Stammdaten

Register
Amtsgericht Rostock HRB 5787
Eingetragen
22.4.1993
Branche
Großhandel mit sonstigen Baustoffen und BauelementenHerstellung von Gipserzeugnissen für den BauTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Gegenstand
Handel mit Baustoffen aller Art und das Betreiben eines Baufachmarktes sowie die Produktion von Betonwerkstein

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Benjamin Schnepf
seit 5.7.2017
Prokura
Reinhard Schnepf
seit 26.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Schnepf GmbH & Co. KG
Germany
50000
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bautreff Schnepf GmbH

Teterow

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für Offenlegungszwecke für das Geschäftsjahr 2023

Bautreff Schnepf GmbH, Teterow

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Bautreff Schnepf GmbH ist ein mittelständisches Baustoffhandelsunternehmen mit Sitz in Teterow. Die Gesellschaft war in 2023 an den Standorten Teterow und Güstrow vertreten und handelt auf dem inländischen Markt mit Baustoffen aller Art. Zudem betreibt das Unternehmen einen Baufachmarkt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft ist im Jahr 2023 nach den Berechnungen der bedeutenden Wirtschaftsforschungsinstitute um rd. 3,1 %, damit etwas weniger dynamisch als im Vorjahr (3,5 %), gewachsen. Bei diesem moderaten Wachstumstempo gab es deutliche regionale Unterschiede. Die USA blieben mit +2,5 % zwar unter dem Durchschnitt, konnten aber deutlich stärker zum globalen Wachstum beitragen, als der Euro-Wirtschaftsraum (0,5 %). Der Welthandel entwickelt sich ebenfalls schwach (+0,4 % nach +5,2 % im Jahr 2022). Insgesamt verlor die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in 2023 etwas an Schwung, nachdem sie kurzzeitig Erholungs-Tendenzen gezeigt hatte. Nach einem robusten Start in das Jahr verlangsamte sich das Wachstum spürbar über den Sommer. Dies resultierte im Wesentlichen aus einer schwachen Industrieproduktion und einem signifikanten Anstieg der Zinsen in den meisten Weltregionen.

Der Euroraum war im Jahr 2023 besonders stark von dieser Entwicklung betroffen. Gerade die exportorientierte deutsche Wirtschaft hat mit einem Negativeinfluss (-0,3 %) signifikant die Wachstumsrate des Euroraums auf die bereits genannten +0,5 % gedrückt.

Die deutsche Wirtschaft blieb in 2023 somit ebenfalls in einer schwierigen Lage und befand sich im Geschäftsjahr 2023 in einer Stagnation. Insbesondere der private Verbrauch erwies sich als anfällig für konjunkturelle Schwächen, und auch die Exporte verzeichneten einen Rückgang. Obwohl sich die Belastung von Unternehmen und privaten Haushalten durch die Energiepreise wieder etwas verringerte, reichte dies nicht aus, um andere negative Einflussfaktoren zu kompensieren.

Die anhaltend hohe Inflation von +5,9 % (2022: +6,9 %) führte bei den privaten Haushalten zu einem Konsumverzicht. Die Konsumgüterimporte, aber auch die Einfuhren im Bereich der Investitionsgüter, gaben spürbar nach. Da die Anhebung der Zinsstrukturkurve bei Immobilienkrediten zu einem Zinsanstieg von bis zu 4,2 % führte, war ein drastischer Einbruch im Neukundengeschäft bei Wohnungsbaukrediten zu verzeichnen. Daneben wirkten sich die geldpolitischen Maßnahmen unmittelbar auf die Sparanreize bei den Konsumenten aus. Gleichzeitig war eine Verringerung der deutschen Exportgeschäfte zu beobachten. Dabei resultierte diese Verringerung nicht zuletzt an der schwachen Wirtschaftsdynamik im Euroraum. Bei einer Arbeitslosenquote von +5,7 % (2022: +5,3 %) verringerte sich die Wirtschaftsleistung in der Bundesrepublik Deutschland um -0,3 % (2022: +1,8 %).

2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2023 sah sich der deutsche Baustoffhandel mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert, die zu einer spürbaren Marktabschwächung führten. Steigende Zinsen und veränderte politische Rahmenbedingungen wirkten sich negativ auf die Branche aus.

Die Erhöhung der Bauzinsen erschwerte die Finanzierung von Bauprojekten, was zu einer Zurückhaltung bei Investitionen in Neubauten führte. Zudem sorgten politische Unsicherheiten und regulatorische Änderungen für zusätzliche Belastungen im Marktumfeld.

Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in Deutschland sank im September 2023 um 23,1 % im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 15.300. In den ersten neun Monaten des Jahres wurden insgesamt 157.200 Wohnungen genehmigt, was einem Rückgang von 19,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Dieser Abwärtstrend beeinträchtigt die Nachfrage nach Baustoffen erheblich.

Trotz leichter Preisrückgänge bei bestimmten Materialien blieben die Preise für viele Baumaterialien im Jahr 2023 auf hohem Niveau. Mineralische Baustoffe wie Zement (+32,3 %) und Kalk (+31,4 %) verzeichneten deutliche Preissteigerungen gegenüber dem Vorjahr, was die Kostenstruktur im Baustoffhandel zusätzlich belastete.

Diese Faktoren führten zu einem spürbaren Umsatzrückgang im Baustoffhandel. Der BHB - Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. - berichtet für das Jahr 2023 von einem Umsatzminus von 3,1 % in den Bau- und Gartenfachmärkten in Deutschland, was einem Gesamtbruttoumsatz von 21,24 Mrd. Euro entspricht. Besonders betroffen waren Sortimente wie Baustoffe und Fliesen, die zweistellige Umsatzrückgänge verzeichneten.

Experten erwarten eine mögliche Trendwende frühestens Ende 2025, abhängig von einer möglichen Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank. In der Zwischenzeit sind Unternehmen im Baustoffhandel gefordert, ihre Geschäftsstrategien anzupassen, um den aktuellen Herausforderungen zu begegnen und ihre Marktposition zu sichern.

2.3. Lage der Gesellschaft

2.3.1. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die Bautreff Schnepf GmbH einen Umsatzrückgang von 4,7 Millionen Euro, was einem Minus von 20 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser Rückgang spiegelt die allgemeine Marktentwicklung in der Baubranche wider, die durch steigende Zinsen und veränderte politische Rahmenbedingungen geprägt ist. Trotz dieser Herausforderungen konnte die Gesellschaft die Rohertragsmarge steigern, jedoch fiel der absolute Rohertrag um 15 %.

Um den negativen Markteinflüssen entgegenzuwirken, hat die Bautreff Schnepf GmbH ihre internen Prozesse optimiert und die Kostenstrukturen angepasst. Durch die Fokussierung auf margenstärkere Produkte und Dienstleistungen konnte die Rohertragsmarge erhöht werden, obwohl der absolute Rohertrag aufgrund des Umsatzrückgangs sank. Zudem wurden Investitionen in die Digitalisierung und Modernisierung des Produktportfolios getätigt, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

Trotz der aktuellen Herausforderungen bleibt die Bautreff Schnepf GmbH bestrebt, ihre Marktposition in den regionalen Absatzschwerpunkten Güstrow, Teterow, Rostock und dem Küstenbereich Fischland Darß zu stabilisieren und auszubauen. Durch kontinuierliche Anpassung an die Marktbedingungen und gezielte Investitionen in innovative Lösungen soll die Basis für zukünftiges Wachstum geschaffen werden.

Der Personalaufwand in 2023 betrug T€ 2.628 und befand sich somit unter dem Vorjahresniveau (Vj.: T€ 2.921). Die Personalkostenquote erhöhte sich leicht auf 14,5 % (Vj.: 12,8 %). Die Abschreibungen lagen im Berichtsjahr bei T€ 239 (Vj.: T€ 231). Das ordentliche Betriebsergebnis nach Abschreibungen beläuft sich auf T€ 31 (Vj.: T€ 270).

Aus einem Gewinnabführungsvertrag hat die Bautreff Schnepf GmbH im Geschäftsjahr 2023 Erträge in Höhe von T€ 176 (Vj.: T€ 11) vereinnahmt, was im Wesentlichen zur Erhöhung des Finanzergebnisses in Höhe von T€ 74 (Vj.: T€ -59) führte. Belastend wirkten sich die gestiegenen Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 121 aus.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden latente Steuern passiviert (T€ 89; Vj.: T€ 173), deren Auflösung in Höhe von T€ 85 einen wesentlichen Teil der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausmachen (T€ 48; Vj.: T€ -63).

Folglich ergibt sich im Berichtsjahr ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 84 (Vj.: T€ 140).

Der Standort Teterow behauptet sich weiterhin als regionaler Marktführer im Altkreis Teterow und kompetenter Nahversorger mit einem großen Teil an Privatkunden.

2.3.2. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Bautreff Schnepf GmbH lag mit T€ 5.888 um T€ 182 unter dem Ausweis des Vorjahres. Grundlegende strukturelle Veränderungen haben sich nicht ergeben.

Am Bilanzstichtag weist die Gesellschaft ein Anlagevermögen von T€ 1.521 (Vj.: T€ 1.441) aus. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Rahmen von Ersatzinvestitionen in das Anlagevermögen investiert. Dies betrifft insbesondere Investitionen in den Fuhrpark.

Das Umlaufvermögen besteht im Wesentlichen aus Vorräten in Höhe von T€ 2.330 (Vj.: T€ 2.369), sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von T€ 839 (Vj.: T€ 1.152) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 664 (Vj.: T€ 744). Die liquiden Mittel belaufen sich auf T€ 89 (Vj.: T€ 94).

Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 aufgrund des Jahresüberschusses um T€ 84 auf T€ 1.247 (Vj.: T€ 1.163). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich um 2,0 Prozentpunkte auf 21,2 % (Vj.: 19,2 %).

Die Passivseite ist insbesondere durch die Reduzierung der sonstigen Rückstellungen um T€ 177 auf T€ 172 (Vj.: T€ 349) geprägt. Daneben haben sich auch die Bankverbindlichkeiten um insgesamt T€ 86 verringert, sodass die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 1.420 (Vj.: T€ 1.506) neben den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 1.504; Vj.: T€ 1.570) und den sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 1.072; Vj.: T€ 1.109) den wesentlichen Teil des Fremdkapitals zum Stichtag bilden.

3. Gesamtaussage

Gemäß der Beurteilung der Unternehmensführung zeigt sich die wirtschaftliche Situation der Bautreff Schnepf GmbH im Geschäftsjahr 2023 durch die anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen herausfordernd. Externe Faktoren wie steigende Zinsen, politische Unsicherheiten und eine zurückhaltende Bautätigkeit haben die positive Entwicklung der Vorjahre gebremst. Dennoch konnte die Gesellschaft ihre Marktposition durch gezielte strategische Maßnahmen weitgehend stabil halten.

Die Strategie der vergangenen Jahre, als verlässlicher Partner im Bauhandwerk der Region aufzutreten und den Fokus auf die Sicherung des Rohertrags zu legen, hat auch in diesem schwierigen Umfeld dazu beigetragen, eine solide Basis zu bewahren. Insbesondere die umfassende Bereitstellung von Baumaterialien für vollständige Bauprojekte sowie die Erweiterung des Sortiments um nachhaltige Baustoffe stärken die Marktpräsenz der Gesellschaft.

Das Finanzmanagement blieb konsequent darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen termingerecht einzuziehen. Die Gesellschaft erwies sich auch im Geschäftsjahr 2023 als verlässlicher Partner für Kunden, Lieferanten und Finanzinstitute. Dies zeigt sich unter anderem daran, dass langfristige Verbindlichkeiten weiter zurückgeführt werden konnten. Durch diese solide Finanzführung konnten Skontoabzüge bei Lieferverbindlichkeiten realisiert werden, was zur Sicherung der Liquidität und finanziellen Stabilität beitrug.

Hinsichtlich zukünftiger ökonomischer und ökologischer Herausforderungen plant das Unternehmen weiterhin gezielte Investitionen in klimafreundliche Technologien, darunter E-Gabelstapler, LKWs mit neuesten Abgasnormen sowie moderne Heizsysteme für die Unternehmensgebäude. Auch die Optimierung der Vertriebsstrukturen und Lagerlogistik bleiben ein zentraler Bestandteil der zukünftigen Ausrichtung. Bauliche Anpassungen an den Standorten sollen dazu beitragen, Prozesse weiter zu verbessern und die Effizienz zu steigern.

Ein zusätzlicher Schwerpunkt wird auf dem Vertrieb ökologischer Baustoffe liegen, um den wachsenden Anforderungen der Kunden und staatlichen Förderprogrammen gerecht zu werden. Trotz der Herausforderungen bleibt die Bautreff Schnepf GmbH bestrebt, ihre regionale Marktposition zu festigen und durch Anpassungen an neue Marktbedingungen die Weichen für eine positive Zukunft zu stellen.

4. Risiken

Die Geschäftsführung der Bautreff Schnepf GmbH sieht sich im Geschäftsjahr 2023 einer Vielzahl von Risiken gegenüber, die die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigen können. Viele dieser Risiken resultieren aus gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Herausforderungen, die durch externe Faktoren weiter verschärft werden.

Der Russland-Ukraine-Krieg führt weiterhin zu Unsicherheiten bei der Energieversorgung und beeinflusst die Preise für Rohstoffe. Steigende Energiekosten und volatile Rohstoffpreise setzen Preisdynamiken in Gang, die sich negativ auf die gesamte Wertschöpfungskette des Baus auswirken können. Diese Kostensteigerungen sind nur begrenzt an die Kunden weiterzugeben, was den Margendruck im Baustoffhandel erhöht.

Die Zinswende hat erhebliche Auswirkungen auf die Baufinanzierung. Die gestiegenen Bauzinsen und die erhöhten Eigenkapitalanforderungen der Banken führen dazu, dass viele private und gewerbliche Bauherren Investitionen zurückstellen oder ganz aufgeben. Dies hat zu einem spürbaren Rückgang der Baugenehmigungen und Neubautätigkeiten geführt, was die Nachfrage nach Baustoffen verringert. Der Rückgang der Bautätigkeit wirkt sich unmittelbar auf den Umsatz und den Rohertrag der Gesellschaft aus.

Im Baumarktbereich bleibt die Nachfrage verhalten. Die finanziellen Unsicherheiten bei Privatkunden, ausgelöst durch hohe Lebenshaltungskosten und drastisch gestiegene Energiepreise, führen dazu, dass Investitionen in Hausbau und Renovierungen genau abgewogen werden. Vor dem Hintergrund von vorgezogenen Käufen während der Pandemiejahre ist die Nachfrage 2023 rückläufig.

Die allgemeine wirtschaftliche Lage beeinträchtigt die Zahlungsmoral vieler Kunden. Zahlungsschwierigkeiten oder -ausfälle von Unternehmerkunden könnten die Liquidität der Gesellschaft belasten. Diesem Risiko begegnet die Bautreff Schnepf GmbH durch ein restriktives Forderungsmanagement und eine konsequente Überwachung der Zahlungsziele.

Der Wettbewerbsdruck im Baustoffhandel bleibt hoch, nicht zuletzt aufgrund der zunehmenden Konzentration der Hersteller und der Marktpräsenz großer Handelsketten. Hinzu kommt der steigende Einfluss des Online-Handels, der zu mehr Markt- und Preistransparenz führt. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sind erhöhte Investitionen in digitale Vertriebskanäle und Multi-Channel-Lösungen erforderlich.

Der demografische Wandel stellt eine weitere Herausforderung dar. Der Fachkräftemangel im Handwerksbereich führt dazu, dass es schwieriger wird, Bauprojekte fristgerecht umzusetzen. Der Mangel an ausgebildeten Handwerkern könnte die Vertriebsprozesse im dreistufigen Baustoffhandel beeinträchtigen. Darüber verursachen zunehmende regulatorische Anforderungen an den Energieverbrauch von Gebäuden und die Nutzung nachhaltiger Baustoffe Unsicherheiten bei Endkunden. Diese Verunsicherung kann zu einer zurückhaltenden Investitionsbereitschaft führen und den Absatz von Baustoffen weiter bremsen. Gleichzeitig erfordern diese Vorschriften von der Gesellschaft eine Anpassung des Produktportfolios und zusätzliche Investitionen in nachhaltige Lösungen.

Zusammenfassend bleibt die wirtschaftliche Lage der Bautreff Schnepf GmbH auch im kommenden Geschäftsjahr 2024 herausfordernd. Die Kombination aus hohen Baukosten, steigenden Zinsen, volatilen Rohstoffpreisen und politisch bedingten Unsicherheiten stellt erhebliche Risiken dar. Dennoch begegnet die Gesellschaft diesen Herausforderungen mit einer strategischen Ausrichtung auf Nachhaltigkeit, Digitalisierung und einem konsequenten Forderungsmanagement, um ihre Marktposition zu sichern und langfristig zu stärken. Die Geschäftsführung sieht aktuell keine bestandsgefährdenden Risiken.

5. Voraussichtliche Entwicklung und Chancen

Die Prognosen für das Geschäftsjahr 2024 sind weiterhin von erheblicher Unsicherheit geprägt. Neben den Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs beeinflussen auch allgemeine geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten die Entwicklung der Baubranche. Steigende Zinsen, hohe Baukosten, volatile Rohstoffpreise sowie regulatorische Anforderungen setzen die Branche unter Druck. Diese Faktoren erschweren die Finanzierung von Bauprojekten und führen zu einer gedämpften Nachfrage im Neubausegment.

Die rückläufigen Baugenehmigungszahlen aus 2023 werden voraussichtlich auch 2024 anhalten. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes erwarten einen weiteren nominalen Rückgang der Bauaktivitäten um etwa 5 %. Insbesondere der Wohnungsneubau bleibt betroffen, da die Finanzierungskosten für private und gewerbliche Bauherren aufgrund hoher Zinsen weiterhin hoch bleiben. Dies hat direkte Auswirkungen auf den Baustoffhandel, der mit einem stagnierenden oder rückläufigen Absatz rechnen muss.

Die allgemeine geopolitische Lage kann zusätzlich zu Lieferkettenproblemen und steigenden Energiepreisen führen, was die Kostenseite des Unternehmens weiter belastet. Gleichzeitig sorgen politische Rahmenbedingungen, wie strengere Energieeffizienzvorgaben, für zusätzliche Herausforderungen bei der Umsetzung von Bauprojekten.

In Anbetracht der aufgezeigten Bedingungen bieten sich Chancen im Bereich der energetischen Sanierung und nachhaltigen Modernisierung. Staatliche Förderprogramme für energieeffizientes Bauen und Sanieren, wie die KfW-Förderung, schaffen Anreize für Investitionen in diesen Bereichen. Die Bautreff Schnepf GmbH sieht hier Potenzial für weiteres Wachstum, insbesondere durch die ganzheitliche Betrachtung von Bauvorhaben und die Bereitstellung eines breiten Sortiments an ökologischen Baustoffen. Die Gesellschaft setzt auf qualifizierte Beratung im Bereich energetischer Modernisierung, um den steigenden Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Durch die kontinuierliche Schulung der Mitarbeiter wird sichergestellt, dass die Beratungskompetenz den höchsten Qualitätsansprüchen genügt.

Um der sinkenden Nachfrage im klassischen Baustoffhandel entgegenzuwirken, wird die Bautreff Schnepf GmbH weiterhin auf Komplettserviceleistungen setzen. Die Kooperation mit Handwerksbetrieben wird ausgebaut, um Kunden umfassende Lösungen aus einer Hand zu bieten. Dieses Konzept ermöglicht es, zusätzliche Wertschöpfung zu generieren und die Kundenbindung zu stärken.

Die Digitalisierung bleibt ein zentraler Baustein der Unternehmensstrategie. Der Ausbau des Onlinehandels und die Weiterentwicklung einer Multi-Channel-Lösung sollen sicherstellen, dass die Produkte und Dienstleistungen der Gesellschaft auf allen relevanten Kanälen verfügbar sind. Online-Marktplätze, der eigene Onlineshop und Social-Media-Kanäle werden genutzt, um die Marktpräsenz zu erhöhen und neue Kunden zu gewinnen.

Die regionalen Absatzmärkte in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg bieten trotz der allgemeinen Marktschwäche Chancen für spezialisierte Lösungen. Insbesondere Projekte im landwirtschaftlichen Bereich und die Modernisierung von Wohngebäuden erfordern individuelle und komplexe Lösungen, bei denen die Bautreff Schnepf GmbH ihre Stärken ausspielen kann. Der Fokus auf qualitativ hochwertige Produkte und Serviceleistungen wird dazu beitragen, die Marktposition in diesen Regionen zu festigen.

Zusammenfassend blickt die Bautreff Schnepf GmbH vorsichtig optimistisch auf das Jahr 2024. Durch gezielte Investitionen in Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Komplettservice sowie gebührender Kostendisziplin kann das Unternehmen den Herausforderungen begegnen und sich neue Chancen erschließen. Die Anpassung an die veränderten Marktbedingungen und die Fokussierung auf zukunftsfähige Geschäftsbereiche werden entscheidend sein, um langfristig erfolgreich zu bleiben.

Aufgrund des Wettbewerbs im regionalen Verkauf, der gesamtwirtschaftlichen Lage an den Rohstoff- und Energiemärkten, aber auch der zunehmenden Markt- und Preistransparenz im Onlinehandel, rechnet die Gesellschaft im Jahr 2024 mit einem leicht sinkenden Umsatz. Durch die strategische Ausrichtung auf Nischenmärkte wird jedoch von einer gleichbleibenden Rohertragsmarge ausgegangen. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Gesellschaft einen Rohertrag zwischen von T€ 3.800 und T€ 4.100.

Die Rohertragsprognose aus dem Lagebericht 2022 für das Geschäftsjahr 2023 konnte nicht erfüllt werden. Während ursprünglich ein Anstieg des Rohertrags erwartet wurde, sank dieser im gesamten Geschäftsverlauf um ca. 15 %. Die Abweichung lässt sich auf mehrere Faktoren zurückführen, die einhergehen mit den bereits beschriebenen Risiken:

Die stark gestiegenen Bauzinsen und die höheren Eigenkapitalanforderungen der Banken führten zu einem spürbaren Rückgang der Neubautätigkeit. Dies hatte direkte Auswirkungen auf die Nachfrage nach Baustoffen, insbesondere im Wohnungsbau.

Die anhaltende Energiekrise und geopolitische Unsicherheiten sorgten für Preisschwankungen bei wichtigen Baumaterialien. Zwar konnten einzelne Kostensteigerungen an die Kunden weitergegeben werden, jedoch nicht im vollen Umfang, was die Margen belastete.

Finanzielle Unsicherheiten bei Privatkunden, verursacht durch hohe Lebenshaltungskosten und Energiepreise, führten zu einem Rückgang der Investitionen in Renovierungen und Heimwerkerprojekte. Dies wirkte sich ebenfalls rückläufig auf den Absatz aus.

Der anhaltende Druck durch Konkurrenten und die zunehmende Markttransparenz durch den Online-Handel erschwerten es, Preiserhöhungen durchzusetzen, was die Rohertragsmarge zusätzlich belastete.

Die ursprünglich prognostizierte Stabilisierung der Baubranche blieb aus. Stattdessen führten die geopolitischen Spannungen, die wirtschaftlichen Unsicherheiten und die restriktive Geldpolitik zu einem konjunkturellen Abschwung im Baugewerbe.

Zusammenfassend basierte die ursprüngliche Prognose auf einer erwarteten Stabilisierung des Marktes, die aufgrund unvorhersehbarer negativer Einflüsse nicht eintrat. Die Bautreff Schnepf GmbH wird daher ihre Prognosen für zukünftige Geschäftsjahre mit einem stärkeren Fokus auf die aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen anpassen.

Das Unternehmen ist im Landkreis Güstrow, im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns, mit seinen drei Standorten in Teterow und Güstrow gut aufgestellt, um den aktuellen und zukünftigen Anforderungen des Marktes gerecht zu werden und eine bedarfsorientierte, zukunftsweisende Dienstleistungsentwicklung erfolgreich umzusetzen.

 

Teterow, 23. Dezember 2024

Reinhard Schnepf, Geschäftsführer

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 30.515,00 46.100,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 92.891,00 3.254,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.013.996,00 1.039.213,00
Summe Sachanlagen 1.106.888,00 1.042.468,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Beteiligungen 158.817,78 127.790,17
Summe Finanzanlagen 383.817,78 352.790,17
Summe Anlagevermögen 1.521.220,78 1.441.358,17
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.329.872,67 2.369.329,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 438.252,83 267.659,43
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.942.092,66 2.163.115,35
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 88.747,48 93.902,51
Summe Umlaufvermögen 4.360.712,81 4.626.347,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.993,67 2.704,17
D. Bilanzsumme Aktiva 5.887.927,26 6.070.409,56

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 1.137.507,34 997.581,83
III. Jahresüberschuss 83.865,33 139.925,51
Summe Eigenkapital 1.246.937,26 1.163.071,93
B. Rückstellungen 172.339,74 349.452,41
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.420.375,93 1.506.200,20
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 351.239,98 168.687,92
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 32.039,67 30.272,58
Summe Verbindlichkeiten 4.379.868,85 4.384.414,73
D. Passive latente Steuern 88.781,41 173.470,49
E. Bilanzsumme Passiva 5.887.927,26 6.070.409,56

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 4.297.828,58 5.067.160,23
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -2.158.964,04 -2.428.582,86
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -469.334,43 -492.233,35
- davon für Altersversorgung: -3.000,00 (Vj: -3.000,00)
Summe Personalaufwand -2.628.298,47 -2.920.816,21
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -238.783,47 -230.517,53
Summe Abschreibungen -238.783,47 -230.517,53
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.461.843,12 -1.645.917,87
5. Ordentliches Betriebsergebnis -31.096,48 269.908,62
6. Erträge aus Beteiligungen 3.909,83 4.441,75
7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 176.012,66 10.561,22
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.143,51 9.761,73
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -121.374,09 -84.227,79
10. Finanzergebnis 73.691,91 -59.463,09
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 48.454,64 -63.335,59
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern: 84.689,08 (Vj: -51.748,49)
12. Ergebnis nach Steuern 91.050,07 147.109,94
13. Sonstige Steuern -7.184,74 -7.184,43
14. Jahresüberschuss 83.865,33 139.925,51

Anhang für Offenlegungszwecke für das Geschäftsjahr 2023

Bautreff Schnepf GmbH, Teterow

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Bautreff Schnepf GmbH hat ihren Sitz in Teterow. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Rostock unter HRB 5787 eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Von den eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft wendet bei der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung die für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 ff. HGB an.

Die Gesellschaft richtet sich bei der Bilanzierung und Bewertung nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie nach den für Kapitalgesellschaften geltenden ergänzenden Vorschriften des GmbHG.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Von dem Wahlrecht nach § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurde Gebrauch gemacht.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben. Für risikobehaftete Forderungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % gebildet.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Zahlungen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwendungen für die nächste Periode betreffen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Angesetzt wurde hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelte notwendige Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die passiven latenten Steuern ergeben sich aus unterschiedlichen Bewertungsansätzen zwischen der Steuerbilanz und der Handelsbilanz sowie aus der außerbilanziellen Inanspruchnahme anderer steuergestaltender Instrumente.

4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Finanzanlagen

Die Bautreff Schnepf GmbH, Teterow, ist an der Baugesellschaft Nord GmbH, Teterow, zu 100 % beteiligt. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 25.000,00. Der Jahresüberschuss 2023 liegt bei € 176.012,66 und wurde aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags der Bautreff Schnepf GmbH, Teterow, zugewiesen.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) der Gesellschaft beträgt DM 50.000,00 (€ 25.564,59).

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 172 betreffen im Wesentlichen Personalkosten (T€ 98; Vj.: T€ 276) und Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten(T€ 35; Vj.: T€ 35).

Verbindlichkeiten

Stand 31.12.2023
Restlaufzeit bis 1 Jahr
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
Restlaufzeit > 5 Jahre
Verbindlichkeiten gesamt 4.379.868,85 2.755.726,82 1.224.142,03 400.000,00
(4.384.414,73) (2.960.295,17) (1.424.119,56) (0,00)
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.420.375,93 97.675,12 922.700,81 400.000,00
(1.506.200,20) (887.080,64) (619.119,56) (0,00)
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 351.239,98 351.239,98 0,00 0,00
(168.687,92) (168.687,92) (0,00) (0,00)
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 32.039,67 32.039,67 0,00 0,00
(30.272,58) (30.272,58) (0,00) (0,00)

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen zu T€ 12,5 (Vj.: T€ 12,5) nicht eingeforderte, ausstehende Einlagen.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt € 400.000,00. Sie betreffen in voller Höhe die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Passive latenten Steuern

Die in Höhe von T€ 89 bilanzierten passiven latenten Steuern wurden in Höhe von T€ 85 im Berichtsjahr erfolgswirksam aufgelöst.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen betragen die Verpflichtungen zum 31. Dezember 2023 insgesamt T€ 3.236. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von T€ 63 (Vj.: T€ 62) sowie aus Mietverträgen in Höhe von T€ 282 (Vj.: T€ 402) mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen bestehen gegenüber der Schnepf GmbH & Co. KG, Teterow. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr und unter fünf Jahren betragen für Leasingaufwendungen T€ 66 (Vj.: T€ 93) und für Mietaufwendungen T€ 1.130 (Vj.: T€ 1.610). Eine Restlaufzeit von über fünf Jahren weisen Mietaufwendungen in Höhe von T€ 1.694 (Vj.: T€ 3.622) auf.

6. Sonstige Pflichtangaben

Geschäftsführung

Herr Reinhard Schnepf, Teterow

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 35 (Vj.: 35) Angestellte und 20 (Vj.: 22) gewerbliche Mitarbeiter sowie 5 Teilzeitbeschäftigte und 8 geringfügig Beschäftige.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Teterow, 23. Dezember 2024

Reinhard Schnepf

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10. März 2025 festgestellt.

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 0,00 0,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 93.988,03 0,00 0,00 93.988,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37.619,83 0,00 0,00 37.619,83
2. Technische Anlagen und Maschinen 41.932,58 91.589,00 0,00 133.521,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.319.577,18 208.218,47 161.038,47 2.366.757,18
Summe Sachanlagen 2.399.129,59 299.807,47 161.038,47 2.537.898,59
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
2. Beteiligungen 127.790,17 31.027,61 0,00 158.817,78
Summe Finanzanlagen 352.790,17 31.027,61 0,00 383.817,78
Summe Anlagevermögen 2.845.907,79 330.835,08 161.038,47 3.015.704,40

Abschreibungen

Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 47.888,03 15.585,00 0,00 63.473,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37.618,83 0,00 0,00 37.618,83
2. Technische Anlagen und Maschinen 38.678,58 1.952,00 0,00 40.630,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.280.364,18 221.246,47 148.849,47 1.352.761,18
Summe Sachanlagen 1.356.661,59 223.198,47 148.849,47 1.431.010,59
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.404.549,62 238.783,47 148.849,47 1.494.483,62

Buchwerte

Buchwert 31.12.2023
Buchwert 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 30.515,00 46.100,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 92.891,00 3.254,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.013.996,00 1.039.213,00
Summe Sachanlagen 1.106.888,00 1.042.468,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Beteiligungen 158.817,78 127.790,17
Summe Finanzanlagen 383.817,78 352.790,17
Summe Anlagevermögen 1.521.220,78 1.441.358,17

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

An die Bautreff Schnepf GmbH, Teterow

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bautreff Schnepf GmbH, Teterow, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bautreff Schnepf GmbH, Teterow, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, 28. Februar 2025

Gräwe & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Meyer, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde aufgrund der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Ergebnisverwendungsbeschluss

Der Jahresüberschuss in Höhe von € 83.865,33 wird auf neue Rechnung vorgertragen.

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