Herstellung von Mehrzweckindustrierobotern
ARMANO Messtechnik GmbH
Am Gewerbepark 9, 08344 Grünhain-Beierfeld, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anita Schenk seit 27.6.2023 | Prokura |
Carsten Morbitzer seit 27.6.2023 | Prokura |
Sigrid Vetter seit 24.8.2018 | Prokura |
Bernd Vetter seit 23.10.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 80.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Hans Bernd Vetter Stiftung | 20.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ARMANO Messtechnik GmbHGrünhain-BeierfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023der ARMANO Messtechnik GmbH, Grünhain-Beierfeld zur OffenlegungAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023der ARMANO Messtechnik GmbH, Grünhain-Beierfeld, zur Offenlegung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der ARMANO Messtechnik GmbH, Grünhain-Beierfeld, für OffenlegungszweckeI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die ARMANO Messtechnik GmbH mit Sitz in Grünhain-Beierfeld ist beim Handelsregister Chemnitz in Abteilung B unter Nr. 4879 geführt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den deutschen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes sowie unter Anwendung der Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft wendet die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden grundsätzlich stetig an. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Von dem Wahlrecht der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Anlagegegenstände wurde in 2014 durch Aktivierung eines selbst entwickelten Patentes Gebrauch gemacht. Die Bewertung erfolgte in Höhe der an einen ehemaligen Mitarbeiter zu zahlenden Erfindervergütung. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Als Nutzungsdauer für die noch abzuschreibenden Vermögensgegenstände werden drei bis zehn Jahre zugrunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und/oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungsdauer der verschiedenen Anlagegüter richtet sich nach den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Anschaffungsjahr entsprechend § 6 Abs. 2 EStG in vollem Umfang abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Sonstige Ausleihungen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Für die 100 %ige Beteiligung an der in 2020 neu gegründeten amerikanischen Armano Instruments, Inc., Austin/Texas, sind zum Abschlussstichtag Anschaffungskosten in Höhe von insgesamt T€ 812 entstanden. Auf Grund der aktuell weiterhin hohen Unsicherheit wurde eine weitere außerplanmäßige Abschreibung von T€ 134 auf die gesamten Anschaffungskosten für diese Anteile vorgenommen. Aufgrund der zum Zeitpunkt der Berichterstattung laufenden Abwicklung von Manotherm Pribor, Moskau (80%ige Beteiligung), konnte die in 2022 vorgenommene Abschreibung in Höhe von T€ 10 auf den Beteiligungsansatz in 2023 durch eine Zuschreibung in Höhe von T€ 10 wieder rückgängig gemacht werden. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten entsprechend § 255 Abs. 1 und 2 HGB unter Anwendung des Fifo-Verfahrens bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind mit den Anschaffungskosten, fertige und unfertige Erzeugnisse mit den Herstellungskosten unter Beachtung des Fertigungsgrades bewertet. Die Herstellungskosten wurden zum Teil retrograd ermittelt. In die Ermittlung der Herstellungskosten wurden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Wertverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Für Bestandsrisiken aus der Lagerdauer und aus der verminderten Verwertbarkeit erfolgen entsprechend der Niederstwertvorschrift pauschale und individuelle Abwertungen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko, Skonti und Zinsverlust wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Einzelrisiken sind - soweit notwendig - durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Sonstige Vermögensgegenstände sind ebenfalls mit ihrem Nennwert angesetzt. Hierunter werden unter anderem Ansprüche gegen eine Rückdeckungsversicherung ausgewiesen, die für den Insolvenzfall nicht an die Pensionsberechtigten abgetreten wurden. Diese Rückdeckungsversicherung wird zum Zeitwert dieser Ansprüche am Bilanzstichtag bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert bewertet. Fremdwährungskassenbestände werden entsprechend § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die Bewertung der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt mit den entsprechenden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag. Die in 2019 bewilligten Mittel für den Einsatz hocheffizienter Querschnittstechnologien des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen wurden in den Sonderposten für Investitionszuschüsse eingestellt und werden erfolgwirksam über die Nutzungsdauern der bezuschussten Anlagengegenstände aufgelöst. Pensionsrückstellungen werden nach § 253 Abs. 1 HGB zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis der modifizierten Teilwertmethode bewertet. Die Steuerrückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Die Sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Sie beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode). Die passiven latenten Steuern wurden gemäß § 274 HGB gebildet. Sie ergeben sich aus dem Saldo aktiver und passiver latenten Steuern in Folge von Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen. Bei der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30% für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer angesetzt. Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz setzen sich wie folgt zusammen.
III. Angaben zur Bilanz Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der letzten Seite dieses Anhangs wiedergegeben. Die Forderungen / Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Im Eigenkapital der ARMANO Messtechnik GmbH sind ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von T€ 15 (31.12.2022: T€ 34) enthalten. Der Betrag setzt sich wie folgt zusammen:
Eine Umstellung des Gezeichneten Kapitals von DM auf Euro erfolgte mit Gesellschafterbeschluss vom 07.08.2018. Durch die Verschmelzung im Jahr 2018 erfolgte ein Zuschuss des Gesellschafters der ehemaligen Muttergesellschaft Armaturenbau GmbH in Höhe des von der Tochtergesellschaft übernommenen Reinvermögens der Muttergesellschaft. Dieser Zuschuss wurde in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB eingestellt. Die Anteile an der ARMANO Messtechnik GmbH werden nun durch den bisherigen Alleingesellschafter der Muttergesellschaft gehalten. Bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen wird ein Gehaltstrend von 0 % (Festzusagen) und ein Rententrend von 1,5 % p.a. angenommen. Als Berechnungsgrundlagen dienen ferner die Richttafeln von Klaus Heubeck (2018 G). Die Abzinsung erfolgt nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren mit einem 10-Jahresdurchschnittszins in Höhe von 1,82 % (31.12.2022: 1,78 %), so wie er von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben wurde. Der Zinsaufwand aus der jährlichen Aufzinsung der Pensionsrückstellungen wird mit T€ 5,2 (31.12.2022: T€ 5,2) nach § 277 Abs. 5 HGB unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Dort wird auch der aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes resultierende Ertrag von T€ 1,0 angegeben. Die Zuführungen der Pensionsrückstellungen werden unter dem Posten "Personalaufwand" gezeigt. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren von 1,82 % und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren von 1,72 % ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr gerechnet auf den 31.12.2023 in Höhe von T€ 2,0 (31.12.2022: T€ 9,0). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 1.211.591,87 (31.12.2022: € 835.049,25) und Mietkauf-/Leasingverpflichtungen in Höhe von € 851.271,10 (31.12.2022: € 904.447,98), welche unter den Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen werden, sind durch Grundschulden sowie durch die finanzierten Maschinen besichert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben T€ 568,0 (31.12.2022: T€ 146,5) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Ferner bestehen teilweise handels- und branchenübliche Eigentumsvorbehalte hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungen bestehen in branchenüblichem Umfang. Gewährleistungsrückstellungen im notwendigen Umfang wurden gebildet. Die Gesellschaft unterhält bei einem Kunden ein kleines Konsignationslager. Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Versicherungsverträgen sowie Bestellobligo betragen rund T€ 3.263 (31.12.2022 T€ 2.820). Davon sind:
Zur Finanzierung von Maschineninvestitionen wurden vielfach Leasingverträge zur Stärkung der Liquidität abgeschlossen; der daraus resultierende zukünftige finanzielle Aufwand ist in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten. Für die im Spezialleasing erworbenen Maschinen wurde die Finanzierung unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Diese Verbindlichkeiten sind durch die im rechtlichen Eigentum des Leasinggebers stehenden Maschinen besichert. IV. Angaben zur GuV Zu den Erträgen von außerordentlicher Größenordnung gehören die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 13 und die Zuschreibung hinsichtlich der Beteiligung an der Manotherm Pribor mit T€ 10. Außergewöhnliche Aufwendungen sind die Zuführung zur Rückstellung für die Rückforderung aus der Strompreisbremse mit T€ 306 sowie die außerplanmäßigen Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von T€ 134 gemäß 253 Abs 3 Satz 5 und 6 HGB. V. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 war:
Herr Vetter ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Alleiniger Gesellschafter in diesem Zeitraum war ebenfalls Herr Bernd Vetter. Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Der Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2023 umfasst:
Gemäß § 293 Abs. 1 Nr. 1 HGB sind die Gesellschaften von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts befreit. VI. Besondere Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres/Berichterstattung nach § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB Es wird an dieser Stelle auf die Berichterstattung im Lagebericht bezüglich der in 2024 weiterhin bestehenden wirtschaftlichen Unsicherheiten im Hinblick auf die Folgen der Ukrainekrise bei der Material- und Personalbeschaffung, sowie auch sanktionsbedingte Lieferbeschränkungen hingewiesen. Unsere Tochterfirma, Manotherm Pribor, Moskau, welche ihre Tätigkeit aufgrund der Sanktionsbeschränkungen in 2023 einstellen musste, befindet sich in der Endphase der Abwicklung. VII. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Grünhain-Beierfeld, den 19.08.2024 Bernd Vetter Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023der ARMANO Messtechnik GmbH
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der ARMANO Messtechnik GmbH, Grünhain-BeierfeldA. Geschäftsmodell Die ARMANO Messtechnik GmbH ist ein inhabergeführtes, international ausgerichtetes, mittelständisches Unternehmen, das hochwertige mechanische und elektrische/elektronische Druck- und Temperaturmessgeräte sowie Kalibriergeräte für die Druckmesstechnik herstellt und vertreibt. Es werden an 2 Fertigungsstandorten in Deutschland zusammen ca. 280 Mitarbeiter beschäftigt, 140 in Grünhain-Beierfeld (Erzgebirge) und 140 in Wesel-Ginderich (Niederrhein). Jeder Standort hat einen eigenen Vertrieb. Die Zuständigkeit ist nach Regionen/Ländern festgelegt. In enger Abstimmung mit unseren Kunden entwickeln wir ständig kundenspezifische Lösungen für anspruchsvolle Messaufgaben in allen Branchen weltweit. B. Geschäftsverlauf 2023 a. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Das preisbereinigte deutsche Bruttoinlandsprodukt ist in 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent gesunken. Die Sensorik und Messtechnik verzeichnete im Jahr 2023 ein Umsatzplus von 6 Prozent (4 Prozent weniger als im Vorjahr). Die Exportquote fiel um siebzehn Prozent, insgesamt liegt die Sensorik und Messtechnik nur noch bei einer Exportquote von 48 Prozent. Zurückzuführen ist dies auf die nachlassenden Exporte in das außereuropäische Ausland. Die Exportquote in das mitteleuropäische Ausland blieb stabil. Der Bereich Messtechnik steht nach wie vor in direkter Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung verschiedenster Industriezweige. Nach dem deutlichen Rückgang der Bestellungen im vergangenen Jahr rechnet der VDMA nicht mit einer schnellen Trendwende. Der Auftragseingang im deutschen Maschinenbau sank in 2023 gegenüber dem Vorjahr um 12%, vor allem auf Grund der hohen Inflation, des Ukrainekrieges und nicht zuletzt durch noch nicht überwundene Materialengpässe und Schwierigkeiten in der Lieferkette. b. Auftragseingang und Umsatz Der Auftragseingang lag trotz der stark angespannten Weltwirtschaftslage und der verschärften Export- und Sanktionspolitik leicht über dem Vorjahresniveau. Der Umsatz konnte bzgl. des Vorjahreswertes deutlich übertroffen werden. c. Produktion Die Stückzahl an gefertigten Produkten bewegte sich ebenfalls in der Größenordnung des Vorjahres. Was das aktuelle Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015 betrifft, wurde in 2022 ein Überprüfungsaudit durchgeführt, ohne jegliche Beanstandung. Die Gültigkeit endet am 22.06.2024. d. Beschaffung Die Liefersituation hinsichtlich Preispolitik, Lieferzeiten usw. hat sich im Vergleich zu 2022 stabilisiert. Die Lieferzeiten haben sich nicht weiter erhöht, waren relativ verlässlich, der Legierungszuschlag ist leicht rückläufig. Vermehrt zu beobachten war und ist die Verlagerung von Produktionsstätten, Dienstleistungen usw. ins Ausland sowie teilweise Lieferengpässe durch umweltpolitische Restriktionen (Verbot von bisher eingesetzten Materialien sowie Roh- und Hilfsstoffen). Tendenzen, Vorausschau usw. sind dennoch nur schwer möglich, die Sprunghaftigkeit der Märkte erschwert die Planbarkeit. Die weltweite Verschärfung der Sanktionspolitik mit ständig erweiterten Bestimmungen und die damit einhergehende weltweit sehr angespannte Wirtschaftslage belasten den Beschaffungsmarkt weiterhin. Auch in diesem Jahr wurden wieder Rahmenverträge abgeschlossen, um möglichen Preissteigerungen und Lieferengpässen entgegenzuwirken. e. Investitionen Schwerpunkte der Investitionen am Standort Beierfeld (ASB): Neustrukturierung/Umbau Versand, Sanierung Gebäude Block A (Dach, Fassade), Installation PV-Anlage, 3D-Koordinaten-Messgerät, 1. Bauabschnitt Sanierung Innenhof Schwerpunkt der Investitionen am Standort Wesel (ASW): Temperaturprüfkammer, Justierstand, Toolstation und Klimaanlage im Verwaltungsgebäude
f. Finanzierungsmaßnahmen Am Standort Beierfeld wurde im Berichtszeitraum ein Darlehen für Gebäudesanierung/Außenanlagen aufgenommen. Am Standort Wesel wurden im Berichtszeitraum Darlehen für die Anschaffung von Maschinen aufgenommen. Die aktuell laufenden Darlehen wurden auch in 2023 planmäßig getilgt. g. Personalbereich Am Standort Beierfeld ist die Vollzeitäquivalente in 2023 zu 2022 um 3,6 gestiegen. Die Zahl der Vollzeitäquivalente ist in Wesel in diesem Zeitraum um 2,0 gestiegen. In Summe ist im Wirtschaftsjahr 2023 ein Zugang von 5,6 Vollzeitäquivalenten für das Gesamtunternehmen zu verzeichnen. Die geplanten Zahlungen von Sondervergütungen wurden durchgeführt. h. Umweltschutz Der glaubwürdige und verantwortungsvolle Umweltschutz ist eine wesentliche Voraussetzung für den kontinuierlichen Unternehmenserfolg. Das im Einsatz befindliche Entsorgungskonzept wurde auch im aktuellen Berichtszeitraum beibehalten. Spezielle Entsorgungsaufgaben, wie z.B. Alt-Akten, schadstoffbelastete Materialien o. ä. werden grundsätzlich nur mit nachweislich für diese Aufgaben zertifizierten Entsorgungsunternehmen durchgeführt. Besondere Umweltrisiken sind nicht bekannt. C. Darstellung der Lage 1. Vermögens- und Finanzlage
Das Gesamtvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 770 gestiegen. Das resultiert in erster Linie aus der Erhöhung der Vorräte um T€ 878 und der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 244 sowie des Anlagevermögens um T€ 192, gegenläufig verminderten sich die liquiden Mittel um T€ 547. Die Anlagenintensität (Anlagevermögen/Gesamtvermögen) ist mit 31,4 % gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % gesunken. Das Eigenkapital stieg um T€ 250 auf T€ 12.073. Die Rückstellungen stiegen um T€ 211, wobei hauptsächlich ein strittiger Rückforderungsanspruch aus der sog. Strompreisbremse für die Erhöhung ursächlich ist. Die Verbindlichkeiten stiegen ebenfalls um T€ 309. Dabei haben sich vor allem die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch Aufnahme eines neuen Darlehens und die Verbindlichkeiten aus der Finanzierung von Mietkäufen erhöht. Der hohe Eigenkapitalanteil hat sich durch die gestiegene Bilanzsumme mit 75 % gegenüber dem Vorjahresstichtag (77 %) verringert. Der Verschuldungsgrad (Fremdkapital/Eigenkapital) beträgt 34 % (Vorjahr: 30 %). Das Anlagevermögen wird zu 238 % (Vorjahr: 242 %) durch Eigenkapital finanziert. Die Liquidität 2. Grades (kurzfristige Forderungen + flüssige Mittel / kurzfristiges Fremdkapital) ist auf 168 % (Vorjahr: 199 %) gesunken. Die Liquidität der Gesellschaft war durch fristengerechte Finanzierung am Stichtag somit gegeben. Sowohl die Finanzierung der laufenden Geschäfte als auch die Durchführung der geplanten Investitionen waren und sind zu jeder Zeit sichergestellt. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit werden eine fortlaufende Liquiditätsübersicht sowie der monatliche Soll-/Ist-Vergleich als wichtige Instrumente der Prüfung und aktuellen Situationseinschätzung im Unternehmen eingesetzt. 2. Ertragslage
Erfreulicherweise konnten die Umsatzerlöse incl. der Bestandsveränderungen auf Grund der guten Auslastung um etwas mehr als 5 % gesteigert werden. Der starke Rückgang des Auftragseingangs im 2. Halbjahr (im allgemeinen und besonders durch den kompletten Wegfall des Russlandgeschäftes) führte allerdings dazu, dass die Erlöse deutlich unter Plan lagen. Der Rohertrag stieg aufgrund der höheren Umsätze ebenfalls um 5 %, absolut um T€ 927. Der Rohertrag ist also in 2023 in gleichem Maße gewachsen wie der Umsatz. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um T€ 19 gesunken. Die Personalaufwendungen stiegen um T€ 818 bedingt durch Neueinstellungen qualifizierter Mitarbeiter sowie Lohn- und Gehaltsanpassungen. Die Abschreibungen sind um T€ 45 leicht gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um T€ 360, vor allem durch gestiegene Kosten für Strom mit T€ 572, gesunken sind u. a. Beratungskosten mit T€ 181 und Werbe- und Messekosten mit T€ 75. Der Finanzaufwand enthält T€ 134 Abschreibungen auf Anteile und Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Er ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 116 gesunken. Durch die höheren betrieblichen Aufwendungen sank das Ergebnis vor Ertragsteuern um T€ 103 von T€ 532 auf T€ 429. Der Jahresüberschuss verringerte sich um T€ 30 auf T€ 251, wobei sich die Ertragsteuern ergebnisabhängig um T€ 73 reduzierten. Die Umsatzrentabilität vor Steuern betrug ebenso wie im Vorjahr 3 % im Berichtszeitraum, die Umsatzrentabilität nach Steuern in beiden Geschäftsjahren lag bei 1 %. Als finanziell bedeutsame Leistungsindikatoren sieht die Geschäftsführung weiterhin vor allem die Umsatzerlöse, das Ergebnis vor Steuern und die Liquidität der Gesellschaft an. Der Verlauf und das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 waren angesichts der nicht einfachen Rahmenbedingungen in den Bereichen Absatz, Beschaffung und Personal nach Auffassung der Geschäftsführung zwar noch zufriedenstellend, ein Ergebnis vor Steuern in Höhe des Vorjahresergebnisses war aber entsprechend der Vorjahresprognose auf Grund der gestiegenen betrieblichen Aufwendungen nicht mehr ganz erreichbar. D. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Risiken und Chancen 1. Prognosebericht für 2024 und 2025 Unsere Basis für die Erlösplanung 2024 war der nicht erreichte Plan 2023. Das Ergebnis sollte besser sein als 2023. Die optimistische Einschätzung der Erlöse basierte auf größeren Projekten, Steigerungen bei Bestandskunden und Gewinnung von Neukunden, die wir in einer Potentialliste zusammengefasst hatten. Diese Einschätzungen waren aus heutiger Sicht zu optimistisch. Leider liegt der Auftragseingang bis zur Jahresmitte 2024 nur auf dem Niveau des 2. Halbjahres 2023. Es gibt zwar bei einigen Kunden positive Zahlen, aber die Mehrheit leidet unter der schwächelnden Konjunktur. Deutlich spüren wir es beispielweise bei auf später verschobenen Projekten, wie den Investitionen in der Chipindustrie. Wir sehen z.Zt. keine Anzeichen für eine wiederauflebende Konjunktur. Es ist zu befürchten, dass das Ergebnis schlechter als 2023 ausfällt. Wir streben aktuell weiterhin ein mindestens ausgeglichenes Ergebnis an. Unsere Anstrengungen sind aktuell darauf gerichtet, den Auftragseingang zu verbessern und Maßnahmen zu intensivieren, um den Rückgang des Ergebnisses so gering wie möglich zu halten. Dazu gehört auch das Thema Kurzarbeit. Die Liquiditätsplanung wird laufend der aktuellen Lage angepasst. Aktuell sind keine Liquiditätsengpässe erkennbar. Schwerpunkt der Investitionen sind Neu- und Ersatzinvestitionen sowie Investitionen in Gebäude und Außenanlagen, wie Sanierung des Innenhofes in Beierfeld und Installation einer Brandmeldeanlage in Wesel-Ginderich. Die Perspektive für 2025 sehen wir aktuell pessimistisch. Die Risiken sind in Summe größer geworden. Die Konjunktur wird sich wiederbeleben. Die Frage ist nur wann. Bis dahin müssen wir alles unternehmen, was möglich ist, um rechtzeitig gut aufgestellt zu sein. 2. Risiken Einige Risiken sind geringer geworden, dafür hat sich die Anzahl von schwer einzuschätzenden Risiken erhöht. Die Beschaffungsprobleme haben sich entspannt. Die Preisentwicklung auf der Lieferantenseite hat sich normalisiert. Die Energiepreise werden im Vergleich zu 2023 in 2024 sinken und in 2025 relevant zurückgehen. Die Lage auf dem Kreditmarkt ist weitgehend unverändert. Erfreulicherweise spielt die "Corona Problematik" z.Zt. keine Rolle. Direkte Wechselkursrisiken bestehen für die ARMANO Messtechnik GmbH nicht, da bei Exportgeschäften ausschließlich in EURO fakturiert wird. Allerdings ist die Wettbewerbsfähigkeit der Absatzpreise vom Wechselkurs abhängig. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist weiterhin angespannt und wird es sicher auch noch länger bleiben. Löhne und Gehälter haben sich stark nach oben entwickelt. Es ist uns erfreulicherweise gelungen, durch Ausweitung unserer "benefits" die Mitarbeiterbindung und die erfolgreiche Mitarbeitersuche zu steigern. Unsere Bemühungen werden wir verstärken. Generell haben wir die Personalpolitik stärker in den Fokus genommen, das betrifft u. a. die zusätzliche Ausbildung unserer Mitarbeiter in Bezug auf Flexibilität, die Förderung der Nachwuchskräfte und die zusätzliche Suche nach Auszubildenden. In 2024 haben wir 4 Auszubildende eingestellt. Die Liquidation unserer Tochterfirma in Moskau zum 01.11.2024 ist kurz vor dem Abschluss. Es läuft bisher alles nach Plan. Was unsere Aktivitäten auf dem nordamerikanischen Markt betrifft, haben wir Ende 2022 / Anfang 2023 einen Strategiewechsel vorgenommen und umgesetzt. Die Erlöse mit Markbegleitern konnten erfreulicherweise weiter gesteigert werden. Es ist uns damit gelungen, ein besseres Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen zu erreichen. Wir werden die Entwicklung beobachten. Die Anzahl der weltweiten Krisen mit militärischen Auseinandersetzungen und deren Auswirkung auf die Wirtschaft haben massiv zugenommen. Entscheidende Impulse der deutschen und europäischen Politik zu Belebung der Wirtschaft sind bisher ausgeblieben. Unter diesen Voraussetzungen wäre es aus unserer Sicht überraschend, wenn sich die Konjunktur bis zur anstehenden Bundestagswahl in 2025 spürbar beleben würde. 3. Chancen Die Einschätzung unserer Chancen ist, bis auf geringfügige Änderungen, unverändert. Die Strategie des Unternehmens orientiert sich weiterhin an einer starken Nischenausrichtung auf hochwertige mechanische und elektrische/elektronische Druck- und Temperaturmesstechnik im höherpreisigen Gerätesortiment. Das Produktsortiment wird weiterhin optimiert und erweitert. z.B. bei Geräten mit Digitalanzeige mit verbesserten Gebrauchseigenschaften und bei Hochdruckmanometern bis 6000 bar. Wir sind u.a. ein Zulieferer für die Chip-Industrie und versprechen uns zusätzliche Umsätze durch die Investitionen in Deutschland in diesem Bereich. Leider hat sich das bei uns noch nicht in zusätzlichen Aufträgen bemerkbar gemacht. Wir hoffen auf 2025. Auch in der Wasserstofftechnologie sind wir kompetent aufgestellt und erwarten auch hier weiterhin eine Umsatzsteigerung. Im Export gibt es erfreulicherweise positive Ansätze durch neue Vertretungen, die uns helfen können, den Umsatzverlust in Russland, zumindest teilweise, zu kompensieren. Laufende Projekte in den Bereichen der Fertigungsorganisation und der Logistik werden an beiden Standorten weiterverfolgt und umgesetzt. Zur Koordination und Verstärkung dieser komplexen Projektarbeiten werden wir von einem Unternehmensberater unterstützt. Gleichzeitig verstärken wir unsere eigenen Aktivitäten zur zeitnahen dauerhaften Umsetzung. Einen großen Stellenwert für die zukünftige Entwicklung der Firma hat die Ertragsverbesserung. Wir schätzen den bestehenden Markt (Inland und Ausland) für uns weiterhin als Wachstumsmarkt ein. Durch die weltweiten "Lieferkettenprobleme" ist die Marktstellung von ARMANO Messtechnik im Vergleich zu andere Marktbegleitern eher besser geworden, durch die Fertigung in Deutschland, die relative geringe Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten und unsere hohe Fertigungstiefe. E. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB Zahlungsstromschwankungen wurden im Berichtszeitraum über die vorhandenen liquiden Mittel und eine kurzfristige Liquiditätsplanung gesteuert. Hierfür stand durchgehend eine ausreichende Liquidität zur Verfügung. Rohstoffpreisänderungen und Nachfrageveränderungen durch Wechselkursschwankungen begegnet die Gesellschaft, soweit möglich, frühzeitig durch entsprechende Preisverhandlungen mit Kunden und Lieferanten. Die Liquiditätslage ist als gut zu bezeichnen. Forderungsausfälle traten bisher nur in unbedeutender Größe auf. Beim Finanzmanagement verfolgt die Gesellschaft wie auch in den vergangenen Jahren eine sehr konservative Risikopolitik. Vorhandene Geldüberschüsse werden auf Festgeldkonten angelegt, spekulative Geldanlagen werden seitens der Geschäftsführung generell abgelehnt.
Grünhain-Beierfeld, den 14. August 2024 Bernd Vetter Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers zu dem vollständigen Jahresabschluss und LageberichtBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um den verkürzten Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang), in dem die größenabhängigen Erleichterungen nach §327 HGB in Anspruch genommen wurden. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: An die ARMANO Messtechnik GmbH, Grünhain-Beierfeld Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der ARMANO Messtechnik GmbH, Grünhain-Beierfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der ARMANO Messtechnik GmbH, Grünhain-Beierfeld, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt ,Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Wesel, den 28. August 2024 Dr. Dirk Fey, Wirtschaftsprüfer Auszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 30.08.2024 der ARMANO Messtechnik GmbH, Grünhain-Beierfeld Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wird festgestellt. Der Jahresüberschuss in Höhe von € 250.498,70 und der Gewinnvortrag in Höhe von € 6.667.693,38 werden auf neue Rechnung vorgetragen.
gez. Bernd Vetter |
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