Schäfte-Thanner GmbH & Co. KG
Selbe AdresseVeredlung von Holzwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dieter Kipfelsberger seit 1.9.2016 | Geschäftsführer |
Nicola Thanner seit 6.9.2002 | Geschäftsführer |
Gerlinde Thanner seit 6.9.2002 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Thanner GmbHHöchstädt/DonauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäft und Rahmenbedingungen Die THANNER GmbH ist ein Hersteller- und Vertriebsunternehmen für orthopädische Schuhe, Spezialschuhe für verschiedenste Krankheitsbilder und Schäfte für die Orthopädie-Schuhtechnik. Wir produzieren ausschließlich am Standort Höchstädt/Donau. Die Produkte werden im Inland über Orthopädieschuhmacher, Orthopädietechniker und Sanitätshäuser vertrieben. Der Export erfolgt in der EU ebenfalls an den Fachhandel, im übrigen Ausland im Wesentlichen über Großhändler in den jeweiligen Ländern. Gesamtwirtschaftliche Situation Die Gesundheitshandwerke sind überwiegend von den Strukturen und Maßnahmen der Gesundheitspolitik der Bundesregierung abhängig. Der Gesamtdruck auf die Branche wächst. Ziele und Strategien Wir wollen weiterhin unsere führende Position am Markt behaupten und setzen auf höchste Qualität. Besonderer Schwerpunkt ist die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter durch interne und externe Schulungen, um einen gleichbleibend hohen Qualitätsstandard zu gewährleisten. Die von der THANNER GmbH vertriebenen Produkte werden ausschließlich im Inland hergestellt. Herstellungskomponenten sind Leder, Kunststoff, Kork, Latex und natürliche Gewebe. Die verwendeten Materialien werden überwiegend im Inland bzw. innerhalb der Europäischen Union eingekauft. Zu den Erfolgsfaktoren der THANNER GmbH gehören die Erkennung von Trends, bzw. die Schaffung dieser, der hervorragende Kontakt zu den Kunden, sowie die Fertigung in höchster Qualität. Geschäftsverlauf Die THANNER GmbH konnte ein Umsatzwachtstum verzeichnen, musste aber auch aufgrund von hohen Krankenständen und Personalmangel Kostensteigerungen hinnehmen. Die Preise für Material und Dienstleistungen sind gegenüber dem Vorjahr um ca 5 % gestiegen. Die Mitarbeiterzahl ist in 2023 auf durchschnittlich 225 (Vorjahr 231) gesunken. Durch die in der Vergangenheit getätigte Investitionen im Bereich der Photovoltaik und Blockheizkraftanlagen konnten 51,6 % des Stromeigenbedarfs erwirtschaftet werden. 2. Ertragslage Die Ertragslage ist im Wesentlichen durch eine Steigerung der Einkaufspreise der Materialkosten und gestiegenen Personalkosten in Folge von Personalausfällen gekennzeichnet. Die sonstigen Kosten sind durch die Auflagen des Gesetzgebers gestiegen. Das Rohergebnis der Gesellschaft betrug im Geschäftsjahr 13.159 T€ (Vorjahr: 12.803 T€) bei einem Jahresüberschuss von 32T€ (Vorjahr: Jahresfehlbetrag 164 T€). 3. Finanzlage Oberste Ziele des Finanzmanagements sind die Sicherung der Liquidität und eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes. Die Optimierung der Kapitalstruktur und ein effektives Risikomanagement sollen dabei ebenso zur Zielerreichung beitragen wie die Reduzierung der Finanzierungskosten. Die Finanzierung der THANNER GmbH basiert im Wesentlichen auf Eigenmitteln. Diese finanziellen Verpflichtungen wurden stets - meistens unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt. Auf eine Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien konnte verzichtet werden. Auf Grund der entspannten finanziellen Lage sind Liquiditätsengpässe nicht zu erwarten. 4. Vermögenslage Aktiva Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2023 für Maschinen, Soft- und Hardware, Formenkosten und Einrichtungen getätigt. Das Vorratsvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr (1.593 T€) um 139 T€ auf 1.732 T€ erhöht. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: 491 T€ Euro) ist eine Mehrung um 25 T€ auf 516 T€ zu verzeichnen. Die sonstigen Vermögensgegenstände (Vorjahr: 198 T€) haben sich gegenüber dem Vorjahr um 56 T€ auf 142 T€ vermindert. Gegenüber dem Vorjahr (2.174 T€) haben sich die liquiden Mittel um 165 T€ auf 2.339 T€ erhöht. Passiva Im Geschäftsjahr 2023 wird ein Jahresüberschuss in Höhe von 32 T€ anstatt eines Jahresfehlbetrages 164 T€ im Vorjahr ausgeweisen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: 152 T€) haben sich um 10 T€ auf 142 T€ vermindert. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um 24 T€ auf 852 T€ (Vorjahr: 876 T€) gemindert. Einen Großteil der sonstigen Verbindlichkeiten stellen Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern aus noch nicht im Dezember ausbezahlten Löhnen und Gehältern sowie daraus resultierenden Abgaben dar. Für das Geschäftsjahr 2023 sind Rückstellungen in Höhe von 1.562 T€ (Vorjahr: 1.498 T€) gebildet. Dies ist eine Erhöhung gegenüber dem Vorjahr von 64 T€. In Anbetracht der hohen Investitionen in den letzten Jahren und der anhaltenden Fachkräftemangels war der Geschäftsverlauf sowie die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage eher moderat, wobei wir uns auf Leistungsindikatioren wie Umsatz und Gewinn beziehen. Auf staatliche Unterstützungsleistungen wie Kurzarbeit haben wir nicht zurückgegriffen. 5. Nichtfinanzielle Kennzahlen Wir legen Wert auf die Verbesserung nichtfinanzieller Kennzahlen zum Personalwesen, Umweltschutz und Qualität. 6. Chancen und Risiken 6.1 Allgemeiner Chancen- und Risikobericht Das Risikomanagement ist als unternehmerische Aufgabe zu sehen, die darin besteht, Risiken zu identifizieren und ihnen zu begegnen und andererseits Chancen zu nutzen. Umfeldrisiken bestehen in der Entwicklung der Zielmärkte und des Wettbewerbs. Risiken abnehmender Umsätze und Erträge sind häufig anhand der Entwicklung der Kundenzufriedenheit zu erkennen. Chancen bestehen in der Ausweitung des Marktes und Gewinnung neuer Käufergruppen. Die Firma THANNER baut ihre Strategie und unternehmerischen Entscheidungen auf den Ergebnissen des internen Risikomanagements auf. 6.2 Spezieller Risikobericht Risiken wegen Gesundheitspolitik Abhängig von der Gesundheitspolitik der regierenden Parteien können sich Einsparmaßnahmen im Gesundheitshandwerk negativ auswirken. Finanzierung Risiken im Finanzbereich bestehen nicht. Auf Basis der erwarteten Geschäftsentwicklung wird unser Unternehmen jederzeit zahlungsfähig sein und Bankverbindlichkeiten vertragsgemäß bedienen können. Derivate werden nicht eingesetzt. Preisänderungs- und Ausfallrisiken Diese Risiken werden von uns regelmäßig beurteilt und angemessen in der Geschäftspolitik und im Jahresabschluss berücksichtigt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Bestandsgefährdende Risiken sehen wir nicht. Chancen Chancen werden durch zusätzliche Aktivitäten im Bereich der Werbung und neue Produktentwicklungen gesehen, die neue zusätzliche Käufergruppen ansprechen sollen. Zusätzlich werden Chancen im Ausbau und der Weiterentwicklung bestehender Kundengruppen gesehen, die zu einer positiven Umsatz- und Ertragsentwicklung führen sollen. 7. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 werden die Verkaufspreise um durchschnittlich 3 % erhöht. Im Bereich der Materialbeschaffung und Montage sind mit hohen Preiserhöhungen zu rechnen. Der Trend zur Überalterung der Bevölkerung und die Zunahme von Zivilisationskrankheiten, z. B. Diabetes, bedeuten eine Vergrößerung des Bedarfs an unseren Produkten. Ein etwaiges Risiko besteht in der teilweise nicht mehr finanzierbaren Übernahme der Kosten durch das Gesundheitssystem. Forschung und Entwicklung werden im branchenüblichen Umfang durchgeführt. Insgesamt gehen wir auch in 2024 von einer moderaten Unternehmensentwicklung aus, wobei unsere Leistungsindikatoren Umsatz und Gewinn sind. Risikoberichterstattung im Zusammenhang mit dem Fachkräftemangel bzw. Kostensteigerungen Die gestiegenden Material- und Energiekosten sowie der zunehmende Fachkräftemangel haben auch im Jahr 2024 Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage. Die gestiegenen Material- und Energiekosten und der weiterhin anhaltende Fachkräftemangel werden sich negativ auf die finanzielle Lage und das Ergebnis zum 31.12.2024 auswirken. Eine Bestandsgefährdung für unser Unternehmen sehen wir nicht.
Höchstädt, den 9. April 2024 Nicola Thanner, Geschäftsführerin Dieter Kipfelsberger, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Abteilung B Register-Nr.: 5213 B. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie nach den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaften finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Absatz 2 HGB Anwendung. C. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 265, 268 - 274a HGB, §§ 276 - 277 HGB und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB aufgestellt. Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der § 266 HGB und § 275 HGB sowie § 42 GmbHG Anwendung. 1. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu nominalen Anschaffungskosten angesetzt und entsprechend der Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen verringert. Das Sachanlagevermögen wurde mit historischen Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden unter Berücksichtigung der Nutzungsdauervon bis zu 30 Jahren berechnet. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungswert EUR 800,00 nicht überstieg, wurden auf einen Zeitraum von 5 Jahren verteilt. Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. dem Rückzahlungsbetrag erfasst. Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:
2. Umlaufvermögen Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurden für die nicht planmäßige Verwertbarkeit überalterter sowie mit sonstigen Mängeln behafteter Waren und Erzeugnisse niedrigere Werte angesetzt. Fertige Erzeugnisse und Waren sind retrograd bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Für die bis zum Bilanzerstellungszeitpunkt erkennbaren Risiken wurden Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen gebildet. 3. Rückstellungen für Pensionen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Teilwertmethode versicherungsmathematisch unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde ein Rechnungszins von 1,82 % (10-Jahres-Durchschnittzinssatz) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit bis zu 0 % und erwartete Rentensteigerungen mit bis zu 1,0 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 0 % berücksichtigt. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2 Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. 4. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. 5. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 6. Aktive und passive latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen. 7. Fremdwährungsbewertung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten bestehen nicht. ANGABEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ UND GEWINN - UND VERLUSTRECHNUNG Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Rechnungsabgrenzungsposten In den Rechnungsabgrenzungsposten sind TEUR 0 (VJ TEUR 0) für Disagio enthalten. Aktive und passive latente Steuern Am Ende des Geschäftsjahres werden aktive latente Steuern mit TEUR 327 und passive latente Steuern mit TEUR 31 ausgewiesen. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 27 % zugrunde gelegt. Der Steueraufwand enthält mit TEUR 17 Aufwendungen aus der Änderung latenter Steuern. In Höhe von TEUR 296 ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB aus dem Unterschied zwischen aktiven und passiven latenten Steuern eine Gewinnausschüttungssperre. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden hauptsächlich für Urlaubsansprüche, Gewährleistungen, europäische Datenschutzgrundverordnung, Jahresabschlusskosten und Archivierungspflichten gebildet. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben TEUR 0 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR 0 eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 142 (VJ TEUR 151) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Von den sonstigen Verbindlichkeiten wurden TEUR 95 (VJ TEUR 100) für Steuern und TEUR 20 (VJ TEUR 21) im Rahmen der sozialen Sicherheit gebildet. Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 852 (VJ TEUR 875) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Thanner GmbH und die Schäfte-Thanner GmbH & Co. KG haften gesamtschuldnerisch für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Sonstige Pflichtangaben Die Umsätze werden zu 73 % im Inland und zu 27 % im Ausland erwirtschaftet. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit EUR 28 Erträge aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen jährlich TEUR 671 auf unbestimmte Zeit. Das Unternehmen beschäftigt im Geschäftsjahr durchschnittlich 225 (Vorjahr: 231) Arbeitnehmer, die sich wie folgt zusammensetzen:
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss vorzutragen. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Geschäftsführer sind Frau Nicola Thanner und Herr Dieter Kipfelsberger. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, ergaben sich nicht.
Höchstädt, den 9. April 2024 Nicola Thanner, Geschäftsführerin Dieter Kipfelsberger, Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
Höchstädt, den 09.04.2024 Nicola Thanner Dieter Kipfelsberger Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.05.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Thanner GmbH, Höchstädt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Thanner GmbH, Höchstädt - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kaufbeuren, 5. April 2024 STG Schwäbische Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Marz, Wirtschaftsprüfer |
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