Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 745180
Vorher
Blitz 13-611 GmbHOKU Verwaltungs GmbH
Eingetragen
15.4.2013
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungGroßhandel mit WerkzeugmaschinenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Herstellung und der Handel mit Maschinen, Vorrichtungen, Ersatzteilen und ähnlichen Produkten für Montage und Bearbeitung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Steffen Liebich
seit 27.3.2026
Geschäftsführer
Marius Ingo Stoll
seit 4.3.2026
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

OKU Automation GmbH (vormals: OKU Verwaltungs GmbH)

Winterbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen 103.720,10 0,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 75.112,10 0,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 75.112,10 0,00
II. Sachanlagen 28.508,00 0,00
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.738,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.770,00 0,00
III. Finanzanlagen 100,00 0,00
1. Sonstige Ausleihungen 100,00 0,00
B. Umlaufvermögen 3.999.144,79 37.157,42
I. Vorräte 304.092,14 0,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.590.537,68 0,00
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 5.615.637,36 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 482.766,62 0,00
4. Erhaltene Anzahlungen -7.384.849,52 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.155.717,92 37.157,42
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.967.537,77 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 37.157,42
3. Sonstige Vermögensgegenstände 188.180,15 0,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.539.334,73 0,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 85.135,26 0,00
D. Aktive latente Steuern 237.279,23 0,00
Aktiva 4.425.279,38 37.157,42

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital 876.627,00 35.146,54
I. Gezeichnetes Kapital 25.500,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 1.636.772,84 0,00
III. Gewinnvortrag 10.146,54 7.904,39
IV. Jahresfehlbetrag (Vj. Jahresüberschuss) -795.792,38 2.242,15
B. Rückstellungen 767.569,03 1.834,05
1. Steuerrückstellungen 434,05 434,05
2. Sonstige Rückstellungen 767.134,98 1.400,00
C. Verbindlichkeiten 2.781.083,35 176,83
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 750.000,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 541.487,87 0,00
3. Verindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.238.314,88 0,00
4. Sontige Verbindlichkeiten 251.280,60 176,83
Passiva 4.425.279,38 37.157,42

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 10.291.592,02 2.500,00
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.705.693,57 0,00
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 13.472,57 0,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 125.340,25 2.000,00
5. Materialaufwand -4.687.751,12 0,00
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -4.055.457,94 0,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -632.293,18 0,00
6. Personalaufwand -6.158.116,40 0,00
a) Löhne und Gehälter -5.066.436,62 0,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstüzung -1.091.679,78 0,00
davon für Altersversorgung: EUR -38.683,22 (Vj: EUR 0,00)
7. Abschreibungen -34.787,58 0,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -34.787,58 0,00
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
davon aus der Währungsumrechnung: EUR -2,52 (Vj: 0,00) -2.314.785,67 -1.823,80
9. Ordentliches Betriebsergebnis -1.059.342,36 2.676,20
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 2,21 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -97.409,46 0,00
12. Finanzergebnis -97.407,25 0,00
13. Ergebnis vor Steuern -1.156.749,61 2.676,20
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern: EUR 346.969,23 (Vj: 0,00) 362.094,23 -434,05
15. Ergebnis nach Steuern -794.655,38 2.242,15
16. Sonstige Steuern -1.137,00 0,00
17. Jahresfehlbetrag (Vj. Jahresüberschuss) -795.792,38 2.242,15

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

der OKU Automation GmbH

vormals: OKU Verwaltungs GmbH

Winterbach

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma laut Registergericht: OKU Automation GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Winterbach
Registergericht: Stuttgart
Registernummer: HRB 745180

Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der OKU Automation GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr den Jahresabschluss nach den Bilanzierungsregeln des HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Mit Vertrag vom 24.02.2022 wurden sämtliche Kommanditanteile an der OKU Automation GmbH & Co. KG in die vormalige Komplementärin, die OKU Verwaltungs GmbH, eingebracht. Die OKU Automation GmbH & Co. KG wurde am 10.03.2022 aus dem Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart gelöscht.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 i.V.m. Abs. 4 Satz 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Durch den Einbringungsvorgang im Februar 2022 sind die Vorjahreswerte der Posten des Jahresabschlusses nicht vergleichbar.

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten Fertigungseinzel- und -gemeinkosten.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Sachanlagen wurden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Dabei wurde die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegüter auf der Basis der steuerlichen Abschreibungstabellen geschätzt.

Zugänge an beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 (geringwertige Anlagegüter) wurden voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Geleistete und erhaltene Anzahlungen werden zum Nominalwert bilanziert. Erhaltene Anzahlungen werden innerhalb der Vorräte offen abgesetzt.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausreichend Rechnung getragen.

Die Bewertung der übrigen Vermögensgegenstände und des Rechnungsabgrenzungspostens erfolgte zu Nominalwerten.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines kombinierten Körperschafts- und Gewerbesteuersatzes der Gesellschaft von aktuell 28,08 %. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Eine sich ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom Aktivierungswahlrecht für aktive latente Steuern nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht.

Angaben zur Bilanz

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen beträgt die Restlaufzeit für einen Teilbetrag von EUR 145.384,70 (im Vorjahr EUR 0,00) mehr als ein Jahr.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von EUR 0,00 enthalten (im Vorjahr EUR 0,00).

Die Altersteilzeitrückstellungen wurden mit einem Rechnungszins von 1,42 % abgezinst und betragen (vor Verrechnung mit zugehörigem Deckungsvermögen) zum Bilanzstichtag EUR 260.019,00 (im Vorjahr EUR 0,00). Für diese Altersteilzeitrückstellungen besteht zugehöriges Deckungsvermögen in Höhe von EUR 196.283,20 (im Vorjahr EUR 0,00) für das Verpfändungen zu Gunsten der Altersteilzeitberechtigten vereinbart wurden. Die Altersteilzeitrückstellungen und das zugehörige Deckungsvermögen wurden miteinander saldiert und der verbleibende Restbetrag in den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen. Der Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht den Anschaffungskosten.

Die Restlaufzeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten sind in nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr von 1-5 Jahren von mehr als 5 Jahren gesicherte Beträge
EUR EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 750.000,00 750.000,00 0,00 0,00 0,00
(im Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 541.487,87 541.487,87 0,00 0,00 0,00
(im Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.238.314,88 1.238.314,88 0,00 0,00 0,00
(im Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 251.280,60 251.280,60 0,00 0,00 0,00
(im Vorjahr) (176,83) (176,83) (0,00) (0,00) (0,00)
Gesamt 2.781.083,35 2.781.083,35 0,00 0,00 0,00
(im Vorjahr) (176,83) (176,83) (0,00) (0,00) (0,00)

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 0,00 (im Vorjahr EUR 0,00).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen in Höhe von EUR 800.000,00 (im Vorjahr EUR 0,00) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern dar. Es handelt sich hierbei um ein bis Ende 2023 gewährtes ein Darlehen. Weiterhin sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 92.532,91 (im Vorjahr EUR 0,00) enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern von EUR 225.469,64 (im Vorjahr EUR 176,83) enthalten.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,00 (im Vorjahr EUR 0,00) enthalten.

Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung mit EUR 38.683,22 (im Vorjahr EUR 0,00) enthalten. Die Saldierung von Erträgen (EUR 3.061,05) und Zinsaufwendungen (EUR 2.304,00) im Zusammenhang mit der Altersteilzeitverpflichtungen wurde nicht vorgenommen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 2,52 (im Vorjahr EUR 0,00) enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen EUR 2.304,00 (im Vorjahr EUR 0,00) auf Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen auf Altersteilzeit.

Latente Steuern

Von den Steuern vom Ertrag entfallen EUR 346.969,23 (im Vorjahr EUR 0,00) auf latenten Steuerertrag. Davon resultieren EUR 237.279,23 aus der erstmaligen Aktivierung aktiver latenter Steuern und EUR 109.690,00 aus der Auflösung der durch die Anwachsung übernommenen passiven latenten Steuer des Vorjahres der OKU Automation GmbH & Co. KG.

Erträge und Aufwendungen außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung

Der latente Steuerertrag von EUR 346.969,23 (im Vorjahr EUR 0,00) ist außergewöhnlicher Natur.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen zum Abschlussstichtag beträgt EUR 3.127.200,00 (im Vorjahr EUR 0,00). Es gibt Leasing-/Mietverträge im Wesentlichen für Pkw, Kopiergeräte und IT über einen Zeitraum von einem bis fünf Jahren. Weiterhin bestehen jährliche Mietverpflichtungen für einen Standort in Höhe von EUR 503.130,00 (im Vorjahr EUR 0,00) bis Ende Dezember 2028.

Aus den zum Stichtag bestellten und noch nicht erhaltenen Waren besteht ein Bestellobligo in Höhe von EUR 2.488.377,00.

Geschäftsführer

Herr MBA, Int.-Dipl. Betriebswirt Philip Borbely war bis 30.11.2022 Geschäftsführer der OKU Automation GmbH.

Herr Dr. Armin Zippel ist seit dem 14.09.2022 Geschäftsführer der Gesellschaft.

Mitarbeiterzahl

Im Geschäftsjahr 2022 waren im Durchschnitt die folgenden Mitarbeiter beschäftigt:

2022 2021
101 0

Konzernverhältnisse

Die OKU Automation GmbH ist zum Stichtag Tochterunternehmen der Private Assets Wachstumsbeteiligungen GmbH (kleinster Konsolidierungskreis). Für die Private Assets Wachstumsbeteiligungen GmbH greifen die Befreiungen des § 293 HGB.

 

Winterbach, 03.04.2023

OKU Automation GmbH (vormals OKU Verwaltungs GmbH)

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 07.08.2023 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die OKU Automation GmbH, Winterbach

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der OKU Automation GmbH, Winterbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

 

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

 

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

 

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

 

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an

 

der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

 

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 5. April 2023

LPA-GGV Hansa GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Jeß, Wirtschaftsprüfer

Vick, Wirtschaftsprüfer

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