Kesselmeier Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sabine Notthoff seit 21.1.2014 | Prokura |
Thomas Nolte seit 21.1.2014 | Prokura |
Jörg Kesselmeier seit 4.9.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 79.25% | |
| 8.00% | |
| 6.28% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Connext Communication GmbHPaderbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023der Connext Communication GmbH, Paderborn1. Geschäft und RahmenbedingungenDas Jahr 2023 war geopolitisch von zahlreichen Unsicherheiten geprägt. Die wirtschaftliche Lage der Bundesrepublik Deutschland und auch die unserer Branche, der Sozialwirtschaft - insbesondere der Altenhilfe - kann als angespannt beschrieben werden. Der Arbeitgeberverband Pflege verzeichnete einen negativen Spitzenwert von 783 Insolvenzen und Schließungen von Pflegeeinrichtungen für das Gesamtjahr, darunter auch Großinsolvenzen wie die der Dorea oder der Convivo Holding GmbH. Ursachen vieler wirtschaftlicher Schieflagen waren - neben Managementfehlern und zu geringer Kapitalausstattung - vor allem auf den Fachkräftemangel zurückzuführende niedrige Belegungsraten, starke Tarifsteigerungen, die nicht schnell genug in die Pflegesätze einflossen, sowie ein hoher Anstieg von Pachten, Energie- und Sachkosten. Selbst wirtschaftlich und organisatorisch gut aufgestellte Träger hatten somit kein einfaches Jahr, was Ausdruck in einem eher gedämpften Investitionsklima fand. 2. Ertragslage, Finanzlage, VermögenslageConnext unterhielt mit keinem der oben genannten, von Insolvenzen betroffenen größeren Träger eine Geschäftsbeziehung, weshalb keine nennenswerten Zahlungsausfälle zu verzeichnen waren. Im Gegenteil konnte Connext davon profitieren, dass verschiedene insolvente Einrichtungen von Connext-Kunden übernommen wurden, was wiederum zu Lizenzerweiterungen führte. Der Nettoumsatz der Connext Communication GmbH erhöhte sich durch organisches Wachstum von 52,5 Mio. € auf 62,1 Mio. €. Die Gesellschaft erzielte einen Überschuss in Höhe von 24,0 Mio. € gegenüber 17,8 Mio. € im vorangegangenen Geschäftsjahr. Am Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel, im Wesentlichen Bankguthaben, in Höhe von 63,7 Mio. € (Vorjahr: 63,3 Mio. €) und darüber hinaus über Wertpapierbestand i.H.v. rund 3,2 Mio. € (im Vorjahr 4,7 Mio. €). Der bilanzierte Wert der Sachanlagen - hauptsächlich Grundstücke, betriebliche Immobilien und Inventar - stieg auf 43,8 Mio. € gegenüber 31,9 Mio. € im Vorjahr. In dieser Summe sind 20,4 Mio. € geleistete Anzahlungen auf den Anfang 2024 bezogenen dritten Bauabschnitt des Connext Campus enthalten. Connext arbeitet weiterhin mit eigenem Kapital: Die Eigenkapitalquote liegt bei 94 % (Vorjahr: 95 %). Auch die weiteren relevanten Parameter zeigen die grundsolide wirtschaftliche Situation der Gesellschaft. Der rund 30 Mio. € teure dritte Bauabschnitt des Connext Campus wurde im Dezember 2023 weitestgehend fertiggestellt und konnte im Januar 2024 in Betrieb genommen werden. Insgesamt waren wir mit der Geschäftsentwicklung im Jahr 2023, insbesondere unter Berücksichtigung der schwierigen Rahmenbedingungen, höchst zufrieden. 3. Chancen und RisikenAufgrund der vor allem durch ein stabiles Geschäft mit konstantem Wachstum sowie durch langjährige Thesaurierung von Gewinnen geschaffenen finanziellen Basis bestehen keine erkennbaren wirtschaftlichen Risiken. Zudem ist die Möglichkeit gegeben, das Geschäft unabhängig weiterzuentwickeln. Um uns im Markt zu behaupten und organisch weiter zu wachsen, investieren wir vor allem in die technologische, fachliche und ergonomische Weiterentwicklung unserer marktführenden Softwareplattform Vivendi. Connext investiert fortlaufend in die Qualifizierung der bestehenden und die Gewinnung neuer Mitarbeiter und kooperiert darüber hinaus auf vielen Ebenen mit Kunden, Partnern aus Wissenschaft und Forschung sowie Anbietern von Komplementärlösungen, die in das Vivendi-Ökosystem eingebunden werden. Wir sehen weiterhin Wachstumsmöglichkeiten in den von Connext derzeit geografisch (deutschsprachiger Raum) als auch funktional bedienten Bereichen. Darüber hinaus sind alle Produkte jedoch grundsätzlich für den Einsatz in anderen Regionen geeignet und funktional erweiterbar/ um Komplementärmodule zu ergänzen. Insgesamt sind bestandsgefährdende oder die Unternehmensentwicklung nachhaltig beeinträchtigende Risiken nicht erkennbar - jedenfalls soweit wir dabei alle internen und die üblichen externen Einflussfaktoren betrachten. Wir haben bestmögliche Vorsorge sowohl hinsichtlich unserer finanziellen Verhältnisse als auch in Bezug auf mögliche Cyberrisiken getroffen. Zudem sind alle unsere Geschäftsprozesse (multi-) cloudfähig, lassen sich jedoch, z.B. aus Kosten- oder Datenschutzerwägungen, auch On Premises betreiben. Weder wir als Hersteller noch unsere Kunden sind also auf ein Betriebsmodell oder gar einen einzelnen Hyperscaler festgelegt. Allgemein können Unsicherheiten hinsichtlich der Marktentwicklung (abhängig etwa von Gesetzgebung, Konjunktur, Mitbewerbern, Technologien, Preisen, Personalgewinnung usw.) die Unternehmensziele beeinflussen. Durch eine aufmerksame Marktbeobachtung, dauerhaft innovative Produktentwicklung und eine vorausschauende Personalpolitik einschließlich hoher Ausbildungsinvestitionen minimiert Connext diese Unsicherheiten nach Kräften. 4. Forschung und EntwicklungDie von allen Vivendi-Anwendern - unabhängig vom jeweiligen Betriebsmodell - genutzte Digitalisierungsplattform Vivendi Assist wurde 2023 u.a. um ein AI-Gateway erweitert, dass die Nutzung unterschiedlicher KI-Sprachmodelle für unterschiedlichste Anwendungen innerhalb der einzelnen Vivendi-Module ermöglicht. Zu den verfügbaren Anwendungen zählen u.a. KI-gestützte Sprachdokumentation, Wunddokumentation, Pflegeplanung, Zusammenfassung der Pflegesituation. In Arbeit befindet sich die Unterstützung/ Ablösung der bisherigen Heuristiken in der Dienst- und Tourenplanung durch eine entsprechende KI-Komponente. Bezüglich der Basistechnologie wurde zudem das .NET 8 Rollout, die erweiterte Unterstützung der Microsoft Graph-Schnittstelle sowie die Anmeldung via Entra-ID an alle Module vorbereitet (Release ist Anfang 2024 erfolgt). Zudem wurde weiter am PostgreSQL- und Docker-/ Kubernetes-Support gearbeitet. Die Sicherheitsarchitektur wurde - auch für genutzte Libraries/ Pakete - weiter verbessert. Ein umfassendes Datenschutz- und Datensicherheitsaudit wurde erfolgreich durchgeführt. Die plattformübergreifende App Vivendi Mobil NEO wurde erstmals den Kunden präsentiert und wird Mitte 2024 schrittweise eingeführt. Dies erfolgt parallel zur top-aktuellen Android-App Vivendi Mobil. Darüber wurden zahlreiche fachliche Neuerungen und Verbesserungen umgesetzt, z.B. bezüglich BTHG und PeBeM. Zudem erfolgte ein umfassendes Ergonomie-Update der Web-Oberfläche inklusive verbesserter Barrierefreiheit. 5. PrognoseWir erwarten für 2024 gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum von 6% beim Umsatz und von -8% beim Ertrag. Die im Lagebericht des Vorjahres getroffene Prognose wurde deutlich übertroffen. Dank Unser seit 28 Jahren durchgeführtes Anwendertreffen hat erst vor wenigen Wochen wieder deutlich gemacht, wie glücklich wir uns schätzen dürfen, mit derartig engagierten Kunden zusammenzuarbeiten. Das ist ein Privileg - ebenso wie die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in Entwicklung, Vertrieb, Consulting, Support und den übrigen Unternehmensbereichen, die Vivendi jeden Tag noch ein Stück erfolgreicher machen. Dankeschön!
Paderborn, 26. April 2024 Jörg Kesselmeier, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der Connext Communication GmbH, Paderborn, (Amtsgericht Paderborn, HRB 1984) ist nach den Vorschriften des HGB aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDas Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Rabatte und Skonti, vermindert um Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten sowohl linear als auch degressiv. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung unmittelbar als Aufwand erfasst. Die Vorräte sind mit Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen bewertet. Für gesunkene Einstandspreise zum Bilanzstichtag und für Verwendungsrisiken wurden angemessene Abschläge vorgenommen. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Einzelwertberichtigungen werden in Höhe des zum Stichtag identifizierbaren Ausfallrisikos gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Es werden Abschreibungen - soweit notwendig - auf den niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert berücksichtigt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Die Pensionsrückstellungen aus unmittelbaren Verpflichtungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt worden. Die Pensionsrückstellungen wurden gem. § 253 Abs. 1 HGB bemessen. Dabei wurden zur Bewertung die PUC-Methode bei einem Rechnungszins von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) sowie die Heubeck Richttafeln 2018 G herangezogen. Ein Rententrend wurde bei der Ermittlung nicht berücksichtigt. Das Deckungsvermögen aus der Rückdeckungsversicherung wurde gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Pensionsrückstellungen saldiert ausgewiesen. Es wurden Vermögensgegenstände zu Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 118 (Vorjahr: TEUR 114) mit Verpflichtungen zu Erfüllungsbeträgen in Höhe von TEUR 550 (Vorjahr: TEUR 533) verrechnet. Die Anschaffungskosten bzw. Erfüllungsbeträge entsprechen den beizulegenden Zeitwerten. Es wurden Erträge in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0) mit Aufwendungen in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 9) saldiert ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 10. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungStammkapital Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt EUR 26.250,00. Gewinnvortrag / Gewinnverwendung Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr betrug EUR 97.099.073,57. In der Gesellschafterversammlung vom 20. März 2023 wurde eine Ausschüttung in Höhe von EUR 14.000.000,00 beschlossen. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind Urlaubsrückstellungen in Höhe von TEUR 307 (Vorjahr: TEUR 279) enthalten. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen mit Verkauf und Service von Software in Deutschland und Österreich erzielt. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 284 (Vorjahr: 259) Angestellte. IV. Sonstige AngabenGeschäftsführer Geschäftsführer ist Herr Jörg Kesselmeier (Programmierer). Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Vertretungsbefugnis ist im Handelsregister eingetragen. Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabea HGB wird auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verwiesen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten Verpflichtungen aus einem unbefristeten Mietvertrag für eine Niederlassung der Gesellschaft und Leasingverträgen (v.a. Mietleasing Jobrad). Für das Jahr 2024 betragen diese Verpflichtungen TEUR 91 (Vorjahr: TEUR 77). Für den Zeitraum 2025 bis 2028 bestehen Verpflichtungen in Höhe von jeweils TEUR 91 (Vorjahr: TEUR 75). Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers in Höhe von ca. T€ 19 bezieht sich auf Einzelabschlussprüfungsleistungen. Weitere Honorare entfielen auf sonstige Leistungen mit T€ 4. Konzernzugehörigkeit Die Kesselmeier Holding GmbH, Paderborn, stellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Stichtag eingetreten sind, haben sich nicht ereignet. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Paderborn, 26. April 2024 Jörg Kesselmeier, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Connext Communication GmbH, Paderborn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Connext Communication GmbH, Paderborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Connext Communication GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 3. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Hubert Ahlers, Wirtschaftsprüfer ppa. Tim Waldert, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 27. Juni 2024 festgestellt. |
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