LetMeRepair Central Services GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Dominick seit 15.4.2025 | Prokura |
Karl Dominick seit 2.8.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
I. NLR Service and Consulting GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LetMeRepair GmbHBautzenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
Anhang für das Geschäftsjahr 2020I. Allgemeine Angaben Grundlagen der Rechnungslegung Die LetMeRepair GmbH hat ihren Sitz in Bautzen. Sie ist im Handelsregister von Dresden, Abteilung B, unter der HRB-Nr. 28071 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den maßgebenden Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und denen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gemäß §§ 266 und 275 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Absatz 2 HGB erstellt. Die LetMeRepair GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden über 15 Jahre abgeschrieben. Die Zahlungen für den Geschäfts- und Firmenwert wurden insbesondere für die bestehende Vertriebsinfrastruktur sowie für den Einstieg in eine weitere Technologiesparte geleistet. Die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes erfolgt über 15 Jahre, da die Geschäftsführung davon ausgeht, dass dies der Zeitraum ist, in dem sich die Vertriebsstruktur frühestens amortisiert. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen betrieblichen Nutzungsdauer, angesetzt. Als Abschreibungsmethode kam grundsätzlich die lineare Absetzung für Abnutzung zur Anwendung. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang dargestellt. Die Beteiligungen, die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sowie die Sonstigen Ausleihungen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Soweit erforderlich wurden außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung bzw. Zuschreibung, sofern der Grund einer außerplanmäßigen Abschreibung entfallen ist, vorgenommen. In den Sonstigen Ausleihungen wurden zum 31.12.2019 Ausleihungen in Höhe von EUR 50.000 bilanziert. Diese betreffen Ausleihungen an die LetMeRepair Managed Services GmbH. Da es sich um ein verbundenes Unternehmen handelt, wurden diese zum 01.01.2020 von den Sonstigen Ausleihungen in die Ausleihungen an verbundene Unternehmen umgegliedert. Die Anteile an der LetMeRepair Pty LTD, Südafrika wurden in den Vorjahren als Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Im Berichtsjahr erfolgte die Darstellung als Beteiligung in der Bilanz. In beiden Fällen handelt sich um eine Korrektur der Vorjahresangaben in laufender Rechnung gemäß IDW RS HFA 6. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag, vermindert um angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, angesetzt. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden zum 31.12.2019 Forderungen aus Zinsen in Höhe von EUR 256.828,92 ausgewiesen. Diese werden seit dem 01.01.2020 sachgerecht in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Es handelt sich um eine Korrektur einer Vorjahresangabe in laufender Rechnung gemäß IDW RS HFA 6. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Ausgaben, die Aufwendungen für Perioden nach dem Abschlussstichtag darstellen, wurden als aktive Rechnungsabgrenzungsposten mit ihren Nominalbeträgen ausgewiesen. Die Eigenkapitalposten sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die Sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe ihres Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Ermittlung erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Verbindlichkeiten aus Mietkauf wurden im Vorjahr unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen (EUR 240.330,25). Ab diesem Geschäftsjahr erfolgt der Ausweis unter den sonstigen Verbindlichkeiten. Es handelt sich um eine Korrektur einer Vorjahresangabe in laufender Rechnung gemäß IDW RS HFA 6. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Passive latente Steuern werden berücksichtigt, sofern sie die Darstellung der Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft nicht unwesentlich beeinflussen und sofern sich nach Saldierung mit aktiven latenten Steuern eine Verpflichtung ergibt. Auf den Ansatz aktiver latenter Steuern wird verzichtet. Im Geschäftsjahr gab es Erstattungen für Kurzarbeitergeld von der Bundesagentur für Arbeit in Höhe von TEUR 46. Diese sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Der Geschäfts- und Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben, da der erworbene Kundenstamm über diesen Zeitraum in der Regel besteht. Auf die Beteiligung wurde im Berichtsjahr eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Zudem wurden Darlehen im Konzern der LetMeRepair Gruppe an eine Schwestergesellschaft im Berichtsjahr wieder zugeschrieben, da der Grund für die außerplanmäßige Abschreibung in Vorjahren entfallen war. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft hält folgende Beteiligung i. S. d. § 285 Nr. 11 HGB: Name des
Von den Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind Ausleihungen an Gesellschafter im Geschäftsjahr 2020 vollständig zurückgezahlt worden und weisen zum Stichtag eine Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 229.307,14) auf. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Forderungen gegen Gesellschafter Die Forderungen gegen Gesellschafter enthielten sonstige Forderungen und waren innerhalb eines Jahres fällig. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 231.124,91 (Vorjahr: EUR 431.010,45) und sind innerhalb eines Jahres fällig. Sonstige Vermögensgegenstände und Forderungen Die sonstigen Vermögensgegenstände und Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Vermögensgegenständen werden Zinsforderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 94.269,56 ausgewiesen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen in Höhe von EUR 254.879,25 (Vorjahr EUR 269.268,26), Gewährleistungsrückstellungen von EUR 81.933,91 (Vorjahr EUR 89.025,15) sowie die Rückstellung für Jahresabschluss und Steuererklärung in Höhe von EUR 42.000,00 (Vorjahr EUR 13.500,00). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 2.706.740,42 sind durch Grundschulden in Höhe von TEUR 2.000 sowie durch Globalzession der Forderungen des Darlehensnehmers aus Warenlieferungen und Leistungen gegen die Drittschuldner besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 554.683,05), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 247.372,06 (Vorjahr: EUR 48.066,42) sowie Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 19.150,88). Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von EUR 84.906,49 (Vorjahr: EUR 87.114,67) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 5.070,10 (Vorjahr: EUR 6.405,96). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden im Wesentlichen periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 4.649,13 (Vorjahr: EUR 17.427,07), Erträge aus Zuschreibung EUR 204.149,04 (Vorjahr: EUR 0,00) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 57.547,83 (Vorjahr: EUR 500,00) ausgewiesen. Aufwendungen aus Währungsumrechnungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 8,45) enthalten. Personalaufwendungen Die Personalaufwendungen beinhalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 51.624,00 (Vorjahr: EUR 52.210,00). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 5.453,72 (Vorjahr: EUR 5.521,17) ausgewiesen. Zinserträge Von den Zinserträgen entfallen auf verbundene Unternehmen EUR 32.795,96 (Vorjahr: EUR 42.696,73). Zinsaufwendungen Von den Zinsaufwendungen entfallen auf verbundene Unternehmen EUR 24.644,29 (Vorjahr: EUR 9.372,80). Sonstige Angaben Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 237 Angestellte (im Vorjahr: 225) zzgl. eines Geschäftsführers beschäftigt: Hierin sind 174 männliche und 63 weibliche Mitarbeiten enthalten. Im Geschäftsjahr wurden keine Auszubildenden beschäftigt. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei Herrn Karl Dominick. Herr Dominick ist als Geschäftsführer bei der LetMeRepair Central Services GmbH angestellt. Die Angaben der Geschäftsführerbezüge unterbleiben mit Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB. Im Vorjahresgeschäftsjahr wurde dem Geschäftsführer ein Darlehen in Höhe von EUR 15.000,00 mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025 gewährt. Der Zinssatz beträgt 2,5 %. Die monatliche Annuität beträgt EUR 200,00. Die der Geschäftsführung gewährten Darlehen betragen zum Stichtag EUR 11.200,28 (Vorjahr: EUR 13.000,00). Haftungsverhältnisse Im Zusammenhang mit dem Kontokorrentdarlehen der LMR Service and Consulting GmbH und der LetMeRepair Rhein-Main GmbH besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung der Gesellschaft. Das Darlehen hat einen Maximalbetrag von EUR 2.000.000,00 und war zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 861 in Anspruch genommen. Das diesbezüglich bestehende Risiko der Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung wird als gering eingeschätzt, da die zugrunde liegende Verpflichtung durch die LMR Service and Consulting GmbH voraussichtlich erfüllt wird. Zusätzlich hat die LetMeRepair GmbH in Mietverträgen vereinbarten Kautionen in Form von Bürgschaften in Höhe von insgesamt TEUR 201 zugunsten der Vermieter abgegeben. Mit einer Inanspruchnahme ist gegenwärtig nicht zu rechnen, da die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen aus den Mietverträgen nachkommt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Abschlussstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen für Mietverpflichtungen in Höhe von EUR 1.097.695 und für Leasingverpflichtungen in Höhe von EUR 16.835, welche die Jahre 2021 bis 2022 betreffen. Konzernzugehörigkeit Als Mutterunternehmen des Konzerns LetMeRepair stellt die LMR Service and Consulting GmbH, Bautzen, für den kleinsten und größten Konzernkreis einen Konzernabschluss nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 290 ff. HGB auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Vorgänge von besonderer Bedeutung Bezüglich der Auswirkungen der sich in 2020 stark ausbreitenden COVID-19-Viren verweisen wir auf unsere Ausführungen zu den branchenspezifischen Risiken im Lagebericht. Gemäß dem Gesellschafterbeschluss vom 7. September 2020 erfolgte am 9. September 2020 eine Ausschüttung an den Gesellschafter in Höhe von EUR 100.000,00. Nachtragsbericht Mit Gesellschafterbeschluss der LMR Service and Consulting GmbH vom 1. März 2021 wurde ein Teil der Darlehen an eine Schwestergesellschaft mit einem Nominalwert von TEUR 359 an die Muttergesellschaft übertragen. Hierfür erhielt die Gesellschaft ein Annuitätendarlehen von der Muttergesellschaft zur Rückführung der ausgereichten Darlehen mit Datum vom 1. Juni 2021. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind und Auswirkungen auf den Jahresabschluss haben oder sich bestandsgefährdend auf die Lage des Unternehmens auswirken könnten, haben sich nicht ereignet. Ergebnisverwendung In Übereinstimmung mit den Gesellschaftern schlägt die Geschäftsführung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 120.723,21 auf neue Rechnung vorzutragen.
Bautzen, 23. November 2021 Karl Dominick, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020LetMeRepair GmbHBautzenGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Ertragsorientierte Risiken Finanzwirtschaftliche Risiken 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage V. Bericht über Zweigniederlassungen I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die LetMeRepair GmbH ist Teil der LetMeRepair-Unternehmensgruppe. Die LetMeRepair-Gruppe agiert als international tätiges Serviceunternehmen für Dienstleistungen in der CE-/IT-/TK-Branche. Wir sind ein Spezialist im Bereich After-Sales-Service für Dienstleistungen rund um Produkte des Telekommunikations-, Unterhaltungselektronik- und Haushaltgeräteumfelds. Neben unseren zentralen Servicecentern in Bautzen, Kirschau, Kleinmachnow und Obernburg am Main betreiben wir einen unabhängigen deutschlandweiten Vor-Ort-Kundendienst sowie regionale Servicecenter in Berlin, Hamburg, Leipzig, Köln und Düsseldorf. Unsere Mission ist es, die höchstmögliche Kundenzufriedenheit in einem hocheffizienten Arbeitsumfeld zu gewährleisten. Die ständige Infragestellung bestehender Abläufe und Prozesse ist der Garant für Nachhaltigkeit und Erfolg. Hierfür haben wir Strukturen geschaffen, welche unter anderem den Mitarbeitern erlauben, aktiv an der Verbesserung der Leistung mitzuwirken. Unterstützt wer- den wir hierbei durch Prozessanalysen und Prozessverbesserungen und von den Auftraggebern. Die Veränderungen der Serviceanforderungen vom reinen technischen Problemlöser zum effizient agierenden, hochqualifizierten Servicedienstleister der vergangenen Jahre waren und sind nur möglich durch eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit von Auftraggeber und Dienstleister. Eine weitere Voraussetzung eines zukunftsorientierten und breit aufgestellten Servicedienstleisters sind gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter. Neben der Ausbildung von Elektronikern für Geräte und Systeme (m/w/d) sind wir deshalb ständig auf der Suche nach neuen Kolleginnen und Kollegen, die sich im Umfeld des After-Sales-Services wohlfühlen. Weiterhin erlauben uns die Strukturen der LetMeRepair-Unternehmensgruppe, flexibel zu agieren, Synergieeffekte zu nutzen und uns jederzeit an die Bedürfnisse der Kunden bzw. Auftraggeber anzupassen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Entwicklung der Elektronikbranche allgemein In seinem aktualisierten Ausblick beziffert der ZVEI das 2020er Volumen des Welt-Elektromarktes - nach vorläufigen Berechnungen - auf 4.603 Milliarden Euro. Trotz Corona-Pandemie konnte der Markt sein 2019er Niveau halten. Ein Rückgang wurde dabei allein durch Zuwächse in China und einigen wenigen anderen asiatischen Ländern verhindert. Für das Jahr 2021 wird für den Markt, der zu den größten Industriegütermärkten der Welt zählt, ein Zuwachs von neun Prozent und für 2022 ein Anstieg von sechs Prozent erwartet (Prognosen zu konstanten Wechselkursen des Basisjahres 2010). 1 Der ZVEI-Weltmarktausblick für die Elektroindustrie umfasst insgesamt 53 Länder, die zusammen rund 95 Prozent des globalen Marktes auf sich vereinen. Die Elektromärkte in den untersuchten Industrieländern haben 2020 - v.a. aufgrund der Corona-Pandemie - um insgesamt drei Prozent auf 1.901 Milliarden Euro nachgegeben. Für 2021 erwartet der ZVEI einen Anstieg um sieben und für 2022 um fünf Prozent. Für die Märkte in den Schwellenländern, die 2020 ein Volumen von 2.702 Milliarden Euro (+2% ggü. 2019) erreicht haben, geht die ZVEI-Prognose für das laufende Jahr von einem Sprung um ein Zehntel und für das nächste Jahr von einem Plus von sieben Prozent aus. In Europa war der Marktrückgang 2020 mit minus drei Prozent so hoch wie in Amerika. Der europäische Elektromarkt macht mit 743 Milliarden Euro nur noch 16,1 Prozent des Weltmarktes aus. Dieses Jahr könnte er nach ZVEI-Prognose um sieben Prozent zulegen und im kommenden Jahr um sechs Prozent. Für die Märkte in der EU und in der Eurozone erwarten wir die gleichen Zuwachsraten. Der deutsche Markt für elektrotechnische und elektronische Erzeugnisse nahm im vergangenen Jahr um fünf Prozent auf 120 Milliarden Euro ab, blieb mit einem Anteil von 2,6 Prozent aber der fünftgrößte der Welt. Für 2021 ist mit einem Anstieg um sechs und für 2022 um sieben Prozent auf dann 136 Milliarden Euro zu rechnen. Die Entwicklung des After-Sales-Service-Dienstleistungsmarktes steht unmittelbar im Zusammenhang mit der Entwicklung des Elektromarktes. Dem Einfluss von rezessiver Kaufkraft, von Problemen in den Lieferketten oder der möglichen Veränderung im Konsumverhalten sind die After-Sales-Dienstleister direkt ausgesetzt. Die hohe Innovationsleistung des Elektromarktes der letzten Jahre führte aber auch zu einer stärkeren Spezialisierung der Dienstleistungen, der höheren Konzentration der Leistungen innerhalb des Garantie- /Gewährleistungszeitraums und der Forderung von Dienstleistungen, welche nur indirekt in Bezug zu Verkaufsartikeln stehen. Wir rechnen entgegen der ZVEI-Prognose für unser Marktsegment aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie auch für 2021 mit einem spürbaren Rückgang des Marktes, insbesondere in Bezug auf die Stores und Kioske, welcher sich frühestens im Jahr 2022 mit der Rückkehr der Kunden in die Innenstädte wieder erholen wird. Im Bereich der Depot- und Vor-Ort-Reparatur stimmen wir mit der ZVEI-Prognose überein und sehen eine Markterholung. 2. Geschäftsverlauf Wir konnten dank einer starken Kundenbindung, eines attraktiven Leistungsportfolios und effektiver Kosteneinsparungen wieder auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Somit wurden dem generell herrschenden Preisdruck und Margenverfall in der Branche entgegengewirkt und letztendlich das Geschäftsjahr mit positiven und soliden Ergebnissen abgeschlossen. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, Leistungsindikatoren Die Lage unseres Unternehmens ist nach wie vor geprägt vom operativen Geschäft. a) Ertragslage Die Ertragslage der LetMeRepair GmbH stellt sich wie folgt dar:
Die Gesamtleistung (ohne sonstige betriebliche Erträge) betrug im Geschäftsjahr 2020 TEUR 25.949 (Vorjahr TEUR 27.174). Es ergab sich ein Jahresüberschuss von TEUR 121 (Vorjahr TEUR 285). Unsere Umsätze hängen weiterhin stark von der Entwicklung der Elektronikbranche ab (siehe dazu die Ausführungen unter II. 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen). Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete die Gesellschaft einen Umsatz von TEUR 25.965 (Vorjahr: TEUR 27.174). Damit sind die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 4,4% gesunken und konnten aufgrund der im Wirtschaftsbericht dargelegten Faktoren nicht, wie im Vorjahr prognostiziert, auf gleichbleibendem Niveau trotz der Corona bedingten Umsatzeinbrüche von TEUR 700 in den "Einzelhandels" ähnliche Betriebsstätten in Hamburg, Düsseldorf und Berlin gehalten werden. Der Umsatz pro Mitarbeiter hat sich mit 111 TEUR (im Vorjahr: 121 TEUR) im Geschäftsjahr leicht verringert. In den sonstigen betrieblichen Erträgen wurden im Berichtsjahr Zuschreibungen auf Finanzanlagen von TEUR 204 berücksichtigt. Die Materialaufwendungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.652. Grund für die überproportionale Abnahme im Vergleich zum Umsatz ist der Rückgang im materialintensiven Bereich Teileverkauf und auch eine Änderung im Produktmix bei den Ersatzteilen. Das Rohergebnis erhöhte sich aufgrund der dargelegten Faktoren um TEUR 720 auf TEUR 11.618. Die Personalaufwendungen erhöhten sich um 5,4% auf TEUR 6.171 (Vorjahr TEUR 5.852) in Korrespondenz mit der leicht gestiegenen Anzahl an beschäftigten Mitarbeitern. In den Abschreibungen des Berichtsjahres sind Abschreibung auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 240 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich insgesamt um TEUR 324 auf TEUR 4.664 erhöht. Das EBIT beträgt TEUR 308 (Vorjahr: TEUR 444). Die Umsatzrendite beträgt 1,3 % (Vorjahr: 1,7 %). Unsere Ertragslage schätzen wir als gut ein. b) Vermögens- und Finanzlage Nachfolgende Tabelle stellt die Vermögens- und Finanzlage der LetMeRepair GmbH dar:
Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens sowie der Verbindlichkeiten sehen wir aufgrund von Erfahrungen als stabil an. Das in der Bilanz ausgewiesene Anlagevermögen beträgt TEUR 4.590 (Vorjahr: TEUR 5.285). Das Umlaufvermögen beträgt TEUR 4.431 (Vorjahr: TEUR 4.750). Unser Eigenkapital zum 31. Dezember 2020 beträgt TEUR 3.693 (Vorjahr TEUR 3.673). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich bedingt durch den Gewinnvortrag bei einem gleichzeitigen Rückgang der Bilanzsumme auf 40,9 % (Vorjahr: 36,6 %). Darüber hinaus konnte die Gesellschaft das kurz- und mittelfristige Fremdkapital insgesamt auf TEUR 4.880 (Vorjahr: TEUR 6.366) verringern. Damit betragen die kurz- und mittelfristigen Verbindlichkeiten 54,1 % (Vorjahr: 63,4 %) der Bilanzsumme. Die Kapitalstruktur hat sich weiter verbessert. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse zu einem größeren Teil im Unternehmen belassen. Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 2.707 (Vorjahr TEUR 3.386). Gemäß der erarbeiteten Liquiditätsplanung ist die Liquidität auch zukünftig gesichert. Diesbezüglich erfolgte in 2020 eine Umstrukturierung der konzernweit ausgereichten Darlehen. Im Geschäftsjahr 2020 wurden dabei durch Konzerngesellschaften TEUR 1.311 an die Gesellschaft gezahlt und die entsprechenden Forderungen aus Darlehen, Zinsen bzw. Lieferungen zurückgeführt. Darüber hinaus wurden die zum 31. Dezember 2019 bestehenden Forderungen der Gesellschaft gegen die LetMeRepair Nordic AB, Schweden, in Höhe von TEUR 670 neu geordnet, insbesondere um die Finanzlage der LetMeRepair Nordic AB zu stärken. Mit Vereinbarung vom 20. Januar 2020 wurden bestehende Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 475 bis zum 31. Dezember 2022 prolongiert. Durch Gesellschafterbeschluss der LMR Service and Consulting GmbH vom 1. März 2021 wurde die Übernahme von Darlehensforderungen der Gesellschaft gegen die LetMeRepair Nordic AB, Schweden, in Höhe von TEUR 359 zum 1. Juni 2021 beschlossen. Die Finanzlage schätzen wir als stabil ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr TEUR 531 (Vorjahr: TEUR -542). Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft schätzen wir insgesamt als gut ein. c) Finanzielle Leistungsindikatoren Für Zwecke der internen Unternehmenssteuerung legt die Geschäftsführung und die Gesellschafterin besonderen Fokus auf folgende finanzielle Leistungsindikatoren:
Für das Geschäftsjahr 2020 sind diese Kennzahlen als zufriedenstellend zu bewerten. III. Prognosebericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin stark die Kundenakquise und den Ausbau von Bestandskunden forcieren. Mit der im Geschäftsjahr 2020 begonnenen und in Q1 2021 vorerst abgeschlossenen Erweiterung und Neustrukturierung unserer Managementstruktur haben wir die Weichen für den konzernweit ausgerufenen Wachstumsplan 2025 gestellt. Der Ausbau der Vor-Ort-Service-Struktur belegt bei den für 2021 geplanten Investitionen einen der vorderen Ränge. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Als flexibler und effizienter Dienstleister für die Elektronikbranche sehen wir weiterhin großes Wachstumspotential. Insgesamt erwarten wir, dass sich der Jahresüberschuss im Jahre 2021 trotz der pandemiebedingten Auswirkungen und der geplanten Investitionen leicht gegenüber 2020 verbessern wird. In unserer Planung für 2021 gehen wir aufgrund der weiterhin noch nicht in Gänze überschaubaren Auswirkungen der Corona-Pandemie von einem Umsatzrückgang auf TEUR 21.152 aus. Die Restrukturierung der LetMeRepair-Gruppe wird auch in 2021 und 2022 weitergeführt. Im Rahmen dessen erfolgt auch die Umstrukturierung der Finanzierung der Unternehmensgruppe, was sich auch auf die LetMeRepair GmbH auswirkt. Sofern die bei den Gesellschaften der LetMeRepair-Gruppe eingeleiteten Maßnahmen nicht oder nicht in dem geplanten Umfang zur Verbesserung der Ergebnisse und der Liquidität führen, sind weitere Wertberichtigungen auf Finanzanlagen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen und damit negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der LetMeRepair GmbH nicht auszuschließen und die Gesellschaft wäre mithin in ihrer Entwicklung beeinträchtigt. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die folgenden Risiken sind in abnehmender Reihenfolge ihrer Bedeutung sortiert. Branchenspezifische Risiken Die Elektronikbranche scheint weiterhin von den Folgen der Finanzmarktschwankungen auch in 2020 nur bedingt beeinflusst worden zu sein. Hält aber eine belastete gesamtwirtschaftliche Lage, welche sich pandemiebedingt auch für das Jahr 2021 bereits abzeichnet, länger an, werden die Verbraucher zu geringerer Investitionsbereitschaft bei Konsumgütern tendieren, was zu schwächeren Verkaufszahlen der Elektronikhersteller führt und somit den After-Sales-Service belastet. Die Engpässe in den Lieferketten, speziell im elektronischen Bauteilsektor, führte bereits in 2020 und im ersten Quartal 2021 zu spürbarer Verknappung der Verfügbarkeit an Geräten der Unterhaltungselektronik bei den Resellern oder Fachhändlern. Der dort bestehende Bedarf konnte teilweise über Monate nicht abgedeckt werden. Die aus den verordneten Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie resultierenden Einschränkungen führen auch im Jahr 2021 zu erheblichen Einbrüchen in kompletten Branchenzweigen. So sind die Umsätze an Dienstleistungen an Geräten im Gastronomie-Gewerbe, trotz des Zwischenhochs im Sommer 2020, eklatant eingebrochen und auch noch im ersten Quartal 2021 extrem gering. Die hieraus resultierenden Auswirkungen sind für unser Unternehmen aber bisher marginal, da unser Serviceangebot für dieses Marktsegment sich noch in der Auf- und Ausbauphase befindet. Ein Projektcontrolling, die ständige Analyse und Optimierung unserer Prozesse, die Schaffung von Synergien, die hohe Flexibilität und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter und ein möglichst offenes und partnerschaftliches Arbeitsumfeld mit unseren Auftraggebern befähigen uns weiterhin, diese Herausforderungen zu bewältigen. Ertragsorientierte Risiken Es ergeben sich weitere Risiken aus der relativen Abhängigkeit zu einigen Großkunden. Wir haben Maßnahmen eingeleitet und steuern dieser Entwicklung unter anderem durch den stetigen Ausbau unseres Leistungsportfolios und somit die Gewinnung neuer Kunden entgegen. Die Hersteller tendieren weiterhin dazu, ihre Ersatzteilbestandsrisiken auf die Dienstleister abzuwälzen. Die Vorfinanzierung des hierzu benötigten Liquiditätsbedarfs setzt die gesamte After-Sales-Service-Branche unter enormen Druck. Finanzwirtschaftliche Risiken Risiken bestehen unter anderem durch den teilweisen oder kompletten Ausfall von Forderungen. Bedingt durch die überwiegend hohe Bonität der Kunden sind die Forderungsausfallrisiken jedoch gering. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung in der Regel über die Bonität unserer Kunden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kontokorrentlinien der Banken. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken aus unserer Sicht derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage schätzen wir als zufriedenstellend ein; Engpässe werden nicht erwartet. 2. Chancenbericht Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Im Verbund mit der LetMeRepair-Gruppe agieren wir als internationaler After-Sales-Serviceanbieter in einem dynamischen Marktumfeld, in welchem sich regelmäßig Chancen eröffnen. Diese zu erkennen und zu nutzen und dabei unnötige Risiken zu vermeiden, ist ein wesentlicher Faktor für die nachhaltige Entwicklung unseres Unternehmens. Wir erbringen einen großen Teil der Wertschöpfung durch Dienstleistungen für langjährige Auftraggeber, welche somit einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung des Unternehmens beitragen. Wir investieren dennoch in die Weiterentwicklung unseres Vertriebs, um bestehende Kundenbeziehungen weiterhin intensiv zu unterstützen und um neue Kunden zu erschließen. 3. Gesamtaussage Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Risiken in der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Anforderungen der Hauptkunden, dem stagnierenden Preisniveau und möglichen Veränderungen im mittelfristigen Konsumverhalten. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen liegen keine vor. Betriebsstätten befinden sich in Hamburg, Kleinmachnow, Kirschau, Düsseldorf und Berlin. Diese berichten als unselbständige Betriebsstätten direkt an die Zentrale in Bautzen.
Bautzen, 23. November 2021 Karl Dominick, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LetMeRepair GmbH, Bautzen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LetMeRepair GmbH, Bautzen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LetMeRepair GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriftenund haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, den 23. November 2021 KPMG
AG
Prof. Dr. Penter, Wirtschaftsprüfer Rößler, Wirtschaftsprüfer |
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