Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 209758
Eingetragen
24.1.2014
Branche
Herstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von Maschinen für die additive FertigungHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Entwicklung und Verkauf von Maschinen, Robotern, und Anlagen (Maschinenbau), insbesondere von Kommissionier- und Logistikanlagen sowie Entwicklung von Software zur Steuerung sowohl von Maschinen als auch von Robotern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
84.81%
Magazino GmbHEigenbeteiligung
15.19%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Jungheinrich Aktiengesellschaft
Germany
89.631 €
84.81%
Magazino GmbH
Germany
16.052 €
15.19%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Magazino GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Magazino

Magazino ist ein führender Software- und Hardware-Spezialist für intelligente und mobile Automatisierungstechnik für die Lager- und Intralogistik. Das Unternehmen entwickelt maßgeschneiderte Automatisierungslösungen in Form von mobilen, autonomen Robotern für die globalen Märkte im Bereich Intralogistik sowie Produktionsversorgung von der Planung bis zur Fertigung, Inbetriebnahme und Service.

In dem noch jungen Bereich der manipulationsfähigen, mobilen Robotik verfügt Magazino über mehr als 9 Jahre Erfahrung. Das Angebotsspektrum basiert auf der selbst entwickelten Software ACROS und umfasst neben den beiden eigenen Robotiklösungen TORU und SOTO auch alleinstehende Softwarelösungen für fremde Roboter und Fahrzeuge.

Durch die Entwicklung neuer innovativer Technologien und Automatisierungslösungen realisiert Magazino neue Wachstumspotenziale. Bei der Entwicklung von mobilen und autonomen Transportsystemen unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz zählt das Unternehmen zu den weltweit führenden Anbietern.

Mit einem umfassenden Serviceangebot gewährleistet Magazino die ständige Verfügbarkeit der Roboterflotte und somit höchste Effizienz in der Intralogistik. Mit Hilfe von intelligenter Sensorik und Remote-Operatoren überwacht Magazino die Logistikprozesse und ermöglicht die präzise Planung von Wartungen. Neben der Lieferung von Qualitätsersatzteilen werden die Kunden mittels digitaler Wartungsunterstützung dabei unterstützt, auch komplexe Wartungsaufgaben selbst zu übernehmen. So wird die größtmögliche Verfügbarkeit sichergestellt.

Im August 2023 hat der Bestandsgesellschafter, Jungheinrich AG, Magazino vollständig übernommen. Die Software- und Entwicklungskompetenz von Magazino wird künftig noch stärker in die Produktentwicklung von Jungheinrich integriert, um so den Ausbau des Geschäfts mit automatisierten und autonomen Fahrzeugen voranzutreiben.

2. Steuerungssystem

Die Magazino GmbH wird durch eine dreiköpfige Geschäftsführung geführt. In Rahmen von Gesellschafterbeschlüssen und in Abstimmung mit der Muttergesellschaft bestimmt die Geschäftsführung die strategische Ausrichtung des Unternehmens und legt die Richtlinien für das operative Geschäft und die finanziellen Handlungsspielräume fest. Die jährlich zu erstellende Budgetplanung unterstützt das Unternehmen bei der Erreichung der Unternehmensziele. Ergänzend werden ein standardisiertes monatliches Reporting sowie ein rollierendes Forecasting zur Steuerung des Unternehmens verwendet.

3. Forschung und Entwicklung

Magazino hat auch im Geschäftsjahr 2023, zur Stärkung und zum weiteren Ausbau seiner Marktposition, die Weiterentwicklung der Produkte und Systeme im Bereich der Intralogistik vorangetrieben.

Magazino beschäftigte im Durschnitt rund 61 Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung (inkl. Studenten und Auszubildende). Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten umfassen unter anderem die Weiterentwicklung der Software sowie der Hardware.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Für das Jahr 2023 erwartete die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zuletzt ein weltweites Wirtschaftswachstum in Höhe von 2,9% und eine überdurchschnittliche Inflationsrate von 6,2%. Im Folgejahr soll das Wirtschaftswachstum auf 2,7% und die Inflationsrate auf 5,8% sinken.

In Deutschland sank, nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts, das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr. Für das Folgejahr wird ebenfalls ein Rückgang der Wirtschaftsleistung erwartet.

Laut dem VDMA soll das Umsatzwachstum im Jahr 2023 für die deutsche Robotik und Automation Industrie im Vergleich zum Vorjahr um 13% zulegen.

2. Geschäftsverlauf Magazino

a) Umsatzentwicklung

Durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine und der hohen Inflationsrate sowie der Energiekrise in Deutschland, hat sich ein Großteil des für 2023 anvisierten Auftragsvolumens in das Jahr 2024 verschoben. Somit verzeichnet Magazino einen Gesamtumsatz in Höhe von 5,4 Mio. EUR in 2023 (Vj. 6,1 Mio EUR).

b) Beschaffung

Der Gesamtwert der Material-, Fertigungs- sowie Logistikkosten (ohne selbsterstellte Vermögensgegenstände) beträgt 1,0 Mio. EUR (Vj. 2,6 Mio. EUR).

c) Investitionen

Das Volumen der im Geschäftsjahr getätigten Investitionen in Sachanlagen und in immaterielle Vermögensgegenstände beträgt 1,8 Mio. EUR (Vj. 2,7 Mio. EUR).

Zu den Investitionsschwerpunkten gehörten vor allem der Ausbau des Roboterbetriebssystems sowie Weiter- und Neuentwicklungen für die TORU und SOTO Roboterreihen.

d) Personal- und Sozialbereich

Im Durchschnitt des Jahres 2023 waren im Unternehmen Magazino 132 (Vj. 117) Mitarbeiter (inklusive Auszubildende und Studenten) beschäftigt.

Zur Firmenkultur von Magazino gehört Vielfalt zu fördern, da das Unternehmen durch unterschiedliche Erfahrungen sowie Begabungen profitiert. Das Team von Magazino setzt sich aus rund 34 unterschiedlichen Herkunftsländern zusammen, wodurch Englisch als Unternehmenssprache gilt.

3. Lage des Unternehmens

a) Ertragslage

Das Betriebsergebnis liegt mit 6,3 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahreswert von -3,0 Mio. EUR. Die positive Ergebnisentwicklung ist, insbesondere, durch den außergewöhnlichen Sachverhalt des Verkaufs der selbsterstellten immateriellen Vermögenswerte ("IP") zurückzuführen.

b) Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögenslage des Unternehmens per 31. Dezember 2023 ist durch einen signifikanten Anstieg des Umlaufvermögens von 7,7 Mio. EUR im Vorjahr auf 23,5 Mio. EUR gekennzeichnet. Den größten Anteil haben hieran die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (hierin enthalten ist ein Konzerndarlehen iHv. 14,9 Mio. EUR). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 0,3 Mio. EUR.

Das Anlagevermögen ist um 8,5 Mio. EUR von 9,0 im Vorjahr auf 0,5 Mio. EUR gesunken. Ausschlaggebend für die Entwicklung des Anlagevermögens ist vor allem der Verkauf der selbsterstellten immateriellen Vermögenswerte an die Muttergesellschaft.

Dem stehen Verbindlichkeiten von insgesamt 5,8 Mio. EUR gegenüber. Im Wesentlichen sind hier Umsatzsteuerverbindlichkeiten enthalten.

Die Rückstellungen in Höhe von 3,9 Mio. EUR (Vj. 0,6 Mio. EUR) setzen sich vor allem aus Ertragssteuerrückstellungen (1,8 Mio. EUR) sowie aus der Abfindung von nicht wahrgenommenen Bezugsrechten (1,6 Mio. EUR) zusammen.

Die gesamten Vorräte belaufen sich auf 3,5 Mio. EUR.

Das Eigenkapital per 31. Dezember 2023 beträgt 14,3 Mio. EUR (Vj. 7,4 Mio. EUR).

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt -22,1 Mio. EUR, welcher insbesondere durch die Vergabe eines Konzerndarlehens verursacht ist.

Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit beträgt 24,9 Mio. EUR. Der Anstieg ist auf den Verkauf der immateriellen Vermögenswerte zurückzuführen.

Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit beträgt -5,6 Mio. EUR aufgrund einerseits der Tilgung von diversen Darlehen und andererseits der Zuführung in die Kapitalrücklage in Höhe von 2,3 Mio. EUR.

Die Fähigkeit, allen bestehenden Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, ist aktuell uneingeschränkt gegeben. Dies liegt vor allem an dem hohen Bestand an liquiden Mitteln sowie der weiteren Gewährleistung der Zahlungsfähigkeit durch Intercompany-Darlehen von der Muttergesellschaft.

4. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Das Streben nach wirtschaftlichem Erfolg ist für Magazino untrennbar mit dem Übernehmen unternehmerischer Verantwortung verbunden. Nachhaltigkeit heißt, die Qualität der Produkte und Dienstleistungen laufend zu steigern, aktiven Umwelt- und Klimaschutz zu betreiben sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz fest im Unternehmen zu verankern.

Als international agierendes Unternehmen ist Magazino auf qualifizierte, engagierte und leistungsfähige Mitarbeiter angewiesen. Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden und um bestmögliche Leistung erbringen zu können, bietet Magazino seinen Mitarbeitern ein außerordentlich gutes Arbeitsumfeld, dass es ihnen ermöglicht, die eigene Gesundheit zu fördern und flexibel zu arbeiten.

Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung bietet Magazino seinen Mitarbeitern jedes Jahr verschiedenste Angebote. Diese adressieren im Wesentlichen die Hauptursachen für diverse Zivilisationskrankheiten wie Bewegungsmangel, falsche Ernährung und Stress. Sportliche, wiederkehrende Aktivitäten wie die Teilnahme an Crossfit-, Squash-, Boulder- oder Kletterevents stehen dabei ebenso auf dem Programm wie Leistungen zur Gesundheitsvorsorge. Im Berichtsjahr lag die unternehmensweite Krankenquote bei 1,8% (Vj. 2,39%).

Um die Erhöhung des Frauenanteils in einer noch stark vom männlichen Geschlecht geprägten Industrie zu fördern, wurde der "Women Round Table" gegründet. Zudem wurde in 2023 das "Diversity Committee" gegründet. Hierdurch wurde eine Plattform geschaffen, welche es ermöglicht, kulturelle und ethische Veränderungen zu implementieren zum Wohlergehen aller Mitarbeiter, um somit eine Verbesserung des Arbeitsumfeldes zu gewährleisten. Durch diese Initiative konnten spezifische Herausforderungen, mit denen Mitarbeiter konfrontiert sind, identifiziert und angegangen werden.

Magazino weiß um die Bedeutung von gut ausgebildeten Mitarbeitern und bietet daher ein breites Angebot an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen an. Im Berichtsjahr 2023 waren im Unternehmen im Durchschnitt 3,3 Auszubildende (Vj. 4) in den Ausbildungsberufen Industriemechaniker/-in sowie Fachinformatiker/-in beschäftigt.

C. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

1. Risiko- und Chancenbericht

a) Grundsätze

Magazino ist ein lokal aufgestelltes und international operierendes Unternehmen. Jedes unternehmerische Handeln eröffnet neue geschäftliche Chancen, aber insbesondere in technologischer Hinsicht auch Risiken. Ziel der Geschäftsleitung des Unternehmens ist es, diese Risiken zu minimieren und die potenziellen Chancen zu nutzen, um den langfristigen Fortbestand des Unternehmens zu gewährleisten sowie den Unternehmenswert zu steigern.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat es sich die Geschäftsleitung zur Aufgabe gemacht, externe und interne Risiken systematisch und kontinuierlich zu identifizieren, bewerten, steuern, kontrollieren und zu berichten.

b) Risikomanagement

Durch die Akquisition und die Integration von Magazino in den Jungheinrich Konzern, wird sichergestellt, dass Magazino jederzeit ausreichend Liquidität für das operative Geschäft und für Investitionen zur Verfügung steht. Unter Berücksichtigung der Entwicklung des Umsatzes, des Auftragsbestandes und des Auftragseingangs erfolgt in regelmäßigen Abständen eine Überprüfung der zur Verfügung gestellten Finanzmittel auf ihre Auskömmlichkeit. Risiken aus Zins- und Währungskursänderungen bestehen zum Stichtag nicht.

Im Bereich Controlling werden die finanzwirtschaftlichen und rechtlichen Risiken identifiziert, analysiert und bewertet, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Magazino mittel- und langfristig gefährden können. Die Erstellung einer Mittelfristplanung auf Basis der antizipierten Auftragseingänge und Umsätze sowie unter Berücksichtigung der strategischen Ausrichtung erfolgt einmal im Jahr. Daraus werden u.a. Planungen für die Entwicklung des Personalbestandes und die zu tätigenden Investitionen abgeleitet.

Um kurz- bzw. mittelfristige Kapazitätsengpässe in der Fertigung zu vermeiden, werden die von den Vertriebseinheiten unterbreiteten Angebote hinsichtlich ihrer Auftragswahrscheinlichkeit turnusgemäß analysiert und auf Basis der Auftragseingänge abgestimmt.

Das Projektmanagement überwacht alle in der Abwicklung befindlichen Projekte insbesondere auf Einhaltung der kalkulierten Budgets und der zu erfüllenden vertraglichen Leistungskriterien sowie auf Nichtüberschreitung der schriftlich vereinbarten Termine. Bei sich abzeichnenden Risiken wie z.B. Kostenüberschreitung, Verzug oder Nichterfüllung vertraglicher Zusagen werden Maßnahmen eingeleitet, um einen Risikoeintritt zu vermeiden oder die Auswirkungen des entsprechenden Risikos zu minimieren.

Kundenverträge werden vor Unterzeichnung sorgfältig geprüft, um etwaige rechtliche, finanzielle, terminliche oder technische Risiken auszuschließen. Daneben unterliegt der Versicherungsbestand im Bereich der Personen- und Sachversicherungen einer jährlichen Überprüfung, ob die vorhandenen Deckungen angesichts der getroffenen Risikoeinschätzungen ausreichend sind. Die Rechtsberatung sowie die Beratung im Bereich der gewerblichen Schutzrechte sind wichtige Instrumente, um potenzielle Risiken auf vertraglicher Ebene zu minimieren.

Beschaffungsrisiken bestehen darin, dass Rohstoffe, Halbzeuge und sonstige Teile nicht fristgerecht, nicht in ausreichender Menge und Qualität oder nicht zu marktgerechten Preisen beschafft werden können. Um Versorgungssicherheit zu gewährleisten und um auf Veränderungen flexibel reagieren zu können, beobachtet der Einkauf intensiv die Beschaffungsmärkte, ermittelt alternative Bezugsquellen und überprüft potenzielle und bestehende Zulieferer.

Den Risiken, die sich aus Personalfluktuation und Nachwuchskräftemangel ergeben können, wirkt das Unternehmen mit Aus-, Fortbildungs- und Qualifizierungsangeboten, mit einer leistungsgerechten Vergütung sowie einer modernen betrieblichen Altersversorgung und einem umfassenden Maßnahmen-Katalog für das Recruiting an Schulen und Hochschulen entgegen.

Die IT-gestützte Abwicklung der Geschäftsprozesse führt neben allen damit verbundenen Vorteilen natürlich auch zu Risiken hinsichtlich Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Systemintegrität. Hohe IT-Sicherheitsstandards und geltende IT-Sicherheitsrichtlinien begrenzen das Risiko von Systemausfällen, Datenverlusten sowie von unberechtigten Datenzugriffen. Regelmäßige Überprüfungen und Anpassungen der eingesetzten Systeme sorgen dafür, dass die IT-Landschaft innerhalb des Unternehmens auf dem neuesten Stand der Technik ist, so dass eine sichere Abwicklung der Geschäftsprozesse gewährleistet ist. Für 2024 strebt das Unternehmen die Zertifizierung nach ISO 27001 an.

c) Strategische Risiken und Chancen

Strategische Partnerschaften in Wachstumsmärkten (z.B. Produktionsversorgung) verbunden mit der Neu- und Weiterentwicklung von Technologien zeugen vom Vertrauen der Kunden in die Technologieführerschaft von Magazino. Durch den Einsatz neuartiger Technologien bzw. der Übertragung bekannter Technologien in neue Anwendungsbereiche, z.B. in der Automatisierung der Produktionsversorgung, entstehen technische Risiken. Erfolgskritische Prozessdaten werden systematisch erfasst und durch die Expertise von Magazino-Ingenieuren ausgewertet und analysiert. So aufbereitete Daten helfen den Kunden ihre Anlagen bestmöglich zu nutzen und kostenoptimiert zu betreiben. Betätigungen im Umfeld der Digitalisierung unterliegen einer enormen Dynamik. Sich schnell verändernde Rahmenbedingungen und Technologie-Sprünge führen zur Notwendigkeit sich und die eingesetzten Technologien stetig zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.

d) Unternehmensfortführung

Nach der Übernahme von Jungheinrich sowie der Integration in den Konzern und der damit einhergehenden Liquiditätsausstattung, sind keine bezifferbaren und wahrscheinlichen Risiken bekannt, welche einzeln oder in ihrer Gesamtheit eine wesentliche negative Auswirkung auf die Fortführung des Unternehmens haben könnten.

e) Zusammenfassende Bewertung

Gegenwärtig sieht die Geschäftsführung von Magazino die gesamtwirtschaftliche Lage als maßgebliches Risiko, welches die Finanzlage von Magazino negativ beeinflussen könnte.

Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass durch die breitere Ausrichtung mit mehreren Produktsegmenten, die erfolgreiche Abnahme und Skalierung mit Bestandskunden sowie die Optimierung der innerbetrieblichen Abläufe und der Kostenstruktur die ergebnistechnische Trendwende erfolgreich fortgesetzt wurde. Investitionen stärken darüber hinaus die zukünftige Technologieführerschaft und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

2. Prognosebericht

a) Ausblick

Infolge des Ukraine Kriegs, der angehenden Bundeshaushalt-Debatte und der hohen Inflationsrate sowie Zinsen, rechnet der Bundesverband der Deutschen Industrie mit einem Rückgang des BIPs um 0,5%.

Da im Bereich der Intralogistik die Unternehmen weltweit ihre Kosten senken und die Effizienz steigern müssen, wird für diesen Geschäftsbereich auch in den kommenden Jahren ein Wachstum erwartet. Im Fokus steht dabei die weitere Marktdurchdringung bei den mobilen, manipulationsfähigen Robotern, insbesondere mit den Typen TORU und SOTO. Dieses soll, unter anderem, durch den kontinuierlichen Aufbau eines Integratoren- bzw. Partnernetzwerks gewährleistet werden.

b) Gesamtaussage

Der weiterhin wachsende Robotik-Markt sowie eine stärkere Marktdurchdringung führen zu einer positiven Entwicklung des Ergebnisses des Unternehmens in Form von weiter steigenden Umsätzen und Bruttomargen.

Aufgrund des Auftragsbestands, erwartet die Geschäftsführung für 2024 ein deutliches Umsatzwachstum sowie eine Verbesserung der nachhaltigen Profitabilität. Für das durch Sondereffekte bereinigte Jahresergebnis wird ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg erwartet.

 

München, den 23. Februar 2024

gez. Lukas Zanger, Geschäftsführer

gez. Frederik Brantner, Geschäftsführer

gez. Dr. Moritz Tennorth, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 489.215,00 9.017.662,18
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 34.914,00 8.435.384,18
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 8.394.065,18
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
3. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 34.913,00 41.318,00
II. Sachanlagen 449.540,00 577.517,00
1. technische Anlagen und Maschinen 221.214,00 368.331,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 228.326,00 209.186,00
III. Finanzanlagen 4.761,00 4.761,00
1. Beteiligungen 4.761,00 4.761,00
B. Umlaufvermögen 23.465.256,22 7.695.142,81
I. Vorräte 3.474.498,69 1.177.226,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 19.022.671,26 2.757.167,59
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 18.081.527,02 0,00
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 159.863,33 81.950,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 781.280,91 2.675.217,59
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 968.086,27 3.760.749,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 49.776,77 27.359,14
Bilanzsumme, Summe Aktiva 24.004.247,99 16.740.164,13

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 14.285.141,25 7.424.713,63
I. gezeichnetes Kapital 105.683,00 105.683,00
1. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt -16.052,00 -16.052,00
2. eingefordertes Kapital 89.631,00 89.631,00
II. Kapitalrücklage 42.346.276,36 40.005.335,21
III. Verlustvortrag 32.670.252,58 29.649.149,29
IV. Jahresüberschuss 4.519.486,47 -3.021.103,29
B. Rückstellungen 3.894.816,84 565.209,65
C. Verbindlichkeiten 5.814.089,90 8.689.367,49
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 8.154.333,33
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 300.435,00 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 5.513.654,90 535.034,16
D. Rechnungsabgrenzungsposten 10.200,00 60.873,36
Bilanzsumme, Summe Passiva 24.004.247,99 16.740.164,13

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 22.206.802,15 6.752.386,26
2. Personalaufwand 11.210.247,17 7.411.835,47
a) Löhne und Gehälter 9.783.487,76 6.206.203,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.426.759,41 1.205.631,83
davon für Altersversorgung 20.063,81 17.231,48
3. Abschreibungen 603.561,80 519.858,78
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 603.561,80 519.858,78
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.813.319,82 1.711.055,30
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 624,37 874,79
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 60.050,30 6.000,00
davon aus verbundenen Unternehmen 52.090,13 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 301.050,74 135.000,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.817.416,45 0,00
8. Ergebnis nach Steuern 4.521.256,47 -3.019.363,29
9. sonstige Steuern 1.770,00 1.740,00
Jahresüberschuss 4.519.486,47 -3.021.103,29

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Magazino GmbH hat ihren Sitz in München. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 209758 eingetragen.

Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und zur Darstellung im Jahresabschluss

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB aufgestellt.

Gemäß den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen für Kapitalgesellschaften erfolgt die Gliederung der Bilanz gemäß § 266 HGB nach den Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Darüber hinaus werden sämtliche größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften für die Erstellung und Offenlegung in Anspruch genommen.

Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, wurden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde die Angabe im Anhang gewählt.

Es sind insbesondere die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Finanzanlagen werden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Die Bewertung der Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten nach dem Durchschnittsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse bzw. der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr sind in Euro umgerechnet und mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden zum Entstehungskurs bzw. zum niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden zum Entstehungskurs bzw. zum höheren Stichtagskurs bewertet.

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind.

Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Die Bewertung erfolgt zum notwendigen Erfüllungsbetrag. Dabei werden Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag sind.

Latente Steuern werden gebildet, wenn zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen bestehen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen und sich daraus eine Steuerentlastung oder -belastung in der Zukunft ergibt. Die sich ergebende Steuerbe- und die sich ergebende Steuerentlastung wird verrechnet und in dieser Höhe entweder aktive latente Steuern oder passive latente Steuern bilanziert. Der Betrag, der sich ergebenden Steuerentlastung oder -belastung wird mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Der Posten wird aufgelöst, sobald die Steuerentlastung bzw. -belastung eintritt oder mit ihr nicht mehr zu rechnen ist.Steuerliche Verlustvorträge sind bei der Berechnung aktiver latenter Steuern jedoch lediglich in Höhe eines Teilbetrages der bestehenden Verlustvorträge zum Ausgleich der passiven latenten Steuern berücksichtigt.

Die latenten Steuern wurden infolge des Verkaufs des gesamten geistigen Eigentums im laufenden Geschäftsjahr in voller Höhe aufgelöst.

Angaben zu der Nutzung von Wahlrechten bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Gesetzliche Wahlrechte bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden wie folgt genutzt:

In die Herstellungskosten der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nur die gesetzlichen Pflichtbestandteile einbezogen. Dies sind die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit es durch die Fertigung veranlasst ist.

Die planmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Wirtschaftsgüter mit einem geringen Wert werden vereinfachend wie folgt abgeschrieben:Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis zu Euro 800 werden sofort abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit einem darüber liegenden Wert werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände abgeschrieben.

Der bilanzierte Geschäfts- oder Firmenwert wird gem. § 253 Abs. 3 HGB planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren verteilt.

In die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse bzw. unfertigen Leistungen werden nur die gesetzlichen Pflichtbestandteile einbezogen. Dies sind die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit es durch die Fertigung veranlasst ist.

Fremdkapitalzinsen werden weder im Anlage- noch im Umlaufvermögen aktiviert.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Vergleich zum Vorjahr stetig angewandt.

Angaben zu der Nutzung von Wahlrechten bei der Darstellung des Jahresabschlusses

Die Darstellung im Jahresabschluss erfolgt stetig im Vergleich zum Vorjahr.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten

Vermögen und Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beigefügten Anlagespiegel dargestellt.

Die Sachanlagen beinhalten technische Anlagen und Maschinen im Wesentlichen bestehend aus den Roboter-Demogeräten, die über eine Nutzungsdauer von 2 Jahren abgeschrieben werden und die Betriebs- und Geschäftsausstattung, die über eine Nutzungsdauer von 3 bis 14 Jahren abgeschrieben werden.

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Forderungen:

Forderungen zum 31.12.2023

Gesamtbetrag TEuro 19.022,7 (Vorjahr TEuro 2.757,2)
davon mit einer Restlaufzeit
= 1 Jahr TEuro 18.725,1 (Vorjahr TEuro 2.537,5)
> 1 Jahr TEuro 297,6 (Vorjahr TEuro 219,7)

In den Forderung gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 18.081.527,02 enthalten.

Eigenkapital, Schuldposten und Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 2.077,4 TEuro setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalaufwendungen mit 195,0 TEuro, für Abschluss und Prüfung mit 42,0 TEuro, für Gewährleistungen mit 4,8 TEuro, für Rückbauverpflichtung mit 38,6 TEuro,für die Erfindervergütung mit 50,7 TEuro, für das Buy & Upgrate Projekt mit TEuro 55,3 TEuro, für den Verzicht EIB 1.626,0 TEuro und für die sonstige Leistungen mit TEuro 65,0 zusammen.

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten zum 31.12.2023

Gesamtbetrag TEuro 5.814,1 (Vorjahr TEuro 8.689,3)
davon mit einer Restlaufzeit
= 1 Jahr TEuro 5.814,1 (Vorjahr TEuro 535,0)
1 - 5 Jahre TEuro 0,0 (Vorjahr TEuro 8.154,3)
> 5 Jahre TEuro 0,0 (Vorjahr TEuro 0,0)

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 300.435,00 enthalten.

In dem Personalaufwand sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von insgesamt 2.364.768,88 Euro für Mitarbeiter (virtuelles Mitarbeiterprogramm) enthalten.

Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 132 Arbeitnehmer (Vorjahr 117 Arbeitnehmer).

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch die Geschäftsführer

• Frederik Brantner, Betriebswirt

• Lukas Zanger, Maschinenbauingenieur

• Dr. Moritz Tenorth, Elektrotechnikingenieur (ab 23. August 2023)

geführt. Bezüglich der Bezüge wurde von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Haftungsverhältnisse, die nach § 251 HGB und § 268 Abs. 7 HGB angegeben werden müssen, bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 142 TEuro.

Das Honorar des Abschlussprüfers für Prüfungsleistungen betrug im Geschäftsjahr TEUR 12,0 (Vorjahr: TEUR 12,0).

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 4.519.486,47 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

 

München, den 23. Februar 2024

Geschäftsführung

gez. Frederik Brantner

gez. Lukas Zanger

gez. Dr. Moritz Tenorth

Anschaffungs-, Herstellungskosten 1.1.2023
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 8.924.168,65 1.578.661,19 0,00 10.502.829,84 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 277.850,17 9.138,64 0,00 0,00 0,00 286.988,81
Geschäfts- oder Firmenwert 1.507,95 0,00 0,00 0,00 0,00 1.507,95
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 9.203.526,77 1.587.799,83 0,00 10.502.829,84 0,00 288.496,76
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 892.407,92 48.426,66 0,00 82.992,51 0,00 857.842,07
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 729.867,07 129.163,50 0,00 0,00 0,00 859.030,57
Summe Sachanlagen 1.622.274,99 177.590,16 0,00 82.992,51 0,00 1.716.872,64
Finanzanlagen
Beteiligungen 4.761,00 0,00 0,00 0,00 0,00 4.761,00
Summe Finanzanlagen 4.761,00 0,00 0,00 0,00 0,00 4.761,00
Summe Anlagevermögen 10.830.562,76 1.765.389,99 0,00 10.585.822,35 0,00 2.010.130,40
kumulierte Abschreibungen 1.1.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 530.103,47 337.779,00 0,00 867.882,47 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 236.532,17 15.543,64 0,00 0,00 0,00 252.075,81
Geschäfts- oder Firmenwert 1.506,95 0,00 0,00 0,00 0,00 1.506,95
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 768.142,59 353.322,64 0,00 867.882,47 0,00 253.582,76
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 524.076,92 140.215,66 0,00 27.664,51 0,00 636.628,07
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 520.681,07 110.023,50 0,00 0,00 0,00 630.704,57
Summe Sachanlagen 1.044.757,99 250.239,16 0,00 27.664,51 0,00 1.267.332,64
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.812.900,58 603.561,80 0,00 895.546,98 0,00 1.520.915,40
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 8.394.065,18
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 34.913,00 41.318,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1,00 1,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 34.914,00 8.435.384,18
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 0,00 221.214,00 368.331,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 228.326,00 209.186,00
Summe Sachanlagen 0,00 449.540,00 577.517,00
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 4.761,00 4.761,00
Summe Finanzanlagen 0,00 4.761,00 4.761,00
Summe Anlagevermögen 0,00 489.215,00 9.017.662,18

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Magazino GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Magazino GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Magazino GmbH , München, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

München, den 21.03.2024

Berger & Partner PartmbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Martina Berger, Wirtschaftsprüfer

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