Bader Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benjamin Walter seit 19.8.2024 | Prokura |
Thomas Bader seit 22.7.2019 | Geschäftsführer |
Paul Simmerbauer seit 22.7.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Leipfinger-Bader GmbHBuch am ErlbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGeschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Leipfinger-Bader GmbH ist Teil der Leipfinger-Bader Firmengruppe, Marktführer für energieeffiziente und nachhaltige Systemlösungen am Bau und eines der führenden und traditionsreichsten Familienunternehmen der deutschen Baustoffindustrie. Das Unternehmen setzt als Innovationstreiber konsequent auf Forschung, Entwicklung und Prozessoptimierung. Das High-End-Produktspektrum für Neubau und Sanierung umfasst neben Mauerziegeln für gesundes, sicheres, energie- und klimaeffizientes Bauen, auch umfangreiche Systemlösungen und eine breite Palette an Ergänzungsprodukten. Produktionsstandorte: Vatersdorf, Landkreis Landshut Puttenhausen, Landkreis Kelheim Schönlind, Landkreis Amberg-Sulzbach Pfeffenhausen (System- und Ergänzungsprodukte), Landkreis Landshut II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Marktsituation im deutschen Wohnungsbau hat sich 2023 deutlich, wenn nicht sogar dramatisch, verschlechtert. Zum Rückgang der Bauvorhaben im Jahr 2023 dürften vor allem anhaltend hohe Baulandpreise, weiterhin hohe Kosten für Baumaterialien, die überbordende Bürokratie, der Fachkräftemangel am Bau, die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen, wie auch die Streichung bzw. Aussetzung von Fördermöglichkeiten und die damit verbundene Verunsicherung von Bauherren und Investoren, beigetragen haben. Im Jahr 2023 wurde laut Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 29.02.2024 in Deutschland der Bau von 260.100 Wohnungen genehmigt. Das waren 26,6 % oder 94.100 weniger Baugenehmigungen als im Jahr 2022. In den Zahlen sind sowohl die Baugenehmigungen für Wohnungen in neuen Gebäuden als auch für neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten. Niedriger als im Jahr 2023 war die Zahl der Baugenehmigungen zuletzt 2012 (241.100 Wohnungen). In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden im Jahr 2023 rund 214.100 Wohnungen genehmigt. Das waren 29,7 % oder 90.200 Neubauwohnungen weniger als im Vorjahr. Besonders stark war im Jahr 2023 der Rückgang der Zahl der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser. So genehmigten die Baubehörden 47.600 neue Einfamilienhäuser, das waren 39,1 % oder 30.500 weniger als im Jahr 2022 und 14.300 Wohnungen in Zweifamilienhäusern, das waren 48,3% oder 13.400 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Ähnlich verhält sich die Entwicklung in unserem Hauptabsatzgebiet, dem Freistaat Bayern. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik veröffentlicht, beläuft sich die Zahl der im Jahr 2023 in Bayern zum Bau genehmigten Wohnungen einschließlich Genehmigungsfreistellungen auf 49.198 Wohnungen. Damit sinkt das Genehmigungsvolumen, im Vergleich zum Vorjahr, auch in Bayern um 24,7%. Auch in Bayern ist der Rückgang der Genehmigungen bei Einfamilienhäusern mit 39,6% gegenüber 2022 deutlich höher als der Rückgang von Mehrfamilienhäusern mit 15,3%. Die Zahl der Baugenehmigungen ist ein wichtiger Frühindikator zur Einschätzung der zukünftigen Bauaktivität, da Baugenehmigungen geplante Bauvorhaben darstellen. Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, mittelfristig 400.000 neue Wohnungen pro Jahr in Deutschland zu schaffen. Aufschluss über die tatsächliche Entwicklung der Bautätigkeit gibt die Zahl der Baufertigstellungen. Die Zahlen des statistischen Bundesamtes sind noch nicht veröffentlich, im Jahr 2023 wurden aber insgesamt weniger Gebäude fertiggestellt als im Vorjahr. Der sogenannte Bauüberhang von genehmigten aber noch nicht fertiggestellten Wohnungen, wird vom Statistischen Bundesamt mit etwa 900.000 Wohnungen angegeben. 2. Geschäftsverlauf Im Jahr 2023 konnte sich auch die Leipfinger-Bader GmbH der dramatischen Marktentwicklung im Wohnungsbau nicht gänzlich entziehen. Trotz der stark vertriebsorientiert geprägten Firmenpolitik, konnten die geplanten Absatz- und Umsatzziele, sowohl im Mauerziegelbereich, wie auch bei Zubehör- und Ergänzungsprodukten im In- und Ausland nicht erreicht werden. Auf Grund des Absatzrückganges wurden im Monat August 2023 die Werke wegen Betriebsurlaub und in den Monaten November und Dezember 2023 wegen Kurzarbeit heruntergefahren. Dennoch konnte die Marktpräsenz durch Produktinnovationen, Beratungskompetenz, gesteigerte Wertschöpfung und neue Vertriebsgebiete in der Firmengruppe weiter ausgebaut werden. Die Nachfrage nach Top-Produkten der Marken CORISO und SILVACOR, die uns in technischer und qualitativer Hinsicht von Mitbewerbern abgrenzen, ist auch im vergangenen Jahr im Verhältnis zum Gesamtabsatz weiter gestiegen. Der Bereich Zusatzprodukte und Systemlösungen, sowohl aus der eigenen Fertigung wie auch als Handelsware wurde innovativ weiterentwickelt. 3. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 um 32,4% auf T€ 59.974 zurückgegangen. Die Aufwendungen für bezogene Handelswaren haben sich gegenüber dem Vorjahr um 57,8% bzw. T€ 4.309 reduziert. Insgesamt sind die Aufwendungen für Material- und Wareneinkauf 2023 um 36,8% geringer als im Vorjahr. Dies entspricht einem Rückgang i.H. von T€ 11.533. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr durch Gehaltsanpassungen, Tariferhöhung, freiwillige soziale Leistungen und Personalaufbau, trotz erhaltener Zuschüsse der Agentur für Arbeit im Rahmen der Kurzarbeit, um 1,7% (T€ 291) gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern ist gegenüber dem Vorjahr um 88,6% bzw. 6.829 T€ gesunken. 4. Finanzlage Unsere Finanzlage ist gesichert. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Skontofrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. 89,5% der Forderungen betreffen Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die zu einem Großteil aus der 2019 durchgeführten Umstrukturierung kommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind auf 35,1% der Bilanzsumme gestiegen. Sämtliche Lieferantenverbindlichkeiten können stets innerhalb der Skontofrist beglichen werden. a. Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 45,6% und liegt damit über dem Branchenschnitt. Zum Abschlussstichtag 31.12.2023 weist die Bilanz der Leipfinger-Bader GmbH eine Bilanzsumme in Höhe von 37.621,2 T€ aus. b. Investitionen Neu-, Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen werden durch die Muttergesellschaft Buchner-Leipfinger-Bader GmbH & Co. KG vorgenommen, von der das vorhandene Sachanlagevermögen einschließlich Grundbesitz gepachtet ist. Teile der Investitionen des Berichtsjahres wurden über langfristige Bankdarlehen bzw. unter Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten finanziert. c. Liquidität Die Liquiditätslage unserer Gesellschaft ist ausreichend. Durch nicht ausgeschöpfte Kreditlinien und zusätzlichen Saisonkreditlinien besteht die Möglichkeit, kurzfristige Liquiditätsengpässe, speziell in den absatzschwächeren Wintermonaten zu überbrücken. d. Mitarbeiter Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 wurden inklusiver Aushilfs- und Teilzeitkräfte 276 Mitarbeiter (Vorjahr 273) beschäftigt. Eine ausgewogene Personalstruktur ist uns wichtig. Dazu gehört für uns nicht nur die Verteilung nach Geschlecht und Vertragsart. Durch die passende Altersverteilung in unserer Belegschaft stellen wir den generationenübergreifenden Erfahrungsaustausch und das Voneinander-Lernen sicher und sind somit nachhaltig aufgestellt. Es ist für uns selbstverständlich, als Ausbildungsbetrieb Verantwortung für die Menschen in der Region und unsere eigene Zukunftsfähigkeit zu übernehmen. Deshalb waren am Jahresende 11 Auszubildende (Vorjahr 12) in unserem Unternehmen beschäftigt. Menschlichkeit steht an erster Stelle in unserem Unternehmen. Unsere Mitarbeiter können sich selbständig weiterentwickeln. Wir unterstützen unsere Mitarbeiter in allen Belangen und Lebenslagen. Ob Weiter- und Fortbildungen, Workshops mit externen Beratern oder Hersteller- und Lieferantenschulungen, von den Produktionsmitarbeitern bis in die Führungsebenen - Weiterbildung und ständiges Lernen spielen in unserer Organisation eine zentrale Rolle. e. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Glaubwürdiger und verantwortungsvoller Umweltschutz ist für Leipfinger-Bader eine wesentliche Voraussetzung für den kontinuierlichen Unternehmenserfolg. Nachhaltigkeit ist für uns kein Trendbegriff ohne Tiefgang, sondern elementarer Bestandteil unserer Unternehmenskultur - seit 150 Jahren. Der Umweltschutz ist daher auch integraler Bestandteil der Unternehmensgrundsätze. Die Gesellschaft setzt sich entschieden für die Verbesserung der Lebens- und Umweltqualität in den geographischen und gesellschaftlichen Umfeldern ein, in denen wir tätig sind. Um energetische Verbesserungspotenziale laufend aufzudecken und umzusetzen, wurde bereits vor Jahren ein nach DIN EN ISO 50001 zertifiziertes Energiemanagementsystem eingeführt, mit dem auch im Jahr 2023 erfolgreich gearbeitet wurde. Leipfinger-Bader nimmt seit 2003 am Europäischen Emissionshandel teil und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Energie und Energieeffizienz. Der ohnehin schon vergleichsweise geringe Energiebedarf konnte an sämtlichen Standorten auch im letzten Jahr nochmals reduziert werden. Im Branchenvergleich der Ceramix AG befinden sich die Leipfinger-Bader Standorte weiterhin in der Spitzengruppe. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht In Anbetracht der anhaltenden schwachen Baukonjunktur, der unklaren Rahmenbedingungen durch die Politik, der fehlenden industriepolitischen Rahmenbedingungen, sowie der stark reduzierten und veränderten Förderpolitik des Wohnungsneubaus, ist derzeit eine seriöse Prognose der weiteren Entwicklung nur eingeschränkt möglich. Die Regionalität der Ziegelbranche ist unter den beschriebenen Voraussetzungen und der geopolitischen Unsicherheit ein Wettbewerbsvorteil, da Rohstoffe, Produktion und regionale Absatzmärkte eng beieinanderliegen. Mit einem Marktanteil von knapp 60% bleibt der Wandbaustoff Ziegel auch im Jahr 2023 Marktführer im bayerischen Wohnungsbau. Leipfinger-Bader bietet seinen Kunden ein umfassendes Sortiment an Zubehör- und Ergänzungsprodukten, sowohl im Neubau als auch in der Sanierung. Egal ob Neubau oder Sanierung, Leipfinger-Bader bietet ganzheitliche, integrierte Systemlösungen für den nachhaltigen Bau von heute und morgen. Die Produktpalette der Leipfinger-Bader Firmengruppe umfasst neben massiven Mauerziegeln u.a. Recyclingprodukte wie z.B. den Kaltziegel aus recycelten Ziegelresten. Hinzu kommen Ziegelfertigteile für serielles und modulares Bauen, intelligente Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung im massiven, leichten oder Holz-Rolladenkasten, Estrichziegel mit oder ohne integrierter elektrischer Flächenheizung und hochwertige Keramik für vorgehängte, hinterlüftete Fassaden. Abgerundet wird das Portfolio mit unserem Lehmbausystem mit ökologischen Basis- und Klimalehmbauplatten für den Innenausbau, mit der Holz-Lehm Massivdecke, Lehmziegel und -wänden, sowie Putze, Farben und Grundierungen aus dem Naturbaustoff Lehm. Das Produktsortiment wird stetig weiterentwickelt, so dass passende Lösungen für individuelle Projekte beraten und angeboten werden können. 2. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Laut Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 23.02.2024 ist der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Jahr 2023 um 4,4% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Im Hochbau gingen die realen Auftragseingänge um 11,4% zurück und lagen mit 49,1 Milliarden Euro nominal 5,0% unter dem Vorjahresergebnis. Dabei verzeichnete der Wohnungsbau mit real -19,8% (nominal: -13,4%) die größten Einbußen und das niedrigste nominale Jahresergebnis seit 2018. Sollte sich die Konjunktur weiter abschwächen, die Wohnungs- oder Zinspolitik sich weiter zu unseren Ungunsten entwickeln, oder zwingend notwendige Lieferketten unterbrochen werden, kann das die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Die Preis- und Wettbewerbsrisiken sind in der Branche weiterhin präsent und könnten sich unter den gegebenen Umständen noch verstärken. Die zuverlässige Gewährleistung der Versorgungssicherheit mit Energie stellt für unser Unternehmen ein weiteres hohes Risiko dar. Um eine nicht ausreichende und nicht mehr zuverlässige Versorgung mit Erdgas im Notfall ausgleichen zu können, wurden an sämtlichen Produktionsstandorten 2022/2023 die Möglichkeit zur Umstellung des Energieträgers auf leichtes Heizöl und Flüssiggas geschaffen. Trotz der investierten Redundanz, können für uns signifikante Ertragsrisiken entstehen. Ertragsorientierte Risiken Da unsere Produkte komparative Wettbewerbsvorteile bieten und die nachhaltige Erweiterung unseres Produkt- und Dienstleistungssortiments für ganzheitliches Bauen zu einer Risikostreuung führt, bleiben unsere leistungswirtschaftlichen Risiken überschaubar und liegenauf Vorjahresniveau. Wir gehen davon aus, dass wir unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausbauen können. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der aktuell ausreichenden Liquiditätssituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Währungsrisiken bestehen keine. Beschaffungsrisiken Auf der Kostenseite besteht weiterhin das Risiko steigender Energie- und CO 2 -Preise. Die mögliche Unterbrechung verschiedener Lieferketten bei Roh-, Hilfs und Betriebsstoffen hat sich in 2023 deutlich abgeschwächt. In Sachen Strom setzen wir zunehmend auf Eigenversorgungskonzepte. Neben den bereits in Betrieb genommenen Photovoltaik Dach- und Freiflächenanlagen beschäftigen wir uns weiterhin mit alternativen erneuerbaren Energieträgern. 3. Chancenbericht Die sich anhaltende Schwäche im Wohnungsbau versuchen wir durch passende Systemlösungen für das individuelle Bauprojekt ausgleichen. Mit unserem umfangreichen Zubehörsortiment und den Produkten der verbundenen Unternehmen können wir zwischenzeitlich auch ein einzigartiges Neubau- und Sanierungskonzept anbieten. In Kombination mit dem anhaltenden Ausbau der KfW- Förder- und Bauberatung für Investoren und Bauträger werden wir diese Geschäftsbereiche weiter ausbauen. Gesamtaussage Auch in einem aktuell schwierigen Markt- und Wettbewerbsumfeld sehen wir uns vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung und Optimierung in allen Bereichen des Unternehmens für die aktuellen Herausforderungen gut gerüstet. Abgesehen von aktuell schwer unkalkulierbaren weltwirtschaftlichen Störungen, sind Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gänzlich gefährden könnten, derzeit nicht erkennbar. IV. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird eine detaillierte Liquiditätsplanung durchgeführt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die langfristige Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Hierbei verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Um sich gegen Preisänderungsrisiken abzusichern, erfolgt eine permanente Marktbeobachtung. Soweit bei Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen mit der Ziegelvertrieb Bayern GmbH über ein adäquates Debitorenmanagement mit Monitoring der Kunden, sowie ein konsequentes Mahnwesen. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. V. Sonstige Angaben Bericht über Forschung und Entwicklung Leipfinger-Bader führt in überdurchschnittlichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie die Entwicklung neuer Produkte durch. Die Produktentwicklung ist wichtiger Bestandteil des Unternehmenserfolgs. - Kern der Produktentwicklung ist neben der Weiter- und Neuentwicklung von Baustoffen die Entwicklung von System- und Zusatzprodukten. Dazu werden sowohl die verwendeten Roh- und Zuschlagstoffe wie auch der Produktionsprozess und die dafür notwendige Infrastruktur fortlaufend weiterentwickelt. Dies schließt auch die stetige Verbesserung der Energieeffizienz unserer Produktionsanlagen ein. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit innovativen Lösungen für die Verarbeitung unserer Produkte auf der Baustelle, der Verbesserung von Bestell- und Logistikprozessen und bieten ein vollumfängliches Recyclingkonzept für Ziegel an. Die Leipfinger-Bader Systemlösungen im Firmenverbund umfassen: • Ziegelsysteme, • Modulbau- und Fertigteilsysteme, • Lüftungssysteme, • Boden- und Heizsysteme, • Deckensysteme, • Holzbausysteme, • Lehmbausysteme und • Fassadensysteme In diesem Rahmen werden kontinuierlich Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit externen Beratern, Forschungsinstituten, Hochschulen und weiteren Dienstleistern und Kooperationspartnern national, wie international durchgeführt. Schwerpunkte dabei sind: - Fortentwicklung unserer Werkstoffkompetenz - permanente Verbesserung der Prozesssicherheit - systematischer Aufbau technologisch neuer, zukunftsweisender Prozesse - Weiterentwicklung unserer Produktqualität - Optimierung unserer Kostenstruktur - Verbesserung der Arbeitssicherheit - Steigerung der Energieeffizienz - Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen
Vatersdorf, 30.06.2024 Die Geschäftsführung der Leipfinger-Bader GmbH gez. Thomas Bader gez. Paul Simmerbauer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend waren die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Befreiungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der aktive Firmenwert wird über einen voraussichtlichen Nutzungszeitraum von fünfzehn Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden linear auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen. Außerplanmäßige Abschreibungen gem. § 253 Abs. 3 HGB wurden nicht vorgenommen. Die Gesellschaft hat im Wirtschaftsjahr 2023 Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter Euro 800 in analoger Anwendung des § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, soweit nicht ein niedriger beizulegender Wert geboten ist. Die Waren werden zu Anschaffungskosten angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer beizulegender Wert geboten ist. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden zum Nennwert angesetzt. Die Sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert ausgewiesen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Als Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Verteilung erfolgt zeitanteilig auf die zukünftige Periode. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen. Der aktivierte Firmenwert wird über 15 Jahre abgeschrieben. Unter den Vorräten werden zugekaufte CO 2 -Zertifikate in Höhe von TEuro 663,5 ausgewiesen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Sonstigen Vermögensgegenstände weisen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben TEuro 23.642,7 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt nach § 5 des Gesellschaftsvertrages T€ 26,0. Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEuro 445,5 betreffen Gewerbe- und Körperschaftsteuer. Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich zum 31.12.2023 auf insgesamt TEuro 1.675,9; sie setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
Bezüglich der Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Posten, Restlaufzeiten und Besicherung wird auf den nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel gem. § 285 Nr. 2 HGB verwiesen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte, Bürgschaften bzw. durch Sicherungsübereignungen von Produktionsanlagen gesichert. IV. Angaben zur GuV Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen gliedern sich wie folgt:
Die Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen wurden mit einem Ertrag aus der Auflösung von Rückstellungen (Instandhaltungsrückstellung) in Höhe von TEuro 500,0 saldiert. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen belaufen sich auf jährlich TEuro 958,8 (Vj.TEuro 879,6). Im Berichtsjahr 2023 waren durchschnittlich 276 (Vorjahr: 273) Arbeitnehmer - davon 99 (Vorjahr: 89) Angestellte, 163 (Vorjahr: 169) gewerbliche Arbeitnehmer und 14 (Vorjahr: 15) geringfügige Beschäftigte. Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr Thomas Bader, Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Kfm. (FH) Herr Paul Simmerbauer, Kaufmann Gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. Beteiligungen Die Leipfinger-Bader GmbH hält Beteiligungen an: Eigenkapital Beteiligungsquote Unipor-Ziegel Marketing GmbH, München 1.400,00 2,73 Ziegelvertrieb Bayern GmbH, München 26.300,00 20,00 Ziegel-Innovations-Zentrum GmbH, München 4.000,00 11,12 CoInvest BV, Schimmert 3.600,00 20,00 Die Ergebnisse der Beteiligungen für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023 liegen uns derzeit noch nicht vor. Honorar Abschlussprüfung Das Honorar für die Jahresabschlussprüfung beläuft sich auf TEUR 11,0. Konzernzugehörigkeit Die Leipfinger.Bader GmbH wird in den Konzernabschluss der Buchner-Leipfinger-Bader GmbH & Co. KG mit Sitz in Buch am Erlbach einbezogen, die für den größten Kreis der Unternehmen einen Konzernabschluss aufstellt. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von wesentlicher Bedeutung nach Bilanzstichtag Wir verweisen auf die Angaben im Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 unter dem Punkt "Risikobericht".
Vatersdorf, 30.06.2024 Leipfinger-Bader GmbH Die Geschäftsführung Thomas Bader Paul Simmerbauer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.08.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Leipfinger-Bader GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Leipfinger-Bader GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Leipfinger-Bader GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt gem. § 322 Abs. 3 S. 2 HGB Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist im Abschnitt II.2."Risikobericht" ausgeführt, dass eine weitere Abschwächung der Konjunktur, eine Fortdauer der derzeitigen Wohnungspolitik und insbesondere des derzeitigen Zinsniveaus die Nachfrage nach den Produkten der Leipfinger-Bader GmbH negativ beeinflusst. Die bestehenden Preis- und Wettbewerbsrisiken könnten sich unter den gegebenen Umständen noch verschärfen. Außerdem stellt die zuverlässige Versorgung mit bezahlbarer Energie ein nach wie vor hohes Unternehmens- und Ertragsrisiko dar. Die Leipfinger-Bader GmbH hat ihre Forderungen gegenüber der Buchner-Leipfinger-Bader GmbH & Co. KG zum 31.12.23 um TEUR 2.618,2 ausgeweitet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich zum Bilanzstichtag 31.12.2023 gegenüber dem Vorjahr um TEuro 4.947,5. Ein bereits im Geschäftsjahr 2022 negativer Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich im Geschäftsjahr 2023 nochmals um TEuro 4.155,4 verschlechtert. Unsere Prüfungsurteile sind diesbezüglich nicht eingeschränkt. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks."
Grasbrunn, 8. August 2024 AUDITLINE
GmbH
Kathrin Rüde, Wirtschaftsprüferin |
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