Deutsche Friedhofsgesellschaft mbH
Selbe AdresseFriedhöfe und Krematorien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Judith Könsgen seit 29.1.2024 | Geschäftsführer |
Roswitha Könsgen seit 10.1.2012 | Geschäftsführer |
Karl Heinz Könsgen seit 13.9.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 5 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 25.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rhein-Taunus-Krematorium GmbHDachsenhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Jahresabschluss 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die Rhein-Taunus-Krematorium GmbH ist seit 1996 im Geschäftsbereich des Betriebs eines Krematoriums auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde Loreley, in den Ortsgemeinden Braubach und Dachsenhausen einschließlich aller damit im Zusammenhang stehender Dienstleistungen tätig. Als der Betreiber eines der größten Krematorien in Europa steht die Gesellschaft auch im Berichtsjahr, wie auch schon bisher, stabil im Markt. In Zusammenarbeit mit Ihrer Tochtergesellschaft, der Deutschen Friedhofsgesellschaft mbH, Dachsenhausen, bietet sie eine am Markt so nicht wieder zu findende, auch überregional angebotene, Kombination von Kremierungen und Bestattungen an, betreibt, teilweise in Kooperation, diverse Friedhöfe und entwickelt und vertreibt zukunftsorientierte und neuartige Bestattungsformen. 1.2 Allgemeine Unternehmensentwicklung Durch die großen Einäscherungskapazitäten, die gute digitale Zusammenarbeit mit Bestattern, Gemeinden und anderen Krematorien, ein breitgefächertes Netzwerk und ein hohes Maß an Verlässlichkeit war es möglich, die reparatur- und wartungsbedingten Ausfälle anderer Krematorien in Absprache zu kompensieren und die gute Marktposition weiter auszubauen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Folgen der Corona-Pandemie und der im Jahr 2022 begonnene Ukraine-Konflikt mit steigenden Energiepreisen und Unsicherheiten in den Lieferketten hatten weiter großen Einfluss auf die deutsche Wirtschaft. Diese bedingten einen mittlerweile wieder leicht gesunkenen Trend zum Anstieg der Inflation in Deutschland. Die bundesdeutsche Regierung ergriff verschiedene Maßnahmen zur Stärkung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, darunter Investitionen in Infrastrukturprojekte sowie Förderung von Innovation und Digitalisierung. Besonders kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) erhielten Unterstützung, um diese zu stärken. Insgesamt gab es trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage einen leichten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland. Dieser Trend entwickelte sich gegen Ende des Jahres weiter positiv, bei einer sehr geringen Arbeitslosenquote und steigenden Löhnen. 2.2 Geschäftsverlauf Durch die vorhandenen Kapazitäten, gut strukturierte Betriebsabläufe und weiterer Investitionen in die Weiterentwicklung eigener Software und die angesprochene digitale Zusammenarbeit mit dem Unternehmensumfeld hat sich die Gesellschaft in diesen unruhigen Zeiten sehr gut behaupten können. Der Mehrschichtbetrieb konnte auch weiterhin aufrechterhalten werden. Die Kapazitätsauslastung war insbesondere zu Beginn des Geschäftsjahres, durch die Folgen einer Grippewelle, nahezu maximal ausgeschöpft. Das gesamte Geschäftsjahr hindurch war die Auslastung des Krematoriums gut. Die hohen Energiekosten konnten durch eine gute Planung und den Mehrschichtbetrieb weitestgehend abgefangen werden. Hierdurch konnte das Preisniveau für Leistungen der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant gehalten werden und die Preiserhöhungen anderer Mitbewerber des Sektors mussten nicht mitgegangen werden. Durch diese Preisstabilität konnten gute Kundenbeziehungen weiter gestärkt und neue Kundenbeziehungen aufgebaut werden. Unter diesen geschäftlichen Rahmenbedingungen konnte sich die Gesellschaft im Wettbewerb weiterhin positiv entwickeln, so dass die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft und deren Position im Wettbewerbsumfeld zum 31.12.2023 als stabil bezeichnet werden kann. 2.3 Lage der Gesellschaft Die wirtschaftliche Lage der Rhein-Taunus-Krematorium GmbH kann somit auch im Geschäftsjahr 2023 als "sehr gut" bezeichnet werden und wird im Wesentlichen durch das operative Geschäft bestimmt. Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) betrug im Geschäftsjahr 2023 38 Personen (Vorjahr: 35). Im Jahr 2023 hat die Gesellschafterin Könsgen & Konsorten GmbH die Gesellschaftsanteile des bisherigen Mitgesellschafters Erbengemeinschaft Klein übernommen. 2.3.1 Ertragslage Das Rohergebnis verbesserte sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 1.648 auf TEUR 12.143 (Vorjahr: TEUR 10.495). Im Vergleich zum Vorjahr fiel diese Steigerung deutlich aus. Die Umsatzrentabilität stieg im Geschäftsjahr 2023 um 3,69% auf 22,31% (Vorjahr: 18,62%), die Eigenkapitalrentabilität stieg dem folgend von 26,2% (2022) auf 29,26% (2023). Die Ergebnisabführung aus dem entsprechenden Vertrag mit der Deutsche Friedhofsgesellschaft mbH, Dachsenhausen betrug im Geschäftsjahr 2023 871.027,39 € (2022: 697.857,44 €). Im Einzelnen stellt sich die die Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
2.3.2 Vermögenslage Die Vermögensstruktur und das Vermögen der Gesellschaft hat sich im Vorjahresvergleich deutlich verändert (TEUR 2.289; 11,6%). So standen abschreibungsbedingten Minderungen im Anlagevermögen in Höhe von TEUR 453 Zugänge im kurzfristig gebundenen Vermögen (TEUR 2.742) gegenüber. Die Finanzierungsstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 weiterhin verbessert. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag ein deutlich verstärktes Eigenkapital (+ TEUR 3.001) und eine Eigenkapitalquote von 70,7% aus. Die Verbindlichkeitenquote fiel von 14,0% auf 9,0%. Der vereinfachte Cashflow der Gesellschaft (Jahresergebnis + Abschreibungen +/- Veränderung Pensions-Rückstellungen) stieg von TEUR 4.287 im Jahr 2022 auf TEUR 5.567 im Jahr 2023. Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
Die Finanzierungsstruktur stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
2.3.3 Gesamtaussage Insgesamt kann der Geschäftsverlauf und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als sehr gut bezeichnet werden. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1 Volkswirtschaftliche Risiken Die größten Risiken im Geschäftsjahr 2023 resultierten aus dem Angriff von Russland auf die Ukraine. Die daraus folgende Rohstoffknappheit und die Lieferengpässe haben auch bis in das Jahr 2024 weiterhin weitreichende Einflüsse. Durch die vorhandene Inflation und die branchenübergreifenden Forderungen nach Lohnerhöhungen entstanden große Unsicherheiten und eine Stagnation des gesamtwirtschaftlichen Binnenmarktes. Das deutsche Wirtschaftswachstum insgesamt war schlechter als zunächst prognostiziert. Für das Jahr 2024 wird eine Verringerung der Inflation und eine Verbesserung des deutschen Wirtschaftswachstums erwartet. Die geopolitische Situation bleibt weiterhin angespannt und schwer einschätzbar. 3.2 Branchenspezifische Chancen und Risiken Die Digitalisierung des gesamten Bestattungsmarktes nimmt zu. Hierdurch steigt auch das Risiko von Ausfällen und Angriffen. Eine Absicherung der digitalen Anbindungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der Vorgaben der DSGVO sowie der Bereich der Cybersecurity sind von großer Bedeutung. Digitale Anbindungsmöglichkeiten und die Vernetzung verschiedener Partner eröffnen die Möglichkeit, Kooperationspartner fester zu binden und neue Kooperationspartner zu gewinnen. Durch den Markteintritt neuer Mitbewerber und Zusammenschlüsse kleinerer Mitbewerber bestehen für die Gesellschaft die allgemeinen Risiken für die Umsatz- und Preisentwicklung. Auch in Zeiten der Energiekrise und durch Lieferengpässe hat sich die Kapazitätsauslastung nicht verschlechtert. Der anhaltende Fachkräftemangel ist derzeit noch kein übergeordnetes Thema in der Gesellschaft. Dennoch wird durch spezifische Maßnahmen versucht, qualifiziertes Personal zu halten, die Zufriedenheit zu steigern und weiterhin als attraktiver Arbeitgeber am Arbeitsmarkt wahrgenommen zu werden. Um die Nachhaltigkeit zu erhöhen und vorhandene Potentiale zu nutzen, wird die Wärmerückgewinnung aus dem Einäscherungsbetrieb mittels Abgabe von Wärme geprüft. Darüber hinaus wurde die Filtertechnik von zwei Ofenanlagen auf den aktuellen Stand der Technik gebracht, wodurch die Verbräuche von Druckluft und Strom erheblich gesenkt werden konnten. Die Aufrechterhaltung der Notstromversorgung wird fortgeführt, um auch im Krisenfall eine Weiterführung des Betriebes gewährleisten zu können. Weitere Maßnahmen zur Reduzierung des Einsatzes von Rohstoffen und zur Sicherstellung des Betriebes werden geprüft. Konjunkturelle Risiken bestehen für die Gesellschaft nicht. Der Gesamtmarkt ist konjunkturunabhängig und wird sich auch in Zukunft weitgehend unabhängig von wirtschaftlichen Einflüssen entwickeln. 3.3 Zusammenfassende Beurteilung Wir gehen davon aus, dass die Chancen der Gesellschaft die Risiken deutlich übersteigen und eine Fortführung des Unternehmens in den nächsten Jahren gesichert ist. Wir sehen keine Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden. Der Umgang mit identifizierten Risiken und die darauf bezogenen Maßnahmen sind ausreichend. Den erkennbaren wirtschaftlichen Risiken wurde im Jahresabschluss 2023 durch ausreichende Rückstellungsbildung und Wertberichtigungen Rechnung getragen. 4. Prognosebericht Die Nachfrage nach den Dienstleistungen der Gesellschaft hat sich auf einem hohen Niveau stabilisiert. Die in den vergangenen Jahren neu geschaffenen Kapazitäten sind mittlerweile ebenfalls sehr gut ausgelastet. Der größere Spielraum, der sich durch die neuen im Jahr 2019 in Betrieb genommenen Ofenlinien bietet, schafft auch eine größere Planungssicherheit bei den in den Folgejahren erforderlichen Ofenreparaturen und Ofensanierungen. Die positive Entwicklung, bedingt durch am Markt durchsetzbare Preiserhöhungen, hohe Kapazitätsauslastungen, der bestehenden Marktposition und strukturellen Verbesserungen, insbesondere auch im Verwaltungsbereich und dem Ausbau der Digitalisierung, wird auch in Zukunft dafür sorgen, dass unsere Gesellschaft weiterhin eine belastbare Ertragsgrundlage besitzt, die auch im Geschäftsjahr 2024 die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft festigen wird. Trotz der Ukraine-Krise und dadurch bedingter Lieferengpässe und hohen Energiekosten konnten die hohen Einäscherungszahlen aus dem Vorjahr im Jahr 2023 gehalten werden. Hierzu hat insbesondere die Grippewelle zum Jahreswechsel 2022/2023 beigetragen. Da in der Winterperiode 2023/2024 keine besonderen Infektionsgeschehen stattfanden und derzeit keine Sondereinflüsse durch den Ausfall anderer Krematorien bestehen, werden die Einäscherungszahlen im Jahr 2024 voraussichtlich wieder auf das Niveau von 2021 sinken.
Dachsenhausen, den 17. April 2024 Roswitha Könsgen Karl-Heinz Könsgen Judith Könsgen BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Rhein-Taunus- Krematorium GmbHI. Allgemeine Angaben Die Rhein-Taunus-Krematorium GmbH mit Sitz in Dachsenhausen ist unter der Nr. HRB 5582 beim Amtsgericht Koblenz eingetragen. Der Jahresabschluss der Rhein-Taunus-Krematorium GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und 264 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine "mittelgroße Kapitalgesellschaft". Die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 274a HGB sowie § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stellen sich - unverändert zum Vorjahr - wie folgt dar: Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten, zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich Skonti aktiviert und - soweit abnutzbar - planmäßig abgeschrieben. Planmäßige Abschreibungen werden linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von 250,00 € bis zu 800,00 € werden in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten aktiviert. Die Finanzanlagen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Es wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 22.249,50 € vorgenommen. Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert zum Abschlussstichtag beizulegen war. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten werden grundsätzlich mit ihrem Nominalbetrag bewertet. Für zweifelhafte Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Für die verbleibenden Forderungen wurde zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von 7.562,65 €. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die vereinbarte Laufzeit endete im Februar 2024 und der festgelegte Betrag in Höhe von 1.000.000,00 € wurde vollständig wieder ausgezahlt. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Der Ansatz von latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Bilanzposten. Eine sich insgesamt ergebene Steuerentlastung führt zum Ansatz von aktiven latenten Steuern auf der Aktivseite. Bei der Bewertung wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 30,0 % berücksichtigt. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung betrifft Pensionsverpflichtungen, die nach der PUC-Methode berechnet werden. Bei der Entwicklung der Anwartschaften bis zum Pensionsalter wurde ein Trend in Höhe von 2 % berücksichtigt. Rechnungsgrundlage für die versicherungsmathematischen Barwerte ist die Richttafel 2018 G Prof. Dr. Klaus Heubeck. Als Rechnungszinssatz wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Rechnungszinssatz für eine Versorgungsverpflichtung mit einer Restlaufzeit von 10 Jahren verwendet. Er beträgt zum 31. Dezember 2023 1,82 %. Gegenzurechnen ist das verpfändete Geldmarktkonto in Höhe seines Nominalwerts. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen decken alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, angemessen und ausreichend ab. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (Seite 5 von 6). An den drei folgenden Gesellschaften besteht eine wesentliche Beteiligung: Deutsche Friedhofsgesellschaft mbH, Dachsenhausen
Mit Vertrag vom 23. Dezember 2011 (UR-Nr. 3147/2011 des Notars Michael Wagner, (Asbach) erfolgte der Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit Wirkung ab dem 1. Januar 2012. Wald Necropole GmbH, Braubach
Funebra GmbH, Niederkassel
Die latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:
Aus dieser Position resultiert ein ausschüttungsgesperrter Betrag in Höhe von 87.299,00 €. Die Pensionsrückstellung in Höhe von 708.816,00 € wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem verpfändeten Guthaben auf dem Geldmarktkonto bei der Nassauischen Sparkasse in Höhe von 728.504,50 € verrechnet. Bewertungsgrundlage und Bewertungsmaßstab ist der Nominalwert des Bankguthabens. Der somit verbleibende Saldo des aktiven Unterschiedsbetrags aus der Vermögensverrechnung beträgt 19.688,50 €. Der Erfüllungsbetrag für die Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 716,602,00 €; der von der Ausschüttungssperre erfasste Betrag beträgt 7.786,00 €. Das satzungsmäßige gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 500.000,00 €. Nach Abzug der eigenen Anteile in Höhe von 125.000,00 € ergibt sich ein eingefordertes Kapital von 375.000,00 €. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt zusammen:
Die Gliederung der Restlaufzeit nach Fristen ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023 (in Klammern: 31. Dezember 2022).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen der technischen Anlagen und Maschinen und durch Grundschulden auf die betrieblichen Immobilien besichert. Hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. IV. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Abschlussstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 29. 2. Arbeitnehmerzahl Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer nach § 267 Abs. 5 HGB im Jahr 2023 betrug 38 (Vorjahr: 35), davon gewerbliche Arbeitnehmer 31, Angestellte 3 und Aushilfen 4. Die im Unternehmen tätigen Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt. 3. Gesellschaftsorgane Zu alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern sind -unverändert- bestellt: Frau Roswitha Könsgen, Kauffrau und kaufmännische Leiterin Krematorium, Niederkassel, und Herr Karl-Heinz Könsgen, Kaufmann und technischer Leiter Krematorium, Niederkassel. Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 18. Dezember 2023 wurde zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer bestellt: Frau Judith Könsgen, Kauffrau und Leiterin der IT und des Personalwesens, Burgbrohl. Angesichts der Bezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wird die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 4. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von 15.058.172,83 € auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Vorgänge nach dem Abschlussstichtag Als Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag, die für die Beurteilung der Lage der Gesellschaft wesentlich sind, ist insbesondere der auch im Jahr 2024 andauernde, am 24. Februar 2022 begonnene Ukraine-Krieg mit den damit verbundenen, wirtschaftlichen Folgen zu nennen. Es wird auf die weiteren Ausführungen im Lagebericht verwiesen.
Dachsenhausen, den 17. April 2024 Roswitha Könsgen Karl-Heinz Könsgen Judith Könsgen sonstige Berichtsbestandteile
gez. Roswitha Könsgen Karl-Heinz Könsgen Judith Könsgen Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 04.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Rhein-Taunus-Krematorium GmbH, Dachsenhausen Wir haben den Jahresabschluss der Rhein-Taunus-Krematorium GmbH, Dachsenhausen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rhein-Taunus-Krematorium GmbH, Dachsenhausen für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31.Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31.Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, den 31. Mai 2024 W
I R O G GmbH
Daniel Hübner, Wirtschaftsprüfer |
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