Kohlhaas Freizeit-Center GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBetrieb von Sportanlagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marco Hahn seit 15.2.2023 | Prokura |
Sascha Rothe seit 22.3.2021 | Geschäftsführer |
Annette Franta seit 16.11.2015 | Prokura |
Elke Hoffmann seit 16.11.2015 | Prokura |
Monika Kiessling seit 11.9.2003 | Prokura |
Jakob Gonczarowski seit 11.9.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 2.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
UVG Unternehmens GmbHEigenbeteiligung | 98.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hofer Textilveredelungs GmbHHof ( Saale )Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Grundlagen und Geschäftsmodell des Unternehmens Die Hofer Textilveredelungs GmbH ist ein eigenständiges, inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz in Hof/Saale. Am Sitz der Gesellschaft befindet sich zugleich der Produktionsstandort. Das Geschäftsmodell besteht in der Fabrikation von Textilien aller Art, insbesondere der Herstellung und der Veredelung von Stoffen. Kernkompetenz ist die Herstellung von mehrlagigen Verbundsystemen mittels Flammkaschierung von Schaumstoffen. Diese gelangen zur Verwendung in verschiedenen Branchen, besonders im Bereich Automotive, aber auch in Bau- und Industrieprodukten, in der Medizin und Pflege, in Möbeln und Heimtextilien, in Konsum- und Reinigungsgütern, in PSA und Bekleidung, im Yacht- und Bootsbau sowie bei Geokunststoffen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft verliert an Schwung. Die an der Gemeinschaftsdiagnose (GD) beteiligten Forschungsinstitute bescheinigen der Weltkonjunktur nach kräftigem Start in das Jahr 2023 eine deutliche Verlangsamung über den Sommer. Diese resultiere im Wesentlichen aus einer schwachen Industrieproduktion und den in den meisten Weltregionen stark gestiegenen Zinsen, welche vor allem die Wohnungsbauinvestitionen hemmen. Als weiterer dämpfender Faktor wird die verhaltene Entwicklung in China, die wesentlich aus der Verschuldung im dortigen Immobiliensektor resultiert, ausgemacht. Sind kurzfristig geldpolitische Straffungen, Haushaltskonsolidierungen und Basiseffekte aus der Erholung nach der Pandemie die wesentlichen Faktoren, so dürften auf mittlere Sicht die schwache Produktivitätsentwicklung, geringes Tempo bei Strukturreformen und die Gefahr einer geoökonomischen Fragmentierung wachstumshemmend wirken. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften dürften zudem die demografischen Herausforderungen zu einer verringerten Erwerbsbeteiligung beitragen. Der IWF erwartet, dass das Wachstum des Welthandels von 5,1 % im Jahr 2022 auf 0,9 % im Jahr 2023 zurückgeht, bevor es 2024 auf 3,5 % ansteigt. Damit läge des Handelswachstum deutlich unter dem Durchschnitt der Jahre 2000-2019 von 4,9 %. Der prognostizierte Rückgang im Jahr 2023 spiegelt die Entwicklung der globalen Nachfrage wider, aber auch die Verschiebung ihrer Zusammensetzung hin zu inländischen Dienstleistungen. Weitere Faktoren sind die verzögerten Auswirkungen der Dollaraufwertung, die den Handel aufgrund der weit verbreiteten Fakturierung von Produkten in Dollar verlangsamt, sowie zunehmende Handelsschranken. Im Ergebnis ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3% geschrumpft. Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Abschwächung der Nachfrage auf den Weltmärkten nach 2019, die Auswirkungen der weltweiten Corona-Pandemie und des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine sowie die Lieferengpässe bei bestimmten Vorprodukten und Rohstoffen haben auch den Pkw-Absatz und die Pkw-Produktion in Deutschland in den Jahren 2021 und 2022 beeinträchtigt. In 2023 nahmen die Häufigkeit und Bedeutung von Lieferengpässen ab und die Produktion und der Absatz von Fahrzeugen erholten sich erheblich. Im Jahr 2023 verzeichnete der größte Pkw-Markt China einen Anstieg des Pkw-Absatzes um rund 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während der Pkw-Absatz in Europa sogar um 14 Prozent zulegte. In Deutschland nahm die Pkw-Produktion um 18,1 Prozent und der Pkw-Absatz um 6,1 Prozent zu. Zur deutschen Automobilindustrie zählen die Kraftfahrzeughersteller, die Zulieferer von Kfz-Teilen und Zubehör und die Hersteller von Anhängern und Aufbauten. Die Zahl der direkt Beschäftigten in der deutschen Automobilindustrie betrug im Durchschnitt des Jahres 2023 rund 780.000, rund 5.000 (+0,7 Prozent) mehr als im Vorjahr. Der Jahresumsatz der deutschen Automobilindustrie betrug 2023 rund 564 Milliarden Euro. Nach China, den USA, Japan und Indien ist Deutschland die fünftgrößte automobilproduzierende Nation. Der Schwerpunkt der deutschen Automobilindustrie liegt in der Herstellung von Personenkraftwagen (Pkw). In Deutschland wurden im Jahr 2023 rund 4,1 Millionen Pkw hergestellt. Das ist eine Steigerung um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Davon wurden über 3,1 Millionen Pkw ins Ausland geliefert, das entspricht einem Exportanteil von knapp 76 Prozent. Noch mehr Pkw produzieren deutsche Hersteller im Ausland: Im Jahr 2023 wurden rund 10 Millionen Stück außerhalb Deutschlands gefertigt (deutsche Konzernmarken). Das entspricht einer Zunahme um 4 Prozent gegenüber dem Jahr 2022 mit 9,6 Millionen Stück. Mit insgesamt mehr als 14 Millionen produzierten Pkw gehören die deutschen Fahrzeughersteller in 2023 zu den weltweit führenden Anbietern. Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz 3. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage
Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Gesamtleistung um ca. 12,8 % gesteigert werden. Das Finanzergebnis weist insbesondere aufgrund von Zinsen für betriebliche Steuern nach abgeschlossener steuerlicher Außenprüfung einen negativen Wert aus. Ebenfalls aus diesem Grunde weist das Steuerergebnis einen deutlich negativeren Wert aus als noch im Vorjahr. Der Jahresüberschuss ist infolgedessen um 130 TEUR auf 247 TEUR gesunken. Ohne diesen Sondereffekt wurden die im Vorjahr getätigten Prognosen zum Umsatz und zum Jahresergebnis präzise getroffen. b) Finanzlage
Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit beträgt 1.144 TEUR (Vorjahr: 86 TEUR). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt -71 TEUR (Vorjahr: -385 TEUR). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt 0 TEUR. Neben der Auszahlung einer Gewinnausschüttung an die Gesellschafter über -500 TEUR ist darin eine Einzahlung aus der Aufnahme eines Darlehens über 500 TEUR enthalten. Der Finanzmittelfonds entspricht dem Bilanzposten "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten" und ist im Geschäftsjahr 2023 somit um 1.073 TEUR gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt 68,4 % und ist aufgrund der erfolgten Gewinnausschüttung sowie der Aufnahme eines Darlehens im Vergleich zum Vorjahr gesunken (Vorjahr: 79,8 %). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von 500 TEUR. c) Vermögenslage
Die Vermögenslage des Unternehmens kann als positiv eingeschätzt werden. Liquide Mittel (Bankguthaben) bestehen in Höhe von 1.794 TEUR in ausreichender Höhe. Es wurden 1.294 TEUR in das Sachanlagevermögen investiert. Die planmäßigen Abschreibungen beliefen sich auf 555 TEUR. Durch den Verkauf des Wertpapierdepots vor dem Stichtag ging das Finanzanlagevermögen auf 0 TEUR zurück. Hierdurch verringerte sich das Anlagevermögen um insgesamt 577 TEUR. Die Bilanzsumme hat sich dagegen um 784 TEUR erhöht, was insbesondere auf den höheren Bestand an liquiden Mittel im Vergleich zum Vorjahr über 1.073 TEUR zurückzuführen ist. Im Verhältnis zur Bilanzsumme beträgt der Anteil der kurzfristig verfügbaren Finanzmittel (liquide Mittel sowie Wertpapiere) insgesamt 23,3 % und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr kaum verändert (Vorjahr: 23,9%). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der Hofer Textilveredelungs GmbH sind im Sinne der Nachhaltigkeit des Unternehmens der Gesamtumsatz und das Jahresergebnis nach Steuern. 5. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage Die Unternehmensleitung ist mit dem Geschäftsverlauf und der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr grundsätzlich zufrieden. Durch neue Kunden und Projekte konnten positive Effekte erzielt werden. III. Prognosebericht Noch immer ist ein multiples Krisenmanagement notwendig, um die aktuelle Situation zu bewältigen. Unsere Umsatzprognose für 2024 musste im Laufe des Jahres deutlich nach unten korrigiert werden. Seit Q2/2024 verschlechtert sich die Auftragslage deutlich und führte in die aktuelle Absatzkrise der Automobilindustrie. Die Umsatzerlöse werden in 2024 deutlich sinken. Das Jahresergebnis wird sich synchron deutlich verschlechtern. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die deutschen Hersteller kämpfen mit schwachen Absatzzahlen und hohen Kosten für den Umstieg auf den E-Antrieb. Zugleich stockt auch das Geschäft im Ausland, vor allem in China. Auch bei den Automobilzulieferern ist die Krise angekommen. Zugleich drängen neue Wettbewerber wie Tesla und Hersteller aus China in den Markt. Die internationalen Automobilmärkte zeichneten im ersten Halbjahr 2024 ein durchwachsenes Gesamtbild. Noch immer wird die Branche durch verschiedene Krisen belastet und verunsichert. Diese wirtschaftlichen Risiken und konjunkturellen Entwicklungen können den Geschäftsverlauf beeinflussen, indem Veränderungen in den einzelnen Marktbereichen oder Exportmärkten eintreten können. Eventuelle protektionistische Einflussfaktoren bei einzelnen Ländern sowie wirtschafts- oder umweltpolitische Entscheidungen sind für uns nicht vorhersehbar und können Schwankungen hervorrufen. In der Produktion haben wir Ausfallrisiken unserer Maschinen und Anlagen durch kontinuierliche Instandhaltung und den Betrieb eines Konsignationslagers weitestgehend minimiert. Das Beschaffungsrisiko im Materialbedarf haben wir durch Auswahl mehrerer Geschäftspartner reduziert. Eine hohe Bewertung und regelmäßige Auditierung qualifiziert unsere Lieferpartner. Die Abhängigkeit von einzelnen Hauptlieferanten soll möglichst vermieden werden. Dennoch kann es bei wichtigen Materialien zu Lieferverzögerungen kommen, die wir durch das Konsignationslager einschränken wollen. Auch im Personalbereich bestehen Risiken. Insbesondere der Fachkräftemangel könnte dazu führen, dass Mitarbeiter zumindest zeitweise nicht zur Verfügung stehen. Den Risiken im IT-Bereich begegnen wir durch eine regelmäßige Wartung unserer Systeme sowie durch eine abgeschlossene Cyber-Versicherung. Steigende Energie- und Personalkosten führen möglicherweise zu Standortverlagerungen in der automobilen Lieferkette. Fehlende politische Stabilität erschweren die Planungssicherheit. Über die genannten Risiken hinaus sind gegenwärtig keine weiteren Risiken bekannt oder erkennbar. 2. Chancenbericht Durch unsere langjährige innovative Entwicklungsarbeit im Premiumsegment der Automobilindustrie sind wir weiterhin ein verlässlicher Partner und beliefern eine Vielzahl von Automotive-Kunden und Systempartner. Viele Entwicklungsthemen "rund um den Sitzbezug" werden forciert. Der Themenbereich "Nachhaltigkeit im Unternehmen" zur Verbesserung von Materialeinsatz, Ressourcen- und Energieeffizienz, sowie soziale Verantwortung bildet eine Leitlinie mit großem Einfluss auf die Weiterentwicklung der Hofer Textilveredelungs GmbH. Gerade die Premiumhersteller haben den Anspruch, beim Thema Nachhaltigkeit voranzugehen und integrieren dies nach und nach in die Unternehmens- und Einkaufsentscheidungen. Deswegen wird Nachhaltigkeit auch für uns, als Teil der Lieferkette, sehr wichtig. Über die Erstellung einer fundierten CO 2 Bilanz hinaus, wird an einer effizienteren Kaschiertechnologie zur Erzeugung eines sortenreinen Verbundes gearbeitet. Durch die Erweiterung unserer Wertschöpfungskette in den vor- und nachgelagerten Prozessschritt wird neues Potential für die Zukunft geschaffen.
Hof, den 29. November 2024 Gez. Dr. Jakob Gonczarowski Gez. Sascha Rothe Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Hofer Textilveredelungs GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgen nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB auf der Grundlage der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer und nach der linearen Methode abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten im Einzelnen EUR 800 nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand verrechnet. Geleistete Anzahlungen sind zu Nennwerten angesetzt. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Abschläge für Alter und Gängigkeit wurden vorgenommen. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips entsprechend ihres Fertigstellungsgrades zu anteiligen Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungs- und Materialeinzelkosten sowie angemessene Teile der durch die Fertigung veranlassten Gemeinkosten (§§ 255 Abs. 2 HGB). Fertige Erzeugnisse sind retrograd zu Herstellungskosten bewertet. Soweit die Voraussetzungen für eine sogenannte verlustfreie Bewertung vorlagen, wurde diese angewendet, § 253 Abs. 3 S. 2 HGB. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mittels Einzel- und Pauschalwertberichtigungen erfasst. Bei der Bemessung der Einzelwertberichtigung wurde berücksichtigt, dass die Forderungen teilweise durch eine Warenkreditversicherung abgesichert sind. Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Forderungen gegen Gesellschafter und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten erfasst Auszahlungen vor dem Stichtag, die zu Aufwand nach dem Stichtag führen und ist insofern zum Nominalwert bewertet. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden unter Zugrundelegung biometrischer Rechnungsgrundlagen (Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) anhand des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwert-Verfahrens (Projected-Unit-Credit Methode) ermittelten notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zur Abzinsung wird der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangen zehn Geschäftsjahre in Höhe von 1,82% verwendet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags dotiert. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten sind jeweils mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten erfasst Einzahlungen vor dem Stichtag, die zu Ertrag nach dem Stichtag führen und ist insofern zum Nominalwert bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Bruttoanlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 4.985.860,53 (Vorjahr: EUR 5.108.411,37) enthalten. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB aus dem Ansatz zum durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre (1,82%) und der vergangenen sieben Geschäftsjahre (1,74%) beträgt zum 31. Dezember 2023 insgesamt EUR 2.563,00. Insoweit besteht eine Ausschüttungssperre. Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten beträgt EUR 1.885.994,13 (Vorjahr: EUR 893.781,17). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen in Höhe von EUR 271.000,00 (Vorjahr: EUR 155.900,00). IV. Sonstige Pflichtangaben Geschäftsführung Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind bestellt: Herr Dr. Jakob Gonczarowski, Fabrikant Herr Sascha Rothe, Kaufmann Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Zahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer gem. § 285 Nr. 7 HGB betrug:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag bestanden jährliche Verpflichtungen aus dem Mietvertrag. Das Mietverhältnis wurde bis zum 31.12.2028 abgeschlossen. Wird das Mietverhältnis nicht 6 Monate vor Ablauf gekündigt, verlängert es sich automatisch um ein weiteres Jahr. Die jährliche Verpflichtung hieraus beträgt TEUR 1.071, davon TEUR 627 Grundmiete und TEUR 444 Betriebskostenvorauszahlungen. Die Mietpreise sind bis 31.08.2025 fixiert. V. Unterzeichnung des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB
Hof, den 29. November 2024 Hofer Textilveredelungs GmbH Gez. Dr. Jakob Gonczarowski, Geschäftsführer Gez. Sascha Rothe, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 (Anlage zum Anhang)
BestätigungsvermerkBei dem vorliegenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hofer Textilveredelungs GmbH, Hof Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hofer Textilveredelungs GmbH, Hof, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hofer Textilveredelungs GmbH, Hof, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fürth, den 29. November 2024 Rödl
& Partner GmbH
Gez. Dr. Leuner, Wirtschaftsprüfer Gez. Pietz, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussDie Gesellschafterversammlung hat am 12.12.2024 wie folgt über die Verwendung des Ergebnisses beschlossen: "Der Gewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen". Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde durch die Gesellschafterversammlung am 12.12.2024 festgestellt. |
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