Stammdaten

Register
Amtsgericht Friedberg HRB 5
Eingetragen
23.2.1965
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Der Handel mit Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugteilen und Zubehör, die Reparatur und Pflege von Kraftfahrzeugen, der Betrieb von Tankstellen und Kraftfahrzeug-Schnelldienststationen sowie die Durchführung aller einschlägigen Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Jessica Keßler
seit 8.4.2019
Geschäftsführer
Vanessa Redlich
seit 8.4.2019
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auto-Dunker G.m.b.H.

Friedberg/Hessen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Auto-Dunker GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Friedberg, 29. August 2012

Dr. Reiche, Wirtschaftsprüfer

Handelsbilanz zum 31. Dezember 2011

AKTIVA

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.528.715,00 1.667.389,00
2. technische Anlagen und Maschinen 4.131,00 38.344,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 41.172,00 86.582,00
1.574.018,00 1.792.315,00
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 478.755,83 478.755,83
2. Beteiligungen 142.609,02 142.609,02
621.364,85 621.364,85
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0,00 1.608.820,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 35.024,54 167.988,26
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 153.506,97 0,00
3. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.039.889,30 1.850.872,90
1.228.420,81 2.018.861,16
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 217.538,56 (EUR 0,00)
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 946,33 34.881,98
3.424.749,99 6.076.243,28

PASSIVA

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 409.033,51 409.033,51
II. Gewinnrücklagen 1.431.617,27 1.431.617,27
III. Verlustvortrag - 556.196,52 - 760.279,06
B. Rückstellungen 235.466,00 320.564,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.186.197,75 3.221.898,45
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.186.197,75 (EUR 3.052.058,45)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 30.000,00 1.112.593,89
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 0,00 (EUR 1.082.593,89)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 633.790,96 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 633.790,96 (EUR 0,00)
4. übrige Verbindlichkeiten 54.841,02 340.815,22
1.904.829,73 4.675.307,56
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 54.841,02 (EUR 340.815,22)
3.424.749,99 6.076.243,28

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
1. Rohergebnis 1.345.599,12 3.590.640,69
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 599.021,37 1.436.548,38
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 153.556,29 317.450,57
752.577,66 1.753.998,95
- davon für Altersversorgung EUR 28.975,68 (EUR 0,00)
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 165.186,00 195.359,54
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 708.423,25 1.401.843,48
5. Erträge aus Beteiligungen 339.529,75 284.691,24
6. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 38.236,24 46.008,72
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.508,00 24.896,17
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 8.939,00 (EUR 0,00)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 80.685,83 245.540,71
9. Aufwendungen aus Verlustübernahme 71.017,34 252.839,70
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 36.016,97 96.654,44
11. außerordentliche Erträge 270.000,00 1.000.000,00
12. außerordentliche Aufwendungen 21.008,41 23.813,00
- davon Aufwendungen aus der Anwendung der Übergangsvorschriften BilMoG EUR 0,00 (EUR 23.813,00)
13. außerordentliches Ergebnis 248.991,59 976.187,00
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 - 5,38
15. sonstige Steuern 2.068,19 0,00
2.068,19 - 5,38
16. Jahresüberschuss 210.906,43 1.072.846,82
17. Vortrag auf neue Rechnung - 210.906,43 - 1.072.846,82
18. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anlagenspiegel zum 31.12.2011

AHK historisch
EUR
Zugänge Geschäftsjahr
EUR
Abgänge Geschäftsjahr
EUR
Umbuchungen Geschäftsjahr
EUR
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Anlagegüter
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.262.173,37 0,00 10.927,25 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 379.564,51 0,00 246.698,71 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 292.275,55 29.805,00 252.346,97 0,00 0,00
Zwischensumme 3.934.013,43 29.805,00 509.972,93 0,00 0,00
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 478.755,83 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 142.609,02 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 621.364,85 0,00 0,00 0,00 0,00
Endsumme 4.555.378,28 29.805,00 509.972,93 0,00 0,00
Abschreibungen kumuliert
EUR
Buchwert 31.12.2011
EUR
Buchwert 01.01.2011
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Anlagegüter
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.722.531,12 1.528.715,00 1.669.152,00 138.674,00
2. technische Anlagen und Maschinen 128.734,80 4.131,00 38.344,00 9.692,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.561,58 41.172,00 86.582,00 16.820,00
Zwischensumme 1.879.827,50 1.574.018,00 1.794.078,00 165.186,00
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 478.755,83 478.755,83 0,00
2. Beteiligungen 0,00 142.609,02 142.609,02 0,00
Zwischensumme 0,00 621.364,85 621.364,85 0,00
Endsumme 1.879.827,50 2.195.382,85 2.415.442,85 165.186,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

der Auto-Dunker GmbH Friedberg / Hessen

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 1 HGB seit diesem Jahr eine kleine Kapitalgesellschaft.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren unverändert beibehalten.

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der Auto-Dunker GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft hat dabei von dem Wertbeibehaltungs- und Fortführungswahlrecht Gebrauch gemacht. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Anlagegegenstände im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG werden im Zugangsjahr aktiviert und entweder sofort oder auf 5 Jahre abgeschrieben. Liegt der niedrigere beizulegende Wert für Anlagegegenstände unter dem Buchwert, so wird auf diesen Wert außerplanmäßig abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Auf Forderungen, die durch bestimmte Risiken gefährdet sind, werden falls erforderlich angemessene Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Eine Pauschalwertberichtigung zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde gebildet.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach dem Rentenbarwertverfahren mit einem Zinssatz von 5,14 % und einer Rentenanpassung von 2 % p.a. berechnet. Weitere Trends waren nicht zu berücksichtigen. Bilanzbezogene Wahlrechte wurden nicht ausgeübt. Die Pensionen wurden unverändert nach den Richttafeln 2005 G berechnet.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

Latente Steuern wurden nicht gebildet, da durch die bestehenden und innerhalb der nächsten fünf Jahre nutzbaren Verlustvorträge ein Überhang der aktiven latenten Steuern besteht auf dessen Ansatz verzichtet wurde.

2. Änderung der Bewertungsmethode

Nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ist von der Fortführung der Tätigkeit auszugehen. Die Gesellschaft führt ihre bisherige teilweise Vermietungs- und Verpachtungstätigkeit nun als Haupttätigkeit fort. Daher führen wir weiterhin die bestehenden Bewertungsmethoden fort. Im Berichtsjahr wurden keine Änderungen der Bewertungsmethoden durchgeführt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Zur Darstellung des Anlagevermögens verweisen wir auf die Anlage zum Anhang.

Die Beteiligungen bestehen zu 100 % mit den folgenden Tochtergesellschaften, mit denen auch ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen wurde:

 

Dunker Besitz GmbH, Friedberg/H.

 

Autohaus an den Salinen GmbH, Bad Nauheim

Die Jahresergebnisse bei den o. g. Beteiligungen wurden auch 2011 gemäß den Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträgen mit der Auto-Dunker GmbH, Friedberg vollständig an diese abgeführt, bzw. von dieser übernommen.

Sämtliche Forderungen, bis auf die Forderung aus Körperschaftsteuerguthaben (T€ 216), haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter und verbundene Unternehmen betreffen Verrechnungskonten aus Lieferungen und Leistungen und aus Finanzverkehr. Die Verrechnungskonten werden verzinst.

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 409.033,51. Es war am Bilanzstichtag voll eingezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen:

31.12.2011
T€
Laufzeit bis 1 Jahr
T€
Laufzeit 1 bis 5 Jahre
T€
Laufzeit über 5 Jahre
T€
31.12.2010
T€
Sicherung
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.184 1.184 0 0 3.222 Sicherungsübereignung, Grundschuld,
Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen 17 17 0 0 76 keine
Verbindlichkeiten gg. verbundenen/beteil. Unternehmen 661 631 0 30 1.112 keine
Sonstige Verbindlichkeiten 38 38 0 0 184 keine
Übrige Verbindlichkeiten (USt-Zahlast Organkreis) 0 0 0 0 81 keine
1.900 1.870 0 30 4.675

Zur Sicherheit der gewährten Kreditlinien bei den Banken (€ 1,2 Mio.) wurden sämtliche Forderungen der Auto-Dunker GmbH sicherungsübereignet und Bürgschaften gewährt. Außerdem besteht ein Haftungsverbund zwischen der Gesellschaft und der Tochtergesellschaft Autohaus an den Salinen GmbH, Bad Nauheim. Zur Absicherung der Bankdarlehen bestehen drei Zins-swaps (Basis 2 Mio. €).

Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen aus wesentlichen langfristigen Mietverträgen beläuft sich auf T€ 90 p.a. Diese besteht gegenüber dem Gesellschafter.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verrechnungskonten mit den Tochterunternehmen.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden fast ausschließlich im Inland (Bundesrepublik Deutschland) erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten einmalige oder periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 52 (Vorjahr T€ 305) aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen, sowie dem Abgang von Anlagevermögen. Außerdem erwirtschaftete die Gesellschaft konzerninterne und -externe Verwaltungserlöse von 39 T€.

Als weitere wesentliche Posten sind die Miet- und Pachterlöse von Konzernunternehmen (T€ 180; i.Vj. T€ 340) zu nennen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Miet- / Pacht- und Grundstücksaufwendungen (T€ 253), Kosten der Vertriebs- und Absatzförderung (T€ 36) und Leasingaufwendungen (T€ 97).

Als außerordentlicher Ertrag ist eine erhaltene Abfindung wegen der Beendigung der operativen Tätigkeit ausgewiesen. Unter den außerordentlichen Aufwendungen eine Zahlung einer Abfindung wegen vorzeitiger Beendigung von Verträgen.

5. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2011 im Schnitt 19 Mitarbeiter (VJ: 49 Mitarbeiter).

6. Geschäftsführer

Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr Herr Uwe Krenz, Bad Nauheim, bestellt:

Die Angabe gem. § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB wurde unterlassen.

 

Friedberg, 31.05.2012

gez. Geschäftsführer

LAGEBERICHT 2011

der Auto-Dunker GmbH, Friedberg/H.

Die Auto-Dunker GmbH, Friedberg, betrieb bis 2011 den Handel für Volkswagen (Pkw, Nutzfahrzeuge) und die Reparatur für Volkswagen und Seat. Sie ist die Mutter der Gesellschaften Autohaus an den Salinen GmbH, Bad Nauheim und Dunker Besitz GmbH, Friedberg/H. Mit diesen Unternehmen bestehen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge. Sie ist 100 %-ige Tochter der Hans Dunker GmbH & Co. KG, Bad Nauheim.

Geschäftsverlauf und Ertragslage

Die Gesellschaft hat Mitte 2011 die Unternehmensbereiche (Handel mit Neu- und Gebrauchtwagen sowie die Reparaturen) verkauft und damit die aktive Handelstätigkeit eingestellt.

Die anhaltende Finanzkrise hatten wieder erhebliche Auswirkungen auf die Geschäftslage. Es ergab sich wegen der weiterhin vorhandenen Investionszurückhaltung der gewerblichen Kunden ein weiterer Umsatzrückgang. So wurden 2011 51 Neuwagen (VJ: 332) verkauft. Zusätzlich erhöhte sich durch den weiterhin gestiegenen Wettbewerbsdruck das durchschnittliche Nachlassverhalten, was insgesamt zu einem negativen Ergebnis in der Kostenstelle führte.

Auch im Gebrauchtwagenverkauf ergaben sich die gleichen Problematiken wie in dem Neuwagenbereich. Der bereits im Vorjahr eingeleitete notwendige Bestandabbau konnte weiter fortgeführt werden. Insgesamt wurden 130 Gebrauchtwagen (VJ: 387) verkauft.

Erfreulich war die Entwicklung im After-Sales-Bereich. Hier konnte, entgegen dem Trend der Branche, im Service und Ersatzteile-Verkauf eine Umsatzsteigerung verzeichnet werden.

Der Umsatz setzt sich wie folgt zusammen:

2011 in % 2010 in %
Erlöse Neuwagen 28,55 42,55
Erlöse Gebrauchtwagen 33,26 31,54
Erlöse Werkstatt, sonstiges 38,19 25,91
100,00 100,00

Es wurden ab Betriebseinstellung für die verbliebenen Betriebsstätten sämtliche Handels- und Serviceverträge mit den Herstellern aufgehoben.

Insgesamt war ein Gewinn (inkl. Ergebnis der Organgesellschaften) in Höhe von T€ 211 (Vj. T€ 1.073) zu verzeichnen.

Ertragslage

Das positive Ergebnis 2011 (211 T€) kam im Wesentlichen durch außerordentliche Ergebnisse von insgesamt 249 T€ durch die Beendigungsaktivitäten für die aktiven Geschäftsbetriebe zu Stande.

Im operativen Bereich ergaben sich, bedingt durch die Beendigung der aktiven Handels- und Reparaturtätigkeit, weitere Rückgänge der Umsatzerlöse um 9.6 Mio€, die durch Kostensenkungen und sonstige betriebliche Erträge zu einem operativen Gewinn von rund -36 T€ führten, der durch die Ergebnisübernahmen von den Organgesellschaften auf - 3 T€ reduziert wurde.

Vermögenslage

Die Aktiva mit einem Gesamtvolumen von 3.425 T€ (Vj. 6.076 T€) sind im Wesentlichen geprägt durch Anlagevermögen 1.574 T€, sowie sonstige Vermögensgegenstände 1.800 T€.

Unter den Passiva sind die wesentliche Positionen, die Verbindlichkeiten gegenüber Banken mit 1.186 T€ und die Verbindlichkeiten mit verbundenen/beteiligten Unternehmen 663 T€.

Finanzlage

Der Liquiditätsbedarf war durch entsprechende Kreditlinien jederzeit gedeckt. Die Vermögens- und Finanzlage ist geordnet, die zukünftige Finanzierung ist durch die bestehenden Darlehen und Kreditlinien gesichert.

Aussichten / Chancen

Ab dem Jahr 2012 ist nur noch die Verwaltung des eigenen Vermögens vorgesehen.

Das aus den EAV's mit den Tochtergesellschaften erwartete Ergebnis für Jahr 2011 konnte weiter verbessert werden. Für 2012 gehen wir von einem ausgeglichenen Ergebnis der Tochtergesellschaften und der gesamten Gesellschaft aus.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2011 nicht ereignet.

Risiken

Es bestehen keine wesentlichen Risiken.

Disclaimer

Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier formulierten Aussagen abweichen.

 

Friedberg, 31.05.2012

gez. Geschäftsführer

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