Stammdaten

Register
Amtsgericht Schwerin HRB 8608
Eingetragen
27.12.2004
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
der Betrieb einer Druckerei für Grossplakate

Historie

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Management

NameRolle
Stephan Ellerhold
seit 24.11.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Marco Bergmann
seit 16.6.2014
Geschäftsführer
Ulf Schroeder
seit 22.5.2006
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ellerhold Wismar GmbH

Wisma

Jahresabschluss zum 31.12.2008

Lagebericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufes

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Gemäß Statistischem Bundesamt erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt 2008 gegenüber dem Vorjahr um 1,3 %. Allerdings ist die Entwicklung unterjährig stark differenziert verlaufen. Während die Wirtschaftsleistung vor allem im ersten Quartal noch deutlich zunahm, waren im letzten Quartal die Auswirkungen der Rezession zu spüren.

Nach Veröffentlichungen des Medien- und Werbeforschungsunternehmens Nielsen Media Research ist die Werbebranche mit 0,7 % gegenüber dem Vorjahr auf 21,1 Mrd. € kaum gewachsen. Nur die Fernsehwerbung und die Plakatwerbung verzeichneten mit 4,5 % bzw. 2 % noch eine Steigerung. Die höchsten Spendings kamen im Jahr 2008 wieder vom Handel, insbesondere aus dem Multimediabereich und von den großen Lebensmitteldiscountern, während sich die Autoindustrie, welche im Vorjahr noch einen wesentlichen Anteil an der Werbung hatte, mit Aufträgen zurückgehalten hat.

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Das gesamtwirtschaftlich schwierige Jahr 2008 ist für die Ellerhold Gruppe vergleichsweise gut verlaufen. Zwar ist das Umsatzziel von 58,8 Mio. € knapp verfehlt worden. Die Ellerhold Gruppe konnte jedoch trotz schwierigeren Umfeldes einen Umsatzzuwachs von rd. 1,1 Mio. € gegenüber dem Vorjahr auf 56,7 Mio. € erreichen. Hierzu beigetragen hat vor allem ein Großauftrag für StretchBoards im Wert von rd. 1,6 Mio. €. Mit einem Umsatzanstieg von T€ 453 bzw. 6,1 % gegenüber dem Vorjahr auf T€ 7.877 hat die Ellerhold Wismar GmbH hieran ebenfalls einen wichtigen Anteil. Darin ist allerdings mit T€ 1.701 ein relativ hoher Anteil Konzernerlöse enthalten. Durch stärkere Vertriebsaktivitäten im Jahr 2009 soll die Auftragssituation an unserem Standort Karow verbessert und die Außenumsätze erhöht werden.

3. Investitionen

Im abgelaufenen Jahr sind an unserem Standort in Karow T€ 834 investiert worden. Zu nennen sind hier vor allem die Anschaffung von zwei Belichtern (T€ 641) und eines Grundstücks (T€ 70).

Wegen höherer Investitionen liegen die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen mit T€ 1.226 über dem Niveau des Vorjahres (T€ 909).

4. Finanzierungsmaßnahmen bzw. Vorhaben

Die Gesellschaft ist über das bestehende zentrale Cash-Management (Cash-Pool) zur Ellerhold Aktiengesellschaft konzernfinanziert.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Bankverbindlichkeiten in Höhe von T€ 445 reduziert, was den Cashflow entsprechend belastet hat.

Im Übrigen sind keine Finanzierungsvorhaben geplant.

5. Personal- und Sozialbereich

Die Arbeitnehmerzahl hat sich im vergangenen Geschäftsjahr entsprechend dem Geschäftsverlauf entwickelt. Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter hat sich gegenüber dem Vorjahr von 72 auf 73 Arbeitnehmer erhöht. Es wurden drei Ausbildungsplätze mehr als im Vorjahr geschaffen.

6. Risikomanagement

Im Rahmen des bei der Ellerhold Aktiengesellschaft, als Konzernmuttergesellschaft, eingerichteten Risikomanagementsystems finden zeitnah Analysegespräche zwischen dem Konzerncontrolling und den Produktverantwortlichen in den einzelnen Firmen statt und werden notwendige Schritte in die Wege geleitet und betreut. Des Weiteren treffen sich Vorstand der Muttergesellschaft und Geschäftsführer der Konzerngesellschaften regelmäßig zu Statusgesprächen im Rahmen der Auswertung der Monatszahlen (BWA). Während dieses Meetings werden regelmäßig eine Risikobetrachtung durchgeführt und ggf. erforderliche Maßnahmen eingeleitet.

Wir schätzen ein, dass die Maßnahmen des Risikomanagements ausreichend bemessen sind, um Risiken rechtzeitig zu identifizieren und entsprechende Vorsorge zu treffen.

7. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Wichtige Vorgänge, die einen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben können, waren im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht zu verzeichnen.

B. Darstellung der Lage

1. Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr stabil. Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahresstichtag von T€ 9.058 auf T€ 8.659 leicht zurückgegangen. Dies beruht im Wesentlichen auf der Aktivseite der Bilanz auf dem Rückgang des Anlagevermögens um rd. T€ 410 infolge planmäßiger Abschreibungen und Anlagenabgängen. Auf der Passivseite verringerten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (-T€ 445), während die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 249 zunahmen.

Das Eigenkapital ist infolge des bestehenden Gewinnabführungsvertrages gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Eigenkapitalquote ist deshalb mit 3,2 % sehr niedrig, aber stabil.

Die Finanzlage der Gesellschaft ist durch die Einbeziehung in das zentrale Cash-Management der Muttergesellschaft gesichert. Das kurzfristige Umlaufvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 52 auf T€ 3.247 leicht angestiegen. Es deckt jedoch die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen in Höhe von T€ 5.771 nicht vollständig ab. In den kurzfristigen Verbindlichkeiten ist jedoch mit T€ 4.840 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen einschließlich der Gewinnabführung für das Jahr 2008 enthalten. Das langfristig zur Verfügung stehende Kapital (Eigen- und Fremdkapital) beträgt T€ 1.818, deckt das langfristig gebundene Anlagevermögen zu 34 % ab. Der jeweilige Finanzmittelbedarf wird laufzeitunabhängig durch die Muttergesellschaft zur Verfügung gestellt.

2. Ertragslage

Der Umsatz hat sich im Geschäftsjahr 2008 gegenüber dem Vorjahr um T€ 452 erhöht. Demgegenüber hat sich der Gewinn vor Ergebnisabführung geringfügig verringert (-T€ 50) Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung beträgt T€ 740 (Vorjahr: T€ 790). Ursächlich für den leichten Ergebnisrückgang trotz Umsatzerhöhung sind vor allem die um T€ 316 höheren Abschreibungen. Die übrigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr annähernd proportional zum Umsatz entwickelt. Aufgrund des Abbaus der Bankverbindlichkeiten hat sich das Finanzergebnis gegenüber dem Vorjahr um T€ 19 verbessert. Die Umsatzrendite liegt bei 9,4 % (Vorjahr 10,6 %).

C. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ereignet.

D. Risiko- und Prognosebericht

1. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Entwicklung der Ellerhold Wismar GmbH ist aufgrund der geschlossenen Unternehmensverträge mit der Entwicklung der Ellerhold Aktiengesellschaft eng verbunden. Sie zeigt uns grundsätzlich auf dem richtigen Weg. Das Wachstum unseres Unternehmens bestätigt, dass unser Konzept mit einem breiten Angebot rund um den Druck, flexibel, schnell und vor allem nah am Kunden zu agieren, richtig ist.

Unsere Wachstumschancen sehen wir im Kerngeschäft, dass heißt im Plakatbereich, weil wir über langjährig gute Kundenbeziehungen sowie über moderne technische und ausreichend personelle Ressourcen verfügen. Im Bereich Verpackung und Display können wir auf eine positive Entwicklung verweisen und wollen wir durch die Verstärkung unserer Vertriebsaktivitäten auch weiter wachsen.

Allgemeine Geschäftsrisiken können sich aus der konjunkturellen Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland ergeben. Aufgrund des hohen Grades der Innenfinanzierung unseres Unternehmens und der Ellerhold Gruppe sehen wir kein unmittelbares Risiko für die Gesellschaft wegen der derzeitigen Finanzkrise.

Am Standort in Karow müssen wir unsere Vertriebsaktivitäten verstärken, um nachhaltiges Wachstum erzielen zu können.

2. Voraussichtliche Entwicklung

Wir rechnen damit, dass das Geschäftsjahr 2009 in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld verlaufen wird. Die Rahmenbedingungen am Standort in Karow hierfür beurteilen wir als gut. Aufgrund unserer Erfahrungen aus den vergangenen Jahren auf dem Markt für Außenwerbung gehen davon aus, dass der für das Jahr 2009 prognostizierte Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland nicht in vollem Umfang auf die Werbebranche durchschlagen wird.

Für unsere Gesellschaft in Karow planen wir vorsichtig mit einem Umsatz von ca. 6,6 Mio. €, ohne Konzernerlöse. Wir werden unsere Vertriebsaktivitäten jedoch verstärken müssen, um die Auftragssituation an unserem Standort Karow zu verbessern und die Außenumsätze zu erhöhen.

Die Entwicklung des Werbejahres 2009 ist derzeit noch schwer einzuschätzen. Es wird zu allererst darum gehen, die bestehenden Marktanteile zu halten und unsere technischen, personellen und finanziellen Möglichkeiten optimal einzusetzen.

 

Karow, den 27. März 2009

Frank Ellerhold

Olaf Gäbler

Klaus Gerlach

Bilanz

  Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.789,00 5.687,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.737.659,27 1.808.464,97
2. technische Anlagen und Maschinen 3.518.109,58   3.885.699,58
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 139.505,00   115.341,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0   0
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 199.010,99   275.454,73
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 16.075,18   7.137,10
3. fertige Erzeugnisse und Waren 16.226,00   0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 451.262,92   642.266,38
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.522.245,98   2.146.122,44
3. sonstige Vermögensgegenstände 12.772,38   123.711,52
III. Kassenbestand, Bundesbank- guthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 770,82 458,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten   35.828,88 47.753,31
- davon Disagio Euro 30.250,00 (Euro 42.900,00)      
    8.659.256,00 9.058.096,53
  Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage   250.000,00 250.000,00
III. Verlustvortrag   -50,57 -50,57
IV. Jahresüberschuss   0 0
B. Sonderposten mit Rücklageanteil   1.069.041,96 1.275.289,68
C. Rückstellungen      
1. sonstige Rückstellungen   108.701,44 108.379,22
D. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.988.750,00   2.434.500,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 206.215,46   208.974,76
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 206.215,46 (Euro 208.974,76)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.840.257,90   4.591.813,36
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 820.438,79 (Euro 952.918,08)
4. sonstige Verbindlichkeiten 171.059,81   164.190,08
- davon aus Steuern Euro 10.799,47 (Euro 10.729,47)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 0,00 (Euro 774,07)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 4.228.362,56 (Euro 3.801.781,72)
E. Rechnungsabgrenzungsposten   280 0
    8.659.256,00 9.058.096,53

Gewinn- und Verlustrechnung

  Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
1. Umsatzerlöse   7.877.101,85 7.424.790,69
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 25.162,08 3.417,10
3. Gesamtleistung   7.902.263,93 7.428.207,79
4. sonstige betriebliche Erträge      
a) ordentliche betriebliche Erträge      
aa) sonstige ordentliche Erträge 19.231,79   20.166,76
b) Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus Zuschreibungen zu Gegenständen des Anlagevermögens 1.900,00 405
c) Erträge aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung zu Forderungen 1.800,00 0
d) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 27.729,05   13.293,45
e) Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil 206.247,72 206.878,72
f) sonstige Erträge im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 103.235,87 27.313,77
    360.144,43 268.057,70
5. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 3.442.615,73 3.301.545,24
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 33.610,56   10.785,25
    3.476.226,29 3.312.330,49
6. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 1.362.930,90   1.255.555,70
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 290.282,01 263.134,29
    1.653.212,91 1.518.689,99
- davon für Altersversorgung Euro 2.382,48 (Euro 2.755,35)
7. Abschreibungen      
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 1.225.884,97 909.448,66
- davon außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 (2) Satz 3 HGB Euro 250.290,00 (Euro 0,00)
8. sonstige betriebliche Aufwendungen      
a) ordentliche betriebliche Aufwendungen      
aa) Raumkosten 390.423,72   146.600,42
ab) Versicherungen, Beiträge und Abgaben 26.510,92   24.661,27
ac) Reparaturen und Instandhaltungen 210.255,05   112.221,88
ad) Fahrzeugkosten 33.139,44   26.892,19
ae) Werbe- und Reisekosten 65.963,45   55.755,24
af) Kosten der Warenabgabe 135.594,84   109.223,62
ag) verschiedene betriebliche Kosten 161.369,48   222.005,46
b) Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 17.404,00 69
c) Verluste aus Wertminderungen oder aus dem Abgang von Gegenständen des Umlaufvermögens und Einstellungen in die Wertberichtigung zu Forderungen 11.075,76 5.034,80
d) sonstige Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 701 103,18
    1.052.437,66 702.567,06
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   110.176,75 129.951,54
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   744.469,78 1.123.277,75
11. außerordentliche Aufwendungen   0 329.220,00
12. außerordentliches Ergebnis   0 -329.220,00
13. sonstige Steuern   4.436,69 4.436,69
14. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 740.033,09 789.621,06
15. Jahresüberschuss   0 0

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 i. V. m. § 267 Abs. 4 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften erstellt.

Für die Bilanz bzw. die Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 Abs. 2 (Gesamtkostenverfahren) HGB angewandt.

Gegenüber dem Vorjahr wurde folgende Ausweisänderung vorgenommen: Forderungen aus dem Cash-Concentrating, die im Vorjahr unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen waren, wurden am Bilanzstichtag in die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umgegliedert. Wegen der besseren Vergleichbarkeit wurde der entsprechende Vorjahresausweis (T€ 1.616) im Jahresabschluss angepasst.

Bei der Bilanzierung und Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, gekürzt um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen sind nach der linearen Methode in Anlehnung an die steuerrechtlich zulässige Nutzungsdauer ermittelt.

Für den Bestand an Paletten wurde im Geschäftsjahr ein Festwert nach § 240 Abs. 3 HGB gebildet.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von € 150,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Für Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten den Wert von € 150,00 überschreiten und den Wert von € 1.000,00 unterschreiten, wird nach § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird im Jahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben.

Für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wurde auf der Passivseite der Bilanz ein Sonderposten für Investitionszuschüsse gebildet, welcher über die Nutzungsdauer der entsprechenden geförderten Vermögensgegenstände erfolgswirksam aufgelöst wird.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Der Bestand wurde durch eine körperliche Inventur ermittelt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände einschließlich der Flüssigen Mittel sind mit ihren Nennbeträgen angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Ausfallwagnis durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe ihrer wahrscheinlichen Inanspruchnahme angemessen bilanziert.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 268 Abs. 2 HGB sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang beigefügt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen T€ 68 (Vorjahr T€ 34) auf den Leistungsverkehr und T€ 2.472 (Vorjahr T€ 2.117) auf Forderungen gegen Gesellschafter.

Das Gezeichnete Kapital entspricht dem im Handelsregister eingetragenen und voll eingezahlten Stammkapital.

Unter den Sonstigen Rückstellungen werden Rückstellungen für Jahresabschlusskosten, Personalverpflichtungen und für Archivierungskosten ausgewiesen.

Die Zusammensetzung und Laufzeiten der Verbindlichkeiten zeigt folgende Übersicht:

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte besichert.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich aus dem Vertrieb von Druckerzeugnissen erzielt. Von den Umsatzerlösen entfallen T€ 7.487 auf das Inland (Vorjahr T€ 7.201), T€ 389 auf EU-Länder (Vorjahr T€ 219) und T€ 1 auf Drittländer (Vorjahr T€ 5). Vom Gesamtumsatz wurden T€ 1.751 gegenüber verbundenen Unternehmen erzielt (Vorjahr T€ 1.479).

Unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen werden im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse (T€ 206; Vorjahr T€ 207) sowie Erträge aus Investitionszulage (T€ 73; Vorjahr T€ 9) ausgewiesen.

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen vor allem Verwaltungsumlagen, Grundstückskosten, Reparaturen und Instandhaltungen, Verkaufsprovisionen, Versicherungen und Abgaben, Reisekosten, Fahrzeugkosten, Beratungskosten, sonstige Personalkosten und Nebenkosten des Geldverkehrs.

Unter dem Posten Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne wird das aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags mit der Muttergesellschaft, der Ellerhold Aktiengesellschaft, abzuführende Jahresergebnis ausgewiesen.

E. Sonstige Angaben

Die Geschäftsanteile der Gesellschaft im Nennwert von T€ 25 werden von der Ellerhold Aktiengesellschaft, Radebeul, gehalten. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist vollständig in den Konzernabschluss der Ellerhold Aktiengesellschaft, Radebeul, einbezogen. Der Konzernabschluss der Ellerhold Aktiengesellschaft wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Angabepflichtige Haftungsverhältnisse, die nach § 251 HGB unter der Bilanz zu vermerken sind, bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen betragen am Bilanzstichtag T€ 8 (Vorjahr T€ 8).

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 73 (Vorjahr 72) Arbeitnehmer, davon 18 Angestellte (Vorjahr 17), 55 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr 55) sowie 9 Auszubildende (Vorjahr 6).

Als einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2008

- Herr Frank Ellerhold, Radebeul,

- Herr Olaf Gäbler, Wismar,

bestellt.

 

Karow, den 27. März 2009

Frank Ellerhold, Geschäftsführer

Olaf Gäbler, Geschäftsführer

Klaus Gerlach, Prokurist

Bestätigungsvermerk

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008 (Anlage 4) der

Ellerhold Wismar GmbH, Karow

unter dem Datum vom 02.04.2009 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der

Ellerhold Wismar GmbH, Karow

für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft.

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft.

Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen.

Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Radebeul, 02.04.2009

argus GmbH
Steuerberatungsgesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.- Kff. Steffi Krätzschmar, Wirtschaftsprüferin

Wir erstatten diesen Bestätigungsvermerk mit dem Hinweis, auf die Lageberichterstattung, in welcher auf die Umsatzerwartungen der Gesellschaft hingewiesen wird.

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird, wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

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