Beteiligungsgesellschaften
Wandel Packaging Group Blow Moulding GmbH
Alleenstraße 27, 72666 Neckartailfingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Wandel seit 29.1.2024 | Geschäftsführer |
Christine Huttenlocher-Wandel seit 29.1.2024 | Prokura |
Thomas Laux seit 28.1.2015 | Prokura |
Markus Wandel seit 26.3.2010 | Geschäftsführer |
Gerd Friedrich Wandel seit 13.6.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 95.83% | |
| 4.17% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wandel Packaging Group Blow Moulding GmbHNeckartailfingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Firma Wandel Packaging Group Blow Moulding GmbH, ein Unternehmen des produzierenden Gewerbes, betreibt seit 1962 die Herstellung von Kunststoffkanistern. Die Produktion ist seit 2002 in 32839 Steinheim angesiedelt. Die Verwaltung sowie die Geschäftsführung der Gesellschaft befinden sich am Ort der Muttergesellschaft Wandel Packaging Group GmbH & Co. KG in 72666 Neckartailfingen. Die Gesellschaft besitzt gemäß der Klassifikation der Wirtschaftszweige - Ausgabe 2008 (WZ2008) den WZ-Code: 2222.0: Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen. 2. Forschung und Entwicklung Aus branchenspezifischen Gründen ist, wie bereits im Vorjahr, über die Forschung und Entwicklung nichts zu berichten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Werte der ifo-Konjunkturumfragen haben sich zum Ende des Jahres 2023 auf einem niedrigeren Niveau als im Vorjahr stabilisiert. Nachdem der ifo Geschäftsklimaindex im September 2023 mit 85,8 seinen Tiefpunkt erreicht hat, weist er im Dezember 2023 nunmehr einen leicht gestiegenen Wert von 86,4 auf und damit 3,7 Punkte weniger als zu Jahresbeginn. "Die Stimmung unter den Unternehmen hat sich eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Dezember auf 86,4 Punkte gefallen, nach 87,2 Punkten im November. Die Unternehmen waren weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Zudem blickten sie skeptischer auf das erste Halbjahr 2024. Die Konjunktur bleibt auch in der Weihnachtszeit schwach. Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex merklich gefallen. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage deutlich schlechter. Auch bei den Erwartungen nahm der Pessimismus wieder zu. Insbesondere energieintensive Branchen tun sich schwer. Der Auftragsbestand ist insgesamt weiter rückläufig. Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima leicht verbessert. Die Dienstleister zeigten sich zufriedener mit den laufenden Geschäften. Zudem berichteten sie von weniger Skepsis bei den Aussichten für das kommende Halbjahr. In der Gastronomie hat sich die Geschäftslage verbessert. Die Erwartungen sind jedoch abgestürzt. Im Handel hat das Geschäftsklima einen Rückschlag erlitten. Die Unternehmen beurteilten die aktuelle Lage merklich schlechter. Auch ihre Erwartungen trübten sich ein. Das Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel verläuft enttäuschend. Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindikator auf den niedrigsten Wert seit September 2005 gefallen. Die Firmen beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter. Zudem geht etwa jedes zweite Unternehmen von einer weiteren Eintrübung der Geschäfte in den kommenden Monaten aus." Im Jahr 2023 ist der Branchenumsatz durchschnittlich um 6,0 % auf 72,5 Milliarden Euro gesunken. Dies war sowohl durch einen Rückgang des Absatzes im Inland von 9,4 % als auch durch einen Rückgang im Export von 0,3 % begründet. Am deutlichsten nahm der Umsatz im Bereich Bau um 9,06 % ab. Die Umsätze mit Verpackungen betragen in 2023 16,8 Milliarden Euro und sind um 7,7 % im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Zahl der beschäftigten Mitarbeiter in der kunststoffverarbeitenden Industrie verminderte sich um 2,2 % und liegt bei 319.264. Die Chemieindustrie musste erneut einen Dämpfer hinnehmen. Die Nachfrage schwächte sich ab. Die Produktion in der Chemieindustrie ohne Pharma fiel in 2023 um 10,4 %. Der Umsatz ist in Summe um 12,2 % zurückgegangen. Die Probleme in den Lieferketten, die zunehmenden globalen Unsicherheiten und steigende Energiepreise machten sich auch in der Chemieindustrie - ähnlich wie in der Industrie - negativ bemerkbar und bremsten die Entwicklung. Die Zahl der Mitarbeiter in der Chemiebranche bewegt sich mit etwa 477.000 auf dem Niveau des Vorjahres. 2. Geschäftsverlauf Die Gesamtleistung ist um TEUR 2.696 oder 8,5 % auf TEUR 33.396 zurückgegangen. Aufgrund des sowohl mengenmäßig als auch durch Preissenkungen verursachten um 14,7 % reduzierten Materialaufwandes ergab sich eine Erhöhung des Rohertrags um TEUR 243 oder 1,8 % auf TEUR 13.910. Das Finanzergebnis beträgt TEUR 114. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge sind um TEUR 96 auf nunmehr TEUR 117 gestiegen, während die Zinsen und ähnliche Aufwendungen um TEUR 1 gesunken sind. Das Ergebnis vor Steuern ist um TEUR 284 bzw. 14,5 % auf TEUR 2.244 angestiegen. Die Finanzerträge des Unternehmens mit TEUR 117 (Vj. TEUR 21) beinhalten insbesondere Zinserträge aus Kreditgewährung an die Muttergesellschaft. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Anlagenverkäufen, erhaltene Versicherungsentschädigungen, die PKW-Überlassung an Arbeitnehmer sowie einen Investitionskostenzuschuss. 3. Lage Die Lage des Unternehmens kann als gut bezeichnet werden. Das Unternehmen weist unverändert eine angemessene Vermögens- und Finanzlage auf. a) Ertragslage Die Stromkosten sind gegenüber dem Vorjahr um 49,7% angestiegen. Das Ergebnis nach Steuern liegt um TEUR 200 über dem Vorjahreswert. Insgesamt ist die Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2023 zurückgegangen. Gleichzeitig erhöhte sich der Rohertrag um 1,8 % auf TEUR 13.910 (Vj. TEUR 13.666). Die betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 88 bzw. 0,7 % auf nunmehr TEUR 12.105 erhöht. Zusammenfassend ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss von TEUR 1.580 (Vj. TEUR 1.380). b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist grundsätzlich darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Durch Investitionen in Sachanlagen und die im Geschäftsjahr 2023 vorgenommene Gewinnausschüttung haben sich die Finanzmittel gegenüber dem Vorjahr um TEUR 74 reduziert. Der Bestand an flüssigen Mitteln beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 896 (Vj. TEUR 969). c) Vermögenslage Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen machen 35,0 % der Bilanzsumme aus. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen machen 15,0 % der Bilanzsumme aus. Im Geschäftsjahr 2023 wurden TEUR 2.386 insbesondere in technische Anlagen und Maschinen der Gesellschaft investiert. Dem stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.591 entgegen. Die Produktionsmaschinen und Fördereinrichtungen werden laufend gewartet und ggfs. durch Ersatzinvestitionen auf dem aktuellen technischen Stand gehalten. Investitionen erfolgen aus Eigenmitteln. Die Eigenkapitalquote liegt nach wie vor mit 81,5 % auf einem hohen Niveau. In der Veränderung des Eigenkapitals im Vergleich zum Vorjahr saldieren sich Jahresergebnis und Gewinnausschüttung. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Das Unternehmen zieht für die interne Steuerung monatlich insbesondere die Umsatzerlöse, Materialkosten, Personalkosten und Energiekosten heran. Die Materialkosten unterliegen monatlich laufenden Schwankungen. Die Energiekosten sind im Geschäftsjahr deutlich angestiegen. Es erfolgt ein laufender Abgleich mit unseren Unternehmensplänen, Forecasts und Budgets. Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Gesamtaussage Unsere Vermögens- Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 schätzen wir positiv ein. Die Liquiditätssituation ist zufriedenstellend. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Forderungen gedeckt. Das geplante Umsatzziel von Euro 35,0 Mio. haben wir mit Euro 33,3 Mio. verfehlt. Gegenüber dem Vorjahr eine Reduzierung um Euro 2,7 Mio. Die Ursache für das positive Ergebnis ist in direktem Zusammenhang mit der Gewinnung einiger interessanter Neukunden und der Effizienzsteigerung in der Produktion der letzten Jahre zu sehen. III. Prognosebericht Die Kaufzurückhaltung der Kunden betrifft in Summe nahezu alle Branchen und wirkt sich somit auch auf unsere Umsatzplanung aus. Die Liquidität ist auch im Jahr 2024 gesichert. In den folgenden Jahren sollen überwiegend Investitionen im Bereich der Automatisierung der Produktionsanlagen sowie im Bereich des Ausbaus logistischer Kapazitäten zur Abdeckung der Kundenbedürfnisse erfolgen. Darüber hinaus werden Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz realisiert (Nachhaltigkeit) sowie im IT-Bereich. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Fachkräftemangel: Nicht nur im technischen, sondern auch im kaufmännischen Bereich ist es zunehmend schwieriger geeignetes Personal zu finden und dauerhaft zu halten. Die Besetzung einer Stelle im Produktionsbereich dauert mittlerweile erfahrungsgemäß sechs Monate. Verfügbarkeit von Rohstoffen und Ersatzteilen: Nach wie vor sind die Lieferketten nicht voll intakt, wir kämpfen immer wieder mit auch kurzfristigen Ausfällen von Lieferanten. Die Verfügbarkeit ist zurzeit generell besser, aber trotzdem ein großes Risiko für unsere Produktion. Auch die Ersatzteilbeschaffung gestaltet sich nach wie vor schwierig da viele Teile immer noch nicht verfügbar sind. Bürokratie und Vorschriften: Auch die zunehmende Reglementierung und die zum Teil langen Antwortzeiten der Behörden sind nach unserer Ansicht ein steigendes Risiko (EEG, Spitzenausgleich, Strompreisbremse, sonstige Anträge und Anfragen). Energiekosten: Wie auch in den letzten Jahren sind die Energiekosten und Energieverfügbarkeit noch weiter in den Fokus gerückt und eines der größten Risiken für unser Unternehmen Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der guten Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken nicht erkennbar. Da die Geschäftsvorfälle der Gesellschaft in Euro abgewickelt werden, bestehen keine Währungsrisiken. 2. Chancenbericht Durch unseren stetigen Ausbau, die Überarbeitung unseres Produktsortiments und Erweiterung unserer Gefahrgutzulassungen erschließen wir immer weitere Produktfelder und Kunden. Auch den Ausbau weiterer Vertriebspartner werden wir im kommenden Jahr fokussieren. Wir arbeiten nach wie vor mit höheren Beständen, um die Versorgungssicherheit für unsere Kunden zu gewährleisten. Eine weitere Chance sehen wir in der Automatisierung im Bereich Produktion. In diesem sowie im Bereich der Energieeffizienz werden wir 2024 vorwiegend investieren. Bedingt durch die Produktions- und Kundenstruktur hatten wir keine nennenswerten Produktionsausfälle. Wir sehen dies auch als Chance für die kommenden Monate. Nach wie vor setzen wir auf den weiteren Ausbau und die fortlaufende Erneuerung unseres Maschinenparks, den Anteil am Gesamtinvestitionsvolumen bleibt konstant zum Vorjahr. Der Fokus für 2024 liegt weiter im Bereich Automatisierung und der Verbesserung der Energieeffizienz. Hieraus sehen wir Chancen für zukünftige Kundenbeziehungen. Gesamtaussage Risiken sehen wir weiterhin in der unsicheren Beschaffungssituation der Rohstoffe und der damit verbundenen Kosten sowie institutioneller Anpassungen des energiepolitischen Rahmens. Sorgen machen uns die zunehmenden globalen Unsicherheiten. Finanzwirtschaftliche Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind derzeit nicht erkennbar. Wir sehen uns durch unsere finanzielle Stabilität für künftige Risiken gut gerüstet. 3. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Verwendete Finanzinstrumente im Unternehmen sind insbesondere Forderungen, flüssige Mittel und Verbindlichkeiten. Das Unternehmen verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind von untergeordneter Bedeutung. Die Zusammenarbeit mit den Kunden ist langjährig. Verbindlichkeiten begleicht das Unternehmen üblicherweise innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen. Das konservative Finanz- und Risikomanagement sichert den Erfolg des Unternehmens gegen finanzielle Risiken ab. Für den Fall, dass Ausfall- oder Bonitätsrisiken sichtbar werden, nimmt das Unternehmen im Rahmen seines Debitorenmanagements entsprechende Wertberichtigungen vor. Beim Eingehen neuer Geschäftsbeziehungen wird stets die Bonität der Kunden überprüft.
Neckartailfingen, den 30. April 2024 Wandel Packaging Group Blow Moulding GmbH gez. Christine Huttenlocher-Wandel gez. Gerd Wandel gez. Markus Wandel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die Wandel Packaging Group Blow Moulding GmbH hat Ihren Sitz in Neckartailfingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 221635 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242ff. und 264ff. HGB sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang enthalten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung kommt wie bisher das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Offenlegung in Anspruch genommen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Dabei wird die Nutzungsdauer nach dem erwarteten Produktlebenszyklus des jeweiligen Vermögensgegenstandes geschätzt. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei Bemessung der Abschreibung wurde auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Zur Anwendung kam die lineare und die degressive Abschreibungsmethode. Die in den Vorräten enthaltenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die bezogenen Waren wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die fertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände, Kassen- und Bankguthaben erfolgte grundsätzlich mit den Anschaffungskosten. Im Hinblick auf das latente Ausfallrisiko sowie wegen drohender Zins- und Skontoverluste wurde eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen vorgenommen. Die Steuerrückstellung wurde für noch nicht veranlagte Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 128.054 Euro (Vorjahr 137.522 Euro) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten sowie ihre Besicherung ergeben sich aus nachfolgender Übersicht:
Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten solche gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 20.244 Euro (Vorjahr 24.040 Euro). Sonstige, nicht aus der Bilanz ersichtliche finanzielle Verpflichtungen resultieren aus bestehenden Leasing-, Miet- und Pacht- und Dienstleistungsverträgen, welche die folgenden Geschäftsjahre wie folgt belasten:
D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Zuschüsse des Bundes zu Energieeffizienzmaßnahmen in Höhe von 56.385 Euro. E. Sonstige Pflichtangaben Die Geschäfte wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr geführt durch: Frau Christine Huttenlocher-Wandel, Reutlingen, Herrn Gerd Wandel, Reutlingen, Herrn Markus Wandel, Reutlingen. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 65 (Vorjahr: 65) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 18 (Vorjahr: 18) Gehalts- und 47 (Vorjahr: 47) Lohnempfänger. Gegenüber der Gesellschafterin Wandel Packaging Group GmbH & Co. KG besteht aus Kreditgewährung eine Forderung in Höhe von 2.259.321,14 Euro (Vorjahr: 1.915.162,48 Euro). Die Monatssalden des Kreditkontos werden mit 2 % über dem jeweiligen Basiszins verzinst. Der Betrag wird unter Forderungen an verbundene Unternehmen ausgewiesen. Zu den Auswirkungen durch den Krieg in der Ukraine verweisen wir auf unsere Angaben im Lagebericht.
Neckartailfingen, den 30. April 2024 Wandel Packaging Group Blow Moulding GmbH gez. Christine Huttenlocher-Wandel gez. Gerd Wandel gez. Markus Wandel Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Wandel Packaging Group Blow Moulding GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wandel Packaging Group Blow Moulding GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wandel Packaging Group Blow Moulding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse / entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und / vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter [Webadresse] eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Stuttgart, 30. April 2024 fischer
/ collegen Stuttgart GmbH & Co. KG
gez. Frank Bubeck, Wirtschaftsprüfer |
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