PKC SEGU Systemelektrik GmbH
Am Eisberg 14, 36456 Barchfeld-Immelborn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Heuser seit 30.11.2018 | Geschäftsführer |
Michael Schulz seit 30.11.2018 | Prokura |
Christian Storandt seit 14.2.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
PKC Wiring Systems Oy | 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PKC SEGU Systemelektrik GmbHBarchfeld-ImmelbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtA. Geschäftstätigkeit und gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen1. Grundlage des Unternehmens Die PKC SEGU Systemelektrik GmbH ist langjähriger Partner in der automobilen Zulieferindustrie in den Bereichen ABS-Leitungen und konfektionierter Kabel. Führende Nutzfahrzeughersteller werden ebenfalls über viele Jahre mit eigenentwickelten Elektronikmodulen und Kunststoffkomponenten zuverlässig beliefert. Konzernobergesellschaft ist die PKC Group PLC mit Sitz in Helsinki/Finnland. Seit 2017 ist die PKC Group PLC 100%ige Tochtergesellschaft der MSSL Estonia WH ÖU Tallinn/Estland, die wiederum eine 100%ige Tochtergesellschaft der Samvardhana Motherson International Limited, (SAMIL), Noida/Indien darstellt. 2. Entwicklung der BrancheDer starke Kostendruck, der von den KFZ-Herstellern auf die Zulieferindustrie weltweit ausgeht, setzt sich weiter fort. Einige Zulieferer haben daher neben ihrem Standort in Deutschland lohnintensive Fertigungen in Niedriglohnländern aufgebaut bzw. weiter ausgebaut. Großkonzerne, die über eine PKW- und Nutzfahrzeugsparte verfügen, sind dabei, durch Lieferantenreduzierung eine Volumenbündelung zu generieren, die die Preise weiter senkt. Zusätzlich nimmt die elektrische/elektronische Ausstattung der Fahrzeuge zu: Abermals optionale Komponenten werden zu Standards und neue Optionen, getrieben durch CO 2 - Reduktion, GPS, Sicherheitskomponenten, Ethernet Module kommen hinzu. Dies erfordert eine Anpassung der Zulieferindustrie an die veränderten Anforderungen durch • Erhöhung der Kompetenzen im Bereich der Entwicklung • Erhöhung der Logistikkompetenz • Einhaltung der hohen Qualitätsstandards • Fortschreitende Spezifizierung der Produkte • Erhöhung der Fertigungstiefe/Wertschöpfung im eigenen Haus • Steigerung der Flexibilität 3. KundenentwicklungDas Geschäft mit Großkunden stand und steht weiterhin im Fokus. Durch die globale Präsenz der PKC Group PLC wollen wir unsere Kunden in Europa, in Asien sowie in Nord- und Südamerika betreuen und beliefern. Die geforderte Entwicklungskompetenz soll stetig erhöht und ausgebaut werden. Mit der Zugehörigkeit zur Samvardhana Motherson Group (SMG) sehen wir für die Zukunft ein stetig wachsendes Kundenportfolio im Bereich führender Automobil- hersteller. 4. LieferantenentwicklungIm Berichtsjahr wurden die Aktivitäten zur Entwicklung unserer Lieferanten, teilweise unter Mitwirkung unserer Kunden, weiter fortgeführt. Unsere "Stammlieferanten" sind weiterhin am Markt tätig und der Qualitätsgarant für unsere Vorprodukte. Im Geschäftsjahr 2022 wurden in enger Zusammenarbeit mit dem globalen Sourcing Bedarfe weiter gebündelt und die Lieferantenentwicklung in Koordination mit dem Zentraleinkauf fortgeführt. Dies gilt sowohl für direktes als auch indirektes Material. 5. InvestitionenDie im Geschäftsjahr 2022 getätigten Investitionen betrugen TEUR 435 und betreffen im Wesentlichen maschinelle Anlagen im Spritzgussbereich und die Erneuerung des Brandschutzes und der Beleuchtung. Das Investitionsvolumen lag damit um TEUR 1.111 unter Vorjahresniveau. 6. Unsere Strategie für die ZukunftDie Zukunftsstrategie wird wesentlich durch die Zugehörigkeit zur PKC Group PLC und zudem auch durch die SMG maßgeblich beeinflusst. Die wichtigsten Bestandteile unserer Strategie sind weiterhin: • Erweiterung der Kunststoff-Komponentenfertigung durch Neuprojekte im PKW- Bereich und Erhöhung der Fertigungstiefe im Bereich der Nutzfahrzeuge, • Sicherung der Fahrzeug-Elektroniksparte durch Ausbau des Automatisierungsgrades und der Einführung von Neukundenprojekten, • Ausbau des Standortes Deutschland zu einem Kompetenzcenter im Bereich Elektrischer Verteilersysteme und Komponenten in Fahrzeugen, • Ausbau der Entwicklungsdienstleistungen im Bereich R&D, sowohl für Kunden als auch andere PKC und SMG Standorte. B. Wirtschaftliche Lage der Gesellschaft1. Ertragslage Die Unternehmenssteuerung erfolgt nach Konzernvorgaben im Rahmen des internen Rechnungswesens. Für das Management stehen als finanzielle Leistungsindikatoren vor allem die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis im Mittelpunkt der eigenen Zielsetzung. Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 2022 TEUR 27.310 und sind damit im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 23.678) um 15,3 % gestiegen. Die im Vorjahr prognostizierten Umsatzerlöse von EUR 29 Mio. konnten damit nicht erreicht werden. Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen durch den Nachholeffekt des Halbleitermangel-bedingten Umsatzrückgangs. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,8 %-Punkte auf 55,3 % verschlechtert und beruht auf einem veränderten Produktportfolio, sowie erhöhten Materialpreisen. Das Rohergebnis hat sich um TEUR 1.252 auf TEUR 12.448 verbessert. Die Erhöhung ist einerseits mit der Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen um TEUR 214 und anderseits mit den um TEUR 3.603 gestiegenen Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen sowie mit den um TEUR 2.044 höheren Materialaufwendungen zu erklären. Die Personalaufwendungen haben sich im Berichtszeitraum um TEUR 479 erhöht. Eine entscheidende Ursache hierfür sind die drei gesetzlichen Mindestlohnerhöhungen im Januar, Juli und Oktober 2022. Die Abschreibungen haben sich um TEUR 35 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 832 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 2.898 um TEUR 813 auf TEUR 3.711 gestiegen. Insbesondere haben sich im Geschäftsjahr die Aufwendungen für Leiharbeitnehmer um TEUR 376 auf TEUR 678 und die Reisekosten um TEUR 109 auf TEUR 263 erhöht. Die Gesellschaft nimmt am Cash Pool-Verfahren der PKC Group PLC teil. Insgesamt sind die Zinsaufwendungen (TEUR 413) gegenüber dem Vorjahr, im Wesentlichen bedingt durch die unterjährig höheren Cash Pool-Verbindlichkeiten, um TEUR 92 gestiegen. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2022 beläuft sich auf TEUR 1.859 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.277 verschlechtert. Die Vorjahresprognose mit einem positiven Ergebnis von TEUR 750 konnte somit nicht erreicht werden. 2. FinanzlageDie finanzielle Ausstattung der Gesellschaft erfolgte im Jahr 2022 unverändert gegenüber den Vorjahren über konzerninterne Maßnahmen. Benötigte Liquidität floss der Gesellschaft über die Teilnahme am konzernweiten Cash Pool-Verfahren zu. Eine Aufnahme zusätzlicher Gesellschafterdarlehen oder eine Kapitalerhöhung fanden nicht statt. Dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 358 und einem Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von TEUR -430 steht ein Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR -413 gegenüber. Die Verbindlichkeiten aus dem gruppeninternen Cash Pool - welche in den Finanzmittelfonds einbezogen wurden - erhöhten sich im Berichtsjahr von TEUR 7.563 auf TEUR 8.068. Die flüssigen Mittel haben sich um TEUR 30 auf TEUR 98 erhöht. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 2.646 (Vj TEUR 787). Die Erhöhung dieses Fehlbetrages ist auf den Jahresverlust des Geschäftsjahres (TEUR 1.859) zurückzuführen. 3. VermögenslageDie Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.552 auf TEUR 15.167 erhöht. Auf der Aktivseite ist dies im Wesentlichen auf die Erhöhung des Umlaufvermögens (TEUR 1.678), dem Anstieg der Vorräte (TEUR 1.650), sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 44) zurückzuführen. Wesentliche gegenläufige Veränderung ist die Verringerung der latenten Steuern in Höhe von TEUR 1.581. Auf der Passivseite ist die Erhöhung der Bilanzsumme hauptsächlich bedingt durch die gestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 889) und die höheren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 771). Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Cash Pool Verbindlichkeiten (TEUR 505). Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft eine Cash-Pool-Verbindlichkeit gegenüber der PKC Group PLC, Helsinki/Finnland, von TEUR 8.068 aus. Der Buchwert des Anlagevermögens macht rd. 22 % (Vj rd. 28 %) der Bilanzsumme aus. Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 1.301 wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Pensionsrückstellungen (TEUR 2.288) verrechnet. 4. Nicht-finanzielle IndikatorenUm auf Änderungen der Nachfrage angemessen flexibel reagieren zu können, setzt sich der Mitarbeiterstamm der Gesellschaft überwiegend aus fest angestellten Mitarbeitern, aber auch aus Mitarbeitern mit Zeitverträgen sowie Arbeitnehmerüberlassungen zusammen. Der Qualitätsgedanke ist in allen Bereichen fest im Unternehmen verankert. Die Qualitätsleistung (u.a. Reklamationsquote, Liefertreue, OEE (Overall Equipment Effectiveness), Krankenstand, Personalfluktuation) des Unternehmens wird gemäß dem Handbuch im Rahmen der Prozesskennziffern gemessen, analy siert und ausgewertet. Durch Überwachungs- bzw. Re-Zertifizierungsaudits wurden im Berichtsjahr folgende Zertifikate bestätigt: • Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015 Nr. IND.21.8033/QM/U Rev. 2 für die Produkt- und Prozessentwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Kabelbäumen, Kabelkonfektionen, elektronischen Baugruppen und Kunststoffkomponenten. • Qualitätsmanagementsystem nach IATF 16949:2016 Nr. IN038790-IATF Rev. 2 für die Entwicklung und Herstellung von Kabelbäumen und Kabelkonfektionen, elektrischen und elektronischen Baugruppen und gespritzten Komponenten. Das gestiegene Umweltbewusstsein spiegelt sich im eingeführten Umweltma- nagementsystem entsprechend DIN EN ISO 14001 wider. Die Leistung des Umweltmanagementsystems wird gemäß des Umweltmanagementhandbuches anhand von Umweltkennziffern (u.a. Energieverbrauch; Wasserverbrauch; Nut- zung Brauchwasser; Abfallaufkommen; Kupferschrott usw.) gemessen, analy- siert und ausgewertet. Die Wirksamkeit wurde durch das Zertifikat Umwelt-Managementsystem nach DIN EN ISO 14001:2015 Nr. IND.22.6803/EM/U Rev. 1 bestätigt. 5. Forschung und EntwicklungAuch im Jahr 2022 hat die Gesellschaft auf dem Gebiet der anwendungsbezogenen Technologieentwicklung sowohl mit deutschen Instituten, Entwicklungspartnern und der Berufsakademie in Eisenach als auch mit der Unternehmensgruppe und ihren internationalen Kunden eng zusammen- gearbeitet. Es waren 16 Mitarbeiter im Bereich F&E tätig. 6. Bestehende ZweigniederlassungenDie Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen. 7. Gesamtaussage zum GeschäftsverlaufInsgesamt beurteilen wir den Geschäftsverlauf des Berichtsjahres unter Berücksichtigung der Vorjahre als nicht zufriedenstellend. Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2022 belaufen sich auf TEUR 27.310 und haben sich somit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.633 erhöht. Die Gesellschafterwirtschaftete aber einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -1.859 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.277 verschlechtert und auch die Vorjahresprognose deutlich verfehlt. C. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung1. Bestandsgefährdung Aus heutiger Sicht sind bestandsgefährdende Risiken bzw. die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigende Risiken erkennbar, da sich die Gesellschaft aufgrund der negativen Ergebnisse und negativen Cashflows aus der operativen Geschäftstätigkeit im laufenden und in den vergangenen Geschäftsjahren in einer angespannten Liquiditätssituation befindet. Liquidität wird der Gesellschaft über eine Cash Pool-Vereinbarung mit der PKC Group PLC, Helsinki, Finnland, sowie über einen Kreditrahmen von der Muttergesellschaft PKC Wiring Systems Oy, Kempele, Finnland, zur Verfügung gestellt. Die Muttergesellschaft hat mit Datum vom 14. Juli 2022 zugunsten der PKC SEGU Systemelektrik GmbH eine Patronatserklärung für einen Zeitraum endend am 31. Dezember 2024 abgegeben und verpflichtet sich, die PKC SEGU Systemelektrik GmbH in unbegrenzter Höhe stets finanziell so ausgestattet zu halten, dass sie alle gegenwärtigen und zukünftigen Verbindlichkeiten bei Fälligkeit erfüllen kann. Die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit und damit die Fortführung der Unternehmenstätigkeit ist bis zum Erwirtschaften nachhaltiger positiver operativer Cashflows von der Aufrechterhaltung der Cash Pool-Vereinbarung mit der PKC Group PLC sowie der finanziellen Unterstützung der Muttergesellschaft abhängig, die oben genannten Kreditrahmen gewährt sowie die Patronatserklärung abgegeben hat. 2. Coronavirus-PandemieAktuell sehen wir keine Risiken, die sich durch die Coronavirus-Pandemie ergeben. 3. Ukraine KriegDer Ende Februar 2022 von Russland begonnene Angriffskrieg auf die Ukraine führt zu verschiedenen operativen Risiken bei PKC. Dieser Krieg wird insbesondere weiteren Druck auf die bereits volatilen Rohstoffpreise sowie Transportpreise ausüben. Aufgrund der Aktualität und Dynamik dieser Entwicklung ist eine Quantifizierung der hieraus entstehenden Risiken aktuell nicht möglich. Wir gehen jedoch derzeit nach Rücksprache mit unseren Kunden und Lieferanten davon aus, dass die Versorgungsketten aus dem In- und Ausland weitestgehend stabil bleiben werden, sowie nicht-abgerufene Volumina kompensiert werden sollen. Sollte es zu erneuten Abrufreduzierungen bei den OEMs kommen, sehen wir uns in der Lage analog zu coronabedingten Stornierungen, sowie Schließungen durch den Mangel an Halbleitern, unsere Produktion flexibel anzupassen und Auftragsschwankungen entsprechend auszugleichen. Die Neusortierung am Markt kann für die PKC Gruppe auch als Chance gesehen werden Marktanteile zu gewinnen. Hierfür benötigte Kapazitäten könnten nach unserer Auffassung kurzfristig geschaffen werden. 4. EnergiekriseAufgrund der durch den Ukrainekrieg beschlossenen Sanktionen der EU sowie der Energieversorgungspolitik Deutschlands herrscht aktuell auf dem Energiemarkt eine enorme Volatilität bezüglich der Preisgestaltung. Eine Verknappung ist derzeit nicht ersichtlich. Zur Stärkung der Marktposition im Rahmen einer Volumenbündelung ist PKC SEGU Systemelektrik GmbH Teil eines Verbandes, dem die Vollmacht zur vorausschauenden Energietranchenbeschaffung übertragen worden ist. Aktuell werden die Energieträger Strom für den Betrieb der Produktionsanlagen und Erdgas für die Heizanlagen verwendet. Energiepreissteigerungen werden entsprechend an die Kunden der PKC Gruppe weiter berechnet. Hinsichtlich Verknappung des Erdgases wurden in der Region Umfragen der lokalen Behörden bei den größten Verbrauchern durchgeführt. Der Verbrauch PKC SEGU Systemelektrik GmbH ist aktuell unterhalb des Schwellenwerts, um in die Kategorie eines lokalen Großverbrauchers eingeordnet zu werden. Die PKC SEGU Systemelektrik GmbH gehört zu der Kategorie der "geschützten Kunden". Daher ist davon auszugehen, dass zunächst keine Abschaltung der Erdgasversorgung am Standort der PKC SEGU Systemelektrik GmbH erfolgt. 5. RohstoffmarktIm Bereich der Rohstoffbeschaffung deutet sich weiterhin ein Trend hinsichtlich Verknappung der Ressourcen und damit einhergehend auch der Preis- steigerung an. Dieser Trend ist in der gesamten Automobilindustrie erkennbar. Zur Sicherstellung der Bedarfe und der marktgerechten Preisgestaltung tritt das Unternehmen als Teil der großen Motherson Gruppe auf und versucht damit die Risiken bei den Schwerpunktlieferanten zu minimieren. 6. FachkräftemangelHinsichtlich Fachkräftebindung legt das Unternehmen im folgenden Jahr weiterhin einen großen Schwerpunkt auf das PKC weite Performance- und Talentmanagement Programm sowie die damit zusammenhängenden Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Als Indikatoren zur Mitarbeiterzufriedenheit werden die Prozesskennziffern wie u.a. Krankenstand, Personalfluktuation und die Qualitätsleistung monatlich verfolgt. Im Bereich der Mitarbeitergewinnung setzt das Unternehmen auf eine verstärkte regionale Präsenz auf lokalen Messen sowie in lokalen Medien. Wir gehen davon aus, dass sich möglicherweise Chancen in der Mitarbeitergewinnung ergeben werden, wenn andere Unternehmen krisenbedingt ihre Belegschaft reduzieren müssen. 7. KundenvolumenSchwankende Kundenbedarfe in Höhe von +/-20 % im Nahzeitraum sind in der Automobilindustrie allgegenwärtig. Die erforderliche Flexibilität wird durch die Nutzung von angelernten Leiharbeitnehmern abgesichert. Zur Reduzierung der Abhängigkeit von einzelnen Kunden werden sowohl interne als auch externe Vertriebsaktivitäten eingesteuert. 8. Preisdruck & WettbewerbFür das kommende Geschäftsjahr und auch die Folgejahre erwartet die Geschäftsführung einen weiterhin verschärften Wettbewerb. Darüber hinaus ist mit einem stetigen Kostendruck seitens der Automobilindustrie zu rechnen. Infolgedessen sind weitere Maßnahmen zur Kostensenkung sowohl im Produktionsbereich als auch in indirekten Prozessen vorgesehen. Damit einhergehend liegt seit 2018 ein Schwerpunkt auf der deutlichen Erweiterung der Kunststoffkomponentenfertigung, Optimierung der Elektronikfertigung und Erhöhung der eigenen Fertigungstiefe. Spürbare positive Effekte aus diesen Maßnahmen stellten sich bereits in den vergangenen Geschäftsjahren ein. Der Vertrieb steht mit einzelnen Kunden in Verhandlung die Preise zu erhöhen und konnte bereits erste Erfolge erzielen. Aufgrund der laufenden Ausrichtung der betrieblichen Gegebenheiten auf die Risiken, die sich am Markt ergeben, wird unsere Gesellschaft auch in den kommenden Jahren ihre Marktstellung behaupten können. D. Prognosebericht1. Ausbau der Elektronik- und Kunststoffteilefertigung im Bereich des Bordnetzes Im Geschäftsjahr 2018 wurde entschieden, die Kunststoffteilefertigung am Standort weiter auszubauen, deren Produktionsstart 2019 erfolgte. Im Jahr 2021 betrug das Jahresvolumen rd. EUR 6 Mio., in 2022 rd. EUR 8,4 Mio. Im folgenden Jahr 2023 erwarten wir, dass sich der Umsatz in diesem Bereich um EUR 1,6 Mio. erhöht. Mittelfristig erwartet die PKC SEGU Systemelektrik GmbH im Bereich der Kunststofffertigung einen Umsatz von EUR 11 Mio., so dass sich ein Gesamtumsatz von EUR 27 Mio. bis EUR 31 Mio. einstellen wird. 2. Geschäftsentwicklung3.Der Anstieg in den Umsatzerlösen beinhaltet einerseits eine erweiterte Kundenstruktur sowie Volumenerhöhungen und/oder -verschiebungen im vorhandenen Produktmix. Für das Geschäftsjahr 2023 erwartet die Gesellschaft entsprechend der aktuellen Auftragsplanung Umsatzerlöse in Höhe von EUR 31 Mio. sowie ein positives Jahresergebnis in Höhe von etwa TEUR 786. Nach den ersten sieben Monate des laufenden Geschäftsjahres wurde bereits Umsatzerlöse von EUR 17,6 Mio. und ein Jahresergebnis von TEUR 33 realisiert. Das Produktportfolio wird sich aus aktueller Sicht im kommenden Jahr nicht wesentlich weiter verändern. Im darauffolgenden Geschäftsjahr wird entsprechend der aktuellen Auftragsplanung ein im Vergleich zu 2023 leicht sinkendes Umsatzniveau erwartet. Durch die Eingliederung der PKC Group PLC in die Samvardhana Motherson Group ergeben sich Synergieeffekte im Bereich HR, Einkauf, Vertrieb, Forschung und Entwicklung und Finanzen, welche auch unserer Gesellschaft zu Nutze kommen. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den allgemein geltenden und den besonderen Vorschriften des Handelsrechts für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft firmiert unter dem Namen PKC SEGU Systemelektrik GmbH und hat ihren Sitz in Barchfeld-Immelborn. Im Handelsregister des Amtsgerichtes Jena ist die Gesellschaft unter HRB 302198 eingetragen. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke teilweise im Anhang gemacht. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Der Jahresabschluss wurde unter der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit nach § 252 Abs.1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Bezüglich bestandsgefährdender Tatsachen verweisen wir auf Abschnitt V. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode pro rata temporis über 3 bis 5 Jahre. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer über 3 bis 25 Jahre. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Geringwertige Anlagegegenstände mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten. Notwendige Abwertungen aufgrund des Niederstwertprinzips werden vorgenommen. Die Bestände an unfertigen und fertigen Erzeugnissen sind mit den Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Diese umfassen neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten in Form eines pauschalierten, vorsichtig bemessenen Zuschlages sowie des fertigungsbedingten Werteverzehrs des Anlagevermögens. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Notwendige Abwertungen aufgrund des Niederstwertprinzips werden vorgenommen. Alle Bestandsrisiken im Vorratsvermögen, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden durch angemessene Wert- abschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Sofern risikobehaftete Posten vorliegen, wird dem jeweiligen Risiko durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung nach Konzernvorgaben Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Latente Steuern werden nach § 274 Abs. 1 HGB für Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen gebildet, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich umkehren. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz von 29,66 % und betrifft den Geschäfts- oder Firmenwert, die Pensionsrückstellungen, sowie die steuerlichen Verlustvorträge. Soweit sich insgesamt eine Steuerentlastung (Aktivüberhang) ergibt, wird von dem Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Rückstellungen für Pensionen werden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren und unter Berücksichtigung biometrischer Wahrscheinlichkeiten berechnet. Als Rechnungsgrundlagen dienten die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck, ein Rechnungszinsfuß von 1,78 % p. a. (Vj 1,87 %) sowie ein Rententrend von 1,5 % p. a. (Vj 1,5 %). Lohn- und Gehaltssteigerungen sind nicht zu berücksichtigen, da es sich bei den Versorgungsberechtigten um Rentner handelt. Der verwendete Diskontierungssatz entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren nach Maßgabe der Deutschen Bundesbank. Der IDW Rechnungslegungshinweis IDW RH FAB 1.021 zur handelsrechtlichen Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen vom 06.07.2021 wurde angewendet. Dabei wurde das Deckungskapitalverfahren mit Aktivprimat entsprechend dem Ergebnisbericht des Fachausschusses Altersversorgung der Deutsches Aktuarvereinigung zur aktuariellen Umsetzung des IDW-Hinweises vom 26.04.2022 angesetzt. Der Versicherungsbeginn diente der näherungsweisen Bestimmung von zu Grunde liegender DAV-Tafeln der Rückdeckungsversicherung und der Ableitung einer Gesamtverzinsungserwartung für die Anwendung der im Rahmen des Ergebnisberichts zugelassenen faktorbasierten Bewertungsverfahren. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den korrespondierenden Rückstellungen verrechnet. Da kein aktiver Markt besteht, anhand dessen sich der Marktpreis ermitteln lässt, wurden für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der verrechneten Vermögensgegenstände die fortgeführten Anschaffungskosten herangezogen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sofern Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr vorliegen, erfolgt entsprechend der Restlaufzeit eine Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden bei der erstmaligen Verbuchung mit ihrem Devisenkassamittelkurs am Tage der Entstehung in Euro umgerechnet. Am Bilanzstichtag werden diese mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet, sofern die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten nicht mehr als ein Jahr beträgt. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Aufgliederung der in der Bilanz unter dem Anlagevermögen zusammengefassten Anlageposten und ihre Entwicklung im Jahr 2022 sind als Anlage (Anlagenspiegel) zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeSämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 1.132 (Vj TEUR 1.224). EigenkapitalDas gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert EUR 25.580,00 und wird zu 100 % von der PKC Wiring Systems Oy, Kempele/Finnland, gehalten. Aufgrund der Aktivierung latenter Steuern ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB ein Ausschüttungssperrbetrag in Höhe von TEUR 378 (Vj TEUR 1.959). Hinzu kommt der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag zwischen dem Erfüllungsbetrag der Rückstellung für Pensionen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren (1,78 %) und dem Ansatz der Rückstellung für Pensionen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren (1,44 %). Dieser Unterschiedsbetrag beträgt TEUR 40 (Vj TEUR 167). Rückstellungen für Pensionen und ähnliche VerpflichtungenDer beizulegende Zeitwert (der gleich den Anschaffungskosten ist) der bestehenden Rückdeckungsversicherung von TEUR 1.301 wurde zum Bilanzstichtag gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag der Rückstellungen für Pensionen von TEUR 2.288 verrechnet. Erträge aus dem zu verrechnenden Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 52 wurden mit Aufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 45 saldiert und unter den Zinsen und ähnliche Erträge erfasst. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen (TEUR 400; Vj TEUR 364), Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 11; Vj TEUR 10), Jahresabschlusskosten (TEUR 49; Vj TEUR 47), Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 44; Vj TEUR 41), Rückstellung für Altaktenaufbewahrung (TEUR 4; Vj TEUR 4), Rückstellung für Werkzeuge (TEUR 51; Vj TEUR 0), sowie Rückstellungen für Energiekosten (TEUR 14; Vj TEUR 25). VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Für die Verbindlichkeiten sind, mit Ausnahme einzelner Eigentumsvorbehaltsregelungen seitens der Lieferanten, keine besonderen Sicherheiten gewährt. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich in Höhe von TEUR 608 (Vj TEUR 342) um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 2.000 (Vj TEUR 2.000) um Darlehensverbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. Cash Pool Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 8.068 (Vj TEUR 7.563) bestehen gegenüber der Konzernobergesellschaft PKC Group PLC, Helsinki/Finnland. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 79 (Vj TEUR 89) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 11 (Vj TEUR 12) enthalten. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 2 (Vj TEUR 60) und Erträge aus Abfallverwertung in Höhe von TEUR 20 (Vj TEUR 24) enthalten. Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfallen TEUR 7 (Vj TEUR 0) Kursdifferenzen. Sonstige betriebliche AufwendungenIn den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Leiharbeiter in Höhe von TEUR 679 (Vj TEUR 302), Wartungskosten für Hard- und Software TEUR 129 (Vj TEUR 135), Material für die Instandhaltung von Maschinen TEUR 107 (Vj TEUR 118) und Aufwendungen für erbrachte Dienstleistungen durch andere Konzerngesellschaften der PKC Group PLC in Höhe von TEUR 1.231 (Vj TEUR 1.196) enthalten. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 42 (Vj TEUR 4) enthalten. Zinsen und ähnliche AufwendungenDie Gesellschaft nimmt am Cash Pool-Verfahren der PKC Group PLC teil. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 92 erhöht und betragen in Summe TEUR 413. In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Aufzinsung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 45 (Vj TEUR 56) enthalten. Steuern vom Einkommen und ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten mit TEUR -1.581 (Vj Erträge TEUR 1.535) Aufwendungen aus der Veränderung der latenten Steuern. V. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 549, davon sind TEUR 148 im nächsten Geschäftsjahr fällig. Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen GeschäftenZur Optimierung des Working Capitals der Gesellschaft wurde in 2018 ein Factoring-Vertrag geschlossen. Das Gesamtfinanzierungslimit beträgt TEUR 3.330. Am Bilanzstichtag hat die Gesellschaft Forderungen von insgesamt TEUR 356 aufgrund dieser Vereinbarung veräußert. Somit sind der PKC bis zum Bilanzstichtag Finanzmittel in dieser Höhe von der Factoring-Bank zugeflossen und das Bonitätsrisiko der verkauften Forderungen ist in dieser Höhe auf die Käufer übergegangen. Das Risiko aus der variablen Verzinsung der Finanzierung bis zum Zeitpunkt der Zahlung durch die Kunden wird bei den aktuellen Konditionen am Zins-/Kapitalmarkt als nicht wesentlich eingeschätzt. GeschäftsführungWährend des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung wahrgenommen von: • Herrn Christian Storandt, Geschäftsführer für Technik und Vertrieb • Herrn Andreas Heuser, Geschäftsführer für Aktivitäten in Europa der Samvardhana Motherson Gruppe Bezüglich der Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchstabea und b HGB wurde die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. MitarbeiterIm Durchschnitt des Geschäftsjahres waren 114 gewerbliche Arbeitnehmer und 62 Angestellte beschäftigt. KonzernverhältnisseDas Unternehmen ist ein 100 %iges Tochterunternehmen der PKC Wiring Systems Oy mit Sitz in Kempele/Finnland. Beide Unternehmen werden im Konzernabschluss der PKC Group PLC mit Sitz in Helsinki/Finnland (kleinster Kreis von Unternehmen) konsolidiert. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Eine Einbeziehung der PKC SEGU Systemelektrik GmbH auf oberster Ebene erfolgt im Konzernabschluss der Samvardhana Motherson International Limited (SAMIL), Noida/Indien (größter Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss der SAMIL wird auf der Homepage der Gesellschaft unter www.motherson.com hinterlegt. NachtragsberichtNach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Bestandsgefährdende RisikenEs liegen bestandsgefährdende Risiken vor, bezüglich deren Darstellung wir auf den Lagebericht im Abschnitt "C.1. Bestandsgefährdung" verweisen. Anlage zum Anhang - Anlagenspiegel zum 31.12.2022
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zum Unterzeichner:
Barchfeld, den 14. August 2023 Geschäftsführung Christian Storandt und Andreas Heuser Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.11.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PKC SEGU Systemelektrik GmbH PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der PKC SEGU Systemelektrik GmbH, Barchfeld- Immelborn - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PKC SEGU Systemelektrik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der UnternehmenstätigkeitWir verweisen auf die Angaben in den Abschnitten "II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" und "V. Sonstige Angaben", Unterabschnitt "Bestandsgefährdende Risiken", des Anhangs sowie im Abschnitt "C.1. Bestandsgefährdung" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass sich die Gesellschaft aufgrund der negativen Ergebnisse und negativen Cashflows aus der operativen Geschäftstätigkeit im laufenden und in den vergangenen Geschäftsjahren in einer angespannten Liquiditätssituation befindet. Liquidität wird der Gesellschaft über eine Cash Pool-Vereinbarung mit der PKC Group PLC, Helsinki, Finnland, sowie über einen Kreditrahmen von der Muttergesellschaft PKC Wiring Systems Oy, Kempele, Finnland, zur Verfügung gestellt. Die Muttergesellschaft hat mit Datum vom 14. Juli 2022 zugunsten der PKC SEGU Systemelektrik GmbH eine Patronatserklärung für einen Zeitraum endend am 31. Dezember 2024 abgegeben und verpflichtet sich, die PKC SEGU Systemelektrik GmbH in unbegrenzter Höhe stets finanziell so ausgestattet zu halten, dass sie alle gegenwärtigen und zukünftigen Verbindlichkeiten bei Fälligkeit erfüllen kann. Die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit und damit die Fortführung der Unternehmenstätigkeit ist bis zum Erwirtschaften nachhaltiger positiver operativer Cash- flows von der Aufrechterhaltung der Cash Pool-Vereinbarung mit der PKC Group PLC sowie der finanziellen Unterstützung der Muttergesellschaft abhängig, die oben genannten Kreditrahmen gewährt sowie die Patronatserklärung abgegeben hat. Damit wird auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hingewiesen, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg i. Br., 24. August 2023 Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schmidt, Wirtschaftsprüfer Landerer, Wirtschaftsprüferin |
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