Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
ProBau Kugel GmbHLiquidiert
01662 Meißen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Forster seit 26.1.2023 | Prokura |
Heike Grottian seit 26.1.2023 | Prokura |
Falk Engert seit 26.1.2023 | Prokura |
Ralf Schmidt seit 2.12.2022 | Prokura |
Melanie Sorg seit 2.12.2022 | Prokura |
Markus Ziesak seit 2.12.2022 | Prokura |
Frans G. Theeuwes seit 8.9.2022 | Geschäftsführer |
Timo Kirstein seit 8.9.2022 | Geschäftsführer |
Alexander Eller seit 19.12.2016 | Geschäftsführer |
Thomas Starke seit 25.2.2016 | Geschäftsführer |
Steffi Richter seit 19.2.2015 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ProBau Kugel GmbHMeißenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020der ProBau Kugel GmbH, MeißenA. Generelle Aussagen zum Unternehmen Die ProBau Kugel GmbH Meißen (im Folgenden auch Probau Kugel oder Gesellschaft bezeichnet), ist ein überregionaler Baustoff-Fachhändler. Es wird die gesamte Produktpalette vom Tiefbau bis Galabau über Hochbau, Putze Trockenbau, Bauelemente, Baugeräte-Werkzeuge bis hin zu Fliesen und Dachbaustoffen angeboten. Das Komplettangebot deckt größtenteils den Bedarf von mittelständischen Bauunternehmen, Handwerks- und Gewerbebetrieben sowie Kommunen ab. Außerdem sind die privaten Bauherren, Hausbesitzer und private Handwerker wichtige Kunden unseres Unternehmens. Der Erfolg basiert auf fachkundiger Beratung, Nähe zum Kunden sowie die entsprechende Sortimentsgestaltung. Probau Kugel ist eine Tochtergesellschaft der Hermann Konz GmbH + Co. KG mit Sitz in Waiblingen. Die Konz-Gruppe besteht aus fünf überregionalen Baustoffhandlungen und zwei Fliesen-Fachhandel mit insgesamt ca. 270 Beschäftigten. Die Gesellschaft ist Mitglied der hagebau-Kooperation sowie des BDB. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2020 in eine tiefe Rezension geraten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2020 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 5 % niedriger als im Vorjahr. Somit ist die deutsche Wirtschaft zum ersten Mal nach zehn Jahren Wachstum in Folge rückläufig. Im Jahr 2020 stieg die zum ersten Mal seit 2013 um 480.000 im Vergleich zum Dezember 2019. Die Corona-Krise sorgte für einen starken Einbruch am Arbeitsmarkt. Im Kampf gegen die Pandemie hat die Kurzarbeit für Stabilisierung gesorgt und eine höhere Arbeitslosigkeit verhindert. Im April des vergangenen Jahres waren fast 6 Millionen Menschen in Kurzarbeit, im Oktober waren es noch 1,8 Millionen. Im vergangenen Jahr hielt der Aufschwung in der Bauwirtschaft an und das Bauhauptgewerbe erzielte trotz der Corona-Krise im achten Jahr in Folge einen Umsatzanstieg. In 2020 betrug der Anstieg 4,9 %. Nach den Daten des ZBD (Zentralverband des deutschen Baugewerbes) erreichte der Umsatz im Wohnungsbau in 2020 ca. 54,3 Mrd. Euro; (+10,5 %), im Wirtschaftsbau 49,8 Mrd. Euro; (+1,2 %) und im öffentlichen Bau 38,9 Mrd. Euro; (+6,2 %) 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Corona-Pandemie hat sich nach unserer Einschätzung begünstigend auf den Absatzbereich ausgewirkt, da Baumaßnahmen verstärkt vorangetrieben wurden. Die Schließung unserer Ausstellungsflächen wirkte sich nur geringfügig aus. Das Rohergebnis laut Gewinn- und Verlustrechnung erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 754 T€ auf 5.798 T€. Das Geschäftsvolumen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 3.843 T€ erhöht. Insgesamt beurteilen wir den Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr als günstig. a) Ertragslage Das Betriebsergebnis erhöhte sich bei leicht verbesserter Kostenstruktur um 780 T€ gegenüber dem Vorjahr. Der Jahresüberschuss im Berichtsjahr beträgt 924 T€. Die Erhöhung zum Vorjahr (Jahresüberschuss im Vorjahr: 276 T€) resultiert hauptsächlich aus dem Anstieg des Rohergebnisses und Zinsertrag. b) Finanzlage Das kurzfristige Fremdkapital erhöhte sich um 547 T€. Dies resultiert hauptsächlich aus der Erhöhung der Steuerrückstellungen um 336 T€ aufgrund des deutlich verbesserten Ergebnisses sowie dem Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 145 T€. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Die ProBau Kugel GmbH hat im Berichtjahr insgesamt 200 T€ in das Sachanlagevermögen, hauptsächlich in Fuhrpark und Lager, investiert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 481 T€. Unseren Zahlungsverpflichtungen konnten wir jederzeit fristgerecht nachkommen. c) Vermögenslage Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.472 T€ erhöht. Der Anteil des mittel- und langfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen hat sich von 12,4 % in 2019 auf 11,5 % im Geschäftsjahr 2020 aufgrund des insgesamt gestiegenen Gesamtvermögens vermindert. Das kurzfristig gebundene Vermögen hat sich im Wesentlichen aufgrund der oben genannten Gründe um TEUR 1.347 (= 35,2 %) auf nunmehr TEUR 5.173 erhöht. Die Erhöhung ergibt sich unter anderem durch einen Anstieg der Forderungen im Verbundbereich, der durch das Cash Pooling (+406 T€) bedingt ist, einen Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände verursacht durch höhere Lieferantenboni (+294 T€) und einen Anstieg der Liquiden Mittel (+569 T€). Die bestehenden Verbindlichkeiten beruhen im Berichtsjahr auch wieder hauptsächlich auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Das Eigenkapital der Gesellschaft ist um TEUR 925 (= 30,5 %) auf TEUR 3.962 gestiegen. Die Erhöhung resultiert aus dem Jahresüberschuss 2020 (TEUR 924). Die bilanzielle Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt damit zum Abschlussstichtag 67,9 % (Vorjahr: 69,6 %). 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Umsatzentwicklung: Hierbei werden neben dem Vergleich der Umsatzerlöse auch der Umsatz pro Mitarbeiter sowie die Umsatzrendite im Zeitablauf überwacht. Der Umsatz pro Mitarbeiter ist im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 19,5 % gestiegen was auf die unerwartet stark gestiegenen Umsatzerlöse zurückzuführen ist. Die Umsatzrendite erhöhte sich erwartungsgemäß um 1,9 %-Punkte. Betriebsergebnis: Die Erhöhung des Betriebsergebnisses mit +165 % hat unsere Erwartungen einer moderaten Erhöhung weit übertroffen. 4. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Liquidität wird durch ein straffes Forderungsmanagement, der Überwachung der Einhaltung der Skontofristen sowie der ständigen Überwachung der Zahlungsfähigkeit durch die tägliche Überprüfung und Buchung der Geldein- und -ausgänge überwacht. C. Prognosebericht Die Weltwirtschaft und mit ihr die deutsche Volkswirtschaft sind durch die Corona-Pandemie in eine Rezession geraten. Die Jahresprojektion 2021, veröffentlicht durch das Bundeswirtschaftsministerium, zeigt jedoch, dass die Rezession nicht so stark ausgefallen ist wie befürchtet. Für das Jahr 2021 erwartet die Bundesregierung eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 3,0 % gegenüber dem Vorjahr. Die Wirtschaftsleistung von vor der Pandemie dürfte erst Mitte 2022 wieder erreicht werden. Ziel der Regierung ist es, die Corona-Krise zu überwinden, wirtschaftliche Erholung zu unterstützen und Strukturen zu stärken. Die Bauwirtschaft hat dem pandemiebedingten Abschwung der Konjunkturentwicklung in Deutschland in 2020 entgegengewirkt. Für 2021 erwartet der ZDB einen Umsatz im Bauhauptgewerbe auf dem Niveau des Jahres 2020 bei ca. 140 Mrd. Euro. Für den Wohnungsbau prognostiziert der ZDB einen Umsatzwachstum von ca 3 %, jedoch wird beim Wirtschafts- und öffentlichen Bau mit einem Rückgang von 1,5 % - 2 % gerechnet. Eine konkrete Prognose ist derzeit nicht möglich. Das Risiko besteht weiterhin darin, dass die Produktion durch Probleme bei den Baustoff- und Baumaterialzulieferern, durch Erkrankungen in den Baubelegschaften oder durch behördliche Maßnahmen gebremst wird. Unsere Geschäftserwartungen folgen grundsätzlich dem im Baugewerbe üblichen saisonalen Konjunkturverlauf. Wir gehen davon aus, dass über das gesamte Wirtschaftsjahr gesehen die Baukonjunktur im Raum Sachsen 2021 etwas rückläufig sein wird. Eine genaue Prognose ist derzeit nicht möglich, zum einen haben die Bauunternehmen zum Großteil einen guten geschäftlichen Vorlauf, zum anderen gibt es in allen Sparten derzeit massive Lieferengpässe und massive Preiserhöhungen. Somit rechnen wir mit eventuellen verzögerten Baufertigstellungen. Auch dieses Jahr ist zu beachten, dass sich der Bau auf die Ballungszentren Leipzig und Dresden mit ihrem Randgebiet beschränkt. Bedingt durch die anhaltende Pandemie bleiben die Privatinvestitionen abzuwarten. Inwiefern Corona Auswirkungen auf die Investitionen der öffentlichen Hand hat kann derzeit noch nicht eingeschätzt werden. Für das Geschäftsjahr 2021 planen wir aufgrund der Pandemie und deren momentan nicht einschätzbaren Risiken mit etwas geringeren Umsatzerlösen als 2020. Aus diesem Grund erwarten wir auch ein niedrigeres Betriebsergebnis. Nach wie vor wird der Fokus auf optimalen Personaleinsatz und effektive Lagerhaltung gelegt, um den sich verändernden Marktsituationen gerecht zu werden. Höchste Priorität im laufenden Jahr wird auf eine Steigerung der Umsatzrendite gelegt. Für das Jahr 2021 erwarten wir eine Umsatzrendite auf Vorjahresniveau und einen geringeren Umsatz pro Mitarbeiter. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts der Gesellschaft liegt die Geschäftsentwicklung über Plan. Wir gehen davon aus, dass die geplanten Ziele erreicht werden. D. Chancen- und Risikobericht Chancen: Wir begreifen die wachsenden Schwierigkeiten der Baustoffindustrie, ihre Ware zum Endabnehmer zu liefern, als Chance. Damit steigt die Bedeutung eines Händlers wie wir es sind diese Bedürfnisse mit einer funktionierenden und zuverlässigen Logistik zu bedienen. Dies trifft auch auf die momentane Situation der Corona Pandemie zu. Finanzielle Risiken: Durch die Einrichtung des Cash-Poolings für alle Konzerngesellschaften wird überschüssige Liquidität zinssparend abgeschöpft und zur Vermeidung der Inanspruchnahme von teuren Kontokorrentkrediten eingesetzt. Bonussteuerung, Bonuskontrolle sowie Überprüfung von Langsamdrehern und Altwaren sind weitere Instrumente der finanziellen Risikominimierung. Zusätzliche Instrumente der Qualitätsprüfungen wie Spannenüberwachung und Preisprüfungen wurden installiert. Das Forderungsmanagement wird weiterhin gestrafft und die Marktunsicherheiten beobachtet. Zinsänderungsrisiken werden durch den Abschluss von Zinsswap-Geschäften reduziert. Beschaffungsrisiken: Das Risiko der Materialknappheit und Lieferunfähigkeit vermeiden wir mit konzernweiten Einkaufsaktionen. Risiken liegen momentan hauptsächlich in der pandemiebedingten Materialknappheit und den daraus resultierenden Lieferengpässen. Zusätzlich sehen wir ein Risiko in den sprunghaft steigenden Beschaffungskosten, die das Bauvolumen nachhaltig dämpfen könnten. Die genannten Risiken wirken sich bereits jetzt auf den Vertrieb aus. Vorsorge versuchen wir zu treffen, in dem wir unsere Lagerbestände tendenziell erhöhen. Personalbezogene Risiken: Größte Aufmerksamkeit widmen wir nach wie vor den Mitarbeitern. Es bleibt schwierig, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. Personalentwicklungsmaßnahmen und eine langfristige Bindung von Mitarbeitern werden daher bei uns künftig eine noch intensivere Bedeutung als bisher gewinnen. Pandemiebedingte Risiken: Die Maßnahmen der Regierungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben erhebliche Auswirkungen auf das Wirtschaftsleben. Durch den Rückgang der Wirtschaftsleistung resultieren Marktunsicherheiten. Konkrete Prognosen sind aufgrund mangelnder Erfahrungen über die Dauer der Pandemie und deren mittelfristige Auswirkungen nicht möglich. Wir sind von der Krise bislang nur geringfügig betroffen, jedoch könnte sich das Investitionsverhalten ändern. Wir haben unser Risikomanagementsystem nun darauf ausgelegt, den sich hieraus ergebenden Personal-, Absatz- und Beschaffungsrisiken mit geeigneten Maßnahmen entgegen zu treten. Die im folgenden und bereits im letzten Jahr seitens der Geschäftsführung getroffenen Vorkehrungen werden weiterhin fortgeführt, um für die eventuell bevorstehenden negativen Auswirkungen auch auf unseren Geschäftsbetrieb bestmöglich aufgestellt zu sein. Es wurden umfangreiche Sicherheits- und Hygienemaßnahmen zum Schutze der Belegschaft und des Geschäftsbetriebes ergriffen. Um im Ernstfall unsere Liquidität zu sichern haben wir uns umfangreich mit allen angebotenen Hilfsmöglichkeiten (wie beispielsweise KfW-Finanz-Krediten) auseinandergesetzt. Außerdem setzen wir noch stärker auf ein straffes Forderungsmanagement und versichern gegebenenfalls weitere Kunden bei unserer Warenkreditversicherung. Um mögliche Lieferengpässe zu umgehen wurden die Lagerbestände von kritischen Lieferanten aufgebaut. Zahlungszielverlängerungen und Zusatzrabatte für diese Bestellungen sind einzufordern. Zusätzlich werden alle Investitionsvorhaben nochmals geprüft, um den laufenden Geschäftsbetrieb nicht in Gefahr zu bringen. Diese Maßnahmen wurden zusätzlich zu unseren sonstigen Vorkehrungen getroffen, die wir zur Risikominimierung einsetzen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Absicherung sehen wir keine Risiken, die die Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigen oder dessen Bestand gefährden.
Meißen, 30. März 2021 ProBau Kugel GmbH Geschäftsführung gez. Andrea Schöllhammer gez. Alexander Eller gez. Thomas Starke BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2020PROBAU KUGEL GMBH, MEIßENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020PROBAU KUGEL GMBH, MEIßENA. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung der ProBau Kugel GmbH, Meißen (Amtsgericht Dresden, HRB 12475) sind die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- / Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen einem Jahr und 22 Jahren. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden analog § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder zu niedrigeren Zeitwerten, wobei für mangelnde Gängigkeit Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen werden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR 1.275,52) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 1.349.554,25 (i. V. EUR 944.526,94), die teilweise mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen saldiert wurden. 3. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit EUR 2.492,37 (i. V. EUR 19.931,82) den Lieferungs- und Leistungsverkehr und enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die teilweise mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen saldiert wurden, in Höhe von EUR 121,34 (i. V. EUR 0,00). Alle Verbindlichkeiten haben, wie auch im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 4. Latente Steuern Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von sonstigen Rückstellungen ermittelt. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 29,83 %. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Geschäftsjahr 2020 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 4.615. Von den Mietverpflichtungen betreffen TEUR 4.296 verbundene Unternehmen. Die Mietverpflichtungen beziehen sich im Wesentlichen auf ein von der Hermann Konz GmbH + Co. KG, Waiblingen, gemietetes Gebäude sowie einen ebenfalls von der Hermann Konz GmbH + Co. KG gemieteten Lagerplatz. Die Leasingverpflichtungen beziehen sich auf 13 Kraftfahrzeuge und 1 Gabelstapler. Die genannten Maßnahmen dienen der Entlastung des Refinanzierungsvolumens. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Finanzergebnis Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen mit EUR 19.747,79 (i. V. EUR 7.103,78) verbundene Unternehmen. 2. Personalaufwand Im Posten Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 9.442,56 (i. V. EUR 2.400,00) enthalten. C. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft nach § 73 AO für Steuerschulden des Organträgers Hermann Konz GmbH + Co. KG, Waiblingen. Eine Inanspruchnahme wird unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungsdatum gewonnenen Erkenntnisse als nicht wahrscheinlich eingeschätzt. Zusätzlich bestehen zum Stichtag Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB in Höhe von EUR 600.000,00 aus der gesamtschuldnerischen Haftung im Zusammenhang mit einem von Gesellschaften der Konz-Gruppe abgeschlossenen Kreditvertrag. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als gering eingestuft, da es derzeit keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass den Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag nicht nachgekommen wird. 2. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigen Arbeitnehmer beträgt:
3. Organ der Gesellschaft Geschäftsführer sind: Thomas Starke, Nossen Andrea Schöllhammer, Waiblingen Alexander Eller, Weinstadt Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. 4. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft, der Hermann Konz GmbH + Co. KG, Waiblingen, zum 31. Dezember 2020 einbezogen, den diese für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. D. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung beschließt in der Gesellschsafterversammlung am 22.06.2021, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 924.378,33 auf neue Rechnung vorzutragen.
Meißen, 25. Februar 2021 ProBau Kugel GmbH Geschäftsführung gez. Andrea Schöllhammer gez. Thomas Starke gez. Alexander Eller Angabe nach § 328 Abs. 1a S. 1 HGB: Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2020 erfolgte am: 22.06.2021.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ProBau Kugel GmbH, MeißenPrüfungsurteile Wir haben den Jahresschluss der ProBau Kugel GmbH, Meißen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ProBau Kugel GmbH, Meißen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 31. März 2021 Lohrmann
Riehle Durach Mazars GmbH
gez. Helmut Lohrmann, Wirtschaftsprüfer gez. Lisa-Katrin Lohrmann, Wirtschaftsprüferin |
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