Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 49399
Eingetragen
13.2.2004
Branche
Großhandel mit Fisch und FischerzeugnissenGroßhandel mit Fleisch und FleischwarenGroßhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Gegenstand
a) Einfuhr und Ausfuhr von und Großhandel mit Nahrungsmitteln aller Art und mit anderen Waren des täglichen Bedarfs in allen Ländern Europas b) Handelsvertretung für Gegenstände der in Buchstabe a) genannten Art für den gesamten Bereich Europas c) alles, was für den Gegenstand des Unternehmens förderlich sein könnte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Yoshizumi Nagai
seit 7.5.2025
Prokura
Toshiyuki Ogawa
seit 30.12.2019
Geschäftsführer
Ryuji Horino
seit 11.9.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.01% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Kikkoman Corporation
86.35%
JFC Japan Inc.
6.83%
JFC International Inc.
6.83%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.500 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

JFC Deutschland GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die JFC Deutschland GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der JFC Deutschland GmbH, Düsseldorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der JFC Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesell-schaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 25. Juni 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Galden, Wirtschaftsprüfer

Dickopp, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

31. März 2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.300.070,14 397.040,03
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 304.907,31
1.300.070,14 701.947,34
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 6.537.957,72 6.773.517,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.132.604,40 3.279.423,40
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.792.911,62 4.853.280,78
3. Sonstige Vermögensgegenstände 104.372,74 75.325,32
11.029.888,76 8.208.029,50
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 303.794,46 360.080,29
17.871.640,94 15.341.627,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 119.861,77 45.589,53
19.291.572,85 16.089.164,12

Passiva

31. März 2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.500,00 25.500,00
II. Kapitalrücklage 2.143.084,29 2.143.084,29
III. Bilanzgewinn 8.630.225,72 7.368.381,06
10.798.810,01 9.536.965,35
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.238.700,76 1.363.674,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.077.248,07 1.155.991,49
2.315.948,83 2.519.665,49
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.659.380,66 977.732,19
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.454.667,37 2.897.476,18
davon gegenüber Gesellschafter: EUR 914.619,27 (Vorjahr: TEUR 813)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.062.765,98 157.324,91
davon aus Steuern: EUR 894.486,40 (Vorjahr: TEUR 28)
6.176.814,01 4.032.533,28
19.291.572,85 16.089.164,12

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023/2024

2021/2023
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 50.490.670,43 51.162.850,07
2. Anschaffungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 37.882.889,30 39.781.099,36
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 12.607.781,13 11.381.750,71
4. Vertriebskosten 8.336.274,72 8.293.163,04
5. Allgemeine Verwaltungskosten 1.699.111,18 886.845,16
6. Sonstige betriebliche Erträge 172.293,04 75.482,69
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 33.569,77 (Vj. TEUR 29)
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 46.047,14 120.820,29
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 46.046,64 (Vj. TEUR 48)
9.909.140,00 9.225.345,80
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 234.361,32 21.242,83
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 234.361,32 (Vj. TEUR 21)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 325,92 1.800,03
davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vj. TEUR 0)
234.035,40 19.442,80
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 916.707,70 685.298,76
11. Ergebnis nach Steuern 2.015.968,83 1.490.548,95
12. Sonstige Steuern 11.124,17 10.011,21
13. Jahresüberschuss 2.004.844,66 1.480.537,74

Anhang zum 31. März 2024

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde in Übereinstimmung mit den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. HGB (Handelsgesetzbuch) sowie in Übereinstimmung mit den einschlägigen Vorschriften des GmbHG (Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Umsatzkostenverfahrens zugrunde gelegt.

Der Sitz der Gesellschaft ist Düsseldorf. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HR B 49399 eingetragen.

Das Geschäftsjahr beginnt am 1. April eines Jahres und endet am 31. März des Folgejahres.

II. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige, linear ermittelte, Abschreibungen ausgewiesen. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bzw. geschätzten Restnutzungsdauer im Einzelnen wie folgt ermittelt:

Jahre
Büroausstattung 3 - 14
Einbauten entsprechend der Mietdauer
Kraftfahrzeuge 6

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Die Waren wurden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Für Risiken aufgrund von schwergängigen Beständen, verminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Verkaufspreisen wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Nominalwerten abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen bewertet. Die Einzelwertberichtigungen umfassen sämtliche vorhersehbaren Bewertungsrisiken. Es wurde keine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert oder zum abgezinsten Wert bewertet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert.

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Berichtsstichtag, die sich auf einen bestimmten Zeitraum nach diesem Datum beziehen.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Banksalden in Fremdwährungen wurden ebenfalls mit dem Stichtagskurs bewertet.

III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Dieser ist gemäß § 284 Abs. 3 HGB als Anlage dem Anhang beigefügt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

a) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 3.133; Vorjahr: T€ 3.279) sind unverändert zum Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

b) Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind unverändert zum Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von T€ 7.566 aus Cashpooling (Vorjahr: T€ 4.721) und im Übrigen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

c) Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten einen Betrag in Höhe von T€ 33 (Vorjahr: T€ 33) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

3. Eigenkapital

31. März 2024 31. März 2023
T€ T€
Gezeichnetes Kapital 26 26
Kapitalrücklage 2.143 2.143
Bilanzgewinn am Anfang des Geschäftsjahres 7.368 6.365
Jahresüberschuss 2.005 1.480
9.373 7.845
Gewinnausschüttung -743 -477
Bilanzgewinn am Ende des Geschäftsjahres 8.630 7.368
10.799 9.537

4. Sonstige Rückstellungen

31. März 2024 31. März 2023
T€ T€
Personal 652 631
Rechts- und Beratungskosten 130 125
Urlaubsansprüche 85 80
Ausstehende Rechnungen 59 109
Berufsgenossenschaft 27 34
Verschiedene 124 177
1.077 1.156

5. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

a) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin JFC International (Europe) GmbH, Düsseldorf, betragen in diesem Geschäftsjahr T€ 915 (Vorjahr: T€ 813) und betreffen im Wesentlichen die Vorabausschüttung in Höhe von T€ 743 (Vorjahr: T€ 477), Weiterbelastungen aus Umsatzsteuer (T€ 137, Vorjahr: T€ 285) sowie solche aus Lieferungen und Leistungen. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Einkäufen innerhalb der Gruppe in Höhe von T€ 2.540 (Vorjahr: T€ 2.084).

b) Sonstige Verbindlichkeiten

31. März 2024 31. März 2023
T€ T€
Lohnsteuer 33 28
Gewerbe- und Körperschaftssteuer für das Jahr 2022 862 0
Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitnehmern 4 0
Verschiedene 164 129
1.063 157

6. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen und werden nahezu ausschließlich durch den Verkauf von Waren erzielt:

2023/2024 2022/2023
T€ T€
Ausland 16.430 17.018
Inland 34.060 34.145
50.490 51.163

7. Materialaufwand

Der Materialaufwand betrifft die Anschaffungskosten der verkauften Waren in Höhe von T€ 37.883 (Vorjahr: T€ 39.781).

8. Personalaufwand

Die Vertriebskosten enthalten Personalaufwand in Höhe von T€ 2.877 (Vorjahr: T€ 3.879), davon für Löhne und Gehälter in Höhe von T€ 2.404 (Vorjahr: T€ 3.325) und für Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 473 (Vorjahr: T€ 554). Die Zahlen des Vorjahres sind nicht mit denen des laufenden Jahres vergleichbar, da die Gehälter für administrative Angestellte in Höhe von T€ 817 im laufenden Jahr zwecks einer angemesseneren Darstellung in die allgemeinen Verwaltungskosten umgegliedert wurden. Im Vorjahr belief sich dieser Betrag auf T€ 701.

9. Allgemeine Verwaltungskosten

Die Allgemeine Verwaltungskosten enthalten Personalaufwand in Höhe von T€ 858, davon für Löhne und Gehälter in Höhe von T€ 727 und für Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 131 Die allgemeinen Verwaltungskosten sind aufgrund der oben erwähnten Umgliederung nicht mit den entsprechenden Angaben des Vorjahres vergleichbar.

10. Sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge in Höhe von T€ 94 (Vorjahr: T€ 15), die früheren Perioden zuzurechnen sind und im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 0).

IV. Sonstige Angaben

1. Nachtragsbericht

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Entwicklung und wirtschaftliche Situation der Gesellschaft haben könnten.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat mehrere Miet- und Leasingverträge für Büroräume, Betriebs- und Geschäftsausstattung und Kraftfahrzeuge abgeschlossen. Die jährlichen Verpflichtungen für die Grundmietzeiten sind wie folgt:

Davon gegenüber Konzerngesellschaften
Geschäftsjahr zum 31. März T€ T€
2025 1.166 471
2026 1.199 484
2027 und folgende 2.472 997
4.837 1.952

Für alle vorgenannten Transaktionen besteht jeweils ein ausgewogenes, in der Ausgestaltung marktübliches Verhältnis von Chancen und Risiken. Bei den vorgenannten Miet- und Leasinggeschäften steht nicht die Finanzierung im Vordergrund, sondern die Inanspruchnahme von Dienstleistungen wie z.B. die Anmietung von Bürofläche, Lagerfläche oder das Fuhrparkmanagement im Bereich der Dienstwagen.

3. Anzahl der Beschäftigten

Die Zahl der durchschnittlich im Geschäftsjahr 2023/24 beschäftigen Arbeitnehmer, betrug 65 (Vorjahr: 60), davon 60 nicht leitende Angestellte und 5 leitende Angestellte.

4. Geschäftsführung

Die Gesellschaft hat den folgenden Geschäftsführer:

 

Mr. Toshiyuki Ogawa, Kaufmann, Düsseldorf

Die Geschäftsführertätigkeit wird hauptberuflich ausgeübt.

Die Geschäftsführung macht von der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

5. Konzernabschluss

Die Gesellschaft, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Kikkoman Corporation, Noda, Japan. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in diesen Konzernabschluss einbezogen. Dieser Abschluss kann in japanischer Sprache beim "Electronic Disclosure for Investors' NET work (EDINET) der "Japanese Financial Services Agency" über die Internet Web-Seite http://disclosure.edinet-fsa.go.jp/in elektronischer Form eingesehen werden.

6. Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn (abzüglich der Vorab-Gewinnausschüttung in Höhe von T€ 743 an die Gesellschafterin JFC International, Deutschland) in Höhe von T€ 8.630 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, 25. Juni 2024

Toshiyuki Ogawa, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens für 2023/2024

Anschaffungskosten
1. April 2023 Zugänge Abgänge Umgliederungen 31. März 2024
EUR EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.209.326,83 140.883,10 240.738,96 1.005.271,24 3.114.742,21
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 304.907,31 700.363,93 0,00 -1.005.271,24 0,00
2.514.234,14 841.247,03 240.738,96 0,00 3.114.742,21
Kumulierte Abschreibungen
1. April 2023 Zugänge Abgänge 31. März 2024
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.812.286,80 243.123,73 240.738,46 1.814.672,07
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
1.812.286,80 243.123,73 240.738,46 1.814.672,07
Buchwerte
31. März 2024 31. März 2023
EUR EUR
Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.300.070,14 397.040,03
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 304.907,31
1.300.070,14 701.947,34

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24

Geschäft

JFC Deutschland GmbH (JFCDE) wurde im Januar 2004 als 100%ige Tochtergesellschaft der JFC International (Europe) GmbH (JFCEU) gegründet und ist eine Gesellschaft der Kikkoman-Gruppe, Japan.

Die Gesellschaft liefert qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen an Restaurants, Cateringfirmen, Hotels, Spezialgeschäfte, Großhändler, Vertriebsgesellschaften und andere Wiederverkäufer in der Lebensmittel- und Cateringbranche. Der größte Absatzmarkt für JFCDE ist Deutschland, JFCDE liefert jedoch auch Waren an Dritte in das benachbarte Ausland, beispielsweise nach Dänemark, Luxemburg, in die Schweiz und den Nahen Osten sowie an Schwestergesellschaften in anderen europäischen Ländern.

Im Zusammenhang mit unserer Philosophie, Qualitätsware und guten Service anzubieten, ist es unser Ziel und Anspruch, Restaurant- und Catering-Betreibern sowie Groß- und Einzelhändlern nicht nur erstklassige Produkte und einen qualitativ hochwertigen Lieferservice anzubieten, sondern unsere Kunden auch mit kompetenter Fachberatung zu unterstützen.

Dank langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der Herstellung, Verarbeitung und Vermarktung asiatischer und insbesondere japanischer Lebensmittel sind unsere Experten in der Lage, unsere Geschäftskunden, vor allem in der Handels- und Gastronomiebranche, zu beraten und sie von ihrem Fachwissen profitieren zu lassen. So fördern wir nicht zuletzt mit dem Engagement jedes einzelnen Mitarbeiters den Erfolg unserer Kunden innerhalb unseres europa- und weltweiten Vertriebsnetzes.

JFC Deutschland hat die Zertifizierungserneuerung auf die neueste Version von ISO 22000:2018, einer weltweit geltenden Norm, abgeschlossen. Auf der Basis von HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Point) bieten wir damit unseren Kunden nachweislich ein besonders hohes Maß an Lebensmittelqualität und -sicherheit.

Das Geschäft von JFCDE ist integraler Bestandteil der Kikkoman-Gruppe. Etwa 48,9 % (Vorjahr: 47,4 %) der gesamten Einkäufe und Importe in 2023/2024 stammten von verbundenen Unternehmen. Verkäufe an verbundene Unternehmen beliefen sich in 2023/2024 auf etwa 16,9 % (Vorjahr: 17,8 %) der Gesamtumsätze.

Die Gesellschaft profitierte von dem Shared-Service Center des Gesellschafters JFCEU, welches Dienstleistungen für Management- und Marketing-Beratungen, technische IT-Beratung und Qualitäts-Managementleistungen etc., erbringt. Für diese Leistungen zahlt die Gesellschaft eine Vergütung an den Gesellschafter.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Offensichtlich ist die Wirtschaft des Euroraums mit den anhaltenden Herausforderungen durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, der Energie- und Nahostkrise konfrontiert. Laut den makroökonomischen Prognosen der Europäischen Zentralbank (EZB) dürfte sich die Wirtschaft des Euroraums, die Ende 2023 stagnierte, in diesem Jahr allmählich erholen (Europäische Zentralbank, 2024: ECB staff macroeconomic projections for the euro area, March 2024 (europa.eu)). Dies könnte auf einen Anstieg des real verfügbaren Einkommens bei sinkender Inflation und einem robusten Lohnwachstum zurückzuführen sein. Darüber hinaus ist es unwahrscheinlich, dass die aktuellen Schifffahrtsstörungen im Roten Meer zu erheblichen erneuten Versorgungsengpässen führen werden. Das BIP-Wachstum wird voraussichtlich 0,6 % im Jahr 2024 betragen und sich auf 1,5 % im Jahr 2025 und 1,6 % im Jahr 2026 verstärken (Europäische Zentralbank, 2024: ECB staff macroeconomic projections for the euro area, March 2024 (europa.eu)).

Einerseits schrumpfte insbesondere die deutsche Wirtschaft, die im Geschäftsjahr 2024 unser größter Absatzmarkt ist, im Jahr 2023 um 0,3 %, der private Konsum litt unter einem Kaufkraft-verlust (Europäische Kommission, 2024: Economic forecast for Germany - European Commission (europa.eu)), dies steht im Einklang mit dem Rückgang unserer Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2024. Darüber hinaus stellt der Arbeitskräftemangel laut Bericht weiterhin einen Engpass für die Aktivitäten dar. Dies steht auch im Einklang mit dem Mangel an Lkw-Fahrern in unserem Fall, der erhebliche Auswirkungen auf die Umsatzerlöse hat. Positiv zu vermerken ist, dass sich die Marktfinanzierungsbedingungen moderat entspannt haben und eine weitere Entspannung über den Bankkreditkanal erwartet wird (Europäische Kommission, 2024: Economic forecast for Germany - European Commission (europa.eu)). Es wird erwartet, dass die Realeinkommen von einem robusten Arbeitsmarkt und steigenden Reallöhnen profitieren werden, die den privaten Konsum über den Prognosezeitraum hinweg stützen dürften (Europäische Kommission, 2024: Economic forecast for Germany - European Commission (europa.eu)). Die Wirtschaft stellt sich auf die Turbulenzen bei den Energiepreisen und den dadurch verursachten Schock ein. Ein weiterer Rückgang der Großhandelspreise für Energie ist vielversprechend und wird sich voraussichtlich positiv auf unser Ergebnis auswirken.

Es wird erwartet, dass sich der Arbeitsmarkt weiterhin robust entwickelt. Die Beschäftigungsquote in Deutschland stieg im vierten Quartal 2023 auf 77,5 % (Trading Economics, 2024: Germany Employment Rate (tradingeconomics.com)). Da mit einem weiteren Anstieg der Beschäftigung gerechnet wird, ist mit einem erneuten Anstieg der Reallöhne zu rechnen. Wenn die Lohnerhöhungen gestärkt werden, kann dies zu einer Verbesserung der Kaufkraft und einem Anstieg des privaten Konsums führen.

Derzeit verlangsamte sich die HVPI-Inflation von ihrem Höchststand von 11,6 % im Oktober 2022 auf 3,1 % im Januar 2024 (Europäische Kommission, 2024: Economic forecast for Germany - European Commission (europa.eu)). Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf den Rückgang der Großhandelspreise für Energie und die Einführung von Energiefördermaßnahmen, die im November 2023 enden, zurückzuführen.

Die HVPI-Inflation wird voraussichtlich 2,8 % im Jahr 2024 und 2,4 % im Jahr 2025 erreichen (Europäische Kommission, 2024: Economic forecast for Germany - European Commission (europa.eu)).

Ertragslage

Obwohl der Umsatz von JFCDE im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 51.163 TEUR auf 50.491 TEUR sank, erzielte das Unternehmen beim Nettogewinnwachstum ein mehr als geplantes Wachstum. Dies ist vor allem auf die Aufhebung der COVID-19-bedingten Beschränkungen, relativ stabile Treibstoffkosten, die Abwertung des japanischen Yen, den Rückgang der Großhandelspreise für Energie und die Einführung von Energiesubventionen sowie den Ausbau alternativer Vertriebskanäle wie z B. Supermärkte und Online-Shops.

JFCDE ist aus Sicht der Geschäftsführung aus dem Vorjahr weithin gestärkt hervorgegangen und wächst wie geplant weiter, obwohl die indirekten Auswirkungen des Ukraine-Krieges und der Nahostkrise noch immer in der Wirtschaft zu spüren sind.

Die Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten stiegen um 9,3 % von 9.180 TEUR im Vorjahr auf 10.035 TEUR. Dies ist hauptsächlich auf einen Anstieg der Personalkosten zurückzuführen, insbesondere im Dienstleistungssektor, wo das Lohnwachstum vorübergehend die Inflation hält. JFCDE ist stark auf den Dienstleistungssektor angewiesen, insbesondere auf Speditionen und Leasingunternehmen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 97 T€ auf 172 T€. Der Grund für den Anstieg war die Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um 75 T€ auf 46 T€.

Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 2.005 TEUR nach 1.481 TEUR im Vorjahr.

Insgesamt verlief die Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr aus Sicht der Geschäftsführung sehr positiv und die Prognose für unser Unternehmen für die kommenden Jahre ist weiterhin positiv.

Finanzlage

Das Unternehmen hat Devisentermingeschäfte zu Absicherungszwecken eingesetzt, wenn es dies für erforderlich hielt.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente beliefen sich zum 31. März 2024 auf 304 TEUR im Vergleich zu 360 TEUR im Vorjahr. Eine weitere entscheidende Kennzahl für die Finanzlage ist der Cash-Pooling-Bestand (7.566 TEUR) innerhalb der Kikkomann-Gruppe, dieser ist im Vergleich zum Vorjahr um 60,3 % gestiegen.

Das Unternehmen finanziert seine Geschäftstätigkeit durch Eigenkapital sowie durch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, einschließlich derjenigen gegenüber der Gesellschafterin und verbundenen Unternehmen, die 26,5 % (im Vorjahr: 24,1 %) des Gesamtvermögens ausmachten.

Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund des Jahresüberschusses und unter Berücksichtigung einer zwischenzeitlichen Gewinnausschüttung von 743 TEUR auf 10.799 TEUR. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich von 59,3 % auf 56,0 %.

Der Gesellschafter JFC International (Europe) GmbH hat der Gesellschaft einen Kreditrahmen in Höhe von 2.000 TEUR eingeräumt. Die Kreditfazilität besteht noch, wird aber nicht mehr genutzt, da JFC Deutschland an der Cash-Pooling-Vereinbarung der Kikkoman Group teilnimmt. Durch die Einbindung in die Cash-Pooling-Vereinbarung der Kikkoman-Gruppe ist das Unternehmen jederzeit in der Lage, seinen Verbindlichkeiten nachzukommen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme stieg von 16.089 TEUR auf 19.291 TEUR, hauptsächlich aufgrund des Anstiegs der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Cash-Pooling-Forderungen und Investitionen in Mietereinbauten.

Das gesamte Anlagevermögen belief sich zum 31. März 2024 auf rund 6,7 % (Vj. 4,4 %) der Bilanzsumme. Das Nettoanlagevermögen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 598 T€.

Das Umlaufvermögen umfasst Waren (33,9 %; Vorjahr: 42,1 % der Bilanzsumme) und Forderungen, einschließlich solcher gegen Gesellschafter und verbundene Unternehmen, sowie sonstige Vermögensgegenstände (57 %; Vorjahr: 51 % der Bilanzsumme). 60,3 % der Gesamtforderungen sind Forderungen aus Cash-Pooling (Vorjahr 58 %).

Der Anteil der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zuzüglich der Cash-Pool-Forderung an der Bilanzsumme betrug zum Bilanzstichtag 40,8 % (Vj. 31,6 %).

Risikobericht

Um die Risiken der verschiedenen Geschäftsfelder zu minimieren, ist die Gesellschaft in die Programme und Systeme (Risikofrüherkennungssystem) der Kikkoman-Gruppe einbezogen.

Generell ist das Unternehmen dem Risiko einer sinkenden Nachfrage nach asiatischen Lebensmitteln ausgesetzt. Derzeit ist dieses Szenario nicht eingetreten, da der Trend für japanische Lebensmittel weiterhin positiv ist. Einerseits birgt der Eintritt neuer Wettbewerber in den Markt das Risiko, dass Marktanteile zurückgehen, andererseits bestätigt sich, dass der Markt immer noch attraktiv, wachsend und nicht gesättigt ist.

Steigende Preise für importierte Waren und Transportkosten können sich negativ auf Umsatz und Bruttogewinn auswirken. Die Importe des Unternehmens von Tochtergesellschaften in Japan und den USA werden in japanischen Yen und US-Dollar abgewickelt. Risiken aus Wechselkursschwankungen werden bei Bedarf durch den Abschluss von Devisentermingeschäften gesteuert.

Forderungen gegenüber Kunden unterliegen einem Ausfallrisiko, das mit der allgemeinen Abschwächung der Konjunktur zunimmt. Die Auswirkungen auf unsere Kunden und unser Geschäft der Folgen des anhaltenden Russland-Ukraine-Krieges und der Nahostkrise lassen sich möglicherweise nicht vollständig vorhersagen. Auch wenn das spezifische Ausfallrisiko aufgrund einer diversifizierten Kundenstruktur gering ist, kann der Gesellschaft ein Verlust entstehen, wenn ein Kunde nicht zahlt. Das Unternehmen hat daher einen Kreditrisikomanagementprozess implementiert, bei dem die Kunden eng überwacht werden.

Das Liquiditätsrisiko ist gering, da das Unternehmen am Cash-Pooling-System der Kikkoman-Gruppe teilnimmt.

Auf Basis der aktuellen Informationen sind alle vorhersehbaren Risiken ausreichend durch Rückstellungen bzw. Wertberichtigungen abgedeckt. Entsprechende Gegenmaßnahmen wurden ergriffen.

Risiken für den Fortbestand des Unternehmens wurden nicht erkannt. Insbesondere die Einbindung in die Kikkoman-Gruppe stellt sicher, dass JFCDE jederzeit über ausreichend Liquidität und eine solide Eigenkapitalbasis verfügt.

Prognosebericht und Chancen

Die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges und derzeit des Nahostkrieges, der Energiekrise und der Inflation haben weiterhin erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Das globale Wachstum wird voraussichtlich 3,1 % im Jahr 2024 und 3,2 % im Jahr 2025 betragen (Internationaler Währungsfonds, 2024: World Economic Outlook Update, January 2024: Moderating Inflation and Steady Growth Open Path to Soft Landing (imf.org)). Dem Bericht zufolge beträgt die Wachstumsprognose (reales BIP) für Deutschland 0,5 % im Jahr 2024 und 1,6 % im Jahr 2025. Dies steht im Einklang mit der Prognose der Europäischen Zentralbank von 0,6 % im Jahr 2024 und 1,5 % im Jahr 2025 (Europäische Zentralbank, 2024).

Insbesondere in der deutschen Wirtschaft, aus der im Geschäftsjahr 2024 der Großteil unseres Umsatzes stammt, ist die Inflation auf dem niedrigsten Stand seit fast drei Jahren und die Energiepreise sind weiter gesunken (KPMG, 2024: Economic Key Facts Germany - KPMG Germany). Die Wirtschaft stellt sich auf die durch sie verursachten Verwerfungen und Schocks bei den Energiepreisen ein, was zu niedrigeren Preisen auf den Rohstoffmärkten beitragen könnte. Darüber hinaus gibt es einen positiven Beschäftigungstrend, auch wenn er im Vergleich zu 2023 rückläufig ist. Die Beschäftigung wird 2024 voraussichtlich um 0,5 % wachsen und sich 2025 und 2026 bei 0,3 % bzw. 0,4 % stabilisieren (Europäische Zentralbank, 2024), da die Löhne steigen und die Inflation steigt. Wenn Anpassungen in Betracht gezogen werden, wird erwartet, dass das Reallohnwachstum wieder ansteigt. Dies kann zu einer Verbesserung der Kaufkraft und einem Anstieg des privaten Konsums führen.

Das reale BIP soll im Jahr 2024 um 0,3 % und im Jahr 2025 um 1,2 % steigen (Europäische Kommission, 2024). Die Inflation des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) verlangsamte sich von ihrem Höchststand von 11,6 % im Oktober 2022 auf 3,1 % im Januar 2024 wird voraussichtlich 2,8 % im Jahr 2024 und 2,4 % im Jahr 2025 erreichen (Europäische Kommission, 2024). Angesichts des Rückgangs der Großhandelspreise für Energie, des verbesserten HVPI, des prognostizierten Anstiegs des realen BIP und der positiven Beschäftigungsentwicklung bleiben wir optimistisch, dass sich dies positiv auf die Verbesserung der Kaufkraft (real verfügbares Einkommen) und des privaten Konsums auswirken wird.

Trotz all dieser positiven Vorhersagen und Annahmen hat die Unsicherheit erheblich zugenommen, da die Dauer und der Ausgang des Krieges in der Ukraine, des Krieges im Nahen Osten, die weitere Entwicklung der Sanktionen gegen Russland und die aktuellen Schifffahrtsstörungen im Roten Meer immer schwieriger vorherzusagen sind. Die von der Regierung eingeführte Energieförderung wurde im November 2023 eingestellt (Europäische Kommission, 2024). All dies kann negative Auswirkungen auf die Industrieproduktion haben, was dazu führen kann, dass mehrere große Unternehmen ihre Produktion drosseln und Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken. Die Auswirkungen können sich auf die Kosten der Lieferkette und die pünktliche Lieferung von Produkten und Dienstleistungen erstrecken. Darüber hinaus ist die Abwertung des japanischen Yen gegenüber dem EUR zwar ein Vorteil für uns, andererseits kann dies jedoch zu einem Anstieg der Inflation und einem allgemeinen Preisanstieg in Japan führen, wodurch die Kosten unserer Importe steigen und die Nachfrage nach unseren Verkäufen nach Japan sinken könnte.

Die teure und minderwertige Ernte aus dem Jahr 2022, die von der Dürre im Sommer 2022 betroffen war, blieb auf dem Markt unverkauft und wurde bis Dezember 2023 und Januar 2024 vertrieben. Auch die Qualität des im Herbst 2023 geernteten Reises war im Vergleich zu normalen Jahren schlechter. Die Preise haben sich stabilisiert, aber die Qualität hat gelitten.

Ausgehend vom Trend der Nachfrage nach japanischen Lebensmitteln hin zu Lifestyle-Produkten ist die Geschäftsführung bestrebt, die Geschäftsfelder in Restaurants, Catering, Online-Handel und stationärem Einzelhandel (Supermärkte) weiter auszubauen, neue Produkte einzuführen, die Beziehungen zu ausgewählten wichtigen Kunden zu stärken, den Order-to-Cash-Prozesses zu optimieren und den Umsatz in verschiedenen Marktsegmenten weiter zu steigern.

All diese strategischen Maßnahmen und Chancen sollen Synergieeffekte generieren und es uns ermöglichen, bestehende Wachstumschancen zu nutzen. Angesichts der gestellten Prognosen zum Wachstum des realen BIP, zum Rückgang der Inflationsrate, zum Anstieg der Beschäftigung und zum Rückgang des Großhandelspreises für Energie sind wir sehr optimistisch, dass dies eine Chance für unser Unternehmen sein wird, weiter zu wachsen. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 plante das Management zunächst ein Umsatzwachstum von etwa 10 %.

Trotz dieses erwarteten Umsatzwachstums geht die Geschäftsführung davon aus, dass der Anstieg des Nettogewinns möglicherweise nicht proportional zum Umsatzanstieg sein wird und sich um ca. 5% im Vergleich zum Vorjahr verringern wird. Die Unsicherheit hat deutlich zugenommen, da die Dauer und der Ausgang des Krieges in der Ukraine, im Nahen Osten, die aktuellen Schifffahrtsstörungen im Roten Meer und andere globale Entwicklungen zu steigenden umsatzbezogenen Kosten (höhere Beschaffungspreise) führen können. Darüber hinaus erwartet das Management einen zunehmenden Wettbewerbsdruck und sinkende Margen. Das Unternehmen wird jedoch alles tun, um sein Geschäft auch im nächsten Jahr so weit wie möglich auszuweiten.

Die Geschäftsführung möchte allen Mitarbeitern für ihren kontinuierlichen Einsatz für den Erfolg der Gesellschaft ihren Dank aussprechen.

 

Düsseldorf, 25. Juni 2024

Toshiyuki Ogawa, Geschäftsführer

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