Fietz Automotive GmbHLiquidiert

51399 Burscheid, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 59490
Eingetragen
16.1.2007
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Der Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und Verarbeitung und Vertrieb von technischen Kunststoffprodukten, insbesondere für die Automobilindustrie sowie alle da-mit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Erik Peters
seit 3.7.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fietz Automotive GmbH

Burscheid

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023

der Fietz Automotive GmbH, Industriestraße 9-11, 51399 Burscheid

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Fietz Automotive GmbH ist ein Unternehmen der Fietz-Gruppe und gehört zu den führenden Unternehmen in Europa im Bereich von Produkten aus Fluorpolymerkunststoffen für die Automobilindustrie. Das Unternehmen produziert und vertreibt Dichtungen und Formartikel aus technischen Kunststoffen weltweit.

In Zusammenarbeit mit den Kunden werden technische Lösungen entwickelt und angeboten. Die Kompetenz besteht in der Entwicklung der Materialien und der Herstellung der kundenspezifischen Produkte in geforderter Menge und Qualität.

Das Unternehmen ist bemüht die Wertschöpfungskette ständig zu erweitern, um die Fertigungsprozesse zu kontrollieren und die hohe Qualität zukünftig zu sichern.

2. Forschung und Entwicklung

Die Entwicklung neuer Produkte für anspruchsvolle Anwendungen, in Zusammenarbeit mit Kunden, ist die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg. Dabei werden geeignete Materialien ausgewählt oder entwickelt und zusammen mit der passenden Geometrie der Produkte den Kunden angeboten.

Unabhängig von Kundenanforderungen werden neue Materialien entwickelt, im eigenen Materiallabor intensiv getestet und am Markt angeboten. Weiterhin werden neue Verfahren zur Bearbeitung der Materialien getestet und eingesetzt oder vorhandene Verfahren in kontinuierlichen Prozessen verbessert.

Man bedient sich bei der Forschung und Entwicklung auch externen Expertisen in Zusammenarbeit mit Hochschulen oder aus der Fietz-Gruppe.

3. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Weltwirtschaftliches Umfeld:

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA, trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent.

Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. In den entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,2 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,8 Prozent, wobei China (+4,4 Prozent) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (+3,5 Prozent) überdurchschnittlich zulegten.

Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024, cpb World Trade Monitor, Dezember 2023

Deutsche Konjunktur

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 1,8 Prozent zurück. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,3 Prozent). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders negativ auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten so die Wirtschaft im vergangenen Jahr.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Automobilkonjunktur:

Die großen internationalen Automobilmärkte haben im Gesamtjahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet. Im Vergleich zum Jahr 2022 war die Fahrzeugverfügbarkeit deutlich verbessert, was sich positiv auf den Pkw-Absatz auswirkte. Hinzu kommen schwache Vorjahreswerte, die zu einem Basiseffekt geführt haben. Dieser hatte jedoch zuletzt immer weniger unterstützende Wirkung auf die Wachstumsraten.

Dennoch bleibt das Geschäftsumfeld für die Automobilwirtschaft herausfordernd: Insbesondere in Europa, aber auch in anderen Weltregionen, kam es infolge von geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten zuletzt zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit zu einem verhaltenen Wirtschaftswachstum. Auch die nach wie vor hohen Energie- und Verbraucherpreise wirken sich negativ auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage aus.

Auf dem europäischen Pkw-Markt (EU, EFTA & UK) wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Erholung verläuft jedoch weiterhin schleppend: Der europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer knapp ein Fünftel (-19 Prozent) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019. Im Monat Dezember wurden mit gut 1,0 Mio. Einheiten 4 Prozent weniger Neufahrzeuge registriert als noch im Vorjahresmonat. Maßgeblich für den Rückgang ist der schwache deutsche Markt, auf dem infolge eines Ende 2022 wirksamen Sondereffektes (Änderungen bei der Förderung von E-Autos) im Elektrosegment im Dezember 2023 insgesamt deutlich weniger Neufahrzeuge zugelassen wurden.

Quelle: VDA

4. Geschäftsverlauf und Lage

Die Fietz Automotive GmbH ist 2007 als Spin-Off der Fietz GmbH gegründet worden, um den Anforderungen des Automobilmarktes besser gerecht zu werden. Bis heute hat sich der Umsatz stetig entwickelt und das Unternehmen konnte sich als leistungsfähiger Anbieter am Markt etablieren und dauerhaft behaupten.

Das Jahr 2023 begann das erste Quartal wirtschaftlich etwas ruhiger. Die Nachfrage war etwas geringer als die Produktionskapazität. Auswirkungen von Corona und gestörten Lieferketten bei Rohstoffen nahmen stetig ab. Eine Verknappung der Rohstoffe war nicht mehr gegeben und die Preise für Rohmaterialien stabilisierten sich auf hohem Niveau. Das zweite Quartal war vergleichbar mit dem ersten Quartal. Es wurden neue Anwendungen gewonnen und die verloren Anwendungen konnten weitgehend kompensiert werden. Im dritten Quartal konnten wir eine weitere Seitwärtsbewegung beobachten. Die Rohstoffversorgung war zu jeder Zeit gegeben, die Lieferzeiten lagen im Normalbereich. Das vierte Quartal war wie üblich das schwächste Quartal, bei sinkender Nachfrage.

Die Anzahl der Mitarbeiter ist 2023 leicht gesunken. Die Fluktuation des Personals ist gegenüber 2022 deutlich zurückgegangen. Die Rekrutierung von geeignetem Personal gestaltet sich immer schwieriger. Der Krankenstand war auch 2023 überdurchschnittlich hoch.

Ertragslage:

Die Ertragslage im Jahr 2023 war geprägt durch einen schwächeren Geschäftsverlauf.

Alle Quartale lagen etwas unter Vorjahresniveau. Es konnte aber ein positives Gesamtergebnis in Höhe von EUR 165.365 erwirtschaftet werden. In Anbetracht zum schwierigen wirtschaftlichen Umfeld war der Gewinn nicht zufriedenstellend, aber ausreichend.

Das Geschäftsmodell ist weiterhin intakt, die Kundenstruktur hat sich kaum verändert.

Finanzlage:

Während des gesamten Geschäftsjahres war Liquidität im Unternehmen ausreichend vorhanden. Die Lieferantenverbindlichkeiten wurden, sofern möglich, innerhalb der Skontierungsfrist ausgeglichen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung haben sich zum Stichtag gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht auf EUR 678.347, bedingt durch eine große Überseelieferung im Dezember mit Zahlungsziel Januar. Zum Bilanzstichtag haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistung gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht auf EUR 1.958.165. Alle Forderungen sind werthaltig, Forderungsausfälle gab es nicht. Die Vorräte sind im Jahr 2023 im Vergleich gegenüber 2022 um EUR 443.698 zurückgegangen auf EUR 3.629.995. Der Grund ist die entspannte Rohstoffsituation mit besserer Verfügbarkeit.

Vermögenslage:

Das Eigenkapital ist im Jahr 2023 nur um EUR 5.100 gestiegen, bedingt durch eine Ausschüttung in Höhe von EUR 160.200. Die Bilanzsumme hat sich um EUR 159.100 erhöht. Die Eigenkapitalquote ist leicht auf 54,0 % zurückgegangen.

Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 159.100 erhöht. Zum Bilanzstichtag ist das Unternehmen nicht überschuldet, eine Unterkapitalisierung besteht nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich deutlich reduziert auf EUR 266.692. Ausschüttungen sind im Berichtsjahr an die Muttergesellschaft Fietz GmbH in Höhe von EUR 160.200 erfolgt.

Gesamtaussage:

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir aktuell als befriedigend ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist im Hinblick auf die aktuelle wirtschaftliche Situation zufriedenstellend. Bei den Lieferverbindlichkeiten wurden in der Regel Skontoabzüge realisiert. Die Forderungen wurden innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Das Geschäftsmodel ist intakt und zukunftsfähig.

5. Prognosebericht

Weltwirtschaft

Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Zwar äußerte sich der IWF zu Jahresbeginn 2024 auch für 2024 optimistischer als noch im Herbst 2023. Allerdings wird für die entwickelten Volkswirtschaften mit einem leichten Dynamikverlust von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr gerechnet, da sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Wirtschaft mit vermindertem Tempo wachsen dürften. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln. Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, sowie in witterungsbedingten Schocks, einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung in China mit positiven grenzüberschreitenden Wachstumsimpulsen kommen. Ein stärkerer Aufschwung wäre auch zu erwarten, wenn die Inflation schneller als erwartet zurückgeht und die Zentralbanken die Zinsen rascher lockern.

Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024

Deutsche Konjunktur

Nach Ansicht der Bundesregierung nimmt die Wirtschaftsleistung mit einem erwarteten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um +0,2 Prozent im Jahr 2024 nur geringfügig zu. Geopolitische Krisen sowie geldpolitische Straffungen belasten die erwartete Erholung. Mit einer von der Bundesregierung erwarteten Inflationsrate von 2,8 Prozent für 2024 liegt das Preisniveau weiterhin über dem mittelfristigen Inflationsziel von 2 Prozent der EZB. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte dürften im gleichen Zeitraum jedoch um 3,8 Prozent zulegen. In Folge geringerer Inflationsraten steigen dadurch die Reallöhne, wovon im Verein mit einer robuste Arbeitsmarktentwicklung im Jahresverlauf die Konjunktur profitieren und eine zaghafte binnenwirtschaftliche Erholung eingeleitet werden kann. Auch die Exporte dürften wieder mit 0,6 Prozent leicht zulegen. Insgesamt bleibt der Wirtschaftsstandort Deutschland aber weiter unter Druck.

Quelle: Bundesregierung (Jahreswirtschaftsbericht)

Automobilkonjunktur:

Der deutsche Pkw-Markt dürfte im laufenden Jahr schrumpfen. Der Branchenverband VDA geht in seiner nun veröffentlichten Prognose nur von 2,8 Millionen Neuzulassungen aus, was einem Rückgang um ein Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspräche. Die Schwäche hat unter anderem mit dem einstigen Hoffnungsträger E-Auto zu tun. Für die Neuzulassungen dieser Modelle erwarten die Experten ein deutliches Minus von 14 Prozent auf 451.000 Fahrzeuge, die Zahl der Plug-in-Hybride steigt hingegen wieder leicht um fünf Prozent auf 185.000 Fahrzeuge.

Zuvor hatten bereits andere Verbände der Branchen ihre Prognosen für den deutschen Markt veröffentlicht. Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), der im Gegensatz zum deutsch geprägten VDA die Importmarken vertritt, sieht die Zahl der Pkw-Neuzulassungen etwas positiver und mit rund 2,85 Millionen im kommenden Jahr auf dem Niveau von 2023. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) prognostiziert dagegen einen spürbaren Marktrückgang auf rund 2,65 Millionen Neuzulassungen.

Die Märkte in Europa (U27, EFTA und UK; +4 %) und den USA (+2 %) dürften 2024 aufgrund des schwachen Vorjahresniveaus etwas stärker wachsen als der chinesische Markt (+1 %). Für den globalen Pkw-Markt erwartet der Verband einen moderaten Anstieg um zwei Prozent. Damit wäre das Niveau des Jahres 2019 fast wieder erreicht.

Bei der Pkw-Inlandsproduktion erwartet der VDA für dieses Jahr eine Seitwärtsbewegung (±0 %; 4,1 Mio. Einheiten). Grund ist unter anderem die gesamtwirtschaftliche Schwäche. Eine erfreuliche Entwicklung ist bei der inländischen Produktion von Elektro-Pkw zu erwarten, die 2024 ein deutliches Plus in Höhe von 19 Prozent (BEV: +25 %, PHEV: ±0 %) verzeichnen sollte. Die Auslandsproduktion deutscher Konzernmarken dürfte mit der Fertigung von 10,6 Millionen Pkw um vier Prozent zulegen.

Bezüglich des Exports erwartet der VDA für 2024 einen leichten Anstieg um ein Prozent auf gut 3,1 Millionen Einheiten. Das entspricht einer Exportquote von 76 Prozent. Bei den schweren Nutzfahrzeugen sei für Europa (U27, EFTA und UK) von einem Rückgang von zehn Prozent auszugehen, für die USA von fünf Prozent. In China wird ein Wachstum von acht Prozent erwartet.

Quelle: VDA/DAT

6. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, werden laufend Investitionen getätigt im Bereich der Erhaltungsinvestitionen, aber auch umfangreiche Investitionen im Bereich Produktivität und Innovation.

Unter Berücksichtigung von Kostenoptimierungen und entsprechenden Personalanpassungen erwarten wir weiterhin eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Im Hinblick auf die aktuelle Konjunktur erwarten wir geringere Margen bei laufenden Projekten durch sinkende Stückzahlen. Die Margen für neue Projekte sollten weiterhin akzeptabel sein. Der Anlauf neuer Projekte führt zu Umsatzstabilisierung.

Materialien sind auf dem Markt zurzeit ausreichend verfügbar mit normalen Lieferzeiten. Wir erwarten für 2024 gleichbleibend hohe Materialpreise. Lagermengen werden im Haus der Marktlage entsprechend bevorratet, um die Lieferfähigkeit zu sichern.

Die Suche nach Fachkräften gestaltet sich schwierig und kann zum Wachstumshemmnis führen.

Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

Gemäß den Anforderungen unserer Kunden, streben wir die Null-Fehlerproduktion und 100% Termintreue an. Dabei setzen wir als Methode die fortlaufende Verbesserung unserer Unternehmensprozesse ein. Der Status der Verbesserungen wird über ein betriebliches Kennzahlensystem überwacht und gelenkt.

Das Unternehmen verpflichtet sich zum schonenden Umgang mit Ressourcen und Einhaltung der Umweltvorschriften. Das Umweltmanagement des Unternehmens ist zertifiziert nach ISO 14001.

Zur Senkung der CO 2 Bilanz ist 2021 eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von ca. 530 KW auf allen Dächern der Industriestraße 9-11 installiert worden. Angestrebt wird eine CO 2 Neutralität der Gruppe bis 2030.

Die Fietz Gruppe hat ein CSR System (Corporate Social Responsibility) installiert und ist dem Verhaltenskodex des GKV (Gesamtverband der kunststoffverarbeitenden Industrie) beigetreten. Der GKV‐Verhaltenskodex ist eine freiwillige Vereinbarung, mit der die Mitgliedsunternehmen insbesondere die Einhaltung globaler Forderungen an ethisches und moralisches Handeln, wie auch die Vorgaben eines wettbewerbs‐ und kartellrechtlich richtigen Verhaltens (Compliance) gewährleisten wollen. Dies bedeutet auch die Förderung von fairen und nachhaltigen Standards im Umgang mit Lieferanten und Kunden sowie eigenen Unternehmensangehörigen.

Das vorhandene SAP ERP System wird regelmäßig erweitert und gepflegt. Produktionsprozesse werden laufend optimiert.

Die Nachfolgegeneration ist 2012 in die Fietz Gruppe eingestiegen und sichert damit den generationsübergreifenden Fortbestand der Unternehmensgruppe.

7. Besondere Ereignisse nach Bilanzstichtag

Der Auftragseingang ist im laufenden Jahr befriedigend, Einbrüche sind zurzeit nicht in Sicht. Die Materialversorgung ist sichergestellt. Wir erwarten gleichbleibende Beschaffungskosten für Rohstoffe im laufenden Jahr. Als Investitionen sind weitgehend Ersatz- und Erhaltungsinvestitionen vorgesehen. Eine Kapazitätserweiterung erfolgt nur in kleinem Maßstab, speziell nach Kundenbedarf.

Neue Kundenprojekte stehen für das laufende Jahr an, die noch 2024 zu Umsatzstabilisierung beitragen werden und auslaufende Projekte ersetzen. Größere Umsatzsteigerungen sind aktuell nicht zu erwarten.

Im Januar/Februar erfolgte in der Firmengruppe ein erfolgreiches Überwachungsaudit für die Zertifizierung nach DIN ISO 9001, IATF 16949 (Automobilindustrie) und DIN EN ISO 14001 (Umweltmanagement). Erwartungsgemäß gab es, wie seit vielen Jahren, keine Beanstandungen.

Der Unterzeichner versichert, dass alle Informationen so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und die Chancen und Risiken korrekt beschrieben wurden.

 

Burscheid 20. März 2024

Erik Peters, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 798.886,00 524.509,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.182,00 1.568,00
II. Sachanlagen 792.704,00 522.941,00
1. technische Anlagen und Maschinen 394.634,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 398.070,00 332.941,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 190.000,00
B. Umlaufvermögen 5.888.464,70 6.001.372,40
I. Vorräte 3.638.403,51 4.073.693,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.249.236,85 1.927.184,39
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 171.320,37 -27.239,55
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 824,34 494,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.406,25 7.781,25
Aktiva 6.692.756,95 6.533.662,65

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.615.392,80 3.610.275,21
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 3.425.027,21 3.264.779,06
III. Jahresüberschuss 165.365,59 320.496,15
B. Rückstellungen 307.931,67 442.898,56
C. Verbindlichkeiten 2.581.627,48 2.254.938,88
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 445.700,24 431.955,33
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 266.692,23 431.955,33
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 179.008,01
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.135.927,24 1.822.983,55
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.892.727,93 1.583.756,10
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 243.199,31 239.227,45
D. Rechnungsabgrenzungsposten 187.805,00 225.550,00
Passiva 6.692.756,95 6.533.662,65

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.804.313,01 10.329.570,87
2. Personalaufwand 5.600.437,91 5.680.545,56
a) Löhne und Gehälter 4.668.827,43 4.716.711,19
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 931.610,48 963.834,37
3. Abschreibungen 186.558,43 148.113,44
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 186.558,43 148.113,44
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.700.530,84 3.961.914,14
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 0,00 512,45
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 950,18 375,34
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 54.936,72 49.399,31
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 91.979,30 164.055,51
8. Ergebnis nach Steuern 170.819,99 325.918,25
9. sonstige Steuern 5.454,40 5.422,10
10. Jahresüberschuss 165.365,59 320.496,15

Anhang

Fietz Automotive GmbH, Burscheid

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

I. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Wir haben folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Abschreibungen werden, soweit steuerlich zulässig, nach der degressiven oder nach der linearen Methode errechnet. Sobald die lineare Methode zu höheren Abschreibungen führt, wird linear abgeschrieben. Die den Abschreibungen jeweils zu Grunde liegende Nutzungsdauer ist unter Berücksichtigung des technischen Fortschritts und der wirtschaftlichen Veralterung geschätzt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem in der Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, werden diese angesetzt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind mit durchschnittlichen Herstellungskosten, jedoch nicht höher als mit dem voraussichtlichen Verkaufserlös, abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten bewertet.

II. Angaben zu Posten der Bilanz

Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Fälligkeiten:

mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Bilanzausweis (T-Euro) bis zu einem Jahr (T-Euro) bis zu fünf Jahren (T-Euro) mehr als 5 Jahre (T-Euro)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 266,7 266,7 0,0 0,0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 678,3 678,3 0,0 0,0
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 978,3 978,3
4. Sonstige Verbindlichkeiten 658,3 503,3 155,0 0,0
2.581,6 2.426,6 155,0 0,0

Unter der Position Sonstige Verbindlichkeiten sind enthalten:

- davon aus Steuern 53.974,94 Euro
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2.966,62 Euro

III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1.1. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten fast ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

1.2. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 165.365,59 auf das neue Geschäftsjahr vorzutragen. 50 % des Jahresüberschusses sollen im Folgejahr ausgeschüttet werden.

IV. Sonstige Angaben

1.1. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr Herr Erik Peters. Angaben über die Bezüge der Geschäftsführung wurden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht gemacht.

1.2. Angaben zu den Arbeitnehmern

Im Geschäftsjahr 2023 sind durchschnittlich 84 männliche Arbeitnehmer und 30 weibliche Arbeitnehmerinnen beschäftigt worden.

1.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB

Aus abgeschlossenen Leasingverträgen ergeben sich für die Jahre 2024 Zahlungsverpflichtungen in Höhe von Euro 146.836,05 sowie für 2025 von Euro 97.410,64.

 

Burscheid, den 28. März 2024

Erik Peters, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.04.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss der Fietz Automotive GmbH - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023.

Gemäß § 322 Abs. 3 Nr. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss zu dienen.

Anlage 3/6

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pieeine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Wermelskirchen, den 28. März 2023

Reinhard-Fuchs GmbH
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Reinhard, vereidigter Buchprüfer

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