Stammdaten

Register
Amtsgericht Iserlohn HRB 6048
Vorher
ESCHA TSL GmbH
Eingetragen
9.6.2006
Branche
Herstellung von mechanischen oder elektromechanischen Signal-, Sicherungs-, Überwachungs- oder Steuergeräten für Schienenwege oder andere VerkehrswegeHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von elektronischen und elektromechanischen Befehls- und Anzeigegeräten und Anlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gilles Heinrich
seit 23.10.2023
Geschäftsführer
Lutz Höfer
seit 16.8.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
MAFELEC GROUP s.á.r.l.
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
MAFELEC GROUP s.á.r.l.
Germany
650.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TSL-ESCHA GmbH

Halver

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

TSL-ESCHA GmbH legte 1986 - als ESCHA Schalttechnik - den Grundstein für die Herstellung und den Vertrieb von Türöffnungstastern für Straßen- und Schienenfahrzeuge. Patentierte Taster für Innen und Außen, millionenfach sicheres Schalten unter harten Einsatzbedingungen, schnelle Umsetzung von Kundenwünschen und guter Service machen TSL-ESCHA zum führenden Hersteller in dieser Branche. Weitere Produktgruppen wie Signalleuchten, Warnmelder und anschlussfertige Kabelsysteme runden unser Produktangebot für Bus und Bahn ab. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Bedürfnissen mobilitätseingeschränkter Mitmenschen.

Taster, Schalter und Leuchten entsprechen den Empfehlungen der Verbände und erfüllen die gesetzlichen Bestimmungen.

Außerhalb der Branche der Verkehrstechnik nutzt die TSL-ESCHA ihre über 20jährige Erfahrung in Entwicklung und Produktion von robusten LED-Produkten um maßgeschneiderte Beleuchtungslösungen für raue Umgebungen anzubieten.

2. Forschung und Entwicklung

Kundenindividuelle Aufgabenstellungen fordern das Unternehmen heraus. Lösungen entstehen durch Variationen bestehender Produkte oder auch durch Neuentwicklung speziell für Kunden. TSL-ESCHA ist Partner wenn es um tasten, signalisieren und leuchten geht.

TSL-ESCHA vereint Elektronikentwicklung, Mechanikentwicklung und Produktion unter einem Dach. Wir investieren ständig in unser Wissen und Technologie.

3. Eigentümerstruktur

Die TSL-ESCHA GmbH war über drei Jahrzehnte Teil der TURCK-Unternehmensgruppe. Im November 2021 wurde die TSL-ESCHA an die französische Mafelec-Group veräußert, die 100 % der Anteile hält. Die Mafelec Gruppe ist ebenfalls zu einem großen Teil in der Verkehrstechnikbranche aktiv. Die Produktangebote und Marktaktivitäten beider Firmen ergänzen sich. Durch ein nun gemeinsames Auftreten kann ein deutlich größeres Produktportfolio an ein breiteres Kundenspektrum angeboten werden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft war im Jahr 2023 durch Unsicherheiten geprägt. Der fortwährende Krieg in der Ukraine, die anhaltend hohe Inflation wirkten sich belastend auf das globale Wachstum aus. Um die Inflation zu bekämpfen, haben die Zentralbanken weltweit ihre Geldpolitik gestrafft. Die Straffung und die schleppende Entwicklung in China trugen zum eingetrübten außenwirtschaftlichen Umfeld bei.

Die globalen Lieferketten standen 2023 weiterhin stark unter Druck.

Mit dem Ende der Corona-Krise trat der globale Klimawandel wieder verstärkt in das öffentliche Bewusstsein. Für den klimafreundlichen Schienenpersonenverkehr ist daher mit einem weiterhin anhaltenden Wachstum im Nah- und Fernverkehr zu rechnen. Der Fernverkehr dürfte dabei Reisende aus dem Luft- und Buslinienfernverkehrssektor sowie bei anhaltend hohen Kraftstoffpreisen auch vom motorisierten Individualverkehr gewinnen.

Die Rolle der Elektronik als Wachstums- und Innovationstreiber im Bereich Verkehrstechnik setzt sich auch in den kommenden Jahren weiter fort. Steigende Ansprüche an die Verfügbarkeit der Fahrzeuge und Fahrgastkomfort erfordern künftig intelligentere Produkten mit komplexer Elektronik.

Nur eine Fokussierung auf entwicklungsintensive, hochinnovative kundenadaptierbare Produkte und Lösungen bietet Möglichkeiten für künftige Vorzugs- und Alleinstellungsmerkmale.

2. Geschäftsverlauf

Unsere zwei bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatz und das EBIT.

Mit einem Umsatzzuwachs von 12,2 % gegenüber 2022 wurde das prognostizierte Umsatzziel um 4,8 Prozentpunkte verfehlt.

Die Hauptgründe dafür sehen wir in

der Verschiebung von Lieferterminen aufgrund gestörter Lieferketten und in der

Projektverzögerungen aufgrund von Fachkräftemangel auf seiten der Kundschaft.

Das EBIT konnte 2023 mit 4,4 % die Rekordwerte der Vorjahre nicht erreichen.

Sonderbeschaffungsmaßnahmen für Mikroprozessoren und andere Halbleiter führte auch 2023 zu außerplanmäßigen Zusatzkosten, die nicht komplett an die Kunden weitergegeben werden konnten.

Beschaffung

Die Krise auf dem Beschaffungsmarkt aus 2022 setzte sich im Berichtsjahr fort, erst gegen Ende des Jahres konnte eine Entspannung der Situation verzeichnet werden. Zur Aufrechterhaltung der Lieferfähigkeit und Abbau von Rückständen erfolgte ein Aufbau der Lagerbestände.

Gesamtaussage

Der Umsatz konnte trotz widriger Umstände durch den Abbau von Lieferrückständen gegenüber dem Rekordniveau des Vorjahres stark gesteigert werden.

Das Umsatzwachstum 2024 liegt laut Planung voraussichtlich im Bereich von +12 %. Voraussetzung zur Erreichung dieses Ziels sind die Verfügbarkeit von Personalressourcen und eine Entspannung am Beschaffungsmarkt.

3. Lage

2.3.1 Ertragslage

Die Erlöse stagnierten gegenüber dem Vorjahreswert.

Die Personalkosten stiegen um 14 %, blieben jedoch um 5 % unter dem Planwert, nicht alle geplanten Stellenbesetzungen konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Sonstige betriebliche Aufwendungen stiegen um 13 %, verglichen mit dem geplanten Wert um 18 %. Das Betriebsergebnis liegt um 40 % über dem Vorjahreswert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung weist für das Geschäftsjahr ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern in Höhe von 815 T€ aus. Nach Abzug aller Steuern kann ein Jahresüberschuss in Höhe von 561 T€ festgestellt werden.

2.3.2 Finanzlage

Der Brutto-Cashflow, definiert als Ergebnis nach Steuern plus Abschreibungen, ist gegenüber dem Vorjahr um 178 T€ auf 895 T€ gestiegen. Bei einem Umsatzplus von 2.043 T€ sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 311 T€ auf 2.185 T€ gestiegen. Gleichzeitig sanken die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 84 T€. Die verfügbare Liquidität und insbesondere der Forderungsüberschuss gegenüber den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sichern die finanzielle Leistungsfähigkeit der TSL-ESCHA.

2.3.2.1 Kapitalstruktur

Infolge der weiterhin erfreulichen Ertragssituation konnte auch im Geschäftsjahr 2023 eine Verbesserung des Eigenkapitals ausgewiesen werden. Der Wert des Eigenkapitals im Jahr 2023 ist gegenüber dem Vorjahr um 561 T€ auf 7.812 T€ gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt 71 %. Zum Abschlussstichtag 31.12.2023 weist die Bilanz eine Bilanzsumme in Höhe von 11.032 T€ aus.

Die Vorräte wurden im Berichtsjahr um 307 T€ aufgebaut, der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind gegenüber dem Vorjahr gesunken. Aktuell weist die Bilanz Guthabenbestände von insgesamt 174 T€ aus, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 149 T€ entspricht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Vorjahr um 720 T€ gestiegen, die Lieferantenverbindlichkeiten im gleichen Zeitraum um 399 T€.

2.3.2.2 Investitionen

Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt 231 T€ und lagen damit um 135 T€ unter dem Vorjahreswert (2022: 366 T€). In immaterielle Vermögenswerte wurden 6 T€ investiert (2022: 47 T€). Bei den Sachanlagen stand die Investitionstätigkeit hauptsächlich im Zusammenhang mit neuen Werkzeugen und Betriebsausstattungen.

2.3.2.3 Liquidität

Die Liquiditätslage unserer Gesellschaft ist gut, es sind derzeit keine Engpässe zu erwarten.

2.3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2023 um 773 T€ auf 11.032 T€ gestiegen.

Berichtsjahr Vorjahr
Anlagevermögen TEUR 1.157 1.255
Anlagenintensität % 10,5 12,3
Umlaufvermögen TEUR 9.796 8.918
Umlaufintensität % 88,8 86,9
Eigenkapital TEUR 7.812 7.251
Eigenkapitalquote % 70,9 70,7
Fremdkapital TEUR 3.220 3.008
Fremdkapitalquote % 29,2 29,3
Bilanzsumme TEUR 11.032 10.259

4. Wesentliche finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Im Rahmen der wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren ergibt sich folgendes Bild:

Berichtsjahr Vorjahr
Rohergebnis TEUR 11.425 9.970
EBIT TEUR 802 573
EBIT-Eigenkapitalrentabilität % 10,3 7,9
EBIT-Gesamtkapitalrentabilität % 7,2 5,6

Die Rekrutierung von technisch gut ausgebildetem Fachpersonal und besonders von hochqualifizierten Elektronikern und Ingenieuren ist problematisch und risikobedeutsam. Um das wertvollste Kapital eines Unternehmens, qualifizierte und innovative Mitarbeiter, die wir heute haben, nachhaltig zu stärken, tun wir viel dafür, dass dies so bleibt. So konzentrieren wir uns auf gezielte Förderung von Führungsnachwuchs und auf die Weiterbildung in allen Bereichen, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Der Verkehrstechnikbereich kann vor dem Hintergrund der globalen Klimapolitik als stabiler Wachstumsmarkt prognostiziert werden. Die Beschaffungslage ist nach wie vor angespannt und von Preiserhöhungen sowie Versorgungsengpässen geprägt.

Die Prognose wird gestützt von

stabilen Bestandskundenbeziehungen,

vorliegenden Anfragen von Neukunden,

verbessertem Marktzugang durch Integration in das MAFELEC TEAM und

eigenen Bedarfsprognosen der Kunden.

Das Umsatzwachstum 2024 ist mit +12 % geplant bei einer Steigerung des EBIT von +1 %.

Im Jahr 2024 steht der Umzug von Fertigung und Verwaltung in ein neues Gebäude an, der mit zusätzlichen Einmalkosten den EBIT belasten wird. Hinzu kommt das Risiko einer vorübergehenden Beeinträchtigung des Produktionsablaufs, der die Produktivität über den Umzugszeitraum negativ beeinträchtigen wird.

2. Risikobericht

Weiterhin unverändert sind folgende Risikofaktoren nicht zu unterschätzen:

Eine Verteuerung des Einkaufsmaterials (z.B. elektronische Bauelemente, Leiterplatten) infolge der Lieferallokationen

Lieferunfähigkeit aufgrund fehlenden Bauteilen seitens unserer Lieferanten

Weiter steigender und zunehmend globaler Wettbewerbs- und Kostendruck

Kknapper werdende Ressourcen an qualifiziertem Personal in Deutschland

Insbesondere die Gewinnung qualifizierten Personals zeigt sich verstärkt als Herausforderung für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens.

Die Beschaffung von Halbleitern und einigen Rohstoffen stellt weiterhin ein Risikofaktor dar, auch wenn sich die Lage weitgehend entspannt hat. Eine Prognose über die Entwicklungen auf dem Halbleitermarkt kann aktuell nicht seriös abgegeben werden. Es ist nicht auszuschließen, dass auch kommende Geschäftsjahre darunter leiden werden.

3. Chancenbericht

Auch künftig wird die TSL-ESCHA sich Vorteile im Wettbewerb infolge breiter, innovativer Technologien, Qualität und Kundenorientierung sichern können.

Dazu werden beitragen

breiterer Marktzugang durch gemeinsame Nutzung der Vertriebswege innerhalb der neuen Unternehmensfamilie,

die Fokussierung auf Kompetenzen und Zielmärkte,

die Zunahme an Kundenprojekten mit Produktentwicklung,

Synergieeffekte durch gemeinsame Nutzung von Entwicklungsressourcen und

die Erweiterung des Produktportfolios um Geräte mit höherem Elektronikanteil.

Der Trend, mehr Technologiepartner des Kunden und weniger reiner Komponentenlieferant zu sein, wird sich fortsetzen.

4. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen und Bankguthaben. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zum einen unterliegen alle wesentlichen Vorgänge dem Vier-Augen-Prinzip, so dass eine Funktionsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Geschäftsprozessen sichergestellt ist. Dabei ist auf effiziente Funktionstrennung geachtet. Das Vier-Augen-Prinzip und das Prinzip der Funktionstrennung wird neben den papierhaften Prozessen auch in den Softwaresystemen der TSL-ESCHA über Berechtigungskonzepte und entsprechend gestaltete Work-Flow-Prozesse stringent fortgesetzt. Zum anderen verfolgt die Unternehmensleitung eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen.

 

Halver, den 26. März 2024

TSL-ESCHA GmbH

gez. Lutz Höfer, Geschäftsführer

gez. Gilles Heinrich, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.157.218,50 1.254.192,25
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 51.203,00 98.623,00
II. Sachanlagen 1.106.015,50 1.155.569,25
B. UMLAUFVERMÖGEN 9.795.631,50 8.919.324,05
I. Vorräte 5.144.922,40 4.837.763,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.476.388,06 3.758.203,11
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 174.321,04 323.357,63
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 78.955,25 86.110,54
11.031.805,25 10.259.626,84

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 7.812.023,88 7.250.757,04
I. Stammkapital 650.000,00 650.000,00
II. Kapitalrücklage 2.500.000,00 2.500.000,00
III. Gewinnvortrag 4.100.757,04 3.710.996,73
IV. Jahresüberschuss 561.266,84 389.760,31
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.023.178,36 799.444,18
C. VERBINDLICHKEITEN 2.196.603,01 2.209.425,62
11.031.805,25 10.259.626,84

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 11.425.209,26 9.970.758,48
2. Personalaufwand -7.661.285,07 -6.735.231,07
a) Löhne und Gehälter -6.330.329,23 -5.535.235,39
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.330.955,84 -1.199.995,68
3. Abschreibungen -334.223,38 -327.812,01
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -334.223,38 -327.812,01
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.627.536,12 -2.334.774,63
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 40.056,08 4.736,11
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -22.606,81 -7.045,39
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -254.364,92 -177.611,18
8. Ergebnis nach Steuern 565.249,04 393.020,31
9. Sonstige Steuern -3.982,20 -3.260,00
10. Jahresüberschuss 561.266,84 389.760,31

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeines

Die Gesellschaft ist im Handelsregister B des Amtsgerichtes Iserlohn eingetragen. Die Nummer der Firma lautet HRB 6048. Sitz der Gesellschaft ist Halver.

Die Gesellschaft unterliegt den Rechtsfolgen einer mittelgroßen Gesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Anlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauern betragen

Bilanzposten Jahre
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3
Geschäfts- oder Firmenwert 15

Die Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwertes wurde bestimmt anhand des Zeitraumes, bis sich der erworbene Wert verflüchtigt haben wird.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und bei Abnutzbarkeit abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauern betragen

Bilanzposten Jahre
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6
technische Anlagen und Maschinen 10
sonstige Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 13

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Bewertung erfolgt nach der Durchschnittsmethode (§§ 240 Abs. 4, 256 Satz 2 HGB) unter Berücksichtigung eines ggf. niedrigeren beizulegenden Wertes am Bilanzstichtag. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet.

Nicht bereits einzelwertberichtigte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % zugeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

III. Bilanzposten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen:

bis zu einem Jahr
TEUR
mehr als ein Jahr und bis zu fünf Jahren
TEUR
mehr als fünf Jahre
TEUR
Summe
TEUR
Sicherheiten
TEUR
ggü. Kreditinstituten 840 0 0 840 0
(Vorjahr) 545 500 0 1.045
aus Lieferungen und Leistungen 647 0 0 647 0
(Vorjahr) 731 0 0 731
ggü. verbundenen Unternehmen 578 0 0 578 0
(Vorjahr) 95 0 0 95
sonstige 132 0 0 132 0
(Vorjahr) 338 0 0 338
Summe 2.197 0 0 2.197 0
(Vorjahr) 1.709 500 0 2.209
Davon-Vermerke Berichtsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Forderungen gg. Gesellschafter 1.611 1.500
Verbindlichkeiten aus Steuern 80 61
im Rahmen der sozialen Sicherheit 2 2
ggü. Gesellschaftern 578 3

IV. GuV

Davon-Vermerke Berichtsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Personalaufwand für Altersversorgung 135 127

V. Sonstiges

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen

2024
TEUR
2025
TEUR
2026
TEUR
Leasingverträge 88 83 72
Mietverträge 556 376 376
Verwaltungsaufwendungen verbundene Unternehmen 312 312 312
956 771 760

Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigen Mitarbeiter beträgt:

weiblich 62
männlich 52
Summe 114

Mutterunternehmen ist MAFELEC GROUP s.á.r.l., Caluire-et-Cuire, Frankreich. Der vorliegende Jahresabschluss fließt in den Konzernabschluss der MAFELEC GROUP s.á.r.l. ein, welcher zugleich den kleinsten und größten Konsolidierungskreis bildet. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft einsehbar.

Geschäftsführer des Berichtsjahres sind

Herr Gilles Heinrich, Caluire-et-Cuire, Frankreich und

Herr Dipl.-Ing. Lutz Höfer, Neuenrade, Deutschland.

Die Angabe der Gesamtbezüge von gesetzlichen Vertretern unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

 

Halver, den 26. März 2024

TSL-ESCHA GmbH

gez. Lutz Höfer, Geschäftsführer

gez. Gilles Heinrich, Geschäftsführer

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 331.360,24 6.305,00 0,00 0,00 337.665,24
2. Geschäfts- oder Firmenwert 25.000,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00
3. Geleistete Anzahlungen 1.050,00 0,00 0,00 0,00 1.050,00
357.410,24 6.305,00 0,00 0,00 363.715,24
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 351.216,90 0,00 0,00 0,00 351.216,90
2. Technische Anlagen und Maschinen 394.469,68 0,00 0,00 0,00 394.469,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.956.564,70 199.649,63 26.700,00 0,00 3.182.914,33
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.888,50 31.295,00 -26.700,00 0,00 9.483,50
3.707.139,78 230.944,63 0,00 0,00 3.938.084,41
FINANZANLAGEN
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.064.550,02 237.249,63 0,00 0,00 4.301.799,65
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 233.788,24 53.725,00 0,00 287.513,24
2. Geschäfts- oder Firmenwert 24.999,00 0,00 0,00 24.999,00
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
258.787,24 53.725,00 0,00 312.512,24
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 342.551,90 3.445,00 0,00 345.996,90
2. Technische Anlagen und Maschinen 233.676,68 36.428,00 0,00 270.104,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.975.341,95 240.625,38 0,00 2.215.967,33
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.551.570,53 280.498,38 0,00 2.832.068,91
FINANZANLAGEN
0,00 0,00 0,00 0,00
2.810.357,77 334.223,38 0,00 3.144.581,15
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 50.152,00 97.572,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Geleistete Anzahlungen 1.050,00 1.050,00
51.203,00 98.623,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.220,00 8.665,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 124.365,00 160.793,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 966.947,00 981.222,75
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.483,50 4.888,50
1.106.015,50 1.155.569,25
FINANZANLAGEN
0,00 0,00
1.157.218,50 1.254.192,25

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TSL-ESCHA GmbH, Halver

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TSL-ESCHA GmbH, Halver, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TSL-ESCHA GmbH, Halver, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hagen, 26. März 2024

NAUST HUNECKE und Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Michael Orban, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung: 16. Oktober 2024

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