4Friends Business Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Schindler seit 21.2.2025 | Geschäftsführer |
Christoph Bolsinger seit 21.2.2025 | Geschäftsführer |
Olaf Didszun seit 18.7.2023 | Prokura |
Oliver Kießlich seit 22.1.2014 | Prokura |
Eike Heuer seit 24.10.2008 | Prokura |
Ralph Sturm seit 27.6.2007 | Geschäftsführer |
Tobias Ernst Schmailzl seit 27.10.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 20.08% | |
| 12.50% | |
L*** W***** B**** | 12.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PlanB. GmbHHüttlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der PlanB. GmbH, Hüttlingen (Amtsgericht Ulm, HRB 720355) freiwillig die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Der Anhang wurde unter der Inanspruchnahme der Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 288 Abs. 2 HGB aufgestellt. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Erworbene geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 bis EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Ausleihungen werden zum Nennwert bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhungen unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Vorräte bestehen aus unfertigen Leistungen. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten, höchstens jedoch zu ihren voraussichtlichen Veräußerungserlösen abzüglich noch anfallender Kosten. Die Herstellungskosten umfassen die handelsrechtlich aktivierungsfähigen Einzel- und Gemeinkosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden dienen (Deckungsvermögen) werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden (Verpflichtungen aus Zeitwertkonten) verrechnet. Die Verpflichtungen aus Zeitwertkonten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögen (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligungen). Soweit vorhanden, werden Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen Gesellschafter haben in Höhe von EUR 488.787,14 (i. V. EUR 488.787,14) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von EUR 36.469,14 (i. V. EUR 23.438,06) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. 3. Flüssige Mittel Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält in Höhe von TEUR 223 vorfällige bzw. in Höhe von TEUR 1 skontierte Mietvorauszahlungen an die Ralph Sturm Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG. 5. Eigenkapital Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 hat sich wie folgt entwickelt:
6. Sonstige Rückstellungen Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
7. Verbindlichkeiten Alle in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 220.770,14 (i. V. EUR 282.474,52) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 142. Diese betreffen Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagen. 2. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 126.099,40 (i. V. EUR 104.706,87) enthalten. 3. Sonstiger betrieblicher Aufwand Die sonstigen betriebliche Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 30. Die Aufwendungen betreffen Forderungsverluste. 4. Finanzergebnis Zinsen und ähnliche Aufwendungen an verbundene Unternehmen sind im Geschäftsjahr in Höhe von EUR 2.562,50 (i. V. EUR 2.562,50) angefallen. Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in der Gewinn- und Verlustrechnung:
C. Sonstige Angaben 1. Personal Die durchschnittliche Zahl während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer (exkl. Auszubildende und Geschäftsführung) beträgt 159. 2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die PlanB. GmbH haftet gesamtschuldnerisch für ein Darlehen der VR-Bank Ostalb eG an die Ralph Sturm GmbH & Co KG, einem nahestehenden Unternehmen, in Höhe von TEUR 500. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme schätzen wir aufgrund der Bonität des Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (TEUR 4.857) im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit. Die finanziellen Verpflichtungen betreffen Mietverpflichtungen (TEUR 3.823), Leasingverpflichtungen (TEUR 702) sowie übrige finanzielle Verpflichtungen (TEUR 332). Die Miet- und Leasinggeschäfte dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Eigenkapitalquote. Dies sind auch die wesentlichen Vorteile des Geschäfts. Risiken bestehen in der Vertragsbindung durch die Verträge lediglich in den allgemeinen Geschäftsrisiken. Weitere Risiken konnten nicht identifiziert werden. Das Bestellobligo liegt im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit. 3. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen i.S. des § 271 Abs. 1 HGB beteiligt:
*) Umrechnungskurs LEW/EUR zum 31.12.2023: 0,510
4. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer sind:
Auf die Angabe der Organbezüge gem. § 285 Nr. 9a) HGB wird verzichtet. Wir verweisen auf die Schutzklausel gem. § 286 (4) HGB. 5. Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchst. c) HGB Gegen einen Geschäftsführer besteht ein Darlehen von ursprünglich TEUR 331, welches zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 188 valutiert. Das Darlehen hat eine unbefristete Laufzeit und wird mit 1,6 % p. a. verzinst. Eine Tilgung ist im Geschäftsjahr 2023 nicht erfolgt. Weitere Darlehen bestehen gegen ein nahestehendes Unternehmen eines Geschäftsführers von insgesamt nominal TEUR 400 (Erhöhung 2023 um TEUR 100), welche zwischen 0% (TEUR 25) und 1,2 % (TEUR 375) p.a. verzinst werden. Die planmäßige Rückführung beträgt in 2024 TEUR 100 und in 2025 TEUR 300. 6. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.299.627,01 auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.
Hüttlingen, 9. Juli 2024 PlanB. GmbH Geschäftsführung Ralph Sturm Tobias Schmailzl Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Geschäftsverlauf I. Wirtschaftliches Umfeld Das wirtschaftliche Umfeld ist von Unsicherheit aus geringem gesamtwirtschaftlichem Wachstum, Investitionsstau der öffentlichen Hand und geschwächter Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Exportindustrie geprägt. Eine Prognose über künftige geo- und finanzpolitische Rahmenbedingungen und deren Einfluss auf die deutsche Wirtschaft abzugeben, ist nicht möglich. Für die spezifischen Geschäftsfelder der PlanB. GmbH gehen wir von einer weitgehenden konstanten, positiven Nachfrageentwicklung aus. II. Das Unternehmen Die PlanB. GmbH, Hüttlingen (im Folgenden "Gesellschaft"), ist Anbieter kundenspezifischer Softwarelösungen für mittlere bis große Unternehmen. Die Gesellschaft erbringt insbesondere Dienstleistungen auf dem Gebiet der Beratung, Entwicklung, Einführung, Optimierung und Betreuung von Informations- und Kommunikationssystemen für Unternehmen. Die PlanB. GmbH ist Kooperations-Partner für die Digitalisierung und verbundene digitale Transformation auf Basis von Cloud Technologien und entwickelt hochwertige digitale Lösungen in den Bereichen Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz und Digitaler Arbeitsplatz/Neue Arbeitsmethoden. Die Standorte der Gesellschaft befinden sich in Hüttlingen, Westhausen sowie derzeit noch in Frankfurt/Main. Ferner hält das Unternehmen eine Beteiligung an der PlanB. Engineering Services GmbH, Hüttlingen sowie eine Beteiligung an der PlanB Bulgaria, Sofia/Bulgarien. III. Finanzierungsmaßnahmen Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt grundsätzlich aus dem laufenden Cash Flow. Im Berichtsjahr war eine ausreichende Liquidität sichergestellt. IV. Geschäftsverlauf sowie Beurteilung der Entwicklung durch die Geschäftsführer Der Auftragsbestand sowie der Auslastungsgrad des Personals zeigte im Berichtsjahr eine sehr stabile Entwicklung. Die Gesellschaft konnte den Umsatz im Geschäftsjahr 2023 erneut steigern. Rohertrag, EBIT und Jahresergebnis haben sich nahezu proportional zum Umsatz entwickelt. Das abgelaufene Geschäftsjahr wird von den Geschäftsführern als zufriedenstellend beurteilt. Die im Rahmen der Unternehmensplanung festgelegten nicht-monetären Ziele wurden erreicht und die Marktposition weiter gestärkt. V. Vergleich mit der Prognose des Vorjahres Sowohl die Umsatzerlöse, Rohertrag als auch das Jahresergebnis haben sich ohne nennenswerte Abweichung im Rahmen der Planung entwickelt. VI. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten i.S. des § 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB. B. Lage der Gesellschaft I. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme (EUR 10,3 Mio.) ist um EUR 2,2 Mio. im Vergleich zum Vorjahr (EUR 8,1 Mio.) höher. Der Anstieg resultiert primär aus dem Anstieg der liquiden Mittel (+ EUR 1,9 Mio.) und der Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+ EUR 0,2 Mio.) und steht in Einklang mit dem gestiegenen Geschäftsvolumen. Das Anlagevermögen (EUR 0,9 Mio.) hat sich im Vergleich zum Vorjahr im Buchwert insgesamt verringert (- EUR 0,2 Mio.). Bei den Sachanlagen wurden neben planmäßigen Abschreibungen moderate (Ersatz-)investitionen in die Infrastruktur getätigt. Eine Finanzbeteiligung wurde erfolgswirksam veräußert. Das Eigenkapital beträgt TEUR 4.300 und hat sich gegenüber Vorjahr (TEUR 3.134) aufgrund des positiven Jahresergebnisses um TEUR 1.165 erhöht. Die Rückstellungen haben sich um TEUR 577 erhöht und wurden im Wesentlichen für Personalverpflichtungen gebildet. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich ebenfalls infolge des erhöhten Geschäftsvolumens sowie aufgrund stichtagsbedingter Effekte um TEUR 407 erhöht. Ferner erhöhten sich die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 200, insbesondere die Verbindlichkeiten aus Lohn- und Umsatzsteuer. 2. Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich auf EUR 4,0 Mio. (Vorjahr EUR 2,4 Mio.). Der Zuwachs entwickelt sich in Einklang mit der Ausdehnung des Geschäftsumfangs. Die Investitionen werden grundsätzlich aus dem operativen Cashflow finanziert. Ferner bestehen Miet- und Operate-Leasing-Verträge. Wir verweisen ergänzend auf die Angaben im Anhang. Zum Bilanzstichtag verzeichnet die Gesellschaft keine Bankschulden. Insgesamt kann die Gesellschaft bankenunabhängig agieren. Die Liquidität war zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. 3. Ertragslage Die Gesellschaft verzeichnete aufgrund des Zuwachses des Geschäftsvolumens einen Umsatzanstieg von rd. 21 % im Vergleich zum Vorjahr. Korrespondierend hierzu erhöhten sich die Aufwendungen für bezogene Leistungen aufgrund der zusätzlich erforderlichen Inanspruchnahme von Freelancern zur Bedienung des gestiegenen Auftragsvolumens um knapp 34 %. Der Rohertrag steigerte sich von EUR 14,9 Mio. im Vorjahr um EUR 2,4 Mio. auf EUR 17,3 Mio. Der Rohertrag entwickelte sich damit leicht unterproportional zum Umsatz. Die EBIT-Marge hat sich nahezu konstant zum Umsatz entwickelt. Die Personalaufwendungen sind entsprechend der Arbeitnehmerzahl bzw. der jährlichen Gehaltsentwicklung um 22 % und damit nahezu konstant zum Umsatz gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich ebenfalls in Einklang mit der Geschäftsentwicklung bzw. in Zusammenhang mit dem Wachstum und dem Ausbau der Infrastruktur erhöht. Insgesamt verbesserte sich das Jahresergebnis vor Steuern nahezu proportional zum Umsatz. Dadurch erhöhte sich der Steueraufwand um TEUR 146. C. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Chancen- und Risikobericht) I. Risiken 1. Branchenspezifische Risiken Die meisten Projekte werden im Rahmen von Beratungsmandaten oder auf "Time and Material" Verträgen basierend realisiert. Die ausgeführten Arbeiten werden monatlich anhand der laufenden und von den Kunden freizugebenden Leistungserfassung fakturiert. Diese Tätigkeit erfordert nur wenige liquide Mittel und kann intern finanziert werden. Risiken aus der Konzentration auf einzelne Kunden oder Branchen sind nach Einschätzung der Geschäftsführung nicht erkennbar. Es besteht eine beschaffungsseitige Kooperation mit der in Bulgarien ansässigen PlanB. Bulgaria o.o.d., an welcher die Gesellschaft eine Mehrheit von 50,01 % hält. Ein anhaltendes Risiko besteht in der Beschaffung von qualifiziertem Personal für das weitere Unternehmenswachstum. Wie sich die derzeit bestehenden Unsicherheiten aus der Geopolitik, der anhaltenden Inflation, gestiegenen Zinsen und Energiepolitik auf Wirtschaft und Märkte insgesamt auswirken werden, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht beurteilen. Ein gegenwärtig valide scheinendes Szenario ist die fortgesetzte Anpassung der Unternehmen an die veränderte Situation bzw. an wirtschaftliche Rahmenbedingungen verbunden mit anhaltenden Investitionen in die Digitalisierung von Produkten und Services, im Besonderen die Integration von Kl-Anwendungen. Für den Ausblick auf die weitere Geschäftsentwicklung heben sich die Effekte gegenseitig auf, so dass davon ausgegangen wird, dass die Gesellschaft weiterhin, im Rahmen der aufgestellten Planung und unter der Annahme einer unveränderten geopolitischen Lage wachsen wird. 2. Gewinnbezogene Risiken Die oben genannten Risiken können Auswirkungen auf den Gewinn der Gesellschaft haben. 3. Risikomanagementmethoden- und Ziele Aufgrund der stabilen Liquiditätssituation der Gesellschaft werden aktuell keine Liquiditätsrisiken festgestellt. Um die Zahlungsfähigkeit sicherzustellen, wird der Bestand an liquiden Mitteln genau beobachtet und analysiert. Die Überprüfung erfolgt wöchentlich. Die Geschäftsplanung erfolgt auf 12-Monatsbasis. Zu den vorhandenen Finanzierungsinstrumenten gehören insbesondere Debitoren und Bankguthaben. Das Ziel des Finanz- und Risikomanagements besteht darin, die Gesellschaft gegen Finanzrisiken aller Art abzusichern. Das Management der Gesellschaft verfolgt eine konservative Risikostrategie. Verbindlichkeiten werden ordnungsgemäß abgewickelt. Derivative Finanzinstrumente kommen nicht zum Einsatz. Um Ausfallrisiken zu minimieren, verfügt die Gesellschaft über ein entsprechendes Verfahren und ein strenges Überwachungssystem für Zahlungsverzüge. Währungsrisiken bestehen nicht. Ferner werden Maßnahmen zur Risikoerkennung, Risikoanalyse und Risikokommunikation bei unseren inländischen und ausländischen Beteiligungen getroffen. Hierzu dienen insbesondere die zugehörige Planung und die regelmäßige Überwachung der Planerfüllung. Es bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken. Die Risikosituation hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. II. Chancen Die Gesellschaft sieht sich mit dem gegenwärtigen Mix aus Technologiekompetenz und gleichzeitiger Verankerung in kundenspezifischen Anwendungsfeldern robust aufgestellt. Chancen liegen im kontinuierlichen, weiteren Ausbau der Marktposition. III. Gesamteinschätzung Die Gesellschaft verfügt über ein nachhaltiges, den Geschäftsbetrieb tragendes Geschäftsmodell mit überdurchschnittlichen Chancen für alle Akteure. D. Nachtragsbericht Nennenswerte Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ergeben. Wir verweisen ergänzend auf die Angaben im Anhang. E. Prognosebericht Für das Jahr 2024 wird von einem konstanten Umfeld mit guten Chancen im Bereich der Digitalisierung von Produkten und Services ausgegangen und auf Basis des Auftragsbestandes und der Planung erneut mit einem Anstieg des Umsatzes in Höhe von rund 15 % bis 18 % gerechnet. Wir erwarten daher einen entsprechenden Anstieg des Rohertrags. Ferner erwarten wir ein erneut positives und weiter verbessertes Jahresergebnis, das sich proportional zum erwarteten Umsatzwachstum entwickeln soll.
Hüttlingen, 9. Juli 2024 PlanB. GmbH Geschäftsführung Ralph Sturm Tobias Schmailzl Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersZum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach § 326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss: An die PlanB. GmbH, Hüttlingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PlanB. GmbH, Hüttlingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PlanB. GmbH, Hüttlingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 9. Juli 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Christoph Brauchle, Wirtschaftsprüfer Christian Klekler, Wirtschaftsprüfer Angabe gemäß § 328 HGB Der Jahresabschluss der PlanB. GmbH, Hüttlingen, für das Geschäftsjahr 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 3. September 2024 festgestellt worden. Angabe gemäß § 325 Abs. 1b S. 2 HGB Die Gesellschafter beschließen mit Beschluss vom 3. September 2024 den Vortrag des Bilanzgewinns zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 3.299.627,01 auf neue Rechnung. |
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