DARK Management GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Schruender seit 2.5.2013 | Geschäftsführer |
Martina Dr. Klöppinger seit 21.2.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Sekisui Diagnostics (UK) Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sekisui Diagnostics GmbHPfungstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht1. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Die Sekisui Diagnostics GmbH ("Sekisui" oder "Gesellschaft") vertreibt zum einen gebrauchsfertige in vitro Diagnostika (IVD) an Distributoren in Europa, Mittleren Osten und Afrika (EMEA) sowie Reagenzien und Rohmaterialien an Hersteller von IVD ebenfalls in EMEA. Bei den IVD handelt es sich um Tests zum Nachweis von krankheitsrelevanten Parametern, die im Labor an biologischen Proben (z. B. Blut, Urin etc.) zu diagnostischen Zwecken durchgeführt werden. Die Gesellschaft gehört zu der international tätigen Sekisui-Gruppe. Der 100%ige Gesellschafter ist die Sekisui Diagnostics (UK) Ltd und deren 100%iger Gesellschafter ist Sekisui Europe BV, Niederlande. Diese gehört zu 100 % der Sekisui Chemical Co. Ltd in Japan. Damit gehört die Gesellschaft zum weltweit operierenden Sekisui Konzern. Die Gesellschaft ist eine reine Vertriebsgesellschaft und vertreibt die Produkte der Sekisui-Gruppe. Die Produktion und Produktentwicklung wird innerhalb der Sekisui Gruppe durchgeführt. Die Produktionsstätten befinden sich in USA und Japan und auch die Produktentwicklung findet dort statt. Wichtige Kennzahlen, d. h. die bedeutsamsten Leistungsindikatoren zur Unternehmenssteuerung, sind die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis. 2. WIRTSCHAFTSBERICHT 2.1. Branchensituation und Geschäftsentwicklung Der Markt für IVD in Europa (EU-27, UK, EFTA) war seit 2013 stagnierend oder ist nur leicht gewachsen, wogegen in 2020 und 2021 der Umsatz um 25,4 % bzw. 41,2 % gestiegen ist1. Dieser Anstieg ist bedingt durch die Covid19 Pandemie und besonders prägnant in Ländern, die die Covid19 Diagnostik staatlich stark unterstützten, wie z. B. Deutschland. Hier stieg der Umsatz in 2021 um 106 %, wobei der Anteil der Covid19 Diagnostik 65 % betrug1. Anders sieht das Wachstum bei der Routinediagnostik aus, denn dort stagnierte der Umsatz 1. Da Sekisui Diagnostik keine Covid19 Diagnostik in EMEA vertreibt war pandemiebedingt ein Rückgang des Umsatzes im Geschäftsjahr 2020/2021 zu verzeichnen. In den darauffolgenden zwei Geschäftsjahren entspannte sich die Situation und die Umsätze stiegen deutlich an mit dem bisher höchsten erzielten Wert im letzten Geschäftsjahr 2022/2023. Dieser Rekordwert war hauptsächlich verursacht durch die Lieferengpässe, bedingt durch pandemiebedingten Produktionsstopp und starke Einschränkungen im Warentransport. Der Transport auf dem Seeweg von Asien nach Europa war 2021 sehr kritisch und ist nahezu zusammengebrochen. Es standen keine Container zur Verfügung und die Schiffe stauten sich in den Häfen2. Dies führte zu starker Nachfrage. Die Hersteller investierten in Kapazitäten und die Kunden füllten ihre Lager bzw. vergrößerten aus Sicherheitsgründen sogar Ihre Lagerkapazitäten. Daraus resultierte eine außergewöhnlich hohe Nachfrage durch unsere Kunden und führte zu einer unerwarteten Umsatzerhöhung um 40% im Geschäftsjahr 2022/2023. Diese Erhöhung hat aber nicht dem tatsächlichen Bedarf entsprochen, sondern war insbesondere bei unserem Hauptgeschäft mit den Rohmaterialien eher durch die Erhöhung der Lagerbestände bedingt, was zu einem starken Rückgang der Nachfrage im Geschäftsjahr 2023/2024 geführt hat. Unterstützt wurde dies noch durch die allgemein gedämpfte wirtschaftliche Lage mit hoher Inflation, hohen Zinsen und anhaltender Unsicherheit durch geopolitische Konflikte3. Hinzu kam, dass durch den langen Lockdown in China die chinesischen Anbieter Marktanteile verloren hatten und seit Anfang 2023 mit sehr niedrigen Preisen zurück in den Markt drängten4. 2.2. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Vorjahresvergleich um 7.053 TEUR oder 34,8 % auf 13.229 TEUR (i. Vj. 20.282 TEUR) deutlich gesunken. Die Gründe liegen hauptsächlich darin, dass insbesondere bei unserem Hauptgeschäft mit den Rohmaterialien aufgrund der schlechten Verfügbarkeit von Produkten in 2021 und teilweise noch in 2022 gesteigerte Einkäufe durch unsere Kunden getätigt wurden, um leere Lagerbestände wieder aufzufüllen, bzw. um die Lagerbestände aus Sicherheitsgründen sogar noch zu erhöhen. Diese hohen Lagerbestände sind hauptverantwortlich für den Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2023/2024. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand zu Umsatzerlösen) blieb stabil und betrug 74,0 Prozent nach 73,8 Prozent im Vorjahr. Es gab keine Änderung im Personalbestand. Der Personalaufwand betrug 874 TEUR und ist gegenüber dem Vorjahr nur um 0,3 % gestiegen. Die Gehaltssteigerung von 3% hat sich insgesamt nicht ausgewirkt bedingt durch den längerfristigen krankheitsbedingten Ausfall eines Mitarbeiters. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen muss folgendes beachtet werden. Im Vorjahr wurde hier die Differenz aus Währungserträgen und -aufwendungen ausgewiesen. In diesem Jahr dagegen wurden beide Positionen getrennt ausgewiesen. Berücksichtigt man nur die Differenz, dann betragen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen dieses Geschäftsjahr 2.178 TEUR und liegen somit um 535 TEUR niedriger als im Vorjahr (2.713 TEUR). Der größte Faktor dabei ist die Verringerung der Versandkosten um 325 TEUR bedingt durch das reduzierte Verkaufsvolumen. Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 636 TEUR (i. Vj. 1.465 TEUR) erzielt. Das ist eine deutliche Verringerung um 929 TEUR, die hauptsächlich auf die gesunkenen Erlöse zurückzuführen ist. 2.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 365 TEUR oder 4,0 % auf 10.301 TEUR (i. Vj. 10.667 TEUR) leicht verringert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Bilanzstichtag 3.635 TEUR. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Verringerung um 1.619 TEUR, die auf das gesunkene Geschäftsvolumen zurückzuführen ist. Die Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse aus dem operativen Geschäft werden sämtlich über den Cashpool abgewickelt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Cashpooling) liegen mit 5.825 TEUR um 865 TEUR höher als im Vorjahr (i. Vj. 4.960 TEUR). Dies ist weniger durch die Geschäftsentwicklung bedingt, sondern stellt eine Momentaufnahme zum Zeitpunkt des Bilanzstichtags dar. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital zu Bilanzsumme) hat sich von 58,4 % im Vorjahr auf 66.1 % erhöht, weil das Eigenkapital um den Jahresüberschuss gestiegen ist und die Bilanzsumme sich leicht verringert hat. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind hauptsächlich bedingt durch das gesunkene Geschäftsvolumen im Vergleich zum Vorjahr von 3.509 TEUR auf 2.638 TEUR gesunken. 2.4. Finanzlage Die flüssigen Mittel haben sich um 64 TEUR auf 78 TEUR (i. Vj. 14 TEUR) erhöht und sie betreffen ein Bankkonto über das ausschließlich verwaltungsrelevante finanzielle Verpflichtungen abgewickelt werden. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt vor allem durch eigene Mittel über das Cashpooling. Es wurden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Anspruch genommen. Die Gesellschaft ist während des gesamten Berichtszeitraums ihren Zahlungsverpflichtungen nachgekommen. 2.5. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Die Umsatzentwicklung lag unter den Erwartungen, da die tatsächlichen Bestellungen unserer Kunden deutlich niedriger lagen als von ihnen prognostiziert. Der Grund dafür war eine generelle Überschätzung der Geschäftslage bedingt durch die gute Auftragslage in 2022. Der hohe Lagerbestand bei unseren Kunden sowie der hohe Preisdruck bedingt durch die angespannte wirtschaftliche Gesamtsituation führten aber zu einer deutlichen Reduktion der Nachfrage. Dies war besonders ausgeprägt für unsere Geschäftsbeziehungen mit anderen Unternehmen. Der Umsatzrückgang lag hier bei 36.1%. Weniger ausgeprägt war der Umsatzrückgang bei dem Endkundengeschäft mit den gebrauchsfertigen Diagnostika. Der Umsatzrückgang betrug nur 10,4%, da hier auch bestimmte Absatzmärkte ausgebaut werden konnten. 3. RISIKEN-, CHANCEN- UND PROGNOSEBERICHT 3.1. Risiken und Chancen Die Reihenfolge der im Folgenden aufgeführten Risken spiegelt auch deren Bedeutung für die Gesellschaft wider. Die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen stellen eine große Herausforderung dar. Steigende regulatorische Anforderungen, Inflation sowie steigende Energie- und Rohstoffpreise, verursacht durch die Kriege in der Ukraine und im Gaza Streifen, erhöhen den Preisdruck am Markt, in unserem Fall vor allem durch günstige Produkte aus China. Das bedeutsamste Risiko für das Geschäft der Gesellschaft ist es, Kunden an günstigere Mitbewerber zu verlieren. Zu den größeren Risiken zählt auch, dass ein großer Teil des Umsatzes von nur wenigen Kunden generiert wird. Somit liegt auch in den nächsten Jahren wieder ein Schwerpunkt auf der Gewinnung von Neukunden zur Verbreiterung der Kundenbasis. Eine große Herausforderung für Hersteller von In-vitro-Diagnostika ist die neue Verordnung (EU) 2017/746 über In-vitro-Diagnostika (IVDR), die seit Mai 2022 im Europäischen Markt gültig ist, wobei noch Übergangsfristen für bestimmte Produkte bis Mai 2027 anwendbar sind5. Es bestehen zur Zeit Bestrebungen die Übergangsfristen für bestimmte Produkt sogar bis Mai 2029 zu verlängern. Durch die neue Verordnung werden die allgemeinen Sicherheits- und Leistungsanforderungen von Medizinprodukten innerhalb der Europäischen Union deutlich erhöht. Zulassungsverfahren werden erheblich erschwert und höhere Kosten für einen EU-Marktzugang entstehen6. Dies wird auch die Produkte der Sekisui Diagnostics betreffen, allerdings erst nach Ablauf der Übergangsfrist. Gegebenenfalls wird zukünftig das Produktportfolio für den EU-Markt reduziert werden. Chancen für die Gesellschaft sehen wir dennoch u. a. in der Gewinnung neuer Kunden, insbesondere für unsere gebrauchsfertigen IVD in Afrika, im Mittleren Osten und in Osteuropa. Ein Vertriebsmitarbeiter, der deshalb schon im vorherigen Geschäftsjahr eingestellt wurde, konnte in diesem Geschäftsjahr den Umsatz in seinem Gebiet um 12% steigern. Der Markt für medizinische Technologie zeichnet sich durch ein hohes Maß an Innovationen aus. Für die weitere Entwicklung unseres Unternehmens ist es deshalb wichtig, neue Produkte anbieten zu können. Durch Rückmeldungen vom Markt und enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden unterstützen wir die Produktentwicklung innerhalb der Sekisui Gruppe mit dem Ziel ein neues Produkt im kommenden Geschäftsjahr zumindest für bestimmte Länder anbieten zu können. 3.2. Ausblick Nachdem im Geschäftsjahr 2023/2024 die Umsätze stark eingebrochen sind, rechnen wir im folgenden Geschäftsjahr mit einer Normalisierung der Auftragslage und somit mit einem Anstieg der Erlöse bis zu einem Niveau des Jahres 2021/2022, also vor dem letztjährigen "Rekordjahr". Dennoch bleibt die Lage schwierig, da weiterhin ein starker Preisdruck insbesondere durch chinesischen Hersteller besteht. Dies hat Auswirkung auf unsere Kunden, die dadurch Marktanteile verlieren könnten. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächliche Entwicklung der Umsatzerlöse und des Jahresüberschusses von den prognostizierten Werten abweichen kann.
Pfungstadt, den 06. Juni 2024 Geschäftsführung Dr. Martina Klöppinger Robert Schruender Quellen: 1 MedTech Europe, European IVD Market Statistics Report 2022 2 Statistisches Bundesamt | WISTA | 1 | 2022 3 RWI Konjunkturberichte. Jahrgang 74 (2023) Heft 4 4 Wirtschaftsdienst 103.Jahrgang, 2023, Heft 1, JEL:N15,F43 5 L117/328 DE Amtsblatt der Europäischen Union 5.5.2017 https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32017R0746 6 https://www.management-krankenhaus.de/news/aufbruch-statt-rueckkehr-zur-normalitaet BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgmeine AngabenDie Sekisui Diagnostics GmbH hat ihren Sitz in Pfungstadt mit Geschäftsanschrift in Darmstadt und ist beim Amtsgericht Darmstadt mit der Handelsregisternummer HRB 6463 eingetragen. Die Sekisui Diagnostics GmbH ist im Berichtsjahr eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde wie im Vorjahr teilweise von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die auf den vorhergehenden Abschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt mit den Anschaffungskosten abzüglich anteiliger Abschreibungen bei einer planmäßigen Nutzungsdauer von fünf bis zehn Jahren. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt, erkennbare Risiken sind durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet worden, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zum Stichtag vorhandene Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Langfristige Fremdwährungsforderungen oder -verbindlichkeiten bestanden zum Jahresende nicht. III. Erläuterungen zu BilanzpositionenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 5.825 (i. Vj. TEUR 4.960) resultieren wie im Vorjahr vollständig aus Cashpooling. Die Forderungen gegen Gesellschafter (TEUR 0; i. Vj. TEUR 1) resultieren ausschließlich aus kurzfristigen Finanztransfers. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen vor allem wie im Vorjahr debitorische Kreditoren (TEUR 174; i. Vj. TEUR 237), Erstattungsansprüche aus Gewerbesteuerüberzahlung (TEUR 25; i. Vj. TEUR 0) und Umsatzsteuervorauszahlungen (TEUR 15; i. Vj. TEUR 19). Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.564,59 (DM 50.000,00) und ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. März 2024 unverändert eine 100%ige Tochtergesellschaft der Sekisui Diagnostics (UK) Ltd, Maidstone-Kent (Großbritannien). Die Steuerrückstellungen beinhalten wie im Vorjahr ausschließlich Ertragsteuern für das Geschäftsjahr 2023/2024 bzw. im Vorjahr für 2022/2023. Die sonstigen Rückstellungen enthalten wie im Vorjahr hauptsächlich Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 115; i. Vj. TEUR 121) und Kundenrabatte (TEUR 43; i. Vj. TEUR 69). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 2.637 (i. Vj. TEUR 3.509) enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.610 (i. Vj. TEUR 3.509). Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten an die Finanzbehörde in Höhe von TEUR 12 (i. Vj. TEUR 21) ausgewiesen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gesellschaft hat bezüglich der Aufgliederung der Umsatzerlöse von den größenabhängigen Erleichterungen Gebrauch gemacht. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten vor allem Erträge aus Währungskursumrechnungen in Höhe von TEUR 1.264 (i. Vj. TEUR 0). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten zudem Aufwendungen aus Währungskursumrechnungen in Höhe von TEUR 1.584 (i. Vj. TEUR 271). Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen die Verzinsung des Cashpool Bestandes. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen wie im Vorjahr laufende Ertragsteuern. V. Sonstige AngabenMitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 7 (i. Vj. 7) Angestellte und keine gewerblichen Mitarbeiter im Vertrieb beschäftigt. Es handelt sich wie im Vorjahr um 5 Vollzeitkräfte und 2 Teilzeitkräfte. Geschäftsführung Als Geschäftsführer der Sekisui Diagnostics GmbH sind bestellt: • Frau Dr. Martina Klöppinger, Pfungstadt • Herr Robert Schruender, CEO Sekisui Diagnostics LLC, Burlington, Massachusetts, USA. Frau Dr. Klöppinger und Herr Schruender sind hauptberuflich als Geschäftsführer/in tätig. Auf die Angaben der Bezüge der Geschäftsführer haben wir gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB zum 31. März 2024. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB bestehen im Geschäftsjahr aus Miet-, Leasing- und Dienstleistungsverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 138 p.a. Konzernverhältnisse Die Sekisui Chemical CO, LtD. Tokio (Japan) stellt einen Konzernabschluss zum 31. März 2024 auf, in den die Sekisui Diagnostics GmbH einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss wird auf Sekisui Chemical Homepage veröffentlicht. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn (Gewinnvortrag zuzüglich Jahresüberschuss) in Höhe von EUR 6.773.863,23 auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben können, sind nach dem Bilanzstichtag 31. März 2024 nicht eingetreten.
Pfungstadt, den 6. April 2024 Dr. Martina Klöppinger Robert Schruender
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.09.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sekisui Diagnostics GmbH, Pfungstadt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sekisui Diagnostics GmbH, Pfungstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sekisui Diagnostics GmbH, Pfungstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 17. Juli 2024 Jochen Ball, Wirtschaftsprüfer Eduard Kollar, Wirtschaftsprüfer |
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