsjahr wurde eine Gewinnausschüttung i.H.v. EUR 6.000.000,00 vorgenommen. Der verbleibende Bilanzgewinn i.H.v. EUR 1.350.678,16 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 6. Sonstige Pflichtangaben Anzahl der Arbeitnehmer gem. § 285 Nr. 7 HGB i.V.m. § 288 Abs. 1 Nr. 2 HGB Im Unternehmen waren im Geschäftsjahr durchschnittlich 226 (Vj. 210) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren durchschnittlich 214 (Vj.199) Arbeitnehmer in Vollzeit und 12 (Vj.11) Arbeitnehmer in Teilzeit beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:
Unterschrift der Geschäftsleitung Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 26.11.2024. |
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