Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mike Westemeier seit 31.5.2023 | Geschäftsführer |
Thorsten Dr. Küster seit 21.2.2023 | Prokura |
Curtis Evan Jewell seit 15.9.2022 | Geschäftsführer |
Wilhelm Bischoff seit 25.7.2022 | Prokura |
Kevin Joseph Johnson seit 27.5.2021 | Geschäftsführer |
Gerhard Storch seit 11.3.2015 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Exelvia International Holdings B.V. | 37.10% |
HTP Beteiligungs AG | 36.90% |
CAST Limited | 26.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GCE GmbHFuldaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die GCE GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GCE GmbH, Fulda - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GCE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschborn/Frankfurt am Main, 17. September 2024 EY
GmbH & Co. KG
Mühleck, Wirtschaftsprüfer Zhu, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I Allgemeines Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes in Euro aufgestellt. Die Gesellschaft macht von § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, werden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und teilweise davon-Vermerke in diesem Anhang gemacht. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. II Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma GCE GmbH mit Sitz in Fulda im Handelsregister des Amtsgerichts Fulda unter der Nummer HRB 726 eingetragen. III Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer und der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode über drei bis zehn Jahre abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden im Anschaffungsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Waren sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten zum Bilanzstichtag bewertet. Die niedrigeren beizulegenden Werte werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt und am Absatzmarkt unter Berücksichtigung der Verwendbarkeit ermittelt. Bestandsrisiken wurde ausreichend Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Eine Pauschalwertberichtigung wurde gebildet. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Die kurzfristigen Fremdwährungsguthaben werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Auszahlungen im Geschäftsjahr, deren zurechenbarer Aufwand in das Folgejahr fällt. Latente Steuern werden auf Grund des zum 1. September 2019 vereinbarten Gewinnabführungsvertrags und der damit verbundenen steuerlichen Organschaft mit dem Gesellschafter HE Deutschland Holdings GmbH, Aalen, nicht mehr bei der GCE GmbH, Fulda, bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Umrechnung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten in Euro werden bei Einbuchung die jeweils aktuellen Devisenkassamittelkurse verwendet. Die Bewertung zum Bilanzstichtag erfolgt bei Posten, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Die übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden unter Beachtung des Imparitätsprinzips mit ihrem Umrechnungskurs bei Einbuchung oder dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Umsatzerlöse werden ohne Umsatzsteuer ausgewiesen und sind um Erlösschmälerungen gekürzt. Sie werden periodengerecht nach dem Realisationsprinzip erfasst. Zinsaufwendungen und -erträge werden entsprechend ihrer Entstehung in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. IV Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres aus dem Anlagenspiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB und ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus dem Einzahlungskonto (Deposit Account) bei Charter Central Finance Limited, London, Großbritannien, in Höhe von TEUR 22.486 (Vorjahr 2022: TEUR 12.123). Weitere TEUR 584 (Vorjahr 2022: TEUR 239) betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen. Hieraus ergibt sich eine Summe in Höhe von TEUR 23.070 (Vorjahr 2022: TEUR 12.362). Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr 2022: TEUR 20) beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Mietkautionen (TEUR 1; Vorjahr 2022: TEUR 12) und Forderungen gegen Mitarbeiter (TEUR 6; Vorjahr 2022: TEUR 8). Von den Eigenkapitalbestandteilen sind zum Bilanzstichtag grundsätzlich TEUR 4.548 frei verfügbar. Dieser setzt sich aus dem Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 4.548 zusammen. Nach Abzug des nach § 253 Abs. 6 HGB (TEUR 20) ausschüttungsgesperrten Betrags verbleibt ein ausschüttungsfähiges Eigenkapital in Höhe von TEUR 4.528. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen resultieren aus sechs Pensionszusagen und drei mittelbaren Pensionsverpflichtungen, die über die überbetriebliche Unterstützungskasse durchgeführt werden. Für die Pensionsrückstellungen wurde die versicherungsmathematische Berechnung unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode vorgenommen. Dabei wurden ein Zinssatz von 1,83 % p.a. (Vorjahr: 1,78 %) sowie ein Rententrend von 2,00 % p.a. (Vorjahr: 2,00 %) zugrunde gelegt. Die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck wurden verwendet. Seit dem Geschäftsjahr 2016 ist gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB für die Abzinsung der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (bis 2015: sieben Jahre) heranzuziehen. Bei Anwendung des Durchschnittszinssatzes von sieben Jahren (1,76 %) entsprechend der alten Vorschrift hätte die Rückstellung zum Bilanzstichtag TEUR 3.363 (= Barwert 7-Jahre-Durchschnittsbildung (TEUR 3.363) minus verbleibender Differenzbetrag gemäß Art. 67 Absatz 1 Satz 1 EGHGB (TEUR 0)) betragen und somit um TEUR 20 höher gelegen. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages besteht nach § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre. Aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen zum 1. Januar 2010 ergab sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 837. Aufgrund des Wahlrechts gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurden im Geschäftsjahr TEUR 56 (1/15 des zum 1. Januar 2010 ermittelten Unterschiedsbetrags) zu den Pensionsrückstellungen zugeführt. Die verbleibende Unterdeckung zum 31. Dezember 2023 beträgt somit TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 56). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Beträge für Personalaufwendungen (Jubiläumsrückstellungen, Restrukturierungskosten und Tantiemen) sowie Kundenboni. Für die Jubiläumsrückstellungen wurde die versicherungsmathematische Berechnung unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode vorgenommen. Dabei wurden ein Rechnungszins von 1,76 % p.a. sowie ein Gehaltstrend von 4,0 % zum 01.04.2024 und 2,5 % p.a. ab 2025 zugrunde gelegt. Es wurde der Rechnungszins verwendet, der sich bei Annahme einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren nach diesem Prognoseverfahren zum Bilanzstichtag ergibt. Die Prognose basiert auf der Rückstellungsabzinsungsverordnung und auf Daten der Deutschen Bundesbank. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 12.267 (Vorjahr 2022: TEUR 2.097), welche hauptsächlich gegenüber der ESAB Europe GmbH, Zug, Schweiz, bestehen (Vorjahr GCE sro., Chotebor, Tschechien). Weiterhin bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin HE Deutschland Holdings GmbH, Aalen, in Höhe von TEUR 3.993 (Vorjahr 2022: TEUR 3.104) bei welchen es sich ausschließlich um unverzinsliche Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag für das vorangegangene sowie das laufende Geschäftsjahr handelt. V Gewinn- und Verlustrechnung Von den Umsatzerlösen wurden 74,0 % (Vorjahr 2022: 71,3 %) im Inland und 26,0 % (Vorjahr 2022: 28,7 %) im Ausland erzielt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus KFZ-Nutzung für die Mitarbeiter in Höhe von TEUR 129 (Vorjahr 2022: TEUR 134) enthalten. Darüber hinaus sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen Währungsgewinne aus USD Rechnungen in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr 2022: TEUR 57) enthalten. Des Weiteren entstanden periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 96 (Vorjahr 2022: TEUR 67). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind insgesamt periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 96 (Vorjahr 2022: TEUR 67) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 56 aus der Zuführung des Unterschiedsbetrages gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist eine Rechnung über die Anpassung von Transferpreisen in Höhe von TEUR 9.895 (Vorjahr 2022: TEUR 8936) enthalten. Des Weiteren beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Wesentlichen Aufwendungen für Ausgangsfrachten von GCE s.r.o., Chotebor, Tschechien, in Höhe von TEUR 975 (Vorjahr 2022: TEUR 1.339) und Restrukturierungskosten in Höhe von TEUR 525 (Vorjahr 2022: TEUR 691). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr 2022: TEUR 0) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Steueraufwendungen / -erträge in Höhe von TEUR 0 enthalten, welche sich aus dem Mindeststeuergesetz oder vergleichbaren ausländischen Mindeststeuergesetzen für das Geschäftsjahr ergeben. VI Sonstige Angaben Honorare des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 57 und betrifft ausschließlich Leistungen für die Abschlussprüfung. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Wesentlichen bestehen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miete für das Anwesen in Fulda, Leasinggebühren für die Dienstfahrzeuge sowie aus Miete für Kopiergeräte.
Haftungsverhältnisse Es bestehen zum Bilanzstichtag keine Haftungsverhältnisse. Außerbilanzielle Geschäfte Miet- und Leasingverträge wurden abgeschlossen, um zum einen Zahlungsabflüsse, die bei einem Erwerb von Gebäuden bzw. Vermögensgegenständen sofort anfallen würden, in die Zukunft zu verlagern und zum anderen das Risiko des Werteverzehrs nicht tragen zu müssen. Wesentliche Risiken bestehen nicht. Weitere außerbilanzielle Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage wesentlich sind, existieren nicht. Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen Gemäß § 285 Nr. 21 HGB hat die Gesellschaft keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen sowie Personen im Geschäftsjahr abgeschlossen. Anzahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten betrug im Geschäftsjahr 50 Angestellte.
Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr Herr Thomas Lingenberg, Mosbach, technischer Geschäftsführer der Gesellschaft (bis 31. Mai 2023, Datum der Eintragung in das Handelsregister). Herr Mike Westemeier, Detmold, operativer Geschäftsführer der Gesellschaft (seit 31. Mai 2023, Datum der Eintragung in das Handelsregister). Herr Kevin Joseph Johnson, Wilmington, Delaware /USA, operativer Geschäftsführer der Gesellschaft. Herr Curtis Evan Jewell, Highland, Maryland/USA, operativer Geschäftsführer der Gesellschaft (seit 15. September 2022, Datum der Eintragung in das Handelsregister). Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da lediglich einer der Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat. Konzernabschluss Die GCE GmbH, Fulda ist seit dem 29. August 2019 eine 100 %ige Tochtergesellschaft der HE Deutschland Holdings GmbH, Aalen, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HRB 661524. Die HE Deutschland Holdings GmbH ist ein 58,81-%iges Tochterunternehmen der Exelvia International Holdings B.V., Hengelo, Niederlande und 41,19-%iges Tochterunternehmen der CAST Ltd., London, Vereinigtes Königreich. Die Colfax Corporation, Annapolis, USA, stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis der Unternehmen auf. Dieser ist in Annapolis, USA, erhältlich. Nachtragsberichterstattung Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.
Fulda, den 17. September 2024 GCE GmbH Geschäftsführung Mike Westemeier Kevin Joseph Johnson Curtis Evan Jewell Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Grundlagen des Unternehmens Das Unternehmen GCE GmbH, Fulda, wird in folgende fünf Geschäftsbereiche untergliedert: CWT (Cutting & Welding Technologies), VLV (Valves), HC (Healthcare), HO (Homecare) und DRU (Druva Central Gas Systems). CWT und VLV umfassen das ursprüngliche Geschäft "Autogenes Schweißen und Schneiden" sowie "Ventile". HC beinhaltet die medizinische Gasversorgung in den Bereichen Krankenhausausstattung, Krankenwagenausstattung. Homecare ist die häusliche Krankenpflege. Bei dem Geschäftsbereich Druva handelt es sich um den "Reinstgasbereich". Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. (Quelle: Statistisches Bundesamt Bruttoinlandsprodukt 2022). Geschäftsverlauf und Lage Die im Vorjahresbericht gestellten Prognosen für das Geschäftsjahr 31. Dezember 2023 wurden wie folgt erreicht: die Umsatzerlöse liegen mit TEUR 51.906 deutlich über der Prognose von TEUR 50.106. Die Auftragseingänge haben TEUR 49.843 erreicht und liegen damit unter dem Vorjahresprognosebericht von TEUR 50.104. Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 haben sich die Kennzahlen Umsätze und Auftragseingänge je Geschäftsbereich wie folgt entwickelt: In den Monaten Januar bis Dezember 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 51.906 erreicht, womit man um TEUR 2.751 über den Umsätzen des Vorjahres TEUR 49.155 lag. Das für diesen Zeitraum gesetzte Budget in Höhe von TEUR 50.106 wurde um TEUR 1.800 überschritten. Die Aufteilung auf die Geschäftsbereiche sah wie folgt aus: CWT TEUR 16.063 (Vorjahr TEUR 15.600, Budget TEUR 15.140), VLV TEUR 5.904 (Vorjahr TEUR 5.157, Budget TEUR 5.301), HC TEUR 2.756 (Vorjahr TEUR 2.638, Budget TEUR 3.034), HO TEUR 13.416 (Vorjahr TEUR 11.128, Budget TEUR 11.050), DRU TEUR 13.768 (Vorjahr TEUR 14.633, Budget TEUR 15.581). Somit ergeben sich Umsatzerlöse von insgesamt TEUR 51.906 (Vorjahr TEUR 49.155, Budget TEUR 50.106). In den Monaten Januar bis Dezember 2023 wurden Auftragseingänge in Höhe von TEUR 45.695 erreicht, womit man um TEUR 1.202 unter den Auftragseingängen des Vorjahres TEUR 46.897 lag. Das für diesen Zeitraum gesetzte Budget in Höhe von TEUR 50.104 wurde um TEUR 4.410 unterschritten. Die Aufteilung auf die Geschäftsbereiche sah wie folgt aus: CWT TEUR 13.552 (Vorjahr TEUR 13.626, Budget TEUR 15.141), VLV TEUR 4.524 (Vorjahr TEUR 5.724, Budget TEUR 5.304), HC TEUR 2.387 (Vorjahr TEUR 2.544, Budget TEUR 3.030), HO TEUR 12.145 (Vorjahr TEUR 10.257, Budget TEUR 11.050), DRU TEUR 13.087 (Vorjahr TEUR 14.746, Budget TEUR 15.579). Somit ergeben sich Auftragseingänge von insgesamt TEUR 45.695 (Vorjahr TEUR 46.897, Budget TEUR 50.104). Nachstehend nun die Erläuterungen zu den Veränderungen der einzelnen Geschäftsbereiche: Valves (VLV): Gasflaschenventile sind ein Massenprodukt und Türöffner im weltweiten Handel mit Industriegase- Herstellern. Im Geschäftsbereich Valves (VLV) konnte man weiterhin von den getätigten Investitionen in den konzerneigenen Werkzeugmaschinenpark profitieren. Die Umsätze im Bereich der technischen Flaschenventile und Kombiventile war rückläufig. Der Marktpreis ist sehr niedrig und unsere hohen Herstellkosten und Margenziele führten zu rückläufigen Umsätzen. Diese rückläufigen Umsätze konnten aber gut mit gesteigerten Umsätzen im Bereich der medizinischen Kombiventile MediVital kompensiert werden. Dieses, inzwischen am Markt etablierte medizinische Kombiventil MediVital wurde weiterentwickelt und ist inzwischen mit einem digitalen Display erhältlich, auf dem der Anwender die Restlaufzeit der im Betrieb befindlichen Sauerstoffflasche ablesen kann. Dies ist eine große Arbeitserleichterung für den Anwender und ist eine Zukunftstechnologie. Das neue MediVital mit elektronischer Messuhr ist in der Entwicklung und wird sicher die Absatzmöglichkeiten erhöhen. Mit den beiden medizinischen Kombiventilen MediVital & MediVitop ist die GCE Gruppe weiterhin Marktführer im Segment der medizinischen Kombiventile. Durch den gesunkenen Messingpreis erwartet der Markt Preisreduzierungen. Wir laufen Gefahr Standardgeschäft zu verlieren, wenn wir Preisreduzierungen nicht mitgehen. Cutting & Welding Technologies (CWT): Im Geschäftsbereich Cutting & Welding Technologies werden Produkte zum Brennschneiden, maschinellen Brennschneiden, Schweißen, Anwärmen und Löten mittels Sauerstoffs und Brenngasen sowie Zubehör vertrieben. Anwendungen finden sich im Bereich Stahlbau, Schiffsbau, Maschinenbau, Behälterbau und im Fahrzeugbau. Bedingt durch die Pandemie und den Krieg in der Ukraine haben sich Lieferzeiten für Artikel vom Zentrallager in Prag, Tschechien und vom Produktionsstandort in Chotebor, Tschechien zum Teil erheblich verlängert. Erhöhte Lagerbestände unserer Händlerkundschaft, bedingt durch Beschaffungsprobleme während der Pandemie, führte dazu, dass im Laufe des Jahres 2023 Lagerbestände der Händler abgebaut wurden und dadurch der Bedarf insgesamt rückläufig war. Die hohe Inflation und die weiterhin hohen Energiekosten ließen keine Preisreduktionen zu. Die Beschaffung aus China ist weiter als sehr problematisch anzusehen. Trotz der benannten Umstände und in Anbetracht des generell zurückgehenden Marktes in der Autogentechnik, Importen aus China, Verdrängungswettbewerb und Umsatzverlusten im Bereich Zubehör konnte das Budget erreicht werden. Jedoch erwartet auch im Bereich Cutting & Welding die Kundschaft Preisstabilität für das kommende Jahr. Healthcare (HC & HO): Der Bereich Healthcare (HC) produziert Systeme für die Notfall-Sauerstofftherapie (Rettungswesen), für die medizinische Gasversorgung in Krankenhäusern (Klinikversorgung), sowie für die Sauerstoff- Langzeit-Therapie (Homecare Versorgung, (HO)). Im zweiten Jahr nach der Pandemie hat sich der Klinikbereich (HC) wieder stabilisiert. Wir konnten in unserer Central West Europe Vertriebsregion ein geringes Wachstum gegenüber dem Vorjahr erzielen und werden durch die Stärkung und Intensivierung unserer Vertriebstätigkeiten in diesem Bereich weiterwachsen. Bei der Homecare (HO) Versorgung konnten wir im Geschäftsjahr Jahr 2023 ein großes Wachstum erzielen. Die Probleme der letzten Jahre bei der Komponentenbeschaffung für die Produktion haben sich deutlich verringert, während der Markt weiterhin stabil auf einem hohen Niveau ist. Durch die Intensivierung unserer Geschäftsbeziehungen mit den Global Key Account Kunden konnten wir unsere Marktanteile deutlich ausbauen und konnten das Geschäftsjahr 2023 mit einem Rekordhoch abschließen. Grundsätzlich ist der COPD, sowie auch der POC-Markt weltweit weiterhin steigend. Druva Central Gas Systems (DRU): Druva Central Gas Systems (DRU) konzipiert und liefert Komponenten und Systeme für zentrale Gasversorgungsanlagen für die Umweltanalytik, für Forschungs- und Entwicklungslaboratorien im Bereich der Chemie, der Pharmazie, der Automobilindustrie, in Produktionsbetriebe wie z.B. der Halbleitertechnik. Der positive Trend aus 2022 hat sich über 2023 hinaus nicht fortgesetzt. Globale Lieferengpässe und Materialpreissteigerungen haben den Investitionsschub gebremst. Zahlreiche Projekte in Industrie und der "Öffentlichen Hand" waren 2023 "on hold"; Projekte der "Öffentlichen Hand" mussten nachfinanziert werden, was Verzögerungen in der Planungs- und Ausführungsphase und somit auch weitere Preissteigerungen zur Folge hatte. Die Industrie reagiert vorausschauend vorsichtiger mit Investitionen im Bereich Forschung- und Entwicklung. Die e-Mobilität in der Automobil-Industrie beeinträchtigt stark die (Weiter)Entwicklung der Verbrennungsmotoren, was wiederum einen erheblichen Rückgang des Geschäfts bei Armaturen und Systemen für die Prüf- und Kalibriergasversorgungsanlagen zur Folge hat. Neuinvestitionen im stark wachsenden Halbleitermarkt werden durch Subventionen der Bundesregierung positiv beeinflusst. Hier muss für die Realisierung dieser Projekte die Verfügbarkeit von Armaturen in diesem Segment sichergestellt sein, um in diesem wachsenden Marktsegment partizipieren zu können. Ertragslage Die Erhöhungen bei den Absatzpreisen konnten die Erhöhungen bei den Einstandspreisen beim Wareneinkauf in etwa aufwiegen. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand zu Umsatzerlösen) beträgt, 61,4 % (Vorjahr 2022: 59,8 %). Das Ergebnis vor Ergebnisabführung beläuft sich auf einen Gewinn in Höhe von TEUR 2.817 (Vorjahr 2022: Jahresüberschuss TEUR 1.176). Auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages mit der HE Deutschland Holdings GmbH, Aalen, wird dieser Gewinn als Verbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter in der Bilanz gezeigt und ist an diesen abzuführen. Die Personalkosten lagen im Geschäftsjahr 2023 bei TEUR 4.971 und damit um TEUR 616 niedriger als im Geschäftsjahr 2022 (TEUR 5.587). Die Personalaufwandsquote betrug in 2023 9,6% (Vorjahr 11,4%). Das EBITDA für 2023 betrug TEUR 2.470 nach TEUR 1.339 im Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 50 Arbeitnehmer beschäftigt (Vorjahr: im Durchschnitt 56 Mitarbeiter). Eine Person befand sich zum Jahresende in einem Ausbildungsverhältnis zum Industriekaufmann (Vorjahr: zwei Auszubildende). Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen der Gesellschaft stieg durch Investitionen abzüglich der üblichen Abschreibungen auf TEUR 29,6 (Vorjahr TEUR 26,3) an. Das Umlaufvermögen erhöhte sich auf TEUR 26.677 (Vorjahr TEUR 16.586). Das Stammkapital beträgt unverändert TEUR 767,1. Das mithin konstante Eigenkapital deckt zum Bilanzstichtag neben dem vollständigen Anlagevermögen auch die kompletten Vorräte ab. Die Eigenkapitalquote als Verhältnis von Eigen- zu Gesamtkapital beträgt im Geschäftsjahr 20 % (Vorjahr 32 %). Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag Forderungen gegen ein verbundenes Treasury Unternehmen aus. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Daher beurteilen wir die Position der Gesellschaft insgesamt auch finanziell weiterhin als gesichert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wurde gemäß DRS 21 aus dem Periodenergebnis vor Ergebnisabführung zuzüglich der Abschreibungen, sonstiger zahlungsunwirksamen Erträgen, der Veränderungen aus Vorräten, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sowie anderer Aktiva, der Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und anderer Passiva, zuzüglich der Zunahme der Rückstellungen und Zinsaufwendungen berechnet. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 12.298. Es wurden keine wesentlichen Investitionstätigkeiten durchgeführt. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten enthält die Ergebnisabführungen und beträgt TEUR -1.927. Der Finanzmittelfonds, bestehend aus liquiden Mitteln und Forderungen aus dem Einzahlungskonto (Deposit Account) bei Charter Central Finance Limited, London, Großbritannien), hat sich um TEUR 10.380 gegenüber dem Vorjahr erhöht und beträgt TEUR 22.516. Leistungsindikatoren Die GCE GmbH, Fulda, nutzt verschiedene finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung von Wachstum und Profitabilität. Hierbei handelt es sich um die Umsatzerlöse, die wir mit externen Kunden erzielen und die Auftragseingänge der jeweiligen Geschäftsbereiche, sowie den EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen). Zu den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren gehört der Krankenstand der Belegschaft. Dieser wurde für das Geschäftsjahr 2023 mit durchschnittlich 4,3 % prognostiziert und lag tatsächlich durchschnittlich bei 3,5 %. Der Krankenstand verteilte sich über das Jahr 2023 relativ gleichmäßig. Lediglich die Monate Juli und November lagen mit 4,9% bzw. 5,1% deutlich höher. In den Monaten Januar, April, Juni und Oktober war der Krankenstand unter 3%. Der niedrige Wert ist dadurch begründet, dass die GCE GmbH spezielle Maßnahmen ergriffen hat, um die Mitarbeiter zu schützen. So arbeiteten die meisten Mitarbeiter zu 40% vom Home-Office aus. Die GCE GmbH, Fulda, ist sich ihrer Fürsorgepflicht für ihre Mitarbeiter bewusst und beobachtet daher den Krankenstand der Belegschaft. Risiken, Chancen und Prognose 1. Risiken Folgende Risikofaktoren sind nach unserer Meinung entscheidend für die weitere Entwicklung: Die internen Kosten haben sich im Jahr 2023 nicht massiv reduziert. Faktoren, die dazu beigetragen haben, sind die weiterhin hohen Preise für Buntmetalle, gestiegene Transport- und Energiekosten, sowie die erschwerte Beschaffung von Zukaufteilen. Bedingt durch den Krieg in der Ukraine unterliegen wir weiterhin einer sehr hohen Inflation, die zu überdurchschnittlichen Lohn- und Gehaltsanpassungen geführt hat. Die GCE GmbH, Fulda, hat im Jahr 2023 die Preise weiter erhöht und zudem den Teuerungszuschlag beibehalten. Für das Jahr 2024 ist durch die Stabilisierung der Kosten auf der Produktionsseite nur eine leichte Preisanpassung vorgesehen. Läger für Einzel- und Fertigteile wurden erhöht. Die Beschaffung gestaltet sich aber weiterhin problematisch. Es kommt immer wieder zu Lieferzeiterhöhungen des Stammwerkes in Tschechien, was sich negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit auswirkt. Unabhängig von der Marktsituation kommt es immer wieder zu außergewöhnlichen Preisaktionen unserer Wettbewerber, im Besonderen im Bereich Cutting & Welding Technologies und im Bereich Druva Laborarmaturen. Um unsere Marktanteile zu verteidigen, können wir gezwungen werden, nicht geplante Nachlässe zu gewähren. Ein weiterer Preisdruck wird durch verstärkte Marktaktivitäten chinesischer Anbieter auf unsere Verkaufsregion ausgeübt. Sonstige Einflussfaktoren können sein: Zahlungsrisiken bei gefährdeten Kunden werden wir weiterhin durch die Vereinbarung von Zahlung per Vorkasse eingrenzen. Auf Grund der Tatsache, dass wir eine sehr geringe Fluktuation bei unseren Mitarbeitern haben, hat sich das Durchschnittsalter der Mitarbeiter in den letzten Jahren erhöht. In den nächsten Jahren werden einige Mitarbeiter in den Ruhestand gehen, so dass hier rechtzeitig an einer Nachfolgeregelung gearbeitet werden muss. Im Rahmen der Unternehmenssteuerung werden Erlöse und Kosten im Berichtswesen erfasst und überwacht. Durch das installierte und weiter ausgebaute Controlling wird neben den täglichen Absätzen der monatliche Unternehmensabschluss mit Abweichungsanalysen zum Budget und zum Forecast von der Geschäftsführung analysiert. So werden Risiken frühzeitig erkannt und Gegensteuerungsmaßnahmen entwickelt. Unter Berücksichtigung der Größe unserer Gesellschaft haben wir in angemessenem Umfang die Prinzipien der Funktionstrennung, Nachvollziehbarkeit, unverzüglichen Dokumentation und Systemsicherheit beachtet, um unser Vermögen zu schützen und Sicherheitslücken zu vermeiden. Gesamtbild der Risikolage: Risiken, die die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft zukünftig wesentlich beeinflussen können, sind vornehmlich aus dem konjunkturellen Umfeld oder Lieferzeiterhöhung des Stammwerks der Schwestergesellschaft in Chotebor, Tschechien - beide Risiken werden als nicht wahrscheinlich angesehen. Bestandsgefährdende Risiken liegen aus heutiger Sicht nicht vor. 2. Chancen Chancen für die GCE GmbH, Fulda, sehen wir vornehmlich wie folgt: Durch das bundesweite Vertriebsteam im Außendienst haben wir gute Möglichkeiten, unseren Kundenstamm zu verteidigen und zu erweitern. Eine Verringerung der Anzahl von Kleinkunden und eine Vereinheitlichung der Preis- Liefer- und Konditionsstruktur für diese Kunden, soll zu einer generellen Kostenreduzierung beitragen. Mögliche Umsatzsteigerungen bestehen im Bereich CWT durch verstärkte Zusammenarbeit mit großen Einkaufsverbänden und der guten Zusammenarbeit mit potenziellen Großkunden. Im Jahr 2024 ist die Einführung eines neuen Druckmindermodels geplant, welches die Modelle K10 und Hercules ablöst. Die Herstellkosten sind niedriger und damit können wir unseren Marktanteil im mittleren Preissegment für technische Druckminderer erhöhen. Einige Mitarbeiter sind in den Ruhestand gegangen und es wurden neue Mitarbeiter für Innen- und Außendienst eingestellt. Durch Schulungen des Personals im Bereich Vertriebsinnen- und Außendienst wird technisches Wissen vermittelt, was die Mitarbeiter in die Lage versetzt, die Kunden beraten zu können und dem Außendienst Freiräume zu schaffen. In der GCE-Gruppe wird gezielt an Synergien des Produktprogramms im Bereich Druva PUR gearbeitet. Für den Geschäftsbereich VLV wurde das Programm um Edelstahlventile erweitert, was unser Produktportfolio in diesem Bereich optimiert und erweitert. Ein neu entwickeltes medizinisches Kombiventil ermöglicht größere Umsatzsteigerungen im Bereich der medizinischen Flaschenventile. Durch regelmäßige Kundenschulungen festigen wir unsere Marktposition und die Marke GCE als Standard für Schweiß- und Schneidgeräte. Hinsichtlich der Aufbauorganisation haben die letzten Jahre zu einem einzigen deutschen Standort in Fulda mit einer Fokussierung auf eine zentralisierte Kundendienstabteilung geführt. Es ist weiterhin geplant, Service und Reparaturaufgaben "einzusourcen", das angebotene Spektrum stärker von Komponenten und Bauteilen hin zu Systemen und Lösungen zu erweitern und die Marktanteile vor allem in den Bereichen Healthcare und Druva auszubauen. 3. Prognosen Für das gesamte Jahr 2024 rechnen wir aktuell mit der folgenden Entwicklung der Kennzahlen: Für die Umsatzerlöse mit externen Kunden wird mit einem Wert von TEUR 54.182 gerechnet. Die Aufteilung auf die Geschäftsbereiche sieht wie folgt aus: CWT TEUR 16.048, VLV TEUR 6.392, HC TEUR 3.123, HO TEUR 13.761, DRU TEUR 14.858. Für die Auftragseingänge wird mit einem Wert von TEUR 54.195 gerechnet. Die Aufteilung auf die Geschäftsbereiche sieht wie folgt aus: CWT TEUR 16.050, VLV TEUR 6.391, HC TEUR 3.122, HO TEUR 13.767, DRU TEUR 14.865. Zusammenfassend gehen wir davon aus, dass trotz der dynamischen Wirtschaftslage im Jahr 2024 das EBITDA mindestens auf Vorjahresniveau 2023 in Höhe von TEUR 2.470 gehalten werden kann. Um die zukünftige Liquidität der GCE GmbH, Fulda, zu sichern, haben wir folgende Maßnahmen eingeleitet: Es werden weiterhin umfangreiche Kosteneinsparungen umgesetzt, unter anderem werden reduzierte Geschäftsreisen durchgeführt, so dass die Reisekosten und PKW-Kraftstoffkosten auf einem niedrigen Niveau bleiben werden. Ebenso sind die Leasingraten der PKW auf Grund der geringeren Kilometerleistung deutlich reduziert worden. Darüber hinaus wurde die digitale Speicherung von Dokumenten vorangetrieben, so dass die Kosten für Drucker deutlich gesenkt werden kann. Die Liquidität wird durch die Forderung aus dem Deposit Account General Terms and Conditions Vertrag mit der Charter Central Finance Limited, London, Großbritannien, von derzeit TEUR 22.486 gestützt. Wir gehen davon aus, dass aufgrund der zuvor beschriebenen Maßnahmen die Zahlungsfähigkeit im Prognosezeitraum gegeben und die Unternehmensfortführung weiterhin gesichert ist. Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung Nach Auffassung der GCE GmbH, Fulda, Geschäftsführung bestehen auf Grund der obigen Marktentwicklung sowie der Produktpalette gute Voraussetzungen dafür, die positive Geschäftsentwicklung fortzusetzen. Über die oben beschriebenen Faktoren hinaus sehen wir keine weiteren wesentlichen Risiken in der künftigen Entwicklung. Insbesondere sehen wir keine Risiken, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden. Nachtragsbericht Hinsichtlich des Nachtragsberichts verweisen wir auf unsere Ausführungen im Anhang.
Fulda, den 17. September 2024 GCE GmbH Geschäftsführung Mike Westemeier Kevin Joseph Johnson Curtis Evan Jewell Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der GCE GmbH, Fulda, wurde am 18.09.2024 festgestellt. |
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