Licharz GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Rolf Walter-Licharz seit 30.11.2005 | Geschäftsführer |
Alfred Wilhelm Licharz seit 29.11.2005 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Licharz GmbHBuchholzJahresabschluss zum 31. Dezember 2011LageberichtLicharz ist ein international führender Hersteller technischer Kunststoffe mit Spezialisierung auf die Werkstoffe PA, POM und PET mit fast 50 Jahren Erfahrung. Das Unternehmen wurde 1962 gegründet und wird als Familienunternehmen in 2. Generation geführt. Die technischen Kunststoffe PA, POM und PET sind innovative Substitutionswerkstoffe für Metalle, die verschleißfest, gleitfreudig, korrosionsbeständig und als Halbzeug leicht zu bearbeiten sind. Sie sind Ausgangsprodukt für die verschiedensten Komponenten wie Gleitelemente, Rollen und Zahnräder im Maschinen- und Anlagenbau. Der Schwerpunkt der Halbzeugherstellung liegt in der Produktion von PA 6-G, einem sehr festen, langlebigen Gusspolyamid in verschiedenen Materialeinstellungen aus eigener Entwicklung. POM und PET ergänzen das Programm. Der Vertrieb erfolgt weltweit über ein Handelspartnernetz. Darüber hinaus bestehen in Frankreich und England eigene Standorte. 1) Geschäftsverlauf 2011 Allgemeine Wirtschaftsentwicklung Die Erholung der Weltwirtschaft ist im 2. Halbjahr 2011 ins Stocken geraten. Zu Jahresbeginn sorgte ein rasanter Anstieg des Ölpreises sowie im März das Erdbeben in Japan für Unsicherheiten auf den Märkten. Die Staatsschuldenkrise im Euroraum führte in der zweiten Jahreshälfte in den etablierten Volkswirtschaften zu einem deutlichen Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Produktion. Die Weltwirtschaft ist laut Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) in 2011 um 3,8 % gewachsen, wobei die aktuellen Prognosen des IWF für 2012 von einem deutlich geringeren Wachstum ausgehen. Branchenentwicklung Als Zulieferer von Halbzeugen und Konstruktionsteilen für den Maschinen- und Anlagenbau sind wir weitgehend von der Entwicklung dieser Branche abhängig. Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau hat sein Wachstum gegenüber 2010 nochmals steigern können. Die Produktion stieg um 14 %. Vor allem der Export außerhalb Europas konnte kräftig zulegen. Unternehmensentwicklung Licharz konnte von der Entwicklung im Maschinen- und Anlagenbau profitieren und seinen Umsatz in 2011 um 14 % auf 35,8 Millionen Euro steigern. Hiervon entfielen auf Halbzeuge 48 % und auf Konstruktionsteile 52%. Der Exportanteil lag bei 37%. 2) Lage des Unternehmens Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist nach wie vor als gut zu bezeichnen. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Die Bilanzsumme erhöhte sich von T€ 14.575. um T€ 891 auf T€ 15.466 Das entspricht einem Anstieg von 6,1%. Die Lagerbestände erhöhten sich auftragsbedingt zum 31.12.2011 um T€ 924 auf T€ 5.499.. Von dieser Erhöhung entfielen 34% auf Konstruktionsteile und 66% auf Halbzeuge. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um T€ 120 auf T€ 3.543. Die Forderungsumschlaghäufigkeit (Umsatzerlöse/Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) veränderte sich von 9,1 auf 10,1. Der Vorratsaufbau der Lagerbestände sowie die Investitionen in das Sachanlagevermögen wurden aus dem Cashflow und den um T€ 299 erhöhten kurzfristigen Geldmarktkrediten finanziert. Das Eigenkapital hat sich durch den Jahresüberschuss 2011 um T€ 327 erhöht. Die Kapitalstruktur ist weiterhin als gut zu bezeichnen. Die Eigenkapitalquote beträgt unverändert 36,7 % und hat sich gegenüber dem Vorjahr trotz erhöhter Bilanzsumme nicht verändert. Das kurzfristige Fremdkapital gegenüber Kreditinstituten hat sich um T€ 299 erhöht. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig innerhalb vorgeschriebener Zahlungsfristen beglichen. Sachanlageinvestitionen in 2011 in Höhe von T€ 461 betrafen hauptsächlich Werkzeugmaschinen und Betriebseinrichtungen. Unsere Ertragslage ist gekennzeichnet durch Steigerung bei Umsatz und Rohertrag. Die Materialeinsätze, insbesondere bei Caprolactam, dem Rohstoff für unser Hauptprodukt Polyamid, stiegen im Einkaufspreis gegenüber Ende 2010 durch die Ölpreisabhängigkeit weiter. Auch das vor uns liegende Jahr 2012 ist gekennzeichnet von stark steigenden Rohstoffpreisen, die aufgrund der Wettbewerbssituation nicht im erforderlichen Umfang an unsere Abnehmer weitergegeben werden können. Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich zum Jahresende gegenüber dem Vorjahr um 12 auf 184. Hiervon sind 55 Angestellte, 121 gewerbliche Mitarbeiter und 8 Auszubildende. 3) Risikobericht 3.1. Allgemeiner Risikobericht Die Entwicklung des Ölpreises in Bezug auf unsere Rohstoffpreise ist weiterhin schwer einzuschätzen und zurzeit geprägt von starken Preiserhöhungen für Caprolactam, dem Rohstoff für unser Hauptprodukt Polyamid. Die hohen Rohstoffpreise sind kaum auf unsere Verkaufspreise zu übertragen. Lieferungen in Fremdwährungsländer werden überwiegend in Euro abgerechnet und somit Risiken so weit wie möglich reduziert. Ungünstige Währungskursentwicklungen können jedoch den ohnehin schon hohen Wettbewerbsdruck erhöhen. Umfeld- und Branchenrisiken betreffen vor allem die konjunkturelle Entwicklung in unserer Abnehmerbranche Maschinen- und Anlagenbau. 3.2. Spezieller Risikobericht In der Liquiditätslage sind derzeit keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Das Risiko für Forderungsausfälle wird durch intensive Bonitätsprüfungen von neuen Kunden und die laufende Bonitätsüberwachung bestehender Kunden minimiert. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken besteht ein effizientes Mahnwesen. Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Eigenkapital, Gesellschafterdarlehen und Bankkredite. Die gesamte Risikosituation der Gesellschaft ist nach unserer Einschätzung zum Ende des Geschäftsjahres 2011 gegenüber dem Vorjahr unverändert. 4) Prognosebericht Die seit dem zweiten Halbjahr 2011 um sich greifenden Unsicherheiten werden auch 2012 das globale Wachstum hemmen. Die größten Risiken sind die schwächeren Volkswirtschaften im Euroraum und die restriktive Kreditvergabe der Banken. Die meisten Prognosen gehen zwar nicht von einer globalen Rezession, wohl aber von einem schwachen Wachstum aus. Für den Euroraum wird insgesamt ein Nullwachstum prognostiziert, für Deutschland reichen die Prognosen von 0,5 bis 1,2 % Wachstum. Auf dem Sektor Halbzeuge und Konstruktionsteile aus technischen Kunststoffen wird das Unternehmen bei anziehender Konjunktur im Maschinen- und Anlagenbau entsprechende Umsatzsteigerungen realisieren und den erreichten Platz im Wettbewerb halten. Die Kunststoff verarbeitende Industrie geht 2012 von einer Normalisierung auf hohem Niveau aus. Wir erwarten für das Jahr 2012 ein weiteres moderates Wachstum auf rd. T€ 38.000. Diese Umsatzsteigerung wird zu einem Jahresüberschuss über dem Niveau des Jahres 2011 führen. Die Entwicklung für 2013 ist aufgrund des ungewissen Ausgangs der Staatsschuldenkrise in Europa und damit der Entwicklung der Weltkonjunktur sowie den sehr volatilen Rohstoffmärkten schwer vorherzusagen. Trotzdem erwarten uns auch für das Jahr 2013 ein weiteres moderates Wachstum und einen geringfügig höheren Jahresüberschuss als 2012. 5) Forschung und Entwicklung, Qualität und Umwelt Wir setzen auf eine eigene Werkstoffforschung und -entwicklung. In unserem Labor werden kontinuierlich Materialmodifikationen mit den unterschiedlichsten Eigenschaften für Konstruktionsteile mit besonderen Werkstoffanforderungen entwickelt. In unserem Technical Service Center werden Kundenanforderungen aufgenommen und durch die intelligente Veränderung von Kunststoffeigenschaften bestehende Produkte weiterentwickelt. Im Bereich "Neue Produkte und Anwendungen" werden gemeinsam mit unserem Produktmanagement neue Materialien getestet. Qualität gehört neben der Kundenorientierung, der Wirtschaftlichkeit und dem Umweltschutz zu den vorrangigen Unternehmenszielen der Licharz GmbH. Das Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001:2008 wurde weiter ausgebaut. 6) Nachtragsbericht Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2011 bis zur Erstellung des Lageberichtes, sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Lage der Licharz GmbH eingetreten.
Buchholz, 20. Juni 2012 Geschäftsleitung BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Licharz GmbH weist zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2011 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufgestellt worden (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Die Vermögens- und Schuldposten wurden unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung bewertet. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Sie sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 bzw. 8 Jahre; lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer über 2 bis 40 Jahre planmäßig abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Vermögensgegenstände bis zu einer Höhe von € 410,00 werden ab 2011 im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und als Abgang erfasst. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wurden in den Jahren 2008 bis 2010 bei Zugang in einem Pool gesammelt und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Für Teile der EDV-Hard- und -Software wurden Festwerte gebildet. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen zum Nominalwert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten oder zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst (Körperschaftsteuerguthaben). Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode berechnet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt. ·Durchschnittlicher Marktzins von 5,14 % p.a. für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutsche Bundesbank bekannt gemacht wurde. · Sterbetafel nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005G" Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Forderungen in Fremdwährungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
Angaben zum Anteilsbesitz
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständensind Forderungen in Höhe von T€ 43,2 (Vj.: T€ 57,9) mit einer Laufzeit von über einem Jahr enthalten. In den Forderungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen von T€ 1.077,6 (Vj.: T€ 1,.046,8) und Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht von T€ 266,6 (Vj.: T€ 331,4) enthalten. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.
In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von T€ 4.711,4 (Vj.: T€ 4.860,9) enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Darlehen über T€ 457,2 enthalten und wie folgt besichert: ·Grundschuld über nominal T€ 1.200 auf das Objekt Industriepark Nord 13, in Buchholz (Hallen 7 und 8) ·Grundschuld über nominal T€ 1.932,7 auf das Objekt Industriepark Nord 13, in Buchholz (Halle 3 und Verwaltungsgebäude) ·Sicherungsübereignung von sechs Maschinen ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUG Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Umsatzerlöse Rund zwei Drittel der Umsatzerlöse werden im Inland und ein weiteres Viertel in den übrigen EU-Ländern erzielt. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungskursdifferenzen in Höhe von T€ 0,6 (Vj.: T€ 28,6) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsdifferenzen in Höhe von T€ 0,3 (Vj.: T€ 0,0) enthalten. Haftungsverhältnisse
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von T€ 4.127,9 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. SONSTIGE ANGABEN Geschäftsführung Alfred Licharz sen., Geschäftsführer, Sankt Augustin Alfred Licharz jun., Technischer Geschäftsführer, Buchholz Marc Walter-Licharz, Kaufmännischer Geschäftsführer, Königswinter Die Geschäftsführervergütung betrug im Berichtsjahr T€ 288,4 (Vj.: T€ 292,3). An ehemalige Geschäftsführer wurden T€ 50,1 (Vj.: T€ 50,1) gezahlt. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Buchholz, 20. Juni 2012 Geschäftsführung BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der LICHARZ GmbH, Buchholz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, 18. Juli 2012 Sauerland
Rybka und Partner
Wolfgang Rogalli, Wirtschaftsprüfer Matthias Küpper, Wirtschaftsprüfer Sonstiger BerichtsteilAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25. September 2012 festgestellt. |
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