BAWA Backwarenvertriebsgesellschaft mbH

Am Winkelkamp 4, 32758 Detmold, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Lemgo HRB 6778
Eingetragen
27.3.2002
Branche
Großhandel mit Zucker, Süßwaren und BackwarenEinzelhandel mit Back- und SüßwarenHerstellung von Backwaren, ohne Dauerbackwaren
Gegenstand
Vertrieb von Backwaren aller Art, soweit dafür nicht eine besondere Zulassung oder behördliche Genehmigung erforderlich ist.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lena Wester
seit 9.8.2023
Geschäftsführer
Reinhard Wester
seit 12.2.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Monika Kriener-Wester
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Monika Kriener-Wester
Detmold
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BAWA Backwarenvertriebsgesellschaft mbH

Detmold

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens:

Geschäftsmodell

Die BAWA Backwarenvertriebs GmbH (kurz BAWA) wurde im Kalenderjahr 2001 gegründet.

Sie vertreibt Backwaren (Grundnahrungsmittel) und Snackartikel an Endverbraucher. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Detmold. Die BAWA betreibt 3 Filialen unter dem Namen Wester ́s Backfuchs in einem Umkreis von 100 km um Detmold.

Der Fokus im Verkauf liegt auf qualitativ hochwertigen Backwaren und Snackartikeln, wobei der Snackbereich sehr vielfältig gestaltet ist. Einige der Filialen sind mit einem Cafe-/Sitzbereich ausgestattet. Die BAWA Backwaren GmbH vertreibt Backwaren aus heimischem Dinkelanbau.

II. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen:

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die Wirtschaft in Deutschland ist im Jahr 2023 um 0,3% gesunken. Die Gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war dabei geprägt von den Folgen des Ukrainekrieges, stark steigenden Preisen und ungünstigen Finanzierungsbedingungen. Im Vergleich zu dem Niveau vor der Corona-Krise konnte nur ein minimales Wachstum von 0,7% erreicht werden. (Quelle: Statistisches Bundesamt)

Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt bei 5,9%, wobei zum Ende des Jahres 2023 ein leichter Rückgang zu verzeichnen war (Quelle: Statisches Bundesamt).

Entwicklung der Branche

Die Betriebsstatistiken des Bäckerhandwerks für das Jahr 2023 zeigen, dass zahlreiche Betriebe mit Herausforderungen zu kämpfen haben. Die andauernde Energiekrise, die gestiegenen Rohstoffkosten und die Erhöhung des Mindestlohns sind einige der Themen, mit denen die Branche kämpfen musste. Trotz teilweise gebeutelter Lage hat das Bäckerhandwerk bewiesen, dass es widerstandsfähig und beständig ist und sich an Herausforderungen anzupassen versteht.

Zum Stichtag 31.12.2023 waren 9.242 Betriebe in die Handwerksrolle eingetragen, was einem insgesamten Rückgang zum Vorjahr von 3,8 Prozent entspricht.

Der Umsatz der Betriebe lag im Jahr 2023 bei 17,55 Mrd. Euro, was einer Zunahme von 7,8 Prozent entspricht. Die Umsatzsteigerung ist vor allem auf die allgemeinen Preissteigerungen zurückzuführen, die durch die hohe Inflation ausgelöst wurde. Dennoch konnten die meisten Betriebe die immense Steigerung der Energie- und Rohstoffkosten nicht im vollen Umfang auf die Produktpreise umlegen.

Im Jahr 2023 waren rund 235.900 Personen im Bäckerhandwerk beschäftigt, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 1,0% entspricht. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl pro Betrieb liegt nunmehr bei 25,4.

III. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage:

Geschäftsverlauf:

Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 entspricht im Wesentlichen der Prognose 2022. Die Umsatzentwicklung lag mit einer Steigerung von 10,2 % am oberen Wert der Prognose von 8 bis 10 % Steigerung. Der Rohgewinn mit einer Steigerung von ca. 16 % lag über der Prognose, da der Markt für Rohstoffe sich konservativer entwickelt hat als geplant. Der Bereich Backwaren erfuhr dabei eine Umsatzsteigerung von 10,0 % und besonders erfreulich verhielt sich der Snackbereich mit einer Umsatzsteigerung um 18,5 %.

Aufgrund der steigenden Umsätze und der im Verhältnis zu den Umsatzerlösen prozentual sinkenden Material- und Personalkosten fiel das Ergebnis vor Steuern um 59,6 % höher aus. Insgesamt wurden unsere Erwartungen übertroffen.

Wirtschaftliche Lage

Die Vermögens-. Finanz- und Ertragslage entwickelte sich zufriedenstellend. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 1.040.148,03€

Ertragslage

Die vorgenannte Umsatzsteigerung ist im Wesentlichen auf einen wachsenden Kundenstamm und eine Preisanpassung zurückzuführen.

Die Personalkosten stiegen um 9,4 % im Vergleich zum Vorjahr aufgrund einer steigender Mitarbeiterzahl. Die Vollzeitäquivalente Mitarbeiterzahl stieg von 155 auf 162. Die Personalaufwandsquote ist leicht von 32,0 % auf 31,8 % gesunken.

Der Materialaufwand erhöhte sich im Jahr 2023 im Wesentlichen aufgrund eines gesteigerten Absatzes um TEUR 298 auf TEUR 7.177.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr leicht um 4,87 % gestiegen. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen höhere Mietaufwendungen sowie höhere Nebenkosten des Geldverkehrs.

Finanzlage

Der Liquiditätsbestand trägt zum Bilanzstichtag mit 2.655 TEUR zu 66,0 % der Bilanzsumme bei (Vorjahr: 61,2 %) und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 622.

Die Liquidität 1. Grades (liquide Mittel im Verhältnis zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten gesetzt) beträgt 184,1 % (Vorjahr: 132,4%).

Die Liquiditätslage wird von der Geschäftsführung als gut beurteilt.

Die Gesellschaft ist davon überzeugt auch in Zukunft ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllen zu können.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zum Vorjahr um 21,5 % von 3.314 TEUR auf 4.025 TEUR.

Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 44,2 % auf 53,1 % gestiegen und verbleibt auf einem hohen Niveau.

Das Sachanlagevermögen reduzierte sich um 19,1 %, welches im Wesentlichen auf planmäßige Abschreibungen zurückzuführen ist.

Das Finanzanlagevermögen reduzierte sich aufgrund von Darlehensrückzahlungen um TEUR 3 auf TEUR 297.

IV. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmensteuerung werden im Wesentlichen die Umsatzentwicklung, der Rohertrag, die Personalkostenquote sowie die Entwicklung des Ergebnisses vor Steuern herangezogen.

V. Gesamtaussage

Die Gesamtwirtschaftliche Lage wird aufgrund der Eigenkapitalausstattung und der vorhandenen Liquidität als gut beurteilt.

VI. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Personalrisiken

Ein hohes Risiko für das Unternehmen besteht in der nicht ausreichenden Personalgewinnung. Um hier entgegenzuwirken wird verstärkt auf Social-Media und Internetbewerberplattformen gesetzt. Auch flexiblere Zeitmodelle werden angeboten, um eine ausgewogene Work-Life-Balance der Mitarbeiterschaft zu gewährleisten.

Allgemeines wirtschaftliches Risiko

Risiken werden insbesondere in der durch Energiekrise und Inflation noch einmal verstärkten Abwanderung von Kunden hin zu Backshops der Supermarkt- und Discounter-Filialen gesehen. Auch wird es weiterhin schwierig bleiben, stetig steigende Kosten für Rohstoffe, Energie und Personal durch Preiserhöhungen auszugleichen

Das interne Überwachungssystem ist darauf ausgerichtet frühzeitig auf sich verändernde Gegebenheiten zu reagieren. Dies betrifft vor allem Umsatz, Materialeinsatz und Retourenquote.

Außerdem gestaltet sich der Einkauf von qualitativ hochwertigen Materialien in einer ausreichenden Quantität zunehmend schwieriger. Dies liegt zum einen an den zunehmend stärker sichtbaren Auswirkungen der klimatischen Veränderungen sowie an politischen Entscheidungen hinsichtlich der heimischen Landwirtschaft.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können zur Zeit nicht ausgeschlossen werden.

Die Wahrscheinlichkeit des Ausfalls prozesskritischer Systeme wird durch betriebsinterne Maßnahmen reduziert.

Eventuellen finanzwirtschaftlichen Risiken wie Liquiditätsrisiken, Bonitätsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen wird durch eine konservative Finanzpolitik begegnet.

Bestandgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar.

Chancen:

Aufgrund der qualitativ hochwertigen Backwaren als Grundnahrungsmittel bei angemessenen Preisen, dem Fokus auf Regionalität und dem breiten Filialnetz besteht grundsätzlich die Chance zu einem weiteren Kundenwachstum und somit zu einer Umsatzsteigerung. Durch ein umfangreiches Controllingsystem, die Reduzierung der Retourenquote und die fortlaufende Optimierung des Energieverbrauches durch den Einbau von LED Lampen und den Einsatz von energiesparenden Backöfen und Kühlschränken werden weitere Kostenreduzierungen erwartet.

Prognosebericht:

Für das Jahr 2024 rechnet die Geschäftsführung mit einem Anstieg des Umsatzes und Rohergebnisses in Höhe von 5-7%, einer leicht erhöhten Personalaufwandsquote und ein leicht erhöhtes Ergebnis vor Steuern gegenüber dem Vorjahr.

 

Detmold, 28.03.2025

gez. Reinhard Wester, Geschäftsführer

gez. Lena Wester, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 790.161,18 909.946,62
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 3,00
II. Sachanlagen 492.803,00 609.405,00
1. technische Anlagen und Maschinen 51.071,00 66.785,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 441.732,00 542.620,00
III. Finanzanlagen 297.355,18 300.538,62
B. Umlaufvermögen 3.234.412,16 2.403.581,32
I. Vorräte 31.650,28 29.574,64
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 547.935,06 340.705,57
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 528,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.654.826,82 2.033.301,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 911,16 0,00
Summe Aktiva 4.025.484,50 3.313.527,94

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.136.121,72 1.466.133,29
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.441.133,29 1.152.543,04
III. Jahresüberschuss 669.988,43 288.590,25
B. Rückstellungen 392.881,27 284.154,53
C. Verbindlichkeiten 1.479.723,83 1.549.025,21
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 96.411,72 188.308,05
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.383.312,11 1.360.717,16
D. Passive latente Steuern 16.757,68 14.214,91
Summe Passiva 4.025.484,50 3.313.527,94

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.225.638,46 7.113.414,49
2. Personalaufwand 4.894.986,90 4.473.147,59
a) Löhne und Gehälter 3.996.665,45 3.677.252,69
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 898.321,45 795.894,90
davon für Altersversorgung 254,70 333,02
3. Abschreibungen 173.483,70 187.204,61
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 173.483,70 187.204,61
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.131.837,05 2.032.801,60
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 72,30
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.937,88 6.866,29
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.192,96 4.292,22
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 369.448,60 133.761,51
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 2.542,77
9. Ergebnis nach Steuern 670.699,43 289.073,25
10. sonstige Steuern 711,00 483,00
11. Jahresüberschuss 669.988,43 288.590,25

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der BAWA Backwarenvertriebsgesellschaft mbH, Detmold, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang dargestellt.

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 II HGB auf.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 II HGB gewählt.

II. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: BAWA Backwarenvertriebsgesellschaft mbH
Firmensitz laut Registergericht: Detmold
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Lemgo
Register-Nr.: HRB 6778

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss ist unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 bis 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 265, 268 bis 274a, §§ 276 bis 277 HGB) und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB aufgestellt.

Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG Anwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend der für das Gesamtkostenverfahren in § 275 II HGB vorgegebenen Staffelform gegliedert.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Wertminderungsbedarf ergab sich zum Stichtag nicht.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuern angesetzt.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Ausleihungen gegenüber der Gesellschafterin beläuft sich auf 103.030,10 € (Vorjahr: 102.010,00 €).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Sonstigen Vermögensgegenstände bestehen in Höhe von 263.522,82 € (Vorjahr: 128.300,57 €) aus im Transit befindlichen Geldbeträgen.

Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

- Urlaubsrückstellung in Höhe von 71.970 € (Vorjahr: 46.858 €)
- Rückstellung für Personalkosten in Höhe von 120.000 € (Vorjahr: 100.000 €)
- Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 38.233 € (Vorjahr: 29.000 €)

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitsspiegel (Vorjahreswerte in Klammern)

Stand 31.12.2023
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
EUR
Restlaufzeit > 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 96.411,72 59.011,72 25.000,00 12.400,00
(188.308,05) (113.308,05) (75.000,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 958.684,13 958.684,13 0,00 0,00
(1.042.681,79) (1.042.681,79) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.137,56 2.137,56 0,00 0,00
(2.095,65) (2.095,65) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 422.490,42 422.490,42 0,00 0,00
(315.939,72) (315.939,72) (0,00) (0,00)
Summe: 1.479.723,83 1.442.323,83 25.000,00 12.400,00
(1.549.025,21) (1.474.025,21) (75.000,00) (0,00)

Latente Steuern

Der Saldo der passiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 16.757,68 € (Vorjahr: 14.214,91 €). Die Veränderung entspricht dem Zugang des Geschäftsjahres.

Sonstige Angaben

Sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen gegenüber Dritten von jährlich TEUR 1.311.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl, der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 292 , davon waren 6 kaufmännische Angestellte, die übrigen Angestellten waren im Verkaufsstellen tätig.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Geschäftsführer Reinhard Wester und Lena Wester (seit dem 9. September 2023) geführt.

Von der Schutzklausel des § 286 IV HGB wird gebraucht gemacht.

Geschäfte mit nahestehenden Personen und Kreditvergabe an Organmitglieder

Dem Geschäftsführer Reinhard Wester wurden zwei Darlehen und der Gesellschafterin Monika Kriener gemeinsam mit dem Geschäftsführer Reinhard Wester ein Darlehen gewährt.

Im Jahr 2017 wurde dem Geschäftsführer ein Darlehen in Höhe von TEUR 125 mit einer Verzinsung von 1,85 % und einer Laufzeit von zwölf Jahren vergeben. Davon wurden im Geschäftsjahr TEUR 5 getilgt. Der Gesamtstand des Darlehens beträgt zum Stichtag TEUR 83 (Vorjahr TEUR 88).

Im Jahr 2020 wurde der Wester & Kriener GbR (Gesellschafter zu je 50% Reinhard Wester und Monika Kriener) ein Darlehen in Höhe von TEUR 400 mit einer Verzinsung von 1 % und einer Laufzeit von zehn Jahren vergeben. Davon wurden im Geschäftsjahr TEUR 0 getilgt. Der Gesamtstand des Darlehens beträgt zum Stichtag TEUR 206 (Vorjahr TEUR 204). Das Darlehen wurde marktunüblich ohne die Gestellung von Sicherheiten gewährt.

Im Jahr 2021 wurde dem Geschäftsführer Reinhard Wester ein Darlehen in Höhe von TEUR 205 mit einer Verzinsung von 2 % und einer Laufzeit von neun Jahren vergeben. Davon wurden im Geschäftsjahr TEUR 200 getilgt. Der Gesamtstand des Darlehens beträgt zum Stichtag TEUR 5 (Vorjahr TEUR 5). Das Darlehen wurde marktunüblich ohne die Gestellung von Sicherheiten gewährt.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Detmold, 28.03.2025

gez. Reinhard Wester

gez. Lena Wester

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.04.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die BAWA Backwarenvertriebsgesellschaft mbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BAWA Backwarenvertriebsgesellschaft mbH, Detmold - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BAWA Backwarenvertriebsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lingen, 28.03.2025

Emsland Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dirk Meyer, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wird in verkürzter Form dargestellt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Abschluss

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