Stammdaten

Register
Amtsgericht Walsrode HRB 203776
Eingetragen
19.6.2012
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Die Beteiligung an anderen Unternehmen, insbesondere an Unternehmen der Behrens-Unternehmensgruppe in Rotenburg (Wümme).

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert0.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Klaus Behrens Holding GmbH & Co. eHG
0.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Klaus Behrens Holding GmbH & Co. eHG
Germany
50.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Klaus Behrens Holding GmbH & Co. KG

Rotenburg (Wümme)

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

31.12.2021 31.12.2020
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 312.006,50 461.229,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.547.555,11 1.885.534,23
1.859.561,61 2.346.763,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 36.768.650,87 36.064.126,30
2. technische Anlagen und Maschinen 6.014.311,00 5.030.213,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.017.973,09 18.748.016,86
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.115.545,03 394.298,38
67.916.479,99 60.236.654,54
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 1.928.551,02 1.249.420,99
2. Beteiligungen 215.197,68 212.197,68
3. Genossenschaftsanteile 3.250,00 3.250,00
2.146.998,70 1.464.868,67
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 100.921,63 94.294,07
2. fertige Erzeugnisse und Waren 45.179.844,69 35.227.302,28
45.280.766,32 35.321.596,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.412.384,47 6.807.034,89
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 202.871,23 1.345.244,97
3. sonstige Vermögensgegenstände 9.481.982,51 6.913.859,67
17.097.238,21 15.066.139,53
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 901.801,66 758.579,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 284.800,01 197.172,83
D. Aktive latente Steuern 130.144,90 144.816,02
135.617.791,40 115.536.591,14

PASSIVA

31.12.2021 31.12.2020
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile Kommanditisten 13.991.918,46 18.830.938,32
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 16.256.511,59 16.256.511,59
III. Gewinnvortrag 30.024.012,70 23.178.607,90
IV. nicht beherrschende Anteile 1.233.169,98 1.142.490,92
V. Konzernjahresüberschuss nach Ergebnisanteilen nicht beherrschender Gesellschafter 23.877.404,31 13.152.057,09
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 843.812,00 765.182,00
2. Steuerrückstellungen 2.977.210,27 1.452.781,20
3. sonstige Rückstellungen 2.893.965,15 2.122.139,59
6.714.987,42 4.340.102,79
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 25.955.342,21 24.825.305,37
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 449.866,94 206.703,83
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.084.840,81 4.152.591,69
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.614.747,50 540.476,72
5. sonstige Verbindlichkeiten 10.408.369,48 8.909.060,53
43.513.166,94 38.634.138,14
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.620,00 1.744,39
135.617.791,40 115.536.591,14

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse 303.330.400,54 253.974.171,16
2. sonstige betriebliche Erträge 1.517.409,01 1.326.544,04
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 211.138.177,37 182.228.686,81
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 802.768,66 211.940.946,03 611.799,01
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 31.632.634,85 28.312.491,56
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 6.204.977,40 37.837.612,25 5.553.406,96
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 8.479.055,71 7.233.154,51
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 18.016.793,08 15.248.725,79
7. Erträge aus Beteiligungen 91.649,79 34.366,51
8. Erträge/Aufwendungen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.057.017,83 503.207,76
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26.510,72 24.138,12
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 484.868,48 578.700,25
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.965.542,53 2.613.271,45
12. Ergebnis nach Steuern 24.298.169,81 13.482.191,25
13. sonstige Steuern 255.069,29 227.122,30
14. Konzernjahresüberschuss 24.043.100,52 13.255.068,95
15. Anteil nicht beherrschender Anteile am Konzernergebnis -165.696,21 -103.011,86
16. Konzernjahresüberschuss nach Ergebnisanteilen nicht beherrschender Gesellschafter 23.877.404,31 13.152.057,09

Konzernkapitalflussrechnung zum 31. Dezember 2021

2021
TEuro
1. Konzernjahresüberschuss 24.043
2. +/- Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 8.479
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 768
4. +/- Abnahme/Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -12.926
5. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 3.035
6. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 459
7. - Beteiligungserträge/ Erträge aus assoziierten Unternehmen -1.149
8. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 4.966
9. +/- Ertragsteuerzahlungen -2.792
10. = Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 24.883
11. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0
12. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -35
13. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 443
14. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -16.079
15. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0
16. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -3
17. - Auszahlungen für Zugänge zu Konsolidierungskreis 0
18. + Erhaltene Zinsen 26
19. + Erhaltene Dividenden 242
20. = Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -15.406
21. +/- Entnahmen/Einlagen der Kommanditisten -9.978
22. +/- Entnahmen/Einlagen anderer Gesellschafter -75
23. + Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 4.000
24. - Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -5.491
25. - Gezahlte Zinsen -411
26. = Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit -11.955
27. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -2.478
28. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -429
29. Finanzmittelfonds am Ende der Periode -2.907

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021 und 31. Dezember 2020

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile Gewinnrücklagen
Kapitalanteile Summe Gewinnrücklagen Summe
Euro Euro Euro Euro
01.01.2020 20.443.403,69 20.443.403,69 16.256.511,59 16.256.511,59
Entnahmen/Einlagen -4.922.898,63 -4.922.898,63 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00
Umbuchungen 3.310.433,26 3.310.433,26 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/ Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00
31.12.2020/01.01.2021 18.830.938,32 18.830.938,32 16.256.511,59 16.256.511,59
Entnahmen/Einlagen -11.145.672,15 -11.145.672,15 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises Umbuchungen 0,00 0,00 0,00 0,00
6.306.652,29 6.306.652,29 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/ Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00
31.12.2021 13.991.918,46 13.991.918,46 16.256.511,59 16.256.511,59
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gewinnvortrag Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe des Eigenkapitals des Mutterunternehmens
Euro Euro Euro
01.01.2020 21.051.997,49 5.437.043,67 63.188.956,44
Entnahmen/Einlagen 0,00 0,00 -4.922.898,63
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Umbuchungen 2.126.610,41 -5.437.043,67 0,00
Konzernjahresüberschuss/ Konzerngesamtergebnis 0,00 13.152.057,09 13.152.057,09
31.12.2020/01.01.2021 23.178.607,90 13.152.057,09 71.418.114,90
Entnahmen/Einlagen 0,00 0,00 -11.145.672,15
Änderungen des Konsolidierungskreises Umbuchungen 0,00 0,00 0,00
6.845.404,80 -13.152.057,09 0,00
Konzernjahresüberschuss/ Konzerngesamtergebnis 0,00 23.877.404,31 23.877.404,31
31.12.2021 30.024.012,70 23.877.404,31 84.149.847,06
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne Summe Summe
Euro Euro Euro Euro
01.01.2020 1.008.980,92 77.355,31 1.086.336,23 64.275.292,67
Entnahmen/Einlagen -46.857,17 0,00 -46.857,17 -4.969.755,80
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00
Umbuchungen 77.355,31 -77.355,31 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/ Konzerngesamtergebnis 0,00 103.011,86 103.011,86 13.255.068,95
31.12.2020/01.01.2021 1.039.479,06 103.011,86 1.142.490,92 72.560.605,82
Entnahmen/Einlagen -75.017,15 0,00 -75.017,15 -11.220.689,30
Änderungen des Konsolidierungskreises Umbuchungen 0,00 0,00 0,00 0,00
103.011,86 -103.011,86 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/ Konzerngesamtergebnis 0,00 165.696,21 165.696,21 24.043.100,52
31.12.2021 1.067.473,77 165.696,21 1.233.169,98 85.383.017,04

Bis auf die festen Kapitalkonten der Muttergesellschaft über TEuro 1.500 (i.Vj. TEuro 1.500) steht das Eigenkapital grundsätzlich für Ausschüttungen/Entnahmen zur Verfügung.

Für Ausschüttungen/Entnahmen gesperrt sind zum Bilanzstichtag TEuro 90 (i.Vj. TEuro 114).

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021

A. Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 ist unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 290 ff. HGB) aufgestellt worden.

B. Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss wurde anhand der auf den 31. Dezember 2021 aufgestellten und geprüften Jahresabschlüsse der Klaus Behrens Holding GmbH & Co. KG, Rotenburg (Wümme), und der einbezogenen Tochterunternehmen erstellt. Hinsichtlich der einbezogenen Unternehmen verweisen wir auf F. 5 Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 313 Abs. 2 HGB. Mutterunternehmen ist die Klaus Behrens Holding GmbH & Co. KG, Rotenburg (Wümme), die beim Amtsgericht Walsrode unter HRA 61813 registriert ist.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben wir gegeneinander aufgerechnet. Dies gilt auch für die entsprechenden Aufwendungen und Erträge. Die Eliminierung von Zwischengewinnen erfolgte nach § 304 HGB.

Bei der Kapitalkonsolidierung wurde die Neubewertungsmethode angewendet. Bezüglich des Konsolidierungszeitpunkts wurde der Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss nach § 301 Abs. 2 HGB gewählt (31. Dezember 2010 / 1. Januar 2011). In zwei Fällen entstanden insgesamt aktive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung über TEuro 623, die als Geschäfts- und Firmenwerte ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben wurden. Ferner haben sich bei der Aufrechnung der Anschaffungskosten der Anteile mit dem anteiligen Eigenkapital von fünf Tochterunternehmen passive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung ergeben. Diese Unterschiede beruhen auf Gewinnthesaurierungen, die sich in dem langen Zeitraum zwischen dem Erwerb der Tochterunternehmen und dem erstmaligen Einbezug in den Konzern ergeben haben. Aus diesem Grund wurden die Unterschiedsbeträge in Höhe von insgesamt TEuro 16.257 zum Erstkonsolidierungszeitpunkt direkt in die Gewinnrücklagen einbezogen. Zum 1. Januar 2012 wurde die Behrens Grundbesitz GmbH & Co. KG im Wege der Einlage von Kommanditanteilen erworben. Zum 31. Juli 2014 wurden die restlichen 50 % der Anteile an der Nesseler & Co. Holzhandel GmbH, Schönebeck, erworben. Die Gesellschaft ist im gleichen Geschäftszweig wie der Gesamtkonzern tätig. Die Übergangskonsolidierung erfolgte mit der Neubewertungsmethode. Der dabei entstandene Firmenwert über TEuro 350 wurde über 5 Jahre abgeschrieben. Zum 1. Januar 2016 wurden die restlichen 50 % der Anteile an der Wöhlk Baustoffzentrum GmbH, Großpostwitz, erworben. Die Gesellschaft ist zusätzlich zum Geschäftszweig des Gesamtkonzerns im Bereich des Baustoffhandels tätig. Die Konsolidierung erfolgte mit der Neubewertungsmethode. Durch den Erwerb der Anteile wurden insbesondere auch die Gesellschaften Behrens-Wöhlk GmbH & Co. KG, Rotenburg (Wümme) und die Behrens-Wöhlk Beteili- gungs GmbH, Rotenburg (Wümme), in den Konzern einbezogen, ebenfalls nach Neubewertungsmethode.

Die dabei entstandenen Firmenwerte über TEuro 2.520 werden über 10 Jahre abgeschrieben. Zum 1. Januar 2017 wurden die Anteile an der Quick Berlin Design GmbH, Berlin, erworben. Die Gesellschaft ist zusätzlich zum Geschäftszweig des Gesamtkonzerns im Bereich Spezial-Kantenhandel tätig. Die Konsolidierung erfolgte mit der Neubewertungsmethode. Der dabei entstandene Firmenwert über TEuro 486 wird über 10 Jahre abgeschrieben.

Zum 1. Januar 2019 wurden die restlichen 50 % der F.I.P. Geschäftsführungs GmbH (Komplementärin) sowie 44 % der Wöhlk & Behrens Grundstücks GmbH & Co. KG (Grundstücksgesellschaft) gekauft. Die Konsolidierung erfolgte mit der Neubewertungsmethode. Dabei im Kaufpreis berücksichtigte stille Reserven im Anlagevermögen wurden mittels des Kaufpreises und entsprechender weiterer Ermittlungen aus den Marktpreisen abgeleitet. Weiterhin wurden zum 1. Januar 2020 die Anteile an der Hobraeck + Reinhard GmbH, Neuwied, erworben. Die Gesellschaft ist im Geschäftszweig des Gesamtkonzerns tätig. Die Erstkonsolidierung erfolgte mit der Neubewertungsmethode. Der dabei entstandene Firmenwert über TEuro 372 wird über 10 Jahre abgeschrieben. Zum 30. August 2021 wurde die Behrens Berlin GmbH & Co. KG mit Sitz in Berlin gegründet. Die Gesellschaft ist im Geschäftszweig des Gesamtkonzerns tätig.

Zum 30. Dezember 2021 wurden die Anteile an der BERA Behrens & Rathsmann GmbH & Co. KG übertragen.

Bei der At-Equity-Bewertung der assoziierten Unternehmen erfolgte die Kapitalaufrechnung grundsätzlich auf der Grundlage der Wertverhältnisse am Erwerbsstichtag. Dabei sich ergebende Unterschiedsbeträge zum Zeitpunkt der erstmaligen Bewertung als assoziierte Unternehmen wurden saldiert und in Höhe von insgesamt TEuro 2.643 erfolgsneutral in den Konzerngewinnrücklagen verrechnet.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Geschäfts- und Firmenwerte werden über eine Nutzungsdauer von 5 und 10 Jahren linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare und degressive Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu Euro 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Festlegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 1 bis 33 Jahren erfolgte auf der Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Anteile an assoziierten Unternehmen nach der At-Equity-Methode

Beteiligungen zu fortgeführten Anschaffungskosten

Genossenschaftsanteile zu fortgeführten Anschaffungskosten

Die Bewertung der Vorräte erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden zum Nennwert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden im erforderlichen Umfang vorgenommen.

Sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt.

Liquide Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand nach dem Stichtag darstellen.

Aktive latente Steuern werden nach Maßgabe des relevanten Steuersatzes angesetzt. Die aktiven latenten Steuern entfallen mit TEuro 54 (i. Vj. TEuro 46) auf Unterschiede im Bereich der Pensionsrückstellungen. Weitere aktive latente Steuern entfallen mit TEuro 76 (i.Vj. TEuro 99) auf erfolgswirksame Differenzen im Bereich der Zwischengewinneliminierung. Die zugrunde gelegten effektiven unternehmensindividuellen Steuersätze belaufen sich in einer Bandbreite von 12,6 % - 30 %.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Als Bewertungsverfahren wurde die Projected-Unit-Credit-Methode zugrunde gelegt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und ggfs. die Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Ertragsteuern.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Garantierückstellungen werden entweder einzeln bewertet oder pauschal mit 0,211 % auf Basis des Umsatzes des letzten Halbjahres des Geschäftsjahres geschätzt.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte grundsätzlich bei den Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag. Funktionale Währung ist der Euro.

D. Erläuterungen zu den Posten des Konzernabschlusses

I. Konzernbilanz

1. Anlagevermögen

Eine von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten ausgehende Darstellung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Konzernanhang dargestellt.

Es werden Geschäfts- und Firmenwerte über insgesamt TEuro 1.548 (i. Vj. TEuro 1.886) ausgewiesen, bei Abschreibungen im Berichtsjahr von TEuro 338.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis einem Jahr. Darüber hinaus bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen über TEuro 203 (i. Vj. TEuro 404) sowie sonstige Vermögensgegenstände über TEuro 0 (i. Vj. TEuro 941) enthalten. Sie bestehen mit TEuro 203 (i. Vj. TEuro 1.345) gegenüber assoziierten Unternehmen.

3. Latente Steuern

Die latenten Steuersalden haben sich wie folgt entwickelt:

Aktive latente Steuern TEuro
Stand 01.01.2021 145
Veränderung -15
Stand 31.12.2021 130

4. Eigenkapital

Die Kapitalkonten der Kommanditisten der Klaus Behrens Holding GmbH & Co. KG betragen zum Bilanzstichtag TEuro 13.992. Unter Beachtung des Konzernjahresüberschusses nach Ergebnisanteilen nicht beherrschender Gesellschafter von TEuro 23.877 und einem Saldo von Entnahmen und Einlagen der Kommanditisten von TEuro-11.145 steigt das Eigenkapital des Mutterunternehmens von TEuro 71.418 auf TEuro 84.150. Die Anteile Dritter entwickeln sich durch den Ergebnisanteil von TEuro 166 und einer Ausschüttung des Vorjahresergebnisses von TEuro 75 von TEuro 1.142 auf TEuro 1.233 zum Bilanzstichtag.

5. Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen betragen TEuro 844 (i. Vj. TEuro 765). Darin sind verrechnete Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen über TEuro 67 enthalten, so dass sich ein Bruttowert von TEuro 911 ergibt. Unter Anwendung der von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekannt gemachten Marktzinssätze mit angenommenen Restlaufzeiten von 3 - 15 Jahren wurden Rechnungszinssätze von 0,74 % - 1,87 % zugrunde gelegt. Die Sterbetafel basiert auf den "Richttafeln RT2018G" von Dr. Klaus Heubeck. Es wurden ferner Rententrends von 0 % bis 2 % unterstellt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt TEuro 90 (i. Vj. TEuro 114).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalverpflichtungen.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten des Geschäftsjahres setzen sich hinsichtlich ihrer Laufzeit wie folgt zusammen:

Art der Verbindlichkeiten zum 31.12.2021 Summe davon mit einer Restlaufzeit Vermerk Nr.
kleiner 1 J. größer 1 J. davon größer 5 J.
TEuro TEuro TEuro TEuro
1. gegenüber Kreditinstituten 25.955,3 8.465,0 17.490,3 4.559,0 1,2,4,5
Vorjahr 24.825,3 6.464,8 18.360,5 4.811,8
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 449,9 449,9 0,0 0,0
Vorjahr 206,7 206,7 0,0 0,0
3. aus Lieferungen und Leistungen 4.084,8 4.084,8 0,0 0,0 3
Vorjahr 4.152,6 4.152,6 0,0 0,0
4. gegenüber Beteiligungsunternehmen 2.614,8 2.614,8 0,0 0,0
Vorjahr 540,5 540,5 0,0 0,0
5. sonstige Verbindlichkeiten 10.408,4 7.408,4 3.000,0 0,0
Vorjahr 8.909,0 6.909,0 2.000,0 0,0
Summe 43.513,2 23.022,9 20.490,3 4.559,0
Vorjahr 38.634,1 18.273,6 20.360,5 4.811,8

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1: Grundschulden

2: Bürgschaften

3: Branchenübliche Eigentumsvorbehalte bzw. Garantieerklärungen im Rahmen der Kooperation "Hagebau" und "Holzring"

4: Abtretung Miet- und Pachteinkünfte

5: Sicherungsübereignungen

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern über TEuro 4.445 (i. Vj. TEuro 2.895) und im Rahmen der sozialen Sicherheit über TEuro 42 (i. Vj. TEuro 42) enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen über TEuro 122 (i. Vj. TEuro 12) sowie sonstige Verbindlichkeiten über TEuro 2.493 (i. Vj. TEuro 528) enthalten. Sie bestehen mit TEuro 2.615 (i. Vj. TEuro 540) gegenüber assoziierten Unternehmen.

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Verträgen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Stichtag aus Mietverträgen mit TEuro 1.377 (i. Vj. TEuro 1.799). Im Berichtsjahr bestehen davon Verpflichtungen bis Ende 2023 bzw. Ende 2024 bzw. Ende 2026 über TEuro 1.212. Die restlichen Beträge über TEuro 165 (i. Vj. TEuro 165) sind hinsichtlich der Laufzeit unbefristet. In den Verpflichtungen aus Mietverträgen sind solche gegenüber assoziierten Unternehmen mit insgesamt TEuro 0 (i. Vj. TEuro 14) enthalten.

Ferner bestehen Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen über TEuro 1.287 (i. Vj. TEuro 1.670).

Im Berichtsjahr bestehen davon Verpflichtungen bis Ende 2022 über TEuro 740 und darüber hinaus über TEuro 193. Die restlichen Beträge über TEuro 354 sind hinsichtlich der Laufzeit unbefristet.

Des Weiteren bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen über TEuro 109 (i. V. TEuro 171).

Darüber hinaus hat der Konzern im Rahmen der Kooperation "Holzring" eine unwiderrufliche und unbedingte Garantie gegenüber einem Handelsunternehmen, mit dem ein Beteiligungsverhältnis besteht, für die vollständige und pünktliche Bezahlung sämtlicher Forderungen gegen assoziierte Unternehmen der Behrens- Wöhlk-Gruppe übernommen, die der Handelsgesellschaft aus Liefergeschäften, Warenbestellungen, aus Rücklastschriften und Wechseln einschließlich Zinsen und Kosten gegenwärtig zustehen oder im Garantiefall zustehen werden. Der sich daraus ergebende Betrag reduziert sich um die gegenüber der Handelsgesellschaft zum selben Zeitpunkt bestehenden Ansprüche der Gesellschaft. Zum Stichtag bestehen insoweit Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen, für die der Konzern haftet, über TEuro 138 (i. Vj. TEuro 119).

Der Konzern geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur in Zusammenhang mit ihrer eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen bzw. von Beteiligungsunternehmen ein. Auf Basis einer kontinuierlichen Evaluierung der Risikosituation der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht die Behrens-Wöhlk-Gruppe derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrundeliegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Der Konzern schätzt daher bei allen aufgeführten Haftungsverhältnissen das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein.

II. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse bestehen zu 95 % aus Erträgen im Rahmen des Holzhandels und 5 % aus Erträgen im Baustoffbereich und betreffen vorwiegend den deutschen Markt.

2. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEuro 101,6 (i. Vj. TEuro 260,5) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEuro 43,9 (i. Vj. TEuro 85,9). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEuro 89,0 (i. Vj. TEuro 82,6).

3. Personalaufwand

Enthalten sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEuro 25,9 (i. Vj. TEuro 27,3).

4. Abschreibungen

Enthalten sind Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte über TEuro 338 im Geschäftsjahr (i. Vj. TEuro 338).

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Betriebsaufwendungen für den Fuhrpark (Gabelstapler, LKW, PKW) und Mietaufwendungen nebst Nebenkosten sowie die üblichen Verwaltungsaufwendungen.

6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Enthalten sind TEuro 82,6 (i. Vj. TEuro 75,2) an Zinsaufwendungen aus der Bewertung der Pensionsverpflichtungen.

7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In dem Posten sind Erträge aus latenten Steuern über TEuro 7,5 (i. Vj. TEuro 9,5) sowie Aufwendungen aus latenten Steuern über TEuro 22,2 (i. Vj. TEuro 21,5) enthalten.

E. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung

Finanzmittelfonds

Der Zahlungsmittelfonds (TEuro - 2.907) ist definiert als der in der Konzernbilanz ausgewiesene Bestand "Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks" (TEuro 902) abzüglich der jederzeit fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEuro 3.809).

F. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt 2021 wurden 783 (i. Vj. 726) Mitarbeiter beschäftigt. Darauf entfallen 334 (i. Vj. 313) Angestellte und 395 (i. Vj. 358) Arbeiter sowie 54 (i. Vj. 55) Teilzeitbeschäftigte. Ferner wurden durchschnittlich 56 (i. Vj. 63) Auszubildende beschäftigt.

2. Honorare des Abschlussprüfers

Die Honorare des Abschlussprüfers betragen TEuro 88 für Abschlussprüfungsleistungen, TEuro 29 für Steuerberatungsleistungen und TEuro 6 für sonstige Leistungen.

3. Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin des Mutterunternehmens

Persönlich haftende Gesellschafterin des Mutterunternehmens ist die Klaus Behrens Holding Geschäftsführungs GmbH, Rotenburg (Wümme), vertreten durch:

Joachim Behrens, Rotenburg (Wümme), Kaufmann

Markus Ernst, Celle, Kaufmann

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird im Hinblick auf § 314 Abs. 1 Nr. 6a HGB i.V.m. § 314 Abs. 3 Satz 2 HGB; § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Die Offenlegung der Unterlagen des Mutterunternehmens Klaus Behrens Holding GmbH & Co. KG, Rotenburg (Wümme), erfolgt beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers.

4. Beirat

Die Klaus Behrens Holding GmbH & Co. KG, Rotenburg (Wümme), verfügt über einen Beirat mit folgenden Mitgliedern:

Klaus Behrens, Rotenburg (Wümme), Kaufmann

Hinrich Hamelberg, (Vorsitzender) Rotenburg (Wümme), Geschäftsführer

Gottfried Pille, Mühlen, (Stellv. Vorsitzender), kaufmännischer Geschäftsführer

Gernot Wöhlk, Bautzen, Bauingenieur

Die Vergütungen der Mitglieder des Beirats betrugen in 2021 TEuro 10 (i. Vj. TEuro 13).

5. Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 313 Abs. 2 HGB

Folgende Tochtergesellschaften der Klaus Behrens Holding GmbH & Co. KG, Rotenburg (Wümme), wurden zum 31. Dezember 2021 in den Konzernabschluss einbezogen:

Anteil in Anmerkung
%
Klaus Behrens Holding GmbH & Co. KG,
Rotenburg (Wümme), Mutterunternehmen
Klaus Behrens Holding Beteiligungs GmbH,
Rotenburg (Wümme) 100,0 1
Behrens Holz und Bauelemente GmbH,
Rotenburg (Wümme) 100,0 1
BERO Holzhandelsgesellschaft mbH,
Rotenburg (Wümme) 100,0 1
Hobero Verwaltungs GmbH, Rotenburg (Wümme) 100,0 1
Seiling Wuppertal GmbH & Co. KG, Wuppertal 100,0 1,2
Seiling GmbH & Co. KG, Ahlen 100,0 1,2
Bohlen & Sohn GmbH & Co. KG Osnabrück, Osnabrück 100,0 1,2
Bohlen & Sohn GmbH & Co. KG, Oldenburg 94,0 1,2
Schründer GmbH & Co. KG, Metelen 100,0 1,2
Behrens Grundbesitz GmbH & Co. KG, Rotenburg (Wümme) 100,0 1,2
B & S Grundstücks GmbH & Co. KG, Rotenburg (Wümme) 100,0 1,2
Nesseler & Co. Holzhandel GmbH, Schönebeck 100,0 1
Holzzentrum Wöhlk Leipzig GmbH & Co. KG, Leipzig 100,0 1,2
Holzzentrum Wöhlk Dresden GmbH & Co. KG, Dresden 100,0 1,2
Holzzentrum Wöhlk Cottbus GmbH & Co. KG, Cottbus 100,0 1,2
Behrens Köln Holzzentrum GmbH & Co. KG, Köln 100,0 1,2
Behrens-Wöhlk GmbH & Co. KG, Rotenburg (Wümme) 100,0 1,2
Behrens-Wöhlk Beteiligungs GmbH, Rotenburg (Wümme) 100,0 1
Wöhlk Baustoffzentrum GmbH, Großpostwitz 100,0 1
Quick Berlin Design GmbH, Berlin 100,0
F.I.P. Geschäftsführungs GmbH, Rotenburg (Wümme) 100,0 1
Wöhlk & Behrens Grundstücks GmbH & Co. KG, Rotenburg (Wümme) 94,0 1,2
Hobraeck + Reinhard GmbH, Neuwied 100,0 1
Behrens Berlin GmbH & Co. KG, Berlin 100,0 1,2

Die mit Ziffer 1 aufgeführten Tochtergesellschaften machen von der Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. nach § 264 b HGB Gebrauch. Bei den mit Ziffer 2 aufgeführten Tochtergesellschaften handelt es sich um solche nach § 313 Abs. 2 Nr. 6 HGB.

Folgende Beteiligungsgesellschaften wurden als assoziierte Unternehmen zum 31. Dezember 2021 im Konzernabschluss berücksichtigt:

Anteil in Anmerkung
%
F.A. Schreyer GmbH, Groß Düngen 50,0

Die Anteile entsprechen den Stimmrechten an der Beteiligungsgesellschaft. Die von dem assoziierten Unternehmen angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen der Behrens-Wöhlk-Gruppe.

Die Darstellung zusammengefasster Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnungen von assoziierten Unternehmens kann mangels Wesentlichkeit entfallen.

Die Offenlegung erfolgt beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2021 der Klaus Behrens Holding GmbH & Co. KG, Rotenburg (Wümme), über TEuro 9.177 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

7. Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres hatte die Corona-Pandemie bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Die Geschäftsführung hat geeignete Maßnahmen ergriffen, um die Mitarbeiter zu schützen und die Wirtschaftlichkeit der in den Konzern eingebundenen Gesellschaften im weiteren Geschäftsverlauf 2022 zu erhalten. Gleichwohl bestehen erhebliche Folgeunsicherheiten, die von der Entwicklung der Verbreitung der Pandemie sowie den begleitenden Verwerfungen in der Gesamtwirtschaft bestimmt werden. Diese betreffen insbesondere auch die Verwerfungen des Beschaffungsmarktes.

Ferner hat der seit Ende Februar 2022 begonnene und verschärfte Ukraine-Krieg insbesondere auch das Embargo russischer Produkte in 2022 zur Folge, so dass neben den vorgenannten Unsicherheiten und Verwerfungen im Beschaffungsbereich und der Gesamtwirtschaft, ergänzt um extreme Preisschwankungen, auch bestimmte Produkte im Holzwerkstoffbereich nicht angeboten werden können. Die Gruppe ist bestrebt, für diese Produkte gleichwertige Ersatzprodukte und eine kontinuierliche Warenversorgung sicherzustellen.

Insoweit wird auf die entsprechenden Ausführungen im Konzernlagebericht verwiesen.

 

Rotenburg (Wümme), den 23. Juni 2022

Komplementärin Klaus Behrens Holding Geschäftsführungs GmbH,
Rotenburg (Wümme)

Geschäftsführung

gez. Joachim Behrens

gez. Markus Ernst

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

1 Grundlagen des Konzerns

Gegenstand der Behrens-Wöhlk-Gruppe ist der Großhandel mit Holz, Bauelementen, Holzbauprodukten und Baustoffen. Die Gruppe mit ihrer Zentrale in Rotenburg (Wümme) hat verschiedene Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in Nord- und Westdeutschland sowie Ostdeutschland und ist mit insgesamt 20 Standorten ein Großhändler für das baunahe Handwerk mit den oben genannten Produktgruppen.

Unser Versorgungsgebiet erstreckt sich über die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin, Rheinland-Pfalz und Sachsen.

Die Idee zur Gründung der Behrens-Wöhlk-Gruppe ist im Prinzip im Jahr 1990 entstanden. In den Jahren danach hat sich stabiles Wachstum ergeben. Um den Anforderungen an eine effiziente Logistik gerecht zu werden sowie zur Sortimentsausweitung wurden 3 reine Logistikstandorte zur erweiterten Warenversorgung der nunmehr 14 Holz- und 2 Baustoffstandorten mit Lager- und Vertriebsausrichtung errichtet. Daneben verfügt der Konzern über weitere Konzerngesellschaften, die im Bereich Immobilien, Cash Pooling und (zentraler) Verwaltung tätig sind. Ferner besteht ein Handelsstandort für Kantenspezialprodukte für den Möbelbau.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist im 2. Corona-Jahr 2021 gegenüber 2020 gewachsen. Die konjunkturelle Erholung von 2,7 % war erfreulich, konnte allerdings die Verluste des 1. Corona Jahres 2020 nicht kompensieren, so dass ein Gesamtrückgang gegenüber 2019 noch 2% beträgt (siehe Pressemitteilung 020 vom 14. Januar 2022 vom statischen Bundesamt).

Anders sieht es allerdings im Baubereich aus. Aus der Pressemitteilung des statistischen Bundesamts geht ebenfalls hervor, dass die Bauinvestitionen nach der 1,5 %-igen Steigerung in 2020 im 2. Corona-Jahr 2021 um 0,4 % abgenommen hat. Das bedeutet in Summe trotzdem eine Steigerung gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019. Der Baubereich konnte sich also grundsätzlich sehr gut behaupten.

2.2 Geschäftsverlauf

Geschäfts- und Personalentwicklung

Die Umsatzsteigerung liegt bei 19,4 %. Das Konzernergebnis nach Anteilen Dritter hat sich um TEuro 10.725 von TEuro 13.152 im Jahr 2020 auf TEuro 23.877 im Jahr 2021 verbessert. Die Umsatzrendite vor Steuern beträgt 9,6 %. Das Konzernergebnis liegt, wie auch schon im vergangenen Jahr, weit außerhalb des Planergebnisses. Eine seriöse Planung ist, bedingt durch exogene Einflüsse mit starken kurzfristigen Auswirkungen (Corona Pandemie, Ukraine Krieg) derzeit nur eingeschränkt möglich.

In 2021 beträgt die durchschnittliche Mitarbeiterzahl 783 (zuzüglich 56 Auszubildende) (i. Vj. 726 (zuzüglich 63 Auszubildende)).

Kunden- und Lieferantenstruktur

Die Lieferantenstruktur hat sich grundsätzlich wenig verändert. Im Wesentlichen sind die Lieferantenbindungen stabil. Kurzfristige Ausweitungen der Lieferantenstruktur, aufgrund der schwierigen Beschaffungssituation waren notwendig, um die Lieferfähigkeit aufrecht zu erhalten.

Die Kundenstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr wenig verändert. Es wird mit den Kunden auf vertrauensvoller Basis zusammengearbeitet.

Investitionen

Neben den üblichen Ersatzinvestitionen haben im Berichtsjahr auch erweiterungsbedingte Investitionen in das Grund- und Immobilienvermögen stattgefunden.

Beteiligungsveränderungen/Neugründungen

Zum 30. Dezember 2021 wurde der 50 %ige Gesellschaftsanteil an der BERA Behrens & Rathsmann GmbH & Co KG übertragen.

Ferner wurde im Geschäftsjahr 2021 in Berlin mit der Behrens Berlin GmbH & Co. KG, Berlin, ein neuer Standort gegründet.

Finanzierungsstrategie

Grundsätzlich ist es das Bestreben der Gruppe, aus einer starken Eigenfinanzierung heraus zu agieren, gleichwohl aber für weiteres Wachstum oder andere Vorhaben genügend freie Finanzierungslinien vorzuhalten.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Der Konzern nutzt verschiedene finanzielle Leistungsindikatoren, die sich im Wesentlichen auf Einzelgesellschaftsebene bewegen. Auf Konzernebene interessiert insoweit die Entwicklung der a) Umsatzrendite vor Steuern, b) Materialaufwandsquote und c) Eigenkapitalquote.

Die Umsatzrendite vor Steuern als Verhältnis von Betriebsergebnis zu Umsatz hat sich von 6,3 % in 2020 auf 9,6 % in 2021 verbessert.

Die Materialaufwandsquote zur Gesamtleistung mit 69,5 % hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2,1 %-Punkte verringert.

Die Eigenkapitalquote als Verhältnis des Eigenkapitals zum Gesamtkapital hat sich von 62,8 % in 2020 auf 63,0 % in 2021 leicht verbessert.

2.3 Lage des Konzerns

2.3.1 Ertragslage

Die Ertragslage des Geschäftsjahres stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

2021 2020
TEuro % TEuro %
Umsatzerlöse 303.330 99,5 253.974 99,5
Sonstige betriebliche Erträge 1.517 0,5 1.327 0,5
Gesamtleistung 304.847 100,0 255.301 100,0
Materialaufwand -211.941 -69,5 -182.841 -71,6
Personalaufwand -37.837 -12,4 -33.866 -13,3
Abschreibungen -8.479 -2,8 -7.233 -2,8
Sonstige betriebliche Aufwendungen -18.016 -5,9 -15.249 -6,0
Gesamtaufwendungen -276.273 -90,6 -239.189 -93,7
Finanz- und Beteiligungsergebnis 690 0,2 -17 -0,0
Betriebsergebnis 29.264 9,6 16.095 6,3
Ertragsteuern -4.966 -1,6 -2.613 -1,0
Sonstige Steuern -255 -0,1 -227 -0,1
Konzernjahresüberschuss 24.043 7,9 13.255 5,2
Anteil nicht beherrschender Gesellschafter -166 -0,1 -103 -0,0
Konzernjahresüberschuss nach Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 23.877 7,8 13.152 5,2

Einzelne rundungsbedingte Abweichungen sind möglich.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr von Euro 254 Mio. auf Euro 303 Mio. um 19,4 % gestiegen.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen u.a. Weiterberechnungen an Beteiligungsunternehmen sowie weitere übliche betriebliche Erträge (insbesondere auch Sachbezüge, etc.).

Materialaufwand

Bezogen auf die Gesamtleistung beträgt die Aufwandsquote 69,5 % im Berichtsjahr und hat sich damit um 2,1 %-Punkte vermindert.

Personalaufwand

Der Personalaufwand beträgt 12,4 % (i. Vj. 13,3 %) der Gesamtleistung und hat sich leicht gegenüber dem Vorjahr verringert.

Die Belegschaftsstärke beträgt im Jahresdurchschnitt 783 (i. Vj. 726) Mitarbeiter (ohne Auszubildenden und Geschäftsführer). Die Geschäftsführung wird zum Stichtag durch 2 Geschäftsführer gestellt. Ergänzt werden die Leitungsfunktionen durch die Geschäftsführungsbereiche in der Zentrale und den Standortleitungen in den Tochtergesellschaften. Es werden ferner durchschnittlich 56 (i. Vj. 63) Auszubildende in verschiedenen Fachrichtungen ausgebildet.

Abschreibungen

Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 1.246 TEuro stark erhöht, was in erster Linie aus Investitionen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung (LKW, Gabelstapler, etc.), der Erweiterungsinvestitionen im Bereich des Immobilienvermögens und der Investitionen in die Lagerlogistik resultiert.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Aufwendungen betreffen insbesondere den Bereich Fuhrpark (LKW, PKW, Gabelstapler) sowie neben Fremdmieten und begleitenden variablen Kosten insbesondere weitere übliche Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen. Bezogen auf die Gesamtleistung sind diese Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr auf 5,9 % (i. Vj. 6,0 %) leicht verringert.

Finanz- und Beteiligungsergebnis

Ausgewiesen werden Erträge aus der Übernahme von anteiligen Ergebnissen von assoziierten Unternehmen von TEuro 1.057 (i. Vj. TEuro 503) sowie weitere Beteiligungserträge über TEuro 92 (i. Vj. TEuro 34). Das reine Zinsergebnis beträgt TEuro -458 (i. Vj. TEuro -555).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Diese betreffen Ertragsteuern der Konzerngesellschaften für das Geschäftsjahr und für Vorjahre sowie auch Erträge/Aufwendungen aus latenten Steuern über rund TEuro 15 (i.Vj. TEuro 12).

Konzernergebnis

Der Konzernjahresüberschuss beträgt nach Dotierung des Minderheitsgesellschafters an einem Tochterunternehmen TEuro 23.877 (i. Vj. TEuro 13.152) und hat sich damit in der Gruppe gegenüber dem Vorjahr um TEuro 10.725 erhöht.

Die Geschäftsführung der Gruppe ist mit dem Konzernergebnis zufrieden.

2.3.2 Finanzlage

Die Liquidität des Konzerns war zu jedem Zeitpunkt im Geschäftsjahr gesichert. Innerhalb der Gruppe ist ein Cash-Pooling installiert. Ferner verfügt die Gesellschaft über freie Kreditlinien zum Bilanzstichtag in Höhe von rund Euro 10,7 Mio. (i. Vj. Euro 12,5). Grundziel des Finanzmanagements des Konzerns ist es, aus einer möglichst starken Eigenfinanzierung heraus, ergänzt um freie Finanzierungslinien bei den langjährigen Hausbanken (Kernbankenprinzip), agieren zu können.

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit ist mit TEuro 24.883 positiv und hat sich gegenüber dem Vorjahr mit TEuro 20.690 um TEuro 4.193 verbessert. Dies ist im Wesentlichen durch den erhöhten Konzernjahresüberschuss bedingt.

Der operative Cash-Flow wurde zunächst für Investitionen im Sachanlagevermögen vor Abschreibungen über TEuro 16.079 (i. Vj. TEuro 9.834) genutzt. In dem Saldo sind insbesondere Investitionen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung (LKW, Gabelstapler, etc.), der Erweiterungsinvestitionen im Bereich des Grundvermögens und der Investitionen in die Lagerlogistik enthalten. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit ist weiter mit TEuro -15.406 stark negativ.

Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit ist mit TEuro -11.955 durch Tilgung und Entnahmen ebenfalls negativ.

Der Finanzmittelfonds, bestehend aus liquiden Mitteln abzüglich kurzfristig fälliger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hat sich insgesamt um TEuro 2.478 auf TEuro -2.907 verschlechtert.

Aus Sicht der Konzernleitung ist die Kapitalstruktur des Konzerns als gut einzustufen, da gleichwohl hohe interne Finanzierungsquellen operativ zur Verfügung standen, freie externe Linien vorhanden sind und die Laufzeiten sowie die Zins- und Tilgungsstruktur angemessen ist.

2.3.3 Vermögenslage

Die Vermögenslage stellt sich im Konzern gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:

2021
Aktiva TEuro %
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen 69.776 51,4
Finanzanlagen 2.147 1,6
Vorräte 45.281 33,4
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Latente Steuern und Rechnungsabgrenzungsposten 17.512 12,9
Liquide Mittel 902 0,7
Summe 135.618 100,0
2020 Veränderung
Aktiva TEuro % TEuro %
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen 62.583 54,1 7.193 11,5
Finanzanlagen 1.465 1,3 682 46,6
Vorräte 35.322 30,6 9.959 28,2
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Latente Steuern und Rechnungsabgrenzungsposten 15.408 13,3 2.104 13,7
Liquide Mittel 759 0,7 143 18,8
Summe 115.537 100,0 20.081 17,4
2021
Passiva TEuro %
Konzerneigenkapital 85.383 63,0
Rückstellungen 6.715 4,9
Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten 43.520 32,1
Summe 135.618 100,0
2020 Veränderung
Passiva TEuro % TEuro %
Konzerneigenkapital 72.561 62,8 12.822 17,7
Rückstellungen 4.340 3,8 2.375 54,7
Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten 38.636 33,4 4.884 12,6
Summe 115.537 100,0 20.081 17,4

Einzelne rundungsbedingte Abweichungen sind möglich.

Die Struktur der Konzernbilanz hat sich umfänglich geändert. Insgesamt hat sich die Bilanzsumme um TEuro 20.081 auf TEuro 135.618 erhöht.

Die Erhöhung der Bilanzsumme ergab sich im Wesentlichen aus der Erhöhung der Vorräte um TEuro 9.959, der Sachanlagen um TEuro 7.193 und der Forderungen um TEuro 2.104.

Das Konzerneigenkapital hat sich um TEuro 12.822 und damit um 17,7 % erhöht.

Die Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten haben sich um TEuro 4.884 gegenüber dem Vorjahr um 12,6 % erhöht.

Das Anlagevermögen hat sich um TEuro 7.193 (11,5 %) erhöht.

Der Bestand an Waren ist aufgrund der Umsatzausweitung und des Aufbaus von Sicherheitsbeständen aufgrund der immer häufiger auftretenden Probleme in der Belieferung um TEuro 9.959 (28,2 %) erhöht. Der Lagerbestand hat sich damit in den vergangenen 2 Jahren um TEuro 16.221 (55,8 %) erhöht. Damit sorgt das Unternehmen für eine höhere Verfügbarkeit und Sicherheit der Warenströme zu seinen Kunden vor dem Hintergrund der aktuell instabilen Lieferketten.

Die Konzerneigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 63,0 % und ist gegenüber dem Vorjahr um 0,2 %-Punkte gestiegen.

3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Der Konzern sieht sich nach Standort, Lager- und Logistikorganisation gut aufgestellt und im Markt gut positioniert.

Wir haben organisatorische Regelungen und Maßnahmen getroffen, damit die den Fortbestand der Behrens-Wöhlk-Gruppe gefährdenden und sonstigen wesentlichen Risiken der künftigen Entwicklung möglichst frühzeitig erkannt werden.

Nachdem die Jahre 2020 und 2021 geprägt waren durch das Corona Virus, wird daneben in 2022 noch der Krieg in der Ukraine zusätzlich die extremen Schwankungen auf der Beschaffungsseite verstärken. Ob die sich für die 2. Jahreshälfte 2022 abzeichnende Abschwächung der Baukonjunktur aufgrund der steigenden Rohstoffpreise sowie des gestiegenen Zinsniveaus und des damit verbundenen Nachfragerückgangs, die Warenverfügbarkeit verbessert, bleibt abzuwarten. Die Behrens-Wöhlk-Gruppe wird auf der Grundlage der Eigenkapitalausstattung und des nachhaltig hohen operativen Cash-Flows eine gute Chance haben, als Unternehmen in diesen Krisen zu bestehen. Nach den bisher vorliegenden Informationen des ersten Quartals 2022 haben sich keine bestandsgefährdenden oder sonstigen Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ergeben. Dies gilt auch für die Umsatzentwicklung bis inklusive Mai 2022.

Aufgrund der vorliegenden Einzelplanungen ist davon auszugehen, dass die Umsatzrendite vor Steuern als Verhältnis von Betriebsergebnis zu Umsatz zwischen +3,5 % bis +5,5 % liegen wird. Aufgrund des erfolgreichen 1. Quartals 2022 besteht die Hoffnung, dass das Konzernergebnis auch sicher in diesem Bereich landen wird, also im Bereich des Konzernjahresergebnisses 2020. Das außergewöhnlich gute Konzernergebnis in 2021 wird aufgrund der sich abzeichnenden Abkühlung der Baukonjunktur und der instabilen Warenversorgung nicht erreicht werden.

Strukturelle Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Einzelmaßnahmen werden weiterhin durchgeführt. Vor allem im Bereich der Prozessoptimierung in der Logistik, des Ausbaus der Dienstleistungen und der Verbesserung des Bestandshandlings (Drehzahl, Optimierung Abverkauf auslaufender Sortimente etc.) wird kontinuierlich gearbeitet.

Risikomanagement

Das Risikomanagementsystem gehört auch in der Pandemie zu den wichtigsten Steuerungselementen des Konzerns. Wesentliches Ziel ist die rechtzeitige und nachhaltige Sicherung des unternehmerischen Erfolgs durch frühzeitige Entwicklung präventiver Maßnahmen und individueller Reaktionsmöglichkeiten. Der gesteuerte Umgang mit den erkannten Risiken erfolgt im Wesentlichen auf Ebene der Tochtergesellschaften. Darüber hinaus existieren auf verschiedenen Hierarchieebenen Kommunikations-, Abstimm- sowie Reportingstrukturen. Insoweit bestehen auf Geschäfts- und Betriebsleiterebene regelmäßige Treffen. Selbiges gilt im Bereich Einkauf, Verkauf, Logistik und Verwaltung/Rechnungswesen. Auf diesen Wegen können und werden sich ergebende Chancen und Risiken möglichst schnell erkannt und bearbeitet.

Personalrisiken

Die Belegschaft besteht aus erfahrenen und oft langjährig beschäftigten Mitarbeitern. Durch eine zentralseitig organisierte, standortübergreifende Ausbildung wird sichergestellt, dass auch kontinuierlich junge Mitarbeiter in den Betrieb hineinwachsen. Interne Weiterbildungsmaßnahmen wurden intensiviert und werden auch zukünftig eine besondere Aufmerksamkeit erfahren. Ziel ist es, auf geänderte Ablauforganisationen sowie rechtliche und marktseitige Veränderungen schnell und effizient mit gut ausgebildetem Personal zu reagieren.

Weitere besondere Risiken personeller Art sind gegenwärtig nicht vorhanden.

IT-Risiken

Risiken sind vor allem im Bereich der Verfügbarkeit der IT-Systeme zu sehen. Dabei stehen im Fokus die hardwareseitige Ausfallsicherheit sowie der Schutz gegen Angriffe durch Dritte. In beiden Bereichen betreibt die Unternehmensgruppe jedoch einen angemessen hohen technischen, finanziellen und personellen Aufwand, um das Risiko zu minimieren.

Umfeld- und Branchenrisiken

Die globalen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona Pandemie, des Ukraine-Konflikts und der daraus resultierenden unsicheren Beschaffungssituation werden natürlich auch mittel- und unmittelbar auf die Behrens-Wöhlk-Gruppe durchgreifen. Diese möglichen Auswirkungen können aber wegen der außerordentlichen Komplexität der Vorgänge in ihren Dimensionen auf die Behrens-Wöhlk-Gruppe derzeit nicht endgültig beurteilt werden.

Die gesamte Entwicklung der Gruppe wird derzeit aufgrund der gesunden Finanzstruktur gleichwohl als stabil eingeordnet.

Lieferantenrisiken

Auch die Lieferanten werden mit den gleichen Problemen konfrontiert, wie alle anderen Betriebe auch. Es bestehen nach wie vor Risiken, die sich durch extreme preisliche Schwankungen ergeben werden. Durch den Krieg in der Ukraine und das damit verbundene Embargo von russischen Produkten wird es in 2022 zusätzlich nicht möglich sein, alle Produkte im Holzwerkstoffbereich anbieten zu können. Ziel ist es, für diese Produkte gleichwertige Ersatzprodukte und eine kontinuierliche Warenversorgung herzustellen.

Grundsätzlich ist die Gruppe bestrebt, durch enge Beziehungen zu den Hauptlieferanten, durch ein zunehmend automatisiertes Bestellmonitoring und durch Ankauf bzw. Anmietung von Lagerkapazitäten dem Lieferantenrisiko zu begegnen.

Absatzrisiken

Losgelöst von den grundsätzlichen durch die Pandemie aufgeworfenen Risiken, bestehen ferner Risiken dergestalt, dass die Behrens-Wöhlk-Gruppe insgesamt nicht in ausreichender Menge oder Qualität und insbesondere zeitgerecht ihre Kunden beliefert. Diesem Risiko versucht die Gruppe durch eine ausgefeilte Logistik sowie u.a. der Optimierung der Lagerhaltungen zu begegnen.

Gesamtbild der Risikolage

Vor dem Hintergrund der Darstellungen der bestehenden Risiken gehen wir davon aus, dass die Entwicklung der Gruppe stabil sein wird und die gesamte Risikolage derzeit nur einen kurzfristigen negativen Effekt auf die Entwicklung des Konzerns haben wird.

Chancen / Gesamtbild der Chancenlage

Trotz der bestehenden gesamtwirtschaftlichen Risiken eröffnen sich durch die Positionierung der Behrens-Wöhlk-Gruppe im Markt auch gute Chancen auf ein weiteres ertragreiches Wachstum des Konzerns. Durch Maßnahmen im Bereich des Ausbaus des Service- und Dienstleistungsgrades für die Kernzielgruppe Holzhandwerker und die zunehmende Konzentration und Integration sowie die Entwicklung neuer und den Ausbau bestehender Standorte für die Behrens-Wöhlk-Gruppe ergeben sich Chancen, sich in der Branche weiter erfolgreich zu entwickeln. Vor dem Hintergrund der Darstellungen der bestehenden Chancen gehen wir davon aus, dass die Entwicklung der Gruppe in Richtung weiteren stabilen Wachstums gehen kann. Die Chancenstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr insoweit nicht wesentlich geändert.

 

Rotenburg (Wümme), den 23. Juni 2022

Komplementärin Klaus Behrens Holding Geschäftsführungs GmbH,
Rotenburg (Wümme)

Geschäftsführung

gez. Joachim Behrens

gez. Markus Ernst

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:

An die Klaus Behrens Holding GmbH & Co. KG, Rotenburg (Wümme)

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Klaus Behrens Holding GmbH & Co. KG, Rotenburg (Wümme), und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Klaus Behrens Holding GmbH & Co. KG, Rotenburg (Wümme), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 27. Juni 2022

RKH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Hüffmeier, Wirtschaftsprüfer

gez. Kieselhorst, Wirtschaftsprüfer

Der Konzernjahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 15.8.2022 gebilligt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

10 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.