Hiltl Fahrzeugbau GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anna Holfelder seit 18.4.2023 | Geschäftsführer |
Dieter Holfelder seit 9.1.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gebauer Logistik GmbHKorbußenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr zum 30.09.2023I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Das Unternehmen war im Berichtsjahr unverändert in den folgenden Geschäftsbereichen tätig:
Sie ist für sowohl bundesweit, als auch regional für namhafte große Lebensmittelketten tätig. Auf über 40.000 qm Lagerflächen wird mit einem modernen Hochregallager für Lebensmittelketten Lagerlogistik betrieben. Der Geschäftsverlauf ist - wie seit Gründung der Gesellschaft - auch im Berichtsjahr begründet durch den vorhandenen Kundenstamm und des Know-hows als stabil zu bezeichnen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Das reale BIP in der Europäischen Union (EU-27) ist im Jahr 2023 um rund 0,4 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen, in der Eurozone hat das Wirtschaftswachstum ebenfalls rund 0,4 % betragen. Im Jahr 2023 waren hohe Rückgänge der Güterverkehrsnachfrage zu verzeichnen. Bemerkbar machten sich insbesondere die schwache Baukonjunktur und die Abnahme des deutschen Außenhandels. Im Straßengüterverkehr mit deutschen Lastkraftfahrzeugen sank die Verkehrsleistung im Vergleich zum Jahr 2022 um rund 5,7 %, im Schienengüterverkehr1 um rund 6,5 % und in der Binnenschifffahrt um rund 5,9 %. Die mautpflichtigen Fahrleistungen gebietsfremder Lastkraftfahrzeuge in Deutschland nahmen im Vorjahresvergleich um rund 2,7 % ab. Von der rückläufigen Güterverkehrsnachfrage waren nahezu alle Entfernungsbereiche und Hauptverkehrsrelationen betroffen. Den Straßengüterverkehr mit deutschen Lastkraftfahrzeugen kennzeichneten im Jahr 2023 hohe Leistungsrückgänge im Binnenverkehr und im grenzüberschreitenden Verkehr. Sowohl der gewerbliche Verkehr als auch der Werkverkehr entwickelten sich insgesamt deutlich schwächer als im Jahr 2022. Trotz der hohen Nachfragerückgänge stiegen die Umsätze im Wirtschaftszweig "Güterbeförderung im Straßengüterverkehr, Umzugstransporte" im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr noch um rund 2,1 %; im Wirtschaftszweig "Sonstige Dienstleistungen für den Verkehr" sanken sie um rund 6,3 %. Maßgeblich für das Umsatzwachstum war die Entwicklung der Vertragsfrachten, die nach dem hohen Anstieg im Vorjahr zu Jahresbeginn 2023 nochmals deutlich anzogen und dem Wirtschaftszweig im 1. Quartal 2023 im Vorjahresvergleich ein Umsatzplus von rund 9,4 % bescherten. Angesichts eines hohen Laderaumangebots waren im weiteren Jahresverlauf keine größeren Preissteigerungen mehr erkennbar; vor dem Hintergrund einer schwachen Transportnachfrage blieben die Umsätze im 3. und 4. Quartal 2023 hinter jenen des Vorjahres zurück. Trotz einer gewissen Entspannung bei den Kraftstoffkosten und des hohen Anstiegs der Beförderungsentgelte waren letztere nach Unternehmensangaben zumeist nicht ausreichend, um die im Verlauf des Jahres 2023 gestiegenen Personal-, Miet-, Lohn-, Finanzierungs-, Fahrzeugbeschaffungs- und -vorhaltekosten sowie Kosten für weitere Betriebsmittel vollumfänglich zu decken. 2. Geschäftsverlauf Uns wurde während der weltweiten Pandemie sowie des darauffolgenden Ukraine- und Nahostkonflikts die Dringlichkeit und Notwendigkeit unserer Branche mehr denn je aufgezeigt. So lag unsere Fokussierung auf dem Umgang mit den weltwirtschaftlichen Turbulenzen im Transport- und Logistikbereich bzw. auf dem Umgang mit den Kostenentwicklungen. Dies zeigte sich in unserem wirtschaftlichen Erfolg des abgeschlossenen Geschäftsjahres, welches mit leicht sinkenden Umsatzerlösen bei stark steigenden Personalkosten sowie einer im Wesentlichen restlichen konstanten Kostenstruktur mit einem positiven Jahresergebnis abgeschlossen werden konnte. Unter Berücksichtigung der komplexen gesamtwirtschaftlichen Lage entspricht der Geschäftsverlauf leicht unter der Erwartung und Planung der Geschäftsführung. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum 30.09.2023 TEUR 4.115,7 (Vorjahr: TEUR 7.345,0). Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von 26,1 Prozent (Vorjahr: 3,8 Prozent) gekennzeichnet. 8,5 Prozent (Vorjahr: 1,9 Prozent) der Bilanzsumme entfallen auf die Vorräte. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 64,6 Prozent (Vorjahr: 93,1 Prozent). Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 52,7 Prozent (Vorjahr: 28,0 Prozent) gekennzeichnet und liegt damit über dem Branchendurchschnitt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Heinrich Franz GmbH durch einen Asset Deal erworben, welche am Standort Hof ein Fuhrunternehmen, eine Spedition sowie eine LKW-Werkstatt betreibt. Die Gebauer Logistik GmbH, Korbußen investierte hierfür M€ 1,1. Die Investitionen im Anlagevermögen wurden mit Ausleihungen verbundener Unternehmen sowie stillen Einlagen von verbundenen Unternehmen finanziert. Finanzlage Das Unternehmen verfügte im Berichtsjahr 2023 über hohe Eigenmittel und erwirtschaftete einen EBITDA von rund TEUR 238,8 (Vorjahr: TEUR 743,8). Die Finanz- und Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr weiterhin sehr gut. Das Unternehmen wird auch zukünftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. Zur Kapitalstruktur ist auszuführen, dass sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 0,0 (Vorjahr: TEUR 5,4) im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert haben. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf TEUR 648,0 (Vorjahr: TEUR 371,2). Ertragslage Die Auftragslage war im Berichtsjahr zwar leicht rückläufig aber trotzdem weiterhin auf hohem Niveau und als gut zu bezeichnen. Das abgelaufene Geschäftsjahr ist hinsichtlich der Ertragskraft des Unternehmens als ein in der Fortentwicklung des Unternehmens reguläres Geschäftsjahr anzusehen. Durch die Optimierung und Erweiterung der Geschäftsfelder sowie die Implementierung entsprechender Dieselpreisgleitklauseln (Floater) und dem Erwerb eines Unternehmens konnte auch im Berichtszeitraum die Ertragszahlen nahezu gehalten werden. Die Umsatzerlöse im Berichtsjahr beliefen sich auf TEUR 13.580,9 (Vorjahr TEUR 13.993,7) und damit leicht unter den Vorjahresziffern. Das Ergebnis nach Steuern hat sich auf TEUR 150,9 (Vorjahr TEUR 550,5) begründet durch den deutlichen Anstieg der Personalkosten verschlechtert. Chancenbericht Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere auf Grund der folgenden Tatsachen vor:
Risikobericht Das Unternehmen verfügt über ein dem Unternehmen angemessenes internes Kontrollsystem. Grundsätzliche wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale wie beispielsweise eine Verschlechterung der konjunkturellen Lage oder negative Entwicklungen bezüglich der Zahlungsfähigkeit von Kunden können nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund des Ukraine- und Nahostkonflikts zeigt sich, dass die Bonität von Bestandskunden als auch von potentiellen Kunden stark auf die Probe gestellt wird. Auf Grund der Etablierung der Gesellschaft und ihrer Kunden wird jedoch damit gerechnet, dass der überwiegende Teil der Kunden aufgrund der Spezialisierung (Einzelhandel) keine wesentlichen wirtschaftlichen Einbußen verzeichnen wird. Ansonsten wird angenommen, dass mit betroffenen Kunden zufriedenstellende Vereinbarungen getroffen werden, was in Anbetracht der Situation als positiv zu bewerten wäre. Die Wettbewerbssituation ist für das Unternehmen als äußerst günstig anzusehen, da sie in ihrem Marktsegment auf Grund ihrer Spezialisierung ein einschlägiges Alleinstellungsmerkmal besitzt. Infolge der coronabedingten Wirtschaftskrise bzw. der starken Preissteigerungen aufgrund des U Ukraine- und Nahostkonflikts und damit verbundener Insolvenzen waren im Berichtsjahr Forderungsausfälle zu verzeichnen. Bei einer sich fortsetzenden unsicheren gesamtwirtschaftlichen Lage werden weiterhin Forderungsausfälle in geringeren Umfang unvermeidlich sein. Die Lebensmittelbranche ist im Allgemeinen von konjunkturellen Schwankungen wenig betroffen. Die Auftraggeber der Gesellschaft kommen überwiegend aus der Lebensmittel- und diesbezüglichen Einzelhandelsbranche. Es muss darauf hingewiesen werden, dass das Ergebniswachstum der Gesellschaft vom Kraftstoffpreis und der Entwicklung der Lohnkosten für Fernverkehrsfahrer abhängig ist und diesbezüglich keine Prognose hinsichtlich des Öl- und Dieselmarkts bzw. der Lohnsteigerungen abgegeben werden kann. Dies gilt vorbehaltlich der Tatsache, dass in zukünftigen Verträgen das Risiko der Dieselpreissteigerungen nicht auf die Kunden übertragen werden kann. Risiken können sich weiterhin aus einer evtl. zukünftigen Verschärfung der Umweltauflagen ergeben. Durch die Gewinnung neuer Großkunden hat sich das Risiko der Abhängigkeit von einzelnen Abnehmern weiterhin deutlich gemindert. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht ersichtlich. Prognosebericht Eine exakte Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund nicht absehbarer konjunktureller Entwicklungen erscheint sehr schwierig, zumal, wenn Einflussfaktoren zum Tragen kommen, welche vom Unternehmen nicht beeinflusst werden können, wie derzeit im Zusammenhang mit dem Ukraine- und Nahostkonflikt. Im Jahr 2024 gelten wesentlich höhere Lkw-Mautsätze, die zum 1. Dezember 2023 angehoben wurden. Konkret sind jetzt für einen Lkw mit fünf und mehr Achsen der Euro-6-Klasse zusätzlich 15,8 Cent pro Kilometer zu entrichten. Dies bedeutet einen Anstieg gegenüber dem vorherigen Mautsatz (19 Cent) um 83 %. Dies wiederum erhöht die, auf den mautpflichtigen Kilometer bezogenen, Gesamtkosten eines solchen Fahrzeugs um rund 8 %. Ein Anstieg der Transportkosten des gesamten Lkw-Verkehrs in diesem Ausmaß würde nach Modellrechnungen von Intraplan zu einem Rückgang der Transportleistung um rund 1 % führen. Es kann allerdings bezweifelt werden, dass es zu einer Kostensteigerung in dieser Höhe kommt, schon allein wegen der Marktanteilsgewinne der (preisgünstigeren) ausländischen Unternehmen. Sie werden natürlich auch von der Mauterhöhung betroffen, dennoch führen Marktanteilsgewinne der ausländischen Unternehmen tendenziell zu einer Verbilligung des Lkw-Verkehrs, was also den Gesamtkostenanstieg dämpft. Aus diesen Gründen erwartet Intraplan, dass die Mautsatzerhöhung wie schon der vorangegangene Gesamtkostenanstieg (der deutschen Unternehmen) nur zu Verlagerungen zum Schienengüterverkehr in einer Höhe führen wird, die im Lkw-Verkehr kaum spürbar sind. Zum wiederholten Mal in den letzten Jahren wirkt ein derartiger Kostenanstieg weniger auf die Nachfrage im Lkw-Verkehr als auf die betriebswirtschaftliche Situation der deutschen Unternehmen. Dagegen werden sich im Jahr 2024 die gesamt- und branchenwirtschaftlichen Einflussfaktoren des Lkw-Verkehrs, die denjenigen des gesamtmodalen Güterverkehrs stark ähneln, einerseits gegenüber dem schwachen Vorjahr spürbar verbessern, andererseits aber noch unter dem langjährigen Durchschnitt liegen. Sowohl das BIP als auch der für den Lkw-Verkehr besonders bedeutende Außenhandel werden zumindest etwas steigen. Allerdings ist für die hier ebenfalls wichtige Bauwirtschaft sowie für die Industrieproduktion ein nochmaliger geringer Rückgang zu erwarten. Dies wird dann auch für den (gesamten) Straßengüterverkehr zutreffen. Wir schätzen ein Minus des Aufkommens um 0,8 % und der Leistung um 0,3 %. Die Divergenz entsteht erneut mehrheitlich durch das unterschiedlich hohe Gewicht der Baustofftransporte bei den beiden Größen. Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose jedoch für die Gebauer Logistik GmbH als realistisch: Die im Folgenden getroffenen Aussagen basieren auf den Planungen für das Geschäftsjahr 2024. Auf Grund der unsicheren konjunkturellen Lage und der gegenwärtigen Entwicklung im Rahmen des Ukraine- und Nahostkonflikts rechnet das Unternehmen für das kommende Jahr mit Umsätzen auf dem Niveau des Berichtsjahres und in den Folgejahren mit moderaten Steigerungen der Umsätze. Ob damit eine Steigerung der Erträge einhergeht, hängt maßgeblich von der Entwicklung der Preise für Dieselkraftstoff und der Entwicklung der Lohnkosten für Fahrpersonal ab. Die Umsatzrentabilität soll durch eine lediglich moderate Erhöhung der Kosten gesteigert werden. Dies erscheint vor dem Hintergrund der vereinbarten Dieselpreis Gleitklauseln als möglich. Ebenso wird bzgl. des zu erwartenden Anstiegs der Mautkosten verfahren werden. Insgesamt ist somit ein Jahresergebnis auf oder leicht über dem Niveau des Berichtsjahres zu erwarten.
Korbußen, den 26. September 2024 Dieter Holfelder, Geschäftsführer Anna Holfelder, Geschäftsführerin BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr zum 30.09.2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gebauer Logistik GmbH hat ihren Sitz in Korbußen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter HRB 200918 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB i.V. mit § 267 Abs. 4 HGB. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere der §§ 266 und 275 ff. HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen für die Pflichtangaben im Anhang wurde Gebrauch gemacht. Es gelten die Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) sowie das GmbH-Gesetz. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Bilanzierung und Bewertung der in der Bilanz ausgewiesenen Posten erfolgte nachfolgenden Grundsätzen: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um linearer Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird entsprechend seiner geschätzten Nutzungsdauer von 10 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die beweglichen Anlagegegenstände werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von EUR 800,00 wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gem. § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben angesetzt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2% auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Einnahmen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der diesem Anhang beigefügt ist. Das Gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag EUR 600.000,00 (Vj: EUR 600.000,00). Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen zum Teil die im Warenverkehr üblichen Eigentumsvorbehalte. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen innerhalb der nächsten zwölf Monate aus Miet- und Pachtverträgen für bewegliche und unbewegliche Wirtschaftsgüter bzw. aus Leasingverträgen betragen insgesamt TEUR 1.565 und bestehen in Höhe von TEUR 782 gegenüber verbundenen Unternehmen. Leasingverträge: Zweck: Diese beinhalten ausschließlich Kfz-Leasing. Immobilienverträge: Zweck: Anmietung von Gebäuden. Die Vorteile aus den betreffenden Leasingverträgen/Mietverträgen bestehen in der geringen Kapitalbindung bei gleichbleibenden Nutzungsmöglichkeiten. Ein weiterer Vorteil der Leasingverträge/Mietverträge besteht im fehlenden Vermarktungsrisiko am Ende der Leasingzeit. Risiken sehen wir in diesen Vertragsgestaltungen aus den tatsächlichen und potentiellen Abflüssen liquider Mittel über die Vertragslaufzeit. Zinserträge in Höhe von EUR 114.772,90 (Vj: EUR 110.604,41) betreffen verbundene Unternehmen. Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen sind ich Höhe von EUR 15.702,01 (Vj: EUR 0,00) angefallen. IV. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr zum 30.09.2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gebauer Logistik GmbH durch den Geschäftsführer Herrn Dieter Holfelder, Kaufmann, Hersbruck und Geschäftsführerin Frau Anna Holfelder, Kauffrau, Hersbruck. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Im Jahresdurchschnitt wurden 87 Arbeitnehmer (Vj.: 78) beschäftigt. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Holfelder Holding GmbH, Altdorf, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.
Korbußen, den 26. September 2024 Dieter Holfelder, Geschäftsführer Anna Holfelder, Geschäftsführerin Anlagespiegel
Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 30. September 2023 sowie der Lagebericht 2023 wurden von der Gesellschafterversammlung am 26. September 2024 festgestellt. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. Bestätigungvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gebauer Logistik GmbH, Korbußen - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gebauer Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Nürnberg, den 26. September 2024 Appel
Spies Vogt Züll
M. Sc. Christian Spies, Wirtschaftsprüfer M. Sc. Stefan Vogt, Wirtschaftsprüfer |
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