Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 279
Eingetragen
22.7.1955
Branche
Güterbeförderung im StraßenverkehrVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungPersonenbeförderung im Linienverkehr auf der Straße
Gegenstand
die Ausübung der Beförderung von Gütern jeder Art im gewerblichen Verkehr;

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Valerio Atzeni
seit 3.7.2025
Prokura
Marcel Schweiker
seit 6.3.2025
Prokura
Rainer Kreuz
seit 6.3.2025
Prokura
Sascha Serieux
seit 6.3.2025
Prokura
Norbert Maas
seit 1.7.2024
Prokura
Michael Braun
seit 11.1.2024
Prokura
Mario Helms
seit 28.12.2023
Prokura
Michael Kipping
seit 28.12.2023
Prokura
Thorsten Sembach
seit 28.12.2023
Prokura
Rüdiger Bausch
seit 28.12.2023
Prokura
Andreas Kahl
seit 28.12.2023
Prokura
Markus Ehses
seit 28.12.2023
Prokura
Stephan Schwarz
seit 28.12.2023
Prokura
Michael Braun
seit 28.12.2023
Prokura
Daniel Jakus
seit 28.12.2023
Prokura
Robert Fleischer
seit 28.12.2023
Prokura
Lars Loth
seit 28.12.2023
Prokura
Mick Werl
seit 28.12.2023
Prokura
Christian Richter
seit 28.12.2023
Prokura
Michael Wolf
seit 28.12.2023
Prokura
Stephan Meixner
seit 28.12.2023
Prokura
Roman Fraude
seit 28.12.2023
Prokura
Markus Oehlke
seit 28.12.2023
Prokura
Axel Prume
seit 24.1.2023
Prokura
Claudia Waldschütz
seit 24.1.2023
Prokura
David Rauhaus
seit 19.4.2022
Prokura
Christiane Bauer
seit 23.4.2021
Prokura
Thorsten Heuser
seit 27.7.2017
Geschäftsführer
Ralf Wieland
seit 27.9.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Emons Holding GmbH & Co. KG
Germany
1.000.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Emons Transporte GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Gegenstand unseres Unternehmens sind Dienstleistungen im Bereich der Transportgestellung im Fern- und Nahverkehr innerhalb der Emons-Gruppe. Der Auftraggeber der Emons Transporte GmbH ist hierbei im Wesentlichen die Emons Spedition GmbH & Co. KG.

Niederlassungen

Die Niederlassungen der Emons Transporte GmbH sind Teil eines Transportnetzwerkes innerhalb der Gruppe und eng an die Niederlassungen des Stückgutnetzwerkes der Emons Spedition GmbH & Co. KG angeknüpft. Die Gesellschaft unterhält Niederlassungen in Bexbach, Ditzingen, Duisburg, Dresden, Erfurt, Glauchau, Großbeeren, Hallbergmoos, Himmelkron, Karlsruhe, Kenzingen, Leipzig, Neubrandenburg, Nürnberg, Saterland, Spornitz, Uhrsleben, Urmitz, Villingen-Schwenningen und Weiterstadt.

Ziele und Strategien

Nachhaltigkeit generell und dabei insbesondere Umweltschutz haben für Emons einen besonders hohen Stellenwert. Zu unseren grundsätzlichen Zielen gehört ein effizienter Umgang mit Ressourcen und die Minimierung von Umweltbelastungen; entsprechend verpflichten wir uns unter wirtschaftlichen Überlegungen, die neueste verfügbare Technologie einzusetzen, um Ressourcen zu schonen und die Effizienz zu steigern.

Bei der Wahl unserer Standorte sowie unserer Partner bemühen wir uns, diese so zu wählen oder dahin zu entwickeln, dass sie uns bei der Erreichung unserer Umweltziele unterstützen. Als Partner sehen wir Lieferanten, Dienstleister und insbesondere durch uns eingesetzte Transportunternehmer. Auch unsere Mitarbeiter schulen wir regelmäßig, um ihnen das notwendige Wissen zum Betrieb eines funktionierenden Umweltmanagementsystems zukommen zu lassen. Ein weiteres erklärtes Ziel ist es, unseren Mitarbeitern ein erweitertes Mobilitätskonzept anzubieten, welches auch alternative Mobilitätsträger wie Car-Sharing, E-Bikes und Jobtickets für den Arbeitsweg berücksichtigt. Weiterhin versuchen wir stetig, angemessene Maßnahmen zur Abfallreduzierung und zur Vermeidung der Verunreinigung von Boden, Luft und Wasser zu treffen.

Die Sicherung der personellen Ressourcen ist ein sehr wichtiges Unternehmensziel vor dem Hintergrund knapp werdender Fach- und Führungskräfte, Fahrer und Lagerarbeiter und Subunternehmer. Der Ausbildung und der Talentsuche kommt auch im laufenden Jahr eine herausgestellte Bedeutung zu, wie sich auch an dem hohen Anteil der Auszubildenden in unserem Unternehmen ablesen lässt. So nehmen die Niederlassungen der Emons Spedition GmbH & Co. KG in verschiedener Weise an Ausbildungsmessen teil, stehen in Kontakt mit Schulen und führen sogenannte Logistiktage für Jugendliche durch, um diesen die Vielfalt und Möglichkeiten des Logistikberufes in der Praxis vor Augen zu führen. Ein eigenes Führungskräfte-Nachwuchsprogramm soll frühzeitig Talente für Positionen wie Team- und Lagerleitung und Speditions- und Niederlassungsleitung identifizieren und fördern. Unterstützend wirkt hierbei die "Emons Akademie", mit deren Hilfe die Aus- und Weiterbildung aller Fachkräfte gefördert wird. Ein professionelles Internetportal hilft dabei, den Verwaltungsaufwand der internen Seminare und Weiterbildungsmaßnahmen zu reduzieren. Besonders jüngere Leute sollen dadurch angesprochen, interessiert und an das Unternehmen gebunden werden. Zusätzlich versuchen wir in Kooperation mit den Krankenkassen, einen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge für ältere Mitarbeiter/innen zu leisten.

Wichtige Ziele sind die ständige Stabilisierung und der weitere Ausbau der IT-Systeme, um Störungen der Produktion infolge von Leitungs- und Programmausfällen zu vermeiden und eine ständige Verfügbarkeit der erforderlichen IT-Programme, Daten- und Kommunikationsleitungen zu gewährleisten.

Selbstverständlich haben wir weiterhin auch einen Schwerpunkt auf die Sicherung unserer Qualität gelegt: in 2023 konnten wir unsere bestehenden Zertifikate erhalten, in 2024 werden wir die Zertifizierungen nach DIN ISO 9001 und DIN ISO 14001 dann wieder turnusgemäß erneuern. Damit wird die im Markt bekannte Gleichung von Emons und Qualität eine erneute Bestätigung finden.

Steuerungssysteme

Im Fokus der Unternehmenssteuerung stehen neben erfolgsorientierten Vergütungsmodellen auch Kennzahlensysteme, die fortlaufend weiterentwickelt werden und eine kurzfristige Reaktion auf Veränderungen bei den Betriebsabläufen und Rahmenbedingungen möglich machen sollen. Beispielsweise werden in der Personalplanung Zugänge, Abgänge und Gehaltssteigerungen je Personalgruppe auf Kopfebene geplant. Es ist immer deutlich ersichtlich, warum Personalkosten sich entwickeln und wie sich der Trend der letzten Jahre darstellt. Durch die Verwendung von FTEs (Vollzeitäquivalent) ist eine ständige Vergleichbarkeit gegeben. Im Bereich der Investitionen werden alle maßgeblichen Investitionen unabhängig von der Investitionsart geplant. Dies gilt für aktivierungspflichtige Anlagegüter, aber auch für GWGs, Leasingkosten und Reparaturaufwendungen. Darüber hinaus erfolgt eine Jahresbudgetierung und der laufende Abgleich der Kosten- und Leistungsrechnung mit den erwarteten Werten. Auf monatlicher Basis werden Budgetabweichungen analysiert und Maßnahmen abgeleitet, um negativen Abweichungen entgegenzuwirken. Dies verschafft uns eine hohe Transparenz in allen relevanten Unternehmensbereichen und eine gute Steuerbarkeit des Geschäftsbetriebes unter Berücksichtigung unserer Ziele.

Forschung und Entwicklung

Im Jahr 2023 haben wir die Entwicklungen im Bereich der IT-Landschaft fortgeführt. Neben vielen Projekten zur Optimierung der Produktionsprozesse wurden auch im Bereich der Unternehmenssteuerung durch Data-Mining und Business Intelligence gute Fortschritte erzielt. Zusätzlich wurde das Thema der IT-Security fokussiert und insbesondere das Wissen der Mitarbeiter in diesem wichtigen Bereich nachhaltig und breit erweitert. Dazu haben wir uns sukzessiver und stetig wiederkehrender E-Learning Schulungen bedient, welche von der Belegschaft gut angenommen wurden.

Die Digitalisierung hat eine hohe Priorität und wird unter entsprechender Bereitstellung personeller und finanzieller Ressourcen vorangetrieben. So hat für uns der weitere Ausbau des neuen Geschäftsbereichs Digitalisierung, welcher alle internen und externen Unternehmensbereiche im Hinblick auf Digitalisierungsmöglichkeiten und Entwicklungschancen für neue Geschäftsfelder beleuchten soll, einen sehr hohen Stellenwert. Beispielsweise konnte im Rahmen einer eigens entwickelten Software-Lösung eine Plattform geschaffen werden, um die Rekrutierung von Fachkräften zu vereinfachen und Personalengpässe auszugleichen.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage hat sich im Laufe des Jahres 2023 schlechter entwickelt als ursprünglich prognostiziert. Die Auswirkungen der hohen Energiekosten in Europa und damit auch einer immer noch signifikanten Inflation waren gravierend und haben eine Erholung des Wirtschaftswachstums in Europa und Deutschland gedämpft. Nach einer sehr hohen Inflation von 9,2 % im Jahr 2022 betrug diese 6,4 % in 2023. Weiterhin hat der stark angestiegene Leitzins der EZB, welcher in der ersten Jahreshälfte 2023 sukzessive von 2,5 % auf 4 % anstieg und im September mit 4,5 % seinen höchsten Stand erreichte, das Wirtschaftswachstum zusätzlich eingebremst. Nach einer ersten Schätzung der Agentur eurostat hinsichtlich des jährlichen Wachstums, die auf saison- und kalenderbereinigten Daten beruht, stieg das BIP sowohl im Euroraum als auch in der EU in 2023 um lediglich 0,5 %. Im Jahr 2022 lagen diese Werte noch bei 3,5 % im Euroraum sowie 3,6 % in der EU.

Laut dem Statistischen Bundesamt ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken und lag damit weit unter dem Wachstum von 2,0 % in 2022. Damit lag die Entwicklung in Deutschland 0,8 % unter der Entwicklung der EU.

Das gesamte Transportaufkommen für Güter im Straßenverkehr hat sich laut ersten Schätzungen des Bundesamtes für Güterverkehr in 2023 in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 6,4 % auf 3,42 Milliarden Tonnen reduziert. Im Jahr 2022 stand dem gegenüber ein Transportaufkommen für Güter im Straßenverkehr in Höhe von 3,64 Milliarden Tonnen.

Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 konnten unsere Erwartungen mit einem Umsatz- und Ergebnisniveau zumindest auf Vorjahreshöhe nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen werden. Die Umsatzerlöse sind leicht um 3 % angestiegen und entwickelten sich entsprechend von T€ 54.191 um T€ 1.603 auf insgesamt T€ 55.794. Das Jahresergebnis konnte deutlich vom Vorjahresergebnis von T€ 1.758 um T€ 1.056 auf T€ 2.814 verbessert werden. Die gute Rentabilität des Vorjahres wurde damit nochmals gesteigert, was insbesondere auf die höhere Produktivität und den daraus resultierenden verbesserten Rohertrag zurückzuführen ist. So ist die Rohertrags-Marge um 3,1 %-Punkte von 78,7 % im Vorjahr auf 81,8 % in 2023 angestiegen. Dabei sind insbesondere die Materialaufwendungen gegenüber dem Vorjahr von T€ 11.559 auf T€ 10.181 gesunken.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich von T€ 17.790 um T€ 2.568 auf T€ 20.358, dies entspricht einem Wachstum von 14,4 %. Dabei hat sich auf der Aktivseite insbesondere das Sachanlagevermögen von T€ 5.795 auf T€ 6.276 erhöht, was einer Steigerung von T€ 481 bzw. 8,3 % entspricht. Ein weiterer Anstieg ergab sich im Umlaufvermögen. So erhöhten sich die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 1.948 von T€ 11.165 im Vorjahr auf T€ 13.113 im laufenden Geschäftsjahr.

Auf der Passivseite ist ein Zuwachs der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 143 zum Vorjahr sowie ein Anstieg der Rückstellungen um T€ 531 zu verzeichnen.

Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich im Jahr 2023 von T€ 13.682 um T€ 1.954 auf T€ 15.636, was auf den Jahresüberschuss von T€ 2.814 und die sich gegenläufig auswirkende Gewinnausschüttung von T€ 860 zurückzuführen ist.

Die Umsatzerlöse - inklusive der Verkaufserlöse aus dem Dieselverkauf - sind von 54,2 Mio. € in 2022 auf 55,8 Mio. € in 2023 gestiegen. Die Erlöse aus dem Transportgeschäft, das überwiegend als Frachtführer für die Emons Spedition GmbH & Co. KG erfolgt, beliefen sich im Jahr 2023 auf 44,6 Mio. € (41,8 Mio. € im Jahr 2022). Der Umsatz aus dem Diesel- und Ersatzteilverkauf ist in 2023 auf 7,1 Mio. € gesunken (im Vorjahr: 8,6 Mio. €).

Das bereinigte Betriebsergebnis hat sich aufgrund des höheren Rohertrags von T€ 2.536 um T€ 1.273 auf T€ 3.809 gesteigert. Die darin enthaltenen Personalwendungen sind von T€ 15.949 im Vorjahr auf T€ 17.373 angestiegen. Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und Ertrag ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss von T€ 2.814, was einer Gewinnsteigerung von 60,1 % im Vergleich zu dem Vorjahresüberschuss von T€ 1.758 entspricht. Trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage aufgrund des Ukraine-Konflikts und der Verwerfungen im Energiesektor konnten wir somit ein besseres Gesamtergebnis als noch in 2022 erzielen und damit sowohl das Vorjahresergebnis als auch das budgetierte Ergebnis übertreffen.

Investitionen

Auch in 2023 lag unser Fokus auf einer weiterhin konsequenten Modernisierung des Fuhrparks, daher betreffen die Zugänge im Wesentlichen die Bereiche Anhänger und Wechselbrücken. Dabei wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen von T€ 2.328 in 2023 getätigt. Diese waren allerdings deutlich weniger im Vergleich zum Vorjahr mit T€ 3.394.

Liquiditätslage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 5.231 bewegt sich auf einem höheren Niveau als der Vorjahreswert von T€ 3.294, wofür im Wesentlichen die Abnahme des Umlaufvermögens um T€ 543 sowie die Erhöhung des Jahresüberschusses auf T€ 2.814 verantwortlich ist. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf T€ 1.715, welcher unter Berücksichtigung von Erlösen aus Abgängen im Wesentlichen aus Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von insgesamt T€ 2.328 resultiert. Die Einzahlungen in den Cash-Pool in Höhe von T€ 2.551 fallen im Jahr 2023 aufgrund des besseren Jahresergebnisses deutlich höher aus als noch im Vorjahr mit T€ 193. Die liquiden Mittel haben sich infolge der Cash-Pool-Abführungen nur leicht auf T€ 62 erhöht.

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die Umsatzrentabilität in Höhe von 5,0 % ist im Vergleich zur Rentabilität des Vorjahres in Höhe von 3,2 % deutlich gestiegen.

Trotz der Thesaurierung des Jahresüberschusses in Höhe von T€ 2.814 sank die Eigenkapitalquote gegenüber Vorjahr von 76,9 % auf 76,8 %, was insbesondere auf die deutlich höhere Bilanzsumme zurückzuführen ist.

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter (nach Köpfen) inklusive der Auszubildenden ist im Geschäftsjahr 2023 etwas höher. Waren es 2022 durchschnittlich noch 376 Mitarbeiter, so waren im Vergleich dazu im Jahre 2023 durchschnittlich 398 Mitarbeiter beschäftigt. Infolgedessen sind die absoluten Personalkosten ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Prognose-, Chancen- und Risiko-Bericht

Prognose und Chancen

Die durch den Ukrainekrieg ausgelöste Energiekrise und die damit verbundene Erhöhung der Inflation schwächt sich zwar aktuell etwas ab, wirft jedoch immer noch ihren Schatten auf das Jahr 2024. Insbesondere die notwendige Anhebung des Leitzinses durch die EZB zur Bekämpfung eben dieser Inflation dämpft die konjunkturellen Erwartungen, entsprechend hat die EU-Kommission den Wachstumsausblick aus der Herbstprognose für die EU und den Euroraum nunmehr nach unten korrigiert. In der Winterprognose wurde der Erwartungswert für die EU von 1,3 % auf 0,9 % und für den Euroraum von 1,2 % auf 0,8 % gesenkt, eine Rezession scheint also weiterhin vermeidbar.

Für Deutschland rechnet die Bundesregierung in ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2024 mit einem leichten Wirtschaftswachstum von 0,2 %.

Die ersten Schätzungen des Bundesamtes für Güterverkehr für die weiteren Entwicklungen des Transportaufkommens stimmen positiv. Für das Jahr 2024 geht man von einer Steigerung in Höhe von 1,7 % auf 3,48 Mrd. Tonnen, für das Jahr 2025 von einem weiteren Anstieg von 1,5 % auf bis zu 3,53 Mrd. Tonnen aus. Trotz dieser Erholung können die Werte aus 2022 jedoch nicht wieder erreicht werden. Diese Prognose unterliegt jedoch in Teilen denselben Auf- und Abwärtsrisiken wie die wirtschaftlichen Einschätzungen des BIP im Euroraum.

Generell sind diese Prognosen allerdings weiterhin mit einer hohen Unsicherheit behaftet. Auf der einen Seite sind mögliche Ausweitungen des Nahostkonflikts, ein Anhalten der Kämpfe in der Ost- Ukraine sowie die Unsicherheit bezüglich der freien Seewege über das Rote Meer Risiken für das laufende Jahr. Auf der anderen Seite könnten ein weiterer Rückgang der Inflation und damit verbundene Senkungen des Leitzinses deutlich positive Signale in Richtung Investitionsbereitschaft senden. Schlussendlich werden auch wichtige Wahlen in der EU und den USA auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung Einfluss nehmen. All diese Einflüsse erschweren verlässliche Prognosen ungemein. Die wirtschaftliche Stagnation in Deutschland und die damit einhergehenden Rückgänge der Transportaufkommen in 2023 haben die Entwicklungen im Transportsektor weiterhin belastet. Dies ist jedoch auch als Chance zu sehen, da die Verfügbarkeit von Laderaum sowohl im Klein- als auch im Großfuhrpark am Markt steigen wird.

Da die Emons Spedition GmbH & Co. KG der wesentliche Kunde im Transportbereich der Gesellschaft ist, können Geschäftsschwankungen zunächst durch einen Auf- oder Abbau der Fremdunternehmer kompensiert werden und es ist davon auszugehen, dass die Fahrzeuge der Emons Transporte GmbH weiterhin stabil und ausreichend ausgelastet werden können. Insgesamt sind die Chancen und Risiken eher mit dem Geschäftsverlauf bei der Schwestergesellschaft Emons Spedition GmbH & Co. KG verbunden und unterliegen damit nur teilweise den Marktschwankungen.

Wir gehen aktuell unter den bestehenden Rahmenbedingungen nicht davon aus, dass der Ölpreis wieder zu seinem alten niedrigeren Preisniveau zurückkehren wird. Da die Ukrainekrise aktuell weiter anhält und auch weltweit noch politische Spannungen vorhanden sind, nehmen wir an, dass die Energie- und Rohstoffpreise auch im weiteren Jahresverlauf erhöht bleiben werden. Die Auswirkungen auf unseren Geschäftsbetrieb werden durch dieselpreisbezogene Vereinbarungen mit unseren Kunden jedoch abgeschwächt.

Dem Risiko von Betriebsstörungen begegnen wir mit permanenter Verbesserung unserer Prozesse sowie kontinuierlicher Qualitätssicherung, insbesondere durch Qualifizierung der Mitarbeiter. Immer höhere Bedeutung haben hierbei IT-Strukturen. IT ist heute eine unverzichtbare Ergänzung zum Produktionsfaktor Fuhrpark. Durch eigene Betriebs-Werkstätten wird die Wartung der zur Produktion notwendigen Fahrzeugflotte frühzeitig vorangetrieben, um Ausfallzeiten zu reduzieren. Durch Schulungen des Fahrpersonals wird ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Arbeitsgerät gezielt gefördert, um etwaige Beschädigungen und Betriebsstörungen zu vermeiden.

Das Forderungsrisiko schließen wir aus, da es hauptsächlich aus den Forderungen gegenüber der Emons-Gruppe hervorgehen könnte.

Währungsrisiken bestehen für die Emons Transporte GmbH nicht, da Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung weiterhin in keinem nennenswerten Umfang vorhanden sind.

Zinsrisiken bestehen für die Emons Transporte ebenfalls nicht, da die Gesellschaft derzeit mit Ausnahme von Mietkauffinanzierungen im Bereich des Fuhrparks keine externen Kredite aufgenommen hat.

Fazit

Nach einem guten Start in das neue Geschäftsjahr mit nur leicht niedrigeren Ergebnissen als im Vorjahr gehen wir für 2024 von einem etwas schwächeren Jahr als in 2023 aus. Zwar konnten wir in den ersten drei Monaten über den Planzahlen operieren, dennoch ist die Entwicklung unter Vorjahresniveau. Generell ist eine Markteintrübung im Vergleich zu 2023 erkennbar. Steigende Personal- und Fuhrparkkosten belasten die weitere Ergebnisentwicklung, sodass wir für 2024 von einem etwas unterhalb des Vorjahres liegenden Ergebnis ausgehen.

Zusammenfassend sind aus unserer Sicht keine wesentlichen Risiken identifizierbar, die den Fortbestand der Gesellschaft und die weitere Entwicklung der Emons Transporte GmbH gefährden könnten.

 

Köln, den 01.07.2024

Die Geschäftsführung

Ralf Wieland

Thorsten Heuser

Bilanz zum 31. Dezember 2023

(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 35.174,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 138.592,00 183.761,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.137.565,00 5.611.694,00
6.276.157,00 5.795.455,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.932,67 6.932,67
2. Beteiligungen 158.021,77 158.432,08
164.954,44 165.364,75
6.476.285,44 5.960.819,75
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Hilfs- und Betriebsstoffe 393.054,09 388.538,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 186.416,05 188.001,62
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.112.953,25 11.164.725,39
3. Sonstige Vermögensgegenstände 112.066,22 63.973,93
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 5.949,39; Vj: € 2.014,81
13.411.435,52 11.416.700,94
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
62.022,07 18.180,01
13.866.511,68 11.823.419,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.553,58 5.740,98
20.358.350,70 17.789.980,42

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 1.500.000,00 1.500.000,00
III. Gewinnrücklagen
Satzungsmäßige Rücklagen 9.028.777,05 7.621.844,92
IV. Bilanzgewinn 4.106.999,66 3.560.067,53
15.635.776,71 13.681.912,45
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.387.345,00 1.383.159,00
2. Steuerrückstellungen 930.027,19 387.550,95
3. Sonstige Rückstellungen 579.012,58 594.249,97
2.896.384,77 2.364.959,92
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 71.171,94 129.826,85
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.633.510,22 1.491.301,26
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.446,02 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.253,52 8.132,91
5. Sonstige Verbindlichkeiten 107.807,52 113.847,03
- davon aus Steuern: € 102.177,39; Vj: € 106.993,21
1.826.189,22 1.743.108,05
20.358.350,70 17.789.980,42

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

2023 2022
1. Umsatzerlöse 55.794.480,31 54.191.339,64
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.075.947,38 894.319,55
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 6.126.309,14 7.834.121,25
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.054.448,88 3.724.797,39
10.180.758,02 11.558.918,64
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 14.127.468,86 12.861.220,06
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.245.126,42 3.087.839,71
- davon für Altersversorgung: € 36.208,18; Vj: € 207.991,45
17.372.595,28 15.949.059,77
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.463.122,42 1.169.221,42
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 23.649.295,66 23.532.700,11
- davon aus der Währungsumrechnung: € 0,00; Vj: € 0,00
7. Betriebsergebnis 4.204.656,31 2.875.759,25
8. Erträge aus Beteiligungen 2.913,04 7.188,88
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 0,00; Vj: € 0,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 82.514,09 543,01
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 80.904,03; Vj: € 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 30.014,53 52.137,75
- davon an verbundene Unternehmen: € 0,00; Vj: € 12.444,47
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: € 28.152,00; Vj: € 36.940,49
11. Finanzergebnis 55.412,60 -44.405,86
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.270.195,81 912.688,30
13. Ergebnis nach Steuern 2.989.873,10 1.918.665,09
14. Sonstige Steuern 176.008,84 160.634,61
15. Jahresüberschuss 2.813.864,26 1.758.030,48
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.560.067,53 2.681.052,29
17. Im Geschäftsjahr beschlossene und abgeflossene offene Gewinnausschüttung 860.000,00 0,00
18. Einstellungen in Gewinnrücklagen 1.406.932,13 879.015,24
19. Bilanzgewinn 4.106.999,66 3.560.067,53

Amtsgericht Köln, Handelsregisternummer HRB 279

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Anwendung der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches

Die Emons Transporte GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Dementsprechend besteht der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang.

Um Klarheit und Übersichtlichkeit von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zu verbessern, wurden Vermerke und Aufgliederungen soweit wie möglich im Anhang ausgewiesen.

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

II. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um Güterkraftverkehrslizenzen sowie um EDV-Software. Die Lizenzen werden über 5 bis 10 Jahre abgeschrieben, die EDV-Software wird linear über 4 Jahre abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear bzw. degressiv vorgenommen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und des erwarteten Werteverzehrs.

Die Nutzungsdauern betragen beim Fuhrpark 2 bis 8 Jahre und bei der übrigen Betriebs- und Geschäftsausstattung regelmäßig 3 bis 15 Jahre, bei den Bauten auf fremden Grundstücken 9 bis 25 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 250,00 bis € 1.000,00 werden ab dem Geschäftsjahr 2018 im Jahr der Anschaffung in einen Sammelposten eingestellt, der im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den vier folgenden Wirtschaftsjahren gewinnmindernd aufgelöst wird.

Die Finanzanlagen werden mit Anschaffungskosten zuzüglich der angefallenen Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Abschreibungen erfolgen nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB, soweit am Abschlussstichtag eine voraussichtliche dauernde Wertminderung vorliegt.

Die übrigen Aktiva sind zu Anschaffungskosten bewertet. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch spezielle Wertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen wurde das Teilwertverfahren angewendet. Als handelsrechtlicher Rechnungszins wurde der von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2023 festgestellte Marktzinssatz in Höhe von 1,82 % (10- Jahres-Durchschnitt) angesetzt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck angewendet. Beim Rententrend wurde ein Wert von 2 % berücksichtigt.

Der sich infolge der Änderung aufgrund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) ergebende Differenzbetrag wurde entsprechend der Übergangsregelung nach Art. 67 EGHGB in Höhe von 1/15 zugeführt. Hierdurch ergibt sich ein nicht passivierter Betrag von € 7.618,00.

Der sich infolge der Änderung aufgrund des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften (§ 253 Abs. 6 S. 1 HGB) ergebende ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Pensionsverpflichtungen beträgt zum 31. Dezember 2023 € 19.091,00 (im Vorjahr: € 85.889,00).

Bei der Berechnung der Jubiläumsverpflichtung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Als handelsrechtlicher Rechnungszins wurde der von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2023 festgestellte Marktzinssatz in Höhe von 1,74 % angesetzt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck angewendet. Trendannahmen wurden nicht berücksichtigt (Festbeträge).

Für ungewisse Verbindlichkeiten werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rückstellungen in der Höhe gebildet, die erforderlich sind, um die voraussichtlichen Zahlungsverpflichtungen, Verluste oder Aufwendungen abzudecken.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Längerfristige Forderungen in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bewertet. Sofern abweichende Kurse am Bilanzstichtag zu Verlusten führen, werden diese berücksichtigt.

Die sich aus den Unterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz ergebenden Steuerlatenzen werden mit dem durchschnittlichen Steuersatz für Körperschaft- und Gewerbesteuer von 30,2 % berechnet. Die Unterschiede bestehen im Wesentlichen bei Forderungswerten von ausländischen Tochtergesellschaften sowie bei Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen. Vom Aktivierungswahlrecht für den Überhang an aktiven latenten Steuern wird kein Gebrauch gemacht.

III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der dem Anhang als Anlage I beigefügt ist.

Die Angaben zum Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB sind in der Anlage II zum Anhang zusammengestellt.

Soweit die Bilanz keine Fristvermerke ausweist, sind sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen in Höhe von € 588.617,14 (im Vorjahr: € 794.839,53) gegenüber der Gesellschafterin Emons Holding GmbH & Co. KG, Köln.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus dem Cash-Pool gegen die Emons Spedition GmbH & Co. KG in Höhe von € 9.615.298,99 (im Vorjahr: € 7.064.004,16). Ansonsten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten antizipative Beträge aus Vorsteuererstattungsansprüchen abziehbar im Folgejahr in Höhe von € 14.317,82 (im Vorjahr: € 2.690,52).

Der Bilanzgewinn beinhaltet einen Gewinnvortrag aus den Vorjahren in Höhe von: € 3.560.067,53

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungsbeträge für Verpflichtungen gegenüber dem Personal, Kosten aus noch ausstehenden Eingangsrechnungen sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind dem Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen, der dem Anhang als Anlage III beigefügt ist.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
Fracht- und Mauterlöse: 44.619.325,61 41.793.504,13
Diesel- und Schmierstoffverkäufe: 6.749.988,36 8.145.139,04
Ersatzteilverkauf und Reparaturen: 302.417,03 488.683,64
Sonstige Umsatzerlöse: 4.122.749,31 3.764.012,83
Gewinn- und Verlustrechnungen: 55.794.480,31 54.191.339,64

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außergewöhnliche Aufwendungen nach Artikel 67 Abs. 1 und 2 EGHGB in Höhe von € 7.608,00 (im Vorjahr: € 7.608,00).

IV. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestand eine Mithaftung für Verbindlichkeiten der Emons Holding GmbH & Co. KG, Emons Spedition GmbH & Co. KG, Emons Air & Sea GmbH, Emons Logistik GmbH und Emons-Rail-Cargo GmbH gegenüber der Commerzbank AG, Köln, und der Deutsche Bank AG, Köln, und der Hypovereinsbank sowie der Emons Spedition GmbH & Co. KG gegenüber der Mercedes-Benz Bank

im Gesamtbetrag von € 32.258.476,08

Die Gesellschaften haben im bisherigen Geschäftsverlauf ihre Verpflichtungen stets erfüllt. Die Höhe des Eigenkapitals und der Geschäftsverlauf des Jahres 2024 wurden bei der Risikobeurteilung berücksichtigt.

Aus Leasing- und Wartungsverträgen über LKW, Anhänger, Wechselbrücken und PKW sowie EDV-Ausstattung bestehen bis zum Jahr 2023

finanzielle Verpflichtungen im Gesamtbetrag von: € 9.494.100,00
Im Vorjahr: € 6.027.809,00
Aus Mietverträgen für Gebäude, Sozialräume und Hoffläc Verpflichtungen gegenüber Dritten in Höhe von: hen bestehen € 3.014,00
Im Vorjahr: € 28.368,00
davon verbundenen Unternehmen
in Höhe von: € 3.014,00
Im Vorjahr: € 3.014,00

1. Geschäftsführung

Die Gesellschaft wird vertreten durch ihre Geschäftsführer

 

Herrn Ralf Wieland, Dipl.-Betriebswirt, Bühl

 

Herrn Thorsten Heuser, Dipl.-Kaufmann, Ratingen

 

Herrn Arthur Ebel, gepr. Wirtschaftsfachwirt (IHK), Wesseling (bis 31.07.2023)

Die Gesellschaft wird durch zwei Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Jeder Geschäftsführer ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB.

Die Gesamtbezüge der Hinterbliebenen ehemaliger Geschäftsführer betragen € 19.657,08. Die für diese Gruppe gebildete Rückstellung für laufende Pensionen beträgt € 177.501,00. Der hierfür nicht passivierte Betrag beträgt € 3.004,00.

2. Beirat

Die Gesellschaft hat einen Beirat, dessen Bestellung und Aufgaben in Abschnitt 8 des Gesellschaftsvertrages geregelt sind. Zurzeit besteht der Beirat aus folgenden Mitgliedern:

 

Herr Herbert Putzmann, Dipl.-Kaufmann, Bergisch Gladbach, (Vorsitzender)

 

Herr Dr. Jörg Heyer, Rechtsanwalt, Köln,

 

Herr Dr. Axel Wenzel, Rechtsanwalt, Frechen

Die Angabe der Bezüge des Beirats unterbleibt in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB.

3. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter, die während des Geschäftsjahres beschäftigt wurden, gliedert sich unter Einschluss der Teilzeitkräfte wie folgt nach Gruppen:

2023 2022
Angestellte: 13 14
Gewerbliche Mitarbeiter: 349 334
Zusammen: 362 348

4. Mutterunternehmen

Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der verbundenen Unternehmen aufstellt, ist die Emons Holding GmbH & Co. KG, Köln. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Unternehmensregister offengelegt.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nicht ereignet.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des laufenden Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Köln, den 1. Juli 2024

Emons Transporte GmbH

Geschäftsführung

Ralf Wieland

Thorsten Heuser

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 44.741,24 36.282,90 20.945,60 0,00 60.078,54
44.741,24 36.282,90 20.945,60 0,00 60.078,54
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 429.622,48 0,00 33.361,35 0,00 396.261,13
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.702.233,17 2.327.566,52 1.036.800,24 0,00 11.992.999,45
11.131.855,65 2.327.566,52 1.070.161,59 0,00 12.389.260,58
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.932,67 0,00 0,00 0,00 6.932,67
2. Beteiligungen 158.432,08 0,00 410,31 0,00 158.021,77
165.364,75 0,00 410,31 0,00 164.954,44
11.341.961,64 2.363.849,42 1.091.517,50 0,00 12.614.293,56
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Abschreibungen Berichtsjahr Zuschreibungen Änderungen i.Z.m Abgängen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 44.741,24 1.108,90 0,00 20.945,60 24.904,54
44.741,24 1.108,90 0,00 20.945,60 24.904,54
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 245.861,48 23.206,00 0,00 11.398,35 257.669,13
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.090.539,17 1.438.807,52 0,00 673.912,24 5.855.434,45
5.336.400,65 1.462.013,52 0,00 685.310,59 6.113.103,58
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5.381.141,89 1.463.122,42 0,00 706.256,19 6.138.008,12
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 35.174,00 0,00
35.174,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 138.592,00 183.761,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.137.565,00 5.611.694,00
6.276.157,00 5.795.455,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.932,67 6.932,67
2. Beteiligungen 158.021,77 158.432,08
164.954,44 165.364,75
6.476.285,44 5.960.819,75

Verbindlichkeitenspiegel

31.12.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 71.171,94 52.232,92 18.939,02 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.633.510,22 1.633.510,22 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.446,02 10.446,02 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.253,52 3.253,52 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 107.807,52 107.807,52 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gesamt 1.826.189,22 1.807.250,20 18.939,02 0,00

Im Vorjahr:

31.12.2022 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 129.826,85 58.654,91 71.171,94 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.491.301,26 1.491.301,26 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 8.132,91 8.132,91 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 113.847,03 113.847,03 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gesamt 1.743.108,05 1.671.936,11 71.171,94 0,00

Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2023

Direkte Beteiligung Buchwert 31.12.2023 Eigenkapital Jahresergebnis Stichtag des Jahres-
% 1) 1) abschlusses
Verbundene Unternehmen
S.C. Emons Spedition S.R.L., (nunmehr Emons Romania S.R.L.), Cluj-Napoca, Rumänien 10% 432,67 244.718,00 26.936,70 31.12.2023
Emons Slovakia s.r.o., Bratislava, Slowakei 15% 1.500,00 -692.665,00 -46.405,00 31.12.2023
Emons Portugal Lda., Porto, Portugal 10% 5.000,00 513.056,00 598.026,00 31.12.2023

1) Beträge in ausländischer Währung wurden zum Stichtagskurs 31.12.2023 umgerechnet. Die angegebenen Werte entsprechen jeweils 100 %.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Emons Transporte GmbH, Köln:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Emons Transporte GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Emons Transporte GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirates für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentlich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Krefeld, den 1. Juli 2024

Treuhand- und Revisions-Aktiengesellschaft
Niederrhein
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Bente, Wirtschaftsprüfer

Siebing, Wirtschaftsprüfer

Hinweise zum offengelegten Jahresabschluss 2023

Der Jahresabschluss wurde am 17.07.2024 festgestellt.

Der Bilanzgewinn wird vorgetragen.

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