Schrott-Bosch GmbHLiquidiert
73265 Dettingen unter Teck, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schrott-Bosch GmbHDettingen unter TeckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023der Schrott-Bosch GmbH, Dettingen1. Konjunkturelle Lage Das Jahr 2023 war für uns das Jahr in Richtung "Normalisierung" nach Corona und nach dem Beginn des Ukrainekrieges. Die großen Unsicherheiten in Lieferketten wie auch die ganz großen Unsicherheiten bei der Energieversorgung haben nachgelassen. Dennoch blieb die Verunsicherung durch Fachkräftemangel und die Politik. Sinnbild hierfür ist das unerwartete und kurzfristige Streichen der Subvention für E-Mobilität. Wir hatten uns mit dem Thema Elektro-LKW befasst, haben aber den Beschluss gefasst, das nicht mehr in dieser Legislaturperiode zu verfolgen. Die auch in 2023 sehr volatilen Energiepreise und die allgemeine Unsicherheit der Weltlage wie auch der deutschen Politik hatten ein "Agieren für den Moment" zur Folge. Kein Unternehmen legte sich auf Planungen oder Aussagen fest. Daher war auch das Aufkommen an Abfällen wie auch die Abnahme etwas diskontinuierlich. Allgemein fehlen Schrottmengen, verursacht durch wenig Abrisstätigkeit, gebremsten Konsum und diskontinuierlicher Produktion. Die vergleichswiese hohen Zinsen haben die Konjunktur weiter gebremst. Unterm Strich gesehen, konnten wir aber Kundschaft und Mengen halten und hatten eine einigermaßen stabile Ertragslage. 2. Lage der Gesellschaft und Geschäftsverlauf 2023 Durch die solide Finanzierung und die hohe Eigenkapitalquote hatten Zinsanstiege in Folge der gestiegenen Inflation für uns keine unvorhersehbaren, negativen Auswirkungen. Angedachte und geplante Projekte werden weiter umgesetzt. Durch langsam rückläufige Preise bei allen Metallen und dem schwächelnden Mengenaufkommen war ein Umsatzrückgang zu erwarten. Dieser schlägt sich aber nicht im Rohertrag nieder. Im Personal zeichnen sich einige Veränderungen ab. Mehrere Mitarbeiter stehen kurz vor der Rente, Ersatz wurde bereits eingestellt. Des Weiteren bemühen wir uns, in einigen Bereichen zu entwickeln. Daher steigt die Mitarbeiteranzahl langsam an. Das wird durch die Renteneintritte aber keine nachhaltige Entwicklung sein. 2.1 Vermögenslage Die Veränderungen der Vermögens- und Kapitalstruktur im Verglich zum Vorjahr zeigt folgende Übersicht:
2.2 Finanzlage Die Finanzlage hat sich wie folgt entwickelt:
2.3 Ertragslage Das Geschäftsjahr zeigt folgende Entwicklung:
3. Chancen und Risiken Das Jahr 2023 war geprägt von Unsicherheit und Verunsicherung verursacht durch die Politik und die weltweite Sicherheitslage. Zusammen mit den, auf fast allen Ebenen, steigenden Preisen ändern sich fast alle wirtschaftlichen Parameter. Wir sehen das Jahr 2023 als Jahr mit Veränderungen auf breiter Front. Große Veränderungen bieten jeweils Chancen und Risiken. Unsere Aufgabe ist es, die Chancen zu nutzen und die Risiken abzumildern. Chancen Durch die anstehenden Erhöhungen von Maut und Co 2 -Steuer ist viel im Bereich der Logistik im Umbruch. Das bietet die Chance, dass sich Einzugsgebiete von Schrottaufbereitern verändern. Dadurch können neue Lieferanten gewonnen werden. Die höheren Zinsen bieten uns die Möglichkeit, durch unsere hohe Eigenkapitalquote die eigene Rentabilität in Relation zur Branche zu erhöhen. Durch gute Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung und ein gutes Arbeitsklima konnten wir gute Fachkräfte gewinnen und haben gute Chancen, diese zu halten. Durch die Steuererleichterungen der energieintensiven Industrie, also unseren Abnehmern, wurde deren internationale Wettbewerbsfähigkeit gestärkt. Dadurch stärkt sich unser Absatzmarkt ebenso. Risiken Durch die teils massiven Veränderungen in der Kostenstruktur durch Co 2 -Steuer, Maut, Zinsänderung, Lohn-/ Gehaltsforderungen kommt es zu deutlichen Umbrüchen in der Branche. Kalkulationen müssen nicht nur an einer, sondern an fast allen Stellen korrigiert oder angepasst werden. Die große Herausforderung ist, die eigenen Kalkulation zu beherrschen und angemessen auf das Verhalten der Marktteilnehmer zu reagieren. Gesamtbewertung Chancen und Risiken Aktuell scheinen die Risiken wie politische Unsicherheit und Kostendruck die Überhand zu haben. Innerbetriebliche Risiken glauben wir so gut als möglich abgesichert zu haben. Aus Kostendruck und politischer Unsicherheit kann man aber auch Chancen ableiten. Diese Risiken betreffen alle Marktteilnehmer. Wenn man die Veränderungen richtig mitgeht, entstehen dadurch neue Chancen. Es ist besser, als wie der Durchschnitt nur zu agieren. 4. Ausblick / laufendes Jahr 2024 Wir erwarten für das Jahr 2024 eine Verbesserung der Situation für unsere Abnehmer. Ende 2023 haben diese Steuervorteile bei der Energieversorgung erhalten. Auch die Kosten für Arbeitsstrom haben sich auf einem guten Niveau eingependelt. Zusammen mit der abzusehenden Zinswende ist eine Stabilisierung deren und unserer Kalkulationsgrundlagen abzusehen. Es zeichnet sich ab, dass sich die politische Landschaft verändern wird. Wenn das Vertrauen in die Politik etwas besser werden sollte, sehen wir Chancen für eine stabile Wirtschaft. Große Entwicklungen nach oben sind aber nicht zu erwarten. Zusammen mit den wirtschaftlichen Veränderungen werden auch Rohstoffe wieder in den Fokus der Kapitalmärkte geraten. Die Metallmärkte könnten wieder volatiler werden. Eine "Rally" nach oben oder nach unten sehen wir nicht. Im Bereich Personal sind wir gut aufgestellt. Die Ersatzleute für die Rentner haben sich gut eingearbeitet. Wir glauben auch weiterhin unsere Mitarbeiter halten zu können. Wirtschaftlich erwarten wir für das Jahr 2024 einen stabilen Umsatz bei ähnlichen Mengen. Die Herausforderung wird sein, die steigenden/gestiegenen Kosten mit neuen Erträgen zu kompensieren. Zusammen mit vielen Projekten erwarten wir keinen Zuwachs beim Gewinn. Der Umsatz dürfte ähnlich wie 2023 ausfallen.
Dettingen/Teck, 15. Mai 2024 Stephan Bosch, Geschäftsführer Marcel Schuler, Geschäftsführer BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Schrott-Bosch GmbHDettingen
Anhang 2023der Schrott-Bosch GmbH, DettingenI. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs.2 HGB in Anspruch. Für die Gewinn- und Verlustrechnung kam das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. Angaben, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Soweit erforderlich, werden auch außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurde von dem Wahlrecht des Sofortabzugs Gebrauch gemacht und dieser im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt. Die Finanzanlagen sind grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden jedoch vorgenommen. Die in den Vorräten enthaltenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen auch die ertragsteuerlich aktivierungspflichtigen Einzel- und Gemeinkosten. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt; das allgemeine Kreditrisiko ist in Form pauschaler Abschläge berücksichtigt. Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet die Ausgaben, die für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag Aufwand darstellen. Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen werden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag unter Verwendung des modifizierten Teilwertverfahrens. Zur Berechnung der Pensionsrückstellung fanden als biometrische Rechnungsgrundlage die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinsfuß von 1,82 % Verwendung. Es wurden keine jährlichen Lohn- und Gehaltssteigerungen zugrunde gelegt, da es sich um Festpensionszusagen handelt. Steuerrückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in der Anlage A zum Anhang dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Antizipative Forderungen aus Gewerbesteuererstattungsansprüchen in Höhe von EUR 42.234,00 (Vorjahr: EUR 0,00) und aus Körperschaftsteuerrückforderungen in Höhe von EUR 73.481,31 (Vorjahr: EUR 16.395,34) werden unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Hierunter werden Kosten von Sponsoring, Werbekosten, Wartungsaufwendungen und Kfz-Steuern ausgewiesen. 4. Eigenkapital Ausschüttungsgesperrte Beträge Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 1.768,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. 5. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt: Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mittels Grundschulden, eingetragen auf die Betriebsimmobilien in Deizisau, in Höhe von EUR 3.579.043,17 und Sicherungsübereignung der finanzierten Maschine abgesichert. Die Verbindlichkeiten aus Steuern betragen im Geschäftsjahr EUR 36.544,86 (Vorjahr: EUR 22.478,44). V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Personalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung betrugen EUR 56.538,92 (Vorjahr: EUR 59.132,87). 2. Beteiligungserträge Hier werden Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 825,00 (Vorjahr: EUR 202.808,27) ausgewiesen. 3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Aufwendungen aus Abzinsungen aus Pensionsrückstellungen sind in Höhe von EUR 5.547,00 (Vorjahr: EUR 6.283,00) angefallen. 4. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen das aktuelle Jahr. VI. Sonstige Pflichtangaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen langjährige Pachtverträge. Der Pachtaufwand betrug im Geschäftsjahr 2023 EUR 92.884,50 (Vorjahr: EUR 111.422,04). 2. Mitarbeiter Im Jahresmittel wurden 56 Mitarbeiter (31 gewerbliche Mitarbeiter, 19 Angestellte, 6 Aushilfen) beschäftigt. 3. Geschäftsführung Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 Herr Stephan Bosch, Lenningen, bestellt. Als weiterer Geschäftsführer war Herr Marcel Schuler, Nürtingen, bestellt. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Die Angaben zu den Bezügen entfallen gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 4. Anteilsbesitz Angaben hierzu unterbleiben gemäß § 286 Abs. 3 HGB. 5. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung hat vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 412.897,04 auf neue Rechnung vorzutragen. VII. Unterzeichnung
Dettingen, 15. Mai 2024 Stephan Bosch, Geschäftsführer Marcel Schuler, Geschäftsführer Sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.07.2024 festgestellt. Angaben zur Ergebnisverwendung: Die Gesellschafter haben beschlossen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. ANLAGENSPIEGEL Schrott-Bosch GmbH Dettingen zum 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Schrott-Bosch GmbH, Dettingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schrott-Bosch GmbH, Dettingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schrott-Bosch GmbH, Dettingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Biberach, 16. Mai 2024 AuditTax
Schön Partnerschaft mbB
KAREN SCHÖN, Wirtschaftsprüferin |
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