Wenzel Group GmbH & Co. KG
Selbe AdresseGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heiko Prof. Dr. Wenzel-Schinzer seit 4.7.2018 | Geschäftsführer |
Heike Dr. Wenzel-Däfler seit 9.12.2016 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wenzel Group GmbH & Co. KGWiesthalKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht für das Geschäftsjahr 20181 Grundlagen der Gesellschaft1.1 Geschäftsmodell 1.1.1 Konsolidierungskreis Dem Konsolidierungskreis der Wenzel Group GmbH & Co. KG (Konzern oder "Wenzel-Gruppe") gehören zum Bilanzstichtag (31. Dezember 2018) die folgenden Gesellschaften an:
1.1.2 Geschäftstätigkeit Die WENZEL Gruppe steht für Genauigkeit und Innovation in der Koordinatenmesstechnik. Kontinuierlich wird die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Präzisionsmesswerkzeugen vorangetrieben. Die Gruppe ist einer der weltweit bedeutendsten Anbieter für die Entwicklung und den Bau von Koordinatenmessgeräten, Verzahnungsmesstechnik und High Speed Scanning Geräten. Der Erfolg basiert auf einem schlüssigen Gesamtkonzept aus erstklassigem Maschinenbau, intelligentem Design und einem umfassenden Dienstleistungspaket. Die Leitung der gesamten Unternehmensgruppe wurde bis zum 30. Juni 2018 durch Frau Dr. Heike Wenzel und Herrn Frank Wenzel zentral in Wiesthal vorgenommen. Seit dem 01. Juli 2018 ist Frank Wenzel aus dem Konzern ausgeschieden und Prof. Dr. Wenzel-Schinzer teil der Geschäftsleitung. Die Internationalisierung der WENZEL- Gruppe wurde im Berichtsjahr mit der Intensivierung globaler Vertriebsaktivitäten weiter vorangetrieben. Der Umsatz von insgesamt T€ 86.146 als finanzielle Steuerungskennzahl lag T€ 1.830 (-2,1 %) unter dem Niveau des Jahres 2017. Nach dem großen Bestandsabbau des Vorjahres konnte dieses Jahr wieder ein kleiner Aufbau stattfinden. Die Materialquote nahm um +0,9 % Prozentpunkte. zu. Auch die operativen Kosten sind um 13,6 % gestiegen (+T€ 2.780). Die EBIT-Marge stieg von 1,2 % im Vorjahr auf 2,2 %. 2018 erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresüberschuss von T€ 993. Angesichts der aktuellen ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen weltweit sowie der internen Strukturveränderungen sind wir mit dem Geschäftsjahresverlauf 2018 sehr zufrieden. 1.2 Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung bearbeitet Technologie- und Produktentwicklungsprojekte und führt den Prozess der kontinuierlichen Produktverbesserung stetig fort. Im Bereich Forschung- und Entwicklung sind 59 Mitarbeiter (Vorjahr: 68 Mitarbeiter) beschäftigt. Die Entwicklungstätigkeiten wurden entsprechend der Produkt-Roadmap weiter fortgeführt, sowie Innovationen in operativen Geschäftsprozessen unterstützt. Die Entwicklung orientiert sich an den Megatrends Industrie 4.0, der verstärkten Forderung nach berührungsloser Messtechnik und der Verlagerung von Messtechnik in die Produktionsnähe. Als Folge wurden in 2018 im Bereich Maschinenbau die Produktsparten CT und die Shopfloormaschinen SF87 und CORE fokussiert. Das Produkt CT-U hat ein Update erfahren, in dem die Spezifikation um einen Faktor 2 verbessert werden konnte. Im Falle der CORE-D wurden ein neuer optischer Sensor in den Markt gebracht und ein weiterer hybrider optisch-taktiler Sensor entwickelt, durch die zusammen mit den mechanischen Verbesserungen eine erhebliche Spezifikationsverbesserung, insbesondere für den Einsatz bei größeren Temperaturschwankungen, erzielt wurde. Ferner erhielt die Maschine ein Designupdate, das nun in der Serie verfügbar ist. Die neue Maschine SF87 wurde im Frühjahr präsentiert und im Jahresverlauf zur Vorserienreife entwickelt. Hier konnte man von der Vorarbeit der vorigen Jahre in den Vorentwicklungsprojekten Temperaturhärtung und Vorentwicklung Luftgelagerter Horizontal Messmaschinen (LH) profitieren. Der Megatrend "Industrie 4.0" hat weitreichende Auswirkungen auf den Bereich Software, denen mit der konsequenten Weiterentwicklung und Integration des Big-Data-Tools WM|SysAnalyzer Rechnung getragen wird. Die Vernetzung der Softwaremodule zur Nutzung von Synergieeffekten wurde intensiv weitergeführt. Hervorzuheben ist die Integration der Module des WM|Pointmaster zur Nutzung der optischen Sensoren in der WM|QUARTIS und die Entwicklung von Auswertungsmodulen zur Messung von Turbinenschaufeln und Zahnrädern. 2 Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.1.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland war auch im Jahr 2018 gekennzeichnet durch ein moderates Wirtschaftswachstum, was aber unter dem Niveau der Vorjahre lag. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2018 1,6 % über dem von 2017. In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP jeweils um 2,2 % im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Das produzierende Gewerbe kämpfte vor allem im Bereich Automobile und Chemie. Zudem wuchsen die Exporte schwächer als erwartet. Mit nur 0,9 % lagen sie rund 1,2 %-p. unter dem Vorjahreswachstum. Die privaten Konsumausgaben stiegen um 0,5 % (Vorjahr: 0,9 %). Die Bruttoanlageinvestitionen konnten ein Wachstum von 0,5 % verzeichnen. 2.1.2 Erläuterung der Position des Unternehmens Der Name WENZEL ist heute Synonym für höchste Präzision und Innovation in der Messtechnik. Die Anforderungen unserer Kunden an unsere Produkte und Dienstleistungen hinsichtlich Qualität und Präzision sind hoch. Durch die fortlaufende Weiterentwicklung unserer Produkte, der kontinuierlichen Entwicklung neuer Produkte und der stetigen Überprüfung der strategischen Ziele konnten wir unsere Marktposition stärken, sowie weiter ausbauen. Aufkommenden Chancen und Herausforderungen sind wir hervorragend gewachsen. Unsere Kunden kommen aus den unterschiedlichsten Branchen, wie der Luft- und Raumfahrtindustrie, Automobilbranche, Medizintechnik oder regenerative Industrien, so dass wir durch unsere Diversifizierung auf dem Weltmarkt gut aufgestellt sind. 2.1.3 Entwicklung von Beschaffungs- und Absatzmärkten Als weltweit tätiges Unternehmen sind wir den Schwankungen von Preisen und Mengen auf den Absatzmärkten ausgesetzt. Wir begegnen dieser Entwicklung mit einem diversifizierten Produktportfolio. Auf dem Beschaffungsmarkt gleichen wir Schwankungen durch den weltweiten Einkauf aus. 2.2 Geschäftsverlauf Wir blicken zufrieden auf den Geschäftsverlauf im vergangenen Jahr zurück. So ist unseren Konzern-Umsatz zwar um 2,1 % gesunken, unsere Gesamtleistung jedoch konnten wir um 4,3 % gegenüber dem Vorjahr steigern. Zudem konnten wir unsere internationale Ausrichtung stärken und als Global Player auf dem Weltmarkt eine zunehmende Bedeutung erlangen. 2.3 Lage 2.3.1 Ertragslage Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:
Die Umsatzerlöse liegen im Vergleich zum Vorjahr um T€ -1.830 unter dem Vorjahresniveau, was vor allem auf gesunkene Umsätze der WENZEL America und dem Verkauf der Produktlinien Styling/Design und Gear zurückzuführen ist. Die Gesamtleistung inkl. Bestandsveränderungen und der aktivierten Eigenleistungen ist jedoch von T€ 84.636 in 2017 auf T€ 88.309 gestiegen. Die geringe Gesamtleistung des Vorjahres war bedingt durch die Abrechnung eines Großprojektes und den damit einhergehenden Bestandsabbau sowie durch verspätete Auftragseingänge, die in 2017 nicht mehr beliefert wurden. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um T€ 1.509 auf T€ 3.305. Hauptgründe dafür sind Erträge aus Währungskursgewinnen in Höhe von T€ 1.601 (2017: T€ 1.243), Erträge aus der Entkonsolidierung der Brilliant und WENZEL Rus in Höhe von insgesamt T€ 855 (2017: T€ 0), periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 214 (2017: T€ 24) sowie Erträge aus Anlagenabgang in Höhe von T€ 179 (2017: T€ 2). Der durchschnittliche Mitarbeiterbestand lag im Geschäftsjahr 2018 bei 600 (Vorjahr 607). Dementsprechend fiel der Personalaufwand von T€ 33.484 auf T€ 32.774. Die Personalaufwandsquote, bezogen auf die Gesamtleistung, hat sich vor dem Hintergrund der gestiegenen Gesamtleistung und der reduzierten Personalkosten um 2,4 % Prozentpunkte. verringert (2018: 37,1 %; 2017: 39,6 %). Insgesamt erhöht sich der Rohgewinn (ermittelt unter zusätzlicher Berücksichtigung der Gesamtleistung, der sonstigen betrieblichen Erträge und des Personalaufwands) der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr um T€ 3.698 auf T€ 25.196. Die Abschreibungen lagen mit T€ 2.753 um -4,3 % unter dem Vorjahresniveau (T€ 2.876). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich insbesondere aufgrund von Provisionszahlungen, die im Rahmen des Verkaufs der Bereiche Design/Styling und Gear entstanden sind, stark erhöht (2018: T€ 20.540; 2017: T€ 17.637). Auch der Aufwand aus der Entkonsolidierung der WENZEL DesignTec wirkt sich hier mit T€ 894 aus. Auch das Finanzergebnis verbessert sich um T€ 204 (2018: T€ -907; 2017: T€ -1.111). Unter Berücksichtigung der Steuerbelastung erzielte der Konzern einen Jahresüberschuss von T€ 993 (Vorjahr Jahresfehlbetrag T€ -1.000). Unser Planziel hinsichtlich des Umsatzwachstums konnten wir nicht erreichen, da vor allem die Niederlassung WENZEL America aufgrund der politischen Einschränkungen die Einfuhr von Maschinen von unserer Niederlassung in China erschwert wurden. Zudem hat sich der Verkauf der Produktlinien Styling/Design und Gear umsatzmindernd ausgewirkt. Das Planziel hinsichtlich des leicht positiven Konzernjahresüberschusses konnte dennoch erreicht werden, was vordergründig auf die deutlich gestiegene Gesamtleistung zurückzuführen ist. 2.3.2 Vermögenslage Die Vermögens- und Finanzstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:
Die Bilanzsumme der Gesellschaft erhöht sich zum 31. Dezember 2018 auf T€ 71.354 (Vorjahr T€ 57.124). Auf der Aktivseite kam es zu folgenden wesentlichen Veränderungen: Das Anlagevermögen erhöhte sich um T€ 2.370 auf T€ 20.454 überwiegend aufgrund der Einbringung von Grund und Boden, Gebäuden und der dazugehörigen Betriebs- und Geschäftsausstattung (Werk II) für den Standort Wiesthal. Die Vorräte haben sich nach der großen Auslieferung und Abrechnung eines Großauftrages in 2017 um T€ 4.684 erhöht. Durch Ausgabe von Gesellschafterdarlehen entstanden Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 9.100. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind durch ein kontinuierliches Forderungsmanagement aber auch durch einige Forderungsverluste (T€ 592) von T€ 15.536 auf T€ 13.438 gesunken. Der Barbestand an liquiden Mitteln sinkt um -12,0 % auf T€ 4.124 (Vorjahr T€ 4.688). Wir verweisen an dieser Stelle auf unsere Ausführungen zur Finanzlage in diesem Lagebericht. Auf der Passivseite kam es zu folgenden wesentlichen Veränderungen: Das Eigenkapital des Konzerns erhöht sich aufgrund der Zunahme der Rücklagen im Wesentlichen bedingt durch die Einlage des Werks II durch die Gesellschafter und des Konzernbilanzgewinnes von T€ 15.833 auf T€ 20.091. Die Steuerrückstellungen reduzierten sich auf T€ 263 (Vorjahr: T€ 661). Auch die sonstigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr 2018 um T€ -779 reduziert, vor allem durch die Inanspruchnahme von Rückstellungen für ausstehende Urlaubstage und Überstunden. Die Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten erhöhten sich hauptsächlich durch die Aufnahme neuer Darlehen aufgrund der Übernahme der Gesellschafterbeteiligungen von Frank Wenzel in Höhe von T€ 18.545 auf T€ 31.307. 2.3.3 Finanzlage Das Unternehmen setzt als Finanzinstrumente im Wesentlichen auf Ausleihungen, Forderungen/Verbindlichkeiten und Guthaben/Darlehen bei Kreditinstituten. Im Rahmen eines aktiven Konzernfinanzierungsmanagement optimieren wir die Liquiditätsströme innerhalb der Wenzel Group, um eine optimale finanzielle Ausstattung im Konzern zu garantieren. Um unsere Transparenz hinsichtlich der Kosten und der Erlösstruktur zu verbessern, haben wir in den vergangenen Jahren mit der Einführung und Implementation von SAP eine wesentliche Investition getätigt. Dieses wird nach und nach auf alle Tochtergesellschaften ausgeweitet. Ergänzt wurde dies in 2015 zur verbesserten Planung und Steuerung durch die Einführung eines multidimensionalen Controlling-Systems. Darüber hinaus habe wir in die Bereiche F&E, IT-Infrastruktur und Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. Die Finanzlage stellt sich wie folgt dar:
Die Wenzel Group weist im Berichtsjahr einen negativen Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von T€ -1.527, da die neu aufgenommenen Darlehen für Tilgungen von Finanz- und Gesellschafterdarlehen sowie die Vergabe von Gesellschafterdarlehen genutzt wurden. Der positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit konnte diesen Mittelabfluss sowie den Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit nicht decken, so dass sich der Finanzmittelbestand (flüssige Mittel abzüglich in Anspruch genommene Kontokorrentkreditsummen) von insgesamt T€ -1.031 auf T€ -3.056 veränderte. Die Liquidität war in 2018 unter Berücksichtigung der eingeräumten Kreditlinien und Darlehen, Gesellschafterfinanzierung und sonstiger Finanzierungen gesichert. Der Wenzel Group stehen am Bilanzstichtag freie, nicht genutzte Kreditlinien in Höhe T€ 1.872 zur Verfügung. 2.4 Finanzielle Kennziffern Im Rahmen unseres monatlichen Berichtswesens werden diverse Kennzahlen im Rahmen eines Soll-Ist-Vergleiches analysiert und bewertet. Diese Indikatoren dienen der Steuerung der WENZEL-Gruppe. Somit ist sichergestellt, dass wir schnell auf bspw. politische oder ökonomische Veränderungen reagieren können und daher entsprechenden Maßnahmen mit Einbindungen wesentlicher Unternehmensbereiche (bspw. Produktion, Vertrieb) ohne größere Verzögerung zielgenau und zielgerichtet einleiten können. Unsere Kennzahl sind u.a. Auftragseingang- und Umsatzentwicklung, Materialquote (Materialaufwand/Gesamtleistung), Rohertrag (Gesamtleistung inkl. sonstige betriebliche Erträge abzgl. Material- und Personalaufwand), EBIT (=Jahresüberschuss zuzüglich Zinsergebnis und Steuern) sowie Jahresüberschuss. 2.5 Nicht finanzielle Kennziffern: Personal Im Jahr 2018 konnten wir die Arbeitsauslastung im Jahresdurchschnitt auf gleich hohem Niveau halten. Zu Beginn und zu Ende des Jahres waren es allerdings notwendig mit Mehrarbeit und Überstunden auf die gestiegene Auftragslage zu reagieren. Die angefallenen Überstunden wurden in den Monaten April bis September abgebaut und die eingeführten Zeitarbeitskonten hierfür herangezogen. Diese sehen einen Stundenaufbau bis maximal 100 Stunden und einen negativen Stundensaldo von bis zu -30 Stunden vor. Durch die konsequente Weiterführung der Optimierung und Neuorganisation innerhalb unserer unternehmensinternen Prozesse, konnten wir Effizienz und Effektivitätssteigerungen realisieren und eine Optimierung unserer Bearbeitungszeiten in allen Bereichen erreichen. Dies ist vor allem auf die konsequente Fortführung der Schulungsmaßnahmen unserer Mitarbeiter zurückzuführen, welche auch das Bewusstsein für die Optimierung unserer internen Prozesse schaffen konnten. Der in den letzten Jahren begonnene Weg unsere Mitarbeiter durch Jobrotation und Jobenlargement auf die unterschiedlichen Arbeitsschritte der verschiedenen Maschinentypen zu qualifizieren, wurde auch in 2018 konsequent weiterverfolgt, insbesondere bei der größten Tochtergesellschaft Wenzel Metrology. Hierdurch sind wir weiterhin in der Lage unsere Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens in den unterschiedlichen Bereichen ohne Reibungsverluste einzusetzen. Diese Tatsache schafft uns die Möglichkeit auf Schwankungen innerhalb unserer Produktgruppen durch temporäre Versetzungen unserer Mitarbeiter zu reagieren. Zur Überbrückung von Engpässen wurden daher Produktionsmitarbeiter zeitweise als Unterstützung bei Serviceeinsätzen entsendet. Ebenso haben wir damit begonnen unseren Mitarbeitern ein internes Praktikum der vor- und nachgelagerten Abteilungen zu ermöglichen. Dadurch sollen Kenntnisse über Arbeitsschritte und Bedürfnisse der direkten Arbeitskollegen geschaffen und somit ein reibungsloser Ablauf innerhalb der Prozesskette erreicht werden. Somit werden unsere Niederlassungen und Tochterfirmen in die Lage versetzt, auf die individuellen Gegebenheiten ihrer Heimatmärkte reagieren zu können, die WENZEL Qualitätsstandards auf die lokalen Konstellationen zu projizieren und auf individuelle Gegebenheiten ihrer Heimatmärkte zu reagieren. Die Anzahl der Beschäftigten der Wenzel Gruppe beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2018 600 Mitarbeiter. 2.6 Nicht finanzielle Kennziffern: Umwelt, Sicherheit und Gesundheit Ökologische und ökonomische Ziele waren auch im Jahr 2018 integraler Bestandteil der WENZEL Geschäftspolitik. Die permanente Suche nach alternativen Stoffen mit geringeren Gefährdungsklassen steht bereichsübergreifend im Mittelpunkt der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes. Die Anzahl der meldepflichtigen Betriebsunfälle lag bei der Wenzel Metrology, welche das umsatzstärkste Unternehmen der Gruppe ist, im vergangen Jahr insgesamt bei zwei Unfällen. Hiervon waren keine Betriebsunfälle (Vorjahr: drei) und zwei Wegeunfälle (Vorjahr: keine). Der betriebseigene Durchschnitt der vergangenen Jahre liegt bei 5,18 Unfällen pro Jahr und liegt damit weit unter dem deutschen Schnitt der Berufsgenossenschaft für unsere Branche. Um diese positive Entwicklung zu unterstützen, wurde die Erstellung der Gefährdungsbeurteilungen bei den Tochterfirmen und Niederlassungen weiter vorangetrieben. Schulungen der Mitarbeiter und Verbesserungen der persönlichen Schutzausrüstungen sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Unfallvermeidungsstrategie. Die durchgeführten Messungen der Berufsgenossenschaft bescheinigen uns in allen Bereichen unseres Unternehmens die Einhaltung und punktuell eine Auswertung der gesetzlichen Grenzwerte und Vorschriften. 2.7 Nicht finanzielle Kennziffern: Qualitätsmanagement Die inzwischen gesteigerten Anforderungen der Qualitätsnormen hin zu einer stärkeren Konzentration auf Unternehmensprozesse haben wir in unserem Haus aufgegriffen und in das interne Qualitätsmanagement integriert. Durch ständige Überwachung der Kennzahlenentwicklung, regelmäßige interne Audits und Qualitätsmanagement-Reviews auf Geschäftsführungsebene sichern wir die hohe Qualität unserer Erzeugnisse. Der deutliche Anstieg des Produktions- und Beschaffungsvolumens hatte nicht unerhebliche negative Auswirkungen auf unsere Liefersituation, insbesondere in der ersten Jahreshälfte, was zu längeren Lieferzeiten führte. Für die Komponenten und Gruppen in Eigenfertigung konnte die Qualität erneut gesteigert werden. Als zukünftiges Ziel gilt es, das mittlerweile Erreichte bei volatilen Anforderungen zu sichern. Auch bei den Zukaufkomponenten galt dies wieder, so dass die Aufwendungen zur Sicherstellung unser Qualitäts- und Zuverlässigkeitsstandards gegenüber den Vorjahren, bezogen auf den Umsatz, bereits zum Jahresende zur Rückkehr langjähriger Mittelwerte der Unternehmenskennzahlen führte. 3 PrognoseberichtAuch in 2019 müssen wir uns wieder auf die ein oder andere Herausforderung/Entwicklung der Märkte einstellen. In unserem Heimatmarkt Deutschland rechnen wir aufgrund der Verunsicherung im Markt und den damit verbundenen Investitionsverschiebungen mit schwachen Auftragseingängen. Inzwischen haben wir aber eine sehr gleichmäßige Verteilung unserer Umsätze auf unsere Kernmärkte in Deutschland, Rest Europa, Amerika und Asien im Sinne einer Risikostreuung unseres Umsatzes erreicht, so dass wir ggf. auftretende volkswirtschaftliche Rückschläge zumeist in anderen Regionen kompensieren können. Durch unsere zahlreichen Entwicklungsaktivitäten haben wir neue Produkte geschaffen, die das Potenzial haben, unsere Wettbewerbsposition in verschiedenen Märkten und Regionen nachhaltig zu verbessern. Aufgrund der aktuellen Auftragslage sowie des Umsatzes des laufenden Jahres und der Budgetplanung, sowie der Konjunkturaussichten des VDMA, planen wir für 2019 gleichbleibende Umsätze gegenüber 2018. Die Materialquote werden wir aufgrund von Produktivitätsverbesserungen verbessern können. Durch eine aktive Anpassung unserer Kostenstruktur sowie der Optimierung unserer Prozesse erwarten wir ein leicht ansteigendes Rohergebnis. Da wir aber in 2019 weiterhin viele Investitionen in neue Produkte und Services durchführen, die z.T. direkt aufwandswirksam sind, planen wir bewusst eine niedrige EBIT-Marge ein. Diese werden jedoch durch geringere Provisionszahlungen kompensiert, sodass wir iInsgesamt für die WENZEL Gruppe im Geschäftsjahr 2019 einen leicht höheren Konzernjahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr erwarten. Wir sind bestrebt, die von uns definierten nicht-finanziellen Leistungsindikatoren weiterhin zu optimieren (u.a. Arbeitssicherheit und Qualitätsmanagement). Es bestehen aus unserer Sicht keine Anzeichen dafür, dass die Refinanzierung oder Prolongation der bestehenden und künftigen fälligen Finanzverbindlichkeiten gefährdet ist. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes sind uns keine Risiken bekannt, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten. 4 Risiko- und Chancenbericht4.1 Management Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil des gesamten Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses in allen relevanten rechtlichen Gesellschaften und Geschäftsbereichen und zielt auf die systematische Identifikation, Beurteilung, Kontrolle und Dokumentation von Risiken ab. Dabei werden, unter Berücksichtigung definierter Kategorien, Risiken der Geschäftsfelder und der operativen Einheiten identifiziert und bezüglich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet. Die Bewertung der Schadenshöhe erfolgt in der Regel mit Blick auf die Auswirkungen der Risiken auf das operative Ergebnis (EBIT). Aufgabe der Verantwortlichen ist es auch, Maßnahmen zur Risikovermeidung, -reduzierung und -absicherung zu entwickeln und gegebenenfalls zu initiieren. Im Rahmen unterjähriger Controlling-Prozesse, die durch die Einführung von SAP bei immer mehr Tochtergesellschaften und des Management Informationssystems weiterhin optimiert werden, werden wesentliche Risiken sowie eingeleitete Gegenmaßnahmen überwacht. Zusätzlich zur Regelberichterstattung gibt es für unerwartet auftretende Risiken eine unternehmensinterne Berichterstattungspflicht. Das Risikomanagementsystem ermöglicht es der Geschäftsleitung, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen. Unternehmerische Chancen werden im Rahmen regelmäßiger Strategiemeetings diskutiert, in Geschäftsleitungs- und Managementsitzungen analysiert und gegebenenfalls innerhalb der jährlich erstellten operativen Planung erfasst. Im Rahmen des Strategieprozesses werden die Chancen für weiteres profitables Wachstum ermittelt und in den Entscheidungsprozess eingebracht. Aus der Gesamtheit der für die WENZEL-Gruppe identifizierten Risiken und Chancen erläutern die nachfolgenden Textabschnitte die Einzelrisiken und -chancen. 4.2 Einzelrisiken und Einzelchancen Die folgenden Risiken und Chancen sind für uns von höchster Bedeutung. Projekte Insbesondere im Bereich Koordinatenmesstechnik basieren unsere Erwartungen und Einschätzungen der Geschäftsentwicklung auf der wachsenden Bedeutung des Systemgeschäfts. Solche komplexe Projekte stellen besondere Anforderungen an das Risikomanagement und beinhalten aber auch große Chancen, um sich im Markt zu positionieren. Dies gilt innerhalb der WENZEL Gruppe vor allem bezüglich unserer Geschäftsaktivitäten für fertigendes Gewerbe, Automotive und die Luftfahrtindustrie. Potenzielle Risiken entstehen dabei in der mit mittleren Unsicherheiten behafteten Kalkulation derartiger Projekte. Dazu gehören unerwartete technische Probleme, Lieferengpässe, Preissteigerungen und Qualitätsprobleme bei Lieferanten wichtiger Komponenten, unvorhersehbare Entwicklungen bei der Montage vor Ort und Probleme mit Partnern oder Subunternehmern. Hierbei kann es zur verlängerten Produktionszeiten mit dadurch erhöhten Produktionskosten kommen, zudem könnten durch verspätete Lieferungen finanzielle Nachteile entstehen. Das Projektmanagement muss durch Koordination und organisatorische Maßnahmen dafür Sorge tragen, dass die internen und externen logistischen Abläufe reibungslos umgesetzt werden können und es zu keiner Kostenexplosion sowie der Einhaltung der Meilensteine kommt. Dies ist wichtig, um zugesagte Produkteigenschaften in vereinbarter Zeit zu erfüllen oder die Abnahmezeiten für unsere Produkte beim Kunden zu minimieren. Das mit dem Ziel, unseren Wettbewerbsvorteil, den wir als hoch einschätzen, gegenüber der Konkurrenz weiter zu steigern. Aufgrund der getroffenen Maßnahmen schätzen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit der aufgeführten Risiken als gering ein. Produkte Möglichen Produktrisiken, wie beispielsweise Haftungsansprüchen oder Reputationsschäden aufgrund von Produktmängeln, werden wir durch die hohe Qualität und Sicherheit unserer Produkte, unserer Produktinformationen, sowie unserer Dienstleistungen gerecht. Somit wird die Eintrittswahrscheinlichkeit auf ein Minimum reduziert. Die möglichen Gefahren und Chancen, die von einem Produkt während seines gesamten Lebenszyklus für Mitarbeiter, Kunden oder die Umwelt ausgehen können, werden bereits bei der Entwicklung unserer Produkte analysiert und das jeweilige Risiko- und Chancenpotenzial entsprechend ermittelt. Wir treffen entsprechende Maßnahmen, um die Eintrittswahrscheinlichkeit der Risiken zu vermeiden bzw. der Chancen zu erhöhen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der aufgeführten Risiken wird als gering eingestuft. Märkte Als weltweit tätiger Konzern sind wir den Schwankungen von Preisen und Mengen auf den Absatzmärkten ausgesetzt. Die WENZEL-Gruppe begegnet diesem generellen Risiko mit einem diversifizierten Produktportfolio, verschiedenartigen Abnehmerbranchen und regional unterschiedlichen Absatzmärkten. Durch eine kontinuierliche Marktbeobachtung wird sichergestellt, dass die Absatzstrategie zum Beispiel unter Berücksichtigung von veränderten Kundenanforderungen oder Wettbewerbsverhalten aktualisiert wird. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der aufgeführten Risiken wird als gering eingestuft. Produktion Eine Betriebsunterbrechung bei unseren produzierenden Unternehmen oder bei unseren Anlagen beim Kunden über einen längeren Zeitraum könnte die Ertragslage und die Reputation des Konzerns negativ beeinflussen. Dies gilt insbesondere, wenn die Betriebsunterbrechung durch einen Unfall verursacht wird, bei dem es zusätzlich zu Personen- oder Umweltschäden kommt. Priorität haben daher Maßnahmen, die eine Betriebsunterbrechung vermeiden. Hierzu zählen insbesondere eine präventive Anlagenüberwachung und die Vorhaltung von strategischen Ersatzteilen. Erfahrungsgemäß wird die Eintrittswahrscheinlichkeit als gering eingeschätzt. Für die Zukunft sieht WENZEL ein großes Potential, mit Hilfe neuen Technologien, die Herstellkosten erheblich zu senken. Gerade auch in Hinsicht immer kundenspezifischeren Lösungen und damit immer geringeren Losgrößen, sehen wir die Möglichkeit, Kosten und Lieferzeiten positiv zu beeinflussen. Technologie Die WENZEL Group ist in wettbewerbsintensiven Märkten tätig. Für den Markterfolg sind Produkte mit verlässlicher Spitzentechnologie erforderlich. Dies erfordert ständige Verbesserungen der bereits auf dem Markt befindlichen Produkte. Ein wesentlicher Aspekt bei der Überprüfung der Entwicklungsrisiken und -chancen ist die Analyse der Marktbedürfnisse. Risiken bzw. deren Eintrittswahrscheinlichkeiten mindern bzw. Chancen optimieren wir durch die Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden sowie durch unseren Evaluierungsprozess, bei dem Effizienz, Erfolgschancen und Rahmenbedingungen der Entwicklungsprojekte fortlaufend überprüft werden. Ein wesentlicher Bestandteil ist hierbei die Überwachung der Planung der verschiedenen Entwicklungsprojekte. Die Analyse der Erfolgschancen sowie die Erschließung und Nutzung dieser Chancen, die der Sicherung und dem Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens dienen, sind somit ein wesentlicher Aspekt der Strategieplanung. Daher schätzen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit der aufgeführten Risiken als gering ein. Finanzen Die Bonität der Kunden wird ständig überwacht und entsprechende Kreditlimits festgelegt. Zudem werden Risiken durch Kreditversicherungen und Bankgarantien begrenzt. Aus kaufmännischer Vorsicht werden zweifelhafte Forderungen aus Maschinenlieferungen aus Vorjahren, die weder durch Kreditversicherungen oder Bankgarantien abgedeckt waren, wertberichtigt. Dem Ausfallrisiko wird durch die Bildung von Wertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Aufgrund dessen sowie durch die umgesetzten Veränderungen von Prozessen in Vertrieb und Rechnungswesen (vor allem bei den deutschen Unternehmen) gehen wir aus heutiger Sicht von einer ausreichenden Deckung des Forderungsausfallrisikos aus. Die Währungsrisiken, die sich aus der Fakturierung in Fremdwährung ergeben können, gelten als gering, da hauptsächlich in Euro fakturiert wird. Es bestehen, generell Zinsänderungsrisiken bezüglich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die sich negativ auf die Ertragslage des Konzerns auswirken können. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der vorgenannten Risiken wird als gering eingeschätzt. Weitere wesentliche Preisänderungs- und Liquiditätsrisiken in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten durch den Konzern liegen unseres Erachtens nicht vor. Rechtliche Bedingungen Als international tätiger Konzern sind wir einer Vielzahl von rechtlichen Risiken ausgesetzt. Hierzu zählen insbesondere Risiken aus den Bereichen Produkthaftung, Patentrecht, Steuerrecht sowie Gesellschaftsrecht. Die Ergebnisse von gegenwärtig anhängigen bzw. künftigen Verfahren können oft nicht mit Sicherheit vorausgesagt werden, so dass aufgrund von gerichtlichen oder behördlichen Entscheidungen oder der Vereinbarung von Vergleichen Aufwendungen entstehen können, die nicht oder in vollem Umfang durch Versicherungsleistungen gedeckt sind und Auswirkungen auf unser Geschäft sowie die entsprechenden Ergebnisse haben können. Im Rahmen der juristischen Unterstützung der operativen Geschäftstätigkeit werden rechtliche Risiken einem systematischen Ansatz folgend identifiziert und bezüglich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und potentiellen Auswirkungen qualitativ und quantitativ bewertet. Für die juristische Beurteilung von entsprechenden Fällen und Ereignissen arbeiten wir mit entsprechenden Anwaltskanzleien zusammen, um die eventuellen Risiken zu erkennen und abschätzen zu können. 4.3 Wichtige Gesellschaften Laut Sachverständigenrat schloss die Weltwirtschaft 2018 mit einem Plus von 2,4 % und damit deutlich schlechter als erwartet. Das hohe Expansionstempo des Vorjahres hatte überraschend schnell nachgelassen. Großen Einfluss hatte dabei die andauernden Handelsstreitigkeiten und auch die Möglichkeit eines ungeordneten Brexits, die die Aussichten der Wirtschaftsakteure eingetrübt haben. Für das Jahr 2019 erwartet man lediglich einen Anstieg von 0,8 %. In China, einer der Top 5-Standort des Maschinenbaus, wird im kommenden Jahr auch weiterhin mit einem kräftigen Wachstum gerechnet. Zwar sieht sich China im Fokus der handelspolitischen Maßnahmen und Drohungen der USA, was aber hauptsächlich dem Finanzsektor schadet. Der wirtschaftliche Schaden wird als eher gering eingestuft und man erwartet für 2019 ein Wachstum von ca. 6,2 %. Demnach wird China weiterhin ein starker Exportpartner für Maschinen bleiben. Dementsprechend bewegt sich unsere chinesische Verbundgesellschaft WENZEL Measuring Machines C. Ltd. mit Sitz in der Wachstumsregion Shanghai weiter auf dem Pfad der Expansion. Die Auftragslage konnte gegenüber dem Vorjahr stark gesteigert werden. Das Unternehmen forciert kontinuierlich das lokale Sourcing der lokal produzierten Maschinen, weitet aber auch den Verkauf der in Deutschland produzierten Maschinen weiter aus. Der mögliche Brexit und auch der Handelskonflikt mit den USA hat die Stimmung im Euroraum gedrückt. Die konjunkturelle Dynamik ließ vor allem in der zweiten Jahreshälfte deutlich nach. Vor allem die schwache Exportnachfrage belastet die Wirtschaftslage. Positiv ist die Entwicklung der Bruttoanlageinvestitionen, die auch 2018 mit 3 % kräftig gestiegen sind. Im Ganzen verzeichnet der Euro-Raum ein Wachstum von 1,8 % in Jahr 2018. Für 2019 prognostiziert der Sachverständigenrat nur noch ein Wirtschaftswachstum von 1,2 %. Große Treiberländer werden hierbei Frankreich mit einem prognostizierten Wachstum von 1,1 % und Spanien mit 2,3 % sein. In Italien hingegen wird mittlerweile aufgrund der zweifelhaften Haushaltspolitik von einem Rückgang von -0,2 % gesprochen. Hauptmarkt Deutschland bleibt mit einem moderaten Wachstum weiterhin stabil. Eine Neustrukturierung innerhalb des Konzerns ermöglicht unserer Niederlassung in Italien neue Absatzwege, die bereits greifen. Die Verbundgesellschaft in UK hingegen konnte ihren Auftragseingang und Umsatz stabilisieren, sieht sich aber noch einigen Schwierigkeiten gegenüber. Weitere Entwicklungs- und Schwellenländer nehmen konjunkturell wieder Fahrt auf. Im Export-Markt USA sehen die Experten für 2019 weiterhin ein kräftiges Wachstum. Die umfassende Steuerreform zum Jahresende 2017 setzt einige Investitionsanreize und steigert das Potentialwachstum der Vereinigten Staaten. Auch die expansive Fiskalpolitik lässt den Konsum und die Bruttoanlageninvestitionen kräftig wachsen. Auch in Lateinamerika und Brasilien sehen die Experten einen BIP-Anstieg. Jedoch sieht sich die Verbundgesellschaft WENZEL America als ein Abnehmer der in China produzierten Maschinen aufgrund der Strafzölle einigen Gefahren gegenüber und benötigte eine Prozessneugestaltung, um diese zu reduzieren. Nach einem kurzem Reaktionstief konnte das Unternehmen seine Auftragslage wieder steigern und sieht positiv in die Zukunft.
Wiesthal, den 25. Juli 2019 Prof. Dr. Heiko Wenzel-Schinzer Dr. Heike Wenzel Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
Konzernanhang 2018I. Allgemeine GrundlagenDie WENZEL Group GmbH & Co. KG (WENZEL Group) hat ihren Sitz in 97859 Wiesthal. Sie ist beim Registergericht in Würzburg unter der Nummer HRA 5317 eingetragen. Die WENZEL Group stellt als oberstes Mutterunternehmen einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis auf. Der Konzernabschluss der WENZEL Group GmbH & Co. KG, Wiesthal, bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzernanhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel, wird nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die im Konzernabschluss erfassten Abschlüsse der einbezogenen Unternehmen unterliegen einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsverfahren. Er wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Bei allen Unternehmen außer der WENZEL South Asia Private Limited entspricht das Geschäftsjahr dem Kalenderjahr. Das Geschäftsjahr der WENZEL South Asia Private Limited beginnt am 01.04. eines Jahres und endet zum 31.03. des Folgejahres. Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. II. KonsolidierungKonsolidierungskreis Der Kreis der vollkonsolidierten Unternehmen umfasst neben der WENZEL Group GmbH & Co. KG als Mutterunternehmen (im Folgenden "WENZEL Group") drei (Vorjahr vier) inländische und neun (Vorjahr elf) ausländische Tochtergesellschaften, die nach § 290 HGB in den Konzernabschluss einzubeziehen sind. Im Geschäftsjahr 2018 ergab sich die Veränderung, dass durch den Austritt von Frank Wenzel als Gesellschafter der WENZEL Group GmbH & Co. KG die Niederlassung Karlsruhe mit der Produktlinie Gear und die Produktlinie Design/Styling der Niederlassung Wiesthal aus der WENZEL Metrology heraus veräußert wurden. Zudem wurden die Anteile an der WENZEL DesignTec GmbH mit Wirkung zum 1. Mai 2018 ebenfalls veräußert. Mit Eintragung der Liquidation der WENZEL Rus in das staatliche Register juristischer Personen in Russland (vergleichbar mit Handelsregister in Deutschland) und der Abmeldung bei den Steuerbehörden vom 15. Februar 2018 wurde das Unternehmen liquidiert. Am 19. März 2018 wurde der Insolvenzantrag der Brilliant vom Mittleren Volksgericht von Xi´an, Provinz Shaanxi, Volksrepublik China akzeptiert. Aufgrund der Insolvenz der Gesellschaft und der damit einhergehen Beschränkung der Rechte gem. § 296 Abs. 1 Nr. 1 HGB scheidet das Tochterunternehmen im Berichtsjahr aus dem Konsolidierungskreis aus. Das Ausscheiden von Brilliant und WENZEL Rus aus dem Konsolidierungskreis hat, abgesehen von den unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Erträgen in Höhe von insgesamt T€ 855, keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Zum Konsolidierungskreis gehören die folgenden Gesellschaften: Die Kapitalanteile an den Tochterunternehmen betragen jeweils 100%. Die Einbeziehung in den Konzern erfolgt jeweils aufgrund der Mehrheit der Stimmrechte in den jeweiligen Tochterunternehmen im Wege der Vollkonsolidierung.
*1 Diese Gesellschaft macht von der Befreiung
gemäß § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch.
Konsolidierungsstichtag Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der einzelnen Tochtergesellschaften schließen auf den 31. Dezember 2018 ab. Konsolidierungsgrundsätze Die Konsolidierung der Einzelabschlüsse wird unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften nach folgenden Grundsätzen vorgenommen: Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der konsolidierten Unternehmen sind nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften sowie der "Key Accounting Principles of WENZEL Group" einheitlich bewertet worden. Sofern die handelsrechtlichen Abschlüsse einzelner Gesellschaften von diesen Grundsätzen abweichen, wurden notwendige Anpassungen vorgenommen. Die Kapitalkonsolidierung für die vor dem 1. Januar 2010 erworbenen Unternehmen erfolgt nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten der Anteile mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Erwerbszeitpunkt bzw. zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Hierbei sich ergebende aktive Unterschiedsbeträge wurden zum 31. Dezember 2018 in Höhe von T€ 528 (Vorjahr T€ 862) als Geschäfts- oder Firmenwerte unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die Abschreibung erfolgt linear über einen Zeitraum von 5 Jahren bzw. 12 Jahren. In den Fällen in denen der Abschreibungszeitraum von 12 Jahren gewählt wurde, erfolgte eine Anlehnung an die Produktlaufzeiten des jeweiligen Unternehmens. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Bewertung einbezogen. Die Erstkonsolidierung von Unternehmen ab dem 1. Januar 2010 erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Die aus der Kapitalkonsolidierung resultierenden passiven Unterschiedsbeträge in Höhe von insgesamt T€ 1.602 (Vorjahr T€ 1.602) werden gemäß § 301 Abs. 3 HGB unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Bei der Schuldenkonsolidierung wurden die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen eliminiert. Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden die aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie aus Darlehensüberlassungen zwischen einbezogenen Unternehmen stammenden Posten eliminiert. Ergebnisübernahmen aus Unternehmen des Konsolidierungskreises wurden storniert. Zwischenergebnisse aus dem konzerninternen Liefer- und Leistungsverkehr zwischen den einbezogenen Gesellschaften wurden eliminiert, soweit diese nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Im Geschäftsjahr 2018 wurden Zwischengewinne in Höhe von T€ -207 als Veränderung der Summe der Zwischengewinne im Vergleich zum Vorjahr (Vorjahr T€ -382) ergebniswirksam eliminiert. Latente Steuern Latente Steuern werden nach den Vorschriften des § 306 HGB berücksichtigt. Die aktiven latenten Steuern belaufen sich auf T€ 29 (Vorjahr passive latente Steuern T€ 118). Die Differenzen, auf denen die latenten Steuern beruhen, resultieren aus folgenden Punkten: Aktive latente Steuern in Höhe von T€ 73 im Wesentlichen aus der Korrektur der Firmenwerte und einer Gewinnausschüttung durch Metromec, der Zwischengewinneliminierung von T€ 63, sowie T€ 23 aus der Schuldenkonsolidierung. Demgegenüber stehen passive latente Steuern in Höhe von T€ 130 aus den Einzelabschlüssen. Somit ergibt sich für den Konzern ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Währungsumrechnung In den Einzelabschlüssen sind Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zeitnah mit dem Kurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls bewertet. Die Währungsumrechnung erfolgt entsprechend den Vorgaben des § 256a HGB. Die Umrechnung der in Fremdwährung erstellten Abschlüsse in Euro erfolgt gemäß § 308a HGB für Vermögenspositionen und Schulden mit dem Devisenkassamittelkurs. Das Eigenkapital wird mit Ausnahme der direkt im Eigenkapital erfassten Positionen zu historischen Kursen geführt. Die Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit Durchschnittskursen umgerechnet. Sich ergebende Währungsdifferenzen werden im Eigenkapital unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. III. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenGrundsätzliche Änderungen gegenüber dem Vorjahr in der Ausübung von Bewertungswahlrechten waren nicht zu verzeichnen. Im Einzelnen wurden folgende wesentliche Grundsätze angewandt: Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den in der Entwicklungsphase (ab Projektstart) angefallenen internen Personalkosten, bzw. Fremdleistungen angesetzt und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Bewertung einbezogen. Geschäfts- oder Firmenwerte, die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergaben, wurden aktiviert und werden planmäßig, beginnend im Jahr der Erstkonsolidierung, linear abgeschrieben. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Die Herstellungskosten enthalten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Bewertung einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen orientieren sich bei den deutschen Konzerngesellschaften - mit Ausnahme der Abschreibungen auf die Geschäfts- oder Firmenwerte - an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen und liegen im branchenüblichen Rahmen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach den folgenden Nutzungsdauern:
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Jahr des Zugangs direkt als Aufwand erfasst. Die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens über € 800,00 werden nach Vorgaben der Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung aufgrund negativer Ertragsaussichten zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Die sonstigen Ausleihungen werden mit den Anschaffungskosten abzüglich Tilgungszahlungen sowie ggf. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Abwertungen wurden in 2018 wegen vorrübergehender Wertminderung vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 1 und 2 S. 2 HGB angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Wertberichtigungen zur Berücksichtigung von am Bilanzstichtag erkennbaren Marktpreis- und Gängigkeitsrisiken werden vorgenommen. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse bzw. Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten. Diese beinhalten neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen auch angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Abwertungen aufgrund langer Lagerdauer sowie aufgrund mangelnder Nutz- und Veräußerbarkeit wurden in angemessener Höhe vorgenommen. Geleistete und erhaltene Anzahlungen werden mit ihrem Nennwert angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind bis zur Höhe des aktivierten Bilanzansatzes offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und liquide Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) sind mit dem Nennbetrag bilanziert. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbaren Risiken sind durch entsprechende Wertberichtigungen in den Forderungen angemessen Rechnung getragen worden. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Vorauszahlungen für zukünftige Zeiträume und wurden zeitanteilig abgegrenzt. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung resultiert aus der Erstkonsolidierung der Tochterunternehmen mit Buchwert. Seit der Erstkonsolidierung haben sich keine Änderungen ergeben. Auf den Ansatz passiver Überhänge latenter Steuern der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen besteht eine Ansetzungspflicht nach § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB. Die Bewertung latenter Steuern erfolgt mit einem konzerneinheitlichen Steuersatz in Höhe von 30 %. Unter den Steuerrückstellungen werden noch nicht veranlagte laufende Steuern ausgewiesen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen im angemessenen Umfang. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Dabei werden die von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelten und monatlich bekanntgegebenen Zinssätze zugrunde gelegt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag und Wechselverbindlichkeiten mit ihrer Wechselsumme angesetzt. Kaufpreisverpflichtungen aus bedingten Kaufpreiszahlungen aus dem Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen, die unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen werden, werden zum Barwert angesetzt. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen für zukünftige Zeiträume nach dem Bilanzstichtag und wurden zeitanteilig abgegrenzt. IV. Erläuterungen zur KonzernbilanzAnlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Bruttoanlagenspiegel, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist, zu entnehmen. Gegenläufig reduzierten sich die immateriellen Vermögensgegenstände durch planmäßige Abschreibungen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Im Geschäftsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf sonstige Ausleihungen und Beteiligungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten Darlehensforderungen der WENZEL Group gegen die Kommanditisten Niklas und Heike Wenzel. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten überwiegend Steuererstattungsansprüche. Eigenkapital Im Geschäftsjahr 2018 erfolgte die Einbringung des Werks II (Grund und Boden, Gebäude und Maschinen) durch die Familie Wenzel GbR, Heigenbrücken, in die gesamthänderisch gebundene Rücklage der WENZEL Group. Der Einbringungswert wurde auf T€ 3.813 ermittelt und erhöht damit die in der Bilanz ausgewiesenen Rücklagen zum 31. Dezember 2018. Im Konzernbilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von T€ 8.803 (T€ 9.791) einbezogen worden. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die Steuerrückstellungen enthalten Beträge für noch nicht veranlagte Steuern vom Einkommen und Ertrag. Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten aus Gewährleistungen (T€ 567), ausstehende Urlaubstage, Überstunden und sonstige Personalkosten (T€ 788) sowie verschiedenen andere Verpflichtungen. Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Restlaufzeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2018 ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zum Bilanzstichtag in voller Höhe durch die Sicherungsübereignung von Maschinen und Anlagen, sonstige Sicherheiten der Gesellschafter und durch Grundpfandrechte gegenüber den finanzierenden Kreditinstituten gesichert. Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Darlehen gegen die Kommanditistin. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Finanzverbindlichkeiten gegenüber sonstigen Dritten in Höhe von T€ 3.000 (Vorjahr T€ 3.000). V. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungDie Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse werden in zwei Tätigkeitsbereichen erzielt. Das weit überwiegende Tätigkeitsfeld liegt im Bereich des Maschinenbaus, sowie der Entwicklung von Software für diese Maschinen. Geographisch entfallen die Umsätze auf nachfolgende Märkte:
Auf den zweiten Tätigkeitsbereich Hotel-Restaurant entfallen im Geschäftsjahr Umsatzerlöse von T€ 829 (Vorjahr T€ 656). Die Umsätze werden ausschließlich im Inland erzielt. Die WENZEL-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2018 Entwicklungskosten unter den immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert und Maschinen zur eigenen Nutzung gefertigt. Diese sind unter dem Anlagevermögen ausgewiesen. Die Herstellungskosten betragen insgesamt T€ 1.336 (Vorjahr T€ 1.865). Diese werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 4-8 Jahren planmäßig abgeschrieben. Die Gesellschaft weist die entsprechenden Gegenwerte unter den anderen aktivierten Eigenleistungen in der Gewinn- und Verlustrechnung aus. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind insbesondere Währungskursgewinne von T€ 1.601 (Vorjahr T€ 1.243), Erträge aus der Entkonsolidierung der Brilliant und WENZEL Rus von insgesamt T€ 855 (Vorjahr T€ 0), Erträge aus Sachbezügen der Arbeitnehmer von T€ 302 (Vorjahr T€ 327), sonstige periodenfremde Erträge von T€ 214 (Vorjahr T€ 24), Buchgewinne aus Anlagenabgängen von T€ 179 (Vorjahr T€ 2), sowie Erträge aus Auflösung von Rückstellungen von T€ 95 (Vorjahr T€ 58) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Kosten der Warenabgabe von T€ 5.021 (Vorjahr T€ 2.543), Werbe- und Reisekosten von T€ 4.047 (Vorjahr T€ 3.992), Raumkosten von T€ 2.265 (Vorjahr T€ 2.726), Währungskursverluste von T€ 1.475 (Vorjahr T€ 2.542), Fahrzeugkosten in Höhe von T€ 1.406 (Vorjahr T€ 1.475), Forderungsverluste und -berichtigungen von T€ 901 (Vorjahr T€ 59), Aufwendungen aus der Entkonsolidierung der WENZEL DesignTec in Höhe von T€ 894, Rechts- und Beratungskosten von T€ 653 (Vorjahr T€ 567), IT-Kosten T€ 613 (Vorjahr T€ 546), Instandhaltungskosten für Anlagen und Maschinen T€ 467 (Vorjahr T€ 361), Miete für bewegliche Warengüter von T€ 361 (Vorjahr T€ 649), sowie Werkzeuge und Kleingeräte T€ 336 (Vorjahr T€ 338). Der Posten "aufgrund eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne" beinhaltet das bei der WENZEL DesignTec im Zeitraum 1. Mai bis 31. Dezember 2018 erzielte positive Jahresergebnis von T€ 163, welches der WENZEL Metrology zusteht, da der Ergebnisabführungsvertrag erst zum 31. Dezember 2018 beendet wurde. Da die WENZEL DesignTec bereits zum 1. Mai 2018 aus dem Konzern ausgeschieden ist, wird der Ertrag aus dem Ergebnisabführungsvertrags gesondert unter dem Posten "aufgrund eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne" ausgewiesen. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus der Veränderung von latenten Steuern in Höhe von T€ 175 (Vorjahr Aufwendungen T€ 71) enthalten. Die Differenzen, auf denen die latenten Steuern beruhen, resultieren im Wesentlichen aus Konzernbuchungen. VI. Ergänzende Angaben zur KapitalflussrechnungDer negative Finanzmittelfonds in Höhe von T€ 3.056 umfasst den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten (T€ 4.124), sowie die kurzfristigen Bankkontokorrentverbindlichkeiten (T€ 7.180). Letzterer Betrag ist im Bilanzposten "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" enthalten. Die nicht zahlungswirksamen Erträge (netto) in Höhe von T€ -759 resultieren im Wesentlichen aus den bilanzierten aktivierten Eigenleistungen in Höhe von T€ 1.336, die insbesondere aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände und aus der Herstellung von Maschinen zur eigenen Nutzung resultieren sowie gegenläufigen Aufwendungen aus der Wertberichtigung von Forderungen in Höhe von T€ 901. Die Auszahlungen aus der Darlehensvergabe an Gesellschafter werden unter dem Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit gezeigt, da diese in engem Zusammenhang mit den aufgenommenen Finanzkrediten stehen. VII. Angaben zum Eigenkapitalspiegel nach DRS 22Die Entwicklung des Eigenkapitals ist dem gesonderten Eigenkapitalspiegel zu entnehmen, der nach DRS 22 aufgestellt wurde. Wir verweisen auf den in den Anlagen befindlichen Eigenkapitalspiegel. VIII. Sonstige AngabenForschungs- und Entwicklungskosten Der Gesamtbetrag, der im Geschäftsjahr 2018 getätigten Forschungs- und Entwicklungskosten, beläuft sich auf T€ 6.172 (Vorjahr T€ 1.123). Davon entfallen auf aktivierte selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens T€ 74 (Vorjahr T€ 723). Ergebnisverwendung: Das Ergebnis des Mutterunternehmens WENZEL Group wurde entsprechend den gesellschaftsvertraglichen Regelungen mit Rücklagen verrechnet. Haftungsverhältnisse Zur Absicherung des Kontokorrentrahmens der WENZEL UK Ltd. wurden folgende Garantien übernommen:
Für eine Kreditrahmenlinie in Höhe von T€ 4.500, die durch andere Verbundgesellschaften ausgenutzt werden kann, besteht eine Abtretungsvereinbarung über Kundenforderungen. Für die angeführten zu Nominalwerten angesetzten Eventualschulden wurden keine Rückstellungen gebildet, da die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht zu rechnen ist. Die Gesellschaft hat gegenüber der Banque Populaire Societâ Cooperativa eine Rücksicherung für das Unternehmen Wenzel Italia S.r.L. Via per Quarona 11, 13017 Campi Dell'Oro VC Italien abgegeben. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 314 Abs. 1 Nr. 2 und 2a HGB) Zum 31. Dezember 2018 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen für das folgende Geschäftsjahr 2019 in Höhe von ca. T€ 1.956. Es handelt sich hauptsächlich um solche aus Miet- und Leasingverträgen für Gebäude sowie für Maschinen und Kraftfahrzeuge. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum 31. Dezember 2018 entfallen mit T€ 350 auf nahestehende Personen. Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers
Geschäftsführung Geschäftsführer der geschäftsführenden Komplementär-GmbH (WENZEL Beteiligungs GmbH, Wiesthal, mit einem gezeichneten Kapital von T€ 60) waren im Geschäftsjahr 2018:
Hinsichtlich der Nennung der Geschäftsführerbezüge wird die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB analog für den Konzernabschluss angewendet und auf deren Angabe verzichtet. Durchschnittliche Beschäftigtenzahl
Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. Konzernabschluss Die Gesellschaft stellt als Muttergesellschaft der WENZEL-Gruppe einen Konzernabschluss unter Einbeziehung der Jahresabschlüsse der zu konsolidierenden Unternehmen für den kleinsten und größten Konzernkreis auf, der beim Betreiber des Bundesanzeigers offengelegt wird.
Wiesthal, den 25. Juli 2019 Dr. Heike Wenzel Prof. Dr. Heiko Wenzel-Schinzer Konzern-Anlagenspiegel
Konzern-Kapitalflussrechnung 2018
Konzern-Eigenkapitalspiegel 2018
* (davon gesamthänderisch gebundene
Rücklage: T€ 3.813; Vorjahr T€ 0)
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die WENZEL Group GmbH & Co. KG, Wiesthal Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der WENZEL Group GmbH & Co. KG, Wiesthal, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der WENZEL Group GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 25. Juli 2019 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Dirk Fischer, Wirtschaftsprüfer ppa. Judith Liebler, Wirtschaftsprüferin Der Konzernabschluss zum 31.12.2018 wurde am 25.07.2019 gebilligt. |
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