Hach Ultra Analytics GmbHLiquidiert

Heinrich-Neeb-Straße 17, 35423 Lich, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Gießen HRB 6419
Eingetragen
17.2.2006
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von nicht elektrischen Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und VorrichtungenHerstellung von elektrischen Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und Vorrichtungen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Instrumenten, insbesondere für die automatische Zählung von Partikeln in Luft und Flüssigkeiten für industrielle Zwecke sowie Kundendienst für solche Instrumente

Historie

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Management

NameRolle
Colin Ernest Davis
seit 28.5.2008
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hach Ultra Analytics GmbH

Lich

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Bilanz zum 31. Dezember 2009

Hach Ultra Analytics GmbH, Lich

AKTIVA

  EUR EUR 31.12.2008
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Sachanlagen      
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00   0
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00   0
    0,00 0
II. Finanzanlagen      
Anteile an verbundenen Unternehmen   86.562.264,88 76.660
    86.562.264,88 76.660
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte      
Waren   0,00 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00   0
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.206.101,51   11.641
3. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00   0
    1.206.101,51 11.641
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   2.159.159,88 0
    3.365.261,39 11.641
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   0,00 0
    89.927.526,27 88.301

PASSIVA

     
  EUR EUR 31.12.2008
TEUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital   150.000,00 150
II. Kapitalrücklage   86.237.855,67 74.168
III. Gewinnvortrag   2.420.242,96 2.420
IV. Jahresüberschuss   0,00 0
    88.808.098,63 76.738
B. RÜCKSTELLUNGEN      
Sonstige Rückstellungen   0,00 0
C. VERBINDLICHKEITEN      
(alle mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr)      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00   0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00   0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.119.427,64   11.563
4. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00   0
davon aus Steuern: EUR 0,00 (Vj. TEUR 0)      
    1.119.427,64 11.563
    89.927.526,27 88.301

Gewinn- und Verlustrechnung für 2009

Hach Ultra Analytics GmbH, Lich

  EUR EUR 2008
TEUR
1. Umsatzerlöse 0,00   6.286
2. Sonstige betriebliche Erträge 0,00   252
    0,00 6.538
3. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für bezogene Waren 0,00   -3.422
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 0,00   -1.435
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 0,00   -221
davon für Altersversorgung: EUR 0 (Vj. TEUR 2)      
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 0,00   -89
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -240,13   -1.063
    -240,13 -6.230
7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 1.203.880,39   9.486
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 435.969,38   2.018
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 427.548,00 (Vj. TEUR 1.986)      
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -520.182,00   -1.658
davon an verbundene Unternehmen: EUR 520.182,00 (Vj. TEUR 1.590)      
    1.119.667,77 9.846
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   1.119.427,64 10.154
11. Außerordentliche Erträge 0,00   1.614
12. Außerordentliche Aufwendungen 0,00   -200
13. Außerordentliches Ergebnis   0,00 0
14. Sonstige Steuern 0,00   -5
15. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -1.119.427,64   -11.563
    -1.119.427,64 -11.568
16. Jahresüberschuss   0,00 0

Anhang für 2009

Hach Ultra Analytics GmbH, Lich

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Mit Datum und Wirkung zum 31. Dezember 2008 hat die Hach Ultra Analytics GmbH mit der Hach Lange GmbH, Berlin, ein "Asset Sale and Purchase Agreement" geschlossen. Im Zuge dieses Vertrages wurden das Geschäft einschließlich einzelner Positionen des Anlage- und Umlaufvermögens, Verbindlichkeiten, Verträge sowie Kundenbeziehungen der Hach Ultra Analytics GmbH auf die Hach Lange GmbH übertragen. Aus diesem Grund sind die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung mit den Beträgen des Vorjahres nur bedingt vergleichbar.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Die im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 86.562 (Vorjahr TEUR 76.659) betreffen die Anteile an der Danaher Motion GmbH, Düsseldorf.

Auf Basis des geschlossenen Gewinnabführungsvertrages vom 15. August 2003 wurde der Jahresüberschuß 2008 in Höhe von insgesamt EUR 9.486.420,63 sowie die angefallenen Zinsen von insgesamt EUR 416.348,00 von der Danaher Motion GmbH, Düsseldorf, an die Hach Ultra Analytics GmbH ausgezahlt. Die Hach Ultra Analytics GmbH hat diesen Gesamtbetrag (EUR 9.902.768,63) in 2009 in die Kapitalrücklage der Danaher Motion GmbH eingezahlt und erhöhte somit in dieser Gesamthöhe den Buchwert der Anteile an der Danaher Motion GmbH.

Angaben zum Anteilsbesitz

Zum Bilanzstichtag wurden Anteile an folgenden verbundenen Unternehmen im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB gehalten:

  Kapitalanteil
%
Eigenkapital zum 31.12.2009
EUR
Jahresergebnis 2009*
EUR
Danaher Motion GmbH, Düsseldorf 100,00 84.938.126,71 1.203.880,39

* vor Gewinnabführung

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Sie bestehen in Höhe von EUR 1.119.427,64 gegenüber der Gesellschafterin Kaltenbach & Voigt GmbH, Biberach an der Riß.

Der Kapitalrücklage (§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB) wurden im Geschäftsjahr EUR 12.070.374,39 zugeführt. Die liquiden Mittel standen der Gesellschaft am 16. November 2009 zur Verfügung.

Überleitung des Gewinnvortrages

Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages besteht der Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.420.242,96 unverändert zum Vorjahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Auf die Angabe der sonstigen finanziellen Verpflichtungen wird gemäß § 288 Satz 1 HGB verzichtet.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

Herr Colin Davis, Kaufmann, London, Großbritannien

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet die Gesellschaft gemäß § 288 Satz 1 HGB.

Mitarbeiter

Auf die Angabe der Anzahl der Mitarbeiter verzichtet die Gesellschaft gemäß § 288 Satz 1 HGB.

Konzernverhältnisse

Die Anteile an der Gesellschaft werden zu 100 % durch die Kaltenbach & Voigt GmbH, Biberach an der Riß, gehalten.

Sowohl für den kleinsten als auch für den größten Kreis von Unternehmen stellt die Danaher Corporation, Washington D.C. (USA), einen Konzernabschluss auf, der in deutscher Sprache in Deutschland offen gelegt wird.

Als verbundene Unternehmen werden alle direkten und indirekten Mehrheitsbeteiligungen dieser Konzernobergesellschaft betrachtet.

Die Hach Ultra Analytics GmbH macht von der Möglichkeit Gebrauch, in Übereinstimmung mit § 292 HGB i.V.m. der KonBefrV von der Konzernabschlusspflicht nach deutschem Recht befreiende Konzernabschlüsse des Mutterunternehmens (Danaher Corporation, Washington D.C. (USA)) nach US GAAP zu veröffentlichen. Der befreiende Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008 wurde durch die Danaher Corporation / Danaher Holding GmbH, Aldingen, im elektronischen Bundesanzeiger mit Datum vom 31. August 2009 veröffentlicht.

Die wesentlichen Unterschiede zwischen US-amerikanischer (US GAAP) und deutscher (HGB) Rechnungslegung in Bezug auf den befreienden Konzernabschluss der Danaher Corporation sind nachfolgend ausgeführt.

Hinter der deutschen und der US-amerikanischen Rechnungslegung stehen grundsätzlich unterschiedliche Betrachtungsweisen. Während die Rechnungslegung nach HGB das Vorsichtsprinzip und den Gläubigerschutz in den Vordergrund stellt, ist die Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen für den Kapitalgeber das vorrangige Ziel der US-amerikanischen Rechnungslegung. Daher wird auch der Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse - sowohl über verschiedene Geschäftsjahre hinweg als auch von unterschiedlichen Unternehmen - sowie der periodengerechten Erfolgsermittlung nach US GAAP ein höherer Stellenwert eingeräumt als nach HGB.

Geschäfts- oder Firmenwerte

Nach SFAS 141 und 142 bestehen für immaterielle Vermögenswerte, die im Rahmen eines Unternehmenserwerbs erworben werden, umfangreiche Aktivierungsvorschriften. Dies gilt auch für solche Werte, die das handelsrechtliche Kriterium des Vermögensgegenstands nicht erfüllen. Nach US GAAP ist ein Geschäfts- oder Firmenwert aus Unternehmenserwerb nicht mehr planmäßig abzuschreiben, sondern mindestens einmal jährlich einem Werthaltigkeitstest zu unterziehen und gegebenenfalls außerplanmäßig abzuschreiben. Nach HGB ist dagegen eine Aktivierung mit nachfolgend planmäßiger Abschreibung oder eine erfolgsneutrale Verrechnung mit den Rücklagen möglich.

Finanzierungsleasing

Nach SFAS Nr. 13 werden Aufwendungen für Leasing von bestimmten Gegenständen, die dem Betrieb des Unternehmens dienen, nach deutschem Recht grundsätzlich sofort als Aufwand verrechnet. Bei Vorliegen verschiedener Voraussetzungen (sog. Capital Leases) ist der Barwert der künftigen Leasingraten nach US-GAAP zu aktivieren und über die Nutzungsdauer abzuschreiben.

Latente Steuern

Nach HGB sind auf alle zeitlich begrenzten Unterschiede zwischen den Wertansätzen in der Steuerbilanz und in der Konzernbilanz latente Steuern zu ermitteln (sog. timing-Konzept), wobei die Berechnung unter Anwendung des aktuellen Steuersatzes erfolgt. Für quasi-permanente Unterschiede, die sich erst über einen sehr langen Zeitraum oder durch Verkauf bzw. Liquidation auflösen, und für Verlustvorträge dürfen keine latenten Steuern angesetzt werden. Nach US GAAP, SFAS 109, besteht eine Ansatzpflicht für latente Steuern auf alle temporären Unterschiede zwischen den steuerlichen Wertansätzen und den Wertansätzen in der Konzernbilanz, wobei auch quasi-permanente Unterschiede als temporär einzustufen sind (sog. temporary-Konzept). Daneben sind auch latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge zu bilanzieren. Zur Steuerberechnung ist der künftig geltende Steuersatz auf Basis der Rechtslage am Bilanzstichtag anzuwenden. Zu jedem Stichtag sind die bilanzierten aktiven latenten Steuern bezüglich ihrer Realisierbarkeit zu prüfen und gegebenenfalls wertzuberichtigen ("valuation allowance"). Durch den DRS 10 des DRSC - Deutsches Rechnungslegung Standards Committee wurde eine weitestgehende Harmonisierung der deutschen und US-amerikanischen Konzernrechnungslegung erzielt.

Rückstellungen

Die Möglichkeiten zur Bildung von Rückstellungen sind in der US-amerikanischen Rechnungslegung restriktiver geregelt als nach HGB. Rückstellungen sind nach US-GAAP zu bilden, wenn eine Verpflichtung gegenüber einem Dritten besteht, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ("more likely than not") und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags zuverlässig schätzbar ist. Aufwandsrückstellungen sind nach US-amerikanischen Vorschriften nicht zulässig. Pensionsrückstellungen werden nach US-GAAP - anders als nach deutschen Bilanzierungsgrundsätzen - unter Berücksichtigung erwarteter Lohn- und Gehaltssteigerungen ermittelt. Zur Abzinsung werden die jeweiligen Realzinsen der einzelnen Länder verwendet.

Gewinnverwendungsvorschlag

Gemäß dem Gewinnabführungsvertrag vom 28. März 2006 hat die Gesellschaft ihren gesamten Jahresüberschuss für das abgelaufene Geschäftsjahr 2009 an die alleinige Gesellschafterin Kaltenbach & Voigt GmbH, Biberach an der Riß, abgeführt.

 

Lich, den 21. Juni 2010

Hach Ultra Analytics GmbH

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