Servicegesellschaft Saale mbH
Freiimfelder Straße 43, 06112 Halle (Saale), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Milewski seit 11.10.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Servicegesellschaft Saale mbHHalle (Saale)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine AngabenDie Servicegesellschaft Saale mbH (SGS) mit Sitz in Halle (Saale) ist beim Amtsgericht Stendal unter HRB 215040 eingetragen. Die Gesellschaft ist nach § 267 HGB eine kleine Kapitalgesellschaft. Gemäß § 13 Gesellschaftsvertrag sind der Jahresabschluss und Lagebericht entsprechend den Vorschriften des Dritten Buches des HGB für große Kapitalgesellschaften aufzustellen und zu prüfen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Gesellschafter ist die Hallesche Verkehrs-AG, Halle (Saale), (HAVAG). II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen linear auf Basis der erwarteten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Anlagegüter. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800 € netto werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken werden durch angemessene Einzelberichtigungen berücksichtigt. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Das Eigenkapital wurde zum Nennwert bilanziert. Investitionszuschüsse wurden in Höhe ihres Nennbetrages in einen Sonderposten eingestellt. Die erfolgswirksame Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse erfolgt über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände. In den Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend berücksichtigt und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrages der sonstigen Rückstellungen wurde eine Kostensteigerung berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wäre in der Bilanz als passive latente Steuern anzusetzen. Im Geschäftsjahr ergaben sich aktive latente Steuern; passive latente Steuern fallen nicht an. Von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Ansatz der aktiven latenten Steuern wird kein Gebrauch gemacht. III. Erläuterungen zur Bilanz1. Vorräte Der Bestand der Vorräte wird durch Inventuren ermittelt und unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegen unter einem Jahr. Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von 290 T€ (Vorjahr 356 T€) enthalten. Diese Forderungen betreffen Lieferungen und Leistungen. Weiterhin sind auch Forderungen gegen die Stadtwerke Halle GmbH, Halle (Saale), (SWH) aus Cash-Pooling in Höhe von 68 T€ (Vorjahr 16 T€) sowie aus einer umsatzsteuerlichen Organschaft in Höhe von 20 T€ (Vorjahr 14 T€) enthalten. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen mit 8 T€ (Vorjahr 3 T€) Forderungen aus Umsatzsteuer, die rechtlich erst nach dem Stichtag entstanden sind. 3. Eigenkapital Aufgrund des Gewinnverwendungsbeschlusses der Gesellschafterversammlung vom 29. Juni 2023 wurde das Vorjahresergebnis in die Gewinnrücklagen eingestellt. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern 397 T€, Berufsgenossenschaft 11 T€, Kosten für den Jahresabschluss und die Erstellung der Steuererklärungen 18 T€ sowie ausstehende Rechnungen 43 T€. In den Rückstellungen gegenüber Mitarbeitern ist eine Jubiläumsrückstellung in Höhe von 20 T€ (Vorjahr 20 T€) enthalten. Die versicherungsmathematische Berechnung erfolgt unter Anwendung des modifizierten Teilwertverfahrens. Dabei wurden ein Rechnungszins von 1,74 % sowie eine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung von 2,50 % p.a. zugrunde gelegt. Zudem wurden die Heubeck-Richttafeln 2018 G verwendet. 5. Verbindlichkeiten Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 62 T€ (Vorjahr 22 T€), davon T€ 16 (Vorjahr 10 T€) gegenüber der Gesellschafterin. Verbindlichkeiten, welche durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, bestehen zum Ende des Geschäftsjahres nicht. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. IV. Sonstige Angaben1. KonzernzugehörigkeitDas Mutterunternehmen mit dem kleinsten Konsolidierungskreis ist die HAVAG. Diese stellt unter Berufung auf § 291 Abs. 1 HGB keinen Konzernabschluss auf, da sie in den Konzernabschluss der SWH einbezogen wird. Durch die SWH wird gemäß § 291 Abs. 1 HGB der befreiende Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 aufgestellt. Die SWH wird beim Amtsgericht Stendal unter HRB 210568 geführt. Der Konzernabschluss wird zur Offenlegung an das Unternehmensregister übermittelt und ist dort abrufbar. 2. Sonstige finanzielle VerpflichtungenZum 31. Dezember 2023 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 584 T€, davon haben 209 T€ eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Es bestehen Geschäftsbesorgungsverträge mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2024. Die jährliche Belastung beläuft sich auf 102 T€. 3. Gesamthonorar des AbschlussprüfersGemäß § 285 Nr. 17 HGB wird auf die Angaben verzichtet, da diese im Konzernabschluss der SWH ausgewiesen sein werden. 4. Angaben zu den OrganenGeschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Thomas Milewski. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. ArbeitnehmerschaftZum 31. Dezember 2023 waren 179 Mitarbeiter bei der Gesellschaft beschäftigt, davon 11 Angestellte sowie 8 Auszubildende. Von der durchschnittlichen Zahl der Arbeitnehmer von 173 waren 152 Lohn- und 21 Gehaltsempfänger.
6. NachtragsberichtNach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 ereigneten sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen Nachtragsbericht für die SGS notwendig machen würden. 7. ErgebnisverwendungAls Ergebnis wird ein Jahresüberschuss von 20.061,80 € ausgewiesen. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.
Halle (Saale), den 15. Februar 2024 Die Geschäftsführung Thomas Milewski Bilanz zum 31. Dezember 2023
FeststellungAuf der Gesellschafterversammlung vom 25. Juni 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt. |
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