Remy & Geiser GmbH
Remy-und-Geiser-Straße 1, 98553 Schleusingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ariel Martin Antolinetti seit 26.8.2025 | Geschäftsführer |
Klaus Walber seit 3.4.2025 | Geschäftsführer |
Virgilio Spera seit 3.1.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Limbicus GmbHAufgelöst | 100.00% |
Tubenfabrik Fehmarn GmbHAufgelöst | 0.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Remy & Geiser GmbHSchleusingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Amtsgericht Jena HRB 514441Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeine Angaben zum Inhalt und der Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die im Vorjahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 beibehalten. Berichtspflichtige Bilanzierungswahlrechte (Ansatzwahlrechte) werden nicht in Anspruch genommen. Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderung aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden zu Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag liegen. Unfertige und fertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, die durch Kalkulation auf Basis der innerbetrieblichen Kostenrechnung der Gesellschaft ermittelt wurden. Dabei wurde beachtet, dass die kalkulierten Herstellungskosten nicht über den Verkaufspreisen liegen. Angemessene Gemeinkostenzuschläge wurden berücksichtigt. Forderungen und sonstige Aktiva Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet. Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt. Die Ergebnisauswirkung aus der Änderung des Rechnungszinssatzes gegenüber dem Vorjahr wird im Zinsaufwand ausgewiesen. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge, Umbuchungen und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen). Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 632 enthalten. Entwicklung des Eigenkapitals:
Sonderposten für Investitionszulagen und Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen Es handelt sich um gewährte Zulagen für begünstigte Investitionen im Sinne der §§ 2 und 3 InvZulG 1999 und InvZulG 2007 zur Erweiterung der Produktionsstandorte Altenfeld und Hinternah. Im Zuge des Neubaus des Produktionsgebäudes in Hinternah wurde dieser von der Thüringer Aufbaubank gewährt. Für den Standort Bad Königshofen wurde im Jahr 2022 eine Förderung für die Anschaffung von 2 Röhrenglasmaschinen durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geleistet. Die Auflösung der Sonderposten erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der begünstigten Vermögensgegenstände. Rückstellungen Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der Projected-Unit-Credit-Methode unter Zugrundlegung eines Rechnungszinsfußes von 1,82 %, eines Rententrends von 2,00 % und unter Anwendung der Sterbetafel 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 27. Vermögensgegenstände gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit einem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 524 werden mit Pensionsverpflichtungen mit einem Erfüllungsbetrag in Höhe von TEUR 2.172 verrechnet. Erträge aus der Abzinsung von Vermögensgegenständen gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB in Höhe von TEUR 17 werden mit Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 27 saldiert und unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen solche für ausstehende Rechnungen (TEUR 2.277) sowie Urlaub und Mehrarbeit (TEUR 168) enthalten. Verbindlichkeiten
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.408 (Vorjahr: TEUR 1.458) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 42.103 (Vorjahr: TEUR 33.038) enthalten. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft übernimmt als erster Bürge eine Bürgschaft zur Absicherung einer Versorgungsverpflichtung bis zu einem maximalen Betrag von TEUR 730 gegenüber dem Bürgschaftsgläubiger Herrn Marc Jeanrichard-dit-Bressel sowie dessen Ehefrau Frau Martina Jeanrichard-dit-Bressel, soweit diese aus der Versorgungsverpflichtung berechtigt ist. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 76 und Erträge aus der Auflösung von Investitionszuschüssen in Höhe von TEUR 204 enthalten. II. Sonstige Angaben A. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Mietverträge für Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden auf unbestimmte Zeit geschlossen. Der Aufwand im folgenden Geschäftsjahr hierfür beträgt TEUR 152. B. Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf temporären Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen bei nachstehend aufgeführten Bilanzposten sowie auf steuerlichen Verlustvorträgen:
Es wurde ein kombinierter Steuersatz von 33,35 % angewandt, der sich aus dem kombinierten Ertragssteuersatz aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zusammensetzt. In Anwendung des Aktivierungswahlrechtes gemäß § 274 Abs. 1 HGB wurde, wie im Vorjahr, auf einen Bilanzausweis verzichtet. C. Geschäftsführer Herr Andrea Lodetti, Morbio Superiore/Schweiz, Herr Virgilio Spera, Suhl. Die Angabe der Gesamtbezüge für die Geschäftsführer unterbleibt in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB. D. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Berichtsjahr 348.
E. Aufwendungen für den Abschlussprüfer Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt für das Geschäftsjahr 2023
F. Konzernzugehörigkeit Mutterunternehmen für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis ist die Bormioli Pharma S.p.A., Mailand, Italien. G. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt dem Gesellschafter vor den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Schleusingen, 5. März 2024 Andrea Lodetti, Geschäftsführer Virgilio Spera, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Remy & Geiser GmbH beliefert mit ihrem Produktportfolio bestehend aus Glasfläschchen, Kunststoffverschlüssen sowie Dosierhilfen, wie z.B. Tropfer oder Pipetten, hauptsächlich die Pharmaindustrie. Die Produktionswerke in Schleusingen und Großbreitenbach/Altenfeld sowie Bad Königshofen versetzen das Unternehmen auch in die Lage, Komplettlösungen für die Bereiche des spezialisierten Apothekengroßhandels sowie dem Health-Care und Wellnessbereich zu vertreiben. Mit der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von pharmazeutischen Primärverpackungsmitteln aus Kunststoff, Glas und Elastomeren zum Verschließen, Dosieren sowie der Anwendung und Abfüllung von Flüssigkeiten hat sich das Unternehmen spezialisiert. Durch die Zugehörigkeit zur Bormioli Pharma Gruppe seit Oktober 2019 haben sich bezüglich der Absatzmöglichkeiten und des Produktportfolios weitere neue Optionen ergeben, beispielsweise im Vertrieb von Hüttenglasprodukten. Des Weiteren wurde in ein zusätzliches Produktions- und Logistikgebäude am Standort Hinternah investiert, welches Mitte 2021 fertiggestellt wurde. Nach Fertigstellung ergeben sich dadurch Optimierungsmöglichkeiten für die Abläufe in der Produktion und Logistik. In 2022 wurde mit dem Bau einer neuen Produktions- und Logistikhalle in Bad Königshofen begonnen, welcher voraussichtlich im 1. Quartal 2024 abgeschlossen wird. 2. Forschung und Entwicklung Die Schwerpunkte im Geschäftsjahr 2023 lagen vor allem in der Verbesserung des Kundenservice und auf der Adaption von Kundenanforderungen und Kundenwünschen auf das bestehende Produktportfolio. Weiter wurde die Erweiterung von Produktionskapazitäten fokussiert und insbesondere neue Spritzgießwerkzeuge projektiert und umgesetzt. Die Umsetzung von Kundenprojekten im Bereich Röhrenglasflaschen war ebenfalls herausfordernd. So konnten beispielsweise Produkte für Übersee mit speziellen Anforderungen hinsichtlich Glassorten und Geometrien umgesetzt und das Produktportfolio entsprechend erweitert werden. Komplexe Medien akkurat zu dosieren gehört zu einer der Herausforderungen, denen sich die Abteilung Forschung und Entwicklung der Remy & Geiser GmbH stellen muss. Im Rahmen der Zertifizierung nach GMP nehmen Themen wie Risikoanalyse, Validierungen und Change Control einen immer größer werdenden Teil bei Neuentwicklungen und Produktverbesserungen ein. Weiterhin wird an der Standardisierung der bestehenden Produkte gearbeitet, um eine höhere Flexibilität zu erzielen und bestehende Produktionsprozesse noch effizienter zu gestalten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 kann als ein Jahr des Übergangs, was die Geld- und Finanzpolitik der wichtigsten Volkswirtschaften der Welt betrifft, bezeichnet werden. All dies geschieht vor einem geopolitischen Hintergrund, der von Analysten als "Polykrise" bezeichnet wird, die die Spaltungen und Reibungen erheblich verstärkt hat und deren baldiges Ende nicht absehbar ist. Mit dem Jahr 2023 lassen wir auch eine Inflation hinter uns, die zu Beginn des Jahres von den höchsten Werten der letzten vierzig Jahre abfiel und von Monat zu Monat zurückging, was sowohl auf einen natürlichen statistischen Rückgang als auch auf den Rückgang der Energiepreise und die deutliche Verringerung von Engpässen in der globalen Lieferkette zurückzuführen ist. Die soeben beschriebene Inflationsdynamik ging das ganze Jahr über Hand in Hand mit der Geldpolitik der Zentralbanken, die das ganze Jahr über einen eher restriktiven Kurs verfolgten, um dann im Dezember zu dem Eingeständnis sowohl der FED als auch der EZB zu gelangen, dass "der Großteil der Arbeit getan ist", ohne jedoch sofort einen expansiven Ansatz zu verfolgen. Dies deutet auf ein Jahr 2024 der geldpolitischen Akkommodation durch die Zentralbanken hin. Im Jahr 2023 waren die Erwartungen ebenfalls hoch, dass eine Rezession sowohl Europa als auch die Vereinigten Staaten treffen würde. In Amerika entwickelt sich die Situation, und die Ökonomen rechnen - vorerst noch sehr vorsichtig - mit dem Eintritt einer technischen Rezession zum Jahreswechsel 2024 oder Anfang 2025. In der Eurozone gibt es seit Monaten Anzeichen für eine zunehmende Schwäche, auch wenn für das Jahr 2024 weiterhin mit einer moderat positiven Expansion gerechnet wird. Die Prognosen deuten darauf hin, dass die deutsche Wirtschaft auch im Jahr 2024 das Schlusslicht der Eurozone bilden und von einer Rezession erfasst werden wird, die zwar moderat und nicht schwerwiegend erwartet, aber Europa belasten wird. Im Einzelnen endete das Jahr mit einem BIP-Wachstum von 0,5 % in Europa und bestätigte damit den Wachstumstrend, der bereits 2021 und 2022 zu beobachten war. Trotz der restriktiven Politik, die im Laufe des Jahres von den wichtigsten Zentralbanken der Welt angewandt wurde, wirkte sich die Wachstumsdynamik des BIP auch auf die Vereinigten Staaten (+1,0 %), Großbritannien (+0,5 %), Japan (+1,8 %) und China (+5,2 %) aus. In der Eurozone verzeichneten die wichtigsten Volkswirtschaften im Jahr 2023 ein interessantes Wachstum (Italien +0,6 %, Frankreich +0,9 %, Spanien +2,5 %), mit Ausnahme von Deutschland, wo das BIP um -0,3 % sank. Für 2024 wird mit einem moderaten Wachstum sowohl in den USA als auch in Europa (BIP +1,0 % bzw. +0,5 %), einer Verlangsamung der Wirtschaft im Vereinigten Königreich (-0,3 %) und einem Wachstum sowohl in Japan als auch in China (0,8 % bzw. 4,5 %) gerechnet. Für die Eurozone sind die Erwartungen für alle großen Volkswirtschaften, bis auf Deutschland, leicht positiv (Italien +0,6 %, Deutschland -0,3 %, Frankreich +0,8 %, Spanien +1,3 %). Im Laufe des Jahres 2023 hat der Inflationsdruck, wie bereits erwähnt, nachgelassen. Im Jahresvergleich lag die Inflation im Dezember 2023 in den USA bei +3,2 %, im Euroraum bei 2,7 % (Deutschland +3,6 %, Frankreich +3,7 %, Italien +1,0 %, Spanien +4,0 %) und im Vereinigten Königreich bei 4,2 %. Die Prognosen für 2024 gehen von einem geringeren Anstieg der Verbraucherpreise aus als im Jahr 2023. Insbesondere wird für die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich ein Wachstum von 2,2 % erwartet, was den Erwartungen für die Eurozone (+2,1 %) sehr nahe kommt, wobei sich die Wachstumsniveaus in Italien, Deutschland, Frankreich und Spanien nicht unterscheiden (mit einer erwarteten Inflation von 2,3 %, 2,7 %, 2,0 % bzw. 2,8 %). Vor diesem Hintergrund ist zu erwarten, dass die Zentralbanken im Laufe des Jahres mit ihrer angekündigten expansiven Politik beginnen werden. Die Erwartungen für die Referenzsätze Ende 2024 liegen im Bereich von 4,25 % für den US-Fed-Fonds, 3,75 % für die Europäische Zentralbank und 4,50 % für den Leitzins der Bank of England. An der Währungsfront dürfte die soeben beschriebene Dynamik keine großen Auswirkungen auf den EUR/USD-Wechselkurs haben, der auch im Laufe des Jahres 2024 bei etwa 1,10 bleiben dürfte. Für 2024 wird erwartet, dass die Ölpreise auf dem aktuellen Niveau bleiben, d.h. bei etwa 80 USD pro Barrel. (Quellen: Interne Kalkulationen, Credit Agricole, Unicredit, Federal Reserve System, Europäische Zentralbank) 2. Branchenbericht 2023 war ein schwieriges Jahr für die pharmazeutische Industrie, gekennzeichnet durch einen schwierigen Zugang zu den Kapitalmärkten, Unsicherheit aufgrund gesetzlicher und politischer Änderungen und unvorhersehbare makroökonomische Aussichten. Aber 2023 war auch das Jahr, in dem die Weltgesundheitsorganisation das Ende der Pandemiephase von Covid-19 erklärte. Damit wurde der Umsatzrückgang bei rezeptfreien und verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, der auf die geringere Exposition der Bevölkerung gegenüber infektiösen Trägern infolge der restriktiven Maßnahmen im Zusammenhang mit dem SARS-Cov-2-Virus zurückzuführen war, endgültig überwunden. Die geringere Konzentration auf das Auftreten und die Ausbreitung des Coronavirus hat auch dazu geführt, dass anderen Krankheiten mehr Aufmerksamkeit gewidmet wurde, was sich in naher Zukunft in der Vermarktung zahlreicher neuer, zum Teil innovativer Medikamente niederschlagen wird. 2023 war somit das Jahr, das die Normalisierung des Arzneimittelverbrauchs im Vergleich zum Zeitraum 2020-2022, in dem die Pandemie den Markt stark beeinflusste, besiegelte. Wir sind de facto mengenmäßig zu Werten zurückgekehrt, die mit denen vor der Pandemie vergleichbar sind, allerdings hat die Inflation auch in diesem Bereich zu einer Preiserhöhung geführt. Vor diesem Hintergrund entwickelte sich der globale Pharmamarkt im Jahr 2023 gut. Es war ein Wachstum auf den wichtigsten Märkten der Welt zu verzeichnen (Nordamerika +7,9 %, Europa +6,2 % 2023 gegenüber 2022) und wirkte sich ungleichmäßig auf die verschiedenen Arten von Arzneimitteln aus (oral +1,8 %, Fläschchen +4,3 %, vorgefüllte Spritzen +16,3 %, nasal +6,9 %). Bei den Mengen war das Wachstum mit +0,74 % moderat, wobei in einigen Regionen sogar ein Rückgang des Verbrauchs zu verzeichnen war (z.B. Nordamerika -0,2 %, MEA -0,1 %), was die erheblichen Auswirkungen des Preiseffekts verdeutlicht. Die Prognosen für 2024 sehen einen Anstieg des globalen Pharmamarktes sowohl wertmäßig (+6,8 %) als auch mengenmäßig (+2,6 %), wobei sich der nordamerikanische Markt erholt (+1,7 % mengenmäßig und +8,3 % wertmäßig) und der europäische Markt weiter wächst (+2,2 % mengenmäßig und +6,5 % wertmäßig). In den letzten fünf Jahren ist die Verwendung von Arzneimitteln um 14 % gestiegen, was auf den verbesserten Zugang zu Arzneimitteln in vielen Regionen der Welt zurückzuführen ist; aus demselben Grund wird bis 2028 ein weiteres Wachstum von 12 % erwartet, was 400 Milliarden Tagesdosen entspricht. Lateinamerika und Asien verzeichneten Rekordzahlen beim Anstieg des Arzneimittelkonsums, und dieser Trend wird bis 2028 anhalten. 3. Geschäftsverlauf a) Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse lagen mit 33.106 T€ um circa 0,7 Mio. € unter dem Vorjahr und entsprachen somit nicht den Erwartungen der Geschäftsführung. Allerdings geht die Geschäftsführung aufgrund der aktuellen Auftragslage davon aus, dass der Umsatz im Jahr 2024 wieder steigen wird. b) Ertragslage Der Rohertrag als Ergebnis der Nettoumsatzerlöse, unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen und abzüglich der Materialaufwendungen verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 % auf 24.873 T€. Das Ergebnis nach Steuern war mit 3.538 T€ negativ. Hier wirkten sich vor allem der Umsatzrückgang und die gestiegenen Personalkosten negativ aus, aber auch die gestiegenen Finanzierungskosten, in Verbindung mit den enormen Investitionen, hatten einen Einfluss. Die Geschäftsführung ist zuversichtlich, dass sich die hohen Investitionen positiv auswirken werden und das Unternehmen spätestens im Jahr 2025 wieder in die Gewinnzone zurückkehren wird. c) Finanzlage Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten der Remy & Geiser GmbH betragen 2.777 T€ zum Ende des Berichtsjahres und haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 186 T€ erhöht. Um den hohen Qualitätsstandard der Leistungspalette des Unternehmens zu sichern, investierte die Remy & Geiser GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr 6,4 Mio. € in umfangreiche Ersatz-, Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Die Zahlungsfähigkeit der Remy & Geiser GmbH war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert. d) Vermögenslage Das Anlagevermögen erhöhte sich aufgrund der hohen Investitionen in 2023 um 4.159 T€ auf 31.014 T€. Der Vorratsbestand erhöhte sich in 2023 um 1.465 T€ auf 12.028 T€. Die Bestandserhöhung lässt sich teilweise durch Produktion erklären, die in 2024 ausgeliefert werden soll. Des Weiteren war aber auch eine Bestandserhöhung notwendig, um flexibler auf die Kundenanforderungen reagieren zu können und eine Verkürzung der Lieferzeiten zu erreichen. Um den damit verbundenen logistischen Anforderungen gerecht zu werden, unterstützen externe Logistiker das Unternehmen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um 2.028 T€ auf 4.324 T€. Im Vergleich zum Vorjahr verringerten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 2.574 T€ auf 2.180 T€. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich um 9.016 T€ auf 43.511 T€. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren zählen für das Unternehmen die Umsatzerlöse und das EBITDA. Die Umsatzerlöse der Remy & Geiser GmbH im Geschäftsjahr 2023 sind im Vergleich zum Vorjahr um 726 T€ auf 33.106 T€ gesunken und das erzielte EBITDA erhöhte sich um 406 T€ auf 715 T€, was hauptsächlich auf die im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen Energiepreise zurückzuführen ist. Die Leistungsfähigkeit der Remy & Geiser GmbH zeigt sich nicht nur in wirtschaftlichen Kennziffern, sondern auch in der Nachhaltigkeit ihres Handelns. Entwickelt werden im Unternehmen effiziente Lösungen, die Ressourcen, Umwelt und Klima schonen. Voraussetzung dafür sind leistungsfähige Mitarbeiter, daher investiert das Unternehmen in gute Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie in einen hohen Standard im Bereich Arbeitssicherheit. Dem Unternehmen wird durch regelmäßig durchgeführte Kundenaudits bestätigt, dass es für die Zukunft sehr gut gerüstet ist und für den pharmazeutischen Sektor einen wichtigen Partner darstellt. Auf Grund von ständigen Verbesserungen im Qualitätswesen ist das Unternehmen bei fast allen großen Pharmazeuten gelistet. Diesen konstanten Kundenstamm kann man zu den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zählen. III. Prognosebericht Nach den umfangreichen Investitionen der letzten Jahre und der Überwindung der Probleme aus dem aktuellen Geschäftsjahr, gehen wir in der Planung von einer deutlichen Steigerung unserer zentralen Steuerungsgrößen Umsatz und EBITDA aus. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Durch die in der Gesellschaft vorhandenen Überwachungs-, Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsysteme geschieht generell eine Erkennung und Eingrenzung von betrieblichen Risiken. Diese Instrumente sind in die gesamte Aufbau- und Ablauforganisation integriert. Da nahezu alle Rechnungen in Euro ausgestellt werden und ein großer Teil des Exportgeschäftes gegen Vorauskasse durchgeführt wird, sind Währungsrisiken nur geringfügig gegeben. Durch die Steuerung der Liefertermine und die Verfügbarkeit durch Jahreskontrakte werden Lieferantenrisiken weitgehend ausgeschlossen. Steigende Energie- und Rohstoffpreise könnten ein Risiko bilden, dieser Gefahr versucht das Unternehmen mit längerfristigen Kontrakten entgegenzusteuern. Alle bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, sieht die Geschäftsführung derzeit nicht. 2. Chancenbericht Die Remy & Geiser GmbH bietet als Systemlieferant Komplettlösungen, die an die Bedürfnisse des Kunden angepasst werden. Der Markt für Primärverpackungsmittel in der Pharmaindustrie kann durchaus als differenzierter und kundenorientierter Wachstumsmarkt bezeichnet werden. Den neuen, nicht zuletzt demografisch bedingten Konsumprofilen, muss sich das Unternehmen mit hoher Innovationskraft stellen. Den ständig steigenden Anforderungen an Hygiene und Sicherheit begegnet das Unternehmen mit Produkten und Produktionsanlagen, die EU-weite sowie auch internationale Normen und Standards übertreffen. Durch ständige Verbesserungen der Prozesse und der Produktion arbeitet das Unternehmen aktiv an seiner Entwicklung. Die geplanten Investitionen ermöglichen es der Remy & Geiser GmbH in verschiedenen Segmenten zu wachsen und seine Produktionskapazitäten auszubauen. Unter Berücksichtigung der hohen Investitionen in der Vergangenheit sowie den künftigen Erweiterungen sieht sich das Unternehmen bestens gerüstet, seinen ambitionierten Wachstumskurs zu verfolgen. Durch die Zugehörigkeit zur Bormioli Pharma Gruppe seit Oktober 2019 haben sich bezüglich der Absatzmöglichkeiten und des Produktportfolios weitere neue Optionen ergeben, beispielsweise im Vertrieb von Hüttenglasprodukten. Weitere Synergien ergeben sich durch enge Kooperation in den Bereichen F&E und Marketing.
Schleusingen, 5. März 2024 Andrea Lodetti, Geschäftsführer Virgilio Spera, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Remy & Geiser GmbH, Schleusingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Remy & Geiser GmbH, Schleusingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Remy & Geiser GmbH, Schleusingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, 5. März 2024 DORNBACH
GmbH
Prof. Hell, Wirtschaftsprüfer Westenburger, Wirtschaftsprüfer Datum der Feststellung des Jahresabschlusses sowie ErgebnisverwendungDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 22. März 2024 festgestellt. Der Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von EUR 3.558.501,04 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. |
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