Bright Children's Products GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nicole Eisenbeiß seit 9.6.2017 | Prokura |
Cornelia Heiser seit 22.5.2017 | Prokura |
Victor Geus seit 12.12.2016 | Geschäftsführer |
Daniel Karl Grießer seit 8.12.2015 | Prokura |
Klaus-Dieter Eckmann seit 7.8.2015 | Prokura |
Adrian Karl Bauer seit 13.5.2015 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Novartis Consumer Health GmbHMünchenJahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis 31.12.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20151. Grundlagen der GesellschaftDie Novartis Consumer Health GmbH (im folgenden auch kurz "die NCH" oder "die Gesellschaft") mit Sitz in München war bis zum 2. März 2015 (Closing Date) Teil des OTC-Segmentes (OTC = Over the Counter; Selbstmedikation) des Novartis-Konzerns mit der Novartis AG, Basel/Schweiz, als oberster Muttergesellschaft. Seit diesem Stichtag haben Konzernzugehörigkeit und Gesellschafterkreis im Zuge eines vom Novartis-Konzern initiierten Tausches von Geschäftseinheiten mit dem britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline gewechselt. Den Geschäftsanteil in Höhe von 51% der Novartis Deutschland GmbH, Wehr/ Baden, hat als neue Gesellschafterin die GlaxoSmithKline Consumer Healthcare (Overseas) Limited, Brentford/U.K. übernommen. Als weitere Gesellschafterin mit einem Geschäftsanteil von 49% fungiert unverändert die Novartis Consumer Health S.A, Nyon / Schweiz. Die NCH ist seit 2015 nicht mehr Teil eines befreienden Konzernabschlusses, so dass sie erstmals seit langem wieder einen Anhang sowie einen Lagebericht erstellt. Der seit 1998 bestehende Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Novartis Deutschland GmbH, Wehr/Baden, wurde mit Wirkung zum 31. Dezember 2014 gekündigt. Im Geschäftsjahr 2015 bestehen keine Organschaften im Bereich der Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer. Die Novartis Consumer Health GmbH ist fast ausschließlich im deutschen Markt tätig. Ziel der am 22. April 2014 verkündeten Portfoliotransformation ist die Zusammenführung des Consumer Healthcare-Geschäfts des Novartis und des GSK-Konzerns unter dem organisatorischen Dach eines Joint Ventures, in dem der Novartis-Konzern eine Minderheitsbeteiligung behält. Die in Deutschland davon betroffenen rechtlichen Einheiten sind die GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG sowie die NCH. Nachfolgend werden das Geschäftsmodell sowie die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Gesellschaft dargestellt. 1.1 Geschäftsmodell Die Novartis Consumer Health GmbH vertreibt im Inland verschreibungsfreie Medikamente für die Selbstmedikation. Mit starken Marken gehört die Gesellschaft in Deutschland zu den führenden Anbietern am Markt. Bekannt ist die Novartis Consumer Health GmbH insbesondere für die Präparate Voltaren® (Muskel- und Gelenkschmerzen), Fenistil® (Hautirritationen), Otriven® (Erkältung), Lamisil® (Fußpilz) und Nicotinell® (Raucherentwöhnung). Die Medikamente und Arzneimittel werden größtenteils von verbundenen Unternehmen eingekauft und im Wesentlichen an den Großhandel, den Versandhandel und an Apotheken weiterveräußert. 1.2 Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft unterhält keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung zur Entwicklung von Produkten. Sie übernimmt im Wesentlichen die Durchführung von klinischen Studien nach vorgegebenen Richtlinien. Diese dienen in erster Linie der Vermarktung der Produkte für neue Anwendungen oder um Werbeclaims zu untermauern und werden als solche nicht aktiviert. Nachfolgende Übersicht zeigt die wesentlichen Informationen im Bereich Forschung und Entwicklung der Novartis Consumer Health GmbH:
2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2015 weiter moderat gewachsen. Das reale Bruttoinlandsprodukt hat nach aktuellen Schätzungen um 1,7% zugenommen, nach +1,6% im Jahr 2014. Motor dieser stetigen Entwicklung ist die private und staatliche Binnennachfrage. Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 1,9 % (Vorjahr: +1,1%), die Konsumausgaben des Staates sogar um 2,8 % (Vorjahr: +1,2%) höher als im Jahr zuvor. Auch die Investitionen legten zu: Im Inland investierten Unternehmen und Staat zusammen 3,6 % mehr in Ausrüstungen - das sind vor allem Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - als ein Jahr zuvor. Begünstigt wurde das Wirtschaftswachstum durch die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt und den Rückgang der Rohölpreise. Hingegen dürften die wirtschaftlichen und politischen Risiken in der Welt und im Euroraum eher dämpfend gewirkt haben. Die Arbeitslosenquote ging von 6,4 % in 2014 auf 6,1 % in 2015 zurück. Im Jahresdurchschnitt 2015 erhöhten sich die Verbraucherpreise in Deutschland gegenüber 2014 nur noch um 0,3%. Laut Statistischem Bundesamt ist die Jahresteuerungsrate seit 2011 rückläufig. Entwicklung des OTC Marktes Der OTC-Gesamtmarkt hat sich im Jahr 2015 mit +7,4 % sehr positiv entwickelt (Quelle: YTD Dec 2015, IMS Euromonthly). Dieses außerordentlich starke Marktwachstum ist das Resultat aus der Kombination einer überdurchschnittlichen Erkältungssaison und einer sehr starken Sommersaison (Hitzerekorde insbesondere in südlichen Regionen Deutschlands). Innerhalb des OTC Markes in Deutschland belegte die Novartis Consumer Health GmbH wiederum wie im Vorjahr Rang 2 nach Bayer, gefolgt von Ratiopharm und Boehringer. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die Steuerung der Gesellschaft sind die Netto-Umsatzerlöse, das operative Ergebnis (EBIT) und das operative Ergebnis im Vergleich zu den Netto-Umsatzerlösen nach IFRS. Die Entwicklung der steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikatoren in 2015 im Vergleich zum Vorjahr wird nachfolgend im Rahmen der Analyse der Ertragslage dargestellt:
Überleitungsrechnungen IFRS zu HGB:
Im Vorjahr haben sich die großen Unterschiede bei den Rückstellungen und den gegen Equity gebuchten Änderungen aufgrund der Anpassung der Pensionsrückstellungen ergeben, die im IFRS zum großen Teil unter OCI (other comprehensive income) gebucht wurden. Im aktuellen Geschäftsjahr entfällt die Ergebnisbrücke im Bereich Rückstellungen auf Bewertungsunterschiede der Rückstellungen für Pensionen (-361 T€) und für Gratifikationen und Tantiemen (-T€ 115). Die Ergebnisbrücke im Bereich Equity steht in Zusammenhang mit dem Transfer von Aufwendungen für die bisherigen Novartis-Aktienoptionsprogramme an die Muttergesellschaft. Die Unterschiede aus der Gewährung von Aktienoptionen betreffen die erstmalige Anwendung eines GSK-Aktienoptionsprogramms für Mitarbeiter des Führungsteams der NCH. Im Geschäftsjahr 2014 wurde für das Folgejahr 2015 ein Netto-Umsatzwachstum nach IFRS in Höhe von 5,0 % prognostiziert, das dann tatsächlich bei 3,2 % lag. Diese negative Planabweichung ist eine Folge der Reallokation der Werbekostenbudgets zu Beginn des Geschäftsjahres. So wurde eine Fokussierung auf den Markt der topischen Schmerzmittel beschlossen und gleichzeitig die Unterstützung der systemischen Schmerzmittel depriorisiert was im Ergebnis zu dem geringeren Umsatzanstieg führte. Der im Vorjahr geplante EBIT nach IFRS von 17,6 Mio. Euro wurde mit 8,1 Mio. Euro deutlich unterschritten. Dies ist auf die deutlich geringere Marge infolge des schwächeren Umsatzwachstums sowie auf integrationsbedingte Kosten wie zum Beispiel notwendige Abfindungsleistungen in Zusammenhang mit der Übertragung des OTC-Geschäfts auf GSK (-3,5 Mio. Euro) zurückzuführen. Außerdem stiegen die Aufwendungen für die Werbung an Endkunden über Internet sowie TV und Radio (-5,2 Mio. Euro) stark an. Als Folge der dargestellten Planabweichungen von Umsatzerlösen und EBIT nach IFRS wurde die Umsatzrendite nach IFRS bezogen auf den EBIT, die im Vorjahr mit 8,2 % geplant wurde, im Geschäftsjahr 2015 tatsächlich nur in Höhe von 3,9 % realisiert. 2.2.1 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2015 stieg der Umsatz der Novartis Consumer Health GmbH um 3,3 % auf 209,9 Mio. Euro. Die positive Umsatzentwicklung in 2015 ist geprägt von Wachstum bei saisonabhängigen Marken wie Otriven (+6%) und Lemocin (+6%) in der Wintersaison und Fenistil (+5%) abhängig von der Sommersaison. Letztere Marke kompensierte den Verkauf der Marke Pencivir und profitierte von der Neueinführung von Fenistil Hydrocort (incl. Dexpanthenol). Wie im Vorjahr trägt Voltaren (+6%), weiterhin profitierend von der letzten Produktneueinführung Voltaren Forte, signifikant zum Wachstum der Gesellschaft bei. Zu den fünf umsatzstärksten Marken unseres Unternehmens zählen die Marken Voltaren, Fenistil, Otriven, Nicotinell und Lemocin. Im Verhältnis zur Gesamtleistung reduzierte sich der Rohertrag um 3,5 Prozentpunkte auf 44,2 %. Der Rückgang ist im Wesentlichen bedingt durch einen relativ stärkeren Anstieg des Materialaufwands um 5,8 %, was hauptsächlich auf eine Erhöhung der Materialkosten und Veränderungen im Produktmix zurückzuführen ist. Im Geschäftsjahr weist die Gesellschaft in ihrem Jahresabschluss einen Verlust in Höhe von 0,6 Mio. Euro aus während der Vorjahresgewinn in Höhe von 15,5 Mio. Euro aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages an die deutsche Gesellschafterin abgeführt wurde. Wegen der Kündigung des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit Wirkung zum 31. Dezember 2014 und dem Wechsel im Gesellschafterkreis verweisen wir auf die Ausführungen unter 1. Grundlagen der Gesellschaft. Der starke Ergebnisrückgang in Höhe von 16,1 Mio. Euro erklärt sich im Wesentlichen durch den Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge (-4,3 Mio. Euro), durch den Anstieg des Personalaufwands (-2,9 Mio. Euro) und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (-5,4 Mio. Euro), höhere Zinsen und ähnliche Aufwendungen (-2,0 Mio. Euro) sowie durch Mehraufwand bei den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (-1,6 Mio. Euro). Der starke Anstieg der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist dadurch begründet, dass die Gesellschaft aufgrund des Wegfalls der körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaft seit 1. Januar 2015 als eigenständiges Steuersubjekt fungiert und daher die Aufwendungen für die gewinnabhängigen Steuerarten erstmals im Jahresabschluss ausweist.
Der EBIT (das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit korrigiert um Zinsen und ähnliche Erträge bzw. Zinsen und ähnliche Aufwendungen) liegt mit 7,7 Mio. Euro um 12,5 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 20,2 Mio. Euro. Die Umsatzrendite (EBIT im Verhältnis zu den Netto-Umsatzerlösen) liegt mit 3,7 % im Jahr 2015 im Wesentlichen bedingt durch die negative Entwicklung der meisten Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind mit 2,5 Mio. Euro um rund 4,2 Mio. Euro niedriger als im Vorjahr. Dies ist zum einen bedingt durch einen Einmaleffekt aufgrund der Auflösung von Pensionsrückstellungen im Vorjahr (-3,6 Mio. Euro) und zum anderen durch den Rückgang der Weiterbelastung von Dienstleistungen an die ehemalige Schwestergesellschaft Novartis Tiergesundheit GmbH (-0,8 Mio. Euro). Der Personalaufwand erhöhte sich um 2,9 Mio. Euro. Dies ergibt sich im Wesentlichen als Saldo aus notwendigen Abfindungsleistungen aufgrund der Übertragung des OTC-Geschäfts auf GSK (+3,5 Mio. Euro) und einem Einmaleffekt des Vorjahres, in dem die Aufwendungen für Altersversorgung deutlich höher waren als im laufenden Jahr (-1,1 Mio. Euro). Der Anstieg bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die um 5,4 Mio. Euro über dem Vorjahr liegen, ist fast ausschließlich durch höhere Aufwendungen für die Werbung an Endkunden verursacht. Außerordentliche Aufwendungen in Höhe von 0,7 Mio. Euro (Vorjahr 0,7 Mio. Euro) bestehen ausschließlich aus der Zuführung von 1/15 des Anpassungsbetrags aufgrund der BilMoG-Umstellung bei den Pensionsverpflichtungen im Jahr 2010. 2.2.2 Vermögens - und Finanzlage Zur Darstellung der Vermögens- und Finanzlage haben wir entsprechend der Fristigkeit die Bilanzposten zusammengefasst und nachfolgend analysiert:
Die Gesellschaft nimmt seit 2015 am Cash-Pooling der britischen GSK IHC Ltd. teil. In Zusammenhang mit dem Cash-Pooling bestehen zum Bilanzstichtag Forderungen in Höhe von insgesamt 42,9 Mio. Euro an zwei britische GSK-Konzerngesellschaften (47,3% der Bilanzsumme). Zum Bilanzstichtag des Vorjahres wurde eine Forderung gegen die Novartis Deutschland GmbH aus dem Cash-Pooling in Höhe von 63,2 Mio. Euro ausgewiesen, was 67,0 % der Bilanzsumme entsprach. a) Investitionen Der Sachanlagenzugang betrug im Berichtsjahr 0,01 Mio. Euro und betraf im Wesentlichen geringwertige Wirtschaftsgüter. Bei immateriellen Vermögensgegen-ständen gab es in 2015 keine Zugänge und auch für 2016 ist derzeit keine Veränderung geplant. Die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen lassen sich auf die einzelnen Bereiche wie folgt aufgliedern:
b) Finanzlage und Liquidität Die Gesellschaft betreibt eine rollierende Liquiditätsplanung und ist in den Cash-Pool des GSK-Konzerns eingebunden. Dadurch ist die jederzeitige Liquiditätsversorgung der Gesellschaft sichergestellt. Nachfolgend werden die Cash-Flows analysiert.
Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von -15,5 Mio. Euro (Vorjahr +2,4 Mio. Euro) betrifft die Gewinnabführung des im Vorjahr 2014 erzielten Gewinns. Der Finanzmittelfonds der NCH hat sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt:
2.2.3 Vermögenslage Der Rückgang der langfristigen Vermögenswerte ist hauptsächlich auf planmäßige Abschreibungen zurückzuführen. Die Verminderung der kurzfristigen Vermögenswerte resultiert im Wesentlichen aus der Rückführung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um T€ 20.605, die den Anstieg des Vorratsvermögens (+T€ 5.629), der sonstigen Vermögensgegenstände (+T€ 5.947) und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+T€ 3.924) deutlich überkompensiert haben. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen überwiegend aus Forderungen gegen das Finanzamt und aus Rückdeckungsversicherungen. Trotz der um T€ 3.809 verminderten Bilanzsumme blieb wegen des gleichzeitig um T€ 555 gesunkenen Eigenkapitals die Eigenkapitalquote mit 15,5 % unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Unter den langfristigen Schulden werden die Rückstellungen für Pensionen und für Verpflichtungen aufgrund von Dienstjubiläen zusammengefasst. Deren Anstieg um T€ 3.323 resultiert als Saldo der Erhöhung der Pensionsrückstellungen um T€ 3.325 und der Verminderung der Rückstellungen für Dienstjubiläen um T€ 2. Der Rückgang der kurzfristigen Schulden um T€ 6.577 resultiert im Wesentlichen aus gegenläufigen Effekten: Zum einen sanken die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen (T€ -9.706), insbesondere durch die im Vorjahr ausgewiesene Gewinnabführungsverpflichtung, zum anderen nahmen die sonstigen Rückstellungen zu (T€ +2.838). 2.3 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die Steuerung der Gesellschaft sind: Umsatzerlöse, operatives Ergebnis (EBIT) und operatives Ergebnis im Verhältnis zu den Umsatzerlösen nach IFRS. Wegen deren Entwicklung im Geschäftsjahr 2015 verweisen wir auf unsere Erläuterungen der Ertragslage in Tz. 2.2 dieses Berichts. Als nichtfinanzieller Leistungsindikator werden die Gesamtzahl der Mitarbeiter (ohne Zeitarbeit jedoch mit Werkstudent und CEG) sowie die Fluktuationsrate (%) definiert. Der Personalstand der Mitarbeiter mit Novartis-Arbeitsvertrag zum Jahresende gliedert sich wie folgt:
Die Reduzierung der Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr, die in ihrer Deutlichkeit vor Jahresfrist nicht prognostiziert wurde, resultiert im Wesentlichen aus einer verstärkten Nutzung von Zeitarbeit und externer Dienstleistung als Ersatz für ausgeschiedene eigene Mitarbeiter sowie aus dem Teilbetriebsübergang der Mitarbeiter aus dem Bereich Financial Reporting & Accounting (kurz "FRA") zur Novartis Pharma GmbH. In Zusammenhang mit dem Teilbetriebsübergang von 14 Mitarbeitern aus dem Bereich FRA zur Novartis Pharma GmbH zum 01.01.2015 wurde bereits im Dezember des Jahres 2014 mit dem Betriebsrat ein Interessenausgleich vereinbart sowie ein Sozialplan, der greift, sollte es zwei Jahre nach Abschluss des GSK Vertrages keine adäquate Anschlussbeschäftigung für die betroffenen Mitarbeiter geben. Laut § 5 des am 16. Dezember 2014 unterzeichneten Interessensausgleichs wird kein Abbau von Arbeitsplätzen durchgeführt. Entsprechende Rückstellungen für Sozialplanleistungen, die nach zwei Jahren (Arbeitsplatzgarantie) ab Vertragsschluss mit der GSK (2.3.2015) fällig sein könnten, wurden im Jahresabschluss der Novartis Pharma GmbH zum 31. Dezember 2014 entsprechend berücksichtigt. Die Novartis Consumer Health GmbH wurde im Geschäftsjahr 2015 nicht mit Kosten aus diesem Teilbereichsübergang belastet; dies ist auch weiterhin nicht zu erwarten. Bis zum Ablauf der Widerspruchsfrist (21. Januar 2015) erfolgte ein Widerspruch im Januar 2015 der entsprechend der im Februar 2015 unterzeichneten Aufhebungsvereinbarung im neuen Jahr abgebildet wurde. Zum Ende des Jahres war kein Auszubildender mehr beschäftigt. Die Fluktuationsrate der Mitarbeiter mit Novartis-Arbeitsvertrag entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt:
Die deutliche Erhöhung von 2,8 % auf 10,9 % entspricht der im Vorjahr getroffenen Erwartung und dürfte hauptsächlich auf die mit der Integration in das Joint Venture mit der GSK Consumer Healthcare GmbH & Co. KG verbundene Unsicherheit bezüglich der zukünftigen Organisationsstruktur zurückzuführen sein. 2.4 Personal - und Sozialbereich
Zur lokalen Situation im Hinblick auf die Arbeitssicherheit kann gesagt werden, dass die Zahl der Unfälle durch ein gesteigertes Bewusstsein der Mitarbeiter sowie regelmäßige Informationen zu dem Thema um ca. ein Drittel auf nur noch 15 reduziert werden konnte. Die Gesellschaft hat einen strukturierten Mitarbeiterentwicklungsprozess, der den fachlichen und persönlichen Kompetenzen der Mitarbeiter Rechnung trägt. Für die NCH gilt der Tarifvertrag der bayerischen chemischen Industrie. Ihren Mitarbeitern gewährt die Gesellschaft als Vergütung zwölf Monatsgehälter sowie ein zusätzliches 13. Monatsgehalt. Als weitere tarifvertragliche Gehaltsbestandteile werden Urlaubsgeld ausbezahlt sowie im Rahmen der tariflichen Altersversorgung ein Entgeltumwandlungsbetrag und Demographiefonds in die Altersversorgung einbezahlt. Darüber hinaus haben sich als variable Gehaltsbestandteile ein Prämiensystem für den Außendienst und ein Incentivesystem für alle Mitarbeiter des Innendienstes, sofern diese nicht an einem gesonderten Management-Bonussystem teilnehmen, bewährt. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht3.1 Chancen - und Risikobericht a) Risikomanagementsystem Zur systematischen Früherkennung, Steuerung und Überwachung von Risiken haben wir ein standardisiertes Risikomanagementsystem implementiert. Hierzu erfassen bzw. aktualisieren Risikoverantwortliche in definierten Zeiträumen potenzielle Risiken aus ihren Verantwortungsbereichen. Die Erfassung der Risiken erfolgt unter Berücksichtigung bestimmter Schwellenwerte sowohl brutto, d.h. vor Gegenmaßnahmen, als auch netto, d.h. nach Gegenmaßnahmen. Das daraus entwickelte Risikoportfolio ist ein wesentliches Element des Managementsystems. Ergänzend hierzu sollen im Rahmen der Planungs- und Analyse-Prozesse bestehende Chancen und deren Ergebnispotential erkannt und genutzt werden. Unter Risiken werden künftige Entwicklungen verstanden, die zu einer negativen Abweichung von den Planwerten der zwei Folgejahre führen können. Die Erfassung der Risiken erfolgt unter Berücksichtigung bestimmter Schwellenwerte. Alle Risiken werden in Nettorisiken dargestellt. Bei der Nettoeinschätzung wird das Restrisiko nach risikoverringernden Maßnahmen dargestellt. Um zu ermitteln, welche Risiken am ehesten bestandsgefährdenden Charakter für das Unternehmen aufweisen, werden die Risiken gemäß ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit und ihren Auswirkungen mittels einer Ampelfunktion in drei Risikokategorien dargestellt (rot = "hoch", gelb = "mittel" oder grün = "gering"). Weitere Maßnahmen zur Früherkennung von Risiken und zur Gegensteuerung sind:
Zudem werden im Geschäftsbereich der OTC die Business Opportunities und Business Risks seit 2011 monatlich von der Abteilung Business Planning and Analysis evaluiert und im Rahmen der Ergebnisberichterstattung an die Novartis Consumer Health S.A. kommuniziert. b) Chancen und Risiken Chancen Generell wird der OTC-Markt auch in Zukunft durch weiter zunehmende Konkurrenz und die Finanzierungsprobleme im Gesundheitswesen unter Druck stehen. Langfristig werden sich nur die Anbieter erfolgreich behaupten können, die mit internationaler Präsenz und ausreichend integrierter Wertschöpfungskette eine optimale Kosten- und Vertriebsstruktur aufweisen. Eine gut gefüllte Produkt-Pipeline ist ebenfalls eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg. Die Novartis Consumer Health GmbH erfüllt diese Voraussetzungen. Die positive Entwicklung der Marktanteile in den beiden letzten Jahren hoffen wir auch in 2016 nicht zuletzt durch den Eintritt in das Joint Venture mit GSK und der damit erweiterten Erfahrung auf dem OTC Markt ausbauen zu können. Risiken Das Risikoumfeld stellt sich im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen unverändert dar. Negative Entwicklungen aus wirtschaftlichen und politischen Risiken in der Welt und im Euroraum werden auf Grund der stabilen Konjunkturentwicklung in Deutschland keine erwartet. Finanzierungs - und Liquiditätsrisiken Potentielle unmittelbare Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken werden durch die Teilnahme am Cash-Pooling Verfahren der GSK IHC Ltd., Brentford/U.K. ausgeschlossen. Risiken aus Rechtsstreitigkeiten Rechtsstreitigkeiten begrenzten sich im Wesentlichen - neben dem üblichen Maß wettbewerbsrechtlicher Auseinandersetzungen mit Wettbewerbern und Wettbewerbsvereinen, welche in diesem Jahr weiter reduziert werden konnten - auf Rechtsstreitigkeiten in Zusammenhang mit den Zyma-Pensionszusagen. Im Bereich der Zyma-Pensionszusagen konnten im Jahr 2015 fünf Verfahren mit anwaltlicher Beratung auf der Gegenseite gerichtlich/außergerichtlich einvernehmlich beendet werden. Zwei Verfahren mit anwaltlicher Beratung auf der Gegenseite sind noch offen. Hintergrund Zyma - Pensionszusagen: Im Jahresabschluss 2013 wurden Pensionsverpflichtungen in Höhe von 7,9 Mio. EUR in Zusammenhang mit dem Eintritt der gesetzlichen Subsidiärhaftung des Arbeitgebers wegen Kürzung der Leistungen seitens eines externen Versorgungsträgers erstmalig bilanziert. Diese Rückstellung wurde aufgrund einer detaillierten Datenauswertung zum 31. Dezember 2014 neu bewertet und im Jahresabschluss entsprechend abgebildet. Bei der Abbildung wurde berücksichtigt, dass aufgrund einer neuen Rechtsprechung im September 2014 ein Inflationsausgleich für alle durch den externen Versorgungsträger gezahlten und zu zahlenden Leistungen aus Beiträgen des Arbeitgebers zwingend erfolgen muss. Die Ausgleichszahlungen für die Vergangenheit sind im Jahresabschluss 2015 noch mit 0,3 Mio. Euro unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen (Vorjahr 0,7 Mio. Euro). Die Risiken aus sämtlichen Rechtstreitigkeiten und die daraus resultierenden finanziellen Auswirkungen wurden in den Rückstellungen entsprechend gewürdigt. Das Risiko ist bezüglich Eintrittswahrscheinlichkeit als auch der finanziellen Auswirkung als mittel einzuschätzen. Finanz - und Wechselkursrisiken Die Gesellschaft ist nur in geringem Umfang Wechselkursrisiken ausgesetzt, da sie Umsatzerlöse ausschließlich in Euro fakturiert und Waren und Dienstleistungen von ausländischen Unternehmen im Wesentlichen von Unternehmen im Konzernverbund basierend auf Preisen in Euro bezieht. Daher werden diese Risiken hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit als auch ihrer möglichen finanziellen Auswirkungen als gering eingestuft. Ausfallrisiken Auf Kundenseite ist das Insolvenzrisiko nach wie vor gering. Hinzu kommt, dass sich das im Jahr 2008 bei der NCH eingeführte und in 2010 überarbeitete Kreditmanagement-System als effektives Mittel erwiesen hat. Die Kunden werden nach Risikoklassen eingeteilt und eine Lieferung gesperrt, wenn das entsprechende Kreditlimit überschritten wird. Prüfung und Freigabe erfolgen im Einzelfall. Insgesamt schätzen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit der Ausfallrisiken als niedrig sowie die möglichen finanziellen Auswirkungen als gering ein. Absatz - und Marktrisiken Nach der Entscheidung des EuGH sowie der Zusage von Seiten der im Jahr 2013 neu gebildeten Regierung, das Fremdbesitzverbot für deutsche Apotheken zu bestätigen, existiert für den Pharmamarkt kein Risiko einschneidender pharmapolitischer Veränderungen in 2016. Mittelfristig besteht aber immer noch die Möglichkeit von Veränderungen in diesem Bereich. Voltaren (Molekül: Diclofenac) und dabei insbesondere die Darreichungsform der Gels stellen das wesentliche Standbein der Novartis Consumer Health GmbH dar. Die besondere Bedeutung dieses Produkts hat sich durch den erfolgreichen Launch der 2 % Formulierung in Q4 2013 und dem vollen Ausschöpfen des Potentials dieser Neueinführung in 2014 und 2015 weiter verstärkt, womit nicht zuletzt auch die Marktstellung des Voltaren Gels eine besondere Stärkung erfahren hat. Dem gegenüber steht eine weitere Verschärfung des Wettbewerbs im Segment der topischen Schmerzmittel, getrieben durch Generikaprodukte. Nach der Einführung von Ratiopharm (Diclo Ratiopharm Schmerzgel) in 2013, führte nun Sandoz/Hexal ebenfalls ein entsprechendes Wettbewerpsprodukt (Diclac Gel) ein. Ein Beleg für die generelle Wettbewerbsverschärfung in den Kernmärkten der Novartis Consumer Health GmbH sind die Neueinführungen im Bereich topischer Steroide (Soventol Hydrocort) oder im Schnupfmittelbereich (XyloDuo). Absatz- und Marktrisiken haben sich bisher kaum materialisiert, da die Konsumenten ihren privaten Konsum im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise der vergangenen Jahre nicht in dem Maße eingeschränkt haben wie zu befürchten war. Die Marktentwicklung wird weiterhin sehr genau beobachtet. Mögliche Auswirkungen auf das Geschäft werden durch Anpassungen der Werbeausgaben und der anderen Kosten bestmöglich ausgeglichen. Erfahrungsgemäß reagiert die Gesundheitsbranche und insbesondere der OTC-Markt in Deutschland weitaus weniger sensibel auf wirtschaftliche Schwankungen als andere Branchen. Insgesamt schätzen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit der Absatz- und Marktrisiken als niedrig sowie die möglichen finanziellen Auswirkungen auf die Novartis Consumer Health GmbH als gering ein. Beschaffungs - und Produktrisiken Weitere Risiken sind ferner denkbar im Bereich der Beschaffung sowie der Produkt- bzw. Arzneimittelsicherheit. Der Minimierung dieser Risiken wird durch ein konzernweites Melde- und Warnsystem sowie durch entsprechende Versicherungen Rechnung getragen. Die Beschaffung der Handelswaren erfolgt ausschließlich im Konzernverbund im Rahmen des Global Supply Chain Management. Insgesamt beurteilen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit derartiger Risiken sowie die möglichen finanziellen Auswirkungen auf die NCH als mittel. IT Risiken Risiken bei der Implementierung von IT-Lösungen steuert die Gesellschaft durch konzernweit einheitliche Prozesse für die Planung, das Management und die Auditierung von IT-Projekten. Der Betrieb der IT-Infrastruktur unterliegt konzernweit gültigen Sicherheitsrichtlinien, die regelmäßig überprüft werden. Die Risiken werden sowohl im Hinblick auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit als auch auf die möglichen finanziellen Auswirkungen auf die Gesellschaft als gering eingestuft. Ein spezielles Risiko in 2016 stellt im Rahmen des Joint Venture Integrations-prozesses der Wechsel des ERP-SAP-Softwaretemplates vom aktuellen Novartis-SAP-Template auf das GSK-SAP-Template dar. Eine konzernweite und lokale Risikoabschätzung ist hierfür getroffen und entsprechende Maßnahmen zur Vermeidung der Risiken sind initiiert worden. Fazit Wir haben unsere Aktivitäten und Systeme zur Erkennung und Überwachung von geschäftsspezifischen Risiken überprüft. Wir haben dabei festgestellt, dass diese zur Erkennung und Gegensteuerung von Risiken geeignet sind, die die Entwicklung und den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Aus dem neuen Joint Venture mit GSK sind im Wesentlichen mehr Chancen als Risiken zu erwarten. Die Bündelung von zwei hochkomplementären Produktportfolios mit Markführern in ihren Segmenten gibt dem Joint Venture eine höhere kritische Masse, die zu deutlichen Synergien und damit verbesserten Kostenstrukturen führen wird. Weiterhin wird es eine balanciertere Präsenz über verschiedene Vertriebskanäle hinweg mit einem verbesserten Risikoprofil geben. Die Zusammenführung der Expertise von zwei Markenartikelspezialisten wird zu einer verbesserten Marketingleistung und damit zu einer besseren Marktausschöpfung führen. Insgesamt wurden keine Risiken festgestellt, die den Fortbestand des Unternehmens im Geschäftsjahr 2016 gefährden könnten. 3.2 Prognosebericht In ihrer Jahresprojektion vom Januar erwartet die Bundesregierung für das Jahr 2016 ein Wachstum des realen Bruttoinlandsproduktes von +1,7 % und damit eine Verstetigung des Trends der beiden letzten Jahre. Weiterhin prognostiziert die Bundesregierung eine Arbeitslosenquote von 6,4 % für 2016. Die Inflationserwartungen der regelmäßig von der Europäischen Zentralbank befragten Ökonomen sind wegen des drastischen Rückgangs der Ölpreise weiter gesunken; in der Erhebung vom Januar 2016 gehen die Volkswirte von einem Anstieg der Verbraucherpreise von nur noch 0,7 % für den Euroraum aus. Für die NCH ist im Jahr 2016 mit Veränderungen speziell aufgrund der Zusammenführung mit dem Joint Venture Partner GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG, Bühl (im Folgenden kurz: GSK CH) zu rechnen. So wurde auf der rechtlich-organisatorischen Ebene im März 2016 und mit Wirkung zum 1. April 2016 ein notarieller Pachtvertrag zwischen beiden Gesellschaften geschlossen gemäß dem die NCH ihren Geschäftsbetrieb an die GSK CH verpachtet und von dieser als Gegenleistung einen Pachtzins erhält. Diese Gestaltung ist vor allem dadurch begründet, dass die Zulassungen für Produkte im deutschen und weiteren europäischen Märkten von der NCH als Zulassungsinhaberin aus regulatorischen Gründen nicht kurzfristig auf eine neue Gesellschaft übertragbar sind. Eine Verschmelzung der NCH auf die GSK CH ist für das Jahr 2018 geplant. Die Arbeitsverhältnisse sämtlicher Mitarbeiter mit Novartis Arbeitsvertrag werden nach § 613a BGB auf die GSK CH übergehen, so dass die NCH zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 keine eigenen Mitarbeiter mehr hat. Bereits ab Januar 2016 wird ein gemeinsamer Vertriebsansatz verfolgt (one-face-to-the-customer). Ab April 2016 werden alle weiteren Aktivitäten auf einer gemeinsamen ERP-Plattform und in einer Gesellschaft, der GSK CH, abgewickelt (one-order-one-invoice). Die NCH ist ab April 2016 im Wesentlichen nur noch für die regulatorischen Angelegenheiten und die Qualitätssicherung zuständig. Ferner sollen weitere Synergien durch die räumliche Bündelung der beiden Standorte in München erzielt werden. Prognosen für das Jahr 2016 sind - bedingt durch die rechtlich-organisatorischen Veränderungen verbunden mit dem neuen Geschäftsmodell ab 1. April 2016 - nur sehr eingeschränkt möglich. Insbesondere können die bisherigen finanziellen und nicht finanziellen Leistungsindikatoren nicht fortgeschrieben werden sondern müssen durch geeignetere Maßgrößen ersetzt werden. Des Weiteren spielen Einflussfaktoren wie die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, die Branchenentwicklung oder nicht vorhersehbare kurzfristige Gesetzesänderungen eine Rolle. In Bezug auf die Umsatzerlöse, die ab 1. April 2016 im Wesentlichen aus den vertraglich vereinbarten Pachtzinsen bestehen werden, wird ein deutlicher Rückgang im hohen zweistelligen Prozentbereich im Vergleich zu 2015 erwartet. Eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahres-Umsatzerlösen ist nicht gegeben. Für den EBIT nach IFRS wird vs. Vorjahr eine Verminderung im mittleren zweistelligen Prozentbereich erwartet. Die meisten der bisherigen Kostenarten werden ab 1. April 2016 in der NCH keine Rolle mehr spielen und somit werden in der Gesellschaft auch im Gesamtjahr deutlich geringere Kosten anfallen. Dementsprechend wird der EBIT nach IFRS bezogen auf die Umsatzerlöse deutlich ansteigen. Was die nicht finanziellen Leistungsindikatoren angeht, kommen die Gesamtzahl der Mitarbeiter und die Fluktuationsrate nicht mehr in Frage, da die NCH zum Ende des Jahres 2016 keine Mitarbeiter mehr beschäftigt. 4. NachtragsberichtIm März 2016 und mit Wirkung zum 1. April 2016 wurde ein notarieller Pachtvertrag zwischen der NCH und der GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG, Bühl, geschlossen. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf unsere Ausführungen unter Textziffer 3.2
München, den 22. April 2016 Die Geschäftsführung Erhard Heck Adrian Bauer Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2015A. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Novartis Consumer Health GmbH, München, wurde nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 ff. HGB unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften über den Inhalt des Jahresabschlusses, über die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung und über die Wertansätze in der Bilanz sowie der rechtsformspezifischen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanz ist nach dem Gliederungsschema des § 266 HGB aufgestellt. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDas Sachanlagevermögen ist zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die beweglichen Gegenstände des Sachanlagevermögens werden über 3 bis 20 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen werden planmäßig unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter, die nach den 1. Januar 2008 angeschafft wurden und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als EUR 150 bis EUR 1.000 betragen, werden in einem Sammelposten, verteilt auf 5 Jahre, gleichmäßig abgeschrieben. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag angesetzt. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. Für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen, werden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsrückstandes bemessen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2005G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit folgenden Parametern ermittelt: Rechnungszinssatz 3,89%, Dynamik der anrechenbaren Bezüge 2,50%, Dynamik der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung 2,00%, Dynamik der Anpassung der laufenden Renten 1,75%. Die Unterdeckung nach Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt TEUR 6.687. Die Rückstellung für Dienstjubiläen wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit der projizierten Einmalbeitragsmethode bewertet. Der Berechnung der Rückstellung für Dienstjubiläen liegt ein Rechnungszins von 3,89% zugrunde. Die Dynamik der anrechenbaren Bezüge wurde mit 3,00% und die Dynamik der Beitragsbemessungsgrenzen mit 3,00% bei der Bewertung angenommen. Sämtliche Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet worden. Umsatzerlöse werden bei Auslieferung der Erzeugnisse und Waren beziehungsweise bei Erbringung der Leistungen realisiert, wenn Eigentum und Risiken auf den Erwerber übergegangen sind. Sie werden zum beizulegenden Zeitwert der Gegenleistung bewertet. Dabei werden erwartete Rabatte oder sonstige Preisnachlässe abgegrenzt beziehungsweise in Abzug gebracht. Wahrscheinliche Risiken aus der Rücknahme von Erzeugnissen und Waren und auf Grund von Gewährleistungen oder sonstigen Reklamationen werden nach dem Grundsatz der Einzelbewertung zurückgestellt. Die Bemessung der außerordentlichen Aufwendungen wegen der Zuführung zur Pensionsrückstellung ist durch die aufgrund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) nötig gewordene Umstellung vorgegeben.. C. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen T€ 83 (Vorjahr: T€ 63.581) auf Gesellschafter. Die Abweichung zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Reorganisation des Cash-Poolings im Zuge der Übertragung des OTC-Geschäfts auf GSK. Die im Vorjahr gegen die Gesellschafterin Novartis Deutschland GmbH bestehende Cash-Pooling-Forderung (T€ 63.231) besteht zum Bilanzstichtag i.H.v. T€ 7.878 gegen die neue Cash-Pooling-Führerin GSK IHC Ltd., Brentford/U.K. In Zusammenhang mit dem Cash-Pooling wird zum 31.12.2015 außerdem eine Forderung gegen die GSK Consumer Healthcare Finance Ltd., Brentford/U.K., i.H.v. T€ 35.002 ausgewiesen. Diese Gesellschaft ist für die Anlage von Überschüssen aus dem Cash-Pooling in festverzinsliche Geldmarktpapiere verantwortlich. Wegen der zum 31. Dezember 2015 geänderten Eigentümerstruktur infolge eines Gesellschafterwechsels im Berichtszeitraum verweisen wir auf die Ausführungen unter C.4. Auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Inland entfallen T€ 36 (Vorjahr: T€ 63.326) und auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Ausland T€ 43.075 (Vorjahr: T€ 390). Beide Abweichungen zum Vorjahr resultieren im Wesentlichen aus dem Wechsel der Cash-Pooling-Führerschaft, die im Geschäftsjahr auf die GSK IHC Ltd., Brentford/U.K., übergegangen ist. Der starke Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 5.947 auf T€ 8.354 ist durch den Austritt der Gesellschaft aus dem Organkreis mit der Novartis Deutschland GmbH zum 31.12.2014 und den dadurch bedingten Wegfall der körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerlichen Organschaft begründet. Somit werden unter diesem Posten erstmalig Steuerforderungen i.H.v. T€ 2.949 gegen das Finanzamt ausgewiesen, die sich aus im Vergleich zur Steuerberechnung unterjährig geleisteten Vorauszahlungen für Körperschaft- und Gewerbesteuer ergeben. Ebenso wird erstmalig ein Umsatzsteuer-Erstattungsanspruch von T€ 3.779 gegen das Finanzamt ausgewiesen. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben zum Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr mit Ausnahme des Aktivwertes der Rückdeckungsversicherung i.H.v. T€ 1.533 (Vorjahr: T€ 2.054), der den sonstigen Vermögensgegenständen zugeordnet ist. 3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen die periodengerechte Abgrenzung von bezogenen Leistungen für die Erstellung versicherungsmathematischer Gutachten (T€ 160) sowie für die Organisation von Veranstaltungen (T€ 103), bei denen die Rechnungsstellung im Voraus erfolgte. 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Novartis Consumer Health GmbH beträgt TEUR 14.610 und ist voll einbezahlt. Die Anteile an der Gesellschaft werden zu 49% von der Novartis Consumer Health S.A., Nyon / Schweiz, und zu 51% von der GlaxoSmithKline Consumer Healthcare (Overseas) Limited, Brentford/U.K., gehalten. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt auf:
Die Veränderung der sonstigen Rückstellungen resultiert im Wesentlichen aus den Rückstellungen für Restrukturierung. Deren Ausweis zum Bilanzstichtag betrifft Verpflichtungen aus Abfindungen (TEUR 3.265), künftige Mietaufwendungen vom Zeitpunkt des geplanten Auszugs aus den angemieteten Gebäuden bis zum Mietvertragsende (TEUR 708) sowie eine Rückbauverpflichtung gegenüber dem Vermieter wegen der Beendigung des Gebäudemietvertrages (TEUR 221). Die Rückstellungen aus dem Personalbereich haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.438 auf T€ 1.957 vermindert, was hauptsächlich auf die um T€ 1.227 verringerte Rückstellung für Sondervergütungen an Mitarbeiter und die um T€ 112 reduzierte Rückstellung für Urlaubsansprüche und Gleitzeitguthaben zurückzuführen ist. Die Rückstellungen für Produkthaftungsrisiken haben sich um T€ 992 auf T€ 1.145 erhöht. Darin ist mit T€ 1.080 ein Risiko aus einem möglichen Produktrückruf für das Produkt Voltaren Emulgel enthalten. Die Rückstellung für die Novartis-Aktienoptionsprogramme, die im Vorjahr noch T€ 527 betragen hat, wurde im Geschäftsjahr verbraucht (T€ 520) bzw. aufgelöst (T€ 7). 6. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 7.118, Vorjahr: TEUR 6.236) betreffen im Wesentlichen den Bezug von Dienstleistungen durch die Gesellschaft. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen zum einen in Höhe von T€ 12.547 die ausländische Gesellschafterin Novartis Consumer Health S.A., Nyon / Schweiz. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen. Zum anderen entfallen T€ 1.299 auf die GlaxoSmithKline Services Unlimited, Brentford/UK in Zusammenhang mit der Gewährung von Aktienoptionen an Mitglieder des Führungsteams der NCH. Diesbezüglich verweisen wir auch auf die Ausführungen unter C.10. 7. Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen
Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten
8. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge (T€ 2.530; Vorjahr: T€ 6.694) enthalten im Wesentlichen Ablaufleistungen aus der Rückdeckungsversicherung (T€ 633; Vorjahr: 295), weiterberechnete Dienstleistungen an eine ehemalige inländische Schwestergesellschaft (T€ 401; Vorjahr: T€ 1.178), Erträge aus der Auflösung von nicht mehr benötigten Rückstellungen (T€ 550; Vorjahr: T€ 4.398) und Erträge aus Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen (T€ 233; Vorjahr: 222). Im Vorjahr führte die (Teil-) Auflösung einer für die Rentner der ehemaligen Zyma gebildeten Pensionsrückstellung zu einem einmaligen Sonderertrag in Höhe von T€ 3.658. Von den sonstigen betrieblichen Erträgen sind T€ 1.536 (Vorjahr: T€ 5.138) periodenfremd. Dies beinhaltet die Ablaufleistungen aus der Rückdeckungsversicherung, Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen sowie sonstige periodenfremde Erträge. 9. Materialaufwand Der Ausweis betrifft im Wesentlichen den Verbrauch von Rohstoffen und bezogenen Waren in Höhe von T€ 119.637 (Vorjahr: T€ 113.044) sowie von Konfektionierungs- und Verpackungsmaterial in Höhe von T€ 16 (Vorjahr: T€ 25) abzüglich den Erträgen aus erhaltenen Skonti von T€ 15 (Vorjahr: T€ 28). 10. Personalaufwand Die Erhöhung des Personalaufwands um T€ 2.858 im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich als Saldo aus der Erhöhung der Löhne und Gehälter (+ T€ 4.162) und der Verminderung der sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (- T€ 1.304). Der Anstieg der Löhne und Gehälter ist zum einen eine Folge der durch die Übertragung des OTC-Geschäfts auf GSK notwendig gewordenen Aufwendungen für Abfindungen (T€ 3.548; Vorjahr: T€ 123). Zum anderen sind in den Löhnen und Gehältern Aufwendungen in Höhe von T€ 1.299 für im Geschäftsjahr an Mitglieder des Führungsteams der Gesellschaft gewährte Aktienoptionen enthalten. Der Rückgang der sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung betrifft mit T€ 1.140 die Aufwendungen für die Altersversorgung (Pensionsrückstellungen), die aufgrund eines Einmaleffektes im Bereich Zyma im Vorjahr besonders hoch waren. 11. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Vertriebs-, Verwaltungs- und Betriebskosten sowie Aufwendungen durch die Verminderung des Aktivwerts der Rückdeckungsversicherung, für Instandhaltung und sonstige Personalkosten enthalten. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 5.495 auf T€ 61.466 entfällt im Wesentlichen auf den Bereich Vertrieb und ist hauptsächlich durch den Anstieg von Aufwendungen für Werbung an Endkunden über das Internet (+ T€ 3.879) und über TV und Radio (+ T€ 1.295) verursacht. Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind T€ 181 (Vorjahr: T€ 427) periodenfremd. Hierbei handelt es sich um betriebliche Aufwendungen, die im Vorjahr nicht durch Rückstellungen abgedeckt wurden. 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Dieser Posten betrifft ausschließlich die laufenden Aufwendungen für die Körperschaft- und die Gewerbesteuer 2015. Der starke Anstieg gegenüber Vorjahr in Höhe von T€ 1.561 ist im Wesentlichen auf den Wegfall der körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaft seit 1. Januar 2015 sowie in Höhe von T€ 913 auf die unterschiedliche Bewertung der Pensionsverpflichtungen nach Handelsrecht und Steuerrecht und in Höhe von T€ 306 auf steuerlich nicht ansetzbare Mietremanenzkosten zurückzuführen. 13. Bilanzergebnis Aufgrund der Kündigung des ab 1. Januar 1998 gültigen Ergebnisabführungsvertrags mit der Novartis Deutschland GmbH zum 31. Dezember 2014 wird erstmals wieder ein Jahresergebnis ausgewiesen. D. Sonstige PflichtangabenHaftungsverhältnisse Im Berichtsjahr bestanden keine Haftungsverhältnisse gegenüber Dritten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus Leasing- und ähnlichen Verträgen für die gesamte Restlaufzeit belaufen sich auf:
Abschlussprüferhonorar Die Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr 2015 wurden mit € 90.247 vergütet. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2015 waren durchschnittlich 225 (Vorjahr 230) Arbeitnehmer beschäftigt (ohne Geschäftsführer und der zu ihrer Ausbildung Beschäftigten). Geschäftsführung
Die Gesamtbezüge für die Mitglieder der Geschäftsführung beliefen sich im Berichtsjahr auf T€ 1.811 (Vorjahr: 747). Gesamtbezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen betrugen die Bezüge im Geschäftsjahr insgesamt T€ 1.117 (Vorjahr: T€ 532). Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2015 auf T€ 2.930 (Vorjahr: T€ 3.831). Mitglieder des Beirats (Stand: 31. Dezember 2015 ) Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft keinen Beirat. Im Geschäftsjahr wurden keine Bezüge an Beiratsmitglieder gezahlt. Steuerliche Verhältnisse Die Gesellschaft wird beim Finanzamt München unter der Steuernummer 143/167/11171 geführt. Konzernzugehörigkeit Die Anteilseigner der Novartis Consumer Health GmbH, München, sind zu 49 % die Novartis Consumer Health S.A., Nyon / Schweiz und zu 51 % die GlaxoSmithKline Consumer Healthcare (Overseas) Limited, Brentford/U.K. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der GlaxoSmithKline plc, Brentfort / U.K. einbezogen. Der Konzernabschluss der GlaxoSmithKline plc. ist unter www.gsk.com erhältlich.
München, den 22. April 2016 Die Geschäftsführung Erhard Heck, Vorsitzender der Geschäftsführung Adrian Bauer, Geschäftsführer Finanzen Anlagespiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Novartis Consumer Health GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 22. April 2016 PricewaterhouseCoopers
Holger Lutz, Wirtschaftsprüfer Stefano Mulas, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde am 30. März 2017 festgestellt. |
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