ASG Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karl Gley seit 28.6.2017 | Prokura |
Andreas Macht seit 10.8.2012 | Geschäftsführer |
Wolfgang Diefenbach seit 24.11.2005 | Geschäftsführer |
Rolf-Jürgen Ahlers seit 24.11.2005 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ASG Luftfahrttechnik und Sensorik GmbHWeinheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023BilanzASG Luftfahrttechnik und Sensorik GmbHNach vollständigem Gliederungsschema gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellte Bilanz zum 30. Juni 2023 (mit Vergleichszahlen des Vorjahres) Aktiva
Gewinn- und VerlustrechnungASG Luftfahrttechnik und Sensorik GmbHNach vollständigem Gliederungsschema gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellte Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023 (mit Vergleichszahlen des Vorjahres)
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/23A. Allgemeine Angaben Die ASG Luftfahrttechnik und Sensorik GmbH ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 430526. (1) Rechnungslegung Der Jahresabschluss der ASG Luftfahrttechnik und Sensorik GmbH, Weinheim, für das laufende Geschäftsjahr ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 Abs. 1 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Anschaffungskosten sind die historischen Werte angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten in der Vergangenheit teilweise degressiv und teilweise linear. Zugänge ab dem Geschäftsjahr 1997 im Bestand der technischen Anlagen und Maschinen sowie alle anderen Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tagespreisen bewertet; die Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen. In die Herstellungskosten werden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen. Soweit Bestandsrisiken vorliegen, z.B. wegen geminderter Verwendbarkeit nach längerer Lagerdauer oder nach Konstruktionsänderungen, sind angemessene Abschläge vorgenommen worden, die nach der verlustfreien Bewertung bemessen wurden. Die Forderungen sind zum Nominalwert abzüglich notwendiger Wertberichtigungen angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung von den Nettoforderungen gebildet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden, soweit unverzinslich, bei Restlaufzeiten von über einem Jahr auf den Bilanzstichtag abgezinst und unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken bewertet. Die liquiden Mittel werden zum Bilanzstichtag mit dem Nominalwert bewertet. Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und entsprechen den voraussichtlichen Erfordernissen. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Der Bewertung wurde ein Rententrend von 2,0 % p.a. zu Grunde gelegt. Da Festrenten bewertet wurden, wurde kein Gehalts- und BBG-Trend unterstellt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde der von der Deutschen Bundesbank für diese Restlaufzeit ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre verwendet. Der Abzinsungssatz betrug 1,80 %. Der nach bisherigen Regeln ermittelte Abzinsungssatz (7-Jahresdurchschnitt) betrug 1,54 %. Die Anpassung, die sich aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG zum 30.06.2011 ergibt, wurde in der Vergangenheit in Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 EGHGB mit einem Fünfzehntel und teils auch mit zwei Fünfzehntel zugeführt. Bereits zum 30. Juni 2018 wurde auf den vollen BilMoG-Erfüllungsbetrag zugeführt, sodass keine Unterdeckung mehr gegeben ist. Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, Garantien, Jubiläumsverpflichtungen, Weihnachtsgeld, Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses, unterlassene Instandhaltung, personalbezogene Verpflichtungen und sonstige Risiken. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Devisentermingeschäfte zur Absicherung von Fremdwährungs-Lieferforderungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern, Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit, Verbindlichkeiten aus Gleitzeitguthaben von Mitarbeitern und Urlaubsverpflichtungen. (3) Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Verpflichtungen aus sonstigen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen und betragen über die Gesamtlaufzeit insgesamt rd. T€ 106 (VJ: T€ 20). Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. (4) Mitglieder der Geschäftsführung Zum Geschäftsführer für das Berichtsjahr ist bestellt: Herr Dipl.-Ing. Andreas Macht, Hirschberg-Leutershausen Zu Geschäftsführern ohne Zuständigkeitsbereich sind bestellt: Herr Prof. Dr. Dipl. Ing. Rolf-J. Ahlers, Schriesheim Herr Dipl.-Betriebswirt Wolfgang Diefenbach, Walldorf Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Die Geschäftsführer Prof. Dr. Rolf-J. Ahlers und Wolfgang Diefenbach sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. (5) Ergebnisabführungsvertrag Mit der alleinigen Gesellschafterin, der ASG Beteiligungs GmbH wurde am 20. November 2002 ein Ergebnisabführungsvertrag mit Wirkung ab 1. Juli 2002 abgeschlossen. Die Eintragung des Ergebnisabführungsvertrages in das Handelsregister erfolgt am 12. Dezember 2002. Danach ist die Gesellschaft verpflichtet, ihr gesamtes Ergebnis an die ASG Beteiligungs GmbH abzuführen. Die ASG Beteiligungs GmbH ist ihrerseits verpflichtet, einen Verlust der Gesellschaft auszugleichen. Aufgrund dieses Ergebnisabführungsvertrages besteht zwischen der ASG Beteiligungs GmbH (Organträger) und der ASG Luftfahrttechnik und Sensorik GmbH (Organgesellschaft) eine körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Organschaft. B. Angaben zur Bilanz (1) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen gegen Gesellschafter.
Hiervon unterliegen dem Ausschüttungsverbot (§ 268 Abs. 8 HGB):
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für drohende Verluste in Höhe von T€ 5.660 (VJ: T€ 8.317), Garantierückstellungen in Höhe von T€ 6.668 (VJ: T€ 4.641), Rückstellung für Preisprüfungen in Höhe von T€ 915 (VJ: T€ 1.393) sowie übrige Rückstellungen in Höhe von T€ 2.538 (VJ: T€ 1.786). Die verrechneten Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung von Pensions- und ähnlichen Verpflichtungen und die Aufwendungen und Erträge aus dem zu verrechnenden Deckungsvermögen stellen sich wie folgt dar:
Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre der in den Erläuterungen zum Eigenkapital angegebene Unterschiedsbetrag. In Höhe dieses Unterschiedsbetrags sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen und der Zinsaufwand im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisheriger Ermittlung niedriger angesetzt. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n. F. für die Ausschüttung gesperrt.
C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
(2) Umsatzerlöse Für die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und geographisch bestimmten Märkten wurde die Schutzklausel nach § 288 II HGB von der Gesellschaft in Anspruch genommen.
D. Sonstige Angaben (1) Angaben nach § 285 Nr. 7 HGB:
(2) Bezüge nach § 285 Nr. 9a HGB: Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB hat die Gesellschaft Gebrach gemacht. (3) Angaben nach § 285 Nr. 14 HGB: Die Muttergesellschaft (ASG Beteiligungs GmbH) ist gemäß § 293 Abs. 1 HGB von der Pflicht, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. (4) Angaben nach § 285 Nr. 21 HGB: Im laufenden Geschäftsjahr wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind. (5) Angaben nach § 285 Nr. 33 HGB: Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich auf die Finanzlage der Gesellschaft auswirken, sind nach dem Schluss der Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Weinheim, 17. Juli 2023 Der Geschäftsführer Dipl.-Ing. Andreas Macht Die Geschäftsführer ohne Zuständigkeitsbereich Prof. Dr. Ing. Rolf-Jürgen Ahlers Dipl.-Betrw. Wolfgang Diefenbach Entwicklung des Anlagevermögens (Bruttodarstellung) zum 30. Juni 2023ASG Luftfahrttechnik und Sensorik GmbH
LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die ASG Luftfahrttechnik und Sensorik GmbH, nachfolgend ASG genannt, ist in den Leistungsbereichen Sensorik und Luftfahrttechnik tätig. In beiden Bereichen ist die Unternehmenspolitik, kundenspezifische Leistungen mit enger und langfristiger Kundenbindung zu vermarkten, erfolgreich fortgeführt worden. Das damit verknüpfte Ziel, qualitativ hochwertige Leistungen anzubieten, die wettbewerbsfähig einen hohen Kundennutzen bieten, ist weiterverfolgt worden. Zu diesem Zweck werden die angebotenen Lösungen - wie bereits in der Vergangenheit - auftragsbezogen weiterentwickelt, um den technologischen Vorsprung zu halten und auszubauen. Ergänzt werden die Entwicklungsaktivitäten durch eigene Weiterentwicklung von produktbezogenen Querschnitts- sowie Produktionstechnologien. Die Leistungen und Produkte der ASG werden überwiegend an OEMs, 1st TIERs und Nutzer national, europäisch und global vertrieben. Ferner werden die Leistungen und Produkte des Unternehmens auch über die Kunden global verbreitet. Im Geschäftsjahr 2022/23 konnten alle Zertifizierungen erneuert und aufrechterhalten werden. Dies betrifft sowohl die zivile Luftfahrtzertifizierung nach DIN EN 9100, welche die ISO 9001 beinhaltet, als auch die Zertifizierungen nach EASA 21G und EASA 145 durch das Luftfahrtbundesamt. Die militärischen Genehmigungen als Instandsetzungs- und Herstellbetrieb der Bundeswehr wurden durch das Luftfahrtamt der Bundeswehr im Berichtszeitraum ebenfalls wieder rezertifiziert. Die Forderungen des internationalen und deutschen Straßenverkehrsrechtes des Kraftfahrtbundesamtes sind erhalten worden. Zusätzlich wurden von mehreren Kunden Produkt-, System- und Logistikaudits beider Geschäftsbereiche des Unternehmens durchgeführt. Zur Absicherung der Qualität der Lieferantenbasis hat ASG entsprechend der jährlichen Auditplanung produkt- und prozessbezogene Audits sowohl bei Luftfahrt- als auch bei Sensoriklieferanten durchgeführt. Ergänzt werden die Erfüllung normativer Rahmenbedingungen durch ein unternehmensinternes Risiko- und Umweltmanagement II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Berichtszeitraum haben sich zunächst die durch die Corona-Pandemie entstandenen wirtschaftlichen Unsicherheiten grundsätzlich fortgesetzt. Seit dem Beginn des Jahres 2021 waren Schwierigkeiten in der Verfügbarkeit von Kaufteilen, insbesondere bei Elektronikkomponenten, später auch bei Kunststoffen und anderen Rohstoffen, zu erkennen. Diese haben sich mit veränderlichen Schwerpunkten fortgesetzt und halten weiterhin an, wobei in einzelnen Materialgruppen eine Verbesserung der Belieferungssituation eingetreten ist, was jedoch keine positive Auswirkung auf die eingetretene Verlängerung der Beschaffungszeiten zeigt. Die von der Politik getroffenen Entscheidungen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Folgen haben einen zunehmend stärkeren Einfluss auch auf die Branchen, in denen ASG tätig ist. Die für ASG relevanten Branchen sahen sich im Geschäftsjahr einem gestiegenen Nachfrageniveau gegenüber. Die Luftfahrtindustrie zeigte auch im laufenden Jahr eine Fortsetzung des mäßigen Anstiegs der Nachfrage, wobei das Vor-Corona-Niveau noch nicht wieder erreicht werden konnte. Die Branchen, in welche die ASG Sensorikprodukte liefert, waren ebenfalls durch eine gestiegene Nachfrage gekennzeichnet. 2. Geschäftsverlauf Die Periode eines Geschäftsjahres der ASG beginnt am 1.7. eines Jahres und endet am 30.6. des Folgejahres, so dass das Geschäftsjahr 2023 den Zeitraum vom 1.7.2022 bis zum 30.6.2023 umfasst. Gegenüber der Geschäftsplanung des Wirtschaftsjahres 2022/23, die mögliche negative Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie der Materialverknappung berücksichtigt hat, blickt die ASG in der Gesamtbetrachtung auf ein Geschäftsjahr mit überplanmäßigem Verlauf zurück. Der Auftragseingang des Jahres 2023 ist gegenüber dem Vorjahresniveau sowie der Planung deutlich angestiegen, was zu einer ebenso deutlichen Steigerung von Umsatz und EBIT geführt hat. Das Geschäftsfeld der Sensorik war durch eine starke Nachfrage gekennzeichnet, welche jedoch aufgrund u.a. der schwierigen globalen Beschaffungssituation nur unter erhöhtem Aufwand und gestiegenen Faktorkosten, sowohl im direkten als auch im indirekten Bereich, realisiert werden konnte. Die in Teilbereichen stark angestiegene Nachfrage nach den Produkten der ASG hat zu Kapazitätsengpässen geführt, welche im engen Dialog mit den betroffenen Kunden der ASG gelöst werden konnte. Der seit Februar 2022 stattfindende Krieg zwischen Russland und der Ukraine hat sich für ASG insbesondere in der Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen mit energieintensiver Bearbeitung kostensteigernd ausgewirkt. In der militärischen Instandsetzung war die Auftragslage plangemäß auf weiterhin niedrigem Niveau. Das Geschäftsfeld der zivilen Luftfahrt hat sich gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr weiter erholt und hat die Umsatzplanung leicht übertroffen. Im Hinblick auf die Corona-Pandemie wurden auch im vergangenen Geschäftsjahr die in der Vergangenheit etablierten Maßnahmen weiterhin fortgeführt. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor vom operativen Geschäft geprägt. a) Ertragslage Die Ergebnisquellen stellen bei der ASG traditionell die Geschäftsbereiche Luftfahrt und Sensorik dar. Die Preise für Einzelkosten- und Gemeinkostenmaterial konnten trotz der weiterhin vorhandenen Beschaffungsschwierigkeiten in einigen Warensegmenten konstant gehalten werden. Insbesondere im Bereich der Elektronikkomponenten mussten jedoch für kritische Artikel Preiserhöhungen im hohen Prozentbereich akzeptiert werden und konnten weder durch erzielte Kostensenkungen in diesem Bereich kompensiert, noch vollständig an Kunden weitergegeben werden. Auf die Verknappung auf der Beschaffungsseite wurde, wo immer möglich, mit dem Aufbau von Lagerbeständen der betroffenen Produkte reagiert. Ferner waren Kostensteigerungen für Rohmaterialien, produktionsnahe Dienstleistungen, vorbearbeitete Produkte sowie bestimmte Gemeinkostenleistungen unabwendbar, insbesondere aus energieintensiven Branchen. Dies zeigt sich insbesondere auch durch einen Anstieg der Materialaufwandsquote berechnet auf den Umsatz von 43,1 % auf 47,2 % im Geschäftsjahr. Die geplanten Neuinvestitionen wurden wie vorgesehen durchgeführt, bzw. unter Berücksichtigung aktuell sehr langer Beschaffungszeiten für Maschinen und Anlagen planmäßig in die Wege geleitet. Ersatz- und Instandhaltungsaufwendungen wurden im notwendigen und üblichen Umfang wie in den Vorjahren durchgeführt. Im Geschäftsjahr 2022/23 wurde ein Rohergebnis in Höhe von ca. € 29,1 Mio. erreicht und lag trotz gestiegener Materialeinsatzquote über dem Wert des Vorjahres. Der Personalaufwand ist bedingt durch einen Anstieg der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter im Berichtsjahr sowie Gehaltsanpassungen um rund 19 % angestiegen. Im Wesentlichen durch geringere Rückstellungszuführungen sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vorjahresvergleich um TEUR 2.877 auf TEUR 4.214 zurückgegangen. Das erzielte Jahresergebnis für den Berichtszeitraum liegt mit T€ 8.125 über dem Ergebnis des Vorjahres. Das Jahresergebnis ist aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags an die organschaftliche Obergesellschaft abzuführen. b) Finanzlage Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement der ASG ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 sind die ausgewiesenen Vorräte mengen- und preisbedingt gestiegen. Die Forderungen gegenüber Kunden haben sich um rd. T€ 1.423 auf rd. T€ 4.877 erhöht. Es bestehen keinerlei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Ein wesentlicher Finanzierungsbaustein der Gesellschaft sind die Rückstellungen. Darin enthalten sind die Pensionsrückstellungen. Sie können - gesetzesbedingt - die zukünftigen Lasten aus Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft nur teilweise abdecken. Die sonstigen Rückstellungen sind erforderlich, um die spezifischen Risiken, insbesondere nicht Versicherbare, aus der Geschäftstätigkeit der ASG abzudecken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Geschäftsjahresende vollständig ausgeglichen. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die Liquiditätslage ist im abgelaufenen Geschäftsjahr ähnlich wie in den Vorjahren als stabil zu bezeichnen. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme der ASG hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.021 reduziert. Dies resultiert u.a. aus einem Rückgang der Forderungen gegen den Gesellschafter um TEUR 7.036 auf TEUR 3.288, der durch einen Anstieg der Liquiden Mittel, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie einem mengen- und preisbedingten Anstieg der Vorräte nicht kompensiert wurde. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten wurde weitestgehend stabil gehalten. Die Abschreibungen betrugen im Berichtszeitraum ca. T€ 423. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen und beträgt 8,7 %. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Als bedeutsamster finanzieller Leistungsindikatoren für die Steuerung der Gesellschaft wird die Größe EBIT verwendet. Zudem werden für die kurz- und mittelfristige Entwicklung der Gesellschaft der Auftragseingang, die Liquidität, der Cash Flow sowie weitere Faktoren zur Unternehmenssteuerung herangezogen. III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Ende des Geschäftsjahreseingetreten sind und wesentliche Auswirkungen auf die Darstellung der Lage des Unternehmens für das Berichtsjahr haben, sind derzeit nicht bekannt. IV. Prognosebericht Die künftige Wirtschaftsentwicklung in nahezu allen industriellen Branchen in Deutschland wird derzeit im kurzfristigen Zeithorizont als neutral bewertet. Dies gilt auch für die meisten Geschäftspartner der Gesellschaft, wenn auch in unterschiedlichem Umfang. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die deutlich gestiegene Inflation und das gestiegene Zinsniveau in Verbindung mit der aktuellen Situation auf dem Beschaffungsmarkt, insbesondere für Elektronikkomponenten, unter Berücksichtigung der weiterhin bestehenden Transport- und Logistikeinschränkungen, zu einer Einschränkung der positiven Wachstumsperspektive bis hin zu einer Rezession führen könnte. Es ist davon auszugehen, dass der Krieg zwischen Russland und der Ukraine sowie die Wirtschaftssanktionen gegen Russland das Unternehmen im kurz- bis mittelfristigen Bereich die Gesellschaft weiterhin sowohl auf der Beschaffungs- als auch auf der Absatzseite belasten werden. Ebenso werden die durch den Krieg gestiegenen Energiekosten einen negativen Einfluss auf die Kostenstruktur der Gesellschaft haben. Die aktuelle Debatte um die Senkung des Energieverbrauchs in Deutschland und Europa im Zusammenhang mit der weiteren Verschärfung und ggfs. Vorziehung der Klimaziele wird mittelfristig zu Veränderungen im Planungsverhalten der Kunden führen. Die Maßnahmen gegen den Klimawandel haben in der Vergangenheit zu einer, durch staatliche Maßnahmen unterstützten, starken Sogwirkung im Bereich der Elektrofahrzeuge geführt und begonnen die technologische und industrielle Struktur des Automobilsektors erheblich und nachhaltig zu verändern. Der Veränderung der Förderung von Elektrofahrzeugen hat in diesem Bereich zu einem starken Abflachen der Nachfrage geführt. Die Kunden planen kurzfristig, was in einer volatileren Auftragslage resultiert. Der zwischenzeitlich auch in der Öffentlichkeit diskutierte Arbeitskräftemangel ist auch für die ASG spürbar. Die Besetzung offener Stellen wird weiterhin schwierig und nur unter erheblichem personellen und finanziellen Aufwand möglich sein und kann einen direkten Einfluss auf die Umsetzung der Wachstumsziele der Gesellschaft haben. Auf der Beschaffungsseite werden weiterhin die Märkte in China und die damit zusammenhängende Transportlogistik aufmerksam beobachtet, da davon auszugehen ist, dass sich die verschärfte Knappheit und die Beschaffungsschwierigkeiten bei Elektronikkomponenten, Roh- und Kunststoffen sowie zwischenzeitlich auch der Hilfs- und Betriebsstoffe auch im kommenden Geschäftsjahr fortsetzen, was den Absatz und die Rendite der Gesellschaft negativ beeinflussen könnten. Auch wird die Entwicklung der geopolitischen Lage im Verhältnis Chinas zu Taiwan aufgrund seiner möglichen Auswirkungen auf die Beschaffung von Elektronikbauteilen beobachtet. Die Entwicklung militärischer Aufträge ist für das Geschäftsjahr 2024 und die folgenden Jahre dadurch gekennzeichnet, dass die belieferten Waffensysteme vollständig in die Nutzungs- und Betreuungsphase übergegangen sind. Daher wird sich der Anteil der Lieferung an Neugeräten weiter reduzieren und das Reparatur- und Wartungsgeschäft wird im Auftragsvolumen zunehmen. Die Zusammenarbeit mit dem öAG wird durch den Auslauf von langfristigen Verträgen zum 31.12.2023 voraussichtlich beendet werden. Aufgrund des geplanten Auslaufs sind keine negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft zu erwarten. Im Bereich der zivilen Luftfahrt ist zu erwarten, dass sich das Auftragsvolumen für das kommende Geschäftsjahr sowie für die Folgejahre entsprechend der Prognosen der Kunden weiter leicht erhöhen wird. Die Beschaffbarkeit von Vormaterialien, insbesondere aus energieintensiven Branchen, könnte jedoch einen negativen Einfluss auf die Entwicklung der zukünftigen Liefermengen sowie auf die Renditeerwartung dieses Bereichs der Geschäftstätigkeit haben. Zusammenfassend und gemessen an den bekannten kundenbezogenen Indikatoren, Branchendaten und globalen Wirtschaftsindikatoren erwarten wir für die Folgeperiode eine Seitwärtsbewegung im Umsatz sowie ein vergleichbares EBIT. Aufgrund von kundenseitig bestehenden Forderungen nach einer Verstärkung des Datenaustausches sowie gesetzlicher und behördlicher Regelungen, die zu einer weiteren Erhöhung des nicht wertschöpfenden bürokratischen Aufwands bei der Gesellschaft führen, wird der Prozess der Digitalisierung in Verbindung mit Maßnahmen zur Erhöhung der Cybersicherheit auch im kommenden Geschäftsjahr fortgesetzt. Auch künftig soll der Ausbau der Geschäftsaktivitäten durch das Angebot innovativer und wettbewerbsfähiger Produkte und Leistungen die Entwicklung der Gesellschaft und deren Ertragskraft stärken. Grundvoraussetzung für die Erreichung des angestrebten Umsatzziels des Wirtschaftsjahres 2024 sind insgesamt planbare und stabilisierte wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen, die Realisierung der Planungen der Kunden sowie der Erhalt des Nachfrageniveaus der für ASG relevanten Märkte. V. Chancen- und Risikobericht Das Unternehmen erarbeitet sich ist im Rahmen seiner geschäftlichen Tätigkeit Chancen für zukünftiges Wachstum, ist aber auch Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Im Jahre 1983 ist auf dem Betriebsgelände der ASG eine CKW Verunreinigung festgestellt worden. Seit 1985 befindet sich der Schaden unverändert in der Untersuchung. Das Wasserrechtsamt hat bislang keine Ordnungsverfügung erlassen. Mit dem Verkauf des Grundstücks im Jahre 1998 durch die EHG (heute Daimler) an ING Lease (heute Alternata Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Weinheim), wie auch durch den Erwerb des Grundstücks durch ASG zum 1.7.2010, ist die Regulierung des Versicherungsschadens im Rahmen der Versicherung bei der Verkäuferin verblieben. Von der Versicherung ist das Ingenieurteam Dr. Hemling & Gräfe GmbH mit der Altlastenerkennung beauftragt. Dr. Hemling & Gräfe unterhalten die Kontakte zur öffentlichen Behörde. Risiken und Chancen liegen aufgrund konjunktureller sowie geopolitischer Entwicklungen nahe zusammen. Im kurzfristigen Bereich könnte ein globaler Nachfragerückgang bis hin zu einer Rezession aufgrund sich ändernder wirtschaftlicher Bedingungen einen starken und nicht durch das Unternehmen steuerbaren Einfluss auf die Geschäftsentwicklung haben. Dies ist als Risiko erkannt und es wurden entsprechende kurz- und mittelfristige Reaktionsmöglichkeiten erarbeitet. Ferner könnte die Unterbrechung der Belieferung der ASG mit elektronischen Bauteilen aber auch anderen Vormaterialien aufgrund der globalen Versorgungsengpässe und logistischen Einschränkungen den stärksten Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft haben. Im Rahmen der Möglichkeiten der ASG sind Maßnahmen ergriffen worden, um die Auswirkungen dieser negativen Versorgungssituation zu minimieren. Auf der Lieferantenseite können sich ferner Risiken durch Nicht- oder Unterbelieferung der Gesellschaft aufgrund von Material- oder Personalknappheit ergeben. Ferner besteht ein potenziell erhöhtes Insolvenzrisiko einzelner Lieferanten aufgrund der gestiegenen Energiekosten oder in Verbindung mit Absatzrückgängen aufgrund des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine sowie einer möglichen Rezession. Diesen Risiken begegnet ASG durch ein aktives Lieferantenmanagement. Die Verknappung von Bauteilen und Komponenten führt zu höheren Einstandspreisen in den betroffenen Materialgruppen. Daher ist das Unternehmen einem nicht zu vernachlässigendem Preisrisiko ausgesetzt, welches einen negativen Einfluss auf die Profitabilität einzelner Aufträge und somit auf das Unternehmensergebnis haben kann. Dem begegnet ASG mit einen aktiven Preismanagement sowohl auf der Beschaffungs- als auch auf der Absatzseite. Weiterhin ist im Zeithorizont der kommenden Jahre abzusehen, dass aufgrund des Klimawandels durch die Politik und Behörden aber auch durch Kunden der ASG strengere Vorgaben bezüglich der Reduktion von Treibhausgasen bis hin zu einer klimaneutralen Produktion, bzw. klimaneutralen Produkten entstehen. Zur Erreichung dieser Ziele sind weitere Investitionen in die Infrastruktur des Unternehmens vorzunehmen, um das Risiko bei der Anfrage und Vergabe von Neuprojekten aufgrund der Nichterfüllung von Klimaschutzvorgaben durch die globalen Kunden nicht berücksichtigt zu werden, zu eliminieren oder zu reduzieren. Mittelfristig ist davon auszugehen, dass im Geschäftsbereich der Sensorik für den die Landtechnik betreffenden Anteil durch die Auswirkungen des Klimawandels in Verbindung mit der Forderung nach Landmaschinen mit verringertem Schadstoffausstoß oder alternativen Antriebskonzepten sowie die sich ändernde gesellschaftliche Haltung zur Viehwirtschaft zu Unsicherheit bei der Planung der Landwirte führen wird, was sich in den folgenden Geschäftsjahren in einer reduzierten Nachfrage nach Maschinen und somit nach Sensorikprodukten der ASG ausdrücken könnte. Als Chance wurde hier aber auch erkannt, dass eine geänderte Produktstruktur der Kunden der Gesellschaft zu einer Nachfrage nach neuen Sensoren führen könnte. ASG arbeitet mit namhaften Kunden guter Bonität zusammen. Ein Zahlungsverzug bei Vertragspartnern ist daher tendenziell eher gering, Zahlungsausfälle sind derzeit nicht erkennbar, können aber nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Risiken liegen ferner in der steigenden Entwicklung der Lohnkosten und der Materialkosten sowie der Verschlechterung von Wechselkursverhältnissen. Zur Vermeidung von Risiken werden etablierte Maßnahmen zur Sicherstellung einer hohen Qualität der Leistungen sowie der Prozesse und Abläufe angewandt. Zur Sicherstellung der Verfügbarkeit von Anlagen, Prüfständen und Einrichtungen sowie zur Aufrechterhaltung der Werksleistungen werden planungsmäßig präventive Maßnahmen zur Überwachung, Wartung und Kalibrierung durchgeführt. Die Gesellschaft unterhält ein Risikomanagementsystem für alle Unternehmensbereiche mit kontinuierlicher Überwachung und Aktualisierung. Durch das Überwachungssystem soll erreicht werden, dass sowohl bekannte Risiken als auch gefährdende Entwicklungen und sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage frühzeitig erkannt werden und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können, sodass aus heutiger Sicht insgesamt kein Risiko für den Fortbestand der ASG unmittelbar erkennbar ist. Chancen erkennt die Gesellschaft durch die gute Kundenbindung, die Verfolgung von Aktivitäten in neuen Projekten und in neuen Technologiefeldern, ebenso wie durch die Fortführung der Branchendiversifizierung. Diese sollen der Weiterentwicklung und der Ergänzung der erworbenen Kompetenz, wie auch der Sicherung und dem Ausbau des künftigen Geschäftsvolumens dienen. Ebenso ist die fortschreitende Digitalisierung von Prozessen und Abläufen als Chance erkannt, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens weiter zu stärken. In regelmäßigen Sitzungen bewerten die Geschäftsleitung sowie die Führungskräfte der Gesellschaft die Strategie und passen diese nach Bedarf an. Grundlage hierfür ist insbesondere das Geschäftsplanungssystem, das rollierend detailliert für das laufende und in einer Grobplanung für die nächsten zwei Geschäftsjahre unter Nutzung angemessener bekannter Planungsdaten betrieben wird, sowie das Berichtswesen, welches in monatlichen Schritten aktualisiert wird. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Das Unternehmen unterhält keine Zweigniederlassungen.
Weinheim, im Juli 2023 Die Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ASG Luftfahrttechnik und Sensorik GmbH Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ASG Luftfahrttechnik und Sensorik GmbH, Weinheim - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ASG Luftfahrttechnik und Sensorik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 19. Juli 2023 SCHÄFER
& PARTNER GMBH
Prof. Dr. Marcus Scholz, Wirtschaftsprüfer Nicole Ehrhardt, Wirtschaftsprüferin Feststellungsdatum 26.07.2023 |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen