fluid automation systems GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Hagen seit 18.1.2021 | Prokura |
Jean-Franck Ricci seit 18.1.2021 | Geschäftsführer |
Marc Holger Sabrowski seit 18.1.2021 | Prokura |
Derrick Karl Michael Zechmair seit 29.5.2020 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AKKA Management Services GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AKKA Management Services GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AKKA Management Sen/ices GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn-und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AKKA Management Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 4. September 2020 Ernst
& Young GmbH
Seidel, Wirtschaftsprüfer Schmidt, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2019AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019
Anhang für das Geschäftsjahr 2019I. Angaben Die AKKA Management Services GmbH (kurz AMS), mit Sitz in Stuttgart, ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2019 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 22056 eingetragen. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erstellt worden. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht unverändert dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 HGB. Der Abschluss wird in Euro aufgestellt. Alle Beträge werden, soweit nicht anders vermerkt, in Tausend Euro (T€) angegeben. Die Vorjahreswerte werden im Anhang regelmäßig in Klammern dargestellt. Im Berichtsjahr besteht, wie im Vorjahr, mit der AKKA Deutschland GmbH, Saarbrücken, ein Ergebnisabführungsvertrag. Des Weiteren wurde Im Geschäftsjahr 2019 ein Ergebnisabführungsvertrag mit dem Tochterunternehmen AKKA DNO GmbH, Berlin, abgeschlossen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Entgeltlich von Dritten erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und aktivierte Eigenleistungen zu Herstellungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Sollten die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die von der Gesellschaft abgeschlossenen Leasingverträge werden als Finanzierungsleasing oder Spezialleasing klassifiziert, sofern die dafür einschlägigen Kriterien erfüllt sind. Bei Finanzierungsleasing wird vor allem geprüft, inwieweit die Grundmietzeit zu mehr als 90 % der üblichen Nutzungsdauer entspricht. Weiterhin wird untersucht, ob eine Ausübung bestehender Rückkaufrechte wahrscheinlich ist. Wesentliches Kriterium für das Spezialleasing ist, dass der Vermögensgegenstand individuell für den Leasingnehmer hergestellt wurde, und dass ohne wesentliche Anpassungen an diesem Wirtschaftsgut keine Veräußerungsmöglichkeit besteht; dann trägt der Leasingnehmer das Sachwertrisiko. Sofern Leasingverträge als Finanzierungs- oder Spezialleasing klassifiziert werden, erfolgt die Bilanzierung im Anlagevermögen der Gesellschaft bei gleichzeitiger Passivierung entsprechender Leasingverbindlichkeiten. Der erstmalige Wertansatz basiert auf der Ermittlung des Nutzungsrechts. Dabei werden die Barwerte der künftigen Leasingzahlungen sowie der Barwert des Erwerbspreises zum Leasingende angesetzt. Die Folgebewertung des Wirtschaftsgutes ergibt sich aus der Ermittlung des Restbuchwertes zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen. Die Leasingverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag entsprechen den jeweiligen Barwerten. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von 250,01 € bis zu einem Wert von 1.000,00 € werden ab dem Geschäftsjahr 2018 bei der Anschaffung als Sammelposten erfasst und über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Sofern ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen ausscheidet, wird der Sammelposten nicht vermindert. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten beziehungsweise zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bilanziert. Alle erkennbaren Risiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sofern wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen, sind diese mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die AMS ist in den ertragsteuerlichen Organkreis der AKKA Deutschland GmbH einbezogen. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die sich ergebende Steuerbe- und -entlastung wird mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Fall einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft, infolge des bestehenden Gewinnabführungsvertrages sind die latenten Steuern der AKKA Management Services GmbH jedoch auf Ebene der AKKA Deutschland GmbH, Saarbrücken, der Muttergesellschaft der AKKA Management Services GmbH, zu bilden Auf fremde Währung lautende Geschäftsvorfälle werden im Zugangszeitpunkt mit dem Umrechnungskurs (Devisenkassamittelkurs) erfasst. Im Rahmen der Folgebewertung werden auf fremde Währungen lautende kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie kurzfristige Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Bewertung unter Beachtung des Niederstwertprinzips bzw. Höchstwertprinzips. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den beigefügten Anlagespiegel verwiesen. Im Geschäftsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Die Finanzanlagen betreffen:
*) Das ausgewiesene Jahresergebnis entspricht
dem Betrag vor Ergebnisabführung.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, alle innerhalb eines Jahres fällig. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich im Berichtsjahr um Forderungen gegen Gesellschaften, die zur AKKA Gruppe gehören. Sie betreffen mit 27.692 T€ (Vorjahr 10.927 T€) Lieferungen und Leistungen und mit 0 T€ (Vorjahr 350 T€) Geldanlagen. Die Forderungen gegenüber dem Gesellschafter belaufen sich auf 1 T€ (Vorjahr 2.014 T€), davon betreffen 0 T€ (Vorjahr 372 T€) die Ergebnisabführung. Zudem sind Forderungen gegenüber den umsatzsteuerlichen Organgesellschaften in Höhe von 4.975 T€ enthalten, die aus der Dauerfristverlängerung resultieren. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Verpflichtungen im Personalbereich sowie gegenüber fremden Dritten gebildet. Die Personalrückstellungen in Höhe von 569 T€ (Vorjahr 422 T€) betreffen hauptsächlich Tantiemen und Erfolgsbeteiligungen, ausstehenden Urlaub, Gleitzeitguthaben und sonstige Personalthemen. Die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen betragen 600 T€ (Vorjahr 105 T€). Verbindlichkeiten
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich im Berichtsjahr um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaften, die zur AKKA Gruppe gehören. Sie betreffen mit 9.628 T€ (Vorjahr 1.625 T€) Lieferungen und Leistungen und mit 28.071 T€ (Vorjahr 18.643 T€) Geldaufnahmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter belaufen sich auf 7.719 T€ (Vorjahr 5.145 T€). Darin enthalten ist eine Verbindlichkeit aus Ergebnisabführung in Höhe von 3.706 T€. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind 5.423 T€ (Vorjahr 224 T€) aus Steuern enthalten und 167 T€ (Vorjahr 106 T€) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die AMS hat Bürgschaften oder Garantien gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 416 T€ abgegeben. Die Patronatserklärungen gegenüber der AKKA DNO GmbH, Berlin, der AKKA DSO GmbH, München, und der AKKA DSW GmbH, Stuttgart, sind erloschen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren vor allem aus Miet- und Leasingverträgen sowie Verträgen für IT-Wartung und IT-Support. Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge betreffen den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen (beispielsweise IT-Equipment, Büromöbel). In diesen Fällen handelt es sich um sogenannte Operating-Lease-Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Die Verpflichtungen aus diesen Verträgen betragen 1.532 T€ für 2020, 842 T€ für die Jahre 2021-2024, sowie 0 T€ für die Laufzeit von länger als 5 Jahre. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzten sich im Wesentlichen aus Umlagen und Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen zusammen. Es wurden im Wesentlichen 20.373 T€ aus der Verwaltungskostenumlage (Vorjahr: 8.172 T€), sowie Weiterbelastungen aus Miet- und Leasinggeschäften in Höhe von 841 T€ (Vorjahr: 1.013 T€) erwirtschaftet. Personalaufwand In den Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 19 T€ (Vorjahr 9 T€) enthalten. Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter beträgt 120 (Vorjahr 53). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind vor allem Kosten aus Umlagen in Höhe von 5.569 T€ (Vorjahr 197 T€), sowie Aufwendungen aus operative Leasingverträge in Höhe von 642 T€ (Vorjahr: 819 T€) enthalten. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind im Berichtsjahr nicht enthalten. Erträge aus Gewinnabführung Im Geschäftsjahr 2019 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag mit der AKKA DNO GmbH, Berlin abgeschlossen. Der abgeführte Betrag beläuft sich im Geschäftsjahr 2019 auf 3.955 T€. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Im aktuellen Geschäftsjahr wurden keine Zinserträge generiert (Vorjahr 136 T€). Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind 213 T€ (Vorjahr 270 T€) für verbundene Unternehmen enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steueraufwendungen betreffen ausschließlich Vorjahre. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern beinhalten im Wesentlichen Grundsteuer in Höhe von 14 T€ (Vorjahr 17 T€). V. Sonstige Pflichtangaben Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge i. S. v. § 268 Abs. 8 HGB beträgt 212 T€ (Vorjahr 14 T€), welcher sich aus den Aktivierungen der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens zusammensetzt. Die verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen in Höhe von 231 T€ EUR sowie der Gewinnvortrag in Höhe von 3.074 T€ EUR übersteigen diesen Gesamtbetrag, sodass der Gewinn des Geschäftsjahres keiner Ausschüttungssperre unterliegt. Der Jahresüberschuss kann vollumfänglich ausgeschüttet werden. Geschäftsführung Im Berichtsjahr waren folgende Personen als Geschäftsführer tätig:
Die Geschäftsführer beziehen keine Bezüge von der Gesellschaft. Honorar des Abschlussprüfers Die Angabe über das Honorar des Abschlussprüfers werden im Konzernabschluss der AKKA Technologies S. E., Brüssel, Belgien angegeben. Nachtragsbericht Seit Januar 2020 breitet sich in Deutschland überregional das sogenannte Coronavirus aus. Vor diesem Hintergrund wurden durch die Bundesländer zahlreiche Kontaktsperren durchgesetzt, welche insbesondere den öffentlichen Nahverkehr stark einschränken. Hierdurch werden die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Jahr 2020 erheblich belastet. Wir verweisen diesbezüglich auch auf unsere Ausführungen im Risikobericht und Prognosebericht des Lageberichts. Andere Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres 2019, die für die AMS von besonderer Bedeutung sind, sind nicht eingetreten. Angaben zum Mutterunternehmen Muttergesellschaft des Unternehmens ist die AKKA Deutschland GmbH, Saarbrücken. Oberstes Mutterunternehmen ist zum 31. Dezember 2019 die AKKA Technologies S.E. mit Sitz in Brüssel, Belgien. Die AMS ist nach § 291 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht zu erstellen, befreit. Der Jahresabschluss der AMS und ihrer Tochtergesellschaften wird in den Konzernabschluss der AKKA Technologies S.E., Brüssel, Belgien, (größter und kleinster Kreis) einbezogen. Dieser Konzernabschluss, der nach den von der EU übernommenen IAS/IFRS aufgestellt und geprüft wird, ist auf der Homepage (www.akka.eu) erhältlich. Der Konzernabschluss wird bei der Belgian National Bank unter der Nummer 0538 473 031 offengelegt und in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Stuttgart, den 29. Juni 2020 Peter Mehrle Derrick Zechmair Anlagenspiegel der AKKA Management Services GmbH, Stuttgart, zum 31. Dezember 2019
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019I. Grundlagen A. Geschäftsmodell der AKKA Management Services GmbH AKKA Management Services GmbH - ein Unternehmen der AKKA Technologies Group Die AKKA Management Services GmbH (kurz: AMS) hat ihren Hauptsitz in Stuttgart. Alleinige Anteilsinhaberin ist die AKKA Deutschland GmbH mit Sitz in Saarbrücken. Diese ist über deren Muttergesellschaft Teil der AKKA Technologies S.E. mit Hauptsitz in Brüssel, Belgien (kurz: AKKA). AKKA ist einer der führenden europäischen Anbieter auf dem Gebiet der Ingenieurberatung und F&E-Dienstleistungen für die Mobilitätsindustrie. Als Innovationsbeschleuniger unterstützt AKKA führende Industrieunternehmen aus der Automobil-, Luftfahrt-, Bahn- und Life-Sciences-Branche über den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte mittels modernster digitaler Technologien (Kl, ADAS, Internet der Dinge, Big Data, Robotik, Embedded Computing, maschinelles Lernen usw.). AKKA ist spezialisiert auf den Gebieten Software, Elektronik und Mechatronik mit einem vielseitigen Kompetenzspektrum von Projektmanagement, System-Engineering, Softwarearchitektur- und Embedded Systementwicklung bis hin zu komplexen mechatronischen Systemen. Darüber hinaus komplettieren die Bereiche Vehicle Engineering und das Kompetenzfeld der Licht- und Audioentwicklung das Portfolio von AKKA. AKKA zählt mehr als 21.000 qualifizierte Mitarbeiter und besitzt eine solide Präsenz in Europa, Asien und Amerika - immer bestrebt, die höchsten Qualitätsstandards zu erfüllen. Im Jahr 2018 hat AKKA eine Ein-Marken-Strategie verabschiedet, um sich Kunden weltweit einheitlich zu präsentieren. Ob traditionelle Verbrennungsmotoren, Hybrid-, elektrische oder alternative Antriebe - Technologie ist unsere Leidenschaft. Als international agierende Gruppe befinden wir uns am Puls der Märkte. Zusammen mit AKKA Research, dem Innovationszentrum der AKKA Gruppe, haben wir uns zukunftsträchtigen, innovativen Technologien wie dem autonomen Fahren, modernen Fahrerassistenzsystemen, Infotainment, Mensch- Maschine-Schnittstelle und Vernetzung im Auto verschrieben. Dabei können wir das Know-how anderer Branchen mit unseren innovativen Lösungen verbinden. Seit über 30 Jahren beweisen wir unsere Erfahrung, unser Know-how und unser schnelles Reaktionsvermögen in komplexen und umfangreichen Projekten für namhafte Automobil-OEMs und ihre Lieferanten, unter höchster Geheimhaltung. Die AKKA Management Services GmbH ist Dienstleistungsgesellschaft für Gesellschaften der AKKA BU Germany. Damit in ihrer Funktion als Service Provider für folgende Services:
B. Steuerungssystem Die bei der AKKA BU Germany und in der AKKA Management Services GmbH eingesetzten finanziellen und nichtfinanziellen Steuerungsgrößen orientieren sich an den Interessen und Ansprüchen unseres Anteilseigners und stellen die Basis für eine wertorientierte Unternehmensführung dar. Als operative Ergebnisgröße für die Projektsteuerung werden die "Gross Margin" (Projektbezogenes Ergebnis; Gesamtleistung abzüglich der direkt zugeordneten Projektkosten) und für die Divisions die "Operational Margin" herangezogen. Als Ergebnis vor Zinsergebnis und Ertragsteuern reflektiert die "Operational Margin" die Ergebnisverantwortung der Divisions. Die operative Ergebnisgröße auf Ebene AMS ist die "Operational Margin". Diese beinhaltet auch Ergebniseffekte, die nicht durch die Regionen zu verantworten sind. Hierzu zählen sonstige Überleitungsposten wie z. B. Kosten für den Zentralvertrieb und administrative Kosten der Querschnittsfunktionen. Da die AMS eine interne Servicegesellschaft ist, die ausschließlich Overheadfunktionen beherbergt, generiert sie keine Umsätze mit externen Kunden, sondern finanziert sich ausschließlich über durch Service Level Agreements (SLAs) geregelte Umlagen, die an die operativen, internen Kunden hauptsächlich nach der Cost Plus Methode weiterverrechnet werden. Die auf der AMS entstehenden Kosten haben somit einen Einfluss auf die Operative Marge der AKKA Business Unit Germany. II. Wirtschaftsbericht A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wirtschaftliche Entwicklung Im Gesamtjahr 2019 hat sich die gesamtwirtschaftliche Leistung der deutschen Volkswirtschaft um preisbereinigt 0,6 % erhöht. Damit setzte sich auch in 2019 der Wachstumstrend fort, wenn auch mit stark abnehmender Dynamik so die Experten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi mit Stand 29.01.2020). Die Konjunktur wurde aufgrund der verschlechterten finanziellen Rahmenbedingungen für die Schwellenländer und drohenden Handelskonflikten weiterhin spürbar gedämpft. Die vorausschauenden Konjunkturindikatoren, wie z. B. die Geschäftserwartungen oder die Auftragseingänge des Verarbeitenden Gewerbes, sind zurückhaltend. Wichtige binnenwirtschaftliche Auftriebskräfte wirken jedoch fort. Die Einkommen steigen unterstützt durch die Fiskalpolitik kräftig und sorgen für eine rege Konsumnachfrage der privaten Haushalte. Die Erwerbstätigkeit nimmt weiter zu und der Rückgang der Arbeitslosigkeit setzt sich fort. Vom weltwirtschaftlichen Umfeld gingen 2019 lediglich gedämpfte Signale aus. Sowohl bei der industriellen Erzeugung als auch beim Welthandel war im vergangenen Jahr eine verlangsamte Entwicklung zu beobachten. Durch die Corona-Krise sind derzeit die wirtschaftlichen Folgen nur schwer einzuschätzen. Täglich werden neue Auswirkungen für die Weltwirtschaft und die Staatshaushalte veröffentlicht und namhafte Unternehmen beantragen Staatshilfen und Überbrückungskredite. Entwicklung Automobilindustrie Laut Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA Pressemitteilung vom 16.01.2020) hat sich weltweit das Automobilgeschäft im Jahr 2019 unterschiedlich entwickelt. In Europa lag der Automobilabsatz gegenüber dem Vorjahr leicht im Plus (1 %), Japan (-2 %), Indien (-13 %), USA (-1 %) und Russland (-2 %) verzeichneten Rückgänge. Der Absatzmarkt in Brasilien wird mit 8 % weiterhin mit guten Wachstumsraten gemeldet. Im zweiten Jahr in Folge ist bei den Verkäufen in China ein Rückgang (-10 %) zu verzeichnen, sie liegen mit 21 Mio. Neufahrzeugen aber immer noch auf einem hohen Niveau. Weltweit produzierten die deutschen Hersteller im Jahr 2019 16,0 Mio. Pkw (i.Vj. 16,5 Mio. Pkw), davon 4,7 Mio. in Deutschland. Der Anteil am Welt-Pkw-Markt beträgt wie im Vorjahr rund 20 Prozent. Die deutsche Automobilindustrie am Standort Deutschland steht für einen Umsatz von 435,3 Mrd. EUR (i.Vj. 423,2 Mrd. EUR), sie beschäftigt hier 832.991 Mitarbeiter. B. Geschäftsverlauf Allgemeiner Geschäftsverlauf Administrative Tätigkeiten wurden analog zu den Vorjahren in 2019 in verstärktem Maße aus den operativ geprägten Gesellschaften der AKKA BU Germany (AKKA DNO GmbH, AKKA DSO GmbH, AKKA DSW GmbH, AKKA GmbH & Co KGaA, AKKA Germany GmbH) isoliert und in der AMS konzentriert. Eines der zentralen Kommunikationsziele ist die Stärkung der Konzernmarke AKKA. Der einheitliche Markenauftritt in Deutschland mit einem weltweit gültigen Corporate Design bindet alle verbundenen Unternehmen in Deutschland eng an die Konzernmarke. Bis auf strategisch bedingte Ausnahmen tragen alle zum Konzern gehörenden deutschen Gesellschaften den Namen AKKA in ihrer Firmierung. Damit wurde ein klares und starkes Signal dafür gesetzt, dass sich die Gruppe in die richtige Richtung verändert hat und sich auch weiterhin verändern wird. Mit einer Eigenkapitalquote von 6,49 % (Vorjahr 12,06 %) weißt die AKKA Management Services ein ausreichendes Eigenkapital aus. Die Anzahl der Beschäftigten erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 67 auf 120 Personen im Quartalsdurchschnitt. Dies ist auch auf die weitere Zentralisierung der Zentralfunktionen zurückzuführen. Die Gesellschaft erwirtschaftete einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von 3.706 T€ (Vorjahresfehlbetrag -372 T€). Das stark gestiegene Jahresergebnis ist unter anderem auf den abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag mit der AKKA DNO GmbH, Berlin, zurückzuführen. C. Darstellung der Lage Entwicklung der Umsatzerlöse
Der gestiegene Umsatz ist auf die weiter voranschreitende Zentralisierung von Kosten in der AMS zu erklären. Es werden alle anfallenden Kosten gemäß der geschlossenen Service Level Agreements anteilsgerecht an die verbundenen Unternehmen weiterbelastet. Zeitgleich sind die Erlöse aus den Weiterbelastungen von Mietleasingverträgen gesunken, da Verträge im Geschäftsjahr 2019 ausgelaufen sind. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge resultiert aus Kostenweiterbelastungen in Bezug auf die KFZ Verrechnung innerhalb des Konzerns in Höhe von 592 TEUR, sowie aus Kostenweiterbelastungen an das gegründete IT Shared Service Desk in Rumänien, an welches Kosten in Höhe von 242 TEUR weiterbelastet wurden. Die Materialaufwendungen reduzierten sich im Berichtsjahr auf 0 EUR, da die Gesellschaft keine originären Materialeinsatz ausweist. Der Personalaufwand stieg um 73,2 % auf 8.071 T€. Grund hierfür ist ebenfalls die Zentralisierung von Mitarbeitern aus den Funktionen Finance, HR, Legal, etc. Der Anstieg der Abschreibungen resultiert im Berichtsjahr aufgrund der voranschreitenden Zentralisierung der Beschaffung von IT Hardware und Lizenzen, die über die AKKA Management Services GmbH beschafft werden. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 2.769 T€ auf 12.845 T€ resultiert im Wesentlichen aus der gestiegenen Zentralisierung. Auffallend sind hier die Blöcke Verwaltungskostenumlage von ausländischen verbundenen Unternehmen (+ 5.372 T€), Kfz-Kosten (+933 T€) sowie der Mietaufwendungen (+ 428 T€) und Werbekosten (+ 351 T€). Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der AKKA DNO GmbH, Berlin, seit dem Geschäftsjahr 2019, sowie ein Ergebnisabführungsvertrag mit der AKKA Deutschland GmbH, Saarbrücken. Die AKKA Management Services GmbH erwirtschaftete ein positives Ergebnis vor Ergebnisabführung an die AKKA Deutschland GmbH in Höhe von 3.706 T€ (Vorjahr -372 T€). Liquidität/Kapitalstruktur Die AKKA Management Services GmbH finanziert sich im Wesentlichen durch den am 27.12.2018 abgeschlossenen Cash Pool-, Netting- und Finanzierungsvertrag mit der AKKA Finance SARL, Brüssel, Belgien (kurz: AKKA Finance). Das Konzern-Netting ist wichtiger Bestandteil der AKKA Management Services GmbH. Die Vielzahl interner Forderungen bzw. Verbindlichkeiten zwischen verbundenen Unternehmen werden nicht einzeln beglichen, sondern genettet und zum Ende eines Monats verbleibt eine Endsumme, die dann optional via Bankzahlungen oder internem Kontoübertrag auf die AKKA Finance abgerechnet werden können. Zudem besteht mit der Baden- Württembergischen Bank ein Rahmenkredit bis zum Höchstbetrag von 500 T€ welcher wahlweise als Kontokorrentkredit oder Avalkredit (nicht für Kreditsicherungen) einzeln von den Kreditnehmern AKKA DSW, AKKA DSO, AKKA DNO und AKKA Management Services in voller Höhe in Anspruch genommen werden kann. Zum Bilanzstichtag wurde der Rahmenkredit von den Kreditnehmern in voller Höhe als Avalkredit in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber AKKA Finance belaufen sich zum 31.12.2019 auf 14.081 T€ (Vorjahr 28.071 T€), der Bestand an Guthaben bei Kreditinstituten erhöhte sich stichtagsbedingt auf 1.225 T€. Das Eigenkapital bleibt aufgrund der Ergebnisabführung konstant. Die AKKA Management Services GmbH, kann sich aufgrund der vorhandenen Konzernfinanzierung (Cash Pool-, Netting- und Finanzierungsvertrag) der bilateralen Kreditlinien sehr flexibel sowohl intern als auch extern nach Bedarf finanzieren. Dabei kann sie auch auf die über den Cash-Pool eingesammelten Guthaben der deutschen Tochtergesellschaften zurückgreifen. Zum Bilanzstichtag wurden weder die Aval-, die Kontokorrent- noch die Kreditlinien in Anspruch genommen. Durch diese sowohl in Höhe als auch Laufzeit ausbalancierte Finanzierungsstruktur ist die jederzeitige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft gesichert. Investitionen Zur Detaildarstellung der Investitionen verweisen wir auf den Anlagespiegel. Im Allgemeinen ist die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände konstant abzüglich der anfallenden Abschreibung sowie zuzüglich neu gekaufter Software im Geschäftsjahr 2019. Im Sachanlagevermögen ist der leichte Zuwachs erklärbar durch den Zugang in der Kategorie Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Vermögenslage Die Vermögenslage ist durch gegenläufige Effekte gekennzeichnet. Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen die abgerechneten Umlagen, wohingegen in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Wesentlichen sich der stark gewachsene Saldo gegenüber AKKA Finance niederschlägt. Die Bilanzsumme hat sich um 25.636 T€ auf 55.518 T€ erhöht. Ursächlich hierfür ist vor allem der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Aufgrund der fehlenden operativen Tätigkeit mit externen Unternehmen besteht zum Stichtag kein wesentlicher Forderungsbestand gegen externen Kunden. Zur Analyse der Rückstellungen verweisen wir auf den Anhang. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die AMS verzeichnet trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2019. Insgesamt beurteilen wir die wirtschaftliche Lage als volatil. Der aktuelle Transformationsprozess zu automatisiertem Fahren, Vernetzung und Elektromobilität bedingt einen großen Umbruch für die Ingenieur- und Beratungsdienstleistungen in der Automobilindustrie. Dies wirkt sich nicht nur auf die operativen Einheiten aus, sondern auch auf die AMS. Zum heutigen Zeitpunkt sind uns keine Einflussfaktoren bekannt geworden, die mögliche Abweichungen von der zuvor berichteten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zur Folge haben könnten. D. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren Unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren innerhalb der AKKA BU Germany sind Gesamtleistung, Gross Margin auf Projektebene, Operational Margin und die Auslastung der Mitarbeiter. Zusätzlich wenn auch weniger im Focus zu den genannten operativen Ergebnisgrößen stellen für uns auch die Net Margin, der Auftragseingang, die Arbeitnehmer, der Personalaufwand, Days Sales Outstanding, das Working Capital und die Investitionen sowie die Kundenzufriedenheit finanzielle und nichtfinanzielle Indikatoren/Kennzahlen dar. Diese Steuerungsgrößen sind nicht abbildbar für die AKKA Management Services GmbH, da es sich bei dieser Gesellschaft um eine Gesellschaft zur Aggregation von Kosten handelt. Human Resources (HR) Die Personalarbeit im Jahr 2019 war weiterhin geprägt von Prozess- sowie Kostenoptimierungen und Vereinheitlichung. Die Integration der AKKA Gruppe am Standort Deutschland, aber auch die Einbindung in die AKKA Gruppe weltweit, wurden kontinuierlich fortgesetzt. Die bereits 2018 eingeleiteten Effizienzsteigerungsprogramme wurden weitergeführt und zeigten auch in 2019 Wirkung. Das Jahr 2019 gestaltete sich sehr herausfordernd, da weitere Maßnahmen für eine integrierte HR-Arbeit innerhalb der AKKA Gruppe eingeleitet und erfolgreich umgesetzt werden konnten. Die weitere Transformation und Ausrichtung der HR-Arbeit auf die Anforderungen des Marktes und der AKKA Gruppe werden die zentralen Herausforderungen für die Zukunft sein. Neben der Definition und Bündelung der HR-Rollen innerhalb der BU Germany wird es weitere strukturelle Maßnahmen geben, um die HR-Arbeit nachhaltig zu optimieren. Besonderer Fokus bleibt weiterhin die Rekrutierung von Mitarbeitern vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels. Die eigens hierfür gegründete AKKAdemy in Genf ist dabei ein wichtiger Baustein, die für sämtliche verbundene Unternehmen Fach- und Führungskräften rekrutiert. Aufgrund des Erfolges der AKKAdemy in Genf wurde 2019 eine weitere AKKAdemy in Leipzig gegründet, die den Schwerpunkt auf die Rekrutierung von digitalen Fach- und Führungskräften legt. Das soziale Klima mit der Gewerkschaft und den Betriebsräten gestaltet sich weiterhin positiv. Im Verlauf des Jahres haben weitere Tarifgespräche stattgefunden mit dem Ziel, den Vergütungstarifvertrag neu zu fassen und in einigen Punkten weiterzuentwickeln. Aktuell gilt noch immer die tarifliche Nachwirkung des ausgelaufenen Vergütungstarifvertrages. AKKA als attraktiver Arbeitgeber Die gute Akzeptanz auf dem weiterhin angespannten Bewerbermarkt spiegelt sich in den zahlreichen Einstellungen durch das engagierte Recruiting-Team in 2019 wider. Auch in diesem Jahr wurden die Einstellungsziele erreicht und damit zahlreiche qualifizierte Fachkräfte gewonnen. Für 2020 liegt der Fokus weiterhin auf der Gewinnung neuer Mitarbeiter für ein nachhaltiges Wachstum bei den wichtigen Zukunftstechnologien. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht A. Prognose- und Chancenbericht Für das Jahr 2020 erwartete die Bundesregierung eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Höhe von 1,1 Prozent. Die konjunkturelle Dynamik sollte dabei zum Jahresauftakt 2020 noch verhalten bleiben. Im weiteren Verlauf sollte die Wirtschaft wieder leicht an Fahrt aufnehmen (Quellen: Statistisches Bundesamt; Jahresprojektion der Bundesregierung, Stand Januar 2020). 1 Die nach dem Bilanzstichtag weltweite Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie hat einen erheblichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Ab März 2020 hat diese in der Gruppe zu einer Vielzahl von Projektverzögerungen und -verschiebungen insbesondere bei den Kunden aus der Automobilbranche geführt. Die inzwischen zu erkennenden Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie für AKKA können aktuell noch nicht abschließend bewertet werden. Vorübergehend kommt es für die Gruppe insgesamt zu einer deutlichen Reduzierung der monatlichen Umsatzerlöse. Dies wirkt sich jedoch aufgrund der rein konzerninternen Dienstleistungstätigkeiten vorläufig nicht direkt auf die AKKA Management Service GmbH aus. Für das Jahr 2020 prognostizieren wir daher für die AKKA AMS Overhead Kosten in Höhe von 28.060 T€. Diese Kosten werden wieder gemäß den abgeschlossenen SLAs an die verbundenen Unternehmen weiterverrechnet. Entsprechend wird vor Berücksichtigung der Erträge und Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträgen mit einem leicht positiven Ergebnis gerechnet. B. Risikobericht Durch die in der AKKA BU Germany gelebten kontinuierlichen Prozesse zur Marktbeobachtung, Strategiedefinition und operativen Steuerung ist gewährleistet, dass die AKKA Management Services GmbH ihre Positionierung im Markt und Wettbewerb finden sowie Chancen und Risiken adäquat abwägen kann. Die AKKA BU Germany verfügt über einen kontinuierlichen Berichtsprozess zur Erkennung von möglichen Risiken. Im Rahmen von Risikoberichten werden - neben den einzelnen Risiken - die Gegenmaßnahmen zur Risikominimierung oder aber Risikovermeidung aufgezeigt. Die Umsetzung definierter Gegenmaßnahmen und Maßnahmenwirksamkeit werden in den Gremien der BU Germany kontrolliert. Das Risikomanagement ist unterteilt in die Kernprozesse "Projekt Risk Management", "Financial Risk Management" und "Tax Risks Management", die Bestandteile des "Corporate Risk Managements" der AKKA BU Germany sind. Speziell die Rolle des "Project Risk Managements" wurde dadurch deutlich gestärkt. Zusätzlich findet ferner ein kontinuierlicher Abwägungsprozess der Chancen und Risiken statt. Dieser wird ergänzt durch eine ständige Überprüfung des Leistungsangebots hinsichtlich Marktfähigkeit und Profitabilität in speziell hierfür eingerichteten Gremien (z. B. Projektreviews). Die überregionale Verbreitung von Virusinfektionen hat einen erheblichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Die gegen Ende des Jahres 2019 erstmals aufgetretenen Infektionen mit dem COVID-19-Virus haben ab März 2020 zu einer Vielzahl von Projektverzögerungen und -verschiebungen insbesondere bei unseren Kunden aus der Automobilbranche geführt. Es bestehen große Unsicherheiten darüber, wie sich diese Entwicklungen im Jahresverlauf 2020 gestalten werden, und welche längerfristigen Folgen die Pandemie für die Konjunktur und die geopolitischen Entwicklungen haben wird. Die Geschäftsführung geht von deutlichen negativen Auswirkungen auf Projektrealisationen und der Gewinnung von Neuaufträgen und somit auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft aus. In Abhängigkeit von der Dauer der getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung sowie Entwicklung der Coronavirus-Pandemie und der damit einhergehenden geringeren Auftragszahlen in den operativen verbundenen Unternehmen ergeben sich entsprechende Risiken für die erzielbaren Umsatzerlöse und die Ertragssituation sowie ggf. ein zusätzlicher Finanzbedarf innerhalb der AMS, die sich kurzfristig aber nicht bemerkbar machen werden. In Abhängigkeit von der Dauer der Pandemie kann es ebenfalls zu Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit und damit auch Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der AMS kommen. Zur Begrenzung der gesundheitlichen Risiken für die Mitarbeiter sowie der negativen wirtschaftlichen Auswirkungen wurden im März 2020 umfangreiche Maßnahmen eingeleitet. So wurde die Möglichkeit des mobilen Arbeitens deutlich ausgedehnt. Es wurden Kosteneinsparungen durch das Aussetzen der Inanspruchnahme von externen Dienstleistungen (Beratung, etc.) und das Verschieben von Investitionen initiiert. Auch wurde ein engmaschigeres Risikomanagement im Rahmen des Cash-Managements erweitert. Zudem wurden Maßnahmen zur Einführung von Kurzarbeit ergriffen. Durch die Bundesregierung sowie die Bundesländer sind verschiedene Maßnahmen zur Reduzierung der Auswirkungen der Pandemie vorgesehen. Diese wurden im gesetzlichen Rahmen ausgeschöpft. Die aus dem Coronavirus resultierenden Risiken sind zurzeit insgesamt noch nicht final absehbar bzw. quantifizierbar. Die Gesellschaft wird die Entwicklung weiterhin analysieren und bei Bedarf die entsprechenden Maßnahmen anpassen bzw. ausweiten. Gesicherter Unternehmensfortbestand/Finanz- und Liquiditätsrisiken Risiken aus der Geschäftstätigkeit und eventuell anfallende Belastungen wurden im Jahresabschluss vollumfänglich berücksichtigt und in der jeweiligen Bilanz- bzw. GuV-Position entsprechend abgebildet. Zur Finanzierung zukünftiger Investitionen, besonders im IT-Bereich, hat die AKKA Management Services GmbH eine Vereinbarung mit einer Leasinggesellschaft über ein Volumen in Höhe von 9,5 Mio. EUR geschlossen. Auf diese Vereinbarung können alle Gesellschaften der Business Unit Deutschland zugreifen. Ertragsverfallrisiken/Operative Risiken Die AKKA Management Services GmbH ist in fast keiner Geschäftsbeziehung mit externen Kunden. Demzufolge sind keine weiteren operativen Risiken zu nennen. Vor diesem Hintergrund sehen wir derzeit keine besonderen Risiken für unsere weitere Geschäftsentwicklung. Beteiligungsrisiken Risiken und Chancen können entweder direkt auf die AKKA Management Services GmbH oder indirekt über ihre Tochtergesellschaften auf die Muttergesellschaft wirken. An den Risiken der Beteiligungen und Tochtergesellschaften partizipiert die AKKA Management Services GmbH grundsätzlich entsprechend ihrer jeweiligen Beteiligungsquote. Zudem kann eine nachlassende Profitabilität der Beteiligungen und Tochtergesellschaften dazu führen, dass deren Buchwerte abzuwerten sind. In der Betrachtung aller Finanzierungsmöglichkeiten und der vorhandenen Liquiditätsreserven in der AKKA Gruppe sehen wir trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie keine Liquiditätsrisiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Rechtliche Risiken Als international tätiges Unternehmen unterliegt die Gesellschaft dem Risiko von Rechtsstreitigkeiten, an denen wir in Zukunft beteiligt sein könnten. Die Ergebnisse künftiger Verfahren sind in aller Regel nicht vorhersagbar, sodass aufgrund von gerichtlichen oder behördlichen Entscheidungen oder der Vereinbarung von Vergleichen Aufwendungen entstehen können, die nicht oder nicht in vollem Umfang durch Versicherungsleistungen abgedeckt sind und wesentliche Auswirkungen auf unser Geschäft und seine Ergebnisse haben können. Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Vertragsmuster für verschiedene Anwendungsfälle oder Ausführungsbestimmungen in Form von Organisationsrichtlinien werden laufend fortentwickelt und verringern neue rechtliche Risiken. Für Prozesse, Projekte oder Vertragsabschlüsse, die sich außerhalb der für das Tagesgeschäft entwickelten Standards bewegen, ziehen wir regelmäßig die Rechtsabteilung zu Rate. Auf Basis unseres derzeitigen Kenntnisstandes bestehen keine rechtlichen Risiken. IV. Gesamtbeurteilung Die Chancen und Risiken für AKKA werden ganz wesentlich von gesamtwirtschaftlichen Einflussfaktoren und deren Effekten auf die Branchenkonjunktur geprägt. Die gesamte Risikolage hat sich im Vergleich zum Vorjahr für die AMS nicht verschlechtert, da die AMS nach wie vor Leistungen für verbundene Unternehmen erbringen wird. Es bleibt abzuwarten inwieweit vor allem die Coronavirus-Pandemie sich nachhaltig auf die operativen Einheiten auswirken wird und ob dies dann einher geht mit einer Schrumpfung der AMS. Infolge der Zugehörigkeit zum AKKA Konzern ergeben sich für uns neue oder verbesserte Möglichkeiten und Instrumente, das Chancen- und Risikomanagement zu optimieren. Des Weiteren führt die gute Verfügbarkeit liquider Mittel dazu, dass Wachstum leichter finanziert werden kann. Die Beziehungen zu bestehenden Großkunden sollen weiter ausgebaut werden und gleichzeitig durch das Wachstum durch Aufträge von Neukunden unterstützt werden. Die Geschäftsführung stellt fest, dass für die AMS zum jetzigen Zeitpunkt keine Risiken erkennbar sind, die zu einer dauerhaften und wesentlichen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen könnten. Dieser Lagebericht enthält Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft liegen und die auf den heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen der Geschäftsführung der Gesellschaft beruhen. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können, wenn eine der genannten oder andere Unsicherheiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrundeliegenden Annahmen als unzutreffend herausstellen.
Stuttgart, 29. Juni 2020 Peter Mehrle Derrick Zechmair |
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