Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 720619
Eingetragen
29.1.2007
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikDrahtlose Telekommunikation und SatellitentelekommunikationLuft- und Raumfahrzeugbau für zivile Zwecke
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und weltweiter Vertrieb von Systemen, Produkten und Diensten für satellitengestützte Sprach- und Datenkommunikationslösungen für private und öffentliche Auftraggeber, einschlließlich deren Installation und deren Wartung

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Walther
seit 15.6.2020
Prokura
Prokura
Michael Heuken
seit 15.6.2020
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
NDS Holding GmbH
Germany
6.618.050 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ND SatCom GmbH

Immenstaad am Bodensee

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Geschäftsgrundlage der ND SatCom GmbH besteht unverändert im Vertrieb von Satellitenkommunikationslösungen. Hierzu gehören alle mobilen und stationären Sende- und Empfangsanlagen sowie teilweise die Herstellung von in diesen Satellitenkommunikationslösungen eingesetzten Produkten und Komponenten durch die Tochterfirma ND SatCom Products GmbH. Die ND SatCom GmbH ist ein Systemintegrator mit eigenen Kernprodukten.

Der eigenfinanzierte Entwicklungsaufwand wurde bereits in 2009 auf die ND SatCom Products GmbH übertragen. Dort sind nunmehr die Aktivitäten im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Produktpalette SKYWAN und ihren Hardware- sowie Software-Komponenten gebündelt. Die SKYWAN- Plattform bringt Militärtechnologie in den kommerziellen Sektor. Das eingesetzte Modem verfügt über eine Architektur ohne Hub und ermöglicht mehrere Topologien. Die Anforderungen an die Netzwerkanbindung sind nahtlos anpassbar. Übertragungskapazitäten werden den Stationen dynamisch und automatisch zugewiesen, wenn es benötigt wird. Die Fertigung und Weiterentwicklung weiterer Produkte wurde an Fremdfirmen vergeben.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die weltweite Wirtschaftsleistung sieht der IWF leicht im Aufwind - die aktuelle Prognose liegt um 0,2 Prozent, zuvor 2,9 Prozent nun 3,1 Prozent, höher als im World Economic Outlook (WEO) vom Oktober 2023. Laut IWF liegt die Widerstandsfähigkeit der Vereinigten Staaten und mehrerer großer Schwellen- und Entwicklungsländer über den Erwartungen der Experten. Auch die öffentlichen Finanzen vieler Länder hätten sich stabiler als angenommen erwiesen. Für Deutschland sieht der IWF die Zukunft der deutschen Wirtschaft für das Jahr 2024 in seinem aktuellen Word Economic Outlook (WEO) vom Januar 2024 negativer als noch im letzten Gutachten aus dem Oktober 2023. Demnach könnte das reale Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 0,5 Prozent wachsen. Im Oktober hatte der IWF für 2024 ein Wachsen der Wirtschaftsleistung um 0,9 Prozent vorausgesagt und die aktuelle Prognose damit um 0,4 Prozentpunkte nach unten revidiert. Deutschland bleibt auch mit dieser neuen Prognose weiterhin das Schlusslicht in der Reihe der stärksten Volkswirtschaften der Welt.

II. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Entwicklung des Marktes, in dem die ND SatCom GmbH agiert, ist in 2023 geprägt worden durch den stetig wachsenden Bedarf an Satellitenkommunikation und der Weiterentwicklung von Technologien, die insbesondere im Vergleich zu terrestrischen Anwendungen die Nutzung von Satellitenkommunikation wettbewerbsfähiger macht. Die Nutzung in Krisengebieten ist anhand der schnellen Verfügbarkeit für u.a. die Übertragung von wichtigen Daten und Informationen ein Bereich, der ebenfalls einem stetigen Wachstum unterliegt. Hier spielt innerhalb des Kernmarktes Europa für die NDS der Ukraine Konflikt eine wesentliche Rolle. Die Situation in China ist unverändert, durch die herrschende Beeinträchtigung durch staatliche Bestimmungen hinsichtlich der IT-Sicherheit sind ausländischer Produkte immer noch einem kontinuierlichem Wachstum Grenzen gesetzt. Der nord- und südamerikanische Kontinent ist hingegen eine Region, in der Satellitenkommunikationslösungen und -produkte weiter nachgefragt wurden. Nach wie vor ist auch die Flugsicherung ("Air Traffic Control") ein wesentlicher Nachfrager von Satellitenkommunikationsprodukten. In diesem Bereich sind jedoch seit jeher langwierige Vergabeprozesse zu beobachten.

III. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Geschäftsentwicklung

Das Geschäftsjahr 2023 war durch besondere Herausforderungen und Erfolge für die ND SatCom gekennzeichnet. Zu den anspruchsvollen Ausschreibungsverfahren, sowohl national als auch international und der Abwicklung des operativen Geschäfts im Jahr 2023, war die positive Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage im Fokus. Der durch den erfolgreichen Abschluss einzelner Großprojekte gesteigerte Umsatz übertraf die Erwartungen der Geschäftsführung, ebenso konnte dadurch der Rohertrag verbessert werden und so ergab sich erneut ein deutlich positives Betriebsergebnis.

Den medial erhobenen Vorwürfen sowie Verdachtsmomente, die die Staatsanwaltschaft Ravensburg zu Maßnahmen wegen eines möglichen Verstoßes gegen geltende Sanktionen für Lieferung nach Myanmar veranlasst hat, werden sehr ernst genommen. Deshalb wurde eine unabhängige und umfassende Prüfung der in diesem Zusammenhang erfolgten Geschäftstätigkeiten in Auftrag gegeben.

Eine auf Außenwirtschaftsrecht, Sanktionen und Compliance spezialisierte Kanzlei aus München soll die Abläufe, Kontrollmechanismen und Genehmigungsverfahren komplett untersuchen sowie objektiv und fachlich bewerten.

Ziel ist es eine umfassende und lückenlose Aufklärung aller Vorwürfe herbei zu führen. Es soll größtmögliche Transparenz geben. Die Rechtsanwaltskanzlei aus München soll alle internen Vorgänge und Bewertungen durch Einsicht in Dokumente sowie Befragungen, durch Prüfung der Dokumentation und Auswertung aller offiziellen Behördenkorrespondenzen sowie nach Möglichkeit auch durch Interviews mit Genehmigungsstellen und weiteren Fachleuten aufarbeiten und beurteilen. Mit der Rechtsanwaltskanzlei aus München haben wir eine der führenden Kanzleien im Bereich des Außenwirtschaftsrecht beauftragt.

Das Mandat für die Kanzlei in München umfasst eine juristische wie ethische Begutachtung. Die Erkenntnisse sollen auch den Ermittlungsbehörden zur Verfügung gestellt werden.

Nach wie vor geht die ND SatCom GmbH nicht von einem strafrechtlich relevanten Fehlverhalten, der Verletzung von Sanktionen oder wissentlichen Umgehung internationaler, bindender Regelungen aus. Dennoch halten wir es aus verantwortungsvoller Unternehmensführung heraus für unerlässlich, die Angelegenheit mit extremer Sorgfalt und durch unabhängige Expertise aufzuarbeiten.

Mit der Wahrung der Unternehmensinteressen gegenüber den Strafverfolgungsbehörden wurde ein separater Rechtsanwalt mandatiert.

2. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die ND SatCom wird unterjährig über ein monatliches Reporting gesteuert, dieses enthält neben dem Auftragseingang eine vollständige Gewinn- und Verlustrechnung mit Vergleichswerten zum Vorjahr, zum Budget des laufenden Geschäftsjahres und zum jeweiligen Forecast. Ferner werden monatlich die liquiden Mittel festgestellt. Der Deckungsbeitrag aller wesentlichen Projekte wird kontinuierlich überwacht. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind Auftragseingang, Umsatz und operatives Ergebnis.

3. Entwicklung von Auftragseingang und Umsatz der ND SatCom GmbH

Der Auftragseingang der ND SatCom GmbH steigerte sich deutlich von 28,9 Mio. EUR im Vorjahr auf 36,2 Mio. EUR im abgeschlossenen Geschäftsjahr.

Das Umsatzvolumen steigerte sich gegenüber dem Vorjahr von 30,3 Mio. EUR auf 32,7 Mio. EUR.

Die Geschäftsstruktur im Berichtsjahr bestand wiederum aus einem Mix von Großaufträgen und mittleren bis kleineren Opportunitäten.

4. Ertragslage

Der Rohertrag erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund des gesteigerten Umsatzes (32,7 Mio. EUR, Vorjahr 30,3 Mio. EUR) und des aufgrund des Produktmixes reduzierten Materialaufwandes (14,7 Mio. EUR, Vorjahr 16,2 Mio. EUR) von 16,2 Mio. EUR auf 17,7 Mio. EUR. Der Personalaufwand erhöhte sich mit 11,8 Mio. EUR im Vergleich zu 10,8 Mio. EUR im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen unverändert bei 6,2 Mio. EUR (Vorjahr 6,1 Mio. EUR) und bestehen im Wesentlichen aus Raumkosten, Reisekosten und Aufwendungen aus der Fremdwährungsbewertung. Das Betriebsergebnis verbesserte sich von 1,2 Mio. EUR auf 1,6 Mio. EUR. Das Finanzergebnis verbesserte sich durch den reduzierten Zinsaufwand für Altersversorgung auf -0,4 Mio. EUR auf (Vorjahr -0,6 Mio. EUR). Insgesamt ergibt sich somit ein Jahresüberschuss von 0,8 Mio. EUR im Vergleich zu 0,3 Mio. EUR im Vorjahr.

5. Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich von 36,8 Mio. EUR im Vorjahr auf 37,3 Mio. EUR. Das Anlagevermögen blieb weitgehend konstant bei 19,3 Mio. EUR (Vorjahr 19,0 Mio. EUR). Die Vorräte erhöhten sich aufgrund geringerer erhaltener Anzahlungen von 3,6 Mio. EUR im Vorjahr auf 5,0 Mio. EUR. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen von 6,7 Mio. EUR im Vorjahr auf 6,9 Mio. EUR. Das Guthaben bei Kreditinstituten verringerte sich gegenüber dem Vorjahr von 4,1 Mio. EUR auf 2,4 Mio. EUR. Die aktiven latenten Steuern stiegen von 3,2 Mio. EUR im Vorjahr auf 3,5 Mio. EUR an.

Das Eigenkapital erhöhte sich durch den Jahresüberschuss von 1,4 Mio. EUR im Vorjahr auf 2,2 Mio. EUR. Die Pensionsrückstellungen erhöhten sich von 19,4 Mio. EUR auf 19,6 Mio. EUR, die sonstigen Rückstellungen von 6,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 6,7 Mio. EUR und die Steuerrückstellungen von 0,4 Mio. EUR auf 1,2 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten verringerten sich deutlich von 8,9 Mio. EUR auf 7,4 Mio. EUR, die passiven latenten Steuern von 0,3 Mio. EUR auf 0,2 Mio. EUR.

6. Finanzlage

Das Geschäft der Gesellschaft war im Berichtsjahr sowohl eigenfinanziert als auch fremdfinanziert. Der Barmittelbestand betrug zum Stichtag 2,4 Mio. EUR (Vorjahr 4,1 Mio. EUR). Zudem erfolgt die Finanzierung über verbundene Unternehmen.

Im Berichtsjahr wurden 569 TEUR in das immaterielle Anlagevermögen sowie das Sach- und Finanzanlagevermögen investiert. Im Wesentlichen handelt es sich bei den Investitionen um diverse Anschaffungen von Messgeräten, EDV-Hardware, Software-Lizenzen, und Betriebs- und Geschäftsausstattung.

C. Risikobericht

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Kritische Risikoszenarien für das Unternehmen resultierend aus der Abhängigkeit von der konjunkturellen Entwicklung, der weltweiten Inflation, der Ukrainekrise und der Entwicklung am Rohstoff- und Bauteilmarkt sind nach wie vor mit mittlerer Wahrscheinlichkeit denkbar.

Unternehmensspezifische Risiken bestehen insbesondere in den folgenden Bereichen:

- Das schwierige Marktumfeld (Regionen, Kunden) kann Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung haben, ebenso Währungseffekte.

- Mehr als die Hälfte des geplanten Umsatzes im Jahr 2024 kann bereits aus dem vorhandenen Auftragsbestand realisiert werden. Bei der Gewinnung des verbleibenden Volumens kommt es auf eine erfolgreiche Penetrierung des Marktes mit dem Produkt und Leistungen an.

- Das erfolgreiche Wachstum im Bereich Defence insbesondere durch das zusätzlich generierte Geschäft sowohl im direkten Vertragsverhältnis mit dem öAG als auch im Zusammenschluss mit Airbus hat zur Folge, dass ein erheblicher zusätzlicher Personalbedarf sich in dem Bereich über 2024 hinaus ergibt und dementsprechend diese Ressourcen benötigt werden. Es wird eine Sondierung des externen Markts geben, um auf diesem Wege die Ressourcen zu komplementieren.

- Das stetige Wachstum in dem Bereich Defence ergibt, dass mittlerweile 59% des gesamten Umsatzes aus dieser Business Unit erbracht wird. Diese durchaus positive Entwicklung in dem Bereich muss aber parallel auch in der anderen Business Unit auftreten, um eine bessere Balance der beiden Geschäftsfelder auf Gesamtfirmenebene zu gewährleisten.

- Bei der Bewertung der Tochtergesellschaft, der ND SatCom Products GmbH, Immenstaad, im Jahresabschluss wurde von aus heutiger Sicht realistischen Annahmen ausgegangen. Sollten diese Annahmen aufgrund zukünftig eintretender Ereignisse oder Erkenntnisse zu korrigieren sein, ist eine Wertanpassung bei dem Beteiligungswert an der ND SatCom Products GmbH nicht ausgeschlossen.

- Für den Fall, dass die ND SatCom Products GmbH von ihrem Rücktrittsrecht aus dem Forderungsverkauf Gebrauch macht, könnte dies zum Liquiditätsabfluss führen.

- Die laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ravensburg haben bis dato noch keine weiteren Erkenntnisse gebracht gegenüber dem Wissenstand zum Zeitpunkt der Einleitung der internen Revision und der momentane Sachstand deutet daraufhin, dass kein Fehlverhalten seitens der Firma vorliegt. Nichtsdestotrotz steht die abschließende Bewertung der Staatsanwaltschaft Ravensburg noch aus und bis dahin birgt dieses Verfahren weiterhin ein Risiko.

- Aufgrund der Ungewissheit bezüglich der langfristigen Entwicklung des Zinsniveaus kann die zukünftige Ertragslage durch liquiditätsunwirksame Zuführungen zu den Rückstellungen deutlich belastet werden.

- Eventuelle Verluste in den Folgejahren könnten zu einer Reduktion des Eigenkapitals führen.

Insgesamt wird davon ausgegangen, dass die oben genannten Risiken weder von entwicklungsbeeinträchtigender noch von bestandsgefährdender Tragweite sind.

D. Chancen- und Prognosebericht

I. Chancen

Für das Jahr 2024 geht die Geschäftsführung davon aus, dass das Unternehmen sich weiterhin im Markt weiterentwickelt, insbesondere in den produktrelevanten regionalen Märkten, die im abgelaufenen Geschäftsjahr vertrieblich durch lokale Personen verstärkt wurden. Entsprechend sind durchaus gute Chancen für die ND SatCom bei diversen, auch größeren Angebotsprozessen und Projektvergaben, vorhanden.

Chancen ergeben sich insbesondere aus den folgenden Entwicklungen:

- Mit dem Produkt "SKYWAN 5G" bietet sich die Chance, mit einem sehr innovativen Produkt Marktvolumen zu gewinnen.

- Durch die erfolgreiche Platzierung vom Produkt "SKYWAN 5G" beim nationalen größten Kunden ergibt sich eine Vergrößerung der Möglichkeiten für erhöhte Verkaufsvolumen des Produkts.

- Die Erweiterung des Produktportfolios mit der im-Hause eigens entwickelten mobilen Terminal Lösung, die ergänzend zu der SKYWAN 5G eine größere Angebotsvielfalt vor allem, aber nicht ausschließlich, für den militärischen Markt bietet.

- Das Auftragsvolumen beim öffentlichen Auftraggeber als Endkunde hat das Potenzial, die Planzahlen 2024 für diesen Geschäftsbereich aufgrund von erhöhtem Bedarf zu übertreffen.

II. Prognose

Die Zielsetzung des Unternehmens für 2024 ist es, wichtige strategische Projekte zu gewinnen, die kontinuierliche erfolgreiche Etablierung des Produkts "SKYWAN 5G" in Schlüsselmarktsegmenten zu festigen und weiter auszubauen, insbesondere in neue regionale und produktrelevante Märkte. Für 2024 wird weiterhin mit erschwerten Rahmenbedingungen in der Gesamtwirtschaft gerechnet, die Verfügbarkeit und der Beschaffung von Elektronik-Komponenten hat sich allerdings bereits deutlich verbessert. Die Entwicklung des Auftragseingangs im Jahr 2024 wird leicht unter Vorjahresniveau erwartet. Für das Geschäftsjahr 2024 werden Umsätze auf Vorjahresniveau prognostiziert. Daraus resultiert ein im Vergleich zum Vorjahr ein gleichbleibendes operatives Ergebnis.

 

Immenstaad, den 14. Mai 2024

Alexander Müller-Gastell als Geschäftsführer der ND SatCom GmbH

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

2023 2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 62.646,60 24.876,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 338.594,68 359.116,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 710.635,88 402.372,53
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 58.568,86 47.941,14
1.107.799,42 809.430,38
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.153.710,97 18.153.710,97
2. Beteiligungen 0,00 0,00
18.153.710,97 18.153.710,97
19.324.156,99 18.988.017,98
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 23.682,60 22.792,64
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 5.390.821,81 5.562.043,72
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.440.996,58 2.503.343,43
4. Geleistete Anzahlungen 262.231,49 105.506,77
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -3.144.171,82 -4.563.742,34
4.973.560,66 3.629.944,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.636.813,90 2.185.793,28
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.889.578,87 4.123.317,56
3. Sonstige Vermögensgegenstände 361.853,64 388.490,48
6.888.246,41 6.697.601,32
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.394.073,23 4.099.981,09
14.255.880,30 14.427.526,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 222.855,23 183.698,86
D. Aktive latente Steuern 3.498.048,26 3.235.128,78
37.300.940,78 36.834.372,25

PASSIVA

2023 2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 6.618.050,00 6.618.050,00
II. Verlustvortrag -5.170.770,48 -5.503.192,81
III. Jahresüberschuss 752.353,71 332.422,33
2.199.633,23 1.447.279,52
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 19.612.485,00 19.356.407,00
2. Steuerrückstellungen 1.223.101,91 434.000,00
3. Sonstige Rückstellungen 6.711.473,95 6.325.899,46
27.547.060,86 26.116.306,46
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.707.615,87 2.521.218,71
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.280.584,14 3.711.932,92
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.378.264,52 2.703.065,72
7.366.464,53 8.936.217,35
D. Passive latente Steuern 187.782,16 334.568,92
37.300.940,78 36.834.372,25

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

1. Allgemein

Die Gesellschaft ist unter der Firma ND SatCom GmbH im Handelsregister beim Amtsgericht Ulm unter HRB 720619 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Immenstaad.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 - 256a und §§ 264 - 288 HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB gegliedert, für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit (§ 265 Abs. 1 HGB) wurde beachtet.

2. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

2.1 Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

2.2 Sachanlagen

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger, nutzungsbedingter Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear. Die betriebliche Nutzungsdauer beträgt für Gebäude 10 Jahre, für Gebäudeeinrichtung 5 bis 10 Jahre, für technische Anlagen und Maschinen 5 bis 10 Jahre und für Betriebs- und Geschäftsausstattung ebenfalls 5 bis 10 Jahre.

Beim beweglichen Anlagevermögen wird ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme linear abgeschrieben.

2.3 Finanzanlagen

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert.

2.4 Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Handelswaren erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten. Erforderliche Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen Materialgemeinkosten und anteilige Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen sowie bestimmte Kosten der allgemeinen Verwaltung und Kosten für soziale Einrichtungen. Bei Beständen, die verlustbringende schwebende Geschäfte betreffen, erfolgt die Bilanzierung der zu erwartenden Verluste grundsätzlich durch aktivische Abwertung bei den Beständen.

Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen werden mit dem Nominalbetrag angesetzt und von den Vorräten abgesetzt.

2.5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag beziehungsweise mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wurde durch angemessene Wertberichtigung Rechnung getragen.

Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf nicht einzelwertberichtigte Forderungen außerhalb des Verbundbereichs mit Tochtergesellschaften in Höhe von 1,0 % (Vj. 1,0 %) gebildet.

2.6 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

2.7 Rückstellungen

a) Pensionsrückstellungen

Gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB sind Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages anzusetzen, mit der Folge, dass trendbedingte Wertänderungen (z.B. durch Einkommens- und Rentenanpassungen) bei der Rückstellungsermittlung zu berücksichtigen sind.

Gemäß § 253 Abs. 2 HGB werden Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte unter Anwendung der Projected Unit Credit Method (Methode der laufenden Einmalprämien).

Für Mitarbeiter, die vor dem 1. Januar 1996 eingetreten sind, besteht eine Pensionszusage nach der Dornier-Versorgungsordnung; Mitarbeiter mit Eintritt nach dem 1. Januar 1996 haben eine Pensionszusage nach der Nortel Dasa-Versorgungsordnung.

Für die Rückstellungsermittlung wurden die folgenden Parameter angesetzt:

Versicherungsmathematische Annahmen per 31.12.2023
Rechnungszinsfuß 1,83%
Rechnungsmäßiges Endalter Regelaltersgrenze der gesetzl. Rentenvers.
Durchschnittliche Fluktuationsrate 4.00%
Rechnungsgrundlagen © Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck
Langfristige Trendannahmen
Einkommenstrend 3,30%
Rententrend 1,50%
Anstieg der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung Kapitalwahlrecht wie Einkommenstrend ausgeübt

Weiterhin wurde den Mitarbeitern die Möglichkeit einer zusätzlichen betrieblichen Altersversorgung durch Entgeltumwandlung nach dem ND SatCom Aufbau-Versorgungsplan angeboten.

Für die Rückstellungsermittlung wurden hierfür die folgenden Parameter angesetzt:

Versicherungsmathematische Annahmen per 31.12.2023
Rechnungszinsfuß 1,83%
Rechnungsmäßiges Endalter Regelaltersgrenze der gesetzl. Rentenvers.
Rechnungsgrundlagen © Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck

b) Jubiläumsrückstellungen

Die Bewertung der Jubiläumsverpflichtungen erfolgte unter Anwendung der Projected Unit Credit Method (Methode der laufenden Einmalprämien).

Versicherungsmathematische Annahmen per 31.12.2023
Rechnungszinsfuß 1,76%
Rechnungsmäßiges Endalter Regelaltersgrenze der gesetzl. Rentenvers.
Durchschnittliche Fluktuationsrate 4.00%
Rechnungsgrundlagen © Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck
Langfristige Trendannahmen
Einkommenstrend 3,30%
Anstieg der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung wie Einkommenstrend

c) Sonstige Rückstellungen

Rückstellungen werden für alle übrigen ungewissen Verpflichtungen und Risiken gebildet. Voraussetzung für den Ansatz ist, dass eine gegenwärtige Verpflichtung (rechtlich oder faktisch) aus einem Ereignis der Vergangenheit besteht, eine Inanspruchnahme wahrscheinlich und die Höhe der Verpflichtung zuverlässig schätzbar ist. Die angesetzten Beträge stellen die bestmögliche Schätzung der Aufwendungen dar, die zur Erfüllung der gegenwärtigen Verpflichtung zum Bilanzstichtag erforderlich sind.

2.8 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Einzelheiten zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände, der Sachanlagen und der Finanzanlagen sind aus nachfolgender Übersicht "Entwicklung des Anlagevermögens" ersichtlich:

Anlagenspiegel

Die Anteile an verbundenen und beteiligten Unternehmen zum 31. Dezember 2023 sind der folgenden Übersicht zu entnehmen:

Anteile am Kapital in Eigenkapital Ergebnis
% in TEUR in TEUR
ND SatCom Products GmbH, Immenstaad 100% 4.848 634 1)
ND SatCom Satellite Communication Systems Technology (Beijing) Co., Ltd., Peking, China 100% -4.478 -439 2)
ND SatCom FZE, Dubai, VAE 100% -986 -451 2)
ND SatCom Grintex Communications Ltd., Neu Delhi, Indien 25% - _ 3)

1) Abschluss gemäß HGB

2) Abschluss gemäß IFRS

3) Zum Bilanzstichtag lagen keine Angaben der Gesellschaft vor

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.153.607,78 (Vj EUR 4.123.317,56) und sonstige Forderungen in Höhe von EUR 1.735.971,09 (Vj. EUR 0,00) enthalten.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von EUR 1.153.607,78 (Vj. EUR 4.118.576,48) enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind solche mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von EUR 281.979,46 (Vj. EUR 279.000,54) enthalten.

3.3 Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern beruhen im Wesentlichen auf Pensionsrückstellungen, die passiven latenten Steuern auf Anteile an verbunden Unternehmen. Es wurden keine latenten Steuern auf Verlustvorträge gebildet. Für die Berechnung wurde ein Steuersatz von 28,08 % verwendet.

3.4 Rückstellungen für Pensionen

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt insgesamt EUR 124.324,00.

Die nicht ausgewiesene Rückstellung gemäß Art. 28 Abs. 2 EGHGB beträgt zum Stichtag EUR 11.397.389,00.

3.5 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 6.711 (Vj. TEUR 6.326) betreffen im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen (TEUR 1.730, Vj. TEUR 1.357), ausstehende Rechnungen (TEUR 566, Vj. TEUR 435) sowie projektbezogene Rückstellungen (TEUR 4.415, Vj. TEUR 4.534).

3.6 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind wie im Vorjahr ausschließlich solche aus Lieferungen und Leistungen enthalten, wie im Vorjahr beträgt die Restlaufzeit ein bis fünf Jahre.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von TEUR 354 (Vj. TEUR 228) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 2 (Vj. TEUR 2) enthalten.

Die Restlaufzeiten der sonstigen Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Sonstige Verbindlichkeiten 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
< 1 Jahr 728.190,21 630.589,78
> 1 Jahr < 5 Jahre 1.454.154,12 1.493.927,92
> 5 Jahre 195.920,19 578.548,02
2.378.264,52 2.703.065,72

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Aufwand von außergewöhnlicher Bedeutung

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung in Höhe von insgesamt TEUR 600 für die Bildung von Rückstellungen enthalten. Davon entfallen TEUR 250 auf Rückstellungen für Rechtsberatung / Anwaltskosten.

4.2 Abzinsung von Rückstellungen

In den Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 204.457,00 (Vj. EUR 462.083,00) enthalten.

4.3 Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.427.492,30 (Vj. EUR 1.660.538,73) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.393.999,05 (Vj. EUR 1.630.943,77) enthalten

5. Sonstige Angaben

5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

2024 2025 2026 2027
TEUR TEUR TEUR TEUR
Mieten 1.333 1.333 1.333 1.333
IT-Dienstleistungen 15 15 1 0
KfZ Leasing 177 149 101 1
1.525 1.497 1.436 1.335

5.2 Haftungsverhältnisse / Rückzahlungen

Zum Geschäftsjahresende 2023 hat die Gesellschaft ihre vorhandenen Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der ND SatCom Satellite Communications Systems Technology (Beijing) Co. Ltd., Peking (China) an die ND SatCom Products GmbH, Immenstaad verkauft. Sollten diese Forderungen ausfallen, kann die ND SatCom Products GmbH von diesem Kauf zurücktreten, wodurch eine Rückzahlung des erhaltenen Entgeltes fällig wird.

5.3 Beschäftigte

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten beträgt 108 Mitarbeiter. Es wurden 106 unbefristete Mitarbeiter und 2 befristete Mitarbeiter beschäftigt.

5.4 Geschäftsführer

Bestellt als Geschäftsführer:

Alexander Müller-Gastell, Dresden, Geschäftsführer der ND SatCom GmbH (CEO)

Die Angabe der Geschäftsführervergütung unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB.

5.5 Angaben nach § 285 Nr. 28 HGB

Es besteht eine Ausschüttungssperre nach § 285 Nr. 28 HGB in Höhe von EUR 3.310.266,10 aus der Bilanzierung latenter Steuern (Aktivüberhang).

5.6 Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird folgender Beschluss für die anstehende Gesellschafterversammlung vorgeschlagen: Der Jahresüberschuss 2023 wird mit dem Verlustvortrag der Vorjahre verrechnet. Der verbleibende Bilanzverlust wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Immenstaad, den 14. Mai 2024

Alexander Müller-Gastell als Geschäftsführer der ND SatCom GmbH

Entwicklung des Anlagevermögens der ND SatCom GmbH, Immenstaad, im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.918.706,77 72.336,41 1.620.494,91 1.370.548,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.276.892,09 9.675,92 0,00 1.286.568,01
2. technische Anlagen und Maschinen 6.331.305,13 466.091,50 0,00 6.797.396,63
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.136.492,42 21.133,34 0,00 1.157.625,76
8.744.689,64 496.900,76 0,00 9.241.590,40
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 19.630.301,84 0,00 0,00 19.630.301,84
2. Beteiligungen 12.261,88 0,00 0,00 12.261,88
19.642.563,72 0,00 0,00 19.642.563,72
31.305.960,13 569.237,17 1.620.494,91 30.254.702,39
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.893.830,14 34.566,44 1.620.494,91 1.307.901,67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 917.775,38 30.197,95 0,00 947.973,33
2. technische Anlagen und Maschinen 5.928.932,60 157.828,15 0,00 6.086.760,75
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.088.551,28 10.505,62 0,00 1.099.056,90
7.935.259,26 198.531,72 0,00 8.133.790,98
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.476.590,87 0,00 0,00 1.476.590,87
2. Beteiligungen 12.261,88 0,00 0,00 12.261,88
1.488.852,75 0,00 0,00 1.488.852,75
12.317.942,15 233.098,16 1.620.494,91 10.930.545,40
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 62.646,60 24.876,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 338.594,68 359.116,71
2. technische Anlagen und Maschinen 710.635,88 402.372,53
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 58.568,86 47.941,14
1.107.799,42 809.430,38
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.153.710,97 18.153.710,97
2. Beteiligungen 0,00 0,00
18.153.710,97 18.153.710,97
19.324.156,99 18.988.017,98

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ND SatCom GmbH, Immenstaad

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ND SatCom GmbH, Immenstaad - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ND SatCom GmbH, Immenstaad für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ravensburg, den 14. Mai 2024

F/T/P Bodensee-Gruppe GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frank, Wirtschaftsprüfer

Traub, Wirtschaftsprüfer

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 32.675.549,52 30.293.749,63
2. Verminderung (Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -233.568,76 2.198.336,10
3. andere aktivierte Eigenleistungen 1.779,91 0,00
4. sonstige betriebliche Erträge 2.086.924,44 2.155.221,70
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -12.461.818,20 -14.000.273,10
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.248.024,75 -2.244.923,08
-14.709.842,95 -16.245.196,18
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -10.078.725,46 -9.062.789,21
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.760.829,60 -1.743.791,89
davon für Altersversorgung: € 282.975,72 (Vj. € 325.232,68)
-11.839.555,06 -10.806.581,10
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -233.098,16 -223.540,29
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -6.186.759,96 -6.148.568,97
9. Betriebsergebnis 1.561.428,98 1.223.420,89
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.018,53 6.558,48
davon aus verbundenen Unternehmen € 14.013,70 (Vj. 0,00)
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -12.261,88
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -365.232,56 -609.082,64
davon an verbundene Unternehmen: € 120.974,71 (Vj. € 101.606,24)
13. Finanzergebnis -351.214,03 -614.786,04
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -452.444,91 -270.434,19
davon aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern: € 409.706,24 (Vj. € 110.992,31)
15. Ergebnis nach Steuern 757.770,04 338.200,66
16. sonstige Steuern -5.416,33 -5.778,33
17. Jahresüberschuss 752.353,71 332.422,33

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