AVZ Auto-Teile-Vertriebs-Zentrum GmbH
Maybachstraße 2, 45891 Gelsenkirchen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torsten Ehlers seit 12.5.2020 | Prokura |
Klaus Adolf Burdenski seit 15.11.2017 | Geschäftsführer |
Andreas Peter Wellner seit 15.11.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Andreas Peter WellnerMOHAG Motorwagen-Handelsgesellschaft mbH | 50.00% |
Klaus BurdinskiMOHAG Motorwagen-Handelsgesellschaft mbH | 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 46.67% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MOHAG Motorwagen-Handelsgesellschaft mbHGelsenkirchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die MOHAG Motorwagen-Handelsgesellschaft mbH, nachfolgend MOHAG, ist eine Automobilhandels-Gruppe mit acht Standorten im nördlichen Ruhrgebiet. Die Aktivitäten umfassen den Vertrieb von Neu- und Gebrauchtwagen, die Durchführung von Reparatur- und Werkstattdienstleistungen, den Vertrieb von Ersatzteilen und Zubehör, die Vermittlung von Fahrzeugfinanzierungen und Versicherungen sowie die Vermietung von Fahrzeugen. Darüber hinaus übernimmt die MOHAG als Muttergesellschaft diverser Beteiligungsunternehmen Holdingfunktionen in den Bereichen Geschäftsführung, Rechnungswesen, Controlling, Liquiditätssteuerung, Lohn- und Gehaltsabrechnung, allgemeine Personalverwaltung, Marketing und IT-Dienstleistungen. Darüber hinaus wird der eigene, nicht autohausspezifische Immobilienbestand verwaltet. Der Geschäftsbereich Automobilhandel stellt sich wie folgt dar: Die Autohaus-Aktivitäten der MOHAG-Gruppe werden an acht Standorten betrieben. Zwei Autohäuser befinden sich jeweils in Essen, Recklinghausen und Gelsenkirchen. Darüber hinaus befindet sich noch jeweils ein Autohaus in Datteln und Dorsten. An den Standorten Gelsenkirchen, Willy-Brandt-Allee 50 sowie Recklinghausen, Rottstraße 116, wird neben dem Fabrikat Ford auch das Fabrikat Volvo vertrieben. Zusätzlich existiert im Filialbetrieb Recklinghausen, Rottstraße, noch ein Servicevertrag der Marke StreetScooter. Am Standort Gelsenkirchen, Grothusstraße 18, besteht neben dem Händlervertrag mit Ford noch ein Opel-Agenturvertrag. Für den Filialbetrieb in Essen, Herzogstraße, besteht ausschließlich ein Ford-Händlervertrag. Unser Filialbetrieb in Datteln vertreibt im Neuwagenbereich das Fabrikat Ford. Darüber hinaus besteht ein Volvo-Servicevertrag. An unserem Standort im Essener Süden, Rellinghauser Str. 400 wird neben Ford auch die Marke Kia angeboten. Des Weiteren werden von unserer Tochtergesellschaft MOHAG Automobile Sprungmann GmbH in Dorsten die Fabrikate Ford und Volvo vertrieben. Ergänzt werden unsere Aktivitäten durch unsere Versicherungsagentur, die ihren Geschäftssitz in den Räumlichkeiten des Filialbetriebes Gelsenkirchen, Grothusstraße hat. Im Bereich des Ersatzteilgroßhandels ist unsere Tochtergesellschaft AVZ Auto-Teile-Vertriebs-Zentrum GmbH tätig. Die Gesellschaft hat ihren Sitz ebenfalls in Gelsenkirchen. Die konzerneigene Leasinggesellschaft REGEDA, die Geschäftsleitung sowie die zentralisierte kaufmännische Verwaltung der MOHAG-Gruppe haben ihren Sitz in Gelsenkirchen in der Autohausfiliale an der Willy-Brandt-Allee 50. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2021 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 2,7 v.H. höher als im Jahr 2020. Die deutsche Wirtschaft konnte sich zwar trotz der andauernden Pandemie und der zunehmenden Liefer- und Materialengpässe nach dem Einbruch im Vorjahr wieder erholen, eine Wirtschaftsleistung auf Vorkrisenniveau konnte aber nicht erreicht werden. Im Vergleich zum Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, dem Jahr 2019, war das BIP 2021 immer noch um 2,0 v.H. niedriger. Die Wirtschaftsleistung hat sich im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen im Vergleich zum vorangegangen Krisenjahr 2020 erhöht. Im Verarbeitenden Gewerbe stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung deutlich um 4,4 v.H. gegenüber dem Vorjahr. Auch die meisten Dienstleistungsbereiche konnten gegenüber 2020 einen merklichen Zuwachs verzeichnen. Selbst der zusammengefasste Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewebe konnte ein Plus von 3,0 v.H. verzeichnen. Das Wachstum fiel hierbei aufgrund der anhaltenden pandemiebedingten Einschränkungen verhaltener aus, als in anderen Dienstleistungsbereichen. Lediglich im Baugewerbe, welches durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 kaum sichtbare Beeinträchtigungen hatte, ging die Wirtschaftsleistung 2021 um 0,4 v.H. zurück. Erwartungsgemäß konnte trotz der Zuwächse im Jahr 2021 in den meisten Bereichen noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreicht werden. Vor allem die sonstigen Dienstleister zu denen unter anderem Sport, Kultur und Unterhaltung zählen, waren besonders stark von der anhaltenden Corona-Pandemie beeinträchtigt und lagen 9,9 v.H. unter dem Vorkrisenniveau. Auch auf der Verwendungsseite des BIP konnte eine Erholung verzeichnet werden. Die Konsumausgaben des Staates stiegen trotz des bereits hohen Vorjahresniveaus im zweiten Corona-Jahr um 3,4 v.H. Großen Anteil haben daran vor allem die Ausgaben für Antigen-Schnelltest und Corona-Impfstoffe, sowie den Betrieb von Test- und Impfzentren. Die privaten Konsumausgaben stabilisierten sich 2021 auf dem Niveau des Vorjahres, sind aber noch weit entfernt vom Vorkrisenniveau. Die Bauinvestitionen, welche von der Pandemie weniger betroffen waren, konnten aufgrund von Materialengpässen leidlich ein Wachstum von 0,5 v.H. verzeichnen. In Ausrüstungsinvestitionen wurden im Jahr 2021 preisbereinigt 3,2 v.H. mehr investiert, allerdings nach einem starken Rückgang im Krisenjahr 2020. Ebenfalls erholen, nach starkem Rückgang im Vorjahr, konnten sich der Außenhandel. Preisbereinigt exportierte Deutschland in 2021 9,4 v.H. mehr Waren und Dienstleistungen ins Ausland als 2020. Die Importe legten gleichzeitig um 8,6 v.H. zu. Damit lag der Außenhandel Deutschlands 2021 nur noch leicht unter Vorkrisenniveau von 2019. Im Jahresdurchschnitt 2021 waren rund 44,9 Millionen Personen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag im Jahr 2021 die jahresdurchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen auf gleichem Niveau (+7 000 Personen; 0,0 v.H.) wie im Vorjahr. Im Jahr 2020 hatte die Corona-Krise den zuvor über 14 Jahre anhaltenden Anstieg der Erwerbstätigkeit beendet und zu einem Rückgang um 370 000 Personen (-0,8 v.H.) geführt. Während das Jahr 2020 noch geprägt war von der Lockdown-bedingten Kurzarbeit, welche binnen kürzester Zeit mit knapp 6 Millionen Personen, das entspricht 18 v.H. aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, auf ein historisches Niveau anstieg, konnte diese Zahl im Berichtsjahr wieder deutlich gesenkt werden. Bedingt durch die zunehmenden Lockerungen der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wurde im Jahre 2021 weniger Kurzarbeit in Anspruch genommen. Im August 2021 nahmen nur noch 760.000 Personen dieses Angebot in Anspruch. Dies schlägt sich zwar nicht in der Zahl der Erwerbstätigen, aber in der Zahl der geleisteten Arbeitsstunden nieder. Die Wochenarbeitszeit normalisierte sich wieder und wurde im Vorjahresvergleich nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamt (Destatis), um durchschnittlich 1,1 v.H. erhöht. Im Berichtsjahr verminderten sich die PKW-Neuzulassungen von 2.917.678 in 2020 deutlich um 295.546 bzw. um 10,1 v.H. auf 2.622.132 Einheiten. Die Besitzumschreibungen lagen mit 6.703.245 um 4,5 v.H. unter dem Vorjahresniveau. Vom Rückgang der Neuzulassungen waren auch von unseren Partnern vertriebene Marken teilweise betroffen. Während Ford und Volvo mit einem Rückgang zu kämpfen hatten, konnten Kia und Opel ein Plus ausweisen: Die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr beliefen sich bei Ford auf -35,0 v.H., Volvo -7,6 v.H., Kia +2,4 v.H. und Opel +10,7 v.H. Mit einem Anteil von 57,1 v.H. waren benzin- und dieselbetriebene Pkw (1.497.034/-31,4 v.H.) die am häufigsten gewählte Antriebsart. Die alternativen Antriebsarten schlossen das Jahr 2021 wiederum mit ausschließlich positiven Vorzeichen ab. Fahrzeuge mit Hybridantrieb (754.588/+43,0 v.H.) erreichten einen Anteil von 28,8 v.H. (im VJ 18,1 v.H.), darunter die Plug-in-Hybride (325.449/+62,3 v.H.) mit einem Anteil von 12,4 v.H. (im VJ 6,9 v.H.). Elektro-Pkw (355.961/+83,3 v.H.) konnten einen Anteil von 13,6 v.H. (im VJ 6,7 v.H.). ausweisen. Bei näherer Analyse dieser Entwicklung wird deutlich, dass die alternativen Antriebsarten eine immer größere Bedeutung erlangen. Hierbei muss jedoch berücksichtigt werden, dass der Absatz von Elektro- und Hybrid-Fahrzeugen im erheblichen Maße durch die BAFA-Prämie angetrieben wird. Die Wichtigkeit des Aftersales-Geschäfts, als wesentliche Ertragssäule hat auch im zweiten Jahr der Corona- Pandemie weiterhin Bestand. Zwar musste in diesem Geschäftsfeld in der Gesamtbranche ein Umsatzrückgang von -5,8 v.H. auf 25,9 Mrd. EUR im Vergleich zum Vorjahr hingenommen werden, jedoch bei einem Anstieg der Werkstattauslastung um einen Prozentpunkt auf 80 v.H. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 war die Werkstattauslastung des Berichtsjahres in der Branche immer noch drei Prozentpunkte niedriger. Die Folgen der Corona-Pandemie, wie auch die allgemeine Materialknappheit, waren auch in 2021 für die Leasing-Wirtschaft zu spüren. Dennoch konnte das Neugeschäft Mobilien-Leasing ein Wachstum von 3,4 v.H. erwirtschaften. Am stärksten ging das Leasing-Neugeschäft im Segment Luft-, Wasser-, Schienenfahrzeug (-28,0 v.H.) zurück. Die Geschäfte mit IT-Equipment entwickelten sich um 3,0 v.H. schlechter als im Vorjahreszeitraum. Den größten Anteil am Leasing-Markt hält weiterhin das Fahrzeugleasing mit 72 v.H. Während das Neugeschäft im Pkw-Leasing angesichts der Lieferengpässe nur um 2 v.H. steigen konnte, wuchs das Geschäft mit Nutzfahrzeugen um 9 v.H., da ein größeres Angebot bestand und die Transportbranche boomte. Obwohl die Neuzulassungen in 2021 um 10 v.H. zurück gingen, konnte der Leasing-Anteil auf 40,9 v.H. erhöht werden (VJ. 37,6 v. H.). 2. Geschäftsverlauf Umsatz- und Absatzentwicklung Der konsolidierte Fahrzeugabsatz des Konzerns entwickelte sich wie folgt: Fahrzeugverkauf in Stück
Die Umsatzerlöse in den einzelnen Segmenten stellen sich wie folgt dar: Fahrzeugumsatz in Mio. EUR
Die Marktanteile der von den Konzerngesellschaften vertriebenen Marken Ford, Volvo und Opel stellen sich wie folgt dar:
Der Rückgang der Gesamtfahrzeugerlöse in Höhe von 157,4 Mio. EUR bzw. 54,1 v.H. ist einerseits auf den Neuwagenverkauf (- 158,6 Mio. EUR bzw. -60,3 v.H.) und andererseits auf den Gebrauchtwagenbereich (+1,2 Mio. EUR bzw. +3,6 v.H.) zurückzuführen. Der Umsatzrückgang im Neuwagenbereich entfiel mit -5,6 Mio. EUR (-7,4 v.H.) auf das klassische Autohaussegment sowie mit -151,7 Mio. EUR (-84,2 v.H.) auf das Mietwagensegment. Die Umsatzerlöse im Segment Gebrauchtwagen erhöhten sich gegenläufig zur Entwicklung im Neuwagensegment um 1,2 Mio. EUR bzw. 3,6 v. H. auf 35,0 Mio. EUR (im VJ 33,8 Mio. EUR). Die Neuwagenumsätze der konzerneigenen Leasinggesellschaft REGEDA verminderten sich um 1,1 Mio. EUR bzw. -19,4 v.H. auf 4,7 Mio. EUR. Diese Verminderung war im Wesentlichen auf die massiven Lieferschwierigkeiten des Herstellers Ford zurückführen. Die im Berichtjahr ausgelieferten Leasingfahrzeuge verminderten sich aufgrund dessen im Vergleich nur von 281 um 36 Verträge bzw. -12,8 v.H. auf 245. Im Gegensatz dazu konnten die Auftragseingänge bei der REGEDA von 254 Leasingverträge um 9 bzw. 3,5 v.H. auf 263 Leasingverträge gesteigert werden. Der After-Sales Umsatz entwickelte sich im Konzern wie folgt (in Mio. EUR):
Die Umsatzerlöse im Segment Teile, Zubehör und Handelsware erhöhten sich im Berichtsjahr um 2,6 Mio. EUR bzw. 5,0 v.H. Diese Steigerung setzt sich getrennt nach den Geschäftsbereichen Großhandelsvertrieb und Autohausgeschäft wie folgt zusammen. Die konsolidierten Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Ersatzteilgroßhandel erhöhten sich von 42,0 Mio. EUR um 1,9 Mio. EUR bzw. 4,5 v.H. auf 43,9 Mio. EUR. Die Ersatzteilerlöse im Autohausgeschäft erhöhten sich ebenfalls von 10,2 Mio. EUR um 0,7 Mio. EUR bzw. 6,9 v.H. auf 10,9 Mio. EUR. Die Erlöse mit Werkstattdienstleistungen erhöhten sich moderat um 0,4 Mio. EUR bzw. 4,6 v.H. auf 9,2 Mio. EUR. Wie bereits erläutert, konnten sich der MOHAG-Konzern damit vom negativen Branchentrend positiv abheben. Personal Im Jahr 2021 beschäftigte der MOHAG-Konzern im Durchschnitt folgende Mitarbeiter:
3. Lage Die operativen Geschäftsprozesse in der MOHAG-Gruppe wurden von der Geschäftsleitung derart organisiert, dass sie den Vorgaben eines effektiven "Internen Kontrollsystems" entsprechen sollen. Durch ein effektives Berichtswesen auf Ebene unserer Beteiligungsgesellschaften sowie unserer Filialen (Profit-Center) sollen negative Entwicklungen frühzeitig analysiert und Gegenmaßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden. Darüber hinaus erstellt die MOHAG quartalsweise freiwillig einen Konzernabschluss. Auf Basis des Konzernabschlusses wird dann eine detaillierte Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vorgenommen. Vermögenslage
Das Anlagevermögen verminderte sich unter Berücksichtigung von Investitionen, Abgängen und planmäßigen Abschreibungen um TEUR 469,8 bzw. 1,4 v.H. auf TEUR 32.420,2. Die größte Einzelinvestition wurde für den Bau von PKW-Stellplatzes in Höhe von TEUR 697,7 in Gelsenkirchen getätigt. Die Vorräte verminderten sich um TEUR 13.059,2 bzw. 27,6 v.H. auf TEUR 34,3. Dieser Rückgang ist auf die Reduzierung des Neuwagenbestandes (-TEUR 11.324,1 bzw. -38,4 v.H.), des Gebrauchtwagenbestandes (-TEUR 1.698,7 bzw. -28,2 v.H.), des Ersatzteilbestandes (-TEUR 46,0 bzw. -0,4 v.H.) sowie einer Erhöhung des Bestandes von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe von TEUR 9,6 bzw. +48,0 v.H. zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich im Berichtsjahr um TEUR 1.408,2 bzw. 19,1 v.H. auf TEUR 5.969,2. Dieser Rückgang basierte einerseits auf Verminderungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in der MOHAG (-TEUR 1.173,1 bzw. -24,2 v.H.), in der MOHAG Automobile Sprungmann (-TEUR 363,4 bzw. -51,1 v.H.), in der REGEDA (-TEUR 63,4 bzw. 61,7 v.H.) sowie andererseits auf eine Erhöhung im AVZ (+TEUR 191,7 bzw. 11,2 v.H.). Die sonstigen Vermögensgegenstände verminderten sich im Berichtsjahr um TEUR 1.116,6 bzw. 34,8 v.H. auf TEUR 2.094,8. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die Verringerung von Ansprüchen aus Verkaufshilfen der Hersteller zurückzuführen. Der Bestand an flüssigen Mitteln erhöhte sich im Berichtsjahr von TEUR 7.420,1 um TEUR 5.869,9 bzw. 79,1 v.H. auf TEUR 13.290,0. Wir verweisen an Stelle auf die nachfolgende Erläuterung der Finanzlage des MOHAG-Konzerns. Finanzlage Die Finanzlage des Konzerns ist trotz der Corona-Krise nach wie vor hervorragend. Im Berichtsjahr erhöhte sich der Bestand an flüssigen Mitteln um TEUR 5.869,9 auf TEUR 13.290,0. Die bestehenden Kontokorrentlinien in Höhe von TEUR 3.400,0 wurden im Berichtsjahr nicht in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag belief sich der Bestand an nicht finanzierten Neu-, Gebraucht- und Vorführwagen auf TEUR 15.470,3. Für deren Refinanzierung standen dem Konzern im klassischen Autohaussegment nicht in ausgenutzte Fahrzeugfinanzierungskreditlinien in Höhe 45,2 Mio. EUR zur Verfügung. Im Rahmen einer kurz- und mittelfristigen Liquiditätsplanung wird die Liquiditätsversorgung permanent kontrolliert. Langfristige negative Entwicklungen werden auf Basis unserer rollierenden 3-Jahresliquiditätsplanung ebenfalls frühzeitig erkannt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen, Skontiermöglichkeiten werden grundsätzlich genutzt. Forderungen werden möglichst innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Das Forderungsmanagement ist zentral organisiert. Hinsichtlich der Beitreibung von offenen Forderungen arbeiten wir kostenoptimiert mit der Creditreform, Gelsenkirchen zusammen. Am Bilanzstichtag bestehende Risiken sind durch Wertberichtigungen und Rückstellungen im Jahresabschluss ausreichend berücksichtigt. Großkunden im Ersatzteilgroßhandel (AVZ) werden grundsätzlich über die Atradius Kreditversicherung, Niederlassung der Atradius Credit Insurance N.V., versichert. Kapitalstruktur
Das Eigenkapital des Konzerns erhöhte sich um TEUR 3.594,1 (9,2 v.H.) auf TEUR 42.738,4. Dieser Anstieg ist auf eine Verringerung der Rücklagen in Höhe von TEUR 836,1, einer Erhöhung des Bilanzgewinns in Höhe von TEUR 4.308,0 sowie auf eine Erhöhung der Anteile anderer Gesellschafter in Höhe von TEUR 122,2 zurückzuführen. Ergänzend verweisen wir noch auf die Konzern-Eigenkapitalentwicklung. Die Eigenkapitalquote belief sich zum Jahresende auf 48,4 v.H. (i.V. 39,8 v.H.). Die Rückstellungen erhöhten sich im Berichtsjahr um TEUR 169,3 bzw. 3,3 v.H. auf TEUR 5.354,3. Dieser Anstieg ist sowohl auf die Erhöhung der Steuerrückstellungen von TEUR 1.583,6 um TEUR 64,0 auf TEUR 1.647,6 als auch auf die Erhöhung der Sonstigen Rückstellungen von TEUR 3.601,4 um TEUR 105,3 auf TEUR 3.706,7 zurückzuführen. Bezugnehmend auf die Entwicklungen im Vergleich zum Vorjahr verweisen wir auf den Rückstellungsspiegel (Anlage 9) dieses Prüfungsberichtes. Die Bankschulden verminderten sich im Berichtsjahr um TEUR 12.849,1 bzw. 30,8 v.H. auf TEUR 28.840,0. Dieser deutliche Rückgang basiert hauptsächlich auf den Abbau der Verbindlichkeiten aus der Fahrzeugeinkaufsfinanzierung in Höhe von TEUR 10.904,1 bzw. 45,3 v.H. sowie der Tilgung von Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.889,0 (-10,8 v.H.). Die Bilanzsumme belief sich zum 31. Dezember 2021 auf TEUR 88.173,0 (VJ TEUR 98.374,8) und verminderte sich damit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 10.201,8 bzw. 10,4 v.H. Investitionen Die Investitionen ins Anlagevermögen - ohne Miet- und Vorführwagen - betrugen im Geschäftsjahr TEUR 1.492,5 und verteilen sich wie folgt:
Liquidität
Die vollständige Kapitalflussrechnung ist dem Konzernabschluss zu entnehmen.
Ertragslage
Das neutrale Ergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
Der Konzernjahresüberschuss der MOHAG erhöhte sich im Berichtsjahr von TEUR 4.104 um TEUR 423,8 bzw. 10,3 v.H. auf TEUR 4.528,2. Die Personalkosten erhöhten sich im Berichtsjahr um TEUR 688,4 bzw. 4,7 v.H. auf TEUR 15.400,5. Von dieser Personalkostensteigerung entfielen TEUR 262,1 auf eine Corona-Sonderzahlung, die im Dezember des Berichtsjahres an die Mitarbeiter ausgezahlt worden ist. Die Abschreibungen verminderten sich von TEUR 2.490,5 um TEUR 121,1 auf TEUR 2.369,4. Dieser Rückgang basiert im Wesentlichen auf einer Verringerung der Abschreibungen auf Miet- und Vorführwagen in Höhe von TEUR 101,2. Die übrigen Abschreibungen beliefen sich auf dem Vorjahresniveau. Die sonstigen Sachaufwendungen verminderten sich von TEUR 5.573,1 um TEUR 123,7 bzw. 2,2 v.H. auf TEUR 5.449,4 und lagen damit auf dem Niveau des Vorjahres. Trotz einer Steigerung des Ergebnisses vor Ertragssteuern in Höhe von TEUR 105,6 verminderten sich die Ertragsteuern um TEUR 318,2 bzw. 12,6 v.H. auf TEUR 2.214,1. Hierbei muss berücksichtigt werden, dass im Vorjahr in den Ertragsteuern noch eine Steuerbelastung aufgrund einer abgeschlossenen Betriebsprüfung in Höhe von TEUR 702,6 enthalten war. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Steuerung stützt sich die Gesellschaft auf ein monatliches Reporting, indem vor allem die Kennzahlen Umsatzerlöse, Brutto/Nettogewinn im Rahmen einer Deckungsbeitragsrechnung, EBITDA und die Umsatzrendite insgesamt und bezogen auf die einzelnen Abteilungen und Standorte betrachtet werden. Daneben wird die Geschäftsentwicklung markenbezogen anhand der verkauften Stückzahlen und Werkstattstunden gemessen. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeiterbelange und Ausbildung Unsere betriebliche Leistung resultiert vor allem aus der Leistungsfähigkeit und der Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf eine gute und intensive Ausbildung legen wir großen Wert. Zurzeit bilden wir 55 junge Menschen aus. Durch regelmäßige Schulungen und Seminare bleiben wir jederzeit auf dem "Stand der Technik". Mit einer Ausbildungsbildungsquote von 15 v.H. nehmen wir einen Spitzenplatz ein. Soziales Engagement MOHAG - wir bewegen die Region - ein Slogan der verpflichtet. Wir fühlen uns der Region verbunden. Das zeigen unsere verschiedenen Aktivitäten und Unterstützungen in Unternehmensverbänden, Vereinen, der Industrie- und Handelskammer und sozialen Einrichtungen. III. Prognosebericht In seiner Prognose für das Jahr 2022 vom 22.12.2021 geht der ZDK davon aus, dass sich der Bestellstau bei Neufahrzeugen ab Mitte des kommenden Jahres langsam aufzulösen beginnt. Diese Einschätzung wird auch im Herbstgutachten der führenden Wirtschaftsinstitute geteilt. "Somit erwarten wir um die 2,9 Mio. neu zugelassene Pkw in 2022 und damit rund 340.000 Einheiten mehr als in diesem Jahr zu erwarten sind", sagt ZDK-Präsident Jürgen Karpinski. Laut der ZDK-Analyse werde sich auch der Gebrauchtwagenmarkt schrittweise normalisieren. "Wir prognostizieren daher für 2022 rund 6,8 Mio. Pkw-Besitzumschreibungen nach rund 6,7 Mio. Halterwechseln in 2021", so der ZDK-Präsident. Für das Reparatur- und Servicegeschäft sei mit einer weiteren Erholung zu rechnen: "Wir gehen davon aus, dass sich die durchschnittliche Auslastungsquote der Werkstätten im kommenden Jahr um zwei Prozentpunkte auf 82 Prozent erhöht." Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung sind der seit Mitte 2021 zu verzeichnende Beschäftigungsaufbau, der sich laut dem Herbstgutachten der führenden Wirtschaftsinstitute in den nächsten zwei Jahren fortsetzen soll. Damit einher geht ein Anstieg der Zahl der Erwerbstätigen und des privaten Konsums. Die privaten Pkw-Neuzulassungen werden laut dem ZDK zumindest im ersten Halbjahr 2022 von der angespannten Liefersituation aufgrund der Halbleiterkrise konterkariert. Daher wird sich die Zahl der privaten Pkw-Zulassungen gemäß der Verbandsprognose mit rund einer Million Einheiten wieder dem Wert des ersten Krisenjahres 2020 (1,08 Mio. Pkw) annähern, den diesjährigen Tiefstand von zu erwartenden rund 885.000 Einheiten jedoch übertreffen. Bei den gewerblichen Neuzulassungen sieht der ZDK positive Tendenzen insbesondere im Flottensegment. Das liege zum einen an der von den Wirtschaftsweisen prognostizierten steigenden Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Zum anderen sei im zweiten Halbjahr mit einer steigenden Fahrzeugverfügbarkeit zu rechnen. Auch die anderen Segmente werden im Vergleich zu diesem Jahr leichten Zuwachs haben. Daher rechnet der ZDK damit, dass die Gesamtzahl der in diesem Jahr zu erwartenden rund 1,675 Mio. gewerblichen Neuzulassungen im kommenden Jahr auf insgesamt rund 1,9 Mio. Pkw ansteigen wird. Besitzumschreibungen: Hier geht der ZDK davon aus, dass sich aufgrund der ab Mitte 2022 zu erwartenden Auflösung des Bestellstaus an Neufahrzeugen der Gebrauchtwagenmarkt langsam wieder normalisieren wird. Somit prognostiziert der ZDK rund 6,8 Mio. Pkw-Besitzumschreibungen in 2022 nach rund 6,7 Mio. Einheiten in diesem Jahr. Die Gebrauchtwagenpreise werden zunächst auf dem höheren Niveau bleiben, bis das Angebot wieder die Nachfrage übersteigt. Werkstatt und Service: Nach der ab Mitte 2021 zu verzeichnenden Normalisierung bei Wartungs- und Reparaturaufträgen geht der ZDK davon aus, dass sich die durchschnittliche Auslastungsquote der Werkstätten, die in diesem Jahr bei 80 Prozent landen dürfte, im kommenden Jahr auf 82 Prozent steigern wird. Im MOHAG-Konzern erwarten wir für das Jahr 2022 aufgrund der nach wie vor bestehenden Corona-Krise sowie der geopolitischen Risiken hinsichtlich des Einmarsches von Russland in die Ukraine eine rückläufige Entwicklung im Bereich des Neuwagenverkaufs. Darüber hinaus zeichnet sich bei der Chip-Krise immer noch keine wesentliche Verbesserung ab. Obwohl wir in der MOHAG in den ersten beiden Monaten des Geschäftsjahres 2022 einen sehr guten Auftragseingang hatten, sind die Anlieferungen unserer Hersteller bzw. Vertragspartner unverändert schwach. Hierdurch wird die Umsatz- und Ertragsentwicklung im Neuwagensegment wesentlich beeinflusst. Aufgrund der geringen Verfügbarkeit von Neuwagen wird sich das hervorragende Gebrauchtwagengeschäft des Berichtsjahres auch im Jahr 2022 fortsetzen. Im Aftersales-Segment gehen wir einer leichten Steigerung der Umsätze und des Ertrages aus. Bereits im Berichtsjahr konnten wir uns von negativen Umsatzentwicklung der Gesamtbranche (-5,8 v.H.) positiv abheben und die Umsätze im Werkstattgeschäft (+4,6 v.H.) sowie im Bereich der Ersatzteile/Zubehör (+5,0 v.H.) erhöhen. Nach unserer Budgetplanung für das Jahr 2022, erwarten wir einen Konzernjahresüberschuss in Höhe von 3,7 Mio. EUR. Im Rahmen der Erstellung der Budgetplanung hatten wir bereits negative Auswirkungen der Corona-Krise sowie der Lieferengpässe im Neuwagenbereich berücksichtigt. Eine sachgerechte Beurteilung der aktuellen geopolitischen Krise sowie deren Auswirkung auf den Geschäftsverlauf der MOHAG ist der Geschäftsleitung nicht möglich. Da wir jedoch unseren Konzernjahresüberschuss lt. Budgetplanung des Jahres 2022 rd. 822 TEUR bzw. rd. 18 v.H. unter dem Berichtsjahr geplant haben, sind wir der Meinung, dass wir sämtliche bestehenden Risiken für das Geschäftsjahr 2022 in ausreichendem Maße berücksichtigt haben. Die ersten beiden Monate des Geschäftsjahres 2022 sind sehr gut angelaufen. Die Konzernbetriebsergebnisse liegen deutlich über dem Jahr 2021, sodass sich ein Jahresüberschuss auf dem Niveau des Berichtsjahres abzeichnet. Insgesamt betrachtet hat sich die MOHAG gut auf die aktuellen Krisen eingestellt. Aufgrund einer starken finanziellen Ausstattung, einer hervorragenden Eigenkapitalquote, eines aktuellen Neuwagenauftragsbestandes von 2.127 Verträgen, einer hohen langjährigen Gewerbekundenkompetenz sowie einer guten digitalen Ausstattung wird sich die Gesellschaft in der aktuell schwierigen Situation behaupten. IV. Chancen- und Risikobericht Der Start in das Jahr 2022 wird, wie schon im Vorjahr, durch erneut stark ansteigende Corona-Infektionen belastet. Teile des Dienstleistungssektors leiden ein weiteres Mal unter eingeschränkten Geschäftsmöglichkeiten und vorsichtigen Kunden. Dazu kommen Produktionsstörungen in Teilen der Industrie, der Bauwirtschaft und auch im Dienstleistungsbereich aufgrund fehlender Zulieferungen aus dem Inland und besonders aus dem Ausland. Nachholeffekte, Sonderkonjunkturen und gestörte Logistikketten sorgen für anhaltende Störungen der Betriebsabläufe, ebenfalls in diesem Jahr (Bardt und Grömling vom Institut der deutschen Wirtschaft, 2022). Dies schlägt sich in höheren Produktionskosten der Unternehmen nieder, was neben anderen Faktoren zu einem Preisauftrieb auf der Konsumebene geführt hat. Diese Belastungen durch Pandemie, Produktionsstörungen und die Preiseffekte sind ein globales Phänomen und dämpfen die weltwirtschaftliche Dynamik im Jahr 2022. Hinzu kommt eine Verschärfung der geopolitischen Lage. Die weiteren Auswirkungen der militärischen Eskalation in der Ukraine sind schwer kalkulierbar. Die direkten ökonomischen Effekte für Deutschland, über ausfallende Lieferanten, wegfallende Kunden und Einschränkungen von eigener Produktion vor Ort, erscheinen überschaubar. Große Risiken bergen fehlende Energie- und Rohstofflieferungen aus Russland sowie Unwägbarkeiten über den globalen Warentransport und die Energie- und Rohstoffpreisentwicklung. Ob dies ernsthafte Bremsspuren in den Investitionsplänen der deutschen Unternehmen zur Folge hat, ist zum jetzigen Zeitpunkt offen. Jedenfalls sind bislang noch keine Einbußen beim weltwirtschaftlichen Erholungstempo sichtbar. Mittelfristig muss sich Deutschland dennoch Gedanken um die Energieversorgung machen und unabhängiger von Russland werden. Schon der Ausstieg aus Kernkraft und Kohle birgt hohe Risiken für die deutsche Energieversorgung. Wenn Gas als Energiequelle ebenfalls eingeschränkt wird, verschärft sich die Lage noch einmal. Damit wird Deutschland als Standort für energieintensive Industrien unattraktiv. Vorübergehend könnte der Staat mit Subventionen dagegenhalten, aber Standortnachteile dauerhaft mit Zuschüssen auszugleichen, ist selbstschädigend. Auch die anhaltende Inflation bringt ein Risiko mit sich. Im Februar 2022 stiegen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Februar 2021, angeheizt von hohen Energiepreisen, um 5,1 v.H., wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Vor allem Haushaltsenergie und Kraftstoff verteuerten sich im Februar innerhalb eines Jahres um 22,5 v.H. Der Krieg in der Ukraine, der an den Rohstoffmärkten unmittelbar für Preissprünge bei Rohöl und Erdgas sorgte, aber auch Sanktionen gegen Russland wie z.B. der Swift-Ausschluss Russlands könnte die Inflation weiter anheben. Christian Sewing, Bankenverbands- und Vorstandschef der Deutschen Bank, prognostiziert hierzu: "Die Preise werden mit Sicherheit weiter steigen, insbesondere für Energie und Rohstoffe. Wir rechnen für Deutschland derzeit mit einer Inflationsrate von um die 5 v.H. für dieses Jahr". "Corona, Lieferengpässe, Inflation und politische Risiken können eine explosive Mischung bilden" sagt Michael Karrenberg, Regional Director Risk Services beim internationalen Kreditversicherer Atradius. Die Zahl der Pleiten dürfte 2022 wieder steigen und das Risiko der Forderungsausfälle zunehmen. Allerdings sei noch unklar, wie stark die Zahl der Firmeninsolvenzen nach Auslaufen der staatlichen Hilfsmaßnahmen stiegen werden, so Karrenberg. Bereits jetzt sind Branchen wie Gastronomie, Tourismus oder Veranstaltungswirtschaft von den Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung betroffen. Zudem leidet die Wirtschaft seit Monaten unter anhaltenden Rohstoff-, Material- und Lieferengpässen. Diese Mangelwirtschaft trifft nach Ansicht von Karrenberg insbesondere die Automobilindustrie. Ein ähnliches Urteil zur aktuellen Lage in der Automobilindustrie, welche sich den fünften Monat in Folge verschlechtert hat, trifft das Münchener ifo-Institut. Oliver Falck, Leiter des ifo Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien, teilt mit, dass auch die Erwartungen bei den Herstellern nicht mehr so rosig seien. Die Situation bei den Herstellern übertrage sich auch direkt auf die Zulieferer. Auch hier bleibe die Lage schlecht. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Unser Handelsgeschäft ist kapitalintensiv. Die Erbringung von Serviceleistungen erfordert Investitionsentscheidungen mit langfristigen Amortisationsdauern. Durch konsequentes Forderungsmanagement versuchen wir Ausfallrisiken bei Kundenforderungen möglichst gering zu halten. Am Bilanzstichtag bestehende Risiken sind durch Wertberichtigungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Im Bereich der Verbindlichkeiten kann der Konzern bei Fälligkeit Liquiditätsrisiken ausgesetzt sein, d.h. dem Risiko Zahlungsverpflichtungen im Zeitpunkt ihrer Fälligkeit nicht nachkommen zu können. Aufgrund der stabilen Finanzlage unseres Konzerns sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind ausreichende Kreditlinien vertraglich vereinbart. Ein Forderungsausfallrisiko hinsichtlich der Leasingraten besteht in unserer Leasinggesellschaft REGEDA nicht, da sämtliche Leasingverträge im Rahmen des "Sale-and-lease-back-Verfahren" an die Santander Consumer Leasing GmbH verkauft werden. Im Rahmen des bestehenden Vertrages übernimmt die Santander Consumer Leasing GmbH das Forderungsausfallrisiko. Die Bereitstellung einer Kreditlinie ist bei der REGEDA ebenfalls nicht notwendig, da wie bereits erläutert, die jeweiligen Neuverträge grundsätzlich an die Santander Consumer Leasing GmbH verkauft werden. Registergericht Gelsenkirchen, HRB 5380KONZERNBILANZ zum 31.12.2021Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021Allgemeine Hinweise Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzernbilanz ist nach dem Gliederungsschema des § 266 HGB aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gliederungsschema des § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) aufgestellt. I. Konsolidierungskreis und Stichtag In den Konzernabschluss sind neben dem Mutterunternehmen alle Tochterunternehmen einbezogen. Tochterunternehmen Im Verhältnis zu den nachfolgend aufgeführten Gesellschaften sind wir aufgrund des ausgeübten beherrschenden Einflusses Muttergesellschaft im Sinne des § 290 des Handelsgesetzbuches (HGB):
Beteiligungsunternehmen Angaben zu Beteiligungen i.S.d. § 313 Nr. 4 S. 1 und 2 HGB
Es wird gemäß § 312 Abs. 2 HGB darauf verzichtet, die OT Regio Niederrhein GmbH, Wesel, in den Konzernabschluss einzubeziehen, da sie für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung ist. Konzernabschlussstichtag Abschlussstichtag der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember. II. Konsolidierungsgrundsätze Kapitalkonsolidierung Vor dem 01. Januar 2010 vorgenommene Kapitalkonsolidierungen (Vollkonsolidierung) wurden grundsätzlich nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB in der bis 25. Mai 2009 gültigen Fassung (HGB a.F.) durchgeführt, die so ermittelten Werte wurden beibehalten. Die Verrechnung nach § 301 Abs. 1 HGB erfolgte zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des Tochterunternehmens in den Konzernabschluss. Überstieg der Buchwert das anteilige Eigenkapital, wurden die Unterschiedsbeträge mangels stiller Reserven als Firmenwert ausgewiesen. Lag das anteilige Eigenkapital über dem Beteiligungsbuchwert, wurde der passive Unterschiedsbetrag, der dem Eigenkapital zuzurechnen ist, gemäß § 301 Abs. 3 Satz 3 HGB a.F. mit den positiven Unterschiedsbeträgen verrechnet. Schuldenkonsolidierung Forderungen, Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gemäß § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet. Eventualverbindlichkeiten sind im erforderlichen Umfang konsolidiert worden. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Erträge und Aufwendungen aus den konzerninternen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen wurden hinsichtlich der Umsätze mit Fahrzeugen und Ersatzteilen sowie der Werkstattleistungen zwischen den einzelnen Gesellschaften ebenso eliminiert wie Mieten, Umlagen für Verwaltung, Zinsen und Beteiligungserträge aus einbezogenen Unternehmen. Konzerninterne Umsatzerlöse wie auch andere konzerninterne Erträge wurden mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. Behandlung von Zwischenergebnissen Eine Zwischenergebniseliminierung bei in den Konzernabschluss zu übernehmenden Vermögensgegenständen, die auf Lieferungen und Leistungen zwischen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhen, wurde im Hinblick auf die insgesamt für Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns untergeordnete Bedeutung entsprechend § 304 Abs. 2 HGB nicht vorgenommen. Steuerabgrenzungen Durch Konsolidierungsmaßnahmen verursachte Steuerabgrenzungen waren nicht veranlasst. Anteile anderer Gesellschafter Soweit Anteile an in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen nicht dem Mutterunternehmen gehören, wird gemäß § 307 HBG ein Ausgleichsposten für Anteile Dritter ausgewiesen. Anderen Gesellschaftern zustehende Gewinne und auf sie entfallene Verluste sind in den Posten einbezogen und in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Posten "Jahresüberschuss" gesondert ausgewiesen. III. Bilanzierungsgrundsätze Die Bilanzierungsmethoden des Mutterunternehmens wurden einheitlich auf alle Konzernunternehmen angewendet. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den Vorschriften des GmbH Gesetzes aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Konzernbilanz oder im Konzernanhang gemacht werden können, sind grundsätzlich im Konzernanhang enthalten. IV. Bewertungsgrundsätze Die Bewertungsmethoden des Mutterunternehmens wurden einheitlich auf alle inländischen Konzernunternehmen angewendet. Die Vermögensgegenstände, Schulden und Posten der Gewinn- und Verlustrechnung der ausländischen Tochtergesellschaften wurden aus den nach lokalen Rechnungslegungsvorschriften erstellten Jahresabschlüssen der Gesellschaften übernommen. Soweit diese Wertansätze von den Bewertungsvorschriften des HGB abweichen, wurde gemäß § 308 Abs. 2 Satz 3 HGB auf eine Anpassung an das HGB verzichtet, da die Auswirkungen von untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind. Die Bewertung wurde nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen sind mit den um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten angesetzt. Die Abschreibungen werden linear ermittelt. Im Berichtsjahr zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 ohne Umsatzsteuer wurden sofort voll abgeschrieben. Die Bestände an Vorführfahrzeugen wurden ungeachtet deren überwiegend nur kurzfristigen Verweildauer im Konzernvermögen entsprechend der Auffassung des Bundesfinanzhofs dem Anlagevermögen zugerechnet und unter den Sachanlagen ausgewiesen. Vorführfahrzeuge wurden linear über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten aktiviert. Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Kundenforderungen werden wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der Beitreibung der Außenstände pauschal wertberichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Dabei werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem von der Bundesbank ermittelten maßgebenden Zinssatz abgezinst. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. V. Angaben zur Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt. 2. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten und Sicherheiten auf:
VI. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse
VII. Sonstige Pflichtangaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Konzern betreibt sein Unternehmen teilweise in gemieteten Räumen. Die finanziellen Verpflichtungen aus den Miet- und Erbbaurechtsverträgen betragen über die jeweils gesamte Laufzeit insgesamt TEUR 4.212,8. Finanzielle Verpflichtungen aus der Rücknahme von Leasingfahrzeugen betragen TEUR 46.201 bis 2026. 2. Angaben zu den Geschäftsführungsorganen Im Berichtsjahr waren zu Geschäftsführern bestellt: Andreas Wellner, Dipl.-Betriebswirt, Geschäftsführer operatives Geschäft Herr Klaus Burdenski, Dipl.-Betriebswirt, kaufmännischer Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird in analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Anzahl der Mitarbeiter Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2021 beschäftigt:
4. Honorar des Abschlussprüfers Das auf das Geschäftsjahr 2021 entfallende Gesamthonorar für den Abschlussprüfer beträgt TEUR 120,6 , davon TEUR 89,6 für Abschlussprüfungsleistungen, TEUR 27,6 für Steuerberatungsleistungen und TEUR 3,4 für sonstige Leistungen. 5. Befreiung nach §§ 264 Abs. 3, 264b HGB Für folgende Tochtergesellschaften werden für das Geschäftsjahr 2021 die Erleichterungen nach § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Offenlegung in Anspruch genommen, da sie in den Konzernabschluss einbezogen worden sind: REGEDA GmbH Autoleasing + Autovermietung + Autohandel, Gelsenkirchen AVZ Auto-Teile-Vertriebs-Zentrum GmbH, Recklinghausen Für die AVZ Auto-Teile-Vertriebs-Zentrum GmbH wird darüber hinaus die Erleichterung hinsichtlich der Erstellung eines Lageberichts in Anspruch genommen. Die Voraussetzungen für die Erleichterungen nach § 264 Abs. 3 HGB sind erfüllt.
Gelsenkirchen, 23. März 2022 gez. Andreas Wellner, Geschäftsführer gez. Klaus Burdenski, Geschäftsführer Bruttoanlagenspiegel zum 31.12.2021
Konzern-Kapitalflussrechnung
Konzern-Eigenkapitalentwicklung zum 31. Dezember 2021der MOHAG Motorwagen-Handelsgesellschaft mbH
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MOHAG Motorwagen-Handelsgesellschaft mbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der MOHAG Motorwagen-Handelsgesellschaft mbH und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der MOHAG Motorwagen-Handelsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, soweit wir welche während unserer Prüfung festgestellt haben sollten.
Bad Wörishofen, 22. März 2022 /ad Rath,
Anders, Dr. Wanner & Partner mbB
Lutz, Wirtschaftsprüfer Kögler, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss wurde am 14.04.2022 gebilligt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen