Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Thales Simulation & Training GmbH
Feldstraße 156, 22880 Wedel (Holstein), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jean-Christophe Laurent Bouteiller seit 30.1.2026 | Geschäftsführer |
Daniela Christine Scharr seit 30.1.2026 | Geschäftsführer |
Andrea Lauber seit 12.8.2024 | Prokura |
Meike Carls seit 12.4.2024 | Prokura |
Alexander Kuhlmann seit 12.4.2024 | Prokura |
Christoph Erich Ruffner seit 29.1.2024 | Geschäftsführer |
Till Baur seit 19.9.2023 | Prokura |
Christian Metfies seit 12.5.2022 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Thales S.A. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Thales Simulation & Training GmbHWedelJahresabschluss zum 31.12.2023Bilanz für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
ANHANGfür das Geschäftsjahrvom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Allgemeine AngabenDie Thales Simulation & Training GmbH, Wedel, (bis
zum 12. Mai 2022: RUAG Defence Deutschland GmbH) (im
Folgenden auch: "Gesellschaft") ist im Berichtszeitraum
gem. § 267 Abs. 1 HGB als eine kleine
Kapitalgesellschaft einzustufen.
Das Geschäftsjahr 2023 beginnt mit dem 1. Januar
und endet mit dem 31. Dezember. Das Vorjahr ist ein
Rumpfgeschäftsjahr, das sich auf den Zeitraum 01. Mai
bis 31. Dezember 2022 bezieht.
Der vorliegende Jahresabschluss der Gesellschaft
für das Geschäftsjahr 2023 wurde gemäß
§§ 242 ff. HGB sowie nach den einschlägigen
Vorschriften des GmbHG aufgestellt und gibt unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage wieder. Die
Erleichterungsvorschriften für kleine
Kapitalgesellschaften werden teilweise in Anspruch
genommen.
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Wedel und ist beim
Amtsgericht Pinneberg unter der Nummer HRB 3588 PI
registriert.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Auf Basis des Anteilskauf- und
Übertragungsvertrages vom 28. Januar 2022 wurden
sämtliche Geschäftsanteile von der RUAG
Deutschland GmbH an die Thales Deutschland GmbH (ehem.
Thales Management & Services Deutschland GmbH) mit
Wirkung zum Ablauf des 30. April 2022 übertragen. Seit
dem 1. Mai 2022 ist die Gesellschaft in die Thales-Gruppe
eingegliedert.
II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bewertung richtet sich nach den §§ 252 ff.
HGB. Im Einzelnen handelt es sich dabei unverändert um
folgende Grundsätze und Methoden:
Immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten,
vermindert um planmäßige Abschreibungen,
angesetzt.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - unter
Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer
um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die
Abschreibungsdauer orientiert sich an den steuerlichen
Abschreibungstabellen.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis
zu einem Wert von 800 EUR werden im Zugangsjahr
vollständig abgeschrieben. Ihr Abgang wird im
Zugangsjahr unterstellt.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten oder zu dem niedrigeren beizulegenden
Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Die seit dem 1. Januar
2017 vorgenommene Abwertung auf Basis von
Versorgungsreichweiten wurde 2023 unverändert
fortgeführt. Die Versorgungsreichweite wird dabei
aufgrund von Verbrauchsanalysen aus der Vergangenheit
ermittelt. Eine Ausnahme bilden Vorräte, 2/9 die
aufgrund von Verträgen zehn bis fünfzehn Jahre
vorgehalten werden müssen. Hier greift das
Gängigkeitsverfahren. Bei den betreffenden Artikeln
wird in den ersten fünf Jahren auf eine Abwertung
verzichtet. Diese erfolgt linear ab dem sechsten bis zum
fünfzehnten Jahr nach der Anschaffung bzw.
Herstellung.
In die Herstellungskosten werden angemessene Anteile der
Fertigungsgemeinkosten sowie Materialgemeinkosten
einbezogen. Auf das Wahlrecht zur Aktivierung allgemeiner
Verwaltungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB wird
verzichtet.
Fremdkapitalzinsen werden nicht in die
Herstellungskosten einbezogen.
Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert bewertet.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. zum
niedrigeren beizulegenden Wert unter Berücksichtigung
aller erkennbaren Risiken bewertet. Eine Forderung wurde im
Geschäftsjahr 2021 einzelwertberichtigt, und befindet
sich zum Bilanzstichtag beim Kunden nach wie vor in der
Prüfung. Darüber hinaus waren alle Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag
werthaltig. Mit einem Ausfall ist nicht zu rechnen, sodass
auf eine Pauschalwertberichtigung verzichtet wurde.
Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als
einem Jahr bestehen nicht.
Die liquiden Mittel und die Rechnungsabgrenzungsposten
sind mit dem Nominalwert angesetzt.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle
erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die
Bewertung der Rückstellungen erfolgt gemäß
§ 253 Abs. 1 HGB mit dem nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrag. Die voraussichtliche Restlaufzeit
der Rückstellungen ist jeweils kleiner als ein Jahr,
mit Ausnahme der Rückstellungen für
Pensionsverpflichtungen und für Jubiläen.
Entsprechende Rückstellungen mit einer Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Wir verweisen
zudem auf die weiterführenden Erläuterungen in
Abschnitt III.
Verbindlichkeiten werden zu den
Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Fremdwährungsforderungen und -Verbindlichkeiten
werden zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Bei
Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger werden das
Realisations- und Imparitätsprinzip nicht
berücksichtigt.
III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der Posten im Berichtszeitraum ist im
Anlagenspiegel dargestellt, der als Anlage angefügt
ist.
VorräteDie Wertberichtigung auf Vorräte am Lager
beläuft sich zum Bilanzstichtag auf T€ 409
(Vorjahr: T€ 342). Dabei wurden wie im Vorjahr die
Vorräte, die nachweislich während einer
bestimmten Dauer keine oder nur geringe Lagerbewegungen
verzeichnen und deren späterer Einsatz nicht
wahrscheinlich ist, auf Basis einer
Versorgungsreichweitenanalyse pro Artikel bewertet.
Ausnahmen bilden Vorräte, die nach dem
Gängigkeitsverfahren bewertet werden. Dazu verweisen
wir auf die Erläuterungen in Abschnitt II.
ForderungenAlle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und
gegen verbundene Unternehmen sind innerhalb eines Jahres
fällig. Die Forderungen gegen den Thales-Konzern
belaufen sich auf T€ 63 (Vorjahr: T€ 0), davon
T€ 43 aus dem Cash-Pool-Verhältnis (Vorjahr:
T€ 0) mit dem Thales Konzern.
EigenkapitalDas Gezeichnete Kapital in Höhe von T€ 260 ist
voll eingezahlt.
Die Kapitalrücklage von T€ 1.047 (Vorjahr:
T€ 1.047) setzt sich zusammen aus anderen Zuzahlungen
des Gesellschafters im Sinne von § 272 Abs. 2 Nr. 4
HGB, welche aus der in 2017 erfolgten Verschmelzung zur
Aufnahme der Glückauf-Logistik GmbH, Kassel,
resultieren.
RückstellungenDie Rückstellung für Pensionsverpflichtungen
beträgt zum Bilanzstichtag T€ 313 (Vorjahr:
T€ 333). Als Grundlage für die Berechnung der
Pensionsverpflichtungen wurden die Richttafeln 2018 G von
Prof. Dr. Klaus Heubeck und ein durchschnittlicher
Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Jahren von 1,83% bei
einer Duration von 15 Jahren verwendet. Für die
Ermittlung des Unterschiedsbetrags nach § 253 Abs. 6
HGB wurde ein durchschnittlicher Marktzinssatz aus den
vergangenen sieben Geschäftsjahren von 1,75 % bei
einer Duration von 15 Jahren angesetzt. Ab Rentenbeginn
wurde keine jährliche Rentenerhöhung
eingerechnet. Die Witwenrentenanwartschaften wurden nach
der kollektiven Methode bewertet.
Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs.
6 Satz 3 HGB beträgt T€ 4. Effekte aus der
Änderung des Abzinsungssatzes werden in der Gewinn-
und Verlustrechnung im Personalaufwand ausgewiesen.
Ein Anspruch aus Rückdeckungsversicherungen wird
gem. § 246 Abs. 2 HGB mit den
Pensionsrückstellungen verrechnet, da er dem Zugriff
aller übrigen Gläubiger entzogen ist und
ausschließlich der Erfüllung der
Pensionsverpflichtung dient. Die Anschaffungskosten dieses
Anspruchs beliefen sich auf T€ 644 und entsprechen
einem Zeitwert von T€ 330. Der an die Gesellschaft im
Berichtszeitraum ausgezahlte Rentenanteil betrug T€41.
Der mit den Zinserträgen aus der Aufzinsung der
Rückdeckungsversicherung (T€ 4) verrechnete
Zinsaufwand aus der Aufzinsung der
Pensionsrückstellung (T€ 10) ergab saldiert einen
Zinsaufwand von T€ 6.
Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf
T€ 1.543 (Vorjahr: T€ 1.720) und betreffen im
Wesentlichen laufende Verpflichtungen aus dem
Personalbereich, ausstehende Rechnungen,
Gewährleistungsverpflichtungen, Ertragssteuern sowie
eine Risikovorsorge für drohende Verluste aus
schwebenden Geschäften.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen belaufen sich auf T€ 12.889 (Vorjahr:
T€ 10.020). Diese setzen sich zusammen aus
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit
T€ 406 (Vorjahr: T€ 0), erhaltenen Anzahlungen
mit T€ 10.483 (Vorjahr: T€ 10.020) sowie
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit
T€ 2.000 (Vorjahr: T€ 0).
Latente SteuernGemäß § 274a Nr. 4 HGB werden keine
latenten Steuern ausgewiesen.
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungIm Berichtszeitraum erzielte die Thales Simulation &
Training GmbH Umsatzerlöse in Höhe von T€
4.140 (Vorjahr: T€ 10.949). Die Umsatzerlöse
entfallen mit T€ 1.973 (Vorjahr: T€ 7.700) auf
den Umsatz mit Dritten sowie in Höhe von T€ 2.167
(Vorjahr: T€ 3.249) auf den Umsatz innerhalb des
Thales Konzerns.
Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich
zum Bilanzstichtag auf T€ 245 (Vorjahr: T€ 146).
Darin enthalten sind periodenfremde Erträge aus der
Auflösung von Rückstellungen in Höhe von
T€ 192 (Vorjahr: T€ 110) sowie sonstige
betriebliche Erträge aus Umrechnungsgewinnen von
Fremdwährungen in Höhe von T€ 7 (Vorjahr:
T€ 10). Darüber hinaus sind in den sonstigen
betrieblichen Erträgen weitere periodenfremde
Erträge in Höhe von T€ 17 (Vorjahr: T€
3) enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich
am Bilanzstichtag auf T€ 1.541 (Vorjahr: T€
1.562). Darin enthalten sind Aufwendungen aus der
Währungsumrechnung in Höhe von T€ 5
(Vorjahr: T€ 3) sowie periodenfremde Aufwendungen aus
der Bildung von Rückstellungen in Höhe von
T€ 399 (Vorjahr: T€ 733). Diese ergeben sich aus
der Risikovorsorge für drohende Verluste aus
schwebenden Geschäften in Höhe von T€ 183
(Vorjahr: T€ 695). Zudem sind Aufwendungen für
Gewährleistungen in Höhe von T€ 216
(Vorjahr: T€ 39) enthalten. Darüber hinaus sind
in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen weitere
periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 16
(Vorjahr: T€ 4) enthalten.
Die Zinserträge belaufen sich auf T€ 2
(Vorjahr: T€ 0).
Der Zinsaufwand beläuft sich zum Bilanzstichtag auf
T€ 14 (Vorjahr: T€ 7). Darin enthalten sind
Aufwendungen aus der Aufzinsung der
Jubiläumsrückstellung von 2 T€ (Vorjahr:
T€ 1), der Verzinsung der Pensionsrückstellung in
Höhe von T€ 6 (Vorjahr: Zinsertrag T€ 5),
sowie Zinszahlungen an verbundene Unternehmen in Höhe
von T€ 6 (Vorjahr: T€ 0).
Die Gesellschaft weist einen Jahresfehlbetrag in
Höhe von T€ 894 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag in
Höhe von T€ 78) aus.
V. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Thales Simulation & Training GmbH hat zum
Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in
Höhe von T€ 99 (Vorjahr: T€ 111). Diese sind
aus der obigen Tabelle ersichtlich. Die Reduzierung ist
darauf zurückzuführen, dass bei Fahrzeugen und
Anlagen Leasing-Neuverträge von den Shared Services
der Thales abgeschlossen und der Gesellschaft gegen ein
Nutzungsentgelt zur Verfügung gestellt werden. Somit
bestehen für die Thales Simulation & Training GmbH
in diesem Fall keine langfristigen Finanzverbindlichkeiten
als Leasing-Nehmer.
Geschäftsführung
ArbeitnehmerIm Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 49
(Vorjahr: 50) Angestellte (ohne Geschäftsführer
und Auszubildende) beschäftigt, darunter ein
Werkstudent und vier Aushilfen. Zu den Festangestellten
zählen 6 Frauen und 38 Männer. Insgesamt sind 30
Personen in technischen sowie 14 in kaufmännischen
Bereichen des Unternehmens tätig.
Honorar für den AbschlussprüferDas Honorar des Abschlussprüfers beträgt
T€ 28 und entfällt lediglich auf
Abschlussprüfungsleistungen.
MutterunternehmenTHALES S.A., Paris La Defense, eine Gesellschaft Societe
Anonyme nach französischem Recht, erstellt den
Konzernabschluss für den größten und den
kleinsten Kreis der Unternehmen, in den die Gesellschaft
einbezogen ist. Die Thales Deutschland GmbH, als
Mutterunternehmen der Thales Simulation & Training
GmbH, erstellt keinen Teilkonzernabschluss (Befreiung
gemäß § 291 HGB).
Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht von
THALES S.A., Paris La Defense, Frankreich, ist auf
Anforderung bei der Thales Deutschland GmbH, Thalesplatz 1,
71254 Ditzingen, erhältlich.
ErgebnisverwendungDer Jahresfehlbetrag soll mit dem Gewinnvortrag
verrechnet werden.
NachtragsberichtEreignisse nach dem Bilanzstichtag mit Auswirkung auf
den vorliegenden Abschluss haben sich nicht ergeben.
Wedel, den 13. Dezember 2024 Thales Simulation & Training GmbH
Entwicklung des Anlagevermögens 2023 im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
|
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