Stammdaten

Register
Amtsgericht Gießen HRB 9522
Vorher
Norgine Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
9.10.1928
Branche
Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen ErzeugnissenHerstellung von pharmazeutischen GrundstoffenGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Die Erzeugung von und der Handel mit chemischen, pharmazeutischen, hygienischen, therapeutischen und kosmetischen Erzeugnissen und deren Hilfsmitteln, insbesondere den unter dem internationalen Warenzeichen "Norgine" bekannten Präparaten, sowie der Erwerb und die Beteiligung an Unternehmungen, welche ähnliche oder komplementäre Zwecke verfolgen, desgleichen der Erwerb von Patenten und der Erwerb und die Erteilung von Lizenzen auf diesem Arbeitsgebiet.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marko Weidensdorfer
seit 7.1.2026
Prokura
Marina Chavez
seit 7.1.2026
Prokura
Rüdiger Merkel
seit 3.12.2025
Geschäftsführer
Simon Anthony Jose
seit 9.10.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Norgine B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Norgine B.V.
Netherlands
255.650 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Norgine GmbH

Wettenberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wurde am 16. April 2025 festgestellt. / The company's annual financial statements as of 31 December 2023 were adopted on 16 April 2025.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Norgine GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Norgine GmbH, Wettenberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Norgine GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 14. Februar 2025

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mühleck, Wirtschaftsprüfer

Teuber, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 342.026,84 384.818,39
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 60.564,59 60.564,59
402.591,43 445.382,98
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 39.555.002,16 33.170.595,03
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.354.087,14 5.851.179,07
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.291.185,88 11.386.313,42
3. Sonstige Vermögensgegenstände 153.232,43 154.651,80
10.798.505,45 17.392.144,29
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 482.203,51 80.454,84
50.835.711,12 50.643.194,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 190.315,90 6.000,05
51.428.618,45 51.094.577,19

Passiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 255.650,00 255.650,00
II. Kapitalrücklage 219.310,14 219.310,14
III. Gewinnrücklagen
1. Satzungsmäßige Rücklagen 25.564,59 25.564,59
2. Andere Gewinnrücklagen 12.568.335,66 12.568.335,66
IV. Gewinnvortrag 21.343.107,33 16.782.269,82
V. Jahresüberschuss 6.868.049,21 4.560.837,51
41.280.016,93 34.411.967,72
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.044.764,96 1.199.422,02
2. Sonstige Rückstellungen 4.248.346,43 3.090.405,88
5.293.111,39 4.289.827,90
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.341.869,95 1.728.946,50
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.234.227,29 8.725.899,33
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.279.392,89 1.937.935,74
davon aus Steuern EUR 1.287.209,24 (Vj. EUR 1.901.715,94)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (Vj. EUR 36.219,80)
4.855.490,13 12.392.781,57
51.428.618,45 51.094.577,19

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

1.1.- 31.12.2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 135.685.922,30 124.801.004,12
2. Sonstige betriebliche Erträge 418.829,11 423.737,17
136.104.751,41 125.224.741,29
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 104.247.762,80 94.686.887,60
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.601.813,09 6.745.269,40
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.615.928,24 10.878.915,58
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.515.616,82 1.771.895,71
davon für Altersversorgung EUR 245.389,83 (Vj. EUR 208.802,72)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 92.157,04 128.411,16
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.490.698,24 4.460.580,58
126.563.976,23 118.671.960,03
7. Aufwand aus der Verlustübernahme 69.745,16 54.435,68
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 373.422,12 35.111,23
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 369.692,79 (Vj. EUR 33.588,02)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen, 9.534,88 12.452,76
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vj. EUR 2.656,45)
10. Ergebnis vor Steuern 9.834.917,26 6.521.004,05
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.966.868,05 1.960.166,54
12. Ergebnis nach Steuern 6.868.049,21 4.560.837,51
13. Jahresüberschuss 6.868.049,21 4.560.837,51

Amtsgericht Gießen

HRB 9522

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den geltenden Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern sind Angaben zur Mitzugehörigkeit (und einzelne davon-Vermerke) im Anhang gemacht worden.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger und bei dauernder Wertminderung außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden ausnahmslos linear abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 250,- werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens liegt zwischen drei und zehn Jahren. Die Abschreibung auf Zugänge zum Anlagevermögen werden zeitanteilig vorgenommen.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bilanziert bzw. niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert.

Die Bewertung der Handelswaren erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips zu niedrigeren beizulegenden Werten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden zum Nennwert bilanziert, dabei wird allen erkennbaren Risiken durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen.

Als Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen werden Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber solchen Unternehmen ausgewiesen, die nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der Norgine Europe B.V. einzubeziehen sind.

Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennwert bewertet.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt und so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Wahlrechts.

3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in der Anlage zum Anhang im Anlagenspiegel dargestellt.

Der Anteilsbesitz am Bilanzstichtag stellt sich wie folgt dar:

Name, Sitz Beteiligungsquote Eigenkapital Jahresergebnis
in % T€ T€
Marpha GmbH, Wettenberg 100 26 0 1
Norgine Pharma GmbH, Wien, Österreich 100 3.594 312

Als Waren werden die von der Muttergesellschaft Norgine B.V. bzw. extern angeschaffte pharmazeutische Produkte erfasst.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 3.291 (Vorjahr T€ 11.386) bestehen im Wesentlichen gegen die Gesellschafterin Norgine B.V. (T€ 3.201; Vorjahr T€ 10.528) und resultieren mit T€ 2.095 (Vorjahr T€ 4.291) aus dem Finanzverkehr. Die übrigen Forderungen in Höhe von T€ 1.196 (Vorjahr T€ 7.095) stammen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden im Vergleich zum Vorjahr saldiert ausgewiesen. Der Saldierungseffekt beträgt T€ 4.315 und betrifft vorrangig die Gesellschafterin Norgine B.V.

In den sonstigen Vermögensgegenständen ist vor allem wie im Vorjahr eine Mietkaution in Höhe von T€ 111 enthalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme der Mietkaution in Höhe von T€ 111 wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Das gezeichnete Kapital der Norgine GmbH beträgt zum 31. Dezember 2023 € 255.650,00 und ist unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

Die Sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalwesen (T€ 762 Vorjahr T€ 1.620), ausstehenden Herstellerrabatten (T€ 709; Vorjahr T€ 691) sowie weiteren diversen ausstehenden Rechnungen (T€ 2.777; Vorjahr T€ 779). Sie haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 2.234 (Vorjahr T€ 8.726) bestehen im Wesentlichen gegenüber der Norgine Healthcare B.V. (T€ 2.102; Vorjahr T€ 3.254). Im Vorjahr waren Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft in Höhe von T€ 5.417 enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von T€ 109 (Vorjahr T€ 54) aus Verbindlichkeiten aus der Verlustübernahme und im Übrigen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden im Vergleich zum Vorjahr saldiert ausgewiesen. Der Saldierungseffekt beträgt T€ 4.315 und betrifft vorrangig die Gesellschafterin Norgine B.V.

1 Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Marpha GmbH, Wettenberg und der Norgine GmbH, Wettenberg

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Umsatzerlöse von insgesamt T€ 135.686 (Vorjahr T€ 124.801) resultieren aus dem Verkauf von Produkten in Höhe von T€ 115.129 (Vorjahr T€ 104.333) und aus der Erbringung von Dienstleistungen in Höhe von T€ 20.557 (Vorjahr T€ 20.468).

Die Umsatzerlöse aus Produktverkäufen wurden wie im Vorjahr im Inland erzielt.

Die Umsatzerlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen ergeben sich im Wesentlichen aus Kostenbelastungen an verbundene Unternehmen T€ 20.557 (Vorjahr: T€ 20.468), die zum größten Teil an die Norgine B.V. weiterbelastet wurden. Von den Umsatzerlösen aus der Erbringung von Dienstleistungen wurden T€ 28 (Vorjahr T€ 37) für Dienstleistungen an Inlandsunternehmen und T€ 20.529 (Vorjahr T€ 20.432) für Dienstleistungen an Auslandsunternehmen erlöst.

Die Position Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von T€ 7.602 (Vorjahr T€ 6.745) umfasst im Wesentlichen Aufwendungen, die an die Norgine B.V. weiterbelastet wurden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 3.491 (Vorjahr T€ 4.460) umfassen im Wesentlichen Kosten der Warenabgabe sowie erhaltene konzerninterne Leistungen.

Die Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen stammen vom verbundenen Unternehmen Marpha GmbH, Wettenberg.

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Steueraufwendungen/-erträge in Höhe von T€ 0 enthalten, welche sich aus dem Mindeststeuergesetz oder vergleichbaren ausländischen Mindeststeuergesetzen für das Geschäftsjahr ergeben.

Aktive latente Steuern ergeben sich aus temporären Differenzen, resultierend im Wesentlichen aus dem unterschiedlichen Ansatz von Rückstellungen in der Handels- und Steuerbilanz. Die Gesellschaft macht von ihrem Wahlrecht Gebrauch, die aktiven latenten Steuern nicht anzusetzen. Die Einkommensteuerquote betrug 30% (Vj. 30%)

Periodenfremde Erträge sind in den Umsatzerlösen in Höhe von T€ 362 als auch dem Personalaufwand in Höhe von T€ 181, jeweils aus der Auflösung von Rückstellungen, enthalten.

4. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Im März 2023 ist die Norgine GmbH als Garantiegeber dem Senior Facilities Agreement vom 29. September 2022 beigetreten, das von ihrer mittelbaren Muttergesellschaft Spinnaker Debtco Limited, Uxbride, Großbritannien, als Kreditnehmerin abgeschlossen wurde. Der Kreditvertrag sieht ein befristetes Darlehen in Höhe von insgesamt € 650 Mio. sowie eine revolvierende Kreditlinie in Höhe von insgesamt € 65 Mio. vor. Die Garantie war unverändert auf das Nettovermögen gemäß den deutschen Kapitalerhaltungsvorschriften beschränkt. Die erste Inanspruchnahme der Kreditlinie erfolgte im März 2024 in Höhe von € 30 Mio.

Im Mai 2024 wurden die Verbindlichkeiten aus dem Senior Facilities Agreement vom 29. September 2022 wiederum durch die mittelbare Muttergesellschaft Spinnaker Debtco Limited, Uxbride, Großbritannien, refinanziert. Das Senior Facilities Agreement vom 30. April 2024 sieht ein befristetes Darlehen mit separaten Tranchen von insgesamt € 405 Mio ., GBP 180 Mio. und AUD 100 Mio. sowie revolvierende Kreditlinien von insgesamt € 160 Mio. unter der Bedingung der Einhaltung von Bonitätsprüfungen (covenants), vor. Am 27. September 2024 ist die Norgine GmbH dem Senior Facilities Agreement vom 30. April 2024 als Garantiegeber beigetreten.

Zum 31. Dezember 2023 beträgt das haftende Nettovermögen insgesamt T€ 39.704.

Die Inanspruchnahme aus der Stellung der oben genannten Sicherheiten erachten wir als unwahrscheinlich, da wir auf Basis der Geschäftspläne davon ausgehen, dass die Spinnaker Debtco Limited, Uxbride, Großbritannien, ihren Verpflichtungen aus dem Kreditvertrag nachkommen wird.

Die Sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Ziffer 3 HGB betreffen am Bilanzstichtag Leasingverpflichtungen für Firmenfahrzeuge, Büroausstattung und IT - Leasingkosten von insgesamt T€ 1.161. Von diesem Betrag sind T€ 511 innerhalb eines Jahres fällig, T€ 650 nach mehr als einem Jahr.

Ferner bestehen Verpflichtungen aus dem Mietverhältnis in Höhe von insgesamt T€ 3.753. Davon sind T€ 455 innerhalb eines Jahres, T€ 3.298 nach mehr als einem Jahr und davon T€ 1.024 nach mehr als 5 Jahren fällig.

Der Nutzen und Zweck von Miet- und Leasingverträgen besteht im Wesentlichen in der höheren Planungssicherheit. Risiken können in Form höherer Kosten und in Verbindung mit zeitlich begrenzten Verpflichtungen auftreten.

Neben den oben genannten finanziellen Verpflichtungen existieren keine weiteren außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage des Unternehmens von Bedeutung sind.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des vergangenen Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer belief sich auf 95 (VJ: 118) Personen. Von der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 95 Arbeitnehmern entfallen 49 Arbeitnehmer auf den Außendienst und 46 Arbeitnehmer (im Vorjahr 62 Arbeitnehmer) auf den Innendienst.

Geschäftsführer

Im Geschäftsjahr 2023 waren Geschäftsführer:

Frau Lesley Roche, Chief Financial Officer - Global Finance - bis zum 30. April 2023

Herr Michael Lange, VP Global General Manager - bis zum 4. September 2023

Herr Andreas Meinolf Wöller, Senior legal counsel

Frau Wendy Logan, VP Launch & Growth Brands Business unit bis zum 9. Juli 2024

Herr Sebastian Herzig, Managing Director - seit dem 9. Juli 2024

Herr Simon Anthony Jose, Managing Director - seit dem 9. Juli 2024

Jeder Geschäftsführer der Norgine GmbH kann die Gesellschaft allein vertreten.

Da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB die Angabe der Bezüge.

Konzernverhältnisse

Die Norgine B.V., Amsterdam, Niederlande, hält 100% der Anteile der Norgine GmbH, Wettenberg.

Die Norgine Europe B.V., Amsterdam, Niederlande, ist die unmittelbare Muttergesellschaft der Norgine B.V., Amsterdam, Niederlande.

Mit Wirkung zum 14. Dezember 2022 hat die Spinnaker Topco Limited, St. Helier, Jersey, die Mehrheit an der Norgine Europe B.V., Amsterdam, Niederlande, erworben.

Die Spinnaker Topco Limited, St. Helier, Jersey, stellt fortan als oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis an Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird bei der Jersey Financial Services Commission erhältlich sein.

Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Spinnaker Topco Limited, St. Helier, Jersey, soll gemäß § 291 HGB die Norgine GmbH, Wettenberg, von der Verpflichtung zur Erstellung eines Teilkonzernabschlusses und eines Teilkonzernlageberichtes befreien.

Wesentliche Unterschiede zwischen dem nach IFRS Rechnungslegungsgrundsätzen (UK GAAP) aufgestellten Konzernabschluss und einem Konzernabschluss nach HGB bestehen nicht.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind, waren nicht zu verzeichnen.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

Prüfungshonorare und Steuerberatungskosten

Das Abschlussprüferhonorar, ausschließlich für Abschlussprüfungsleistungen für 2023,beläuft sich auf T€ 65.

Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen, bis die Gesellschafterversammlung über eine andere Verwendung entscheidet.

 

Wettenberg, den 14. Februar 2025

Andreas Meinolf Wöller, Geschäftsführer

Sebastian Herzig, Geschäftsführer

Simon Anthony Jose, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 159.290,13 0,00 159.290,13
159.290,13 0,00 159.290,13
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.334.299,62 49.365,49 1.383.665,11
1.334.299,62 49.365,49 1.383.665,11
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 60.564,59 0,00 60.564,59
60.564,59 0,00 60.564,59
Anlagevermögen gesamt 1.554.154,34 49.365,49 1.603.519,83
Kummulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 159.290,13 0,00 159.290,13
159.290,13 0,00 159.290,13
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 949.481,23 92.157,04 1.041.638,27
949.481,23 92.157,04 1.041.638,27
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen gesamt 1.108.771,36 92.157,04 1.200.928,40
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0,00 0,00
0,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 342.026,84 384.818,39
342.026,84 384.818,39
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 60.564,59 60.564,59
60.564,59 60.564,59
Anlagevermögen gesamt 402.591,43 445.382,98

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

I. Geschäftsmodell

Die Norgine GmbH (im Folgenden: "Norgine") ist die deutsche Vertriebsgesellschaft der europäischen Unternehmensgruppe Norgine, die sich als pharmazeutisches Unternehmen der Entwicklung, Herstellung und der Vermarktung innovativer Medizin verschrieben hat. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Norgine GmbH ist hierbei das Marketing und der Vertrieb von der Norgine- Gruppe entwickelter sowie auch in Lizenz genommener Produkte von Dritten. Der weitaus größte Teil der Produkte wird vom Konzern bezogen. Die Norgine GmbH erzielt aus dem Verkauf dieser Produkte eine vereinbarte Vertriebsmarge. Des Weiteren werden bestimmte Kosten, die im Zusammenhang mit der Erbringung von Dienstleistungen entstehen, mit einem Zuschlag an die Muttergesellschaft belastet. Die Margen aus den verkauften Produkten und aus den Kostenweiterbelastungen stellen die wesentlichen Ertragsquellen der Gesellschaft dar. Wesentliche geschäftsübliche Risiken wie Zahlungsausfälle von Kunden und das Risiko von Überbeständen bei Vorräten werden von der Muttergesellschaft getragen.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

a) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Laut europäischer Statistikbehörde EUROSTAT stieg das deutsche Bruttoinlandsprodukt in Jahr 2023 um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr an. Die durchschnittliche BIP-Wachstumsrate innerhalb der Europäischen Union war mit 0,4% leicht positiv. Die Inflationsrate betrug in Deutschland 5,9% (Vorjahr 7,9%), innerhalb der Europäischen Union betrug sie 6,4% (Vorjahr 9,2%).

b) Gesamtmarkt

Entsprechend der Angaben von IQVIA wuchs der deutsche Pharmamarkt im Jahr 2023 im Umsatz um +5,7% auf 59,8 Mrd. € (Angabe in Abgabepreis des pharmazeutischen Herstellers ohne Zwangsabschläge und Einsparungen aus Zwangsrabatten), der Absatz geht um -2,0% zurück. Die Umsätze in der Apotheke (+5,0%) und der Klinik (+10,4%) wuchsen 2023 stark. Während der Umsatz in der Entwicklung in Zähleinheiten (ZE) in beiden Märkten -2,3% im Apothekenmarkt und +2,5% in der Klinik beträgt.

Apothekenmarkt

Für das Gesamtjahr 2023 erreichte der Apothekenmarkt einen Umsatzzuwachs von +1,9% auf ca. 47,5 Mrd. € (Angabe in Abgabepreis des pharmazeutischen Herstellers ohne Einsparungen aus Rabattverträgen § 130a Abs. SGB V). Die positive Umsatzentwicklung von patentgeschützten Originalen - basierend auf Listenpreis, ohne Rabattverträge - sind im Wesentlichen der Grund für den hohen Zuwachs, aber auch die positive Entwicklung bei den Generika. Die Mengenentwicklung im Apothekenmarkt zeigte einen Rückgang (-3,9%) auf 1,69 Mrd. Packungen.

Im Jahr 2023 legten nach Umsatz besonders generikafreie Originale (Biotech: 13,8%, chemisch: +6,2%) und Biosimilars (+6,6%) deutlich gegenüber dem Vorjahr zu. Auch Generika entwickelten sich mit 3,6% positiv, allerdings rund 2% weniger als im Vorjahr. Jedoch müssen beim Umsatz der Generika noch die Rabattverträge berücksichtigt werden. Die Rabatte, welche zwischen einzelnen Herstellern - größtenteils Generikahersteller - und den Krankenkassen in diesen Rabattverträgen vereinbarten wurden, sind nicht öffentlich bekannt. Daher können sie von IQVIA nicht eingerechnet werden, was zu einer überhöhten Ausweisung des Umsatzes nach Listenpreis der Generikahersteller führt. Dies gilt in sehr viel geringerem Maße auch für geschützte Produkte zu denen Rabattverträge vereinbart wurden.

Mit einem Marktanteil von 56,8% stellen die Generika und Biosimiliars die größte Produktgruppe im Apothekenmarkt nach Absatz dar und zeigten eine Abnahme im Jahr 2023 von -0,9% bei Generika und -0,8% bei Biosimilars. Bezüglich der Mengenentwicklung zeigten auch die patentgeschützten Originale einen deutlichen Zuwachs von +13,9% (chemisch) und 17,5% (Biotech). Diese Originale sind mit einem Marktanteil von 2,8% jedoch das kleinste Segment. Der Absatz der Altoriginale (ohne Patentschutz) ging weiterhin um -6,0% (Biotech) und -5,5% für ungeschützte chemische Altoriginale zurück.

Der positive Umsatztrend im Apothekenmarkt ist insgesamt auf die positive Entwicklung der verschreibungspflichtigen Präparate mit 2,6% mit einem Umsatz von etwas über 41 Mrd. € zurückzuführen. Die rezeptfreien Präparate (OTC- Produkte) konnten die positive Entwicklung der letzten Jahre nicht weiter halten und zeigten mit -2,3% einen Umsatzrückgang zum Vorjahr.

Die positive Entwicklung im OTC-Versandhandel hat sich in 2023 weiter fortgesetzt. Das Bestellvolumen wuchs in 2023 auf 276 Mio. Packungen (+2,0%) und im Wert auf 3,22 Mrd. Euro mit +4,0%. Unter den absatzstärksten Produktgruppen finden sich auch Präparate für den Verdauungstrakt, die ein Wachstum zum Vorjahr von 3,6% zeigten.

Marktentwicklung der Arzneimittelkosten in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in 2023

Der gesamte GKV-Markt wuchs in 2023 mit +3,4% an Umsatz auf 52,0 Mrd. € (nach Apothekenverkaufspreise und abzüglich der von Herstellern und Apotheken zu leistenden Zwangsrabatte). Die Absatzentwicklung stieg ebenfalls mit +1,6% auf nun 734,97 Mio. Packungen in 2023. Weiterhin dominieren Krebstherapeutika die 10 umsatzstärksten Arzneimittelgruppen und haben somit einen hohen Anteil an den GKV-Ausgaben.

Die Zwangsabschläge der Hersteller in Summe sind auch in 2023 weitergewachsen (+31,4%) und haben zu einem GKV-Einsparvolumen in allen Segmenten von 11,6 Mrd. € geführt.

Marktentwicklung des Submarktes "Laxantien"

Für Norgine ist besonders der Vergleich mit der Entwicklung des Teilmarktes der Abführmittel und Darmreinigungsmittel (A6-Markt) von Bedeutung, da in diesem Marktsegment der größte Teil der Firmenumsätze mit den Produkten MOVICOL®, PLENVU®, MOVIPREP® und Klean-Prep® generiert wird. Nach Angaben von Insight Health wuchs der A6-Markt im Privatpraxissegment im Jahr 2023 um +4,3 % auf 228,9 Mio. €, während der Volumenumsatz um -1,9 % auf 21,3 Mio. Packungen zurückging. Interessanterweise verzeichnete Norgine jedoch ein positives Wachstum im A6-Markt von +3,4 % in Bezug auf das Volumen und +7,3 % in Bezug auf den Umsatz.

1. Geschäftsverlauf

Das Jahr 2023 war ein erfolgreiches Jahr für die Norgine GmbH. Die Umsatzerlöse stiegen von 124,8 Mio. € im Jahr 2022 um 10,9 Mio. € bzw. 8,7% auf 135,7 Mio. € im Jahr 2023.

Im Einzelnen stiegen die Produktumsätze von 108,9 Mio. € im Jahr 2022 auf 122,1 Mio. € im Jahr 2023 (Anstieg um 13,2 Mio. € / 12,1%). Die Erlösschmälerungen stiegen von 4,6 Mio. € im Jahr 2022 auf 6,9 Mio. € im Jahr 2023 (Anstieg um 2,4 Mio. € / 52,5%). Die Umsatzerlöse aus der Erbringung von Dienstleistun gen haben sich um 0,1 Mio. € bzw. 0,5% auf 20,6 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr erhöht.

Das Ergebnis vor Steuern betrug im Jahr 2023 9,8 Mio. € und lag damit 3,3 Mio. € bzw. 50,8% über Vorjahr.

Die Umsatzerwartungen für 2023, die bei einem Umsatzwachstum von knapp 10% lagen, konnten nahezu erfüllt werden. Die Gewinnmarge vor Steuern in Höhe von 7,2% liegt entgegen den Erwartungen einer prozentualen Gewinnmarge auf dem Niveau von 2022 von 5,2%, auf einem etwas höheren Niveau.

2. Lage

a. Ertragslage

Die Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von 104,2 Mio. € (Vorjahr 94,7 Mio. €) stehen in Relation zu den Nettoproduktumsätzen und konnten auf Vorjahresniveau gehalten werden. Die Aufwandsquote beträgt 90,5% bzw. 90,8% im Vorjahr. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) insgesamt liegt infolgedessen ebenfalls auf Vorjahrniveau in Höhe von 82,4% (Vorjahr 81,3%).

Die Personalaufwendungen sind um 1,5 Mio. € auf 11,1 Mio. € gesunken. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) hat sich entsprechend im Vergleich zum Vorjahr von 10,1% auf 8,2% reduziert. Grund für diese Veränderung waren bei einer um durchschnittlich 23 Mitarbeitern gesunkenen Mitarbeiterzahl vor allem geringere variable Vergütungsbestandteile bei denen Kosten für Abfindungen kompensierend wirkten.

Periodenfremde Erträge sind in den Umsatzerlösen in Höhe von T€ 362 als auch dem Personalaufwand in Höhe von T€ 181, jeweils aus der Auflösung von Rückstellungen, enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind um 1,0 Mio. € auf 3,0 Mio. € angestiegen, was auf das gestiegene Vorsteuerergebnisses zurückzuführen ist.

Es wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 6,9 Mio. € (Vorjahr 4,6 Mio. €) erzielt.

b. Finanzlage

Das Eigenkapital beträgt 41,3 Mio. € und die Eigenkapitalquote 2023 beträgt 80,3%. Im Vergleich zum Vorjahr (67,3%) ist die Eigenkapitalquote um 12,9 Prozentpunkte gestiegen.

Im Geschäftsjahr 2023 sind vor allem die Vorräte um 6,4 Mio. € auf 39,6 Mio. € und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1,5 Mio. € auf 7,4 Mio. € aufgebaut worden. Die Bevorratung spiegelt das gestiegene Preisniveau als auch die Einkaufspolitik wider. Infolge des höheren Geschäftsvolumens verzeichnen auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einen Anstieg. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich um 8,1 Mio. € auf 3,3 Mio. € reduziert. Der wesentliche Rückgang ist auf einen saldierten Ausweis der Forderungen und Verbindlichkeiten zurückzuführen (Effekt 4,3 Mio. €) und Rückgang der Cash-Pool Forderung um 2,2 Mio. € bedingt. Weiterhin haben sich die Rückstellungen um 1,0 Mio. € auf 5,3 Mio. € aufgebaut. Insbesondere haben sich die sonstigen Rückstellungen infolge des gestiegenen Geschäftsvolumens und damit einhergehenden ausstehenden Rechnungen erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich vor allem aufgrund des saldierten Ausweises der Salden im Verbundbereich um 6,5 Mio. € reduziert. Insgesamt erhöhten sich die liquiden Mittel um 0,4 Mio. € auf 0,5 Mio. €.

Seit dem 1. Dezember 2011 besteht eine Cash-Pool-Vereinbarung mit der Norgine B.V., Amsterdam, sowie diversen anderen Konzernunternehmen. Zum Bilanzstichtag bestand eine Cash-Pool Forderung von 2,1 Mio. € (Vorjahr 4,3 Mio. €). Die Gesellschaft verfügt jederzeit über ausreichende liquide Mittel.

Durch die Beibehaltung des Schwerpunktes der Tätigkeit der Gesellschaft im Vertriebsbereich mit angeschlossener Distribution und einer weiterhin modernen Betriebs- und Geschäftsausstattung ergab sich auch im Jahr 2023 kein nennenswerter Investitionsbedarf.

Wie bereits in den Vorjahren ergab sich für die Gesellschaft auch im Jahr 2023 kein externer Fremdfinanzierungsbedarf.

c. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist nahezu stabil zum Vorjahr und beträgt 51,4 Mio. € (Vorjahr 51,1 Mio.€). Das gestiegene Geschäftsvolumen zeigt sich auf der Aktivseite im Aufbau der Vorräte um 6,4 Mio. € und Aufbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1,5 Mio. € und auf der Passivseite im Aufbau der Rückstellungen um 1,0 Mio. € als auch dem Jahresergebnis von 6,9 Mio. €. Der Abbau der Forderungen und Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen um 8,1 Mio. € bzw. 6,5 Mio. € wirkt sich entsprechend reduzierend auf die Bilanzsumme aus.

Aufgrund des Geschäftsmodels der Norgine GmbH ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als stabil zu bezeichnen.

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

a. Leistungsindikatoren

Die Norgine GmbH hat als Limited Risk Distributor der Norgine B.V. die Aufgabe, Produkte, die im Konzernverbund entwickelt und produziert werden, im deutschen Markt abzusetzen. Wesentliche Zielgröße sind damit die in diesem Zusammenhang stehenden Umsatzerlöse. Ferner ist das Ergebnis vor Steuern von Bedeutung.

Die Norgine GmbH führt im Auftrag der Norgine B.V. Marketingaktivitäten aus und stellt den Außendienst in Deutschland. Diese mit den Marketingaktivitäten in Zusammenhang stehenden Kosten werden mit einem Aufschlag von 7,5% an die Norgine B.V. weiterbelastet.

Des Weiteren übernimmt die Norgine GmbH "Support Functions" für die Norgine Einheiten in der Schweiz und Österreich sowie für die Tochtergesellschaft, die Marpha GmbH. Auch hier werden die entsprechenden Kosten mit einem Aufschlag von 7,5% weiterbelastet.

b. Personalentwicklung

Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 95 MitarbeiterInnen in der Norgine GmbH beschäftigt, davon 49 im Außendienst und 46 MitarbeiterInnen im Innendienst am Standort Wettenberg. Im Jahresdurchschnitt des Vorjahres 2022 waren insgesamt 118 MitarbeiterInnen in der Norgine GmbH beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die durchschnittliche Mitarbeiterzahl daher um 23 MitarbeiterInnen verringert.

II. Prognose-, Chancen und Risikobericht

1. Prognosebericht

Seit 2023 bewertet das lokale Management die finanzielle Leistung des Unternehmens anhand der KPI Umsatzerlöse, die auf Basis ohne konzerninterne Umsätze betrachtet werden. Diese Kennzahl wird am aussagekräftigsten angesehen, um die Leistung des Unternehmens zu bewerten. Im Jahr 2024 erwirtschaftete das lokale Management einen Umsatz von 133,2 Mio. €, der um 18,1 Mio. € bzw. 16% höher ist als im Vorjahr. Die Shareholder waren mit diesem Wachstum zufrieden. Jedes Jahr erstellt das Management sein Budget auf Grundlage von Umsatzerlösen. Als Ausgangspunkt dient die im globalen Konzern erwartete Verrechnungspolitik.

Für das Jahr 2024 wird ein Rückgang des Ergebnisses vor Steuern zwischen 40% und 50% zum Vorjahr erwartet, trotzdem ist die Profitabilität gegeben. Im Jahr 2025 sieht das erstellte Budget ein Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich vor, und unter Berücksichtigung der Auswirkungen von konzerninternen Erträgen und Aufwendungen geht die Geschäftsführung davon aus, dass das Ergebnis vor Steuern leicht höher als im Vorjahr sein wird und somit eine leichte Steigerung der Profitabilität gegeben sein wird.

Hierbei wird angenommen, dass sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Zulassung und Erstattung unserer Produkte nicht ändern.

Zu dem angestrebten Umsatzwachstum sollen maßgeblich MOVICOL® und XIFAXAN® 550 beitragen.

Hinsichtlich unseres Nachtragsberichtes verweisen wir auf unseren Anhang.

2. Risikobericht

Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikomanagementsystem der Spinnaker Topco Limited, St. Helier, Jersey, eingebunden. Der Konzern hat Prozesse und Kontrollinstrumente eingerichtet, um Risiken frühzeitig zu erkennen und Vermögensschäden vom Unternehmen abzuwenden. Zentrale Bestandteile des Systems sind das Berichtswesen und der jährliche Planungs- und Budgetierungsprozess. Dieser wird global auf Ebene der Geschäftsbereiche durchgeführt und dort auch regelmäßig unterjährig überprüft. Zudem wird die Liquiditätssituation über Cash-Forecasts sowie Abweichungsanalysen genau verfolgt.

Die Ertragssituation ist durch das "Norgine Business Modell" mit der Übernahme der Funktion eines "Limited Risk Distributor" weiterhin gut berechenbar und umsatzabhängig stabil. Durch das Norgine Business Modell verbleiben wesentliche Risiken für die Ertragslage, wie z.B. sinkende Margen durch Preisdruck, Zahlungsausfälle von Kunden oder Überbestände in den Vorräten, bei anderen Konzerngesellschaften. Der Gewinn wird in wesentlichem Umfang nur noch durch die Höhe der Umsatzerlöse bestimmt. Andererseits sind aber auch die Chancen der künftigen Entwicklung im Wesentlichen darauf reduziert, durch höhere Umsatzerlöse einen anteilig höheren Gewinn zu erzielen.

Risiken für die künftige Entwicklung der Umsatzerlöse bestehen in den allgemeinen und branchenbezogenen Geschäftsrisiken wie Nachfragerückgang, Einfluss durch Regulationen und Konkurrenzrisiken. Wesentliche konkrete Risiken aus diesen Bereichen für die künftige Geschäftsentwicklung sind derzeit nicht zu erkennen, wenngleich sich bei einzelnen Produkten aus verschiedenen möglichen Ursachen auch negative Trends ergeben können.

Aktuelle geopolitische Spannungen, wie der Israel - Palästina Konflikt haben im momentanen Stadion keine Auswirkungen auf die Norgine GmbH. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, resultiert in Sanktionen gegen bestimmte Industrien und Sektoren und Parteien in Russland, die von den Regierungen der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union und anderer Gerichtsbarkeiten verhängt wurden. Norgine hat ein begrenztes kommerzielles Interesse an Russland und der Ukraine, und es gab nur begrenzte Auswirkungen auf die Verfügbarkeit und die Preise der Rohstoffe aus dieser Region und nur begrenzte Auswirkungen auf Norgine als Ganzes.

Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

3. Chancenbericht

Chancen für die künftige Entwicklung der Umsatzerlöse bestehen in der allgemein positiven Marktentwicklung durch die steigende Nachfrage nach pharmazeutischen Produkten und Medizinprodukten. Des Weiteren bestehen Marktchancen durch die Einführung und Entwicklung von innovativen Produkten sowie die Chance von der Norgine B.V. im Rahmen von Produktneueinführungen als Limited Risk Distributor beauftragt zu werden.

 

Wettenberg, den 14. Februar 2025

Die Geschäftsführung

Andreas Meinolf Wöller, Geschäftsführer

Sebastian Herzig, Geschäftsführer

Simon Anthony Jose, Geschäftsführer

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