hep yolar GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
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| 27.26% | |
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Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
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Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
hep energy GmbHGüglingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Geschäftsmodell Die hep energy GmbH, Güglingen (im Folgenden "hep energy" oder "Gesellschaft"), ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der hep global GmbH, Güglingen, und Teil des international operierenden hep Konzerns. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst die Entwicklung, den Bau und den Betrieb von Photovoltaikanlagen. Die Gesellschaft unterhält neben inländischen Tochtergesellschaften ebenfalls Tochtergesellschaften in den USA und in Japan, die - über weitere Tochterunternehmen - die gleiche Geschäftstätigkeit betreiben. Die Gesellschaft ist daher international tätig. 1.2 Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Die Umsätze und auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern werden maßgebend durch die zu entwickelnde bzw. zu installierende Kapazität von Solarparks (gemessen in MWp) beeinflusst. 1.3 Unternehmensstrategie Um die eigene Position am Markt zu stärken und weiter auszubauen sowie das Wachstum voranzutreiben, plant die Gesellschaft, die Projekt-Pipeline konsequent zu realisieren und weiter auszubauen. Darüber hinaus soll das operative Geschäft im Bereich Entwicklung, Bau und Betrieb von Photovoltaikanlagen strategisch erweitert werden. So sollen mit dem Produkt "hep yolar" große Dachanlagen mit einer Kapazität im Regelfall ab 100 kWp bei Gewerbebetrieben entwickelt, gebaut und betrieben werden. Im Jahr 2023 wurde die erste große Dachanlage unter dem Produkt "hep yolar" in Betrieb genommen. Weitere Anlagen sollen in den kommenden Jahren folgen. Über einen Stromabnahmevertrag sichert sich der Betreiber die Gewinnung von grünem Strom. Ebenfalls bietet hep energy das Monitoring und Wartungsdienstleistungen für Solarparks Dritter an, die bereits am Netz sind. Im Hinblick auf die geographische Verteilung der Märkte beabsichtigt die Gesellschaft, sich durch ihre Tochterunternehmen in den bereits bestehenden Märkten Deutschland, USA und Japan weiter zu etablieren. Ein Hauptaugenmerk liegt auf dem Ausbau in Deutschland. Hier soll neben den Dachanlagen "hep yolar" auch ein besonderer Fokus auf die Akquise und Umsetzung von Freiflächenanlagen im gesamten Bundesgebiet gelegt werden. Dies soll zum einen durch Kooperationsvereinbarungen mit Organisationen geschehen, die Zugriff auf mögliche Flächen für Solarprojekte gewähren können, zum anderen durch die gezielte Akquise von einzelnen Freiflächen. Die Gesellschaft plant ferner, in anderen Zielmärkten in Europa für andere Unternehmen des hep Konzerns tätig zu werden. So wurde im Jahr 2023 durch den hep Konzern der Markteintritt in Polen durch den Ankauf von Projektrechten vollzogen. Zusätzlich will sich die Gesellschaft auch an innovativen Konzepten oder Zukunftsfeldern beteiligen, wie beispielsweise der Agri-Photovoltaik (Agri-PV oder auch sogenannte "Shared-Solar-Projekte"), womit die Flächeneffizienz gesteigert werden soll und der Ausbau von Photovoltaik-Leistung gefördert wird. Agri-PV bezeichnet die gleichzeitige Nutzung von Flächen für die landwirtschaftliche Pflanzenproduktion (Photosynthese) und die Stromproduktion mittels Photovoltaik. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft zeigte sich 2023 trotz multipler Krisen mit einem durchschnittlichen Wachstum von 3,2 % insgesamt robust. Die entwickelten Volkswirtschaften wuchsen im Schnitt um 1,6 %, während Entwicklungs- und Schwellenländer ein Wachstum von 4,3 % verzeichneten. 1 Die konjunkturelle Lage ist innerhalb der entwickelten Länder sektoral und regional stark unterschiedlich. So wuchs die US-Wirtschaft mit 2,5 % überraschend stark, während das Wachstum im Euroraum bei lediglich 0,4 % lag. Geopolitisch stand auch das Jahr 2023 unter dem Eindruck des anhaltenden Ukraine-Kriegs, wobei sich zum Jahresende ein weiterer globaler Krisenherd in Form des anhaltenden Kriegs zwischen Israel und der Terrorgruppe Hamas entwickelte. Aufgrund dieser Entwicklungen blieben die Rohstoffpreise für Metalle, Kohle und Gas auch im Jahr 2023 volatil, nachdem bereits die Corona-Pandemie und die weiteren Schocks wie der Russland- Ukraine-Krieg in den vergangenen Jahren Preisinstabilitäten verursachten. 2 Die Inflation ist global im Jahresvergleich zu 2022 von 8,7 % auf 6,8 % gesunken 3 , während sich die Aktienkurse an den Finanzmärkten bemerkenswert positiv entwickelten. 4 Der Welthandel erlebte dagegen einen Rückgang um 2 %, was zunehmend auf strukturelle Gründe, insbesondere auf die verringerten Handelsintensität Chinas, zurückgeführt wird. 5 Die deutsche Wirtschaft ist 2023 entgegen dem globalen Trend um 0,3 % geschrumpft und bewegt sich damit auf einem Niveau, das nur noch leicht über dem vor der Corona-Pandemie liegt. Dies wird auf eine Mischung aus konjunkturellen und strukturellen Hemmnissen, wie der hohen Inflation, hohen Energiepreisen und dem anhaltenden Fachkräftemangel, zurückgeführt. 6 Gleichwohl hellten sich einige Indikatoren im Jahresverlauf merklich auf. Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt bei 6,0 %, sank allerdings von 8,7 % im Januar fast konstant über das Jahr hinweg auf 3,7 % im Dezember 2023. 7 Derselbe Trend war auch für die Energiepreise zu beobachten, auch wenn sich diese auf einem weiterhin hohen Niveau befinden. Insgesamt sanken Strom - und Gaspreise im zweiten Halbjahr aber auf ein Niveau von vor Beginn des Kriegs in der Ukraine. Die Future-Notierungen der Strom- und Gaspreise lassen jedoch ein anhaltend hohes Preisniveau erwarten. 8 Im Einzelnen wirkten insbesondere die unterausgelasteten heimischen Produktionskapazitäten sowie die anhaltende Flaute am Wohnungsbau dämpfend auf die Konjunktur in Deutschland. 9 Dagegen hatten der Arbeitsmarkt und die infolge hoher Tarifabschlüsse nunmehr stark steigenden Löhne stabilisierende Wirkung, zumal der Internationale Währungsfonds (IWF) trotz dieser Abschlüsse keine Anzeichen für eine Lohn-Preis-Spirale sieht. 10 Dass diese Entwicklungen die Inflation nicht weiter in die Höhe getrieben haben, wird auch durch die Normalisierung bei den Energie- und Rohstoffpreisen sowie die etwas entspanntere Lage der globalen Lieferketten erklärt. 11 Finanzpolitisch wurde 2023 durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Schuldenbremse geprägt, welches eine verschärfte Haushaltskonsolidierung des Bundes auch über das Jahr hinaus nötig machte. Geldpolitisch setzte die Europäische Zentralbank (EZB) ihren restriktiven Kurs aus dem Vorjahr fort. Aufgrund der Inflationsentwicklung erhöhte sie im Lauf des Jahres den Leitzins massiv von 2,5 % zu Jahresbeginn auf 4,5 % im September 2023. 12 Seither verbleibt der Zinssatz auf diesem Niveau, wobei Analysten und Wirtschaftsforschungsinstitute mit Zinssenkungen im Lauf des Jahres 2024 rechnen. 13
1 Internationaler Währungsfonds: World
Economic Outlook April 2024 (S.10)
2.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.2.1 Weltweiter Photovoltaik-Markt Im Jahr 2023 verzeichnete der globale Solarmarkt ein anhaltendes Wachstum. Mit einem Zuwachs von ca. 350 Gigawatt (GW) 14 an installierter Leistung konnten die Werte der vorherigen Jahre übertroffen werden. Es wird erwartet, dass durch die Subventionen in Brasilien, Indien, den USA und der Europäischen Union der Ausbau der erneuerbaren Energien bis 2028 in den jeweiligen Märkten mehr als verdoppelt wird. Zudem sind die Spot-Preise für Solarmodule um bis zu 50 % gesunken. 15 Während der Marktführer China im Jahr 2022 über 100 GW 16 Zubau an PV-Kapazität aufweisen konnte, liegt der Zubau an Solarleistung in China im Jahre 2023 nach derzeitigen Schätzungen bei 200 GW 17 , dies würde einen Zuwachs von 100 % bedeuten. Mit dem daraus erzeugten Strom können durchschnittlich ca. 20 Millionen Haushalte versorgt werden. Außerdem ist nicht nur in China, Europa und den USA ein Anstieg in Solarinvestitionen zu verzeichnen, sondern auch im Globalen Süden. Indiens installierte Solarkapazität betrug zwar nur 79 GW im Jahr 2022, allerdings ist der Zuwachs mit 13 GW enorm 18. In Brasilien wurden im Jahr 2023 über 38 GW an Solarkapazität erreicht und mittlerweile werden 16,8 % 19 der elektrischen Energie aus Photovoltaikanlagen bezogen, dabei ist der Photovoltaikmarkt sehr dynamisch. 20 Die Weltwirtschaft befindet sich aufgrund der zahlreichen bewaffneten Konflikte sowie des schwelenden Handelsstreits zwischen China und den USA auch 2023 in unruhigen Zeiten. Trotz der eigenen üppigen Ressourcen sicherte sich China zusätzliche Produktionskapazitäten für Technologie in Explorationsprojekten in Afrika und Lateinamerika. Dadurch ergeben sich riskante Abhängigkeiten der EU und der USA. Beispielsweise wurden 97 % des Lithiums zur Herstellung von Batterien in der EU und 92 % der in Deutschland benötigten Seltenen Erden aus China importiert. Zuletzt wurden der Export von Hochleistungschips sowie Maschinen für deren Produktion von den USA eingeschränkt 21. Dennoch zeigt eine Studie des Fachmagazins "Nature", dass die internationalen Lieferketten in der Photovoltaikindustrie ca. 67 Milliarden Dollar an Einsparungen im Zeitraum 2006 bis 2020 eingebracht haben und die Kosten von Solarmodulen bei einer nationalen Strategie um 25 % steigen würden. Die Studie zeigt, dass internationale Lieferketten Effizienzgewinne für die gesamte Photovoltaikindustrie bringen. 22 2.2.2 Deutscher Photovoltaik-Markt Die Energiepolitik in Deutschland ist von dem anhaltenden Krieg in der Ukraine und den damit zusammenhängenden energiepolitischen Verwerfungen geprägt. 2023 wurden intensive Debatten um das sogenannte "Heizungsgesetz" sowie die vollzogene Abschaltung der drei letzten verbliebenen Atomkraftwerke zum 15.04.2023 geführt. Um die Transformation zu einem emissionsarmen Energiesystem dennoch zu schaffen, folgt daraus die Notwendigkeit eines umso stärkeren Ausbaus der erneuerbaren Energien, insbesondere der Photovoltaik. Das Jahr 2023 war von einer Reihe von politischen Initiativen dazu geprägt. Den Auftakt machte die Veröffentlichung einer eigenen Photovoltaik- Strategie der Bundesregierung. 23 In dieser werden Handlungsfelder benannt, um bis zum Jahr 2030 215 GW an installierter PV-Leistung zu erreichen, wie es im EEG 2023 vorgesehen ist. 24 Eine weitere Initiative war der Vorschlag des sogenannten Solarpakets 1 durch das Bundeskabinett im August 2023. Das Paket wird zahlreiche Maßnahmen enthalten, welche den PV-Ausbau beschleunigen und entbürokratisieren sollen. 25 Die Verabschiedung durch das Parlament wurde durch die tiefgreifende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Bundeshaushalt 2023 verzögert, sie soll jedoch voraussichtlich bis Mitte 2024 vollzogen werden.
13 Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose (DIW, ifo
Institut, IfW, IWH, RWI): Gemeinschaftsdiagnose 1/2024
(S.27)
Deutschland bleibt pro Kopf der zweitgrößte und in absoluten Zahlen der größte Photovoltaik-Markt in Europa. 26 Nach vorläufigen Zahlen wurden 2023 14,2 GW an Photovoltaik und damit so viel Leistung wie nie zuvor in einem Jahr zugebaut. Damit stehen in Deutschland insgesamt 81,6 GW an installierter PV-Leistung zur Verfügung, was einer Steigerung der Kapazität um 21,2 % gegenüber dem Vorjahr entspricht 27 Zum ersten Mal überhaupt überschreitet ein europäisches Land damit die Schwelle eines jährlichen Zubaus von 10 GW. 28 Erneuerbare Energien deckten mit ca. 260 TWh eingespeisten Stroms ca. 58,8 % der öffentlichen Nettostromerzeugung in Deutschland ab, wovon 52,3 TWh auf die Photovoltaik entfiel. 29 Neben der ungebrochen steigenden Bedeutung der erneuerbaren Energien spielen im deutschen Strommix die fossilen Energieträger Braunkohle, Steinkohle sowie Erdgas mit zusammen ca. 37 % der Nettostromerzeugung eine erhebliche Rolle. Die Strompreise stagnierten auf einem hohen Niveau. So lag der Durchschnitt der angebotenen Tarife für einen mittelgroßen Haushalt 2023 bei 45,73 ct/kWh und damit so hoch wie nie zuvor. Für Industriekunden sank der Strompreis im Vergleich zu den Rekordwerten des Vorjahrs dagegen und lag bei durchschnittlich 24,86 ct/kWh (inkl. Stromsteuer). 30 Der Markt für sogenannte Power Purchase Agreements (PPA), Stromabnahmeverträge direkt zwischen Erzeuger und Abnehmer, verzeichnete ein kräftiges Wachstum. 31 Darüber hinaus führten die angehobenen Höchstwerte in den Ausschreibungen der Bundesnetzagentur für PV-Freiflächenanlagen zu deutlich überzeichneten Ausschreibungsrunden im März und Juli 2023. 32 2.3 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 2.3.1 Geschäftsverlauf Die hep energy GmbH konnte Umsatzerlöse in Höhe von EUR 13,4 Mio. (Vj.: EUR 18,9 Mio.) erzielen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich vermindert und betrug EUR -2,9 Mio. (Vj.: EUR 3,1 Mio.). Der Jahresfehlbetrag betrug EUR 3,0 Mio. (Vj. Jahresüberschuss EUR 2,1 Mio.). Von den Umsatzerlösen entfielen EUR 12,8 Mio. auf Projektentwicklungsleistungen (Vj.: EUR 17,3 Mio.) sowie EUR 0,6 Mio. auf die Errichtung und den Betrieb von Solarparks (Vj.: EUR 1,6 Mio.). Die Erlöse aus Projektentwicklungsleistungen entfielen vor allem auf Leistungen für Konzerngesellschaften (EUR 6,1 Mio., Vj.: EUR 10,3 Mio.) und für hep-Fondsgesellschaften (EUR 6,7 Mio., Vj.: EUR 7,0 Mio.). Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein kanadisches Großprojekt an eine Fondsgesellschaft veräußert, was Projektentwicklungsvergütungen in der Höhe von EUR 5,9 Mio. zur Folge hatte. Im Vorjahr resultierten aus dem Verkauf eines Großprojektes in den USA an eine Fondsgesellschaft Erlöse durch Projektentwicklungsvergütungen in Höhe von EUR 8,6 Mio.
24 Erneuerbare-Energien-Gesetz vom 21. Juli 2014
(BGBl. I S. 1066), das zuletzt durch Artikel 13 des
Gesetzes vom 22. Dezember 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 405)
geändert worden ist
2.3.2 Ertragslage Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung) hat sich um EUR 5,4 Mio. von EUR 18,8 Mio. auf EUR 13,4 Mio. vermindert. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen von EUR 2,5 Mio. (Vj.: EUR 3,6 Mio.) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Kursdifferenzen. Der Materialaufwand in Höhe von EUR 3,0 Mio. (Vj.: EUR 4,1 Mio.) besteht im Wesentlichen aus bezogenen Leistungen. Diese beinhalten wie im Vorjahr nahezu ausschließlich Aufwendungen für bezogene Projektentwicklungsleistungen. Die Materialaufwandsquote als Quotient aus Materialaufwand und Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen) betrug 22,2 % (Vj.: 21,6 %). Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr von EUR 1,5 Mio. auf EUR 1,8 Mio. gestiegen. Ursächlich hierfür war der Anstieg der Mitarbeiterzahl (inklusive Geschäftsführung) von 19 auf 22 Personen. Der durchschnittliche Personalaufwand je Mitarbeiter betrug TEUR 84 (Vj.: TEUR 76). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von EUR 13,7 Mio. auf EUR 14,0 Mio. gestiegen. Sie umfassen im Wesentlichen bezogene Serviceleistungen, Kursverluste, Aufwendungen für Miete, Reisekosten und Rechts- und Beratungskosten. Der Anstieg betrifft mit EUR 0,8 Mio. die bezogenen Serviceleistungen im Zusammenhang mit dem Wachstum des hep Konzerns. Gegenläufig verminderten sich die Währungskursverluste um EUR 0,5 Mio. Somit wurde ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von EUR -2,9 Mio. (Vj.: EUR 3,1 Mio.) erzielt. Die EBIT-Marge - bezogen auf die Gesamtleistung - betrug -21,6 % (Vj.: 16,7 %). Aufgrund der erforderlichen Fremdfinanzierung erhöhten sich die Zinsaufwendungen auf EUR 1,3 Mio. (Vj.: EUR 1,1 Mio.) und übersteigen damit die Summe aus Erträgen aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens und Zinserträgen von EUR 0,9 Mio. (Vj.: EUR 0,7 Mio.). Aufgrund von Verlustrückträgen in Vorjahre konnte ein ertragsteuerlicher Ertrag von EUR 0,3 Mio. realisiert werden (Vj. Aufwand: EUR 0,5 Mio.). 2.3.3 Vermögens- und Finanzlage Das Gesamtvermögen beträgt zum Stichtag EUR 38,9 Mio. (Vj.: EUR 33,2 Mio.). Das Anlagevermögen in Höhe von EUR 11,1 Mio. (Vj.: EUR 6,9 Mio.) ist wesentlich geprägt durch Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Das Umlaufvermögen beträgt EUR 27,8 Mio. nach EUR 26,3 Mio. im Vorjahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt EUR 10,5 Mio. betreffen wie im Vorjahr im Wesentlichen Forderungen aus Projektentwicklungsleistungen (Vj.: EUR 4,8 Mio.), sie betreffen mit EUR 7,0 Mio. das kanadische Großprojekt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 16,7 Mio. (Vj.: EUR 17,9 Mio.) resultieren aus Projektentwicklungsleistungen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Darlehen betragen EUR 0,0 Mio. (Vj.: EUR 0,6 Mio.). In den sonstigen Vermögensgegenständen (EUR 0,4 Mio., Vj.: EUR 2,8 Mio.) sind Vorsteueransprüche, Kautionen, Darlehen und ähnliche Positionen ausgewiesen. Der Rückgang resultiert vor allem aus niedrigeren Vorsteuerforderungen. Die Guthaben bei Kreditinstituten betragen wie im Vorjahr EUR 0,0 Mio. aufgrund einer Cash-Pooling-Vereinbarung mit dem Cashpool-Führer hep global GmbH. Infolge des Jahresfehlbetrags in Höhe von EUR 3,0 Mio. ergibt sich ein Eigenkapital zum Stichtag in Höhe von EUR 2,2 Mio. Im Vorjahr betrug das Eigenkapital EUR 5,2 Mio. Die Rückstellungen verminderten sich leicht von EUR 2,2 Mio. auf EUR 2,0 Mio., die Verminderung betrifft im Wesentlichen Steuerrückstellungen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 0,9 Mio. (Vj.: EUR 2,0 Mio.) beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Leistungsbezug im Bereich der Projektentwicklung. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen betragen EUR 11,8 Mio. (Vj.: EUR 9,9 Mio.) und entfallen überwiegend auf bezogene Leistungen für Projektentwicklungen. Aus kurz- und mittelfristigen Darlehen bestehen Verbindlichkeiten gegen- über verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 21,7 Mio. (Vj .: EUR 13,5 Mio.). Hierin ist die Verbindlichkeit aus Cash-Pooling gegenüber dem Cash-Pool-Führer hep global GmbH in Höhe von EUR 18,4 Mio. (Vj.: EUR 11,7 Mio.) enthalten, deren gesamte Höhe im Zusammenhang mit für Projektentwicklungstätigkeiten erhaltenen Mitteln steht. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 0,4 Mio. (Vj.: EUR 0,4 Mio.) enthalten im Wesentlichen Darlehen. Durch die Cash-Pooling-Vereinbarung bestehen in der Regel keine Finanzmittelbestände in Haus- oder Fremdwährung. 2.3.4 Gesamtaussage Die Ertragslage der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 nicht zufriedenstellend. Die Vermögens- und Finanzlage wird sowohl als einzelne Gesellschaft, als auch im Konzern als stabil angesehen. Die Fähigkeit der Gesellschaft, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, bestand während des gesamten Geschäftsjahres. 3 Risikomanagement, Risiko- und Chancenbericht 3.1 Risikomanagement Das Risikomanagement des Konzerns und der Gesellschaft basiert einerseits auf einer verantwortungsvollen Unternehmensführung. Im Bereich Services erfolgen die Identifikation und Überwachung von Risiken aus der Projektentwicklung und dem Bau von Solarparks. 3.1.1 Aufbau- und Ablauforganisation Die Anforderungen an das Risikomanagement für die Gesellschaft sind durch die zum Konzern gehörende HEP Kapitalverwaltung AG als lizensierte Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) definiert und erstrecken sich auch auf die übrigen Konzerngesellschaften. Es besteht hierarchische und funktionelle Trennung zwischen den mit dem Risikomanagement beauftragten Personen und den Mitarbeitern aus den operativen Geschäftsbereichen, sie war im Berichtszeitraum jederzeit gegeben. Die Compliance-Beauftragte verantwortet die Überprüfung der Einhaltung gesetzlicher und regulatorischer Vorschriften durch alle Konzerngesellschaften. Mit Hilfe von jährlichen Schulungen und gruppeninternen Bekanntmachungen werden alle Mitarbeiter der Gesellschaft über aktuelle Compliance-Regelungen informiert und sensibilisiert. Die Prozesse zur Durchführung des Risikocontrollings sind im Rahmen einer schriftlich fixierten Ordnung dokumentiert und werden regelmäßig, d.h. mindestens einmal jährlich, überprüft und, sofern erforderlich, angepasst. 3.1.2 Risikocontrolling Die Kernaufgabe des Risikocontrollings ist es, die bedeutsamen Risiken jederzeit und frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und dem Management zu berichten. Darauf aufbauend werden erforderlichenfalls durchzuführende Maßnahmen an die operativen Abteilungen delegiert und deren Umsetzung überwacht. Entsprechend überwachte die Abteilung Risikomanagement der Muttergesellschaft im Berichtszeitraum die von ihr identifizierten Einzelrisiken, die sich den Risikoarten Geschäftsrisiko, Marktrisiko, Gegenparteirisiko, Liquiditätsrisiko sowie operationelles Risiko zuordnen lassen. Eine periodische und bei Bedarf Ad-hoc-Berichterstattung aller operativen Abteilungen an das Risikocontrolling sowie turnusmäßige Gespräche mit den maßgeblichen Risikoverantwortlichen, die quartalsweise Risikoberichterstattung, die jährliche Überprüfung von Geschäfts- und Risikostrategie sowie regelmäßige Überprüfungen des Risikomanagementsystems durch Interne Revision und Abschussprüfer gewährleisten eine wirksame Umsetzung des Risikocontrollings. Die identifizierten Risiken werden entweder quantitativ (d. h. auf Grundlage von Zahlen und Einheiten) oder qualitativ (auf Basis einer eigenen wertenden Einschätzung) vom Risikocontrolling bewertet. Die Bewertung dient der Feststellung, ob vorab definierte interne Grenzen (Risikolimits) überschritten werden. Im Fall von Überschreitungen werden ggf. Steuerungsmaßnahmen seitens der Abteilung Risikocontrolling entweder initiiert oder überwacht. 3.1.3 Liquiditätsmanagement Das Liquiditätsmanagement findet auf Konzernebene durch eine fortlaufende monatliche Planung und Überwachung der Liquiditätssituation statt. Für die Einnahmen- und Ausgabenseite der Gesellschaften werden Plan-Ist-Kontrollen durchgeführt, um bei negativen Abweichungen rechtzeitig Steuerungsmaßnahmen einleiten zu können. 3.2 Risikobericht 3.2.1 Gesamtwirtschaftliche Risiken 3.2.1.1 Makroökonomisches Risiko Makroökonomische Risiken bestehen insbesondere im Hinblick auf die bestehenden geopolitischen Unsicherheiten, u. a. im Zusammenhang mit zwischenstaatlichen Konflikten, die zu einer erhöhten Dynamik in den politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen beitragen. Insofern unterliegt auch die zukünftige Geschäftsentwicklung der Gesellschaft erhöhten Risiken z. B. durch Störung von Lieferketten, preisinduzierte Verwerfungen und abnehmende Investitionsneigungen. So stellt der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine weiterhin eine tiefe Zäsur in der europäischen Nachkriegsgeschichte dar. Massive Sanktionen gegenüber Russland, die von sehr vielen Staaten verhängt wurden, haben spürbare und weitreichende Folgen für die Weltwirtschaft. Außerdem besteht aufgrund der im Herbst 2024 anstehenden Präsidentschaftswahl in den USA das Risiko einer politischen Neuausrichtung in einem der Kernmärkte, in denen Tochtergesellschaften der Gesellschaft tätig sind. Demgegenüber steht die weitgehende Resilienz des Geschäftsmodells, das im breitesten Sinne auf Solarenergie aufbaut. So ist die Gesellschaft beispielsweise von allgemeinen Preissteigerungen betroffen, aber nicht von Preissteigerungen bei fossilen Energieträgern in der Stromerzeugung. Da kostengünstige und verlässliche Energie nach Einschätzung der Gesellschaft unabhängig von der politischen Ausrichtung als ein wichtiges Thema aufgefasst wird, bestehen zwar politische Risiken, jedoch geht die Gesellschaft von keinen Veränderungen aus, die die Geschäftsaktivität grundsätzlich in Frage stellen. Die Gesellschaft begegnet den genannten Risiken durch eine Diversifikation der geschäftsstrategischen Ausrichtung und der Zielmärkte. 3.2.1.2 Cyberrisiko Beim Cyberrisiko handelt es sich um das Risiko, dass rechtswidrig und in schädigender Absicht in IT-Systeme der Gesellschaft eingedrungen wird und dadurch ein Schaden erzeugt wird. Schäden dieser Art können verschiedene Einzeltatbestände und Kombinationen daraus umfassen. Dies sind beispielsweise Verschlüsselung von Geschäftsdaten zur Lösegelderpressung, Sabotage, Diebstahl von Daten zur Erpressung der Gesellschaft, der Kunden, der Geschäftspartner, der Mitarbeiter etc., Aneignung von Geschäftsgeheimnissen und Know-how, Vorbereitung anderer Straftaten, Möglichkeiten der sozialen Manipulation etc. Während des Ransomware Cyberangriffes, von dem die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 betroffen war, hat sich gezeigt, dass die festgelegten organisatorischen Strukturen und Prozesse geeignet sind, um schädigende Auswirkungen von Cyberangriffen zu minimieren. Nichtsdestotrotz werden die davor bereits eingeleiteten Optimierungen der IT -Sicherheitsarchitektur nach dem Cyberangriff mit besonderem Nachdruck weiter fortgesetzt. Dieses Ereignis ist ein Beleg für die weithin gestiegene und auch für die Zukunft erwartete Bedrohungslage aus Cyberangriffen, der Unternehmen generell derzeit ausgesetzt sind. 3.2.2 Umfeld- und Branchenrisiken 3.2.2.1 Risiken hinsichtlich regulatorischer Veränderungen Die Gesellschaft ist im Bereich der Projektentwicklung für PV-Anlagen von der Entwicklung des weltweiten Photovoltaikmarkts abhängig. Das in den vergangenen Jahren verzeichnete Wachstum in diesem Markt basiert auch auf den regulatorischen Rahmenbedingungen und der Förderung in den verschiedenen Ländern. Die Gesellschaft überwacht auf Konzernebene die Verlautbarungen der Regulierungsbehörden und verfolgt unter Einbindung externer Berater die Entwicklung des rechtlichen Umfelds. Hiermit sollen neue Anforderungen frühzeitig und zügig erkannt und umgesetzt werden, um den Zeit - und Kostenaufwand zu minimieren. 3.2.2.2 Allgemeine volkswirtschaftliche Risiken Die Gesellschaft unterliegt volkswirtschaftlichen Risiken, insbesondere der Solarmarktentwicklung in den jeweiligen Ländern (z. B. durch Gesetzesänderungen hinsichtlich Subventionen). Risikomindernd wirkt sich der Umstand aus, dass der Betrieb von Solaranlagen konjunkturunabhängig ist. 3.2.2.3 Währungsrisiken Die Gesellschaft erwirtschaftet teilweise Erlöse in Fremdwährung, denen i. d. R. Kosten in derselben Währung gegenüberstehen. Aufgrund dieses Regelfalls werden aktuell keine Absicherungsgeschäfte vorgenommen. 3.2.3 Abhängigkeitsrisiken/Partnerrisiken Risiken für den Konzern können mittelbar aus Abhängigkeiten von einzelnen Geschäftspartnern im Bereich Projektentwicklung, Bau, Betrieb und Finanzierung (Eigenkapital und/oder Fremdkapital) entstehen. Diesem Risiko wird durch eine geänderte Einkaufsstrategie begegnet, die im nächsten Kapitel erläutert wird. 3.2.4 Leistungswirtschaftliche Risiken 3.2.4.1 Beschaffungsrisiko Ein wesentliches leistungswirtschaftliches Risiko besteht darin, dass die Verfügbarkeit von Komponenten oder Flächen nicht gewährleistet werden kann bzw. die Erstellung von Solarparks durch deutlich steigende Preise nicht mehr profitabel durchgeführt werden kann. Hierdurch kann die Ertragslage der Gesellschaft beeinträchtigt werden, da die Umsatzerlöse aus der Entwicklung von Solarprojekten sowie der Errichtung und dem Betrieb von Solarparks wesentlich sind. Die Abteilung "Strategischer Einkauf" der Muttergesellschaft hep global GmbH beschäftigt sich frühzeitig mit der Entwicklung von Lieferantenbeziehungen für die wesentlichsten Komponenten. So wird sichergestellt, dass Beschaffungsrisiken frühzeitig erkannt und eingedämmt werden können. Gleichermaßen werden Skaleneffekte realisiert, die durch eine zentrale Beschaffung von Komponenten für eine Vielzahl an Projekten entstehen. 3.2.4.2 Risiko der Umsetzung der in der Pipeline befindlichen Projekte im Bereich Services In welchem Volumen die in der Projekt-Pipeline befindlichen Projekte tatsächlich realisiert bzw. kommerziell verwertet werden können, ist ungewiss. Erfahrungsgemäß kann insbesondere in der Early-Stage-Phase die Hälfte der Projekte in der Projekt-Pipeline nicht realisiert werden. Ausgeglichen wird dies jedoch durch die im Vergleich zu den nachfolgenden Projektentwicklungsphasen höheren Margen und den geringeren Kapitalbedarf je projektiertem kWp bei Investitionen in Projekte in der Early-Stage-Phase. 3.2.5 Finanzwirtschaftliche Risiken 3.2.5.1 Zinsänderungs- und Liquiditätsrisiko Die Gesellschaft kann dem Zinsänderungsrisiko unterliegen, sofern Darlehensverbindlichkeiten variabel verzinslich ausgestaltet sind oder fällige Darlehen zu dann ungünstigeren Konditionen prolongiert werden. Dem Liquiditätsrisiko begegnet die Gesellschaft durch eine laufende Überwachung seiner Zahlungsströme und -fristigkeiten, um ihre Liquidität jederzeit sicherstellen zu können. 3.2.5.2 Gewährleistung und Pönalen Gewährleistungsverpflichtungen bestehen für von der Gesellschaft erbaute Solarparks. Dadurch können während der Betriebsphase Zahlungsverpflichtungen entsprechend der Vertragsstruktur entstehen. Ebenso besteht bereits während der Bauphase das Risiko, dass die vereinbarten zeitlichen Vorgaben aus unterschiedlichen Gründen nicht erreicht werden können und sich hierdurch Strafzahlungen an den Auftraggeber ergeben können. Diesem Risiko wird durch ein umfassendes Projektmanagement und Projektcontrolling begegnet. 3.2.6 Gesamtbewertung der Risikolage Auf der Grundlage der vorangestellten Darstellung ist zum Berichtszeitpunkt kein Risiko in einem Ausmaß erkennbar, das geeignet wäre, den Fortbestand der Gesellschaft zu gefährden. Das in der Gesellschaft und deren Mutterunternehmen implementierte Risiko- und Liquiditätsmanagementsystem ist darauf ausgelegt, Risiken zu minimieren bzw. diese bei der Identifizierung zügig einzuschätzen und ggf. gegenzusteuern, um bei ihrer Verwirklichung das Schadenspotential möglichst gering zu halten. 3.3 Chancenbericht Die Chancen für eine positive Unternehmensentwicklung sind in den kommenden drei Geschäftsjahren nach eigener Einschätzung gegeben. Tritt ein, was viele Experten erwarten, kann Solarstrom in nicht allzu ferner Zukunft in großem Umfang für Elektromobilität und zum Heizen eingesetzt werden - ebenso wie in der Chemieindustrie und für die Erzeugung synthetischer Kraftstoffe. Die Gesellschaft rechnet mit Investitions- und Finanzierungsbedingungen, die dem weltweiten Trend von nachhaltigen Produkten Rechnung tragen. Seitens der Muttergesellschaft und anderer Gesellschaften des Konzerns wurden der Gesellschaft und ihren Tochtergesellschaften Finanzmittel bereitgestellt, um damit die Projektentwicklungskosten der frühen Projektphasen auf eigene Rechnung zu finanzieren und somit die höheren Margen in dieser Projektphase realisieren zu können. Der im Geschäftsjahr 2023 durch eine Schwestergesellschaft neu emittierte Green Bond ist ein weiteres Produkt, um diese Strategie konsequent umzusetzen und zu finanzieren. Da der hep Konzern seit über zehn Jahren in Deutschland, den USA und Japan eine umfangreiche Projektentwicklungs-Expertise aufgebaut hat, ist das Unternehmen für die Umsetzung der Strategie bestens gerüstet. Darüber hinaus wird die in den Tochter- und Schwestergesellschaften der hep energy GmbH bestehende Pipeline durch Projekt-, Pipeline-/Plattformakquisitionen sowie Akquisitionen kleinerer Projektentwickler mit vielversprechender Pipeline weiter ausgebaut werden. Die Marktstellung in den Kern-Ländern soll in Kombination mit einer weiteren möglichen Expansion innerhalb Europas weiter verstärkt werden. Die bereits vorhandenen und angestrebten Kooperationsvereinbarungen sowie die Vielzahl an aktuell in der Entwicklung befindlichen Projekte im deutschen Markt stellen eine beträchtliche Chance für die Zukunft dar. Die Gesellschaft arbeitet intensiv daran, durch Marketing- und Vertriebs-Aktivitäten ihren Bekanntheitsgrad bei relevanten Investoren am deutschen Markt, aber auch bei Partnern wie Besitzern von Flächen, die für PV-Anlagen geeignet sind, deutlich auszubauen. Sponsoring-Vereinbarungen mit erfolgreichen Sportvereinen sowie die 2024 erfolgte Änderung der Dachmarke in "hep solar" sind Beispiele für wesentliche Elemente dieser Strategie. In den letzten Monaten des Geschäftsjahres 2023 und den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2024 wurde bereits eine Vielzahl an Resultaten sichtbar, wie die mit externen Investoren abgeschlossenen Entwicklungsvereinbarungen, um Solarprojekte exklusiv für diese zu entwickeln und zu errichten. Als Chance ist ebenfalls eine Erweiterung des Anlagenspektrums vom bisherigen Fokus auf Freiflächen-Projekte mit einer Größe von 0,5 MWp bis 20 MWp auf Freiflächen-Projekte mit einer Größe von 0,3 MWp bis 100 MWp zu nennen. Darüber hinaus wurden zusätzliche Lösungen für Dritte aus dem vorhandenen Kompetenz-Portfolio entwickelt. So können mit dem Produkt "hep yolar" große Anlagen mit einer Kapazität im Regelfall ab 100 kWp auf dem Dach oder betrieblichen Flächen bei Gewerbebetrieben entwickelt, gebaut und betrieben werden. Nachdem die erste dieser Anlagen im Jahr 2023 in Betrieb genommen wurde, ist die Umsetzung vieler weiterer derartiger Projekte für 2024 und die Folgejahre in der Planung enthalten. Ebenfalls bietet die Gesellschaft das Monitoring und Wartungsdienstleistungen für Solarparks Dritter an, die bereits am Netz sind. 4 Prognosebericht 4.1 Prognosezeitraum Der folgende Prognosebericht betrachtet einen Zeitraum von einem Jahr ab Abschlussstichtag. Sofern in Marktstudien längere Prognosezeiträume benannt sind, wird durch die Gesellschaft unterstellt, dass die über länger als ein Jahr erfolgende Tendenz der Entwicklung auch im Einjahres- Prognosezeitraum einschlägig ist. 4.2 Prognose des Photovoltaikmarkts Weltweiter Photovoltaikmarkt Auf der Klimakonferenz der Vereinten Nationen wurde prognostiziert, dass die Treibhausemissionen bis 2025 ihren Höchststand erreichen werden. Um bis 2030 eine Reduktion von 43 % sowie bis 2035 eine Reduktion von 60 % umzusetzen, müssen die Investitionen in erneuerbare Energien ansteigen. Die Maßnahmen, um das Ziel der Netto-Null-Emission ("Net Zero") bis 2050 zu erreichen, werden konkreter und umfassen Investitionen in alle erneuerbaren Energien und eine bessere Speicher- und Transportierbarkeit (bspw. Umwandlung in grünen Wasserstoff). Des Weiteren wurden Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz diskutiert. Auf der UN-Klimakonferenz in Dubai (COP28) wurde im Dezember 2023 unter anderem das Ziel beschlossen, die Kapazitäten von erneuerbaren Energien weltweit auf 11.000 GW bis 2030 zu erhöhen. 33 Deutschland Der Ausbau von Photovoltaik wird in Deutschland durch eine breite Unterstützung von Politik und Gesellschaft getragen. Solarparks werden auch in unmittelbarer Nachbarschaft mit 65 % als "sehr gut" oder "eher gut" bewertet (zum Vergleich: Windkraftanlagen liegen bei 50 %). 34 Auch marktseitig kann von einer weiterhin positiven Entwicklung ausgegangen werden. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) behält die geltenden zulässigen Höchstwerte für die Ausschreibungen von Freiflächen- Photovoltaikanlagen von 7,37 ct/kWh für das Jahr 2024 bei. 35 Da dieser Wert bei den vorangegangenen Ausschreibungen bereits nicht zuschlagsfähig war, wird davon ausgegangen, dass die Projektentwickler auch weiterhin wettbewerbsfähige Angebote abgeben und die Ausbauziele der Ausschreibungen damit maximal erfüllt werden können. Für die Jahre 2024 bis 2027 prognostiziert Solar Power Europe in einem mittleren Szenario ca. 77 GW an zusätzlichem Zubau. 36 Bei günstigen Marktbedingungen könnte sich der Ausbau sogar auf bis zu 100 GW erhöhen. Durch die hohen Zustimmungswerte zur Technologie sowie die 2024 zu erwartenden politischen Initiativen (Solarpaket 1) bleiben die Rahmenbedingungen für PV auf dem deutschen Markt vorteilhaft, was das Land weiterhin zu einem attraktiven Investitionsstandort macht.
3 COP 28 UAE: GLOBAL RENEWABLES AND ENERGY
EFFICIENCY PLEDGE
4.3 Entwicklung der Gesellschaft Für das Geschäftsjahr 2024 werden ein Umsatz zwischen EUR 5 Mio. und EUR 10 Mio. sowie ein deutlich negatives EBIT prognostiziert. Der geringere Umsatz zum Vorjahr ist dadurch begründet, dass bedingt durch die langen Projektentwicklungszyklen voraussichtlich keine größeren Projekte realisiert werden. Das negative EBIT ist vor allem durch die Leistungsbeziehungen der Gesellschaft innerhalb des hep Konzerns begründet. So trägt die Gesellschaft einen Großteil der Fixkosten, die mit der Entwicklung, dem Bau und der Betriebsführung der weltweit von der Gesellschaft und ihren Tochtergesellschaften entwickelten Solarparks verbunden sind. Als finanzierende Muttergesellschaft, die für die wesentlichen wirtschaftlichen Entscheidungen verantwortlich zeichnet, vergütet die Gesellschaft ihre mit Routinetätigkeiten betrauten ausländischen Tochtergesellschaften. In Jahren wie dem Geschäftsjahr 2024, in denen aufgrund der branchenüblichen zyklischen Projektentwicklung in den relevanten Gesellschaften nur geringe Erlöse aus Projektentwicklung prognostiziert werden, entstehen somit Verluste. Für die Folgejahre wird ein deutlicher Anstieg der Erlöse aus der Projektentwicklung erwartet, da sowohl im Ausland eine Vielzahl an Projekten umgesetzt werden soll als auch in Deutschland Erlöse aus den bereits in der Pipeline befindlichen Projekten realisiert werden. Wie schon in der Vergangenheit sollen durch diese Erträge die in der Vergangenheit angefallenen Verluste überkompensiert werden. 5 Sonstige Angaben Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen der Unternehmensführung sowie den ihr derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren. Sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen.
Güglingen, den 19. Juli 2024 hep energy GmbH Geschäftsführung Martin Vogt Matthias Hamann Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 01.01.-31.12.20231. Allgemeine Erläuterungen Die hep energy GmbH, Güglingen, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter Nr. HRB 753614 eingetragen. Der Jahresabschluss der hep energy GmbH, Güglingen, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Bezeichnung einzelner Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 265 Abs. 6 HGB entsprechend den konkreten Gegebenheiten angepasst. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist das Unternehmen eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Bilanzierung erfolgt nach den Anforderungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 HGB wurden in Anspruch genommen. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Diese entspricht überwiegend den steuerlich zulässigen Sätzen. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Diese entspricht überwiegend den steuerlich zulässigen Sätzen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und ihr Abgang wird unterstellt. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Umlaufvermögen Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Erhaltene Anzahlungen werden offen von den geleisteten Anzahlungen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Auszahlungen bzw. Einzahlungen, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EUR Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet werden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr kommen entsprechend § 256a HGB das Realisations- und das Imparitätsprinzip sowie das Anschaffungskostenprinzip nicht zur Anwendung. 3. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zu diesem Anhang beigefügt. In den Finanzanlagen ist folgender Anteilsbesitz ausgewiesen:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Gegen Gesellschafter bestehen Forderungen in Höhe von EUR 13.564,45 (Vorjahr EUR 10.376,63). Die Restlaufzeiten stellen sich wie folgt dar:
Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen EUR 16.738.238,97 (Vorjahr EUR 17.909.051,56) auf Lieferungen und Leistungen. Forderungen in Höhe von EUR 46.112,04 (Vorjahr EUR 643.932,38) betreffen Darlehen. In den sonstigen Vermögensgegenständen wurden in Höhe von EUR 23.315,71 (Vorjahr EUR 1.276.126,16) Beträge für Vermögensgegenstände ausgewiesen, die erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Eigenkapital Die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 1.966.003,36 betrifft Beträge im Sinne des § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten, Mitarbeiterboni sowie für noch nicht genommenen Urlaub und Gleitzeitguthaben. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten aus:
Es bestehen wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen, die aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 7.273.958,15 (Vorjahr EUR 7.560.634,58) sowie EUR 18.483.450,65 (Vorjahr EUR 11.664.806,94) aus Darlehen resultieren. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen EUR 11.748.487,33 (Vorjahr EUR 9.863.172,34) auf Lieferungen und Leistungen. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Währungskursgewinne und -verluste In den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltene Währungskursgewinne betrugen EUR 2.378.394,01 (Vorjahr EUR 3.556.103,92). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Währungskursverluste in Höhe von EUR 2.592.220,83 (Vorjahr EUR 3.057.046,23). Posten von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung Posten von außergewöhnlicher Bedeutung oder Größenordnung lagen im Geschäftsjahr wie auch schon im Vorjahr nicht vor. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens, Zinserträge und Zinsaufwendungen Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens entfallen in Höhe von EUR 652.480,80 (Vorjahr EUR 665.041,52) auf verbundene Unternehmen. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten EUR 232.695,17 (Vorjahr EUR 30.617,40) von verbundenen Unternehmen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen entfallen in Höhe von EUR 1.298.397,61 (Vorjahr EUR 1.143.582,99) auf verbundene Unternehmen. 5. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Gemäß einer Garantieerklärung/Mithaftungsvereinbarung besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung der Gesellschaft sowie ihrer Muttergesellschaft hep global GmbH für sämtliche Verbindlichkeiten der Tochtergesellschaft hep usa sunflower aquamarine GmbH, die diese gegenüber dem Berenberg Alternative Assets Fund II S.A., SICAV-RAIF, Munsbach/Luxemburg hat. Jene Verbindlichkeiten betreffen ein Darlehen mit einer Laufzeit bis zum 28.02.2025 und dessen Gebühren und betragen zum 31.12.2023 TEUR 1.258. Aufgrund der künftigen Geschäftsentwicklung der hep usa sunflower aquamarine GmbH ist derzeit nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen. Weitergehende Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen: in TEUR
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 21 Mitarbeiter. Es handelt sich um Angestellte. Geschäftsführung Zu Geschäftsführern waren/sind bestellt: Matthias Hamann, Geschäftsführer Bau Martin Vogt, Geschäftsführer Projektentwicklung (seit 01.01.2024) Thomas Tschirf, Geschäftsführer Finanzen, Beschaffung/Einkauf und IT der hep global GmbH (bis 01.04.2023) Dr. Alexander Zhou, Geschäftsführer Projektentwicklung, Merger & Acquisitions der hep global GmbH (bis 20.01.2023) Die Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen, da nur ein Geschäftsführer Vergütungen von der Gesellschaft bezog. Matthias Hamann wurde am 02.02.2016 ein Kreditrahmen in Höhe von TEUR 250 gewährt. Der Kredit ist zum 31.12.2023 in Höhe von TEUR 206 in Anspruch genommen, die Zinsforderung beträgt TEUR 46. Das Darlehen wird mit 4,5 % p. a. verzinst. Sicherheiten für das Darlehen wurden nicht bestellt. Das Darlehen ist jederzeit kündbar und kann vom Darlehensnehmer sofort abgelöst werden. Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzverlust, bestehend aus dem Gewinnvortrag von EUR 2.717.568,75 und dem Jahresfehlbetrag von EUR -3.007.103,26, zusammen EUR -289.534,51, auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in die Konzernabschlüsse der Mutterunternehmen hep global GmbH, Güglingen, sowie hep global holding GmbH, Güglingen, einbezogen. Die hep global GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Die hep global holding GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der hep global holding GmbH wird im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht. Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen Folgende Erträge und Aufwendungen betreffen nahestehende Unternehmen und Personen:
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Ende des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, lagen nicht vor.
Güglingen, 19.Juli 2024 hep energy GmbH Geschäftsführung Martin Vogt Matthias Hamann Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die hep energy GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der hep energy GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der hep energy GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 25. Juli 2024 Nordwest
Revision GmbH
Dr. Lütke-Uhlenbrock, Wirtschaftsprüfer Weichert, Wirtschaftsprüfer Sonstige Angaben Der Jahresabschluss wurde am 11.11.2024 festgestellt. |
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