Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 13246
Eingetragen
11.3.1996
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von technischen Kunststoffhalb- und fertigerzeugnissen. Die Gesellschaft ist befugt, alle Rechtsgeschäfte und Handlungen vorzunehmen, welche ihrem Zwecke zu dienen geeignet sind, insbesondere auch, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen, deren Vertretung zu übernehmen und Zweigniederlassungen zu errichten.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Alfred Wilhelm Licharz
seit 29.11.2005
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Licharz GmbH

Buchholz

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011

Lagebericht

Licharz ist ein international führender Hersteller technischer Kunststoffe mit Spezialisierung auf die Werkstoffe PA, POM und PET mit fast 50 Jahren Erfahrung. Das Unternehmen wurde 1962 gegründet und wird als Familienunternehmen in 2. Generation geführt. Die technischen Kunststoffe PA, POM und PET sind innovative Substitutionswerkstoffe für Metalle, die verschleißfest, gleitfreudig, korrosionsbeständig und als Halbzeug leicht zu bearbeiten sind. Sie sind Ausgangsprodukt für die verschiedensten Komponenten wie Gleitelemente, Rollen und Zahnräder im Maschinen- und Anlagenbau.

Der Schwerpunkt der Halbzeugherstellung liegt in der Produktion von PA 6-G, einem sehr festen, langlebigen Gusspolyamid in verschiedenen Materialeinstellungen aus eigener Entwicklung. POM und PET ergänzen das Programm. Der Vertrieb erfolgt weltweit über ein Handelspartnernetz. Darüber hinaus bestehen in Frankreich und England eigene Standorte.

1) Geschäftsverlauf 2011

Allgemeine Wirtschaftsentwicklung

Die Erholung der Weltwirtschaft ist im 2. Halbjahr 2011 ins Stocken geraten. Zu Jahresbeginn sorgte ein rasanter Anstieg des Ölpreises sowie im März das Erdbeben in Japan für Unsicherheiten auf den Märkten. Die Staatsschuldenkrise im Euroraum führte in der zweiten Jahreshälfte in den etablierten Volkswirtschaften zu einem deutlichen Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Produktion. Die Weltwirtschaft ist laut Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) in 2011 um 3,8 % gewachsen, wobei die aktuellen Prognosen des IWF für 2012 von einem deutlich geringeren Wachstum ausgehen.

Branchenentwicklung

Als Zulieferer von Halbzeugen und Konstruktionsteilen für den Maschinen- und Anlagenbau sind wir weitgehend von der Entwicklung dieser Branche abhängig. Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau hat sein Wachstum gegenüber 2010 nochmals steigern können. Die Produktion stieg um 14 %. Vor allem der Export außerhalb Europas konnte kräftig zulegen.

Unternehmensentwicklung

Licharz konnte von der Entwicklung im Maschinen- und Anlagenbau profitieren und seinen Umsatz in 2011 um 14 % auf 35,8 Millionen Euro steigern. Hiervon entfielen auf Halbzeuge 48 % und auf Konstruktionsteile 52%. Der Exportanteil lag bei 37%.

2) Lage des Unternehmens

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist nach wie vor als gut zu bezeichnen. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Die Bilanzsumme erhöhte sich von T€ 14.575. um T€ 891 auf T€ 15.466 Das entspricht einem Anstieg von 6,1%.

Die Lagerbestände erhöhten sich auftragsbedingt zum 31.12.2011 um T€ 924 auf T€ 5.499.. Von dieser Erhöhung entfielen 34% auf Konstruktionsteile und 66% auf Halbzeuge.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um T€ 120 auf T€ 3.543. Die Forderungsumschlaghäufigkeit (Umsatzerlöse/Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) veränderte sich von 9,1 auf 10,1.

Der Vorratsaufbau der Lagerbestände sowie die Investitionen in das Sachanlagevermögen wurden aus dem Cashflow und den um T€ 299 erhöhten kurzfristigen Geldmarktkrediten finanziert.

Das Eigenkapital hat sich durch den Jahresüberschuss 2011 um T€ 327 erhöht.

Die Kapitalstruktur ist weiterhin als gut zu bezeichnen. Die Eigenkapitalquote beträgt unverändert 36,7 % und hat sich gegenüber dem Vorjahr trotz erhöhter Bilanzsumme nicht verändert. Das kurzfristige Fremdkapital gegenüber Kreditinstituten hat sich um T€ 299 erhöht. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig innerhalb vorgeschriebener Zahlungsfristen beglichen.

Sachanlageinvestitionen in 2011 in Höhe von T€ 461 betrafen hauptsächlich Werkzeugmaschinen und Betriebseinrichtungen.

Unsere Ertragslage ist gekennzeichnet durch Steigerung bei Umsatz und Rohertrag. Die Materialeinsätze, insbesondere bei Caprolactam, dem Rohstoff für unser Hauptprodukt Polyamid, stiegen im Einkaufspreis gegenüber Ende 2010 durch die Ölpreisabhängigkeit weiter. Auch das vor uns liegende Jahr 2012 ist gekennzeichnet von stark steigenden Rohstoffpreisen, die aufgrund der Wettbewerbssituation nicht im erforderlichen Umfang an unsere Abnehmer weitergegeben werden können.

Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich zum Jahresende gegenüber dem Vorjahr um 12 auf 184. Hiervon sind 55 Angestellte, 121 gewerbliche Mitarbeiter und 8 Auszubildende.

3) Risikobericht

3.1. Allgemeiner Risikobericht

Die Entwicklung des Ölpreises in Bezug auf unsere Rohstoffpreise ist weiterhin schwer einzuschätzen und zurzeit geprägt von starken Preiserhöhungen für Caprolactam, dem Rohstoff für unser Hauptprodukt Polyamid. Die hohen Rohstoffpreise sind kaum auf unsere Verkaufspreise zu übertragen. Lieferungen in Fremdwährungsländer werden überwiegend in Euro abgerechnet und somit Risiken so weit wie möglich reduziert. Ungünstige Währungskursentwicklungen können jedoch den ohnehin schon hohen Wettbewerbsdruck erhöhen. Umfeld- und Branchenrisiken betreffen vor allem die konjunkturelle Entwicklung in unserer Abnehmerbranche Maschinen- und Anlagenbau.

3.2. Spezieller Risikobericht

In der Liquiditätslage sind derzeit keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Das Risiko für Forderungsausfälle wird durch intensive Bonitätsprüfungen von neuen Kunden und die laufende Bonitätsüberwachung bestehender Kunden minimiert. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken besteht ein effizientes Mahnwesen. Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Eigenkapital, Gesellschafterdarlehen und Bankkredite.

Die gesamte Risikosituation der Gesellschaft ist nach unserer Einschätzung zum Ende des Geschäftsjahres 2011 gegenüber dem Vorjahr unverändert.

4) Prognosebericht

Die seit dem zweiten Halbjahr 2011 um sich greifenden Unsicherheiten werden auch 2012 das globale Wachstum hemmen. Die größten Risiken sind die schwächeren Volkswirtschaften im Euroraum und die restriktive Kreditvergabe der Banken. Die meisten Prognosen gehen zwar nicht von einer globalen Rezession, wohl aber von einem schwachen Wachstum aus. Für den Euroraum wird insgesamt ein Nullwachstum prognostiziert, für Deutschland reichen die Prognosen von 0,5 bis 1,2 % Wachstum.

Auf dem Sektor Halbzeuge und Konstruktionsteile aus technischen Kunststoffen wird das Unternehmen bei anziehender Konjunktur im Maschinen- und Anlagenbau entsprechende Umsatzsteigerungen realisieren und den erreichten Platz im Wettbewerb halten. Die Kunststoff verarbeitende Industrie geht 2012 von einer Normalisierung auf hohem Niveau aus. Wir erwarten für das Jahr 2012 ein weiteres moderates Wachstum auf rd. T€ 38.000. Diese Umsatzsteigerung wird zu einem Jahresüberschuss über dem Niveau des Jahres 2011 führen.

Die Entwicklung für 2013 ist aufgrund des ungewissen Ausgangs der Staatsschuldenkrise in Europa und damit der Entwicklung der Weltkonjunktur sowie den sehr volatilen Rohstoffmärkten schwer vorherzusagen. Trotzdem erwarten uns auch für das Jahr 2013 ein weiteres moderates Wachstum und einen geringfügig höheren Jahresüberschuss als 2012.

5) Forschung und Entwicklung, Qualität und Umwelt

Wir setzen auf eine eigene Werkstoffforschung und -entwicklung. In unserem Labor werden kontinuierlich Materialmodifikationen mit den unterschiedlichsten Eigenschaften für Konstruktionsteile mit besonderen Werkstoffanforderungen entwickelt. In unserem Technical Service Center werden Kundenanforderungen aufgenommen und durch die intelligente Veränderung von Kunststoffeigenschaften bestehende Produkte weiterentwickelt. Im Bereich "Neue Produkte und Anwendungen" werden gemeinsam mit unserem Produktmanagement neue Materialien getestet.

Qualität gehört neben der Kundenorientierung, der Wirtschaftlichkeit und dem Umweltschutz zu den vorrangigen Unternehmenszielen der Licharz GmbH. Das Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001:2008 wurde weiter ausgebaut.

6) Nachtragsbericht

Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2011 bis zur Erstellung des Lageberichtes, sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Lage der Licharz GmbH eingetreten.

 

Buchholz, 20. Juni 2012

Geschäftsleitung

Bilanz

AKTIVA

  EUR Vorjahr
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 46.513,50 69.898,00
II. Sachanlagen 2.529.752,18 2.560.851,68
III. Finanzanlagen 2.082.492,33 2.118.357,41
  4.658.758,01 4.749.107,09
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Vorräte 5.498.985,00 4.575.298,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.093.486,68 5.045.415,17
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 205.204,90 187.575,12
  10.797.676,58 9.808.288,29
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 9.937,00 17.435,00
  15.466.371,59 14.574.830,38

Passiva

   
  EUR Vorjahr
EUR
A. EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 360.000,00 360.000,00
II. Gewinnrücklagen 4.996.006,45 4.640.915,98
III. Bilanzgewinn 327.521,92 355.090,47
  5.683.528,37 5.356.006,45
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.630.500,76 1.500.015,43
C. VERBINDLICHKEITEN 8.152.342,46 7.718.808,50
  15.466.371,59 14.574.830,38

Gewinn- und Verlustrechnung

  EUR EUR Vorjahr
EUR
1. Rohergebnis   15.345.147,68 14.217.960,19
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -6.843.539,04   -6.165.684,82
b) Soziale Abgaben und Aufsendungen für Altersversorgung und für die Unterstützung -1.352.858,78   -1.218.539,20
davon für Altersversorgung EUR 35.971,02 (Vj. TEUR 35,8)      
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -511.603,86   -533.885,38
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.966.471,77   -5.770.769,40
    -14.674.473,45 -13.688.878,80
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 37.607,78   39.436,99
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 6.968,00 (Vj. TEUR 9,0)      
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.013,03   8.624,20
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vj. TEUR 0,0)      
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -224.984,33   -183.109,02
    -185.363,52 -135.047,83
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   485.310,71 394.033,56
9. Außerordendliche Aufwendungen 0,00   -35.963,00
10. Außerordentliches Ergebnis   0,00 -35.963,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -151.148,13   0,00
12. Sonstige Steuern -6.640,66   -2.980,09
    -157.788,79 -2.980,09
13. Jahresüberschuss/-fehlbetrag   327.521,92 355.090,47
14. Verlust-/Gweinnvortrag   355.090,47 -602.768,84
15. Entnahme aus den Gewinnrücklagen   0,00 602.768,84
16. Einstellungen in die Gewinnrücklagen   -355.090,47 0,00
17. Bilanzgewinn   327.521,92 355.090,47

Anhang

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Licharz GmbH weist zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2011 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufgestellt worden (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

Die Vermögens- und Schuldposten wurden unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung bewertet.

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Sie sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 bzw. 8 Jahre; lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer über 2 bis 40 Jahre planmäßig abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Geringwertige Vermögensgegenstände bis zu einer Höhe von € 410,00 werden ab 2011 im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und als Abgang erfasst.

Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wurden in den Jahren 2008 bis 2010 bei Zugang in einem Pool gesammelt und linear über fünf Jahre abgeschrieben.

Für Teile der EDV-Hard- und -Software wurden Festwerte gebildet.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen zum Nominalwert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten oder zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst (Körperschaftsteuerguthaben).

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode berechnet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt.

·Durchschnittlicher Marktzins von 5,14 % p.a. für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutsche Bundesbank bekannt gemacht wurde.

· Sterbetafel nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005G"

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Forderungen in Fremdwährungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

  Anschaffungs- u. Herstellungskosten
  Stand 01.01.2011
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 253.941,24 0,00 12.820,23 241.121,01
Summe I. 253.941,24 0,00 12.820,23 241.121,01
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließliche der Bauten auf fremden Grundstücken 2.114.339,73 0,00 0,00 2.114.339,73
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.626.761,19 397.167,98 582.115,42 5.441.813,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.507.738,13 64.213,88 217.788,94 3.354.163,07
Summe II. 11.248.839,05 461.381,86 799.904,36 10.910.316,55
III. Finanzanlagevermögen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.252.667,99 0,00 0,00 1.252.667,99
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 175.216,91 0,00 35.865,08 139.351,83
3. Beteiligungen 94.207,71 0,00 0,00 94.207,71
4. Sonstige Finanzanlagen 700.006,68 0,00 0,00 700.006,68
Summe III. 2.222.099,29 0,00 35.865,08 2.186.234,21
Summe Anlagevermögen 13.724.879,58 461.381,86 848.589,67 13.337.671,77
  Kumulierte Abschreibungen
  Stand 01.01.2011
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 184.043,24 23.382,00 12.817,73 194.607,51
Summe I. 184.043,24 23.382,00 12.817,73 194.607,51
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließliche der Bauten auf fremden Grundstücken 1.377.280,05 65.669,50 0,00 1.442.949,55
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.313.839,19 273.314,98 577.858,92 4.009.295,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.996.868,13 149.237,38 217.785,94 2.928.319,57
Summe II. 8.687.987,37 488.221,86 795.644,86 8.380.564,37
III. Finanzanlagevermögen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 103.741,88 0,00 0,00 103.741,88
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe III. 103.741,88 0,00 0,00 103.741,88
Summe Anlagevermögen 8.975.772,49 511.603,86 808.462,59 8.678.913,76
  Buchwerte
  Stand 31.12.2011
EUR
Stand 31.12.2010
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 46.513,50 69.898,00
Summe I. 46.513,50 69.898,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließliche der Bauten auf fremden Grundstücken 671.390,18 737.059,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.432.518,50 1.312.922,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 425.843,50 510.870,00
Summe II. 2.529.752,18 2.560.851,68
III. Finanzanlagevermögen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.148.926,11 1.148.926,11
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 139.351,83 175.216,91
3. Beteiligungen 94.207,71 94.207,71
4. Sonstige Finanzanlagen 700.006,68 700.006,68
Summe III. 2.082.492,33 2.118.357,41
Summe Anlagevermögen 4.658.758,01 4.749.107,09

Angaben zum Anteilsbesitz

Name, Sitz Währung Beteiligung
%
Eigenkapital in Tsd. LW Ergebnis in Tsd. LW
Licharz Ltd., Daventry, Großbritannien GBP 100,0 183,6 53,2
Licharz Sarl., Vienne, Frankreich EUR 100,0 415,2 -18,8

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständensind Forderungen in Höhe von T€ 43,2 (Vj.: T€ 57,9) mit einer Laufzeit von über einem Jahr enthalten.

In den Forderungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen von T€ 1.077,6 (Vj.: T€ 1,.046,8) und Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht von T€ 266,6 (Vj.: T€ 331,4) enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.

  Gesamt 31.12.2011
TEUR
Gesamt 31.12.2010
TEUR
Davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 31.12.2011
TEUR
Davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 31.12.2010
TEUR
Verbindlichkeiten 8152,3 7718,8 7922,7 7279,6

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von T€ 4.711,4 (Vj.: T€ 4.860,9) enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Darlehen über T€ 457,2 enthalten und wie folgt besichert:

·Grundschuld über nominal T€ 1.200 auf das Objekt Industriepark Nord 13, in Buchholz (Hallen 7 und 8)

·Grundschuld über nominal T€ 1.932,7 auf das Objekt Industriepark Nord 13, in Buchholz (Halle 3 und Verwaltungsgebäude)

·Sicherungsübereignung von sechs Maschinen

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUG

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Umsatzerlöse

Rund zwei Drittel der Umsatzerlöse werden im Inland und ein weiteres Viertel in den übrigen EU-Ländern erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungskursdifferenzen in Höhe von T€ 0,6 (Vj.: T€ 28,6) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsdifferenzen in Höhe von T€ 0,3 (Vj.: T€ 0,0) enthalten.

Haftungsverhältnisse

  TEUR
Aus Bürgschaften 453,8
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 453,8
Aus der Bestellung  
von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 611,3

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von T€ 4.127,9 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

SONSTIGE ANGABEN

Geschäftsführung

Alfred Licharz sen., Geschäftsführer, Sankt Augustin

Alfred Licharz jun., Technischer Geschäftsführer, Buchholz

Marc Walter-Licharz, Kaufmännischer Geschäftsführer, Königswinter

Die Geschäftsführervergütung betrug im Berichtsjahr T€ 288,4 (Vj.: T€ 292,3). An ehemalige Geschäftsführer wurden T€ 50,1 (Vj.: T€ 50,1) gezahlt.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

    Vorjahr
Gewerbliche Arbeitnehmer 120 108
Angestellte 55 56
  175 164
Auszubildende 5 8
  180 172

 

Buchholz, 20. Juni 2012

Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der LICHARZ GmbH, Buchholz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Köln, 18. Juli 2012

Sauerland Rybka und Partner
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Wolfgang Rogalli, Wirtschaftsprüfer

Matthias Küpper, Wirtschaftsprüfer

Sonstiger Berichtsteil

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25. September 2012 festgestellt.

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