NetCologne IT Services GmbH

Adolf-Grimme-Allee 3, 50829 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 34019
Vorher
HAUBNER NETZWERK GmbHHAUBNER IT GmbH
Branche
Wiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die TelekommunikationLeitungsgebundene TelekommunikationErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
die an den Interessen des Wirtschaftsraums Köln orientierte und die auf diesen bezogene Erbringung von Telekommunikations-Dienstleistungen sowie die Erbringung von Dienstleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnik, insbesondere im Zusammenhang mit Telekommunikations-Dienstleistungen, und alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nadjibullah Rajab
seit 31.3.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Adolf Berkele
seit 31.10.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Net Cologne Gesellschaft für Telekommunikation mit beschränkter Haftung
Germany
70.000 €
70.00%
KTK Colonia Invest GmbH
Germany
30.000 €
30.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NetCologne IT Services GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zur Form und Darstellung

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.

II. Bilanzierung und Bewertung

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten bewertet und planmäßig über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu den handelsrechtlich vorgeschriebenen und steuerlich zulässigen Ansätzen bilanziert. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, unter Zugrundelegung betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauern.

Von der Sofortabschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von bis zu 800,00 € gemäß § 6 Abs. 2 EStG wurde Gebrauch gemacht.

Die Bemessung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer wurde anhand der amtlichen AfA-Tabelle für die allgemein verwendbaren Anlagegüter festgelegt. Sofern in den amtlichen AfA-Tabellen keine Hinweise auf eine Nutzungsdauer gegeben wurden, so erfolgte die Festlegung der Nutzungsdauer nach der technischen Nutzbarkeit der Vermögensgegenstände.

Vorräte werden zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und einer geminderten Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Flüssige Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt.

Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Bei den sonstigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken sowie die ungewissen Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend berücksichtigt. Die Ansätze erfolgen zudem nach dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigem Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Allgemeine Angaben zur Firma

Die NetCologne IT Services GmbH mit Sitz an der Adolf-Grimme-Allee 3, 50829 Köln, wird beim Amtsgericht Köln im Handelsregister B unter der Nummer HRB 34019 geführt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der als Anlage beigefügten Übersicht gesondert dargestellt.

Bei den immateriellen Vermögensgenständen handelt es sich im Wesentlichen um Lizenzen und Software, welche mit einer Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben werden. Des Weiteren schreibt man den bilanzierten Geschäfts- und Firmenwert mit einer Nutzungsdauer von 15 Jahren ab.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden in der Regel mit einer Nutzungsdauer von drei Jahren im Bereich EDV-Ausstattung abgeschrieben.

2. Vorräte

Die bilanzierten Waren beziehen sich ausschließlich auf die Vorratshaltung für Kundenendgeräte.

3. Forderungen gegen Gesellschafter

Diese Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.227 (Vorjahr TEUR 1.397) betreffen ausschließlich die NetCologne GmbH, Köln.

4. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Abgrenzungen für bereits im Geschäftsjahr 2023 gezahlte Aufwendungen, wobei die Leistungserbringung im Jahr 2024 erfolgt.

5. Eigenkapital/Jahresergebnis

Die Gesellschaft bilanziert durch den erzielten Jahresüberschuss (TEUR 3.356) Eigenkapital in Höhe von TEUR 4.319.

6. Rückstellungen

Diese betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Leistungsprämien an Mitarbeiter (TEUR 535), übrige Personalkosten (TEUR 183), ausstehende Rechnungen (TEUR 30), übrige Rückstellungen (TEUR 80), Gewährleistungen (TEUR 107), Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 10).

7. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus der nachfolgenden Übersicht ersichtlich:

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023 bis zu 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre Gesicherte Beträge
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.394 1.394 0 0 0
(Vorjahr) (1.418) (1.418) (0) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 450 450 0 0 0
(Vorjahr) (298) (298) (0) (0) (0)
Gesamt 1.844 1.844 0 0 0
(Vorjahr) (1.716) (1.716) (0) (0) (0)

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer i. H. v. TEUR 217 (Vorjahr TEUR 192) sowie Lohnsteuerverbindlichkeiten i. H. v. TEUR 107 (Vorjahr TEUR 99).

Angaben zum Jahresergebnis

Auf Vorschlag der Geschäftsführung soll der Jahresüberschuss aus 2023 an den Gesellschafter ausgeschüttet werden.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt TEUR 24.949 setzen sich im Wesentlichen aus Erlösen aus dem Education Services (TEUR 15.306), Erlöse Handel (TEUR 3.016), Erlöse Wartungsverträge (TEUR 4.003), Erlöse Dienstleistungen (TEUR 1.650), Erlöse Lizenzen (TEUR 895) sowie aus sonstigen Erlösen (TEUR 79) zusammen. Sämtliche Umsätze wurden im Inland erwirtschaftet.

2. Aufgliederung des Materialaufwandes

Der Materialaufwand in Höhe von insgesamt TEUR 8.229 setzt sich im Wesentlichen aus Waren (TEUR 5.993) sowie Fremdleistungen für bezogene Leistungen (TEUR 2.236) zusammen.

3. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält periodenfremde Aufwendungen i. H. v. TEUR 20 (Vorjahr TEUR 2) und periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 318 (Vorjahr TEUR 57).

Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter:innen

Im Jahresmittel wurden 121 (Vorjahr 108) männliche angestellte Mitarbeiter und 17 (Vorjahr 14) weibliche angestellte Mitarbeiterinnen beschäftigt. Zum 31. Dezember 2023 waren 140 (Vorjahr 129) Beschäftigungsverhältnisse zu verzeichnen.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen am 31. Dezember 2023 setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
Mieten gem. Vertragslaufzeit 2.938
Leasing gem. Vertragslaufzeit 479

Die aufgeführten Verpflichtungen bestehen zum Teil gegenüber der NetCologne.

3. Name und Sitz des Mutterunternehmens

Mutterunternehmen ist die NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH, Köln, die zum 31.12.2023 100% der Anteile hält. Das Mutterunternehmen erstellt keinen Konzernabschluss. Es wird ein befreiender Konzernabschluss durch die Stadtwerke Köln Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln, erstellt, in welchen die NetCologne IT Services einbezogen wird. Dieser Abschluss ist im elektronischen Bundesanzeiger einsehbar.

4. Abschlussprüferhonorar

Abschlussprüfungsleistungen:

Für die Jahresabschlussprüfung wurden im Geschäftsjahr 2023 Aufwendungen i. H. v. TEUR 10 erfasst.

5. Geschäfte mit nahestehenden Personen

Sämtliche Geschäfte, welche mit nahestehenden Personen getätigt wurden, sind unter marktüblichen Bedingungen zustande gekommen.

6. Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die folgenden Personen geführt:

Herr Nadjibullah Rajab, Geschäftsführer, Neunkirchen-Seelscheid

Herr Patrick Hörner, Geschäftsführer, Neuss, Diplom-Kaufmann

Zugunsten der Geschäftsführer wurden keine Haftungsverhältnisse eingegangen. Zum Bilanzstichtag sind keine Vorschüsse oder Kredite gewährt worden.

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer bestehen aus einem Jahresfestgehalt sowie sonstiger Vergütungsbestandteile, insbesondere Dienstwagen und Versicherungsbeiträgen.

Die Geschäftsführung erhielt im Berichtsjahr eine Gesamtvergütung in Höhe von TEUR 209, die sich wie folgt zusammensetzt:

Festvergütung Sach- und sonstige Bezüge * Bonus Insgesamt
Nadjibullah Rajab 150.000,00 EUR 8.759,74 EUR 50.000,00 EUR 208.759,74 EUR
Patrick Hörner 0,00 EUR 0,00 EUR 0,00 EUR 0,00 EUR

* erfolgsunabhängige Bezüge

Nachtragsbericht

Nach dem Ende des Geschäftsjahres sind auch keine weiteren Ereignisse eingetreten, die weder eine besondere Bedeutung auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der NetCologne IT Services GmbH haben.

 

Köln, den 15. März 2024

Die Geschäftsführung

Nadjibullah Rajab

Patrick Hörner

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

1. Geschäftsmodell

Die NetCologne IT Services GmbH, Köln, gegründet als Haubner IT GmbH im Jahr 2000 (als Inhabergesellschaft seit 1993), befand sich zum 31. Dezember 2023 zu 100% im Eigentum der NetCologne GmbH, Köln. Das Unternehmen versorgt als erfolgreicher mittelständischer IT-Dienstleister Kunden ganzheitlich mit IT-Infrastruktur und -Services.

Die NetCologne IT Services GmbH (kurz: NetCologne ITS) ist in den Geschäftsfeldern Rechenzentrumsbetrieb, Managed-IT-Services, IT-Projekte sowie Hard- und Softwarehandel aktiv. Das Leistungsangebot umfasst dabei die Beschaffung von Hardwarekomponenten und Softwarelizenzen, das Abwickeln einzelner IT-Projekte, die gesamtheitliche Betreuung der gesamten IT des Kunden vor Ort bis hin zum Bereitstellen von Cloud-basierten IT-Diensten. Der wesentliche Teil des Geschäftsvolumens besteht dabei aus kundenindividuellem Lösungsgeschäft und vertragsgebundenen IT-Services. Im Jahr 2023 kamen zwei weitere Geschäftsfelder dazu - Dienstleistungen rund um IT-Security und SharePoint.

Seit dem 01.Januar 2021 übernimmt die NetCologne ITS außerdem die IT-Ausstattung und -Betreuung von Schulen in Köln und in weiteren Kommunen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, den daraus resultierenden extremen Energiepreiserhöhungen, anhaltender hoher Inflation sowie steigenden Zinsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandprodukt (BIP) sank in 2023 gegenüber 2022 um -0,3 %.

In Deutschland waren 2023 durchschnittlich rund 45,9 Mio. Personen erwerbstätig. Damit stieg die Erwerbstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr um 0,7%. Dies ist der historisch höchste Stand der Erwerbstätigkeit in Deutschland. Die Arbeitslosenzahl erhöhte sich in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 191.000 auf durchschnittlich 2,609 Mio. Dies entsprach einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 5,7% auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen. Auch 2023 wurde der Arbeitsmarkt durch Kurzarbeit gestützt, die Inanspruchnahme hat aber im Vergleich zum Vorjahr abgenommen. Die Kurzarbeiterzahl sank in 2023 auf rund 220.000 (gegenüber 462.000 in 2022). Die Zahl der überschuldeten Privatpersonen im Jahr 2023 ist gegenüber 2022 gesunken. Die Schuldnerquote liegt bei 8,15% (2022: 8,48%); dies entspricht ca. 5,7 Mio. Personen in Deutschland.

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9% gegenüber 2022 erhöht. Ausschlaggebend waren vor allem die hohen Preise für Nahrungsmittel (+12,4% gegenüber Vorjahr). Die Energiekosten erhöhten sich in 2023 um 5,3% gegenüber 2022. Die Preise für Telekommunikation verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,4%.

Die Entwicklung des 3-Monats-EURIBOR spiegelt die aufgrund des Ukrainekrieges noch einmal erhöhte Inflation im Euroraum wider. Der 3-Monats-EURIBOR ist seit Januar 2023 mit einem Monatsdurchschnittswert von 2,162 % auf 3,960 % im Dezember 2023 gestiegen.

Die IT- und Telekommunikationsbranche (inklusive digitaler Unterhaltungselektronik) ist nach wie vor ein bedeutender Faktor für die deutsche Volkswirtschaft. Nach Schätzung des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) setzte dieser Markt in 2023 ein Volumen von EUR 215 Mrd. um und beschäftigte bei hoher Wertschöpfung rund 1,338 Mio. Personen.

Wesentlicher Bestandteil ist dabei nach wie vor die Informationstechnologie, die Bitkom zufolge 2023 einen Anstieg um 2,2% von EUR 139,8 Mrd. auf EUR 142,9 Mrd. verzeichnet hat. Die Umsätze mit IT-Services, in denen sich der Trend zur Digitalisierung der Unternehmen besonders stark widerspiegelt, verzeichneten einen Anstieg um 5,1% auf EUR 49,4 Mrd. Das Geschäft mit IT-Hardware ging dagegen laut Bitkom um -5,4% auf EUR 52,0 Mrd. zurück.

2.2. Geschäftsverlauf 2023

Im Jahr 2023 konnte sich die NetCologne IT Services GmbH im dynamischen Marktumfeld für IT-Services sehr gut behaupten.

Das Geschäftsjahr 2023 war dabei durch folgende Besonderheiten geprägt:

Gewinn der Ausschreibung für die IT-Betreuung aller Kölner Schulen

Erweiterung des Produktportfolios um zwei weitere IT-Geschäftsfelder - IT-Security und SharePoint

Gewinn weiterer wichtiger Vertragskunden

Unterstützung der NetCologne GmbH bei der Einführung von MS 365

Gewinn der Ausschreibung der IT-Betreuung aller Kölner Schulen

Im Rahmen der Ausschreibung des Providerrahmenvertrags der Stadt Köln, an der die NetCologne im Jahr 2022 teilgenommen hat, hat die NetCologne ITS für den von ihr verantworteten Teil der Education Services für die Kölner Schulen ein modernes und nachhaltiges Gesamtkonzept erarbeitet, das zum einen die weiter fortschreitende Digitalisierung der Kölner Schulen ermöglichen und gleichzeitig die wirtschaftliche Erbringung dieser Services sicherstellen wird. Diese Ausschreibung haben die beiden Gesellschaften Anfang 2023 gewonnen. Damit konnte die NetCologne ITS ab Februar ihr neu erarbeitetes Konzept implementieren und die Umsätze für die nächsten Jahre sichern.

Erweiterung des Produktportfolios um zwei weitere IT-Geschäftsfelder - IT-Security und SharePoint

Da die IT-Sicherheit auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen immer mehr an Bedeutung gewinnt, hat die NetCologne ITS im Jahr 2023 ihr Produktportfolio um weitere Dienstleistungen rund um IT-Security erweitert. Außerdem kam ein weiteres Geschäftsfeld als sinnvolle Ergänzung zum MS 365 Portfolio dazu - SharePoint-Dienstleistungen und -Lösungen. Mit den beiden Geschäftsfeldern baut die NetCologne ITS ihre stabile Kunden- und Umsatzbasis weiter aus.

Gewinn weiterer wichtiger Vertragskunden

Im Laufe des Geschäftsjahres konnte die Gesellschaft einige wichtige vertragsgebundene Kunden insb. im Bereich Managed Services für sich gewinnen und damit den Vertragsumsatz weiter sichern und stabilisieren. Die Leistungen der NetCologne ITS umfassen dabei insbesondere Cloud-Dienste, aber auch Support und MS 365-Dienstleistungen sowie -Lizenzen.

Unterstützung der NetCologne GmbH bei der Einführung von MS 365

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die NetCologne ITS neben anderen Kunden auch die NetCologne weiterhin bei der Einführung von Microsoft 365 unterstützt, die so in der Lage war, wesentliche M365-Applikationen im Laufe des Jahres erfolgreich einzuführen.

2.3. Wirtschaftliche Lage

2.3.1. Ertragslage

Die Gesellschaft erwirtschaftete im Jahr 2023 ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von TEUR 4.990. Im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 2.330) konnte das Ergebnis aufgrund einer guten Auftragslage, verschiedener Produktivitätssteigerungen und der positiven Entwicklung bei Education Services weiterhin erheblich gesteigert werden. So wurde das Ziel von TEUR 2.290 um TEUR 2.700 deutlich übertroffen.

Die Umsatzerlöse beliefen sich auf TEUR 24.949. und lagen somit über dem Vorjahreswert (TEUR 18.036). Der Anstieg resultiert i. W. aus der Umsatzsteigerung im Bereich Education Services sowie der positiven Entwicklung im Bereich Managed Services.

Der Materialaufwand ist von TEUR 6.082 im Vorjahr auf TEUR 8.229 gestiegen. Wesentliche Ursache für den Anstieg war insb. der verstärkte WLAN-Ausbau der Kölner Schulen.

Der Personalstand ist mit 159 Mitarbeitern (einschließlich Auszubildende und Leiharbeitnehmer) zum Jahresende gegenüber dem Vorjahr (142 Mitarbeiter) gestiegen. Damit ist auch der Personalaufwand von TEUR 7.152 im Vorjahr auf TEUR 8.776 im Jahr 2023 gestiegen. Der Grund für den Anstieg ist die weitere Verstärkung der Delivery-Units.

Mit TEUR 3.010 lagen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen über dem Vorjahresni- veau (TEUR 2.237). Die wesentlichen Treiber für den höheren Aufwand in 2023 waren die gestiegenen KFZ-Kosten und Kosten für interne Lizenzen sowie Einmalaufwände für die Übernahme der trinedy GmbH.

Das Investitionsvolumen für Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 366 und lag damit leicht unter dem Vorjahreswert (TEUR 411). Die Neuinvestitionen führten in Kombination mit dem bereits bestehenden Anlagenbestand zu Abschreibungen in Höhe von TEUR 505 (Vorjahr TEUR 440).

Das Finanzergebnis betrug im abgelaufenen Jahr TEUR -5 (Vorjahr TEUR -0,2). Die Steuern vom Einkommen und Ertrag lagen im Geschäftsjahr bei TEUR 1.635 (Vorjahr TEUR 760).

2.3.2. Finanzlage

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergibt sich im Geschäftsjahr 2023 ein Mittelzufluss i. H. v. TEUR 4.971 (Vorjahr Mittelzufluss TEUR 1.679).

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit liegt bei TEUR 366 (Vorjahr Abfluss TEUR 411).

Im Bereich der Finanzierungstätigkeit kam es im Jahr 2023 zu einem Mittelabfluss von TEUR 1.575 (Vorjahr Mittelabfluss TEUR 650). Der Abfluss resultiert im Wesentlichen aus der Gewinnausschüttung des Jahres 2022 an den Gesellschafter.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

2.3.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der NetCologne IT Services GmbH erhöhte sich gegenüber Vorjahr um TEUR 2.912 auf TEUR 8.858 (Vorjahr TEUR 5.946).

Auf der Aktivseite nahmen die immateriellen Vermögenswerte um TEUR 27 auf TEUR 248 ab (Vorjahr TEUR 275). Die Sachanlagen reduzierten sich um TEUR 116 auf TEUR 774 (Vorjahr TEUR 890).

Das Vorratsvermögen stieg gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 755 (Vorjahr TEUR 641).

Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 93 auf TEUR 930 (Vorjahr TEUR 837). Des Weiteren reduzierten sich die Forderungen gegen Gesellschafter um TEUR 171 von TEUR 1.398 aus dem Vorjahr auf TEUR 1.227.

Die liquiden Mittel erhöhten sich um TEUR 3.029 auf TEUR 4.201 (Vorjahr TEUR 1.172).

Des Weiteren gingen die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten um TEUR 12 auf TEUR 721 leicht zurück (Vorjahr TEUR 733).

Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital um TEUR 1.786 auf TEUR 4.319 (Vorjahr TEUR 2.533). Dies begründet sich durch den erzielten Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023.

Die Rückstellungen erhöhten sich um TEUR 1.171 auf TEUR 2.694 (Vorjahr TEUR 1.523).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit TEUR 1.394 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 1.418) gesunken.

Die sonstigen Verbindlichkeiten wurden mit TEUR 450 bilanziert (Vorjahr TEUR 298).

2.3.4. Gesamtlage

Die Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr war von einer erheblichen Umsatz- und Ergebnissteigerung geprägt. Sowohl das Umsatzziel als auch das Ziel für das Ergebnis vor Steuern konnten deutlich übertroffen werden.

2.3.5. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche Steuerungsgrößen der Gesellschaft sind der Umsatz sowie das Ergebnis vor Steuern (EBT). Der Vergleich beider Kennzahlen und Prognose erfolgen unter dem Abschnitt Prognosebericht.

3. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

3.1. Chancen

Der Markt für IT-Dienstleistungen bietet für die NetCologne ITS trotz der herausfordernden Wettbewerbssituation Chancen für weiteres Wachstum:

Der Trend zum Outsourcing von Teilen oder der gesamten IT erreicht mittlerweile auch mittelständische und kleine Unternehmen in der Größenordnung von 10 bis 1000 Mitarbeitern. Diese sind Kernzielgruppe der NetCologne ITS, die in beiden Bereichen am resultierenden Marktwachstum partizipieren kann. Insbesondere der hohe Servicestandard mit bspw. einem dreizehn Stunden pro Tag erreichbaren User-Helpdesk und anschließender Rufbereitschaft Rund-um-die-Uhr an 365 Tagen bietet in diesem Marktsegment gegenüber vielen Wettbewerbern einen deutlichen Wettbewerbsvorteil.

Die Bedeutung von IT- und Datensicherheit nimmt in der öffentlichen Wahrnehmung eine zunehmend große Rolle ein, so dass auch mittelständische Unternehmen verstärkt gezwungen sind, nach Möglichkeiten zu suchen, wie Risiken durch Datenverlust oder Angriffe von außen möglichst effizient verringert werden können. Durch das Angebot von Sicherheitsdienstleistungen wie Firewall Systemen, Datenbackups sowie der Möglichkeit IT im eigenen Rechenzentrum der Muttergesellschaft NetCologne GmbH zu betreiben, kann die NetCologne ITS diese Nachfrage bedienen.

Durch die Beteiligung der NetCologne GmbH an der NetCologne ITS verfügt diese über große Vermarktungsmöglichkeiten. Mögliche Synergien entstehen sowohl durch den Zugang zur erheblich größeren Kundenbasis der NetCologne GmbH, durch mögliches Cross-Selling, durch den NetCologne-Vertrieb sowie durch die Einführung möglicher Produktbündel, die den Kunden gesamthaft mit Telekommunikations- sowie IT-Dienstleistungen versorgen.

3.2. Risiken

Das Geschäft der NetCologne ITS unterliegt mittelfristig folgenden Risiken:

Das geplante Geschäftswachstum erfordert parallel auch ein entsprechendes Wachstum der Belegschaft. Die Rekrutierung von Fachkräften insbesondere im IT-Umfeld gestaltet sich jedoch zunehmend schwierig. Die NetCologne ITS ist dabei als kleiner, regionaler Arbeitgeber in besonderem Maße mit dem Fachkräftemangel konfrontiert. Verzögerungen bei der Personalrekrutierung können somit ggf. ein Wachstumshemmnis darstellen. Das Risiko kann für die NetCologne ITS als mittel eingestuft werden, da die Gesellschaft in den letzten Jahren ein starkes Recruiting-Team aufgebaut hat. Außerdem können Synergien mit der NetCologne genutzt werden.

Die Rohstoffknappheit sowie Lieferengpässe und die damit verbundenen Preissteigerungen bei Vorprodukten und Rohstoffen könnten auch für die NetCologne ITS ein Risiko darstellen, da ein Geschäftsfeld der Gesellschaft aus Handelswarengeschäft besteht. Dieses Risiko ist jedoch im Hinblick auf die NetCologne ITS als eher gering einzuschätzen, da die Gesellschaft gute Beziehungen zu einem umfangreichen Lieferantennetzwerk pflegt und dieses sehr verlässlich ist.

Mögliche Geschäftsrisiken der Gesellschaft inkl. eventueller Gegenmaßnahmen werden in den stattfindenden Managementmeetings analysiert. Zudem werden eventuelle Fehlentwick- lungen im Rahmen des monatlichen Reportings transparent gemacht, um frühzeitig entspre- chende Maßnahmen ergreifen zu können.

Der Russland-Ukraine-Krieg, internationale Handelskonflikte, die Folgen des Brexits und geopolitische Risiken haben sich auf die deutsche Wirtschaft ausgewirkt. Gravierende Auswirkungen auf das Geschäft der NetCologne ITS sind bis dato jedoch nicht feststellbar.

Bestandsgefährdende Risiken für Gesellschaft sind aktuell nicht zu erkennen. Auf Basis der Wirtschaftsplanung 2024 und der zur Verfügung stehenden Kreditlinien und Darlehen sind keine Liquiditätsengpässe zu erwarten.

3.3. Prognose

Ein Vergleich des Geschäftsjahres 2023 mit dem vorausgegangenen Wirtschaftsplan für 2023 zeigt einen Umsatz, der über dem Niveau des Planwerts liegt. Die Überschreitung resultiert hauptsächlich aus dem gestiegenen Umsatz der Education Services aufgrund des neu verhandelten Dienstleistungsvertrages mit der Stadt Köln, dem verstärkten WLAN-Ausbau der Kölner Schulen sowie dem wachsenden Managed Services-Geschäft. Damit liegt das Ergebnis vor Steuern umsatzgetrieben ebenfalls klar über dem Planwert.

Für das Jahr 2024 rechnet die Gesellschaft mit einem leichten Umsatz- und Ergebnisrückgang, insb. da nach dem Höhepunkt des WLAN-Ausbaus in Kölner Schulen in 2023 für 2024 ein Rückgang erwartet wird und da Umsatzrückgänge bei einem großen Vertragskunden eingeplant wurden.

in T € Wirtschaftsplan 2023 IST 2023 Wirtschaftsplan 2024
Umsatz 19.260 24.949 23.099
EBT 2.290 4.990 3.330

 

Köln, den 15. März 2024

Die Geschäftsführung

Nadjibullah Rajab

Patrick Hörner

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die NetCologne IT Services GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NetCologne IT Services GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NetCologne IT Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 22. März 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hillesheim, Wirtschaftsprüfer

Kieserling, Wirtschaftsprüfer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 452.530,39 71.647,28 0,00 24.681,26 499.496,41
Geschäfts- oder Firmenwert 78.000,00 0,00 0,00 0,00 78.000,00
530.530,39 71.647,28 0,00 24.681,26 577.496,41
Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 384.240,31 50.604,02 0,00 5.555,27 429.289,06
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.703.513,67 244.163,33 0,00 169.771,66 1.777.905,34
2.087.753,98 294.767,35 0,00 175.326,93 2.207.194,40
2.618.284,37 366.414,63 0,00 200.008,19 2.784.690,81
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 177.748,10 97.992,87 0,00 24.681,26 251.059,71
Geschäfts- oder Firmenwert 78.000,00 0,00 0,00 0,00 78.000,00
255.748,10 97.992,87 0,00 24.681,26 329.059,71
Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 247.805,50 33.390,02 0,00 5.555,27 275.640,25
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 949.533,64 373.147,28 0,00 165.308,29 1.157.372,63
1.197.339,14 406.537,30 0,00 170.863,56 1.433.012,88
1.453.087,24 504.530,17 0,00 195.544,82 1.762.072,59
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 248.436,70 274.782,29
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
248.436,70 274.782,29
Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 153.648,81 136.434,81
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 620.532,71 753.980,03
774.181,52 890.414,84
1.022.618,22 1.165.197,13

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 248.436,70 274.782,29
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
248.436,70 274.782,29
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 153.648,81 136.434,81
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 620.532,71 753.980,03
774.181,52 890.414,84
1.022.618,22 1.165.197,13
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Handelswaren 753.839,45 638.047,56
2. geleistete Anzahlungen 1.201,90 2.403,80
755.041,35 640.451,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 930.259,30 836.704,14
2. Forderungen gegen Gesellschafter 1.227.028,58 1.397.531,45
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.104,70 1.069,10
2.158.392,58 2.235.304,69
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.200.609,61 1.171.661,18
7.114.043,54 4.047.417,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 720.854,04 733.333,98
8.857.515,80 5.945.948,34

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklage 863.415,20 863.415,20
III. Jahresüberschuss 3.355.853,04 1.570.334,31
4.319.268,24 2.533.749,51
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.749.542,66 708.437,68
2. Sonstige Rückstellungen 944.781,15 814.953,76
2.694.323,81 1.523.391,44
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.393.550,23 1.418.410,68
2. Sonstige Verbindlichkeiten 450.373,52 297.948,72
(davon aus Steuern € 324.275,44; Vorjahr € 290.826,65)
1.843.923,75 1.716.359,40
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 172.447,99
8.857.515,80 5.945.948,34

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 24.948.579,31 18.035.768,26
2. Sonstige betriebliche Erträge 567.062,31 204.756,32
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 5.993.026,18 4.251.324,44
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.235.676,03 1.830.277,93
8.228.702,21 6.081.602,37
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.423.086,03 5.970.848,17
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.352.497,55 1.181.307,99
(davon für Altersversorgung € 5.722,03; Vorjahr € 2.237,76)
8.775.583,58 7.152.156,16
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 504.530,17 439.582,40
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.009.624,72 2.236.879,89
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.999,00 215,75
(davon an verbundene Unternehmen € 0,00; Vorjahr € 215,75)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.634.540,98 759.770,97
9. Ergebnis nach Steuern 3.357.660,96 1.570.317,04
10. Sonstige Steuern 1.807,92 -17,27
11. Jahresüberschuss / -fehlbetrag 3.355.853,04 1.570.334,31

Nachrichten & Medien

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