REMA Rental GmbH
Selbe AdresseVermietung von Schienenfahrzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Manfred Greitemeier seit 13.3.2026 | Prokura |
Thomas Johannes Josef Lehnen seit 3.1.2023 | Prokura |
Bernhard Swen Egon - genannt Bernd - Zaum seit 18.11.2019 | Geschäftsführer |
Paul Hermann Prangenberg seit 14.9.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Prangenberg & Zaum GmbHNeussJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Prangenberg & Zaum GmbH wurde am 15. Oktober 1982 gegründet und hat ihren Sitz in Neuss. Das Unternehmen wird seitdem durch ihre Inhaber in dritter Generation geführt. Wesentliche Änderungen im rechtlichen Umfeld der Gesellschaft haben sich im Geschäftsjahr 202 nicht ergeben. Die Geschäftstätigkeit der Prangenberg & Zaum GmbH beinhaltet zum einen den Betrieb eines Abbruchunternehmens, insbesondere im Industriebereich. Als umfassend zertifiziertes Unternehmen bietet die Gesellschaft ganzheitliche Lösungen für Abbruch, Rückbau, Recycling und Flächensanierung an. Im Verbund mit der Abbruchtätigkeit werden Verschrottungen aller Art, ferner der Handel mit und die Verarbeitung von Schrott aller Art, sowie dessen Entsorgung und Recycling durchgeführt. Über die Abbruchtätigkeit hinaus betreibt die Gesellschaft einen Containerdienst und bietet Dienstleistungen im Bereich Planung, Beratung, Projekt- und Risikomanagement an. Die Gesellschaft betreibt ihren Gewerbebetrieb auf gepachteten Flächen. Auf einem gepachteten Betriebsgelände befindet sich eine fest installierte Schredderanlage, darüber hinaus setzt die Gesellschaft bewegliche Schredderanlagen auf Großbaustellen im Einsatz, die dazu dienen, Baumaterialen zur Weiterverwendung aufzubereiten. Die wesentlichen Standorte der Gesellschaft sind Neuss und Viersen. Der regionale Schwerpunkt der wirtschaftlichen Aktivität liegt im Großraum Düsseldorf sowie in Nordrhein-Westfalen insgesamt, verlagert sich jedoch in zunehmendem Ausmaß auf Gebiete außerhalb unseres Stammgebietes und darüber hinaus ins benachbarte Ausland. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Entwicklung der Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 in einem krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Trotz der im Laufe des Jahres 2023 einsetzenden Rückgänge dämpften die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Zusätzlich kommt es zu ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 hat sich nicht weiter fortgesetzt, wobei im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, das BIP 2023 noch um 0,7 % höher ausfällt. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Für unser Unternehmen wegweisend ist die Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft, weil insbesondere Neubauvorhaben in Ballungszentren zunächst regelmäßig den Rückbau vorhandener Bausubstanz bedingen. Nach Darstellung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat das Bauvolumen im Jahr 2023 preisbereinigt um gut ein Prozent abgenommen, damit ist die Bautätigkeit bereits das zweite Jahr in Folge gesunken. Schon im Vorjahr verringerte sich das reale Bauvolumen infolge der deutlich gestiegenen Baupreise um 2,2 %. Insbesondere die höheren Zinsen im Zusammenspiel mit den gestiegenen Bau- und Materialpreisen drücken die Baunachfrage. Diese Umstände treffen vor allem den Wohnungsbau. Stabilisierend wirken die Bestandsmaßnahmen im Wohnungsbau. Das DIW Berlin geht in seiner Prognose für 2023 von einem Zuwachs der nominalen Bestandsmaßnahmen im Wohnungsbau um 7 % aus, wobei sich real ein Minus von 0,7 % ergibt. Die Investitionen im Wirtschaftsbau sind weiterhin durch die schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die hohen Zinsen geprägt. Insbesondere sind negative Auswirkungen auf die Nachfrage nach Produktions- und Lagerflächen der exportorientierten deutschen Industrie festzustellen. Im gewerblichen Tiefbau sind dagegen durch die Investitionen in das Schienennetz positive Impulse zu erwarten. Für 2023 wird für den Wirtschaftsbau daher eine Stagnation erwartet, 2024 ein leichtes Plus. Die gestiegenen Baupreise stellen für den öffentlichen Bau erhebliche Probleme dar, weil auf Preissteigerungen kurzfristig kaum reagiert werden kann. Laufende Folglich mussten die laufenden Projekte unter Verzicht auf geplante Projekte abgeschlossen werden. Die zurückgestellten Projekte dürften aber nun zunehmend umgesetzt werden. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen dürfte das reale Bauvolumen der öffentlichen Hand 2023 und 2024 zulegen. Im Jahr 2023 erlebte die Abbruchbranche in Deutschland eine gemischte Entwicklung. Einerseits stieg der Umsatz der Branche kontinuierlich an, andererseits sahen sich die Unternehmen mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Die Schwierigkeiten der Bauindustrie wirken sich folgerichtig auch auf die Abbruchbranche aus. Bezüglich der Rahmenbedingungen gilt weiterhin, dass vor allem die Bevölkerungszunahme in den Ballungszentren, veränderte Lebenssituationen wie die Zunahme der Ein-Personen-Haushalte, der erhöhte Bedarf an altersgerechten Wohnungen, gestiegene Qualitätsanforderungen hinsichtlich der Energieeffizienz und der vermehrte Vorrang des Abrisses vor der energetischen Sanierung zu einem starken Bedarf in der Stadterneuerung führen, die ohne den Abbruch oder Rückbau ungeeigneter Bausubstanz nicht vorangetrieben werden kann. Aktuell jedoch führen die wirtschaftlichen Realitäten in Form von Inflation und steigenden Zinsen dazu, dass die dynamische Nachfrageentwicklung der letzten Jahre nachlässt. Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 ist in Anbetracht der widrigen Umstände, die uns die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine mit steigender Inflation, steigenden Energiepreisen und Zinsen gebracht haben, sehr zufriedenstellend gelaufen. Auch im Jahr 2023 haben wir davon profitiert, dass der langfristige Charakter unserer Projekte, die bei Eintritt der krisenhaften Situation bereits beplant oder bereits eingerichtet waren, noch nicht in hohem Maße von den krisenhaften Begleitumständen berührt waren. Im Vorjahresvergleich war das Jahr 2023 weitaus weniger von der Abrechnung verschiedener Großprojekte geprägt, wodurch die betriebliche Gesamtleistung um 14,8 % auf 36,6 Mio Euro zurückgegangen ist. Die in der betrieblichen Gesamtleistung enthaltenen Umsatzerlöse weisen sogar einen Wert auf, der um 29,9 % unter dem Wert des Vorjahres liegt. Im Ergebnis zeigt sich jedoch im abgelaufenen Geschäftsjahr, dass mit den weniger umfangreichen Projekten ein deutlich verbessertes Rohergebnis erzielt werden konnte. Mit einem Jahresergebnis 2023 in Höhe von 1,16 Mio. konnte die nach dem Krisenjahr 2020 eingeleitete Trendumkehr weiter fortgesetzt werden. Vor allem die deutlich verbesserte Materialeinsatzquote hat maßgeblich zu der nachhaltig positiven Entwicklung beigetragen. Im operativen Geschäft wurde ein Ergebnis erzielt, das sich über dem Niveau des Vorjahres bewegt. Das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und bereinigt um Sondereinflüsse beträgt 1,56 Mio. Euro, wogegen im Vorjahr ein positives operatives Ergebnis von 1,12 Mio. Euro erreicht wurde. Mit der deutlich geringeren betrieblichen Leistung sanken die Materialaufwendungen überproportional um 7,86 Mio. Euro (35,9 %), so dass sich unser um Sondereffekte bereinigtes Rohergebnis von 20,69 Mio. Euro auf 22,57 Mio. Euro (+9,1 %) erhöhte. Im Gegensatz zu den Materialaufwendungen sind die betrieblichen Aufwendungen insgesamt um 1,44 Mio. (+7,4 %) Euro angestiegen. Ursächlich waren der Anstieg der Personalaufwendungen und unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen vor allem die Aufwendungen für die Instandhaltung und Unterhaltung des Fahrzeug- und Maschinenparks. Bereinigt um Sondereinflüsse liegt das operative Ergebnis damit um 0,44 Mio. Euro über dem des Vorjahres. Das Zinsergebnis als Saldo aus Zinserträgen und -aufwendungen stellt sich vor allem durch höhere Zinsaufwendungen auf -0,07 Mio. Euro. Vermögenslage Durch den Rückgang der unfertigen Aufträge ist das Aktivvermögen im Vergleich zu den Vorjahren weiter deutlich zurückgegangen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sank der Wert der unfertigen Projekte im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 auf einen Wert von 21,94 Mio. Euro gegenüber 23,45 Mio. Euro im Vorjahr, was einem Rückgang um 6,43 % entspricht. Durch den Rückgang des kurzfristigen Vermögens liegt der Anteil des Sachanlagevermögens am Aktivvermögen bei 17,1 % gegenüber 13,4 % im Vorjahr. Die Vorräte insgesamt sind mehr als vollständig durch erhaltene Anzahlungen und Lieferantenkredite ausfinanziert. Mit dem Rückgang des kurzfristigen Vermögens im Geschäftsjahr 2023 wird freiwerdender Cashflow zur Rückführung des kurzfristigen Fremdkapitals verwendet. Das kurzfristige Fremdkapital ist einschließlich der kurzfristigen Rückstellungen um 2,94 Mio. Euro oder 9,6 % gesunken. Bedingt durch diese Entwicklung entfallen von der Bilanzsumme 69,5 % (Vorjahr: 73,4 %) auf das kurzfristige Fremdkapital. Der Anteil des Eigenkapitals an der verminderten Bilanzsumme steigt von 17,7 % auf 21,2 %. Das Anlagevermögen ist fristenkongruent ebenfalls zu weit mehr als 100 % durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital finanziert. Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von 2,83 Mio. Euro gegenüber 0,45 Mio. Euro im Vorjahr getätigt. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen und Abgänge (netto) in Höhe von 1,65 Mio. Euro gegenüber. Finanzlage Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat uns das operative Geschäft einen positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 1,19 Mio. Euro sowie aus der Investitionstätigkeit einen negativen Cashflow in Höhe von -2,29 Mio. Euro eingebracht. Durch Mittelabflüsse aus der Tilgung von Kreditlinien in Höhe von 1,13 Mio. Euro verbleibt ein negativer Netto-Cash-Flow in Höhe von 2,23 Mio. Euro. Die Ersatzinvestitionen in unseren Maschinenpark wird überwiegend durch Aufnahme von Finanzkrediten ausfinanziert. Der Finanzierungsbedarf für die in der Vergangenheit angeschafften Großgeräte wird durch langfristig vereinbarte Finanzierungslinien sichergestellt, im kurzfristigen Bereich werden die unfertigen Bauleistungen ebenfalls fristenkonform refinanziert. Insgesamt ist die Liquiditätslage unseres Unternehmens als zufriedenstellend zu bezeichnen. Im laufenden Geschäftsjahr rechnen wir wieder mit einem positiven Saldo aus Mittelzuflüssen und -abflüssen für den operativen Bereich, den Finanzierungsbereich und die Investitionstätigkeit. Wir gehen auch künftig davon aus, unsere finanziellen Verpflichtungen stets erfüllen zu können. Personalentwicklung Der größte Teil des Personalbestandes konnte während der Corona-Pandemie und auch in den Folgekrisen gehalten werden, so dass die eingespielte Mannschaft weiterhin bereitsteht. Im Mittelpunkt von Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter standen weiterhin Maßnahmen zur fachgerechten Entsorgung im Unternehmen anfallenden Materials und die Sanierung von Umweltschäden. Die Geschäftsführung spricht an dieser Stelle allen Betriebsangehörigen Dank und Anerkennung für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit aus. Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Bericht über Chancen und Risiken In Deutschland kommt es zu einer verstärkten Wanderungsbewegung vor allem hinein in die großen Metropolregionen, woraus als Konsequenz eine allmähliche Stadterneuerung durch Renovierung, Sanierung oder Rückbau ungeeigneter Bausubstanz und die anschließende Schaffung von modernen Neubauten folgt. Zudem bestehen Bestrebungen innerhalb der Politik, den Flächenverbrauch in unserem Land zu reduzieren. Beide Entwicklungen können nur unter Hinzuziehung des von uns angebotenen Leistungsspektrums vorangetrieben werden. Weitere große Chancen sehen wir angesichts der Energiewende im anstehenden Rückbau von Kernkraftwerken, wofür wir gemeinsam mit unseren Partnern alle notwendigen Zertifizierungen vorweisen können. Innerhalb unseres Stammgeschäfts steht der öffentliche Sektor in den kommenden Jahren vor der Durchführung umfangreicher Infrastrukturmaßnahmen, die naturgemäß die vorherige Beseitigung bereits vorhandener Bausubstanz notwendig machen. Konkreten Haftungsrisiken, die bei Durchführung unserer operativen Tätigkeit entstehen, wird durch einen möglichst weitgehenden Versicherungsschutz entgegengetreten. Wir sehen auch die langjährige Expertise und Erfahrung unserer Mitarbeiter im Bereich der Abbruchwirtschaft als wirksamen Schutz an, um den Eintritt von Haftungsrisiken oder Inanspruchnahmen aus Gewährleistungen auf unseren Baustellen zu begrenzen. Finanzwirtschaftliche Risiken sehen wir durch die weitestgehende Finanzierung unserer Projekte durch Anzahlungen der Auftraggeber als gering an. Wesentliche Risiken sehen wir weiterhin in den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die vor allem durch die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine zu inflationären Tendenzen, Ausgabenrestriktionen der öffentlichen Hand, verminderter Investitionsneigung der gewerblichen Wirtschaft und einem historischen Einbruch beim Wohnungsbau geführt haben. Durch die in der Vergangenheit erreichte Marktstellung sehen wir uns allerdings langfristig ausreichend gut im Wettbewerb positioniert. Ausblick Die Mixtur aus steigenden Bau-, Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten hat sich massiv auf die Nachfrage nach Bauleistungen ausgewirkt und damit auch auf die potentielle Nachfrage nach unseren Leistungen. Die Baukonjunktur verliert massiv weiter an Schwung. Die Rahmenbedingungen für die Bauwirtschaft haben sich markant verschlechtert und trüben die Aussichten für die Baukonjunktur in 2024 deutlich ein. Für die kommenden Jahre erwarten wir, dass sich der Aufwärtstrend, der die Abbruchbranche im vergangenen Fünfjahreszeitraum prägte, nur gemäßigt fortsetzen wird. Gründe hierfür liegen in den inflationären Entwicklungen insbesondere auf dem Energiemarkt und sowie in dem im Vergleich zu den Vorjahren höheren Zinsniveau, das in den kommenden Jahren die Baunachfrage dämpfen dürfte. Erkennbar ist dieser Trend an der Zahl der erteilten Baugenehmigungen, die im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr weiter zurückgingen. Eine deutliche Trendumkehr in der Baunachfrage erwarten wir erst in der mittelfristigen Perspektive. Die Perspektive unserer Gesellschaft für das Jahr 2024 bleibt aber dennoch nachhaltig stabil. Dafür spricht die anhaltende Nachfrage nach unseren Abbruchleistungen bei derzeit noch auskömmlichen Auftragsbeständen. Um den Fortbestand der Gesellschaft nachhaltig zu sichern, wurden und werden insbesondere angesichts der Krise weiter kontinuierlich Umstrukturierungsmaßnahmen vorgenommen, die die Schaffung von Nachfolgeregelungen im Führungsbereich der Gesellschaft ebenso beinhalten wie die stetige Optimierung der operativen Betriebsabläufe. Unsere kontinuierlich getätigten Investitionen dienen unter anderem dazu, den eigenen hohen Qualitätsansprüchen und dem Nachhaltigkeitsfaktor gerecht zu werden. Seitens der Geschäftsführung wird trotz der schwierigen Ausgangslage ein positiver Ausblick auf das Jahr 2024 geworfen. Wir gehen davon aus, dass trotz des krisenhatten Umfelds im Jahr 2024 mit einer stabilen Ergebnisentwicklung zu rechnen sein wird.
Neuss, den 9. September 2024 Geschäftsführung Aktiva
Passiva
A. Allgemeines und Erläuterungen zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Neuss. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Neuss unter der Registernummer HRB 13911 eingetragen. Der Jahresabschluss der Prangenberg & Zaum GmbH wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend der Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Sachanlagen und immateriellen Anlagewerte sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode berechnet. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen 150 € und 800 € werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten oder einem niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt, wobei der jeweilige Börsen- oder Marktpreis am Bilanzstichtag herangezogen wird. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag unter Berücksichtigung von Einzelwertberichtigungen angesetzt. Den in diesen Positionen enthaltenen Risiken ist weiterhin durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen worden. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in Höhe des Aufwands nach dem Abschlussstichtag angesetzt. Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit ihrem Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB unter Zugrundelegung der Heubeck-Richttafeln 2018G und Anwendung der Barwertmethode berechnet. Der Zinssatz beträgt 1,82 % und entspricht dem von der Bundesbank bekanntgemachten durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 10 Jahren ergibt. Unter Anwendung des für den Bilanzstichtag anzunehmenden Marktzinssatz für die vergangenen 7 Geschäftsjahre in Höhe von 1,70 % würde sich ein um 11 T€ höherer Erfüllungsbetrag für die Pensionsrückstellungen ergeben (Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB). Der Unterschiedsbetrag unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB einer Ausschüttungssperre. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. III. Angaben zu Posten der Bilanz Die Entwicklung der Einzelposten des Anlagevermögens gemäß § 268 Abs. 2 HGB wird in der Anlage dieses Anhangs dargestellt. Die Investitionen in Sachanlagen betragen 287 T€. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Wesentlichen abgegrenzte Versicherungsprämien, Kraftfahrzeugsteuern und Beiträge. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für Verpflichtungen gegenüber den Mitarbeitern, Abschluss- und Prüfungskosten sowie Aufbewahrungsverpflichtungen. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte und Sicherungsübereignungen abgesichert. Von den sonstigen Verbindlichkeiten resultieren 319 T€ aus Steuern und 65 T€ aus Verpflichtungen im Rahmen der sozialen Sicherheit. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich am Bilanzstichtag auf 1.014 T€. Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Miet- (220 T€) und Leasingverträgen (814 T€). IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Personalaufwendungen, in denen Löhne und Gehälter, soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung zusammengefasst sind, betragen 8.523 T€, wovon -28 T€ auf Aufwendungen für Altersversorgung entfallen. Im Jahresdurchschnitt wurden 32 Angestellte und 118 gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt. Die Entwicklung der kumulierten Abschreibungen wird gemäß § 268 Abs. 2 HGB in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. B. Nachtragsbericht gemäß § 285 Nr. 33 HGB Über Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind, ist nicht zu berichten. C. Sonstige Angaben Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Die Angaben nach § 285 Nr. 9a und b HGB (Organbezüge) unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Die Gesellschaft unterlässt zulässigerweise gemäß § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB die Angaben im Anhang zum Honorar des Abschlussprüfers. Die Geschäftsführung bestand im Geschäftsjahr 2023 aus den Herren: Paul Hermann Prangenberg, Kaufmann, Viersen Bernd Zaum, Kaufmann, Viersen
Neuss, den 9. September 2024 Paul Hermann Prangenberg Bernd Zaum
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Prangenberg & Zaum GmbH, Neuss Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Prangenberg & Zaum GmbH bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Prangenberg & Zaum GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grund-sätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oberhausen, den 25. Oktober 2024 Niederrhein
GmbH
Stefan Hesse, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss der Prangenberg & Zaum GmbH, Neuss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurde unter Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Die Gesellschafterversammlung hat in ihrer Sitzung am 28. Oktober 2024 beschlossen, den Jahresabschluss festzustellen und der Geschäftsführung Entlastung zu erteilen. |
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