Heinz Isert GmbHLiquidiert

Industriestraße 33, 96317 Kronach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Coburg HRB 959
Eingetragen
13.5.1983
Branche
Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Betrieb eines Kraftfahrzeugbetriebs mit Verkauf und Reparatur von Kraftwagen

Historie

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Management

NameRolle
Jochen Isert
seit 22.3.2004
Geschäftsführer
Heinz Isert
seit 22.3.2004
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heinz Isert GmbH

Kronach

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2009

Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung

Das Jahr 2009 war von der stärksten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten geprägt, die zu teilweise deutlichen Einbrüchen der Nachfrage in der Automobilbranche führte.

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um 5 % gesunken.

Von den zahlreichen Konjunkturprogrammen - allen voran die "Abwrackprämie" - haben die Anbieter von Premiumfahrzeugen nur sehr eingeschränkt profitiert. Der Privatkonsum reagierte zwar positiv auf das "Abwrackprogramm", profitiert haben davon aber vor allem die Hersteller von Kleinwagen wie VW, Opel, Fiat, etc. Die deutschen Premiumhersteller Audi, BMW, Mercedes und Porsche konnten indes von der Prämie kaum Nutzen ziehen. Krisenbedingt lag beispielsweise die Zahl verkaufter Automobile der BMW AG um 10,4 % unter den Vorjahreszahlen.

Auch der Gebrauchtwagenmarkt spürte in 2009 eine deutliche Kaufzurückhaltung und war geprägt von einem sinkendem Preisniveau um durchschnittlich 8 % und längeren Standzeiten der Gebrauchtfahrzeuge.

Die Auswirkungen der weltweit schwachen Konjunktur in 2009 führten im Bereich der Finanzdienstleistungen ebenfalls dazu, dass sich das Neugeschäft bei Finanzierungs- und Leasingverträgen rückläufig entwickelte.

Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2009

Die Umsatz- und Geschäftsentwicklung 2009 der Gesellschaft war geprägt von ihrer Neuorientierung als Servicepartner der BMW AG und Vermittler von Neuwagen der Marken BMW, MINI und FIAT in einem äußerst schwierigen Markt.

Die Übernahme der Marke FIAT in das Portfolio der Heinz Isert GmbH blieb weit hinter den Erwartungen zurück; zeitliche Verzögerungen in der Umsetzung der Händlerverträge seitens der FIAT AG und intensive Bemühungen konkurrierender Händler am Standort Kronach verschlechterten die Absatzsituation zusätzlich. Die Geschäftsleitung hat sich daher Ende 2009 gegen eine Weiterführung der Marke FIAT entschieden.

Die weltweit schwierige Marktlage führte zudem zu einem starken Rückgang der Nachfrage nach Neu- und Gebrauchtwagen aus dem Premium-Segment. Aufgrund von stark fallenden Preisen im Gebrauchtwagen-Segment erfolgte daher eine Anpassung der Verkaufspreise.

Ertragslage

Die Heinz Isert GmbH verzeichnete 2009 einen Umsatzrückgang um 44 % auf TEUR 6.997. Der Rückgang resultiert aus der Umstellung vom Vertragshändler für BMW und MINI auf den Status eines vermittelnden Händlers; die Rechnungsstellung erfolgte nicht mehr über Heinz Isert GmbH, sondern über einen Vertragshändler, von dem die Neufahrzeuge bezogen werden. Die Umsatzerlöse beinhalten daher lediglich die Provisionen für die vermittelten Neufahrzeuge.

Bei einem Rohergebnis von TEUR 1.662 (Vorjahr: TEUR 2.068), Personalaufwendungen von TEUR 958 (Vorjahr: TEUR 976) sowie sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 717 (Vorjahr: TEUR 783), haben wir ein Jahresergebnis von TEUR -248 (Vorjahr: TEUR 15) erzielt.

Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme der Heinz Isert GmbH zum 31.12.2009 beträgt TEUR 5.076 (Vorjahr: TEUR 5.064) und ist stabil geblieben.

Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Das Eigenkapital reduzierte sich um das Jahresergebnis auf TEUR 226 (Vorjahr: TEUR 473). Die Eigenkapitalquote 2009 ist gegenüber dem Vorjahr von 9,4% auf 4,4% zurückgegangen.

Die Erhöhung der Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag um TEUR 258 auf TEUR 4.830 ist auf die Gewährung von Gesellschafterdarlehen zurückzuführen.

Finanzlage

Aufgrund des Rückgangs der Geschäftstätigkeit und des Rohergebnisses ist die Finanzlage des Unternehmens angespannt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum 31.12.2009 TEUR 3.896 (Vorjahr: TEUR 3.814).

Investitionen

Die Investitionen des Geschäftsjahres betrugen TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 217).

Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter blieb 2009 unverändert. Der durchschnittliche Personalbestand lag bei 32 Mitarbeitern (Vorjahr: 32).

Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

Die deutsche Automobilbranche erwartet für das Geschäftsjahr 2010 eine konjunkturelle Erholung und rechnet mit einem leichten Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

Ein wichtiges Ziel unseres Unternehmens für 2010 ist die Erschließung neuer Zukaufmöglichkeiten für junge Gebrauchte aus dem Premium-Segment. Die Zusammenarbeit mit einem profitablen Partner wurde bereits Ende 2009 angebahnt und im 1. Quartal 2010 zügig umgesetzt, um noch gezielter auf die Nachfrage von Kunden und Interessenten reagieren zu können.

Chancen und Risiken

Dem weiterhin bestehenden Marktrisiko aus der schwierigen Wirtschaftslage begegnen wir, indem wir eine Verschlankung der Personalstruktur, eine stärkere Konzentration auf die Marken BMW und MINI sowie auf junge Gebrauchte des Premium-Segments planen.

Als Chance für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft konnte für die künftige Vermittlung von Neufahrzeugen ein starker Partner der BMW AG gewonnen werden, der günstigere Einkaufsoptionen und einen reibungsloseren Geschäftsablauf garantieren wird.

Prognose

Für das Geschäftsjahr 2010 gehen wir davon aus, dass das Jahresergebnis aufgrund erwarteter Umsatzsteigerungen gegenüber 2009 wieder im positiven Bereich liegen wird.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, über die zu berichten wäre, sind nicht eingetreten.

 

Kronach, den 15. Juli 2010

Heinz Isert GmbH

Die Geschäftsführung

Heinz Isert

Jochen Isert

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2009

AKTIVA

  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 304.803,00 369.676,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.863,00 3.004,00
II. Sachanlagen 293.940,00 366.672,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 4.736.875,90 4.662.368,96
I. Vorräte 2.509.525,24 2.518.866,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.220.342,18 2.135.978,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.008,48 7.524,13
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 33.866,10 32.702,22
  5.075.545,00 5.064.747,18

PASSIVA

   
  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. EIGENKAPITAL 225.743,64 473.514,57
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 110.645,09 110.645,09
III. Bilanzgewinn 89.098,55 336.869,48
B. RÜCKSTELLUNGEN 19.199,00 18.970,00
C. VERBINDLICHKEITEN 4.830.602,36 4.572.262,61
  5.075.545,00 5.064.747,18

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2009

  2009
EUR
2008
EUR
1. Rohergebnis 1.661.836,62 2.068.195,86
2. Personalaufwand -957.527,49 -976.170,45
a) Löhne und Gehälter -816.593,85 -837.780,67
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -140.933,64 -138.389,78
3. Abschreibungen -90.085,64 -58.969,61
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs -90.085,64 -58.969,61
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -717.202,97 -783.112,49
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 59.335,92 60.070,06
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -207.515,38 -279.909,05
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -251.158,94 30.104,32
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.388,01 -14.707,00
9. Jahresfehlbetrag/-überschuss -247.770,93 15.397,32
10. Gewinnvortrag 336.869,48 321.472,16
11. Bilanzgewinn 89.098,55 336.869,48

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2009

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

1. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße GmbH im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

2. Der Jahresabschluss zum 31.12.2009 wurde nach den deutschen handelsrechtlich geltenden Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden ausschließlich linear und auch bei unterjährigen Zugängen stets zeitanteilig vorgenommen. Zuschüsse werden von den Anschaffungskosten abgesetzt. Lag der am Bilanzstichtag beizulegende Wert dauerhaft niedriger, so wurde eine außerplanmäßige Abschreibung auf diesen Wert vorgenommen.

Sachanlagen werden mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Lag der am Bilanzstichtag beizulegende Wert dauerhaft niedriger, so wurde eine außerplanmäßige Abschreibung auf diesen Wert vorgenommen. Zuschüsse werden von den Anschaffungs-/ Herstellungskosten abgesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, d.h. bewegliche Anlagegegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungs-/Herstellungskosten EUR 150,- (ohne Umsatzsteuer) nicht übersteigen, werden gemäß § 6 Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) im Jahr des Zugangs als Aufwand behandelt. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs-/Herstellungskosten mehr als EUR 150,- betragen und EUR 1.000,- (ohne Umsatzsteuer) nicht übersteigen, werden gemäß § 6 Abs. 2a des Einkommensteuergesetzes (EStG) im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben.

Gebrauchte Wirtschaftsgüter werden mit einer geringeren Nutzungsdauer und damit einem höheren Abschreibungssatz angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des jeweiligen Anlageguts mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Immobilien werden stets linear, Mobilien linear oder degressiv abgeschrieben. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungsbeträgen führt.

Fertige Erzeugnisse und Leistungen werden mit den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten (Fertigungsmaterial und Fertigungslöhne) sowie angemessene Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Lag der Börsen- oder Marktwert niedriger, wird der sich daraus ergebende Wert bei den fertigen Erzeugnissen zugrundegelegt. Erkennbare Bestandsrisiken werden angemessen berücksichtigt.

Waren werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Verkaufspreisen bewertet.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei unverzinslichen und niedrig verzinslichen Forderungen erfolgt der Bilanzansatz mit dem Barwert. Zweifelhafte Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum Stichtag einzeln wertberichtigt. Das allgemeine Forderungsrisiko wird ausreichend im Berichtsjahr durch eine Pauschalwertberichtigung in steuerlich anerkannter Höhe unter Berücksichtigung von Erfahrungswerten der Vergangenheit berücksichtigt.

Kassenbestände und Aktive Rechnungsabgrenzungen werden zu Nominalwerten angesetzt.

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in ausreichender Höhe. Die Rückstellungsbeträge werden nur abgezinst, wenn die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten einen Zinsanteil enthalten.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurde im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr nicht abgewichen.

III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Darin sind, ausgehend von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten, die Zugänge, Abgänge, Zuschreibungen und Abschreibungen des Geschäftsjahrs sowie die Abschreibungen in ihrer gesamten Höhe gesondert aufgeführt.

2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 990 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (i. Vj. TEUR 992)

3. Verbindlichkeiten

3.1 Die Verbindlichkeiten enthalten folgende nach § 327 Nr. 1 S. 2 HGB gesondert anzugebende Posten:

  Gesamtbetrag
31.12.2009
EUR
Davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr
EUR
Gesamtbetrag
31.12.2008
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.895.980,08 3.085.782,85 3.813.660,46
Übrige Verbindlichkeiten 934.622,28 934.622,28 758.602,15
  4.830.602,36 4.020.405,13 4.572.262,61

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren betragen zum 31.12.2009 insgesamt TEUR 325.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 346.488,13 (i.Vj. EUR 0,00) enthalten.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen besteht der übliche Eigentumsvorbehalt.

3.2 Verbindlichkeiten sind in folgender Höhe durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert:

gegenüber BMW Financial Services Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge Raumsicherungsübereignung von Heinz Isert GmbH, kompletter Gebrauchtwagenbestand vom 05.01.2007
gegenüber der HypoVereinsbank Bürgschaft/Garantie des Autohaus Isert i.H.v. EUR 102.258,37
gegenüber Sparkasse Buchgrundschulden über das Betriebsgrundstück Kronach i.H.v. TEUR 2.095

4. Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 178 und betreffen im Wesentlichen Pachtverpflichtungen gegenüber Autohaus Isert GmbH & Co. KG für Grundstücke und Gebäude sowie Ausstellungsfläche.

IV. Sonstige Angaben

1. Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 25 Mitarbeiter Vollzeit (Vorjahr: 22) und 5 Mitarbeiter Teilzeit (Vorjahr: 4) beschäftigt. Außerdem gehörten dem Betrieb durchschnittlich 3 Auszubildende (Vorjahr: 5) an.

2. Mitglieder der Geschäftsführung

  Zugehörigkeit von/ bis
Heinz Isert, Gesamtgeschäftsführer vom 01.01.2009 bis 31.12.2009
Jochen Isert, Kfm. Geschäftsführer vom 01.01.2009 bis 31.12.2009

3. Bezüglich der Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wird die Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen, da sich anhand dieser Angabe die Bezüge eines Mitglieds dieses Organs feststellen lassen würden. Frühere Mitglieder der Geschäftsführung haben im Berichtsjahr keine Zahlungen erhalten. Hierfür bestanden zum Bilanzstichtag auch keine Rückstellungen für laufende Pensionsverpflichtungen.

 

Kronach, den 15. Juli 2010

Heinz Isert GmbH

Die Geschäftsführung

Heinz Isert

Jochen Isert

  Anschaffungs-
Herstellungs-
kosten
1.1.2009
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-
Herstellungs-
kosten
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 56.246,24 11.602,60 37.574,16 30.274,68
  56.246,24 11.602,60 37.574,16 30.274,68
II. Sachanlagen        
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.430,17 0,00 0,00 1.430,17
Technische Anlagen und Maschinen 72.654,04 2.490,00 0,00 75.144,04
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 779.543,55 36.087,04 104.128,32 711.502,27
  853.627,76 38.577,04 104.128,32 788.076,48
  909.874,00 50.179,64 141.702,48 818.351,16
  kumulierte
Abschreibungen 1.1.2009
EUR
Abschreibungen
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte
Abschreibungen
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 53.242,24 3.491,60 37.322,16 19.411,68
  53.242,24 3.491,60 37.322,16 19.411,68
II. Sachanlagen        
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.147,17 179,00 0,00 1.326,17
Technische Anlagen und Maschinen 17.673,04 13.385,00 0,00 31.058,04
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 468.135,55 73.030,04 79.413,32 461.752,27
  486.955,76 86.594,04 79.413,32 494.136,48
  540.198,00 90.085,64 116.735,48 513.548,16
  Buchwert
31.12.2009
EUR
Buchwert
31.12.2008
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.863,00 3.004,00
  10.863,00 3.004,00
II. Sachanlagen    
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 104,00 283,00
Technische Anlagen und Maschinen 44.086,00 54.981,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 249.750,00 311.408,00
  293.940,00 366.672,00
  304.803,00 369.676,00

SONSTIGE ANGABEN

Datum der Feststellung

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2009 erfolgte in der Gesellschafterversammlung am 26. Juli 2010.

BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2009

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Heinz Isert GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 15. Juli 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Kulmbach, den 15. Juli 2010

C.P.A. Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH,
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Mehnert, Wirtschaftsprüfer

Schmidt, Wirtschaftsprüfer

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