Connext Communication GmbH

Balhorner Feld 11, 33106 Paderborn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 1984
Eingetragen
18.9.1991
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieHerstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und Wartung von Hard- und Software, insbesondere von Kommunikations-Lösungen, ferner Beratung und Schulung aller Art zur Anwendung und Entwicklung dieser Hard- und Software.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sabine Notthoff
seit 21.1.2014
Prokura
Thomas Nolte
seit 21.1.2014
Prokura
Jörg Kesselmeier
seit 4.9.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Kesselmeier Holding GmbH
Germany
20.800 €
79.25%
O***** S***************
2.100 €
8.00%
T***** N****
1.650 €
6.28%
Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel Europa e. V.
Germany
1.400 €
5.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Connext Communication GmbH

Paderborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

der Connext Communication GmbH, Paderborn

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war geopolitisch von zahlreichen Unsicherheiten geprägt. Die wirtschaftliche Lage der Bundesrepublik Deutschland und auch die unserer Branche, der Sozialwirtschaft - insbesondere der Altenhilfe - kann als angespannt beschrieben werden.

Der Arbeitgeberverband Pflege verzeichnete einen negativen Spitzenwert von 783 Insolvenzen und Schließungen von Pflegeeinrichtungen für das Gesamtjahr, darunter auch Großinsolvenzen wie die der Dorea oder der Convivo Holding GmbH. Ursachen vieler wirtschaftlicher Schieflagen waren - neben Managementfehlern und zu geringer Kapitalausstattung - vor allem auf den Fachkräftemangel zurückzuführende niedrige Belegungsraten, starke Tarifsteigerungen, die nicht schnell genug in die Pflegesätze einflossen, sowie ein hoher Anstieg von Pachten, Energie- und Sachkosten.

Selbst wirtschaftlich und organisatorisch gut aufgestellte Träger hatten somit kein einfaches Jahr, was Ausdruck in einem eher gedämpften Investitionsklima fand.

2. Ertragslage, Finanzlage, Vermögenslage

Connext unterhielt mit keinem der oben genannten, von Insolvenzen betroffenen größeren Träger eine Geschäftsbeziehung, weshalb keine nennenswerten Zahlungsausfälle zu verzeichnen waren. Im Gegenteil konnte Connext davon profitieren, dass verschiedene insolvente Einrichtungen von Connext-Kunden übernommen wurden, was wiederum zu Lizenzerweiterungen führte.

Der Nettoumsatz der Connext Communication GmbH erhöhte sich durch organisches Wachstum von 52,5 Mio. € auf 62,1 Mio. €. Die Gesellschaft erzielte einen Überschuss in Höhe von 24,0 Mio. € gegenüber 17,8 Mio. € im vorangegangenen Geschäftsjahr.

Am Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel, im Wesentlichen Bankguthaben, in Höhe von 63,7 Mio. € (Vorjahr: 63,3 Mio. €) und darüber hinaus über Wertpapierbestand i.H.v. rund 3,2 Mio. € (im Vorjahr 4,7 Mio. €).

Der bilanzierte Wert der Sachanlagen - hauptsächlich Grundstücke, betriebliche Immobilien und Inventar - stieg auf 43,8 Mio. € gegenüber 31,9 Mio. € im Vorjahr. In dieser Summe sind 20,4 Mio. € geleistete Anzahlungen auf den Anfang 2024 bezogenen dritten Bauabschnitt des Connext Campus enthalten.

Connext arbeitet weiterhin mit eigenem Kapital: Die Eigenkapitalquote liegt bei 94 % (Vorjahr: 95 %). Auch die weiteren relevanten Parameter zeigen die grundsolide wirtschaftliche Situation der Gesellschaft.

Der rund 30 Mio. € teure dritte Bauabschnitt des Connext Campus wurde im Dezember 2023 weitestgehend fertiggestellt und konnte im Januar 2024 in Betrieb genommen werden.

Insgesamt waren wir mit der Geschäftsentwicklung im Jahr 2023, insbesondere unter Berücksichtigung der schwierigen Rahmenbedingungen, höchst zufrieden.

3. Chancen und Risiken

Aufgrund der vor allem durch ein stabiles Geschäft mit konstantem Wachstum sowie durch langjährige Thesaurierung von Gewinnen geschaffenen finanziellen Basis bestehen keine erkennbaren wirtschaftlichen Risiken. Zudem ist die Möglichkeit gegeben, das Geschäft unabhängig weiterzuentwickeln.

Um uns im Markt zu behaupten und organisch weiter zu wachsen, investieren wir vor allem in die technologische, fachliche und ergonomische Weiterentwicklung unserer marktführenden Softwareplattform Vivendi.

Connext investiert fortlaufend in die Qualifizierung der bestehenden und die Gewinnung neuer Mitarbeiter und kooperiert darüber hinaus auf vielen Ebenen mit Kunden, Partnern aus Wissenschaft und Forschung sowie Anbietern von Komplementärlösungen, die in das Vivendi-Ökosystem eingebunden werden.

Wir sehen weiterhin Wachstumsmöglichkeiten in den von Connext derzeit geografisch (deutschsprachiger Raum) als auch funktional bedienten Bereichen. Darüber hinaus sind alle Produkte jedoch grundsätzlich für den Einsatz in anderen Regionen geeignet und funktional erweiterbar/ um Komplementärmodule zu ergänzen.

Insgesamt sind bestandsgefährdende oder die Unternehmensentwicklung nachhaltig beeinträchtigende Risiken nicht erkennbar - jedenfalls soweit wir dabei alle internen und die üblichen externen Einflussfaktoren betrachten. Wir haben bestmögliche Vorsorge sowohl hinsichtlich unserer finanziellen Verhältnisse als auch in Bezug auf mögliche Cyberrisiken getroffen. Zudem sind alle unsere Geschäftsprozesse (multi-) cloudfähig, lassen sich jedoch, z.B. aus Kosten- oder Datenschutzerwägungen, auch On Premises betreiben. Weder wir als Hersteller noch unsere Kunden sind also auf ein Betriebsmodell oder gar einen einzelnen Hyperscaler festgelegt.

Allgemein können Unsicherheiten hinsichtlich der Marktentwicklung (abhängig etwa von Gesetzgebung, Konjunktur, Mitbewerbern, Technologien, Preisen, Personalgewinnung usw.) die Unternehmensziele beeinflussen. Durch eine aufmerksame Marktbeobachtung, dauerhaft innovative Produktentwicklung und eine vorausschauende Personalpolitik einschließlich hoher Ausbildungsinvestitionen minimiert Connext diese Unsicherheiten nach Kräften.

4. Forschung und Entwicklung

Die von allen Vivendi-Anwendern - unabhängig vom jeweiligen Betriebsmodell - genutzte Digitalisierungsplattform Vivendi Assist wurde 2023 u.a. um ein AI-Gateway erweitert, dass die Nutzung unterschiedlicher KI-Sprachmodelle für unterschiedlichste Anwendungen innerhalb der einzelnen Vivendi-Module ermöglicht. Zu den verfügbaren Anwendungen zählen u.a. KI-gestützte Sprachdokumentation, Wunddokumentation, Pflegeplanung, Zusammenfassung der Pflegesituation. In Arbeit befindet sich die Unterstützung/ Ablösung der bisherigen Heuristiken in der Dienst- und Tourenplanung durch eine entsprechende KI-Komponente.

Bezüglich der Basistechnologie wurde zudem das .NET 8 Rollout, die erweiterte Unterstützung der Microsoft Graph-Schnittstelle sowie die Anmeldung via Entra-ID an alle Module vorbereitet (Release ist Anfang 2024 erfolgt). Zudem wurde weiter am PostgreSQL- und Docker-/ Kubernetes-Support gearbeitet. Die Sicherheitsarchitektur wurde - auch für genutzte Libraries/ Pakete - weiter verbessert. Ein umfassendes Datenschutz- und Datensicherheitsaudit wurde erfolgreich durchgeführt.

Die plattformübergreifende App Vivendi Mobil NEO wurde erstmals den Kunden präsentiert und wird Mitte 2024 schrittweise eingeführt. Dies erfolgt parallel zur top-aktuellen Android-App Vivendi Mobil.

Darüber wurden zahlreiche fachliche Neuerungen und Verbesserungen umgesetzt, z.B. bezüglich BTHG und PeBeM.

Zudem erfolgte ein umfassendes Ergonomie-Update der Web-Oberfläche inklusive verbesserter Barrierefreiheit.

5. Prognose

Wir erwarten für 2024 gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum von 6% beim Umsatz und von -8% beim Ertrag.

Die im Lagebericht des Vorjahres getroffene Prognose wurde deutlich übertroffen.

Dank

Unser seit 28 Jahren durchgeführtes Anwendertreffen hat erst vor wenigen Wochen wieder deutlich gemacht, wie glücklich wir uns schätzen dürfen, mit derartig engagierten Kunden zusammenzuarbeiten. Das ist ein Privileg - ebenso wie die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in Entwicklung, Vertrieb, Consulting, Support und den übrigen Unternehmensbereichen, die Vivendi jeden Tag noch ein Stück erfolgreicher machen.

Dankeschön!

 

Paderborn, 26. April 2024

Jörg Kesselmeier, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.300,00 1.300,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.639.449,71 22.406.793,71
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.826.429,00 1.404.612,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 20.373.328,80 8.041.162,26
43.839.207,51 31.852.567,97
43.840.507,51 31.853.867,97
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 48.836,99 42.984,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.166.902,49 1.429.480,32
2. Sonstige Vermögensgegenstände 314.702,86 133.706,20
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 41.616,78; Vorjahr € 35.584,17)
2.481.605,35 1.563.186,52
III. Wertpapiere
1. Sonstige Wertpapiere 3.235.496,57 4.736.643,53
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 63.666.283,89 63.328.471,59
69.432.222,80 69.671.286,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 182.558,10 190.177,15
113.455.288,41 101.715.331,13

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.250,00 26.250,00
II. Gewinnvortrag 83.099.073,57 79.272.260,74
III. Jahresüberschuss 24.038.095,00 17.826.812,83
107.163.418,57 97.125.323,57
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 432.844,00 419.216,00
2. Steuerrückstellungen 3.836.054,50 2.044.300,00
3. Sonstige Rückstellungen 828.571,74 730.990,00
5.097.470,24 3.194.506,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 265.317,33 130.840,23
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 265.317,33; Vorjahr € 130.840,23)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 852.202,55 1.153.776,87
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 852.202,55; Vorjahr € 1.153.776,87)
(davon aus Steuern: € 419.905,69; Vorjahr € 289.938,89)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 53.341,21; Vorjahr € 46.539,52)
1.117.519,88 1.284.617,10
D. Rechnungsabgrenzungsposten 76.879,72 110.884,46
113.455.288,41 101.715.331,13

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 62.055.948,91 52.503.876,06
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.285.581,37 577.021,09
63.341.530,28 53.080.897,15
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -2.444.496,82 -1.953.761,50
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.401.155,60 -1.384.469,47
-3.845.652,42 -3.338.230,97
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -18.283.172,28 -16.253.243,46
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.180.411,28 -2.905.772,79
(davon für Altersversorgung: € -10.301,40; Vorjahr € -25.446,63)
-21.463.583,56 -19.159.016,25
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.627.636,46 -1.404.408,13
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.354.447,04 -3.128.299,59
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.402.984,47 193.068,09
8. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -79.475,17 -383.201,72
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.718,60 -15.112,54
(davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: € -8.488,00; Vorjahr € -8.572,77)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -10.260.673,63 -7.953.037,03
11. Ergebnis nach Steuern 24.109.327,87 17.892.659,01
12. Sonstige Steuern -71.232,87 -65.846,18
13. Jahresüberschuss 24.038.095,00 17.826.812,83

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der Connext Communication GmbH, Paderborn, (Amtsgericht Paderborn, HRB 1984) ist nach den Vorschriften des HGB aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Rabatte und Skonti, vermindert um Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten sowohl linear als auch degressiv. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung unmittelbar als Aufwand erfasst.

Die Vorräte sind mit Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen bewertet. Für gesunkene Einstandspreise zum Bilanzstichtag und für Verwendungsrisiken wurden angemessene Abschläge vorgenommen.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Einzelwertberichtigungen werden in Höhe des zum Stichtag identifizierbaren Ausfallrisikos gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Es werden Abschreibungen - soweit notwendig - auf den niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert berücksichtigt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

Die Pensionsrückstellungen aus unmittelbaren Verpflichtungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt worden.

Die Pensionsrückstellungen wurden gem. § 253 Abs. 1 HGB bemessen. Dabei wurden zur Bewertung die PUC-Methode bei einem Rechnungszins von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) sowie die Heubeck Richttafeln 2018 G herangezogen. Ein Rententrend wurde bei der Ermittlung nicht berücksichtigt. Das Deckungsvermögen aus der Rückdeckungsversicherung wurde gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Pensionsrückstellungen saldiert ausgewiesen. Es wurden Vermögensgegenstände zu Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 118 (Vorjahr: TEUR 114) mit Verpflichtungen zu Erfüllungsbeträgen in Höhe von TEUR 550 (Vorjahr: TEUR 533) verrechnet. Die Anschaffungskosten bzw. Erfüllungsbeträge entsprechen den beizulegenden Zeitwerten. Es wurden Erträge in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0) mit Aufwendungen in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 9) saldiert ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 10.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Stammkapital

Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt EUR 26.250,00.

Gewinnvortrag / Gewinnverwendung

Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr betrug EUR 97.099.073,57. In der Gesellschafterversammlung vom 20. März 2023 wurde eine Ausschüttung in Höhe von EUR 14.000.000,00 beschlossen.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind Urlaubsrückstellungen in Höhe von TEUR 307 (Vorjahr: TEUR 279) enthalten.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen mit Verkauf und Service von Software in Deutschland und Österreich erzielt.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 284 (Vorjahr: 259) Angestellte.

IV. Sonstige Angaben

Geschäftsführer

Geschäftsführer ist Herr Jörg Kesselmeier (Programmierer). Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Vertretungsbefugnis ist im Handelsregister eingetragen.

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabea HGB wird auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verwiesen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten Verpflichtungen aus einem unbefristeten Mietvertrag für eine Niederlassung der Gesellschaft und Leasingverträgen (v.a. Mietleasing Jobrad).

Für das Jahr 2024 betragen diese Verpflichtungen TEUR 91 (Vorjahr: TEUR 77). Für den Zeitraum 2025 bis 2028 bestehen Verpflichtungen in Höhe von jeweils TEUR 91 (Vorjahr: TEUR 75).

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers in Höhe von ca. T€ 19 bezieht sich auf Einzelabschlussprüfungsleistungen. Weitere Honorare entfielen auf sonstige Leistungen mit T€ 4.

Konzernzugehörigkeit

Die Kesselmeier Holding GmbH, Paderborn, stellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Stichtag eingetreten sind, haben sich nicht ereignet.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Paderborn, 26. April 2024

Jörg Kesselmeier, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 441.300,00 0,00 0,00 441.300,00
441.300,00 0,00 0,00 441.300,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.252.317,05 1.851,74 0,00 27.254.168,79
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.656.275,52 1.422.520,72 767.615,54 7.311.180,70
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.041.162,26 12.332.166,54 0,00 20.373.328,80
41.949.754,83 13.756.539,00 767.615,54 54.938.678,29
42.391.054,83 13.756.539,00 767.615,54 55.379.978,29
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 440.000,00 0,00 0,00 440.000,00
440.000,00 0,00 0,00 440.000,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.845.523,34 769.195,74 0,00 5.614.719,08
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.251.663,52 858.440,72 625.352,54 5.484.751,70
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
10.097.186,86 1.627.636,46 625.352,54 11.099.470,78
10.537.186,86 1.627.636,46 625.352,54 11.539.470,78
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.300,00 1.300,00
1.300,00 1.300,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.639.449,71 22.406.793,71
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.826.429,00 1.404.612,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 20.373.328,80 8.041.162,26
43.839.207,51 31.852.567,97
43.840.507,51 31.853.867,97

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Connext Communication GmbH, Paderborn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Connext Communication GmbH, Paderborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Connext Communication GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bielefeld, den 3. Mai 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hubert Ahlers, Wirtschaftsprüfer

ppa. Tim Waldert, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 27. Juni 2024 festgestellt.

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